konnte man vor 1000 jahren auch auch ein hohes alter erreichen?

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Das Erreichen eines hohen Lebensalters war auch in der Antike und im Mittelalter möglich. Es gab keine genetischen Gründe, die dies zwingend verhinderten. Ursachen für eine deutlich geringere durchschnittliche Lebenserwartung als heute sind eine weniger große Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgung und bei einem großen Teil der Bevölkerung schlechte Hygiene, Wohnverhältnisse und Arbeitsbedingungen. Hinzu kamen bei armen Menschen Unter- und Mangelernährung. Krankheiten, vor allem Epidemien, hatten eine Auswirkung auf die Lebenszeit.

Eine hohe Kindersterblichkeit, Tod von Männern in Kriegen und von Frauen in Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt führten in einem großen Ausmaß zu dem niedrigen Durchschnittswert der Lebenserwartung.

Auch wenn nur ein sehr geringer Anteil der Bevölkerung sehr alt war, wurden einzelne Menschen erheblich älter als 30 Jahre. Unter günstigen Umständen haben einige ein Alter über 90 Jahre erreicht. Insgesamt waren dies seltene Ausnahmefälle. Die Lebensdaten sind allerdings oft gar nicht sicher bekannt, weil eine Aufzeichnung nicht durchgehende Praxis war.

Der Redner und Philosoph Georgias von Leontioi soll 100 Jahre erreicht haben, der Philosoph Demokrit nach überwiegender Überlieferung mindestens 90 Jahre, der Dichter Sophokles sein letztes Werk im Alter von 90 Jahren, kurz vor seinem Tod, geschrieben haben. Der Pharao Ramses II. und der Numiderfürst Massinissa sollen etwa 90 Jahre alt geworden sein (bei den Angaben zu den genauen Lebensdaten gibt es leichte Abweichungen). Marcus Porcius Cato (der Ältere) wurde 85 Jahre alt, Livia Drusilla (Ehefrau des Kaisers Augustus) 86 Jahre. Der Senator und Schriftsteller Cassidior soll etwa 95 Jahre alt geworden sein.

Papst Lucius III. hat fast 90 Jahre erreicht, Papst Coelestin III. etwa 92 Jahre. Hildegard von Bingen wurde 81 Jahre alt.

Vor 1000 Jahren, also um 1010 rum, waren die Menschen oft krank, konnten sich aufgrund ihrer oft vorhandenen Armut keinen Arzt leisten und Medikamente im Sinne, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Die Klöster waren mit am weitesten entwickelt, was die Medizin betraf und griffen auf Pflanzen zurück, um Krankheiten zu heilen. Wobei die normale Bevölkerung oft so arm war, dass, wenn ein Familienmitglied schwer erkrankte, kein Geld da war, um Hilfe zu holen. Damals gabs ja noch keine Krankenkassen und man musste den Arzt und die Medizin selbst zahlen. Außerdem wütete u. a. die Pest, die Millionen von Menschenleben forderte. Und die harte Arbeit sowie katastrophale hygienische Bedingungen (keine Kanalisation) taten ihr übriges. Von daher war die Lebenserwartung im Allgemeinen nicht allzu hoch.

Ja. Die Lebenserwartung ist etwas anderes als das durchschnittliche Sterbealter eines Erwachsenen, es sei denn, es gibt keine Kindersterblichkeit. Davon konnte allerdings zu diesen Zeiten keine Rede sein.

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