Sind dunkelblaue oder hellblaue Augen häufiger?

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Es ist natürlich abhängig von der Region, von der du sprichst, aber in Deutschland ist hellblau deutlich mehr zu finden. Dunkelblau ist fast nie vorhanden.

Neun von zehn haben Menschen auf der Erde braune Augen. Noch vor 10.000 Jahren war jeder braunäugig, glaubt ein dänischer Genforscher. Seinen Untersuchungen zufolge erblickte der erste Mensch mit blauen Augen nach einer Genveränderung im heutigen mittleren Osten die Welt. Das heißt: Alle Menschen mit blauen Augen stammen im Prinzip von diesem „blauäugigen Adam“ ab. Die Mutation, die zu den blauen Augen führte, hat sich vor allem im nördlichen Europa durchgesetzt. Wahrscheinlich hatten Blauäugige dort einen evolutiven Vorteil. Blaue Augen gehen meist mit heller Haut einher. Da die Sonne in nördlichen Breiten seltener und nicht so stark scheint, brauchen die Menschen dort nicht viel natürlichen Sonnenschutz durch den körpereigenen Farbstoff Melanin. Augen und Haut bleiben heller und Vitamin D kann auch bei geringem Sonnenlicht gebildet werden. Kurz nach der Geburt haben Babys auch sehr wenig Farbstoff Melanin. Ihre Haut ist sehr hell, man muss sie vor intensiver Sonne schützen. Weil die Regenbogenhaut (Iris) von Neugeborenen sehr wenig Melanin enthält, wirken Babyaugen fast immer blau. Langwellige Lichtanteile werden im so genannten Pigmentepithel der Iris absorbiert, kurzwellige blau erscheinende Lichtanteile reflektiert. Im ersten Lebensjahr kann sich aber noch mehr Melanin bilden und die Augenfarbe verändern.

Quelle: Leonardo-Newsletter vom 28. Januar 2010

Hellblaue Augen sind wesentlich häufiger als dunkelblaue Augen.

Ich tippe auf hellblaue Augenfarbe.