Lösungen zu Textaufgaben Lektion 29 (Cursus A, Latein)?

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Lektion 29

Die Macht
einer Mutter

 

Daraufhin
sind die Frauen zu Veturia, der Mutter des Coriolan und zur Ehefrau zahlreich
zusammen. Eine von ihnen sagte: "Da ja die Männer die Stadt nicht mit
Waffen verteidigen können, werden wir unsererseits auf Coriolan zugehen, damit
wir ihn von unserer Stadt fernhalten. Wir biiten euch inständig uns eure Hilfe
nicht zu verwehren. All unsere Hoffnung liegt in euch. Ihr allein werdet sowohl
den Sohn als auch den Ehemann von den Waffen abbringen. Schließt euch uns an!
Kommt mit uns, sodass wir die Wut des Coriolan von dem Verderben der Stadt
abwenden. Weder Veturia noch Volumnia lehnten ab. Nach kurzer Zeit kam der
gewaltige Heereszug aus Frauen zum Lager des Coriolan. Dieser ist nicht von
seinem Plan abgebracht worden, weder durch ihre Bitten, noch durch Tränen.
Plötzlich sagte einer von seinen Vertrauten: "Wenn ich mich nicht täusche,
sind deine Mutter, deine Tochter und deine Ehefrau anwesend." Coriolan ist
entsetzt von seinem Sitz aufgesprungen und wollte seine Mutter umarmen, welche
heftig erzornt sagte: "Bevor ich deine Umarmung annehme mache, dass ich
weiß ob ich vor einem Feind oder vor meinem Sohn stehe, ob ich in deinem Lager
eine Gefangene oder deine Mutter bin. Warum hast du mich in meinem hohen Alter
unglücklich gemacht? Warum bist du so hartherzig, dass du dieses Land, das dich
hervorgebracht und ernährt hat, verwüstet? Ist dir denn nicht eingefallen, als
Rom in deinem Blick war, innerhalb dieser Stadtmauern ist mein Heim und sind
meine Penaten, meine Mutter, meine Ehefrau und meine Kinder. Wenn du
weitermachst, droht deinen Söhnen ein früher Tod oder eine lange
Knechtschaft." Schließlich haben die Worte der Mutter, die Umarmungen der
Ehefrau und der Kinder und das Weinen der Frauen das Herz des Coriolan
gebrochen.

 

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