Suche ein Gedicht der Kaiserin Elisabeth

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi, nochmal,

ich glaube, jetzt habe ich ich es:-))

Ich brauch' die Zeit dir nicht zu nennen, Die uns so innig einst vereint, Und die wir nie vergessen können, So endlos fern sie jetzt auch scheint.

das ist aus dem Gedicht "Zerstört" (2.Teil)

und du findest es hier:

http://projekt.gutenberg.de/?id=5&xid=4768&kapitel=154&cHash=975721e8cc2#gb_found

Gruß, bebop

Danke Danke Danke. Danke für die Mühe. Genau das war es <3

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Hi, tu mir bitte einen gefallen, schuat euch nicht diese Filme an da sie der Warheit vielleicht nur zu 10% wieder spiegeln. Liesst euch lieber Biographien durch, recherchiert im Internet, aber nicht diese Habmichlieb Filme die sind die reinste Lüge.

An meinen EhgemalSag´ an mein trauter Ehgemal,Was willst du wohl bezwecken?Mir däucht, zur allgemeinen QualBleibt schier Dein Fuhrwerk stecken.Das Es´lein, das Du vorgespannt,Es kann schon nimmer weiter;Zu tief hat sich´s im Dreck verrannt;O, wär´ es nicht gescheidter,Du fingest jenen edlen GaulDort, auf der Weide,Und zwängest ihm den Zaum in´s Maul,Nicht morgen, nein nicht heute.Schon einmal riss er aus dem DreckDir den verfahr´nen Karren,D´rum jag´ Dein dickes Es´lein wegEh´ man Dich hält zum Narren.(Drittes Buch: London, April 1888)

Ich habe auch die komplette Biographie von ihr gelesen. Und ich meine mich zu erinnern, dass in dem Buch von Brigitte Hamann fast alle ihrer Gedichte standen. Schau einfach mal hier, vielleicht aber kennst du das Buch ja auch schon und hast es bereits: http://www.amazon.de/Elisabeth-Kaiserin-Willen-Brigitte-Hamann/dp/3492229905/ref=sr11?s=books&ie=UTF8&qid=1282331955&sr=1-1

Danke schön. Ich vermute auch, dass dieses Gedicht in dem Buch drinne ist. Leider besitze ich es nicht, ich habe es mir damals ausgeliehen und kann es nun nicht mehr bekommen, leider.

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@DunkleWildrose

Hey :) also das fast alle Gedichte der kaiserin in der Biographie von Hamann stehen ist eigentlich unmöglich, denn Sisis Gedichte gehen über Hunderte von Seiten .... Ich habe auch diese Biographie und 6 andere gelesen, aber die von Hamann ist die beste. Wenn man einige oder fast alle von Sisis Gedichten lesen möchte, empfehle ich das Buch : Sisi das poetische Tagebuch

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Hallo,

meinst du das Gedicht "Das Kabinet" ?


Das Kabinet.

Frau Ritter Blaubart nenn' ich mich, Hab' auch ein Kabinet; Viel Häute hängen minniglich Dort, wohlgeputzt und nett.

Die Häute haben auch noch Köpf', Mit Ohren, lang und grau; Fast dauern mich die armen Tröpf', Wenn ich sie so beschau'.

Der erste war ein hübsches Tier, [Fußnote]Graf Imre Hunyády, Elisabeths »Ehrenkavalier« während ihres Aufenthaltes auf Madeira 1860 (Hamann, 153 f.). Nur Ohren übers Mass; Doch über seine Schönheit schier Vergass ich ganz auf das.

Ich hielt ihn mir im Tropenland, Bekränzt ihn mit Granat; Bananen frass er aus der Hand; Doch wurd' ich ihn bald satt.

Der zweite, ach! wie war der lieb! [Fußnote]Nicht eindeutig zu identifizieren, aber wahrscheinlich Graf Gyula Andrássy. Der hat mir treu gedient; Wenn so etwas auf Erden blieb, Der hätt' Bestand verdient!

Oft streichle ich die alte Haut, Gedenkend jener Zeit, Die wir so innig und vertraut Verkoseten zu Zweit.

Der dritte, nein, war das ein Viech! [Fußnote]Friedrich Pacher von Theinburg, der Maskenballflirt von 1874 (s. S. 53). Das Gedicht bezieht sich auf einen Brief Pachers 1885: »ich bin ein kahlköpfiger, ehrsamer, aber glücklicher Ehemann geworden ...« (Hamann, 391). Ein ganz gemeines Beast; Kahl war er auch, dazu noch schiech, Gehört nur auf den Mist.

Von seiner Schmach ist alles voll, Und jedes Echo heult's Von Fels zu Fels, im Land Tirol – Und Eine ist, die teilt's!

Genug, er sei nicht mehr genannt ... Ich tret' ans vierte Fell; Der ward aus West' mir zugesandt, Ein drolliger Gesell'! [Fußnote]Elisabeths Reiterfreund und Pilot bei den englischen und irischen Jagden, Captain Bay Middleton. Er hatte »rostfarbene« Haare.

Rostfarben war mein Freund Langohr, Sein Wiehern hell und laut, And never was he sick, nor sore, But jumped and pranced about.

Doch eine Pause tritt nun ein: Der letzte hängt abseits; Denn war er auch nur winzig klein, Macht' doch mir's ärgste Kreuz.

Er war ein Vollblut-Eselein, [Fußnote]Mit »Vollblut-Eselein« ist Kaiser Franz Joseph gemeint. Voll Eigensinn und Laun', Benahm er sich auch artig fein, War ihm doch nicht zu trau'n.

Voll Mucken stack's im grossen Kopf Und hinterm Ohr faustdick; Zog ich ihn an dem grauen Schopf, Ward steifer nur's Genick.

Wie oft hat er mich abgebockt, Wenn ich mich fest gewähnt! Nachgiebigkeit nur abgelockt, Wenn ich ihn hübsch versöhnt.

Schliesslich war er ein lieber Schatz Trotz alle dem Gefrett: – Drum hat er auch den Ehrenplatz In meinem Kabinet!

Nun seid ihr alle durchgestäubt; Ich sperre wieder zu. – Erinnerung ist's, die mir verbleibt; Euch wünsch' ich »Gute Ruh'!«


aus dem Projekt Gutenberg: Elisabeth von Österreich - Das poetische Tagebuch.

(die Fußnoten habe ich beim c&p irgendwie nicht wegbekommen - sorry)

Gruß, bebop

Danke schön, für die antwort. Ich glaube das war es nicht. Trotzdem danke

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