Antworten von moebi64

  • Wie wäre es für euch?
    Antwort · · 41

    Du übertreibst nicht, diese Situation ist dir zu Recht unangenehm, selbst wenn du ihm (vermutlich) wirklich vertrauen könntest, zumindest so wie er es versteht. Er hat nicht vor ihre sexuellen Angebote anzunehmen, dazu hatte er bereits genug Gelegenheiten und damit denkt dein Freund ist alles in Ordnung. Ist es aber nicht, selbst wenn sogar in betrunkenen Zustand nicht annimmt, was er seiner Ansicht nach ja bereits bewiesen hat. In einer Partnerschaft geht es um viel mehr als nur um sexuelle Treue und bei diesem ''mehr'' fangen bei ihm die Probleme an.

    Du musst dich nicht auf Diskussionen à la ''vertrau mir'' einlassen, das führt dich nicht weiter. Es geht darum ob du damit leben willst, dass er dir seine ungeteilte Aufmerksamkeit verweigert und seine Hilfsbereitschaft gegenüber anderen ihm mindestens ebenso viel wert ist wie du. Letztlich könnte es statt ihr auch irgendein ehrenamtliches Engagement sein oder eine andere Leidenschaft wie sein Lieblingsverein oder dergleichen.

    Vielleicht kannst du ihm die Augen öffnen und ihm klarmachen das sexuelle Treue alleine dir nicht reicht, das wird allerdings vermutlich nicht einfach werden, denn er scheint es genau so zu sehen. Es sei denn es reicht dir, dann würde ich dir raten dich nicht weiter verrückt zu machen, darum scheint es ihm bei ihr wirklich nicht zu gehen. Es muss etwas anderes sein was sie ihm gibt. Doch kommt es überhaupt darauf an was das genau ist, würde das für dich einen Unterschied machen?

  • Sollte die Exfrau bzw. Mutter zur Hochzeit ihres Sohnes eingeladen werden (sie war Auslöser für Trennung der Eltern)?
    Antwort · · 15

    Zunächst mal, mein Respekt dafür, dass du so gut los lassen und deiner Ex verzeihen konntest, das ist keineswegs selbstverständlich und wäre eigentlich eine sehr gute Grundlage dafür, dass sich auch dein Sohn und seine Mutter wieder vertragen könnten. Nur dafür wäre es halt auch unabdingbar, dass von beiden Seiten Interesse daran besteht und wenn kein Interesse auf Seiten deiner Ex besteht dann kann man das leider nicht ändern und muss es demnach so akzeptieren.

    Man muss auch sehen, dass die Sache aus der Sicht deines Sohnes leider ganz anders aussieht. Für dich ist die Sache abgeschlossen, liegt in der Vergangenheit, das macht ein Verzeihen auch sehr viel einfacher, für deinen Sohn ist sie immer noch die Mutter und wird es immer sein, die Mutter die sich nicht für ihn interessiert, von der du selbst schreibst, dass du dir vorstellen kannst, dass sie auch mit Einladung nicht kommen wird. Das heißt nichts anderes als das die Verletzung durch deine Ex noch aktuell ist, sie liegt nicht in der Vergangenheit, ist nicht abgeschlossen, hält noch an.

    Was glaubst du wohl wie es sich für deinen Sohn anfühlen würde wenn er sich überwindet, seine Mutter einlädt und diese dann, vielleicht sogar noch  unentschuldigt, nicht erscheint oder mit ihrer Desinteresse ihm den größten Tag seines Lebens versaut?

    Der Hochzeitstag ist so ein wichtiger Tag im Leben eines Paares - für die beiden daran beteiligten, nicht für die anderen (!) - da sollte die Höflichkeit hinten anstehen. Könntest du der Dame ein halbwegs passables Leumundszeugnis ausstellen würde ich die Sache vielleicht anders sehen aber so würde ich die Braut am liebsten warnen, weiß sie denn überhaupt für wen sie da eine Lanze bricht und hat sie sich Gedanken darüber gemacht was es bedeutet wenn das Experiment schief geht?

  • Notorischer Fremdgeher oder was ist das?
    Antwort · · 44

    Du gehst diese Frage zu sehr aus der Sicht eines Menschen dem die Wahrheit sehr wichtig ist an. Doch viele Menschen brauchen keinen Grund zu lügen, sie haben früh gelernt, dass ''geschickte Lügen'' sehr viel bequemer sind als die Wahrheit. Es ist müßig sich zu fragen warum er dich anlügt, es gibt unendlich viele potentielle Gründe, eine andere Frau ist nur einer davon, vermutlich einer der dir besonders wenig gefallen würde aber davon abgesehen nur einer unter vielen. Warum lügt er denn seine Familie an? Vermutlich wird er ja nicht irgendwo noch eine Zweitfamilie haben, also wird das wohl andere Gründe haben.

    Was aber fest steht, worüber man nicht mehr grübeln muss, wenn du deine Information als gesichert ansiehst, ist, dass du es ihm nicht wert bist dir die Wahrheit zu sagen. Da musst einfach du wissen wie viel du dir selbst wert bist und ob du damit leben willst.

    Aus seinem ansonsten liebevollen Verhalten dir gegenüber kannst du jedenfalls nicht darauf schließen das es keine zweite Frau geben würde. Das eine schließt das andere nicht aus. Nicht selten sind Fremdgänger zu Hause besonders liebevoll und aufmerksam, sei es aus schlechtem Gewissen oder aus Dankbarkeit auf zwei Hochzeiten tanzen zu dürfen oder weil das Ventil der anderen sie über die schlechten Angewohnheiten die nun mal jeder hat, hinweg sehen lässt, auch hier gibt es sicher viele Gründe.

    Ebenso wenig kannst du daraus schließen, dass er sich die Streitigkeiten antut. Wer weiß, vielleicht liebt er es ja zu zanken, sieht es als Herausforderung oder er denkt so etwas gehört halt einfach dazu. Hast du eine Ahnung wie viele Menschen sich jedes Wochenende abschießen, dann bis Mitte der nächsten Woche wie ein Hund unter ihrem Kater leiden und sich dann das nächste Wochenende wieder besinnungslos saufen?

    Was du dich fragen solltest, ist eine andere Frau wirklich das einzige was du denkst nicht ertragen zu können und alles andere wäre ok? Wenn mir mein Partner dreist ins Gesicht lügt, selbst wenn ich ihm längst auf die Schliche gekommen bin, einfach so tut als wäre ich blöd und auf seiner Lüge beharrt, ist es da wirklich noch relevant ob eine andere Frau dahinter steckt? Willst du ihm von nun an ständig hinterher telefonieren, egal ob es darum geht wo er steckt oder ob er den wichtigen Brief für dich auch eingeworfen hat, oder, oder, oder?

    Alle 12 Antworten
    Kommentar von Sarahleiin87 ,

    Nein, da hast du Recht das will ich auf keinen Fall. ABER momentan bin ich sehr beharrt darauf die Wahrheit zu erfahren, einfach für mich. Als Genugtuung? Ich weiß es nicht. Jedenfalls kann ich mit dem ungewissen echt schwer leben. Aber aus ihm werde ich ja nicht schlau, also was mir bleibt mir außer spionieren?
    Danke für auf jeden Fall für deine Antwort, sowas öffnet mir einfach immer wieder bisschen die Augen.

  • Was stimmt nicht mit mir. Leute gehen mir aus dem weg?
    Antwort · · 8

    Leider gehört deine Frage zu den wenigen die eigentlich kaum vernünftig zu beantworten sind ohne dich persönlich zu kennen. Kennst du wirklich niemanden der offen und ehrlich genug ist um dir den einen oder anderen Tipp zu geben darüber wie du auf andere wirkst?

    Was ich so allgemein sagen kann, es ist eigentlich relativ normal, dass es in Vereinen so zugeht wie du es beschreibst. Es ist auch normal, dass diejenigen die besonders viel Einsatz zeigen und immer da sind wenn man sie braucht, nicht so besonders geschätzt werden, zumindest nicht so sehr wie es ihnen zustehen würde, denn bei ihnen ist es einfach ''normal'', dass sie da sind, während es bei anderen eben bemerkenswert ist, wenn sie denn mal da sind. Das soll nun natürlich kein Aufruf werden dich weniger zu engagieren, eher ein Appell dich mit dieser weniger schönen aber zutiefst menschlichen Seite deiner Mitmenschen zu arrangieren. Die besseren von uns versuchen dieses Verhalten so gut es geht zu vermeiden, doch Rückfälle gehören einfach dazu.

    Was das ''pflegen von Freundschaften angeht'', da kann man z.B. auch mal zu viel tun. Ob das bei dir so ist kann ich natürlich nicht wissen. Doch wenn deine ''Pflege'' z.B. mehr Zeit in Anspruch nimmt als der andere bereit war zu investieren, dann kann das dazu führen das er sich zurück zieht.

    Ich fürchte allerdings, dass dir deine Vergangenheit doch noch mehr im Weg steht als dir bewusst ist. Auch wenn den Menschen nun klar wird, dass du nicht (mehr) so bist, so heißt das noch lange nicht, dass sie dir wieder so vertrauen wie zuvor. Du hast vielleicht schon von dem Vergleich gehört, dass es mit dem Vertrauen wäre wie mit einem Spiegel, einmal zerbrochen wird er nie wieder heil. Ich kann zwar mit so einem Menschen problemlos ein Bier trinken, auch gegen etwas Smalltalk spricht nichts, doch ein richtiges intensives Gespräch führen, wenn ich ständig im Hinterkopf habe, dass er vielleicht gar nicht meint was er sagt? Wohl eher nicht und damit ist der Kontakt leider auf Oberflächlichkeiten beschränkt. Auch wenn deine Taten für den Verein wirklich sehr für für dich sprechen, einen Weg in die Herzen der anderen Vereinsmitglieder können sie allein dir nicht bereiten.

  • Freundin zurückerobern/Kommt sie jemals wieder zurück?
    Antwort · · 13

    Hallo und ebenfalls einen guten Morgen! Kennst du diese beliebte Einleitung ''bei aller Liebe ...'', wenn man etwas ablehnen möchte ohne zu ablehnend zu wirken? Sie wird in letzter Zeit zu häufig und oft auch missbräuchlich benutzt aber sie fasst auch zusammen das manches auch wenn man liebt einfach ein wenig arg viel verlangt ist.

    Deine Freundin ist noch nicht mal 15, da sind 3 1/2 Jahre nicht nur eine kleine Ewigkeit, das ist vermutlich länger als die Zeit, die sie sich als Frau fühlt und für Jungs und die Liebe interessiert, vor 3 1/2 Jahren war sie gerade mal 11. Dazu seid ihr phänomenale 2 1/2 Monate zusammen, im Vergleich zu den 42 Monaten bevorstehende Fernbeziehung ist das, nun ich denke ich muss es nicht weiter ausführen. Zumal es keinerlei Garantie gibt, dass es nach deiner Ausbildung besser wird.

    So viel zu den nüchternen Zahlen die zwar nicht so recht zu einem so emotionalen Thema passen wollen, die man aber nicht außer Acht lassen sollte, zumal deine Freundin ja sehr klar geäußert hat das sie ein Problem damit hat.

    Ich glaube auch nicht, dass sie wirklich so schnell all ihre positiven Gefühle für dich verloren hat, doch auch unsere Gefühle werden durch unsere Wahrnehmung gefiltert und wenn sie nun mehr auf die bevorstehende (räumliche) Trennung fokussiert ist, dann rücken damit auch vermehrt negative Gefühle in den Vordergrund.

    Was du auf keinen Fall tun solltest ist, nun selbst in Panik zu verfallen, es reicht allemal wenn einer bzw. eine Panik schiebt. Du musst sie nicht in den nächsten 2 Monaten zurückerobert haben. Es reicht Kontakt zu halten, vielleicht erkennt sie erst über dem Umgang mit der vollzogenen (räumlichen) Trennung das es vielleicht doch nicht so unmöglich ist eine Fernbeziehung zu führen. Wenn du Recht hättest und nach den 2 Monaten keine Chance mehr bestehen würde, dann besteht auch keine Chance das ihr die Fernbeziehung schaffen würdet und dann wäre eine Trennung ohnehin vorprogrammiert. Dann besser gleich als später.

    Was du meiner Meinung nach tun solltest, ist deine Wortwahl und Argumentation etwas zu überdenken und dich ein wenig in ihre Situation einzufühlen, sie bleibt zurück während du nach vorne gehst. Ob sie irrt, wenn sie sagt, dass sie die Fernbeziehung nicht schaffen würde und/oder ihre Gefühle nicht ausreichen, das kannst du nicht wissen, sie steckt in ihrer Haut, nicht du. Noch viel weniger kannst du wissen ob das Beziehungsende für sie wirklich so leicht ist wie du ihr unterstellst, ob es sie wirklich nicht schmerzt dir nur noch normal gute Nacht zu sagen. Es ist nicht hilfreich ihr vorzuwerfen sie würde ''leicht aufgeben''. Wäre ich an ihrer Stelle, so wäre so ein Vorwurf für mich der Beweis, dass du dir überhaupt keine Gedanken über meine Sicht gemacht und nur deine eigenen Belange im Fokus hast. Diesen Eindruck solltest du vermeiden.

    Stattdessen könntest du dir überlegen wie für sie die Fernbeziehung erträglich werden könnte, wie man die Beziehung in den nächsten 3 1/2 Jahren gestalten könnte damit es nicht nur eine Zeit der Qual und des Verzichts wird. Für dich hast du dir ja sicherlich bereits Gedanken gemacht wie das laufen soll, wenn ''dein ein und alles'' nur alle paar Wochen mal in Fleisch und Blut für dich greifbar ist. Das gilt es nun auf ihre Lebenssituation zu übertragen, die nun mal deutlich anders aussehen wird.

    Deine beste Chance dürfte es sein, aus einem diffusen ''wir schaffen das (schon)'' einen griffigen Plan oder vielleicht sogar ein paar Alternativpläne zu entwickeln und dazu nicht nur an Erinnerungen zu appellieren, sondern positive Ausblicke zu schaffen.

    Der Satz ''die paar Jahre werden schneller um sein als du denkst'', der so gerne in solchen Fällen verwendet wird, ist hier jedenfalls ganz und gar nicht sinnvoll.

    Alle 9 Antworten
    Kommentar von NaSuperDuper ,

    Danke für deine ausführliche Antwort! 

    Wenn ich ehrlich sein sollte, ich habe ihr jedes mal drauf angewiesen, wenn ihr irgedwas bedrückt oder stört, dass sie mir es sagen soll. Sie sagte immer wieder, dass alles in Ordnung sei und es keine Probleme gibt, nur plötzlich hat sie Schluss gemacht ohne, dass sie vorher merkwürdig war. Und wir haben sehr sehr sehr oft über unser bevorstehene Fernbeziehung diskutiert, was wir tun können um unsere Beziehung auf bestmögliche zu halten, so dass wir beide glücklich sind, das haben wir sehr oft diskutiert. Wegen ihrem Alter oder meinen Alter gab es eigentlich keine Diskussion oder Probleme. Unsere Sorgen waren nur die bevorstehene Fernbeziehung, alles andere war perfekt. 

    Nur dass sie die Beziehung einfach so beendet indem sie sagt, sie kann nicht unsere bevorstehene Fernbeziehung führen und keine Gefühle für mich hat. Ich hätte erwartet, dass sie mir ihr Problem sagt und wir gemeinsam eine Lösung finden, denn dies war das erste mal, dass es für ihr eine Problem ist. Wie gesagt, sie hatte nie etwas zu bemänglen, bis jetzt und da muss sie die Beziehung beim ersten Problem für ihr, beenden.

    Kommentar von moebi64 ,

    Menschen sind nun mal verschieden, nicht jedem liegt es alle Probleme direkt anzusprechen und auszudiskutieren, das ändert sich auch nicht nur weil du ihr entsprechende Anweisungen gibst. Und auch nicht nicht jede(r) ist erst merkwürdig ehe er sich zu Konsequenzen durchringt. Manche machen die Dinge auch gerne erst mit sich aus, leben so lange die Beziehung zu 100% und ziehen danach ihre Entscheidung durch, wenn diese ausgreift ist und fest steht. Jede Vorgehensweise hat ihre eigenen Vor- und leider auch Nachteile.

    Leider sinken damit aber deine Chancen. Wenn sie trotz eurer häufigen Diskussionen, dir klar sagt, es nicht zu schaffen, so heißt das doch nichts anders als das ihr diese Diskussionen nicht geholfen, noch nicht einmal eine Perspektive aufgezeigt haben. Wenn dir also nichts grundlegend anderes einfällt dürfte es schwierig werden.

    Wenn sie nicht an all den Plätzen allein zurückbleiben, als Stohwitwe unter lauter Pärchen leben, ständig an eure gemeinsame Zeit erinnert werden will, während du in die Ferne schweifst und dort Tag für Tag Neues sehen, genug um die Ohren und jede Menge Ablenkung haben wirst, dann ist das nicht einfach nur ein kleines Problem das man wegdiskutieren kann, selbst wenn es in eurem Fall das erste Problem sein sollte. Vielleicht hilft es dir, dir das Ganze mal in allen Einzelheiten auszumalen um zu den oben erwähnten neuen Argumenten zu finden. Ich kann dir leider keine auf dem Silbertablett servieren, denn ich habe selbst keine.

    Macht es für dich wirklich einen Unterschied ob sie noch Gefühle hat, diese aber, angesichts der bevorstehenden räumlichen Trennung nicht mehr leben möchte? Also jetzt mal davon abgesehen, dass du dich dazu ermuntert fühlen würdest ihre Bedenken noch weniger ernst zu nehmen. Wenn ja dann sprich mit ihr darüber. Manchmal schwindeln wir gerne ein wenig was unsere Gefühle betrifft in der Hoffnung es dem anderen damit leichter zu machen. Aber nur wenn diese eben ohnehin nichts mehr ändern können.

  • Entscheidung - Trennung ja oder nein?
    Hilfreichste Antwort · · 10

    Hallo seawind,

    jetzt weißt du also nicht nur das man keine Beziehung aus Mitleid führen sollte, weil irgendwer meint das man das halt nicht tut, sondern hast mindestens einen sehr guten Grund gelernt warum. Mitleid ist einfach kein hinreichend starkes Gefühl um treu zu bleiben. Wenn man es genau nimmt bist du, als du gegen dein Gefühl zurück gegangen bist, dir selbst untreu geworden. Auch wenn diese Form der Untreue i.d.R. nicht verurteilt, mitunter sogar sehr gerne gesehen wird, sie fällt immer auf einen selbst zurück.

    Wenn du dich nach dem Ende einer Beziehung besser fühlst als vorher, es kein Vermissen gibt und keine Wehmut, dann sagt das doch schon alles. Du kannst das deinem (Ex-)Freund nicht angenehmer machen aber du kannst es auch nicht ändern und nur so zu tun als wäre es anders macht alles nur noch viel schlimmer.

    Die Frage ist allerdings, hast du diesen Auszug wirklich direkt als endgültige Trennung gesehen oder war es unter der Wut über den Streit doch eher eine gefühlte Auszeit, ein kleiner Urlaub? Du schreibst es so, doch ob es wirklich so ist kannst letztlich nur du wissen. Wenn du insgeheim noch eine Rückkehr im Hinterkopf hattest, hätte es keinerlei Aussagekraft, dass du dich damit gut gefühlt hast. Es ist normal sich im Urlaub gut zu fühlen, doch der Urlaub auf der einsamen Insel wird schnell zum Alptraum wenn Zweifel aufkommen ob man auch wieder abgeholt wird.

    Du erwähnst in deinem Fragetext ja auch nichts von den Chancen die du nach deinem Kommentar deinem Freund bereits zuvor gegeben hattest. Ebenso wenig schreibst du ob es bereits Versuche gegeben hat die Beziehung zu retten bzw. reifen zu lassen und wenn ja woran diese gescheitert sind. Nach drei Jahren ist eine Beziehung nicht mehr wie am ersten Tag, das sie zwar anders aber deswegen noch lange nicht schlechter ist, dafür braucht es schon ein gewisses Engagement und zwar von beiden Partnern. 

    Das einzige was ich dir sagen kann, es reicht nicht, wenn er dir nur ''nicht egal'' ist. Wenn du nur noch freundschaftliche Gefühle für ihn übrig hast, so wird dir das nicht reichen, dafür sind dir die Schmetterling zu wichtig.

  • Warum beharrt sie nur auf einer Fernbeziehung?
    Antwort · · 17

    Leider sehe ich auch keine anderen Möglichkeiten als Fernbeziehung oder
    Trennung. Auch wenn ich keineswegs so sicher bin, dass sie dich bezüglich
    ihrer Gefühle belügen würde, wie manche hier vermuten, aber manchmal
    reicht Liebe allein einfach nicht. Du gehst leider nicht genauer darauf
    ein warum sie damals eigentlich ''wirklich bleiben wollte'' aber dann ja
    doch gegangen ist und auch welcher Natur eure Probleme waren. Diese
    Gründe und auch Probleme könnten durchaus noch weiterhin aktuell sein.
    Wer weiß, vielleicht hattet ihr ja schon länger Probleme damit, dass sie
    sich unterlegen fühlte. Dass sie es sich auf der Couch bei ihrer Mutter
    im Haus ihrer Schwester einfach nur gemütlich macht weil das bequemer
    ist halte ich jedenfalls wie du für ausgeschlossen.

    Eure gemeinsame Perspektive ebenso wie eure zusammen ausgemalten Ziele und Träume basierten leider auch auf ihren Träumen bezüglich ihres
    zukünftigen Jobs und damit wurde ihnen nun schlicht die Basis entzogen.

    Du schreibst was dir in erster Linie fehlt ist die Gemeinsamkeit der
    Entscheidung, hier wünscht du dir aber etwas, dass es in eurem Fall gar
    nicht geben kann. In dieser Auseinandersetzung hast du, mit deinem
    sicheren und auch noch mehr als gut bezahlten Job den alles stechenden
    Trumpf in der Hand, während sie, ohne Job und ohne Aussicht darauf
    jemals einen Job zu bekommen der mit deinem mithalten kann, nur Luschen
    hat. Klar könnte man da auf die Idee kommen, du ziehst in ihre Nähe,
    gibst deinen Job auf und alles könnte gut werden. Das halte ich für
    unwahrscheinlich, wahrscheinlicher ist, dass du, wenn du es halbwegs
    geschickt anstellst wieder einen vielleicht sogar noch besseren Job
    finden wirst, ehe es ihr gelingen wird selbst auf die Beine zu kommen
    und dann steht sie noch schlechter da als jetzt.

    Natürlich kenne ich ihre Sicht der Dinge nicht, doch ich könnte mir
    vorstellen, dass sie mit der Fernbeziehung die Hoffnung verbindet, dass
    es ihr so doch noch gelingen kann sich selbst etwas aufzubauen und sich
    dann wieder dir gleichwertig zu fühlen. Sie gibt dir ja durchaus so
    manche Hinweise auf ihre Beweggründe, die du halt nur leider nicht
    verstehen kannst. Wenn sie davon spricht sich nicht von dir ''abhängig''
    fühlen zu wollen, dann geht es ihr nicht darum, dass sie Angst hätte du
    würdest sie irgendwann doch mal aufgeben, es geht nicht um die
    Sicherheit, es geht nur um das Gefühl nicht mehr frei entscheiden zu
    können. Ich meine, du selbst schreibst es wäre dir zu ''abhängig'', dich
    (nur noch) als Teil ihrer Familie zu sehen, versuche doch mal dein
    diesbezügliches Gefühl auf ihre Version der Abhängigkeit zu übertragen.

    Alle 9 Antworten
    Kommentar von Machtnix53 ,

    Sorry, ich hab mich verklickt, sollte natürlich der Pfeil aufwärts sein.

    Kommentar von getier125 ,

    Hi moebi64,

    DAnke für deine wirklich diefferenzierte Antwort! Ich geh mal Abschnittsweise vor, damit wir uns nicht verzetteln:

    Fernbeziehung, oder Trennung? Warum so absolut? Ich würde ja gern mit ihr zusammenleben.... :-( Ich denke auch nicht, dass sie mich belügt, wenn sie sagt, dass sie mich liebt. Bleiben wollte Sie um erstmal ihre Masterarbeit fertigzumachen (hat sie geschafft! :-) ) und anschließend hat sie auch noch ein paar Aushilfsjobs angenommen. Insofern wollte Sie schon bleiben. Nur ist sie ja am Ende nicht geblieben, das ist ja der Punkt, der mir zu schaffen macht. Es heisst ja in guten wie in schlechten Zeiten! Und sie hat uns halt aufgegeben, ich nicht. Wir haben viel gestritten...und dann auch laut und heftig...jetzt streiten wir uns, nachdem wir uns "wiedergefunden" haben, nur noch darüber, was nun werden soll. Eine Perspektive wäre hilfreich. Wenn es irgendeine Perspektive gäbe! Zugegeben, ich fange immer wieder mit dem Thema an, denn ich komme wie gesagt, damit nicht so gut klar wie sie!

    Naja, ich bin kein Mensch, der seinen Lebensinhalt im Job sieht. Und die Träume usw hatten wir schon vorher. Und ich persönlich bin der Meinung, dass Sie einfach zu ungeduldig war. Man sieht es ja jetzt. Das vorher sooo hochgelobte Land (ich musste mir oft anhören, dass es da und da ja soooooo viel mehr und bessere Angebote gäbe), stellt sich nun heraus ist gar nicht sooo viel besser, was Jobs angeht. Klar, mehr Ausschreibungen. Aber auch mehr Bewerber. Ich glaube, Sie hätte hier definitiv noch einen tollen Job gefunden, da sie wirklich qualifiziert und gut ist!

    Nein, ich habe keinen Trumpf in der Hand. Das zählt nämlich überhaupt nicht bei ihr. Die mangelnde Perspektive ist es. Bei ihr geht gerade nichts vorran...Sie will nur nicht da wieder weg. Und das tut eben so weh, weil es mal anders war....und genau das ist es ja auch, was mich daran hindert, mich auf ihren Plan einzulassen. Dieses absolute. Wir haben da unten nichtmal eine gemeinsame Basis, auf der man anfangen könnte. Keine Wohnung kein nix. Noch nichtmal nen Ort, wo es hingehen soll! Selbst wenn ich mich irgendwo bewerben würde dort in der Gegend, könnte es so kommen, wie du sagst...Ich finde vllt schneller nen Job (bin IT-ler), vllt sogar noch besser bezahlt als hier, und dann fühlt sie sich wieder nich gleichwertig und dann? Geht sie wieder weg?

    Das mit der Gleichwertigkeit kann ich ja sogar irgendwie verstehen...Aber dann wäre es halt gut, dass auch so zu kommunizieren. Und auch mal einen Perspektive in irgendeiner Weise zu zeigen. Ich war von Anfang an offen und ehrlich zu ihr, was die Standortwahl angeht. Sie war damit einverstanden. Sie hat ganz genau gewusst, worauf sie sich einlässt. Und jetzt eben zu hören, dass sie auf gar keinen Fall mehr hier wohnen will....und auf gar keinen Fall weiter weg von ihrer Family als allerhöchstens 150km, das ist schon heftig. Weil etwas völlig anderes. Leider.

    Und daran habe ich kein Mitspracherecht, da geht es dann auch nicht darum, was ich noch will. Das ist das was sie mir an Perspektive anbietet: Eine Fernbeziehung die ich nie wollte, mit einer Zukunft die total ungewiss ist, weil sie nichtmal weiß, wohin Sie gehen wird. Da ist derzeit nichts, ausser der Forderung, ich solle doch dann am besten mit runterkommen. Ich brauche irgendwie eine gemeinsame Perspektive, eine gemeinsame Entscheidung. Die wir beide treffen Und es kein "entweder/oder" gibt. Ich weiß halt einfach nicht was ich machen soll...Soll ich ne Fernbeziehung eingehen, die mich fertig macht? Eine deren Ende nicht absehbar und wenn doch, mit einer sehr festen Position?  Ich liebe Sie wirklich und sie kann ein so wunderbarer Mensch sein!!!!

    Aber ist es fair, dass ich bei solchen uns beide betreffenden Entscheidungen keinerlei Mitspracherecht habe? Da sehe ich irgendwie die Basis für eine gute Beziehung von vornherein gefährdet...zumal wir beide vorher was anderes abgemacht hatten, und sie bereits allein diese Entscheidung über Bord geworfen hat. Leider. Wie gesagt, ich wünschte es wäre nie soweit gekommen, und sie gar nicht erst gegangen

    Ich möchte auch gar nicht, dass Sie sich unterlegen fühlt. :-(

    Ich fühl mich grad richtig beschissen, ratlos und verzweifelt. Ich würde hier bestimmt keinen Rat oder mal ne andere Meinung suchen, wenns nicht wirklich dramatisch wäre....ich würde auch gern mal zur Paartherapie mit ihr, falls das hilft....aber das geht ja nicht, weil sie ja nicht da ist.... :-(

    Ich will Sie nicht verlieren...

  • Würdet ihr euch auch trennen?
    Antwort · · 13

    Hat dein Freund mal für ne Weile alleine gewohnt oder ist er direkt von der letzten ''Mitwohngelegenheit'' zur gemeinsamen Wohnung mit dir gewechselt? Mir scheint, dass dein Freund absolut keinen Schimmer hat was mit einem eigene Haushalt so alles einher geht. Nach deiner Beschreibung sieht es wirklich so aus als ob nur ein Schubs ins kalte Wasser deinem Freund noch die Augen öffnen könnte. Seine Offenheit ist ja herzerfrischend. Natürlich hat er keine Lust nach einem langen Arbeitstag noch Hausarbeit zu machen, wer hat die schon, ich nicht und du sicherlich auch nicht. Dennoch ist den meisten einfach klar, dass es eben sein muss. Deinem Freund scheint das nicht klar zu sein, sonst hätte er dir kaum so offen geantwortet.

    Ob deswegen gleich eine Trennung sein muss, ist eine andere Frage, doch um einem Auszug könntest du nur herum kommen wenn du es schaffst ihn verbal zu überzeugen. Nach einem Jahr in dem deine Taten ihm vom Gegenteil überzeugt haben dürfte das allerdings schwierig werden.

    Seine Lügen müssen jedenfalls nicht in Konflikt zu seiner beteuerten Liebe stehen. Der Mensch lügt auch gerne mal einfach nur weil er sich schämt, z.B. weil das eigene Verhalten nicht mit dem eigenen Anspruch an sich vereinbar ist und das ganz besonders gerne bei Menschen die ihm wichtig sind, die Meinung der anderen kann uns ja egal sein. Wenn ihm also klar ist, dass das was er tut Mist ist, dann macht es Sinn gerade dir gegenüber zu versuchen dies zu verheimlichen, deswegen würde ich noch nicht die gesamte Vertrauensbasis in Frage stellen.

    Getrennte Wohnungen könnten euer Konfliktpotential weitgehend aus der Welt schaffen. Ihr hättet dann zwar beide insgesamt mehr Aufwand zu leisten aber eben unabhängig von eurer Beziehung.

  • Betrogen: sagen oder nicht sagen?
    Antwort · · 23

    Klar wäre es doof, falls sie wirklich die Letzte wäre die es erfährt. Die Frage ist aber doch, musst wirklich ausgerechnet du diejenige sein die es ihr erzählt?

    Immerhin ist dein Mann sein bester Freund und wenn du den besten Freund deines Mannes an den Pranger stellst, so wird sich dies auch auf die Beziehung dieser beiden auswirken. Es läuft also darauf hinaus was dir wichtiger ist, eine Frau die du kaum kennst, deine moralische Entrüstung über etwas das leider immer wieder vorkommt und meist mehr Ursachen hat als man als Außenstehender wahrnehmen kann oder die Freundschaft deines Mannes, die vielleicht schon viel länger als gerade mal 2 Jahren besteht.

    An deiner Stelle würde ich, wenn überhaupt, allenfalls mit meinem Mann die Sache besprechen. Im Zweifel geht die eigene Partnerschaft vor.

  • Sie will gerade keine Beziehung dran bleiben?
    Antwort · · 47

    Es mag vielleicht in der heutigen Zeit etwas naiv klingen, doch ich würde einfach mal in erster Linie auf das vertrauen was sie selbst sagt und nicht so viel interpretieren. Das hat auch den Vorteil, dass ich es immer noch besser finde wenn ich enttäuscht werde, weil ich einem Menschen der mir wichtig war vertraut habe und dies nicht berechtigt war als das ich enttäuscht werde, weil ich einem Menschen nicht vertraut habe und ihm damit Unrecht getan habe.

    Sie selbst hat dir gesagt, dass sie dich mehr als nur gern hat und das wäre für mich das was zählt. Ihre Gründe gegen eine Beziehung sind alles Dinge die sich mit einer großen Unsicherheit ihrerseits erklären lassen. Das heißt nun nicht, dass sie geschwindelt hätte als sie sagte dir zu vertrauen, doch ''damals'' bezog sich das auf dich als ''guten Freund''. Die Erwartungen die man an einen guten Freund hat sind aber nun mal anders und vor allem lange nicht so hoch wie die an einen Partner.

    Dazu scheint sie auch noch große Probleme zu haben sich selbst zu vertrauen, anders lassen sich Aussagen wie

    das es nicht gut wäre sich in sie zu verlieben, da sie nur Probleme bringen würde, ich hundert bessere haben könnte und ich nicht meine Zeit mit ihr verschwenden sollte

    nicht erklären. Dieses Vertrauen aufzubauen und ihre Argumente zu entkräften könnte allerdings durchaus ein sehr langwieriges und mühsames Projekt werden. Ob sie für dich so besonders ist, dass du dieses Projekt mit ihr zusammen durchziehen möchtest, auch wenn sie sicherlich Recht damit hat, dass es mit manch anderer weit einfacher wäre und du noch nicht mal eine Erfolgsgarantie hast, das musst du selbst entscheiden. Ich persönlich finde ja, dass leicht(er) errungene Siege auch nicht annähernd so befriedigend sind als die für die man sich so richtig strecken muss.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von jens2012 ,

    Das waren sehr ermutigende Worte von dir, vielen Dank dafür, ich habe auch schon darüber nachgedacht gehabt das sie wirklich die Wahrheit sagt, aber es gab halt auch einige Aspekte die dagegen sprachen deshalb war ich mir nicht sicher ob ich weiter machen sollte. Für mich steht fest das wenn ich eine Chance habe, ich alles geben werde um sie zu nutzen, ich habe bisher noch kein Vergleichbares Mädchen getroffen, und finde sie einfach in allen Aspekten perfekt, doch wenn sie mich nicht will, dann finde ich ist es wirklich besser ihr nur ein guter Freund zu sein... Ich würde das Projekt mit ihr zusammen durchziehen, sie wär es mehr als Wert, doch falls es sich doch so entwickeln sollte, das aus uns ihrer Ansicht nach nichts werden kann, dann muss sie wohl oder übel nur auf meine Hilfe als Freund und nicht als Partner hoffen :/

    Kommentar von moebi64 ,

    Das Problem wird wohl eher sein, dass du selbst da gar nicht so viel wirst machen können, von dir ist sie ja bereits überzeugt, nur eben nicht von sich selbst. Bei einer Fernbeziehung (auch wenn es nur eine Stunde Zugfahrt ist) ist das Vertrauen das A und O und durch nichts zu ersetzen. Dabei geht es aber eben nicht (nur) darum darauf zu vertrauen, dass man dem anderen alles anvertrauen kann. Es geht viel mehr darum auf der Liebe des anderen zu vertrauen und wie soll das gehen wenn man wirklich ernsthaft überzeugt ist, dass man selbst nur Probleme bereitet und alle anderen besser sind? Vielleicht könnte es dich weiterbringen wenn du in Erfahrung bringen könntest weshalb sie davon überzeugt ist nur Probleme zu bringen. Das man alle anderen für besser hält (weil man deren Probleme und Schwachpunkte nie ebenso gut kennt wie die eigenen) ist das eine aber sich selbst als Wurzel allen Übels zu sehen ist schon etwas anderes, auf die Idee kommt man normalerweise nicht von alleine.

  • Sollte ich mir den Kontakt verbieten lassen?
    Antwort · · 41

    Wo es hinführt wenn man sich von einem ''Partner'' etwas verbieten lässt, siehst du ja bereits hinlänglich an deinem Ex. Über kurz oder lang kann man dann als Bittsteller wieder bei den alten Freunden anklopfen und nur hoffen, dass diese einem eine zweite Chance geben.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Verbote und dergleichen in einer Partnerschaft nichts verloren haben, man nimmt aufeinander Rücksicht, doch das kann nicht soweit gehen das man sein Leben dem anderen opfert. Rücksicht bedeutet hier lediglich die Ängste deines Freundes ernst zu nehmen, ''kindisch'' sind sie nicht, Eifersucht oder besser ausgedrückt Verlustangst gibt es in jedem Alter, entscheidend ist nur wie das Paar damit umgeht. Es spricht absolut nichts dagegen zu versuchen deinem Freund dabei zu helfen auf deine Liebe zu vertrauen, im Gegensatz zu dir kann er sie nicht direkt fühlen, er kann sie nur durch deine Handlungen und Worte wahrnehmen und braucht hier vielleicht ein wenig Hilfe. Dabei ist es leider wenig hilfreich wenn du sie (und damit auch ihn) nicht ernst nimmst und als kindisch abtust. Aus Verboten und Kontrolle kann aber leider niemals echtes Vertrauen erwachsen, sie fordern immer nur noch mehr Kontrolle und Verbote, ein Teufelskreis. Wie hat das überhaupt dein Ex geschafft, trifft er sich nun heimlich oder ist die junge Dame inzwischen auch eine Ex und somit nicht nur Geschichte sondern ''tabu''?

    Alle 17 Antworten
    Kommentar von Mrsaquamarin ,

    Mein Ex ist grade dabei mit seiner Freundin schluss zu machen weil er ihr verhalten nicht mehr erträgt.. entschuldigt hat er sich schon bei uns.

  • Endlich wohlfühlen, doch wie schafft man das?
    Antwort · · 86

    So schön eine Familie auch ist, so viel sie auch geben kann, das kann auch schnell mal ganz schön anstrengend und fordernd werden. Wenn dann mal wieder jeder was von mir will, der eine auf den anderen eifersüchtig ist und ich das Gefühl habe mich in Stücke reißen zu sollen ist der Zeitpunkt gekommen da unbedingt und sofort meine Blumen ausgeputzt werden müssen. ;-) Beim auszupfen des abgeblühten kann ich wunderbar entspannen und zu mir finden und keiner kann behaupten das ich nichts tun würde, ich tu ja was. ;-)

    Wenn es nicht ganz so schlimm ist und ich mich auch einfach so verziehen kann, dann sitze ich gerne am Rheinufer. Ist nicht so weit wie das Meer aber man kann auch hier herrlich die Gedanken schweifen lassen und den vorbeiziehenden Schiffen alle Sorgen und düsteren Gedanken einfach mitgeben.

  • Warum fühlen sich Menschen beleidigt, wenn man sie als 'Schwein' bezeichnet, obwohl manche von ihnen Schweinefleisch essen?
    Antwort · · 145

    Die Unterstellung jemand sei dumm wie Brot gilt auch landläufig als Beleidigung und das obwohl nahezu jeder halbwegs zivilisierte Mensch gelegentlich eine Scheibe Brot oder vergleichbare Backwaren zu sich nimmt. Wer möchte schon auf einer Stufe mit seiner Nahrung stehen, kann man sie da eigentlich noch einfach so ''vertilgen''?

    Deine Abstraktionsfähigkeit lässt doch etwas zu wünschen übrig. Wer weiß, vielleicht könnte das eine oder andere schmackhafte Stück Schweinefleisch da ja Abhilfe schaffen?

    Alle 31 Antworten
    Kommentar von HontaYO ,

    Naja: Zwischen Brot und einem Lebewesen ist wohl schon noch ein Unterschied...

    Kommentar von Omnivore01 ,

    Ein Brot war früher auch mal ein Lebewesen was weiterleben wollte, aber vom Drescher getötet wurde! Warum "verleugnest" du das als Veganerin? Ist dir das zu "unbequem" die Wahrheit auszusprechen?

    Kommentar von HontaYO ,

    Haben dir das deine sprechenden Pilze geflüstert ? :):) Sorry, aufgrund der Tatsache, dass deine "Frage" bzgl. toter Brote:) stehenbleibt, aber meine ausführliche Erklärung darunter verschwunden ist, mach ich mir die Mühe nicht nochmal - bin ja schließlich lernfähig...:)

  • Wie viel Schlaf brauche ich,Brauche ich wirklich 12 Stunden?
    Antwort · · 28

    Wann wurdest du zuletzt vom Arzt durchgecheckt? Eisenmangel kommt z.B. bei jungen Mädchen nicht selten vor (liegt an den vielen Umstellungen die dein Körper gerade durchmacht) und das kann den Körper so auslaugen, dass er derart müde und erschöpft ist. Andererseits kann man sich aber auch ''müde schlafen'', wenn man nicht aufsteht wenn eigentlich die benötigte Menge Schlaf bereits erreicht wurde, wird man nur immer noch müder und regelrecht erschöpft. Möglicherweise kann man sich das auch antrainieren, da bin ich überfragt, mir wäre dazu meine knappe Lebenszeit zu wertvoll. Möglicherweise kann man sein Gefühl für ''ausgeschlafen sein'' ebenso verlieren wie das Gefühl für ''satt sein''? Vielleicht hast du aber auch nur ein Motivationsproblem das dir ein Aufstehen unmöglich macht. Da müsstest du schon selbst mal dein Leben kritisch hinterfragen. Wie ist das denn wenn du z.B. im Urlaub bist, irgendwo wo du gerne bist und es spannend ist, schläfst du dann auch so viel?

    Jedenfalls sind die 9 1/2 Stunden am Stück bereits extrem, kein Wunder wenn du danach nicht mehr aus dem Bett kommst. Ich würde dir raten ein Blutbild machen zu lassen und, wenn das nichts ergibt, wie auch immer die Schlafmenge auf maximal 8 Stunden einzugrenzen und zu sehen wie du dich damit fühlst. Wenn du nach der Schule ein Schläfchen brauchst ist das ok, das kann sogar sehr gut sein, es sollte aber auf keinen Fall über viele Stunden gehen am besten maximal 20-30 Minuten. Du kannst ja mal hier http://www.onmeda.de/schlafen/powernapping.html nachlesen und dich dann weiter durchs Internet kämpfen. Gegen das nachmittägliche Leistungstief hilft jedenfalls kein Nachtschlaf egal wie lange dieser ist.

    Was das mit dem um 5 Uhr aufstehen angeht, das scheint mir eher so ein Internetmythos zu sein. Ich sehe hier eher die Gefahr, dass für dich dann die Zeit bis Schulschluss zu lang wird, du kannst ja schlecht den Schulbeginn vorverlegen lassen, nur weil du um 5 Uhr aufstehen möchtest. Bislang dachte ich es ist inzwischen erwiesen, dass es Eulen und Nachtigallen gibt und für diese beiden Extremfälle kann es unmöglich die gleich optimale ''Aufstehzeit'' geben. Nach meiner Erfahrung braucht man umso mehr Schlafzeit, je weiter man von seinen persönlichen Rhythmus abweichen muss, dennoch sollte das nicht erheblich über 8 Stunden hinaus gehen. Eher kann man mit einem optimalen Rhythmus mit weniger Schlaf auskommen.

    Was die Schlafphasen und die Qualität angeht, hier sind deine Informationen korrekt und es könnte sich lohnen wenn du hier weiter googelst. Meiner Erfahrung nach nimmt die Schlafqualität drastisch ab wenn die benötigte Menge an Schlaf erreicht wurde und ich vermute, dass der Effekt des ''sich erschöpft schlafen'' daraus resultiert. Das kann ich aber nicht belegen, ist lediglich eine Beobachtung von mir aber du kannst ja mal suchen, vielleicht gibt es sogar bereits Studien dazu.

  • Was machen diese Mädchen anders?
    Antwort · · 1

    Vielleicht liegt die Ursache wirklich hierin:

    Ich behandle sie nicht gleich, weil sie für mich nicht gleich sind

    Das ist doch kein Argument, keine zwei Menschen sind identisch und dennoch möchten wir grundsätzlich gleich behandelt werden. Wir haben sogar ''Gleichstellungsbeauftragte'' wo man hinblickt. Denke nur an eine Mutter die zwei Kinder hat, diese werden mit Sicherheit auch nicht ''gleich'' sein, vielleicht ist eines extro- und das andere introvertiert und dennoch ist es wichtig das sie ''gleich behandelt'' werden, jedes so wie es es benötigt, nicht identisch aber eben ''gleich''. Niemand hat gesagt, dass dies einfach wäre aber es ist wichtig und es lohnt sich es zu üben.

    Wenn du Mädchen grundsätzlich anders behandelst, nur weil sie keine Jungs sind, so ist es doch kein Wunder wenn sie sich diskriminiert fühlen und dich anzicken. Natürlich kommt es gut bei Jungs an, wenn du ihnen das Gefühl gibst eine andere/bessere Behandlung verdient zu haben, weil sie eben als Junge geboren wurden. Doch ebenso natürlich ist es, dass dies bei den Mädchen nicht so gut ankommt, denn für diese fühlt sich das natürlich so an als würdest du deine Beliebtheit auf ihre Kosten erkaufen.

    Es geht nicht darum, dass du deine Weiblichkeit verleugnen sollst, sie gehört zu dir und ist in Ordnung so wie es ist. Es geht darum zu erkennen, dass unsere Persönlichkeit viel wichtiger ist und zwar unabhängig vom Geschlecht. Das Geschlecht sollte nebensächlich sein solange es nicht um die Familienplanung geht.

  • Ich kann nur nachts lernen, wie abstellen?
    Antwort · · 31

    Du bist mit diesem Problem gar nicht so sehr allein. Also ich habe einerseits viel mit Kopfhörer und Musik gelernt, die Musik muss dafür natürlich geeignet sein, sie darf dich nicht geistig beschäftigen, sondern darf dich nur von dem Umgebungsgeräuschen ablenken. Andererseits bin ich aber auch viel mit meinen Sachen raus gegangen, irgendwo im Wald lenkt nicht so viel ab. Was auch helfen kann, trotz Tumult um einen herum, ist nicht nur mit den Gedanken zu lernen, sondern Schrift oder Sprache dazu zu nehmen. Also laut lesen oder aufschreiben. Ich habe mir oft zunächst den Stoff zusammengefasst, dies aufgeschrieben (das ist schon mal die halbe Miete) und dann die Zusammenfassung mitgenommen um draußen zu lernen. 

    Du kannst aber auch zumindest einen Teil des Lernens in die Nacht verlegen, wenn du dafür einen Teil des Schlafs (den du natürlich brauchst) in den Tag verlegst. Z.B. Erst mal nach der Schule bzw. dem Mittagessen eine Mütze Schlaf und dann am besten raus und die Sachen mitnehmen, das erleichtert das wieder wach werden. ;-) Das empfiehlt sich besonders für die anspruchsvollen Dinge oder die die sich schlecht mitnehmen lassen. Was das früher aufstehen angeht, solltest du allerdings aufpassen, wenn du dann in der Schule bereits wieder müde wirst, so kann dies leicht bewirken, dass du nur noch mehr lernen musst weil du während des Unterrichts nicht wach und aufnahmefähig genug warst. Der berühmte Schulschlaf ist leider oft nicht so erholsam, da man mit geöffneten Augen und aufrecht sitzen muss. ;-)

    Man muss seine tägliche Portion Schlaf nicht unbedingt am Stück absolvieren aber man sollte sie so timen, dass man zu den Zeiten wo es drauf ankommt hinreichend wach ist. 

  • Soll mein Freund mich während meines Praktikums im Ausland besuchen oder danach?
    Antwort · · 14

    Ich werde aber bestimmt andere Praktikanten kennenlernen, die ebenfalls diese zwei Wochen frei haben und könnte auch mit diesen rumreisen und würde vll. nicht dann Anschluss verlieren.

    Für mich wäre dies das ausschlaggebende. Das ist einfach etwas was sich um nichts in der Welt wiederholen oder ersetzen lassen würde, diese Erfahrung und vor allem der Austausch mit den anderen Praktikanten ist doch mit ein wichtiger Teil eines Auslandspraktikums, dafür macht man das doch, um den eigenen Horizont zu erweitern. Du würdest dich um etwas essentielles bringen. 

    Als i-Tüpfelchen vermeidest du so dann auch noch einen doppelten Abschied, der immer auch lähmt und ablenkt. Du kannst dann auch noch eine Woche länger mit deinem Freund das Land bereisen und, und auch das finde ich wichtig, du hast bis dahin bereits wertvolle Informationen über das Land gewonnen (nicht zuletzt in den zwei Wochen mit den anderen Praktikanten), so dass dies eine wirklich einmalige Reise werden kann. 

    Zudem überschätzt du meiner Ansicht nach was diese große Feier deines Freunds zum 30. für dich persönlich bereit halten könnte bzw. würde. Eine große Feier mit vielen Gästen um die sich der Gastgeber zu kümmern hat, da ist der Lebensabschnittspartner nur einer von vielen, spielt eine eher kleine Rolle oder ist gar zu 99% damit beschäftigt dem Jubilar den Rücken frei zu halten. Da ist Frust vorprogrammiert, wenn du dir dann in dieser Nebenrolle vor Augen führst was du dafür geopfert hast und nur vom Hörensagen durch die anderen Praktikanten kennst, die es geschafft haben ein kleines, kurzes Vierteljahr mal auf ihren Partner zu verzichten.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Glubschipubschi ,

    Moebi ich danke dir! Ich schätze deine Meinung sehr und ich habe mir etliche Gedanken gemacht und dann festgestellt, dass ich es vermutlich bereuen würde, dass ich wegen einem Geburtstag nicht noch weitere 4 Wochen in Mittelamerika sein kann.

    Ich denke aber auch, dass so eine Riesenfete Erinnerungen schafft und ich die Einzige sein werde, die da dann einfach außen vor ist und diese Erlebnis nicht mit ihrem Freund teilen konnte. Das ist so eigentlich das, was mich beschäftigt.

  • Warum nützen Frauen das so aus?
    Antwort · · 229

    Du fragst ob ein Mann dann überhaupt noch eine Chance hat, angesichts seiner ''Schwachstelle'' unterhalb der Gürtellinie? Klar hat er die, er muss nur seinen Kopf benutzen und erkennen, dass es weit effektivere Möglichkeiten der Auseinandersetzung gibt, die auch noch den Vorteil haben selbst dann noch fair zu sein wenn das Gegenüber körperlich unterlegen ist. Wer glaubt er müsse sich rein mit körperlicher Gewalt durchsetzen, hat eine weit größere ''Schwachstelle'' zwischen seinen Ohren.

    Natürlich könnte man genauso gut Handkantenschläge gegen das Genick oder den Kehlkopf trainieren, das ist nicht so viel schwerer als ein Tritt in die Weichteile, zumindest solange die Größenunterschiede nicht zu groß sind. Doch dies verläuft halt mit weit höherer Wahrscheinlichkeit tödlich und davor schrecken viele Frauen zurück. Eine Verteidigungsmethode aber vor der man selber zurückschreckt ist nicht besonders hilfreich im Ernstfall.

    Ich kann mir aber ohnehin schwer vorstellen, dass dir ein Messer zwischen den Rippen oder ein gebrochenes Genick/eingedrückter Kehlkopf/ausgestochene Augen wirklich lieber wären als ein Tritt in die Kronjuwelen. Manchmal sollte man erst ein wenig darüber nachdenken was man sich so wünscht oder eben vielleicht doch lieber nicht. 

    Alle 16 Antworten
    Kommentar von Kappe123 ,

    Ja ok aber wenn jetz zb ein mann gegen eine Frau kämpfen müsste ohne der Absicht sich zu töten oder ähnlicher Dinge und die Frau das mit einem absichtlichen Griff oder Tritt ausnützt glaub ich das der mann wenig Chancen hat mit seinen Kronjuwelen da Hängen....

    Ja versteh ich schon warum frauen davor zurückschrecken ich mein jemanden umzubringen ist ja auch keine alltägliche Leistung es jetz mal blöd zu formulieren...

    Ja natürlich wenn ich wählen könnte würde ich mir lieber von einer Frau eins unten rein donnern lassen als abgestochen zuwerfen oder sonstiges....

    Kommentar von moebi64 ,

    Sry. für die lange Pause, war kurz abwesend. ;-) Warum sollte denn ein Mann gegen eine Frau kämpfen müssen ohne das die Absicht dem anderen körperlichen Schaden zuzufügen dahinter stünde?

    Sportliche (Wett-)Kämpfe sind doch allein dadurch bereits ausgeschlossen, dass ein derartiger Tritt immer zur Disqualifikation führen würde also niemals zum Sieg führen könnte.

    Für mich gibt es nur einen Grund gegen einen anderen Menschen (körperlich) zu kämpfen und zwar wenn dieser mich mit der Absicht mich zu verletzen angreift. In diesem Fall wäre ich übrigens der ''Handkanten-Typ'' mir wäre der Tritt zu unsicher. Als körperlich unterlegene hab ich nur eine einzige Chance, die des ersten Schlages und der muss sitzen. Wenn man einen anderen Menschen, noch dazu einen körperlich unterlegenen, angreift dann muss man meiner Ansicht nach mit so etwas rechnen.

    Kommentar von Kappe123 ,

    Achja und danke für die Antwort :)

  • Nach Scheidung wieder "Sie" und bleibt "Du"?
    Antwort · · 20

    Das hat weniger mit der deutschen Sprache zu tun als mit den allgemein in der jeweiligen (Sprach-)Gesellschaft vereinbarten Regeln und Vereinbarungen, also der Semantik die dahinter steckt. Eine Rückkehr vom vertrauten Du zum distanzierten Sie wäre ein gewaltiges Signal der Abgrenzung und Ablehnung, schon fast ein aggressiver Akt. Ob eine Scheidung dies nahelegt hängt davon ab wie sie abgelaufen ist. M.E. könnte allenfalls ein Rosenkrieg ein derart starkes Signal rechtfertigen.

    Natürlich können auch im englischsprachigen Raum Menschen derart auf Konfrontationskurs gehen, da geht man dann eben wieder zur formellen Anrede über oder als ultimative Steigerung, man spricht nur noch in der dritten Person. Eigentlich ist das aber alles schon eher ''Kindergartenniveau''.

  • Kann man trotz extremer Eifersucht geliebt werden?
    Antwort · · 7

    Geliebt werden? Klar, es gibt genug Fälle von unglücklicher Liebe, bei denen die Liebe eben einfach nicht auf Gegenliebe stößt, der unglücklich ''Liebende'' es aber einfach nicht schafft sich zu lösen.

    Große Zweifel dagegen habe ich beim Punkt ''Liebe geben'', zu einer glücklichen Beziehung gehören ja eigentlich beide Seiten. Liebe basiert auf Vertrauen und Zugewandtheit, darauf den anderen glücklich sehen zu wollen und dazu passt kein Besitzdenken und Eifersucht. Kerkermeister die ihre Opfer lieben wollen, das ist irgendwo, naja. Doch wie man am Stockholm-Syndrom sieht, sogar das kann der Mensch lieben, wenn die Umstände entsprechend sind.