Ist diese Münze wo geprägt worden?


18.03.2025, 18:21

Sorry die Überschrift wurde von der

Rechtschreibprüfung abgewandelt.

Sollte heißen" Ist diese Münze so geprägt worden"

3 Antworten

Nein, die Rückseite kann sich nicht gelöst haben.

Geprägt wurde die Münze in Stuttgart.

Das dürfte ein Probeabschlag sein, also eine Art Testprägung. Wenn's echt ist, dann dürfte das ein nettes Taschengeld geben.

Hab online spontan nur ein Angebot gefunden: https://www.ma-shops.de/fenzl/item.php?id=124027 Du solltest jedoch nicht davon ausgehen, dass du soviel auch bekommst, die Preise sind gerne sehr aufgeblasen und haben keine Basis.


NorCor 
Beitragsersteller
 18.03.2025, 18:10

Danke für deinen Link und deiner Einschätzung. Da ich kein Sammler bin was für Möglichkeit hätte ich?

NorCor 
Beitragsersteller
 18.03.2025, 17:54

F = Stuttgart laut Internet

Moin,

Um Dir dafür eine Expertise zu geben, wären 2 Informationen hilfreich.

Das ist zum einen Dicke und zum anderen das Gewicht dieser Münze.

Hilfreich wäre auch 1 oder 2 scharfe Bilder vom Rand.

Ich glaube zwar nicht an eine Testprägung bzw. Abschlag, wenn ich mir das Bild anschaue, kann es aber auch final nicht ausschließen, ohne weitere Informationen. Genauso gut könnte die Bildseite auch abgeschliffen worden sein.

Edit:

Mir fehlen zwar noch Informationen zur Dicke und Gewicht, gehe aktuell aber gabz stark von Manioulation aus folgenden Gründen aus.

a) Die Oberfläche ist nicht einheitlich, wie man sie von unbehandekten Ronden erwarten würde. Stattdessen sind Linien unten links erkennbar die eher auf Schleifspuren hindeuten. Auch das Zentrum zeigt keine eindeutige Oberfläche.

b) Beim Prägen kommt es zu Materialverschiebungen, die von innen nach außen verläuft (woanders kann das Material ja beim Prägen auch nicht hin). Da die Münze in einem Prägering eingefasst ist, kommt es zu einem Randstab, da das Material nicht weiter nach außen fließen kann. Dies müsste im Ansatz auch auf der anderen Seite zu sehen sein, wo der Gegenstempel fehlt (wäre es eine Fehlprägung).

Eine Fehlprägung kann man somit ausschließen.

c) Der Rand Deiner Münze isieht scharfkantiger aus, wie sie eine blanke Ronde zeigen würde. Im Falle eines Probeabschlags, wo die Gegenseite glatt ist und man nicht unbedingt einen Randstab hat, wäre zumindest der Rand geglättet.

Einen Probeabschlag erscheint daher aufgrund der Bilder ebenfalls unwahrscheinlich. Klarheit würde, wie erwähnt, die Dicke und das Gewicht bringen, da für Probeabschläge im Regelfall weicheren Material (beispielsweise Silber) für besser ausgeprägte Konturen verwendet wird. Manchmal sind die Ronden auch Dicker.

Bei Deiner vermute ich, dass die Münze abgeschliffen wurde und damit die Dicke der Münze dünner als die Umlaufmünze ist und auch leichter.

Die Ronde hat bei der Prägung STEMPELGLANZ . Die Rückseite hat es nicht. Wenn man das Bild vergrößert sind noch Reste einer Prägung zu erkennen. Die Münze wurde manipuliert !


NorCor 
Beitragsersteller
 19.03.2025, 21:34

Habt vielen Dank für eure Antworten. Leider liege ich mit einer Erkältung flach. Werde dann demnächst mich wieder melden wenn ich darf.