Warum kann in kleinen Populationen auch die Meiose einen Gendrifteffekt bewirken?

1 Antwort

Bei der Meiose entstehen aus dem doppelten Chromosomensatz der Urkeimzelle vier zufällig zusammengesetzte einfache Chromosomensätze in den Keimzellen, von denen nur einer bei der Befruchtung weitergegeben wird. 

Wenn ein bestimmtes Allel zufällig immer nur auf Keimzellen entfällt, die nicht zur Befruchtung kommen, verschwindet es dadurch aus dem Genpool. Aber diese Form des Gendrifts kann wirklich nur in sehr kleinen Populationen wirksam werden.

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