Takfir ist nicht nötig. Wenn du Recht hast was bringt dir das? Wenn du unrecht hast, dann ist das eine verdammt große Verantwortung, die du am Tag des jüngsten Gerichts tragen musst. Also ist es überhaupt nicht nötig und auch keine religiöse Vorschrift. Daher einfach weg lassen und "Allah weiß es am besten nur er weiß was im Herzen ist" sagen und nicht weiter nachdenken.

LG Muhammed (İmam)

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Einem gläubigen Menschen bereitet der Waswasa (Einflüsterung) zweifellos Unbehagen; daraus lässt sich schließen, dass der Waswasa nicht dem Herzen angehört. Wäre der Waswasa dem Herzen eigen, würde das Herz keine Unruhe und Beunruhigung empfinden. Da dich diese Gedanken stören und traurig machen ist das ein Beweis dafür, dass sie nicht von dir kommen, sondern vom Shaytan.

So wie ein Mensch, der etwas Schädliches und Giftiges isst, es sofort ausspucken möchte, und falls er es schluckt, sein Magen es nicht akzeptiert und, falls es sich im Körper verbreitet, Vergiftungen und verschiedene Beschwerden und Krankheiten auftreten. Genauso fühlt sich eine Person, die Waswasa ausgesetzt ist, unwohl, traurig, macht sich Sorgen um ihren Glauben, und das Herz beginnt zu zittern. All diese Reaktionen sind Beweise dafür, dass der Waswasa nicht von einem selbst stammt.

Waswasa dieser Art ist harmlos; wenn wir den Waswasa nicht als Teil unseres Herzens ansehen, dann fühlen wir uns nicht verantwortlich, sind beruhigt und messen ihm keine Bedeutung bei. Der Teufel wird natürlich seine Teufeleien betreiben; solange wir den Waswasa nicht als Teil unseres Herzens betrachten, ist er absolut harmlos. Sobald wir jedoch der Vorstellung verfallen „Oh nein, mein Herz ist verdorben.“ und zum Spielzeug des Waswasa werden, öffnet sich die Tür zum Schaden, denn jemand, der ihn als Teil seines Herzens ansieht, könnte denken „Was für ein schrecklicher Mensch bin ich, wie kann ich mit einem solchen verdorbenen Herzen Frieden finden.“ und könnte das Gebet aufgeben. Genau das ist es, was der Teufel will.

Letztendlich, da der Waswasa nicht unserem Herzen angehört, sondern des Teufels Eigentum ist, lohnt es sich nicht, sich Sorgen zu machen; er ist absolut harmlos.

LG Muhammed (İmam)

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Es hat nicht alles gepasst. İn den Kommentaren geht es weiter.

Der Schöpfungszweck des Universumsbaums und seiner Frucht, des Menschen, müssen wir kennen und gründlich begreifen.

Jeder bewusste Mensch weiß, dass nichts aus dem Nichts entstehen kann, und ist sich daher sicher, dass auch das Universum nicht aus dem Nichts entstanden ist.

Folglich muss das Universum und alles darin auf das Vorhandensein eines notwendigerweise existierenden Schöpfers hinauslaufen, der keinen Grund benötigt, um zu existieren, aber auf dessen Existenz alles Geschaffene angewiesen ist.

Der Schöpfer erwartet unbedingt, dass die Menschen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, zu diesem Punkt gelangen. Von da an ist es notwendig, sich dem Schöpfer zu ergeben und um seine Hilfe zu bitten, da das Folgende nicht mit dem Verstand allein gefunden werden kann.

Wenn daraufhin die Religionen, die aufrichtig und ehrlich zu dem Schöpfer führen, untersucht werden, wird der Schöpfer einen mit sich selbst, also mit Allah, und bei ihm mit dem Islam, der seit Adam (as) die einzige wahre Religion ist, zusammenbringen, vorausgesetzt, es gibt Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und keine Heuchelei.

So lernen wir auch die Geheimnisse der Schöpfung des Universums vollständig aus dem Koran und seinem Lehrer Muhammad (asm), kurz gesagt, aus dem Islam.

Der erhabene Allah schuf das Universum mit dem Geheimnis, gekannt und erkannt zu werden, der Großartigkeit, dem Lobpreis und der Verherrlichung; er schuf leblose Wesen, Blumen, Bäume, Pflanzen, Tiere und Engel.

Bis hierher genannten Wesen wurden im Universum, besonders auf unserer Erde, Aufgaben zugewiesen.

Während sie ihre Aufgaben erfüllten, beabsichtigte Allah, dass sie einige seiner Namen und Attribute, die absolut vorhanden sind und in jedem von ihnen manifest werden, zur Schau stellen. Diese Geschöpfe verrichten, ob bewusst oder unbewusst, ihre Verehrungsaufgaben gegenüber Allah ohne zu ermüden oder nachzulassen.

Danach schuf der erhabene Allah zuerst die Dschinn und dann als Stellvertreter im Universum den Menschen mit vollem Willen. Da Dschinn hier nicht unser Thema sind, betrachten wir die Menschen.

Allah schuf den Menschen in schönster Gestalt. Während bei seinen anderen Geschöpfen einige seiner Namen und Attribute manifest werden, manifestierte er sie alle im Menschen. Missveretehen Sie nicht, vielleicht ist diese Manifestation nicht einmal ein Tropfen aus einem unendlichen Ozean, aber wie großartig ist dieser Tropfen, dass er ausreichte, den Menschen zum Stellvertreter Allahs auf Erden zu machen.

Die Aufgabe des Menschen ist es, nachdem er den Schöpfer gefunden hat, den Islam und Allah zu finden, seinen Glauben zu stärken und die ihm auferlegten Verehrungsaufgaben fehlerfrei zu erfüllen. Das heißt, der Mensch wird sagen:

- Wie ich meine kleine Arbeit leite und verwalte, so verwaltet Allah das gesamte Universum; subhanallah!

- Wie das Grundbuch dieses Hauses mir gehört, so gehört das Universum ihm; subhanallah!

- Wie ich nach meinen Möglichkeiten einen Armen ernähre, so versorgt Er all seine Geschöpfe; subhanallah!

Und mit vielen solchen Vergleichen wird er Allahs Göttlichkeit, Größe, Makellosigkeit, Macht, Weisheit, Wissen... erkennen und so seiner eigenen Unzulänglichkeit, seiner Armut bewusst werden und sich bedingungslos an Ihn wenden.

Wie wenn wir ein schönes Bild malen, möchten wir es zuerst selbst mögen und dann, dass es auch anderen gefällt. Verstehen Sie mich nicht falsch, diese bei uns manifestierte, nichtige Eigenschaft existiert bei Allah absolut.

Ja, wie wir es uns nicht vorstellen können, großartige Bilder zu malen und sie dann zum Wegwerfen zu bestimmen, mögen wir sie zuerst selbst, zeigen sie dann unserer Umgebung und eröffnen schließlich eine Galerie, damit auch andere sie mögen, genauso lässt der erhabene Gott niemals sinnlose Taten zu, sodass Er nicht zulassen wird, dass ein Kunstwerk wie der Mensch, das Er alle 70-80 Jahre einmal erschafft, einfach zu Staub wird.

Also preisen die Geschöpfe, die keinen Willen besitzen, Ihn auf unbewusste Weise durch Größe, Lob und Ruhm. Diejenigen, die einen Willen besitzen, insbesondere die Menschen, wählen mit ihrem eigenen Willen, ob sie Ihn durch Größe, Lob und Ruhm preisen oder nicht. Infolgedessen erhalten sie entweder Belohnungen und erlangen Positionen, die höher sind als die der Engel, oder sie erfahren Strafen und enden in Positionen, die niedriger sind als die der Tiere, in ewigen Qualen.

Zusammenfassend ist unser Schöpfungszweck nicht einfach der Eintritt in das Paradies oder die Hölle. Das ist lediglich das Ergebnis. Unser Schöpfungszweck ist es, Allah in der Art und Weise, wie Er es befohlen hat, wahrhaftig anzubeten, also Ihm zu dienen.

Dies kann man ähnlich wie bei Schulen betrachten. Auch deren Zweck ist es nicht, dass Schüler durchfallen oder bestehen, sondern ihnen etwas beizubringen. Durchfallen oder Bestehen ist lediglich das Ergebnis.

Der Prozess des Glaubens kann metaphorisch mit der Verdauung von Nahrung verglichen werden: So wie die Nahrung durch den Magen gehen muss, um sich im Körper zu verbreiten und ihn zu nähren, muss auch der Glaube an Allah, die Beweise für das Leben im Jenseits und die restlichen Glaubensdoktrinen durch den Verstand gehen (Das geht nur mit Beweisen), damit sich diese tief im Herzen festsetzen können. Dieser Prozess betont, dass Gedanken die Gefühle anregen und diese wiederum die Handlungen beeinflussen.

Das heißt: Gedanke --> Gefühl--> Handlung

Im Detail: Die Beweise über die Existenz Allahs durchdringen den Verstand – ähnlich wie Nahrung den Magen passiert – und verankern sich im Herzen. Dieses Verständnis und diese Erkenntnis entfachen die Liebe zu Allah, da Verstand und Herz erkennen, dass Allah existiert. Diese tiefe Überzeugung und Liebe münden schließlich in einer natürlichen Neigung, sich an Allahs Gebote und Verbote zu halten.

Das heißt: Gedanke (Beweise über die Existenz Allahs) --> Gefühl (Die Liebe Allahs wird erweckt) --> Handlung: Haltung an die Gebote und Verbote von Allahs. Das passiert dann automatisch

Der Prophet Muhammed hat seine Gefährten (Sahaba) auf diese Weise erzogen, wobei die Verse aus der mekkanischen Periode hauptsächlich Beweise über die Existenz Allahs, des Jenseits und die Göttlichkeit des Korans und die restlichen Glaubensdoktrinen lieferten. Erst viel später, etwa 11 Jahre nach Beginn seiner Verkündung und nach der Hidschra nach Medina, wurden praktische Anweisungen wie das fünfmalige tägliche Gebet, das Fasten, die Abgabe von Zakat, die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) und das Alkoholverbot eingeführt. In Mekka lag der Fokus darauf, grundlegende Fragen zu beantworten: Wer bist du? Wer hat dich erschaffen? Wohin gehst du? Was ist deine Aufgabe im Leben? Wie kannst du deinen Schöpfer kennenlernen?

Also man sieht das wir von Medina anfangen obwohl wir bei Mekka anfangen müssen....

Der allererste Vers, der dem Propheten offenbart wurde war "Lies", also im Namen Allahs zu lesen. Obwohl er selbst nicht lesen oder schreiben konnte versuchte er es nach dem Vers auch nicht zu lernen. Stattdessen betrachtete er die Schöpfung und reflektierte über die Namen Allahs, die sich in ihr manifestieren. Er las die Namen Allahs um seinen Schöpfer kennenzulernen. Diese Methode der Erziehung und des spirituellen Wachstums zeigt, wie Wissen und Verständnis des Glaubens schrittweise aufgebaut werden sollen, beginnend mit der Überzeugung im Verstand und der Verinnerlichung im Herzen, gefolgt von der Umsetzung im täglichen Leben.

Dafür eignen sich heutzutage die Werke von Said Nursi. Da Said Nursi genau dieses Problem erkannt hat und mit den Versen aus dem Koran und den Zitaten des Propheten versucht das Problem zu beseitigen. Also mein lieber Bruder. Fang so schnell wie möglich an die Werke zu lesen und versuch es zu verstehen auch wenn man direkt nicht alles am Anfang versteht und es schwierig erscheint. Gebe nicht auf. Keiner kriegt so ein starken İman ohne fleiß. Du wirst sehen nach einer kurzen Zeit ändert sich dann dein Leben auf einer positiven Weise. Du wirst dann automatisch beten wollen, weil du Allah lieben wirst. Allah wirst du nur lieben wenn dein Herz und dein Verstand es verstehen, dass es ihn gibt. Das ist die Erziehungsmethode des Koran. So macht es Allah im Koran.

Wissenschaft bietet uns detaillierte Einblicke in die Vorgänge der Natur und des Universums. In diesem Punkt finden wir Konsens. Unsere Meinungsverschiedenheiten entstehen lediglich in der Frage nach dem Ausführer dieser Prozesse. Der Koran, das heilige Buch des Islam, ist reich an Beispielen aus dem Universum und seinen vielfältigen Vorgängen. Diese Beispiele decken sich oft mit den Entdeckungen und Erklärungen der Wissenschaft. Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin, dass im Koran betont wird, dass Allah persönlich hinter all diesen Vorgängen steht.

Daher ist es für einen Gläubigen nicht erforderlich, die Wissenschaft zu leugnen, um an Allah zu glauben. Ganz im Gegenteil: Ein tieferes Verständnis wissenschaftlicher Erkenntnisse kann die Wunder, die im Koran beschrieben werden, untermauern und erläutern. Der Koran und die Wissenschaft stehen nicht im Widerspruch zueinander; vielmehr kann die Wissenschaft als eine Erklärung der im Koran dargelegten universellen Gesetze und Phänomene angesehen werden.

Der Islam und die Wissenschaft bewegen sich oft auf parallelen Wegen, die sich in vielen Aspekten nicht widersprechen. Muslime erkennen die Erkenntnisse der Wissenschaft in Bereichen wie Biologie, Chemie und Physik an, solange diese nicht im direkten Widerspruch zu den grundlegenden Glaubenssätzen stehen. Ein solches Beispiel ist die Evolutionstheorie.

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https://www.youtube.com/watch?v=AVL-L5NBB-w

Nun können wir weiter machen:

Lass uns ein Beispiel geben: Wissen und Bewusstsein sind Eigenschaften von lebenden Wesen. Diese Perspektive hebt hervor, dass für die Fähigkeit zu "wissen" – also Informationen zu verstehen, zu speichern und darauf basierend Entscheidungen zu treffen – eine Form von Bewusstsein oder Leben erforderlich ist. Unbelebte Objekte, wie Steine oder Wasser, besitzen keine Lebenskraft und daher auch kein Bewusstsein. Sie können nicht aktiv Informationen verarbeiten oder Entscheidungen treffen. Sie sind nämlich nicht lebendig. Dies ist ein grundlegender Unterschied zwischen lebenden und nicht-lebenden Entitäten.

Das Beispiel mit dem Vorhang dient dazu, diese Idee zu veranschaulichen. Wenn man einen Raum betritt und sieht, wie das Wort "Apfel" auf eine Tafel geschrieben wird, ohne dass jemand sichtbar ist, weil ein Vorhang die Sicht blockiert, würde man intuitiv verstehen, dass hinter dem Vorhang eine Person stehen muss. Dies liegt daran, dass das Schreiben eine bewusste Handlung ist, die Wissen voraussetzt (in diesem Fall das Wissen, wie man das Wort "Apfel" schreibt), sowie die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden, indem man einen Stift benutzt, um das Wort auf die Tafel zu schreiben. Der Vorhang selbst kann diese Handlung nicht ausführen, da er unbelebt ist und keine Bewusstseins- oder Lebenskraft besitzt.

Übertragen auf das Beispiel des Pazifischen Ozeans bedeutet dies, dass, obwohl der Ozean als Lebensraum dient und die darin lebenden Tiere auf vielfältige Weise unterstützt (zum Beispiel durch Strömungen, die Nährstoffe verteilen), diese Unterstützung nicht als bewusste Handlung des Ozeans selbst angesehen werden kann. Der Ozean hat kein Bewusstsein und kann daher nicht wissen, welche Tiere wann und welche Art von Nahrung benötigen. Stattdessen müssen diese Vorgänge durch natürliche Gesetze erklärt werden, die das Ergebnis der Schöpfung und Ordnung durch eine höhere Macht sind, im Kontext des Islam Allahs.

Allahs Name "Rezzak" bedeutet "der Versorger". Durch diesen Namen lädt Allah uns ein, die Welt um uns herum zu betrachten und zu erkennen, wie Er uns in unzähligen Formen versorgt. Die verschiedenen Ursachen und Kausalitäten, die wir in der Natur beobachten, sind letztlich nur ein Vorhang, der die tieferen Wahrheiten verbirgt. Sie sind aus sich heraus nicht in der Lage, die vielfältigen Wirkungen und Folgeerscheinungen, wie zum Beispiel die lebenserhaltenden Prozesse im Ozean, hervorzurufen.

Die scheinbare Unfähigkeit dieser Ursachen, ohne eine leitende Hand zu wirken, bringt Allahs Rolle als "Rezzak" zum Vorschein. So, wie die Dunkelheit des Nachthimmels die Sterne sichtbar macht, so offenbart die Begrenztheit und Unzulänglichkeit der materiellen Ursachen die Notwendigkeit und das Wirken einer höheren Macht. In jedem Aspekt der Schöpfung, von den komplexen Ökosystemen der Ozeane bis hin zu den einfachsten täglichen Vorgängen, zeigt sich Allahs Fürsorge und Versorgung.

Diese Perspektive lädt dazu ein, über die offensichtlichen physikalischen Ursachen hinaus zu blicken und in den tieferen Zusammenhängen und Abhängigkeiten die Hand Allahs zu erkennen. Es ist eine Erinnerung daran, dass, während wir die Welt durch die Linse der Wissenschaft und der Logik betrachten, wir auch die spirituelle Dimension und die göttliche Fürsorge, die alles durchdringt, anerkennen sollten. Allahs Versorgung ist allgegenwärtig und seine Weisheit manifestiert sich in der Ordnung und Harmonie des Universums.

Denn derjenige, der den Lebensunterhalt sendet, muss die Bedürftigen kennen, erkennen, den richtigen Zeitpunkt wissen, ihr Bedürfnis verstehen und dann ihren Lebensunterhalt auf angemessene Weise bereitstellen. (Said Nursi, Briefe, 20. Brief)

Um die Fische im Steinhuder Meer oder in jedem anderen Gewässer angemessen versorgen zu können, musst du verschiedene Aspekte berücksichtigen, die sowohl das Wissen über das Ökosystem als auch über die spezifischen Bedürfnisse der Fische umfassen. Hier sind einige Schlüsselaspekte, die du bedenken solltest:

1. Kenntnisse über das Ökosystem: Verstehe das Ökosystem des Steinhuder Meeres, einschließlich der Wasserqualität, des Sauerstoffgehalts, der Temperatur und des pH-Wertes. Es ist wichtig zu wissen, wie diese Faktoren die Gesundheit und das Verhalten der Fische beeinflussen.

2. Artenvielfalt: Mache diich mit den verschiedenen Fischarten vertraut, die im Steinhuder Meer leben. Jede Art hat ihre eigenen spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Nahrung, Fortpflanzung und Lebensraum.

3. Ernährungsbedürfnisse: Verstehen Sie die Ernährungsbedürfnisse der Fische, um eine angemessene Fütterung sicherzustellen. Die Nahrung sollte die natürlichen Ernährungsgewohnheiten der Fische widerspiegeln und alle notwendigen Nährstoffe enthalten, um ihre Gesundheit und Entwicklung zu fördern.

Das Gleichgewicht bei der Versorgung von Fischpopulationen und im Allgemeinen in Ökosystemen ist sehr sensibel. Selbst kleine Veränderungen können weitreichende Folgen haben, da Ökosysteme komplexe Netzwerke aus Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arten und ihrer Umwelt sind.

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Wenn man auf diese Frage mit "Ja" antwortet, könnte argumentiert werden, dass "Allah dann machtloser ist als das von Ihm Geschaffene." Würde man jedoch mit "Nein" antworten, könnte man behaupten, dass "Euer Allah machtlos ist." In beiden Fällen wird fälschlicherweise unterstellt, Allah sei machtlos.

Diejenigen, die diese Frage stellen, versuchen, die Schöpfung eines unmöglichen Partners durch Allahs Macht zu fordern, während sie voreingenommen annehmen, dass Allah der Schöpfer und der hypothetische Partner das Geschöpf wäre. Dann spekulieren sie, dass das imaginäre Geschöpf größer sein könnte als Allah, was eine offensichtliche Demagogie darstellt.

Diese Personen verstehen nicht, dass die heilige Natur Allahs in keiner Weise der Natur der Geschöpfe ähnelt. Genau wie ein Werk nicht seinem Schöpfer ähnelt, so ähnelt Allah in keiner Weise Seiner Schöpfung.

Diese Unwissenheit ist ein Zeichen großer Ignoranz. Diejenigen, die diesem Irrglauben verfallen, sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass Allah absolut mächtig ist, während die Geschöpfe völlig machtlos sind.

Der zweite Punkt verwechselt "imaginäre Möglichkeit" mit "vernünftiger Möglichkeit".

- Vernünftige Möglichkeit bezieht sich auf etwas, das sowohl existieren als auch nicht existieren kann. Zum Beispiel ist es für ein frisch verheiratetes Paar möglich, Kinder zu haben oder nicht.

- Imaginäre Möglichkeit bezieht sich auf etwas, das in der Realität nicht umgesetzt werden kann, eine grundlose und unwirkliche Vorstellung. Imaginäre Möglichkeit kann nicht als Grundlage für irgendein Urteil dienen. Da es keine Beweise oder Wahrheiten gibt, die darauf basieren, beschäftigen sich Wissenschaft und Logik nicht mit imaginären Möglichkeiten.

Imaginäre Möglichkeit basiert nur auf Wünschen, Vermutungen und Träumen.

Die Frage "Kann Allah ein Wesen erschaffen, das größer ist als Er selbst?" vermischt imaginäre mit vernünftigen Möglichkeiten. Diese Frage ist nur das Produkt der Einbildung; sie hat keine Grundlage in der Realität und ist logisch unmöglich. Kein Verstand kann sich ein Geschöpf vorstellen, das größer ist als Allah.

Die Frage selbst ist demagogisch.

In der Logik wird ein Schluss, der auf falschen Prämissen beruht, als Demagogie oder Trugschluss bezeichnet. Zum Beispiel könnte ein Demagoge bei Betrachtung eines gezeichneten Menschenbildes auf einer Wand sagen: "Dieses Bild spricht, denn es gehört zu einem Menschen." "Jeder Mensch spricht, also spricht auch dieser Mensch", was zu einem falschen Schluss führt. Die Annahme, Allah könnte ein Geschöpf erschaffen, das größer ist als Er selbst, ist ein noch größerer Trugschluss als die Annahme, das Wandbild sei ein realer Mensch.

In dieser Frage werden grundlegend folgende Schritte gemacht:

a) Es wird angenommen, dass das hypothetische Geschöpf aktuell nicht existiert.

b) Es wird erwartet, dass Allah dieses hypothetische Geschöpf erschafft, wodurch angenommen wird, dass Allah der Schöpfer und das hypothetische Geschöpf das Geschöpf wäre.

c) Während die Schöpfung dieses hypothetischen Geschöpfs von Allah erwartet wird, wird auch seine Größe, Stärke, Entschlossenheit und Majestät von Allah erwartet.

Aus diesen Prämissen ergibt sich, dass Allah unendlich groß, der einzige Schöpfer, ewig und absolut mächtig ist; das hypothetische Geschöpf jedoch wäre erschaffen, machtlos, erniedrigt und bedürftig. Dennoch wird gefragt, ob dieses imaginäre Geschöpf größer sein könnte als Allah, was einen viel größeren Trugschluss darstellt als das oben genannte Beispiel.

Die Frage ist voller Widersprüche:

Die vorgenommene Vergleichsbasis ist auf widersprüchlichen Annahmen aufgebaut. Daher besitzt diese Frage keine "Behauptungsgrundlage". Zum Beispiel basiert die Frage "Kann eine Zahl größer als Unendlich geschrieben werden?" auf einem ähnlichen widersprüchlichen Urteil. Deshalb hat sie keinen wissenschaftlichen Wert, da eine Zahl, die größer als Unendlich ist, nicht existieren kann. Wenn Unendlich als ein Symbol für eine unerreichbare Größe steht, kann keine Zahl mit Unendlich verglichen werden. Würde man eine größere Zahl als Unendlich annehmen, würde das Konzept der Unendlichkeit selbst hinfällig.

Da diese Frage von solchen widersprüchlichen Vergleichen ausgeht, hat sie weder logisch noch wissenschaftlich irgendeinen Wert.

Wie bekannt, ist die Vollkommenheit in einem Werk ein Spiegelbild der Vollkommenheit des Schöpfers. Dass die Vollkommenheit eines Werks die des Schöpfers übertrifft, ist unmöglich. Ein Gelehrter kann seinem Buch nicht mehr Wissen einhauchen, als er selbst besitzt, oder ein Architekt kann kein Bauwerk erschaffen, das über sein eigenes Können hinausgeht, genauso wie die Sonne nicht mehr Licht in einen Wassertropfen legen kann, als sie selbst besitzt. Dies ist ein absurd widersprüchlicher Gedanke.

Die Frage "Kann Allah ein Wesen erschaffen, das größer ist als Er selbst?" impliziert den Unsinn, dass "Allah einem Geschöpf mehr Vollkommenheit verleihen könnte, als Er selbst besitzt."

Die Frage beinhaltet viele Widersprüche in Bezug auf Allahs Attribute und Handlungen. Lassen Sie uns einige davon aufzeigen:

Eines der Attribute Allahs ist "Macht". Wenn wir die Frage in diesem Kontext analysieren, lautet sie: "Kann der allmächtige Allah jemanden erschaffen, der mächtiger ist als Er selbst?"

Derjenige, der diese Frage stellt, versteht das Konzept der Unendlichkeit nicht. Es kann keine Macht geben, die größer ist als die unendliche Macht, sodass eine solche Frage gestellt werden könnte. Das unermessliche Universum und die grenzenlosen Systeme sind alle Manifestationen der Macht des allmächtigen Allah. Die Reflexion eines majestätischen Berges in einem Spiegel kann nicht das Gewicht eines Kieselsteins haben. Zahllose Sterne und unendliche Galaxien sind alle Manifestationen des Namens Allahs, des Schöpfers. Die Vorstellung, dass solche Manifestationen Allah ermüden oder schwächen könnten, ist unvorstellbar. Selbst wenn Er in jedem Moment Milliarden von Universen erschaffen würde, wären sie alle in Bezug auf Seine Macht noch immer wie ein Sandkorn.

Wenn wir die Frage im Kontext von Allahs "Willen" analysieren, würde sie lauten: "Kann der allmächtige Allah einen Gott erschaffen, der Seinen Willen überstimmen und Seinen Entscheidungen Grenzen setzen könnte?"

Allahs Wille ist absolut und unendlich, nicht durch irgendwelche Bedingungen eingeschränkt. Die Existenz eines Wesens, das Allahs Willen einschränken könnte, ist unmöglich.

Andererseits wäre alles, was Allah erschafft, ein Geschöpf und somit dem Willen Allahs unterworfen. Mit dieser Frage wird fälschlicherweise angenommen, dass der Wille des Schöpfers begrenzt und der Wille des Geschöpfs unbegrenzt wäre, was zu einem großen Widerspruch und Konflikt führt.

Wenn wir die Frage hinsichtlich Allahs "Ewigkeit und Unendlichkeit" betrachten, stoßen wir auf den absurden Gedanken: "Kann Allah ein Geschöpf erschaffen, das vor Ihm existierte und dessen Existenz nach Ihm weiterbestehen würde?"

Allah ist der Herr der Ewigkeit und Unendlichkeit, mit den Namen der Erste und der Letzte. Er hat keinen Anfang und kein Ende. Vor der Ewigkeit und jenseits der Unendlichkeit gibt es kein Konzept, das Raum für solche Hirngespinste und Mutmaßungen bietet. Gemäß dieser absurden Vorstellung wäre Allah, obwohl Er ewig und unendlich ist, fälschlicherweise als endlich und erschaffen betrachtet, während das hypothetische Geschöpf, obwohl es erschaffen und endlich ist, als ewig und unendlich angesehen würde. Dies wäre ein noch größerer Trugschluss.

Die Frage ist auch ein Zeichen dafür, dass der Fragende die verschiedenen Ebenen der Existenz nicht versteht. Die Antwort auf diese Frage hängt vom Verständnis dreier Konzepte ab: "notwendiges Sein (wajib al-wujud)", "mögliches Sein (mumkin al-wujud)" und "unmögliches Sein (mumtani' al-wujud)". Logisch betrachtet gibt es keine vierte Kategorie.

Wenn man zum Beispiel eine perfekte Skulptur betrachtet, kann man folgende Wahrheiten feststellen:

- Die Existenz eines Schöpfers dieser Skulptur ist notwendig (wajib), da Kunst nicht ohne einen Künstler existieren kann.

- Für den Künstler war es vor der Erschaffung der Skulptur möglich, sie zu erschaffen oder nicht zu erschaffen.

- Dass die Skulptur den Künstler in Geschicklichkeit, Perfektion oder Stärke übertrifft, ist unmöglich (mumtani') und logisch unzulässig.

Ebenso, wenn man über die Sonne nachdenkt:

- Dass die Sonne Licht ausstrahlt, ist notwendig (wajib). Eine Sonne ohne Licht ist unvorstellbar.

- Wenn man die Sonne als willensbegabt annähme, wäre es möglich, dass sie ihr Licht nach Belieben verteilt.

- Dass die Reflexion der Sonne in einem Spiegel die Größe und Wärme der Sonne selbst hat und Planeten um sich kreisen lässt, ist unmöglich (mumtani').

Wie in diesen Beispielen gibt es auch bei den Ebenen der Existenz drei Wahrheiten: das Notwendige, das Mögliche und das Unmögliche.

- Allahs Existenz ist notwendig (wajib). Seine Existenz ist inhärent, Er benötigt keinen Grund oder Ursache zu existieren. Seine Existenz unterscheidet sich grundlegend von der aller Geschöpfe. Es gibt nichts, was Ihm gleichkommt oder Ihm ähnelt.

- Das Mögliche bezieht sich auf Geschöpfe, deren Existenz oder Nichtexistenz gleich wahrscheinlich ist. Die Existenz aller Geschöpfe ist möglich (mumkin), sie sind weder notwendig noch unmöglich.

- Das Unmögliche (mumtani') bezieht sich auf alles, dessen Existenz logisch unzulässig ist. Zum Beispiel ist es unmöglich, dass ein Geschöpf mächtiger ist als Allah oder dass ein Geschöpf Allah in irgendeiner Weise übertrifft.

Der Fragende versucht mit einem Trugschluss, das Unmögliche als möglich darzustellen.

Zudem zeigt die Frage ein Unverständnis des Konzepts der Größe. Allahs Größe ist nicht relativ zu Seiner Schöpfung; Er ist in Seinem Wesen groß, Seine Größe ist nicht mit der Größe der Geschöpfe vergleichbar. Wie die Unendlichkeit in der Mathematik, ist Allahs Größe jenseits aller Vergleiche, da alles Geschaffene Manifestationen Seiner Attribute und Namen sind. Ihre Existenz und ihr Leben stammen von Ihm, und ihre Größe ist nur im Vergleich zueinander bedeutsam.

Die Frage impliziert falschlicherweise, dass ein Geschöpf Allahs Größe übertreffen könnte, was ein fundamentales Missverständnis von Allahs Wesen und den Prinzipien der Schöpfung offenbart.

In Wirklichkeit spiegelt jede Schöpfung die Vollkommenheit und Größe des Schöpfers wider. Es ist undenkbar, dass die Vollkommenheit eines Werks die seines Schöpfers übersteigt. Dies wäre vergleichbar mit der Annahme, dass ein Buch mehr Wissen enthalten könnte als sein Autor oder dass ein Bauwerk die Fähigkeiten seines Architekten übertreffen könnte. Solche Annahmen widersprechen der Logik und dem gesunden Menschenverstand.

Die Frage, ob Allah ein Wesen erschaffen kann, das größer ist als Er selbst, verkennt die unvergleichliche Natur Allahs und die Tatsache, dass Er die Quelle aller Existenz und Vollkommenheit ist. Alles, was existiert, stammt aus Seiner Schöpfung und ist ein Beweis Seiner unendlichen Macht und Weisheit. Kein Geschöpf kann Ihn in irgendeiner Weise übertreffen oder Seiner Vollkommenheit gleichkommen, da Er der Absolute, der Unvergleichliche und der Grenzenlose ist.

Diese Diskussion hebt hervor, dass die Frage nicht nur die Attribute Allahs missversteht, sondern auch eine falsche Vorstellung von der Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf impliziert. Es ist wichtig zu erkennen, dass Allahs Handlungen nicht durch die Beschränkungen der menschlichen Logik oder durch die Parameter der physischen Welt eingeschränkt sind. Seine Fähigkeiten sind absolut und unendlich, und Seine Weisheit ist unermesslich.

Zusammenfassend zeigt die Frage ein tiefes Missverständnis der fundamentalen Prinzipien des Glaubens und der göttlichen Natur. Allahs Unendlichkeit und Allmacht lassen keinen Vergleich zu, und die Annahme, dass etwas oder jemand Seine Größe übertreffen könnte, ist nicht nur logisch unmöglich, sondern steht auch im Widerspruch zu den grundlegenden Lehren des Islam. Allahs Größe und Macht sind absolut und stehen über allen menschlichen Vorstellungen und Begrenzungen.

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İch habe Antworten von mir, die ich geschrieben hatte, zusammengefügt. Damit ich nicht alles nochmal schreiben muss. Bitte schaue bei den Kommentaren unter meiner Antwort. Da geht es weiter, weil nicht alles gepasst hat:

Der Schöpfungszweck des Universumsbaums und seiner Frucht, des Menschen, müssen wir kennen und gründlich begreifen.

Jeder bewusste Mensch weiß, dass nichts aus dem Nichts entstehen kann, und ist sich daher sicher, dass auch das Universum nicht aus dem Nichts entstanden ist.

Folglich muss das Universum und alles darin auf das Vorhandensein eines notwendigerweise existierenden Schöpfers hinauslaufen, der keinen Grund benötigt, um zu existieren, aber auf dessen Existenz alles Geschaffene angewiesen ist.

Der Schöpfer erwartet unbedingt, dass die Menschen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, zu diesem Punkt gelangen. Von da an ist es notwendig, sich dem Schöpfer zu ergeben und um seine Hilfe zu bitten, da das Folgende nicht mit dem Verstand allein gefunden werden kann.

Wenn daraufhin die Religionen, die aufrichtig und ehrlich zu dem Schöpfer führen, untersucht werden, wird der Schöpfer einen mit sich selbst, also mit Allah, und bei ihm mit dem Islam, der seit Adam (as) die einzige wahre Religion ist, zusammenbringen, vorausgesetzt, es gibt Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und keine Heuchelei.

So lernen wir auch die Geheimnisse der Schöpfung des Universums vollständig aus dem Koran und seinem Lehrer Muhammad (asm), kurz gesagt, aus dem Islam.

Der erhabene Allah schuf das Universum mit dem Geheimnis, gekannt und erkannt zu werden, der Großartigkeit, dem Lobpreis und der Verherrlichung; er schuf leblose Wesen, Blumen, Bäume, Pflanzen, Tiere und Engel.

Bis hierher genannten Wesen wurden im Universum, besonders auf unserer Erde, Aufgaben zugewiesen.

Während sie ihre Aufgaben erfüllten, beabsichtigte Allah, dass sie einige seiner Namen und Attribute, die absolut vorhanden sind und in jedem von ihnen manifest werden, zur Schau stellen. Diese Geschöpfe verrichten, ob bewusst oder unbewusst, ihre Verehrungsaufgaben gegenüber Allah ohne zu ermüden oder nachzulassen.

Danach schuf der erhabene Allah zuerst die Dschinn und dann als Stellvertreter im Universum den Menschen mit vollem Willen. Da Dschinn hier nicht unser Thema sind, betrachten wir die Menschen.

Allah schuf den Menschen in schönster Gestalt. Während bei seinen anderen Geschöpfen einige seiner Namen und Attribute manifest werden, manifestierte er sie alle im Menschen. Missveretehen Sie nicht, vielleicht ist diese Manifestation nicht einmal ein Tropfen aus einem unendlichen Ozean, aber wie großartig ist dieser Tropfen, dass er ausreichte, den Menschen zum Stellvertreter Allahs auf Erden zu machen.

Die Aufgabe des Menschen ist es, nachdem er den Schöpfer gefunden hat, den Islam und Allah zu finden, seinen Glauben zu stärken und die ihm auferlegten Verehrungsaufgaben fehlerfrei zu erfüllen. Das heißt, der Mensch wird sagen:

- Wie ich meine kleine Arbeit leite und verwalte, so verwaltet Allah das gesamte Universum; subhanallah!

- Wie das Grundbuch dieses Hauses mir gehört, so gehört das Universum ihm; subhanallah!

- Wie ich nach meinen Möglichkeiten einen Armen ernähre, so versorgt Er all seine Geschöpfe; subhanallah!

Und mit vielen solchen Vergleichen wird er Allahs Göttlichkeit, Größe, Makellosigkeit, Macht, Weisheit, Wissen... erkennen und so seiner eigenen Unzulänglichkeit, seiner Armut bewusst werden und sich bedingungslos an Ihn wenden.

Wie wenn wir ein schönes Bild malen, möchten wir es zuerst selbst mögen und dann, dass es auch anderen gefällt. Verstehen Sie mich nicht falsch, diese bei uns manifestierte, nichtige Eigenschaft existiert bei Allah absolut.

Ja, wie wir es uns nicht vorstellen können, großartige Bilder zu malen und sie dann zum Wegwerfen zu bestimmen, mögen wir sie zuerst selbst, zeigen sie dann unserer Umgebung und eröffnen schließlich eine Galerie, damit auch andere sie mögen, genauso lässt der erhabene Gott niemals sinnlose Taten zu, sodass Er nicht zulassen wird, dass ein Kunstwerk wie der Mensch, das Er alle 70-80 Jahre einmal erschafft, einfach zu Staub wird.

Also preisen die Geschöpfe, die keinen Willen besitzen, Ihn auf unbewusste Weise durch Größe, Lob und Ruhm. Diejenigen, die einen Willen besitzen, insbesondere die Menschen, wählen mit ihrem eigenen Willen, ob sie Ihn durch Größe, Lob und Ruhm preisen oder nicht. Infolgedessen erhalten sie entweder Belohnungen und erlangen Positionen, die höher sind als die der Engel, oder sie erfahren Strafen und enden in Positionen, die niedriger sind als die der Tiere, in ewigen Qualen.

Zusammenfassend ist unser Schöpfungszweck nicht einfach der Eintritt in das Paradies oder die Hölle. Das ist lediglich das Ergebnis. Unser Schöpfungszweck ist es, Allah in der Art und Weise, wie Er es befohlen hat, wahrhaftig anzubeten, also Ihm zu dienen.

Dies kann man ähnlich wie bei Schulen betrachten. Auch deren Zweck ist es nicht, dass Schüler durchfallen oder bestehen, sondern ihnen etwas beizubringen. Durchfallen oder Bestehen ist lediglich das Ergebnis.

Der Prozess des Glaubens kann metaphorisch mit der Verdauung von Nahrung verglichen werden: So wie die Nahrung durch den Magen gehen muss, um sich im Körper zu verbreiten und ihn zu nähren, muss auch der Glaube an Allah, die Beweise für das Leben im Jenseits und die restlichen Glaubensdoktrinen durch den Verstand gehen (Das geht nur mit Beweisen), damit sich diese tief im Herzen festsetzen können. Dieser Prozess betont, dass Gedanken die Gefühle anregen und diese wiederum die Handlungen beeinflussen.

Das heißt: Gedanke --> Gefühl--> Handlung

Im Detail: Die Beweise über die Existenz Allahs durchdringen den Verstand – ähnlich wie Nahrung den Magen passiert – und verankern sich im Herzen. Dieses Verständnis und diese Erkenntnis entfachen die Liebe zu Allah, da Verstand und Herz erkennen, dass Allah existiert. Diese tiefe Überzeugung und Liebe münden schließlich in einer natürlichen Neigung, sich an Allahs Gebote und Verbote zu halten.

Das heißt: Gedanke (Beweise über die Existenz Allahs) --> Gefühl (Die Liebe Allahs wird erweckt) --> Handlung: Haltung an die Gebote und Verbote von Allahs. Das passiert dann automatisch

Der Prophet Muhammed hat seine Gefährten (Sahaba) auf diese Weise erzogen, wobei die Verse aus der mekkanischen Periode hauptsächlich Beweise über die Existenz Allahs, des Jenseits und die Göttlichkeit des Korans und die restlichen Glaubensdoktrinen lieferten. Erst viel später, etwa 11 Jahre nach Beginn seiner Verkündung und nach der Hidschra nach Medina, wurden praktische Anweisungen wie das fünfmalige tägliche Gebet, das Fasten, die Abgabe von Zakat, die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) und das Alkoholverbot eingeführt. In Mekka lag der Fokus darauf, grundlegende Fragen zu beantworten: Wer bist du? Wer hat dich erschaffen? Wohin gehst du? Was ist deine Aufgabe im Leben? Wie kannst du deinen Schöpfer kennenlernen?

Also man sieht das wir von Medina anfangen obwohl wir bei Mekka anfangen müssen....

Der allererste Vers, der dem Propheten offenbart wurde war "Lies", also im Namen Allahs zu lesen. Obwohl er selbst nicht lesen oder schreiben konnte versuchte er es nach dem Vers auch nicht zu lernen. Stattdessen betrachtete er die Schöpfung und reflektierte über die Namen Allahs, die sich in ihr manifestieren. Er las die Namen Allahs um seinen Schöpfer kennenzulernen. Diese Methode der Erziehung und des spirituellen Wachstums zeigt, wie Wissen und Verständnis des Glaubens schrittweise aufgebaut werden sollen, beginnend mit der Überzeugung im Verstand und der Verinnerlichung im Herzen, gefolgt von der Umsetzung im täglichen Leben.

Dafür eignen sich heutzutage die Werke von Said Nursi. Da Said Nursi genau dieses Problem erkannt hat und mit den Versen aus dem Koran und den Zitaten des Propheten versucht das Problem zu beseitigen. Also mein lieber Bruder. Fang so schnell wie möglich an die Werke zu lesen und versuch es zu verstehen auch wenn man direkt nicht alles am Anfang versteht und es schwierig erscheint. Gebe nicht auf. Keiner kriegt so ein starken İman ohne fleiß. Du wirst sehen nach einer kurzen Zeit ändert sich dann dein Leben auf einer positiven Weise. Du wirst dann automatisch beten wollen, weil du Allah lieben wirst. Allah wirst du nur lieben wenn dein Herz und dein Verstand es verstehen, dass es ihn gibt. Das ist die Erziehungsmethode des Koran. So macht es Allah im Koran.

Wissenschaft bietet uns detaillierte Einblicke in die Vorgänge der Natur und des Universums. In diesem Punkt finden wir Konsens. Unsere Meinungsverschiedenheiten entstehen lediglich in der Frage nach dem Ausführer dieser Prozesse. Der Koran, das heilige Buch des Islam, ist reich an Beispielen aus dem Universum und seinen vielfältigen Vorgängen. Diese Beispiele decken sich oft mit den Entdeckungen und Erklärungen der Wissenschaft. Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin, dass im Koran betont wird, dass Allah persönlich hinter all diesen Vorgängen steht.

Daher ist es für einen Gläubigen nicht erforderlich, die Wissenschaft zu leugnen, um an Allah zu glauben. Ganz im Gegenteil: Ein tieferes Verständnis wissenschaftlicher Erkenntnisse kann die Wunder, die im Koran beschrieben werden, untermauern und erläutern. Der Koran und die Wissenschaft stehen nicht im Widerspruch zueinander; vielmehr kann die Wissenschaft als eine Erklärung der im Koran dargelegten universellen Gesetze und Phänomene angesehen werden.

Der Islam und die Wissenschaft bewegen sich oft auf parallelen Wegen, die sich in vielen Aspekten nicht widersprechen. Muslime erkennen die Erkenntnisse der Wissenschaft in Bereichen wie Biologie, Chemie und Physik an, solange diese nicht im direkten Widerspruch zu den grundlegenden Glaubenssätzen stehen. Ein solches Beispiel ist die Evolutionstheorie.

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https://www.youtube.com/watch?v=AVL-L5NBB-w

Nun können wir weiter machen:

Lass uns ein Beispiel geben: Wissen und Bewusstsein sind Eigenschaften von lebenden Wesen. Diese Perspektive hebt hervor, dass für die Fähigkeit zu "wissen" – also Informationen zu verstehen, zu speichern und darauf basierend Entscheidungen zu treffen – eine Form von Bewusstsein oder Leben erforderlich ist. Unbelebte Objekte, wie Steine oder Wasser, besitzen keine Lebenskraft und daher auch kein Bewusstsein. Sie können nicht aktiv Informationen verarbeiten oder Entscheidungen treffen. Sie sind nämlich nicht lebendig. Dies ist ein grundlegender Unterschied zwischen lebenden und nicht-lebenden Entitäten.

Das Beispiel mit dem Vorhang dient dazu, diese Idee zu veranschaulichen. Wenn man einen Raum betritt und sieht, wie das Wort "Apfel" auf eine Tafel geschrieben wird, ohne dass jemand sichtbar ist, weil ein Vorhang die Sicht blockiert, würde man intuitiv verstehen, dass hinter dem Vorhang eine Person stehen muss. Dies liegt daran, dass das Schreiben eine bewusste Handlung ist, die Wissen voraussetzt (in diesem Fall das Wissen, wie man das Wort "Apfel" schreibt), sowie die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden, indem man einen Stift benutzt, um das Wort auf die Tafel zu schreiben. Der Vorhang selbst kann diese Handlung nicht ausführen, da er unbelebt ist und keine Bewusstseins- oder Lebenskraft besitzt.

Übertragen auf das Beispiel des Pazifischen Ozeans bedeutet dies, dass, obwohl der Ozean als Lebensraum dient und die darin lebenden Tiere auf vielfältige Weise unterstützt (zum Beispiel durch Strömungen, die Nährstoffe verteilen), diese Unterstützung nicht als bewusste Handlung des Ozeans selbst angesehen werden kann. Der Ozean hat kein Bewusstsein und kann daher nicht wissen, welche Tiere wann und welche Art von Nahrung benötigen. Stattdessen müssen diese Vorgänge durch natürliche Gesetze erklärt werden, die das Ergebnis der Schöpfung und Ordnung durch eine höhere Macht sind, im Kontext des Islam Allahs.

Allahs Name "Rezzak" bedeutet "der Versorger". Durch diesen Namen lädt Allah uns ein, die Welt um uns herum zu betrachten und zu erkennen, wie Er uns in unzähligen Formen versorgt. Die verschiedenen Ursachen und Kausalitäten, die wir in der Natur beobachten, sind letztlich nur ein Vorhang, der die tieferen Wahrheiten verbirgt. Sie sind aus sich heraus nicht in der Lage, die vielfältigen Wirkungen und Folgeerscheinungen, wie zum Beispiel die lebenserhaltenden Prozesse im Ozean, hervorzurufen.

Die scheinbare Unfähigkeit dieser Ursachen, ohne eine leitende Hand zu wirken, bringt Allahs Rolle als "Rezzak" zum Vorschein. So, wie die Dunkelheit des Nachthimmels die Sterne sichtbar macht, so offenbart die Begrenztheit und Unzulänglichkeit der materiellen Ursachen die Notwendigkeit und das Wirken einer höheren Macht. In jedem Aspekt der Schöpfung, von den komplexen Ökosystemen der Ozeane bis hin zu den einfachsten täglichen Vorgängen, zeigt sich Allahs Fürsorge und Versorgung.

Diese Perspektive lädt dazu ein, über die offensichtlichen physikalischen Ursachen hinaus zu blicken und in den tieferen Zusammenhängen und Abhängigkeiten die Hand Allahs zu erkennen. Es ist eine Erinnerung daran, dass, während wir die Welt durch die Linse der Wissenschaft und der Logik betrachten, wir auch die spirituelle Dimension und die göttliche Fürsorge, die alles durchdringt, anerkennen sollten. Allahs Versorgung ist allgegenwärtig und seine Weisheit manifestiert sich in der Ordnung und Harmonie des Universums.

Denn derjenige, der den Lebensunterhalt sendet, muss die Bedürftigen kennen, erkennen, den richtigen Zeitpunkt wissen, ihr Bedürfnis verstehen und dann ihren Lebensunterhalt auf angemessene Weise bereitstellen. (Said Nursi, Briefe, 20. Brief)

Um die Fische im Steinhuder Meer oder in jedem anderen Gewässer angemessen versorgen zu können, musst du verschiedene Aspekte berücksichtigen, die sowohl das Wissen über das Ökosystem als auch über die spezifischen Bedürfnisse der Fische umfassen. Hier sind einige Schlüsselaspekte, die du bedenken solltest:

1. Kenntnisse über das Ökosystem: Verstehe das Ökosystem des Steinhuder Meeres, einschließlich der Wasserqualität, des Sauerstoffgehalts, der Temperatur und des pH-Wertes. Es ist wichtig zu wissen, wie diese Faktoren die Gesundheit und das Verhalten der Fische beeinflussen.

2. Artenvielfalt: Mache diich mit den verschiedenen Fischarten vertraut, die im Steinhuder Meer leben. Jede Art hat ihre eigenen spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Nahrung, Fortpflanzung und Lebensraum.

3. Ernährungsbedürfnisse: Verstehen Sie die Ernährungsbedürfnisse der Fische, um eine angemessene Fütterung sicherzustellen. Die Nahrung sollte die natürlichen Ernährungsgewohnheiten der Fische widerspiegeln und alle notwendigen Nährstoffe enthalten, um ihre Gesundheit und Entwicklung zu fördern.

Das Gleichgewicht bei der Versorgung von Fischpopulationen und im Allgemeinen in Ökosystemen ist sehr sensibel. Selbst kleine Veränderungen können weitreichende Folgen haben, da Ökosysteme komplexe Netzwerke aus Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arten und ihrer Umwelt sind.

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Die Antworten hier sind so ein Schwachsinn. Man muss das alles erstmal richtig verstehen.

In der historischen Betrachtung der arabischen Gesellschaft zur Zeit des Propheten Muhammad ist es wichtig zu verstehen, dass das Alter einer Person ab dem Zeitpunkt der Pubertät gezählt wurde, nicht ab der Geburt, wie es heute üblich ist. Diese Praxis führt zu Missverständnissen bezüglich des Alters bei Eheschließungen, insbesondere im Fall von Aisha. Es wird oft berichtet, dass Aisha im Alter von neun Jahren geheiratet habe. Jedoch, wenn man nach der damaligen arabischen Praxis geht, die das Alter ab der Pubertät rechnete (Bei Aisha hat die Pubertät mit 9 Jahren angefangen), bedeutet dies, dass Aisha zum Zeitpunkt ihrer Ehe tatsächlich achtzehn Jahre alt war, da man annimmt, dass die Pubertät als Beginn eines neuen Lebensabschnitts gezählt wurde. Es wird gesagt, dass Aisha 9 Jahre alt war als Sie mit dem Propheten heiratete. Also war sie 18.

LG Muhammed (İmam)

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Natürlich darf man auch Geschlechtsverkehr haben, wenn man nur Lust aufeinander hat. Das möchte sogar Allah auch. Er schreibt euch dafür gute Taten auf und verzeiht euch Sünden dafür.

LG Muhammed (İmam)

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Um das vorgelegte Problem vollständig zu verstehen, ist es unbedingt notwendig, den Schöpfungszweck des Universumsbaums und seiner Frucht, des Menschen, zu kennen und gründlich zu begreifen.

Jeder bewusste Mensch weiß, dass nichts aus dem Nichts entstehen kann, und ist sich daher sicher, dass auch das Universum nicht aus dem Nichts entstanden ist.

Folglich muss das Universum und alles darin auf das Vorhandensein eines notwendigerweise existierenden Schöpfers hinauslaufen, der keinen Grund benötigt, um zu existieren, aber auf dessen Existenz alles Geschaffene angewiesen ist.

Der Schöpfer erwartet unbedingt, dass die Menschen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, zu diesem Punkt gelangen. Von da an ist es notwendig, sich dem Schöpfer zu ergeben und um seine Hilfe zu bitten, da das Folgende nicht mit dem Verstand allein gefunden werden kann.

Wenn daraufhin die Religionen, die aufrichtig und ehrlich zu dem Schöpfer führen, untersucht werden, wird der Schöpfer einen mit sich selbst, also mit Allah, und bei ihm mit dem Islam, der seit Adam (as) die einzige wahre Religion ist, zusammenbringen, vorausgesetzt, es gibt Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und keine Heuchelei.

So lernen wir auch die Geheimnisse der Schöpfung des Universums vollständig aus dem Koran und seinem Lehrer Muhammad (asm), kurz gesagt, aus dem Islam.

Der erhabene Allah schuf das Universum mit dem Geheimnis, gekannt und erkannt zu werden, der Großartigkeit, dem Lobpreis und der Verherrlichung; er schuf leblose Wesen, Blumen, Bäume, Pflanzen, Tiere und Engel.

Bis hierher genannten Wesen wurden im Universum, besonders auf unserer Erde, Aufgaben zugewiesen.

Während sie ihre Aufgaben erfüllten, beabsichtigte Allah, dass sie einige seiner Namen und Attribute, die absolut vorhanden sind und in jedem von ihnen manifest werden, zur Schau stellen. Diese Geschöpfe verrichten, ob bewusst oder unbewusst, ihre Verehrungsaufgaben gegenüber Allah ohne zu ermüden oder nachzulassen.

Danach schuf der erhabene Allah zuerst die Dschinn und dann als Stellvertreter im Universum den Menschen mit vollem Willen. Da Dschinn hier nicht unser Thema sind, betrachten wir die Menschen.

Allah schuf den Menschen in schönster Gestalt. Während bei seinen anderen Geschöpfen einige seiner Namen und Attribute manifest werden, manifestierte er sie alle im Menschen. Missveretehen Sie nicht, vielleicht ist diese Manifestation nicht einmal ein Tropfen aus einem unendlichen Ozean, aber wie großartig ist dieser Tropfen, dass er ausreichte, den Menschen zum Stellvertreter Allahs auf Erden zu machen.

Die Aufgabe des Menschen ist es, nachdem er den Schöpfer gefunden hat, den Islam und Allah zu finden, seinen Glauben zu stärken und die ihm auferlegten Verehrungsaufgaben fehlerfrei zu erfüllen. Das heißt, der Mensch wird sagen:

- Wie ich meine kleine Arbeit leite und verwalte, so verwaltet Allah das gesamte Universum; subhanallah!

- Wie das Grundbuch dieses Hauses mir gehört, so gehört das Universum ihm; subhanallah!

- Wie ich nach meinen Möglichkeiten einen Armen ernähre, so versorgt Er all seine Geschöpfe; subhanallah!

Und mit vielen solchen Vergleichen wird er Allahs Göttlichkeit, Größe, Makellosigkeit, Macht, Weisheit, Wissen... erkennen und so seiner eigenen Unzulänglichkeit, seiner Armut bewusst werden und sich bedingungslos an Ihn wenden.

Wie wenn wir ein schönes Bild malen, möchten wir es zuerst selbst mögen und dann, dass es auch anderen gefällt. Verstehen Sie mich nicht falsch, diese bei uns manifestierte, nichtige Eigenschaft existiert bei Allah absolut.

Ja, wie wir es uns nicht vorstellen können, großartige Bilder zu malen und sie dann zum Wegwerfen zu bestimmen, mögen wir sie zuerst selbst, zeigen sie dann unserer Umgebung und eröffnen schließlich eine Galerie, damit auch andere sie mögen, genauso lässt der erhabene Gott niemals sinnlose Taten zu, sodass Er nicht zulassen wird, dass ein Kunstwerk wie der Mensch, das Er alle 70-80 Jahre einmal erschafft, einfach zu Staub wird.

Also preisen die Geschöpfe, die keinen Willen besitzen, Ihn auf unbewusste Weise durch Größe, Lob und Ruhm. Diejenigen, die einen Willen besitzen, insbesondere die Menschen, wählen mit ihrem eigenen Willen, ob sie Ihn durch Größe, Lob und Ruhm preisen oder nicht. Infolgedessen erhalten sie entweder Belohnungen und erlangen Positionen, die höher sind als die der Engel, oder sie erfahren Strafen und enden in Positionen, die niedriger sind als die der Tiere, in ewigen Qualen.

Zusammenfassend ist unser Schöpfungszweck nicht einfach der Eintritt in das Paradies oder die Hölle. Das ist lediglich das Ergebnis. Unser Schöpfungszweck ist es, Allah in der Art und Weise, wie Er es befohlen hat, wahrhaftig anzubeten, also Ihm zu dienen.

Dies kann man ähnlich wie bei Schulen betrachten. Auch deren Zweck ist es nicht, dass Schüler durchfallen oder bestehen, sondern ihnen etwas beizubringen. Durchfallen oder Bestehen ist lediglich das Ergebnis.

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Bei einem Mädchen/Frau, die das Pubertätsalter erreicht hat, sieht man normalerweise jeden Monat die Menstruationsblutung. Nach der Hanafi-Rechtsschule beträgt die Mindestdauer der Menstruation drei Tage und die Höchstdauer zehn Tage. [Im Schafi'i-Recht beträgt die Mindestdauer einen Tag und eine Nacht, die Höchstdauer fünfzehn Tage.] In der Tat ist diese Dauer bei vielen Frauen festgelegt. Bei einigen dauert es vier Tage, bei anderen sieben oder acht Tage. Aber Blutungen, die weniger als drei Tage oder mehr als zehn Tage andauern, sind keine Menstruationsblutungen. Dies wird als Istihadha bezeichnet, was eine durch Krankheit verursachte Entladung ist.

Eine Frau, deren Menstruationsperiode zehn Tage überschreitet, reinigt sich, betet und fastet. Denn das Auftreten von Istihadha-Blut erfordert keine zusätzliche rituelle Reinigung und verhindert nicht das Gebet. Diese Situation ist wie die eines Menschen mit einer dauerhaften Beeinträchtigung. Personen, die kontinuierlich aus der Nase bluten, die ihren Urin nicht halten können und deren Wunden ständig Blut und Eiter absondern, gelten als dauerhaft beeinträchtigt. Damit diese Beeinträchtigung als religiöse Beeinträchtigung gilt, muss sie während einer Gebetszeit anhalten, es darf keine Möglichkeit geben, die rituelle Reinigung durchzuführen und zu beten, und sie muss mindestens einmal während jeder Gebetszeit auftreten.

Jemand, der außerhalb seiner Menstruationsperiode Blutungen oder ähnliche Entladungen hat, gilt als dauerhaft beeinträchtigt. Wenn dieser Zustand die oben genannten Bedingungen erfüllt, nimmt die Person für jedes Gebet die rituelle Reinigung vor und kann das Gebet der jeweiligen Zeit sowie beliebig viele weitere Gebete verrichten.

Das Vorliegen einer dauerhaften Beeinträchtigung erfordert nicht, dass eine Frau ihre Gebete und andere religiöse Pflichten aufgibt. Personen, die kontinuierlich Urin verlieren, aus der Nase bluten und deren Körper kontinuierlich Blut und ähnliche Entladungen absondert, nehmen die rituelle Reinigung vor und beten, auch während die Entladung andauert.

Falls du noch Fragen dazu hast liebe Schwester, dann melde dich gerne.

Mit freundlichen Grüßen,

Muhammed (İmam)

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Ghusl ist die wichtigste Form der materiellen und spirituellen Reinigung, die Allah den Muslimen geboten hat. Allah der Erhabene sagt:

"Wenn ihr im Zustand der großen rituellen Unreinheit seid, dann reinigt euch." (Sure Ma'ida, 5:6).

Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) hat uns durch seine Praxis gelehrt, wie diese Waschung durchgeführt wird.

Jeder muslimische Mann und jede muslimische Frau, die das Alter der Reife erreicht haben, müssen in folgenden Fällen die große rituelle Waschung (Ghusl) durchführen:

1) Janaba; das heißt Geschlechtsverkehr, nächtliche Emission und das Austreten von Sperma aus dem Körper mit Lust in jeglicher Form.

2) Das Ende der Menstruation (Hayz) und des Wochenbetts (Nifas).

In diesen Fällen ist es verpflichtend, Ghusl zu vollziehen. Es ist haram (religiös verboten), länger als eine Gebetszeit im Zustand der großen rituellen Unreinheit (Janaba) zu verbleiben.

Man sollte nicht zögern und vor der ersten Gebetszeit die große rituelle Waschung (Ghusl) vornehmen. Wer ohne triftigen Grund eine Gebetszeit im Zustand der Janaba verbringt, macht sich schuldig.

Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein) berichtete, dass der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) sagte:

"In ein Haus, in dem sich Bilder, Hunde und eine Person im Zustand der Janaba befinden, treten Engel nicht ein." (Abu Dawud, Kleidung, 129; Nasai, Reinheit, 167)

Wie aus dem Hadith hervorgeht, ist es gefährlich, die Ghusl zu verzögern und im Zustand der Janaba zu bleiben und das Gebet zu verzögern. Der im Hadith erwähnte Zustand der Janaba bezieht sich auf jenen, der das Versäumen des Gebetszeitpunkts verursacht. Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) schlief manchmal im Zustand der Janaba und wachte auf, bevor die Zeit des Morgengebets begann, um Ghusl zu vollziehen.

Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) warnte in einem Hadith jene, die ohne triftigen Grund ihre Ghusl verzögern, indem er sagte, dass die Erde, auf der eine janaba Person geht, sie verfluchen wird, und ermahnte, die Ghusl nicht aufzuschieben.

Dinge, die für eine Person im Zustand der Janaba verboten sind:

1. Das Gebet verrichten. Allah hat es verboten, dass eine Person im Zustand der Janaba betet, bis sie sich gereinigt hat:

"O ihr, die ihr glaubt... Steht nicht zum Gebet, wenn ihr im Zustand der Janaba seid, bis ihr euch gewaschen habt." (Sure Nisa, 4:43).

2. Der Koran darf von einer Person im Zustand der Janaba nicht gelesen werden. Nach allgemeiner Auffassung ist es einer Person im Zustand der Janaba verboten, den Koran zu lesen. Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagt:

"Nichts außer der Janaba konnte ihn (den Propheten) davon abhalten, den Koran zu lesen." (Abu Dawud, Übersetzung und Kommentar, I, 405; Nasai, Reinheit, 170)

3. Man darf den Koran nicht berühren oder sich daraus vorlesen lassen.

"Tatsächlich ist dies ein kostbarer Koran in einem wohlbehüteten Buch. Nur die Gereinigten dürfen ihn berühren." (Sure Waqia, 56:77-79).

4. Die Kaaba umrunden.

5. Eine Moschee betreten. Eine Person, die im Zustand der Janaba in einer Moschee ist, sollte sie sofort verlassen. Es ist nur in einem Notfall erlaubt, zu bleiben, wenn die Türen geschlossen sind. Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) sagte:

"Dreht diese Türen um. Denn ich erkläre die Moschee für Personen im Zustand der Menstruation und der Janaba für unzulässig." (Ibn Madscha, Reinheit, 126).

6. Das Gebet leiten. Wer vergisst, dass er im Zustand der Janaba ist und unbeabsichtigt das Gebet mit der Gemeinde leitet, sollte das Gebet sofort abbrechen und nach dem Vollziehen der Ghusl das Gebet fortsetzen.

LG Muhammed (İmam)

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Der Prozess des Glaubens kann metaphorisch mit der Verdauung von Nahrung verglichen werden: So wie die Nahrung durch den Magen gehen muss, um sich im Körper zu verbreiten und ihn zu nähren, muss auch der Glaube an Allah, die Beweise für das Leben im Jenseits und die restlichen Glaubensdoktrinen durch den Verstand gehen (Das geht nur mit Beweisen), damit sich diese tief im Herzen festsetzen können. Dieser Prozess betont, dass Gedanken die Gefühle anregen und diese wiederum die Handlungen beeinflussen.

Das heißt: Gedanke --> Gefühl--> Handlung

Im Detail: Die Beweise über die Existenz Allahs durchdringen den Verstand – ähnlich wie Nahrung den Magen passiert – und verankern sich im Herzen. Dieses Verständnis und diese Erkenntnis entfachen die Liebe zu Allah, da Verstand und Herz erkennen, dass Allah existiert. Diese tiefe Überzeugung und Liebe münden schließlich in einer natürlichen Neigung, sich an Allahs Gebote und Verbote zu halten.

Das heißt: Gedanke (Beweise über die Existenz Allahs) --> Gefühl (Die Liebe Allahs wird erweckt) --> Handlung: Haltung an die Gebote und Verbote von Allahs. Das passiert dann automatisch

Der Prophet Muhammed hat seine Gefährten (Sahaba) auf diese Weise erzogen, wobei die Verse aus der mekkanischen Periode hauptsächlich Beweise über die Existenz Allahs, des Jenseits und die Göttlichkeit des Korans und die restlichen Glaubensdoktrinen lieferten. Erst viel später, etwa 11 Jahre nach Beginn seiner Verkündung und nach der Hidschra nach Medina, wurden praktische Anweisungen wie das fünfmalige tägliche Gebet, das Fasten, die Abgabe von Zakat, die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) und das Alkoholverbot eingeführt. In Mekka lag der Fokus darauf, grundlegende Fragen zu beantworten: Wer bist du? Wer hat dich erschaffen? Wohin gehst du? Was ist deine Aufgabe im Leben? Wie kannst du deinen Schöpfer kennenlernen?

Also man sieht das wir von Medina anfangen obwohl wir bei Mekka anfangen müssen....

Der allererste Vers, der dem Propheten offenbart wurde war "Lies", also im Namen Allahs zu lesen. Obwohl er selbst nicht lesen oder schreiben konnte versuchte er es nach dem Vers auch nicht zu lernen. Stattdessen betrachtete er die Schöpfung und reflektierte über die Namen Allahs, die sich in ihr manifestieren. Er las die Namen Allahs um seinen Schöpfer kennenzulernen. Diese Methode der Erziehung und des spirituellen Wachstums zeigt, wie Wissen und Verständnis des Glaubens schrittweise aufgebaut werden sollen, beginnend mit der Überzeugung im Verstand und der Verinnerlichung im Herzen, gefolgt von der Umsetzung im täglichen Leben.

Dafür eignen sich heutzutage die Werke von Said Nursi. Da Said Nursi genau dieses Problem erkannt hat und mit den Versen aus dem Koran und den Zitaten des Propheten versucht das Problem zu beseitigen. Also mein lieber Bruder. Fang so schnell wie möglich an die Werke zu lesen und versuch es zu verstehen auch wenn man direkt nicht alles am Anfang versteht und es schwierig erscheint. Gebe nicht auf. Keiner kriegt so ein starken İman ohne fleiß. Du wirst sehen nach einer kurzen Zeit ändert sich dann dein Leben auf einer positiven Weise. Du wirst dann automatisch beten wollen, weil du Allah lieben wirst. Allah wirst du nur lieben wenn dein Herz und dein Verstand es verstehen, dass es ihn gibt. Das ist die Erziehungsmethode des Koran. So macht es Allah im Koran.

Für ein Beispiel kannst du dir gerne meine Antwort hier anschauen: https://www.gutefrage.net/frage/was-sagt-die-wissenschaft-zu-religionen#answer-533856688

LG Muhammed (İmam)

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Wissenschaft bietet uns detaillierte Einblicke in die Vorgänge der Natur und des Universums. In diesem Punkt finden wir Konsens. Unsere Meinungsverschiedenheiten entstehen lediglich in der Frage nach dem Ausführer dieser Prozesse. Der Koran, das heilige Buch des Islam, ist reich an Beispielen aus dem Universum und seinen vielfältigen Vorgängen. Diese Beispiele decken sich oft mit den Entdeckungen und Erklärungen der Wissenschaft. Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin, dass im Koran betont wird, dass Allah persönlich hinter all diesen Vorgängen steht.

Daher ist es für einen Gläubigen nicht erforderlich, die Wissenschaft zu leugnen, um an Allah zu glauben. Ganz im Gegenteil: Ein tieferes Verständnis wissenschaftlicher Erkenntnisse kann die Wunder, die im Koran beschrieben werden, untermauern und erläutern. Der Koran und die Wissenschaft stehen nicht im Widerspruch zueinander; vielmehr kann die Wissenschaft als eine Erklärung der im Koran dargelegten universellen Gesetze und Phänomene angesehen werden.

Der Islam und die Wissenschaft bewegen sich oft auf parallelen Wegen, die sich in vielen Aspekten nicht widersprechen. Muslime erkennen die Erkenntnisse der Wissenschaft in Bereichen wie Biologie, Chemie und Physik an, solange diese nicht im direkten Widerspruch zu den grundlegenden Glaubenssätzen stehen. Ein solches Beispiel ist die Evolutionstheorie.

Schau dir bitte das Video von der 58. Sekunde bis zu 1:36 an: https://youtu.be/AVL-L5NBB-w?si=CgdqFA1K_O6FcdU5

Nun können wir weiter machen:

Lass uns ein Beispiel geben: Wissen und Bewusstsein sind Eigenschaften von lebenden Wesen. Diese Perspektive hebt hervor, dass für die Fähigkeit zu "wissen" – also Informationen zu verstehen, zu speichern und darauf basierend Entscheidungen zu treffen – eine Form von Bewusstsein oder Leben erforderlich ist. Unbelebte Objekte, wie Steine oder Wasser, besitzen keine Lebenskraft und daher auch kein Bewusstsein. Sie können nicht aktiv Informationen verarbeiten oder Entscheidungen treffen. Sie sind nämlich nicht lebendig. Dies ist ein grundlegender Unterschied zwischen lebenden und nicht-lebenden Entitäten.

Das Beispiel mit dem Vorhang dient dazu, diese Idee zu veranschaulichen. Wenn man einen Raum betritt und sieht, wie das Wort "Apfel" auf eine Tafel geschrieben wird, ohne dass jemand sichtbar ist, weil ein Vorhang die Sicht blockiert, würde man intuitiv verstehen, dass hinter dem Vorhang eine Person stehen muss. Dies liegt daran, dass das Schreiben eine bewusste Handlung ist, die Wissen voraussetzt (in diesem Fall das Wissen, wie man das Wort "Apfel" schreibt), sowie die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden, indem man einen Stift benutzt, um das Wort auf die Tafel zu schreiben. Der Vorhang selbst kann diese Handlung nicht ausführen, da er unbelebt ist und keine Bewusstseins- oder Lebenskraft besitzt.

Übertragen auf das Beispiel des Pazifischen Ozeans bedeutet dies, dass, obwohl der Ozean als Lebensraum dient und die darin lebenden Tiere auf vielfältige Weise unterstützt (zum Beispiel durch Strömungen, die Nährstoffe verteilen), diese Unterstützung nicht als bewusste Handlung des Ozeans selbst angesehen werden kann. Der Ozean hat kein Bewusstsein und kann daher nicht wissen, welche Tiere wann und welche Art von Nahrung benötigen. Stattdessen müssen diese Vorgänge durch natürliche Gesetze erklärt werden, die das Ergebnis der Schöpfung und Ordnung durch eine höhere Macht sind, im Kontext des Islam Allahs.

Allahs Name "Rezzak" bedeutet "der Versorger". Durch diesen Namen lädt Allah uns ein, die Welt um uns herum zu betrachten und zu erkennen, wie Er uns in unzähligen Formen versorgt. Die verschiedenen Ursachen und Kausalitäten, die wir in der Natur beobachten, sind letztlich nur ein Vorhang, der die tieferen Wahrheiten verbirgt. Sie sind aus sich heraus nicht in der Lage, die vielfältigen Wirkungen und Folgeerscheinungen, wie zum Beispiel die lebenserhaltenden Prozesse im Ozean, hervorzurufen.

Die scheinbare Unfähigkeit dieser Ursachen, ohne eine leitende Hand zu wirken, bringt Allahs Rolle als "Rezzak" zum Vorschein. So, wie die Dunkelheit des Nachthimmels die Sterne sichtbar macht, so offenbart die Begrenztheit und Unzulänglichkeit der materiellen Ursachen die Notwendigkeit und das Wirken einer höheren Macht. In jedem Aspekt der Schöpfung, von den komplexen Ökosystemen der Ozeane bis hin zu den einfachsten täglichen Vorgängen, zeigt sich Allahs Fürsorge und Versorgung.

Diese Perspektive lädt dazu ein, über die offensichtlichen physikalischen Ursachen hinaus zu blicken und in den tieferen Zusammenhängen und Abhängigkeiten die Hand Allahs zu erkennen. Es ist eine Erinnerung daran, dass, während wir die Welt durch die Linse der Wissenschaft und der Logik betrachten, wir auch die spirituelle Dimension und die göttliche Fürsorge, die alles durchdringt, anerkennen sollten. Allahs Versorgung ist allgegenwärtig und seine Weisheit manifestiert sich in der Ordnung und Harmonie des Universums.

Für mehr: Das Werk von Said Nursi "Die Worte"

LG Muhammed (Imam)

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Im Islam ist es für muslimische Frauen und Männer erlaubt und sogar empfohlen, sich für ihre Ehepartner zu parfümieren, um die Liebe und Anziehung in der Ehe zu fördern. Es wird jedoch als nicht zulässig (haram) angesehen, starke Parfüms zu tragen, die außerhalb der Ehe Aufmerksamkeit erregen könnten, da dies unnötige Anziehungskraft zwischen Nicht-Ehepartnern schaffen und somit zu unerwünschten Reaktionen führen könnte. Dies basiert auf dem Prinzip, Bescheidenheit zu wahren und Versuchungen zu vermeiden.

LG Muhammed (İmam)

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Die Wahrnehmung der Herrschaft Allahs durch das Fasten im Ramadan und dessen Verständnis

Das Universum ist ein großer Tisch, der alle Gaben in sich birgt und alle Genüsse in sich trägt. Es ist zugleich ein reich gedeckter Tisch, der sowohl die materiellen als auch die spirituellen Gefühle und Fähigkeiten des Menschen anspricht. Es ist ein großer Tisch, an dem innerhalb desselben weitere Tische für alle Lebewesen aufgestellt sind. Jedes Lebewesen hat seinen Anteil und Besitz an diesem Tisch. Für jedes Lebewesen, von der kleinen Ameise bis zum großen Elefanten, ist die notwendige Versorgung und der Unterhalt vorbereitet.

Der Hauptgast an diesem Tisch ist der Mensch. Während andere Lebewesen in einem begrenzten und eingeschränkten Rahmen von diesem Tisch profitieren, nutzt der Mensch aufgrund seiner breiten Fähigkeiten und umfassenden Natur den Tisch auf eine Art und Weise, die alles umfasst.

In der perfekten Ordnung und Ausstattung all dieser Tische spielt die Herrschaftsqualität Allahs die Hauptrolle. Das heißt, Seine Fürsorge und Erziehung, die Herrschaftsqualität, betrifft von der kleinsten Ameise bis zum größten Elefanten die Versorgung und Erziehung jedes Lebewesens und versorgt selbst deren einfachste Bedürfnisse.

Trotz der intensiven Verkündung und Offenbarung von Allahs Barmherzigkeit und Erziehung an diesem Universaltisch sind die Menschen aufgrund einiger philosophischer Gedanken und ihrer Unaufmerksamkeit leider nicht bewusst über den Tisch und die Erziehung. Genau hier kommt der Ramadan, um diese Unachtsamkeit zu brechen und zu zerstreuen, indem er alle Muslime in eine mächtige Armee verwandelt und durch das Verbot des täglichen freien Essens und Trinkens die Menschen dazu bringt, auf das Kommando zu warten, um zu essen, wodurch sie plötzlich die Ordnung und Erziehung über dem Tisch wahrnehmen. Und es lässt sie erkennen, dass die Ordnung und Erziehung in Allahs Händen liegt. Diese Erkenntnis und dieses Bewusstsein führen dazu, dass der Mensch in einem universellen Dienst und Dankbarkeit steht. Das Fasten dient somit als eine Art Ausruf und Vermittler dieses großen Tisches.

Die Beiträge des Ramadan-Fastens zum gesellschaftlichen Leben

Die Menschheit hat ihre größten Katastrophen aus wirtschaftlichen Gründen erlebt. An der Wurzel des Ersten und Zweiten Weltkriegs liegen Klassenkämpfe. Das heißt, der Konflikt zwischen Arbeit und Kapital hat die Weltkriege verursacht. Die Grundlage der Klassenkämpfe ist eine Ungleichheit in Verteilung und Teilung. Während die Ressourcen der Welt in den Händen bestimmter Gruppen konzentriert sind, haben die meisten Menschen in Hunger und Elend gelebt. Diese Ungleichheit zu beheben, ist entweder durch Konflikt möglich, was einen hohen Preis hat, wie die Weltkriege bewiesen haben, oder durch das Errichten einer gerechten und barmherzigen Brücke zwischen den reichen und armen Klassen.

Die islamische Religion verursacht keinen Kampf zwischen diesen zwei Klassen, sondern schafft eine Brücke zwischen ihnen und sorgt für soziales Gleichgewicht. Das heißt, durch die Brücken der Zakat und der gegenseitigen Hilfe verschmelzen die reichen und armen Klassen miteinander. Indem sie dem Reichen sagt, er soll halal verdienen, dem Arbeiter sein Recht geben und durch Zakat die Armen und Bedürftigen beachten, während sie den Armen auffordert, ihm zu gehorchen und Respekt zu zollen, bildet sie eine starke, auf gegenseitigem Einvernehmen und Toleranz basierende Beziehung zwischen den zwei Klassen. Eine Gesellschaft, in der diese Beziehungen vorherrschen, wird sowohl politisch als auch wirtschaftlich eine produktive und effiziente Gesellschaft sein. Denn die Wirtschaft wächst mit Sicherheit und Frieden. Wo kein Vertrauen und keine Ordnung herrschen, dominieren Ausbeutung und ungerechter Gewinn, was den Reichtum der unrechtmäßig Reichen mehrt und den Armen noch tiefer in die Armut stürzt.

Die Bedeutung hierbei ist, dass das Fasten im Ramadan eine Rolle in diesen sozialen Beziehungen spielt, indem es Empathie zwischen den zwei Klassen fördert. Das Fasten ist eine solche Gottesdienstform, die alle sozialen Schichten für einen Monat gleichstellt, die Bedingungen vereinheitlicht, damit die Zustände der anderen Schichten vollständig verstanden werden können. Das heißt, die reichen und wohlhabenden Schichten wechseln durch das Fasten für einen Monat die Schicht, indem sie fasten und hunger leiden, was sonst kaum möglich wäre, Empathie zu entwickeln.

So wird der Ramadan durch die Zakat-Pflicht zu einem starken Empathieinstrument zwischen den sozialen Schichten. Die Menschen werden sich der Zustände und Probleme der anderen bewusst. Wenn die reichen Gläubigen sich der Armen und Bedürftigen bewusst sind, kann es nicht in Betracht gezogen werden, dass sie gleichgültig und uninteressiert bleiben, folglich wird sicherlich eine enge Freundschaft und Bindung entstehen. Diese Bindung wird eine Barriere vor großen Katastrophen sein. Das heißt, sie wird die Konfrontation zwischen Kapital und Arbeit verhindern.

Die enorme soziale Wohltat des Ramadan und der Zakat ist das einzige Heilmittel und Rezept für die Rettung der Menschheit. Andernfalls würden philosophische Lehren, die Klassenkonflikte und Feindseligkeiten schüren, der Menschheit mehr Leid als Glück bringen, wie es auch in der Vergangenheit schmerzhaft erfahren wurde.

Zusammengefasst ist das Fasten ein starkes Brücken- und Empathiebildungs-Instrument zwischen Reichen und Armen. Der Reiche fühlt durch das Fasten die Not der Armen und identifiziert sich mit ihnen, eilt zu ihrer Hilfe und teilt ihr Leid. Ein solcher Ramadan existiert in keiner anderen Religion oder Ideologie.

Die Rolle des Ramadan-Fastens in der Züchtigung der Seele

Die Namen und Eigenschaften des Erhabenen Allah sind absolut und ewig, und es ist unmöglich, sie vollständig zu erfassen und zu begreifen. Daher sind dem Menschen bestimmte relative und hypothetische Gefühle gegeben. Der Zweck dieser Gefühle ist, dass die absoluten und unabhängigen Namen und Eigenschaften Allahs bis zu einem gewissen Grad verstanden und durch Vergleich erkannt werden. Diese relativen und partiellen Gefühle sind jedoch nicht dazu gegeben, um besessen zu werden und gegen den Schöpfer zu rebellieren.

Um diesen Punkt durch ein Beispiel zu erklären: Ein sehr reicher und mächtiger Mann gibt zwei Arbeitern, die unter ihm arbeiten, für ein Jahr die Verwaltung und den Ertrag von zwei seiner vielen Einrichtungen und Fabriken als Treuhand. Er legt als Bedingung fest, dass das Eigentum der Fabrik, die Maschinen in einwandfreiem Zustand zurückgegeben werden, im Namen des Eigentümers betrieben und nach seinen moralischen Prinzipien verwaltet werden müssen.

Einer der Arbeiter übernimmt die Verwaltung der Fabrik und handelt genau nach den Anweisungen des Besitzers und versteht durch Vergleich viele seiner Qualitäten. Zum Beispiel sagt er: „Ich verwalte diese kleine Einrichtung, aber dieser Mann verwaltet Tausende davon. Ich habe mit so vielen Menschen zu tun, er ist mit Tausenden beteiligt. Der Reichtum aus dem Einkommen dieser Einrichtung, im Vergleich zu seinem Vermögen, ist atemberaubend.“ Seine Liebe und Achtung für den Besitzer wächst, und er vergisst nie, dass er nur vorübergehend und als Treuhänder dort ist.

Mit diesem Verhalten gewinnt er die Gunst des Besitzers, und der Besitzer belohnt ihn großzügig. Der andere Arbeiter vergisst jedoch sofort nach Betreten der Fabrik seine Position und Pflicht. Er nimmt das Firmenschild ab, setzt seinen eigenen Namen darauf, folgt in der Verwaltung nicht der Moral des Besitzers, verkauft die festen Maschinen willkürlich. Er erinnert sich nie daran, dass er nur ein Treuhänder und vorübergehend ist. Er leugnet den eigentlichen Fabrikbesitzer und fordert ihn heraus. Er überschreitet seine Grenzen, indem er Besitzansprüche erhebt, leugnet, dass er ein Spiegel ist, und nimmt die hypothetischen, also fiktiven Zustände als real an. Der wahre Besitzer der Fabrik bestraft ihn dann mit einer angemessenen Strafe für sein Verhalten.

So wie in diesem Beispiel der menschliche Körper einer Fabrik gleicht und der besagte Besitzer Cenab-ı Hak (Allah) ist. Die zwei Arbeiter stehen für: einerseits den gläubigen Menschen, der seine Grenzen kennt, keinen Besitzanspruch erhebt und seine Persönlichkeit und Gefühle nutzt, um Allahs Namen und Eigenschaften zu verstehen, und andererseits denjenigen, der Besitzansprüche erhebt, seine Grenzen überschreitet, Dinge, die ihm nicht gehören, für sich beansprucht und sich wie ein tyrannischer Pharao verhält. Allahs Ermahnungen sind die Prinzipien des Islam.

Das Fasten ist also ein wichtiges Mittel, um die Begierden und das Ego des Menschen zu disziplinieren und zu reformieren. Es ist die beste Methode, um die Schwäche und Zerbrechlichkeit des Egos, das den Menschen zur Tyrannei führt, am deutlichsten zu spüren. Deshalb hat in der Mystik und der illuminativen Philosophie die Disziplinierung und Reformierung der Seele durch Askese, also strenge Diät, einen wichtigen Stellenwert. Alle Heiligen und Rechtschaffenen haben Askese, die als Bruder des Fastens gilt, zur Reform und Disziplinierung der Seele eingesetzt.

In diesem Sinne ist es unsere Pflicht als Gläubige und Muslime, uns durch das Fasten zumindest einmal im Jahr in der Reform und Disziplinierung unserer Seele zu bemühen, als ein wesentlicher Bestandteil unserer Hingabe und unseres Glaubens.

Das Fasten im Islam während des Monats Ramadan endet beim Sonnenuntergang aus mehreren Gründen, die sowohl praktischer Natur als auch tief in der islamischen Theologie und Tradition verankert sind:

Quranische Vorschrift: Der Quran gibt die Zeiten für das Beginn und das Ende des Fastens klar an. Allah sagt im Quran: „Und esst und trinkt, bis der weiße Faden der Dämmerung euch vom schwarzen Faden der Nacht unterscheidbar wird. Dann vollendet das Fasten bis zur Nacht.“ (Sura 2, Vers 187). „Bis zur Nacht“ wird allgemein als der Moment des Sonnenuntergangs interpretiert, was das Ende des Fastentages markiert.

Natürlicher Rhythmus: Das Fasten vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang entspricht dem natürlichen Tageslichtzyklus und legt somit einen klaren und universell erkennbaren Zeitrahmen für das Fasten fest. Dieser Rhythmus passt zu den natürlichen Lebenszyklen und macht die Praxis des Fastens für Menschen auf der ganzen Welt umsetzbar, unabhängig von ihrer spezifischen Kultur oder ihrem Standort.

Das Fastenbrechen (Iftar) beim Sonnenuntergang ist ein wichtiger Bestandteil des Fastens im Ramadan. Obwohl es eine Zeit der Freude und des Genusses ist, da die Fastenden ihre Enthaltsamkeit beenden und wieder essen und trinken dürfen, wird traditionell empfohlen, dies mit Maß und Besonnenheit zu tun. Es ist nicht verboten also Haram sich seinen Magen vollzustopfen, doch es wird nicht empfohlen. Es gibt mehrere Gründe, warum man sich beim Iftar nicht den Magen vollstopfen sollte:

1. Gesundheitliche Gründe: Nach einem langen Tag des Fastens ist der Magen geschrumpft und die Verdauungsfunktionen sind verlangsamt. Ein plötzliches Überessen kann Verdauungsprobleme wie Unwohlsein, Sodbrennen, Blähungen und andere Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Eine moderate Mahlzeit hilft dem Körper, sich besser an die Nahrungsaufnahme anzupassen und die Nährstoffe effizienter zu nutzen.

2. Spirituelle Disziplin: Der Ramadan ist eine Zeit der Selbstbeherrschung und der spirituellen Reinigung, die nicht nur auf die Stunden des Fastens beschränkt ist, sondern auch auf die Art und Weise, wie das Fasten gebrochen wird. Sich beim Iftar maßvoll zu ernähren, ist eine Fortsetzung der Disziplin und Selbstkontrolle, die während des Tages geübt wurde, und fördert eine dauerhafte spirituelle Haltung der Mäßigung und Dankbarkeit gegenüber Allahs Gaben.

3. Erinnerung an die Bedürftigen: Ein zentraler Aspekt des Ramadan ist es, Empathie für die Armen und Hungrigen zu entwickeln und an ihre Bedürfnisse zu denken. Übermäßiges Essen beim Iftar widerspricht dem Geist des Teilens und der Solidarität mit jenen, die nicht genug zum Essen haben. Es ist eine Gelegenheit, Dankbarkeit für das zu zeigen, was man hat, und sich daran zu erinnern, dass viele Menschen auf der Welt mit sehr wenig auskommen müssen.

4. Förderung der Dankbarkeit: Ein bescheidener Iftar fördert die Wertschätzung und Dankbarkeit für jede Mahlzeit. Im Islam wird Lehre und Praxis großes Augenmerk auf Dankbarkeit gelegt. Indem man sich beim Essen zurückhält, kann man eine tiefere Dankbarkeit für die Nahrung entwickeln, die man erhält, und für Allahs Barmherzigkeit.

5. Nachhaltige spirituelle Entwicklung: Der Ramadan soll nicht nur eine vorübergehende Zeit der Frömmigkeit sein, sondern eine Gelegenheit für dauerhafte spirituelle Wachstum und Verbesserung. Die Praktiken und Disziplinen, die während dieses Monats entwickelt werden, einschließlich der Mäßigung beim Essen, sollen über den Ramadan hinaus in das tägliche Leben integriert werden.

Insgesamt dient die Mäßigung beim Iftar dazu, die körperliche Gesundheit zu schützen, die spirituellen Lehren des Ramadan zu verstärken und eine nachhaltige Lebensweise der Bescheidenheit und Dankbarkeit zu fördern.

LG Muhammed (İmam)

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Du musst kein Wudu für die Eheschließung nehmen. Mit der Periode ist die Eheschließung ebenfalls kein Problem.

LG Muhammed (İmam)

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Die Ehefrauen unseres Propheten (saw) sind:

1. Khadija (ra);

2. Sawda bint Zam’a (ra);

3. Aisha (ra);

4. Hafsa bint Umar (ra);

5. Zainab bint Khuzaima (ra);

6. Zainab bint Jahsh (ra);

7. Umm Salama (ra);

8. Umm Habiba (Ramla bint Abi Sufyan) (ra);

9. Juwayriya bint al-Harith (ra);

10. Safiyya bint Huyay (ra);

11. Maria al-Qibtiyya (Umm Ibrahim) (ra);

12. Maymuna bint al-Harith (ra).

Die definitive und zum Schweigen bringende Antwort, die denjenigen der heutigen Zeit gegeben wird, die die Ehen unseres Propheten (saw) in einem sinnlichen und leidenschaftlichen Kontext betrachten, ähnlich wie die Heuchler alter Zeiten, ist zusammengefasst durch die Erklärung von Bediüzzaman Said Nursi wie folgt:

Es gibt zwei Hauptzwecke der Ehe. Der eine ist die Vermehrung der Nachkommenschaft, der andere ist die Befriedigung sinnlicher Wünsche innerhalb eines legitimen Rahmens. Die Vermehrung der Nachkommenschaft ist der primäre Zweck der Ehe. Die Befriedigung sinnlicher Wünsche ist eine geringfügige Entlohnung, die der Schöpfer für die Erfüllung dieser Pflicht gegeben hat, ähnlich wie der Genuss, der dem Essen beigegeben wird, um das persönliche Überleben zu sichern.

Wenn wir die Ehen unseres Propheten (saw) sowohl aus historischer als auch aus menschlicher Perspektive betrachten, ergibt sich folgendes Bild:

Bis zum Alter von fünfundzwanzig Jahren, während der leidenschaftlichsten Jahre seiner Jugend, lebte er unverheiratet in seinem Stamm und hatte keine Beziehungen zu Frauen, was durch Freunde und Feinde übereinstimmend als bewiesen gilt. Tatsächlich gab ihm sein Stamm den Titel "Muhammad Al-Amin" (Muhammad, der Vertrauenswürdige), da er in jeder Hinsicht als vertrauenswürdig galt.

Die Gesellschaft, in der er lebte, betrachtete Beziehungen zu vielen Frauen als normal. Dennoch hätte er sowohl bis zum Alter von fünfundzwanzig Jahren als auch später in seinem Leben sein Leben mit vielen jungen und jungfräulichen Mädchen vereinen können. Aber er tat dies nicht und wählte stattdessen seine erste Ehe mit einer fünfzehn Jahre älteren Witwe im Alter von vierzig Jahren. Diese Ehe dauerte bis zum Tod seiner Frau fünfundzwanzig Jahre lang. Das heißt, bis zum Alter von fünfzig Jahren war er mit nur einer Witwe zufrieden.

Ein Beweis dafür, dass in seinen Ehen keine Sinnlichkeit war, ist die Antwort, die er den Polytheisten gab, die vorschlugen, er solle seine Mission aufgeben, im Austausch für die schönsten Frauen und Führungspositionen. Als sein Onkel ihm dieses Angebot überbrachte, antwortete unser Prophet (saw):

"O Onkel! Selbst wenn sie die Sonne in meine rechte und den Mond in meine linke Hand legen würden, würde ich diese Mission nicht aufgeben."

Diese Antwort genügt, um zu beweisen, worauf er hinauswollte und dass Dinge wie Frauen und Führungspositionen in seinen Augen wertlos waren.

Seine zweite Ehe war nach dem Tod von Khadija wieder mit einer älteren Witwe, Sawda.

Nach drei Jahren mit Sawda lebte er bis etwa zum Alter von vierundfünfzig Jahren immer nur mit einer Frau. Interessanterweise fanden seine Ehen mit vielen Frauen erst in den letzten zehn Jahren seines Lebens statt. Angesichts dieser Tatsachen ist es möglich, die Ehen als Erfüllung sinnlicher und leidenschaftlicher Wünsche zu betrachten, nur wenn man die menschliche Natur und historische Wahrheiten leugnet. Und eine solche Herangehensweise kann keinesfalls als fair oder logisch betrachtet werden. Sie dient höchstens einem absichtlichen Verleumdungszweck.

In den Ehen, die in den letzten Lebensjahren stattfanden, sehen wir, dass die beiden Hauptzwecke der Ehe – die Vermehrung der Nachkommenschaft und die Befriedigung sinnlicher Wünsche – nicht präsent sind. Die Nachkommenschaft setzte sich durch seine erste Ehefrau, Khadija, fort. In den späteren Ehen gab es keine Kinder. Nur von Maria der Koptin gab es einen Sohn, Ibrahim, der jedoch im Alter von eineinhalb Jahren verstarb.

Wie man sieht, ist der Hauptzweck der Ehe, die Vermehrung der Nachkommenschaft, ein historischer Fakt, der in den Ehen außerhalb der mit Khadija nicht vorhanden ist. Es bleibt der sekundäre Zweck der Ehe übrig, nämlich die Befriedigung sinnlicher und leidenschaftlicher Wünsche. Wir haben gesehen, dass in den Ehen unseres Propheten (saw) aus natürlichen und historischen Gründen dieser Zweck nicht verfolgt werden kann. Denn zweifellos liegt die Zeit, in der sinnliche und leidenschaftliche Wünsche am intensivsten und wachsamsten sind, zwischen fünfzehn und fünfundvierzig Jahren.

Hätte unser Prophet in dieser Zeit viele schöne Frauen geheiratet und sie dann für andere junge, schöne Frauen verlassen, könnten die Behauptungen, er habe seine leidenschaftlichen Gefühle befriedigen wollen, eine gewisse Berechtigung haben. Aber er hat dies nicht getan, sondern ganz im Gegenteil, seine vielen Ehen fanden in den letzten zehn Jahren seines Lebens (53-63) statt, einschließlich der Ehe mit älteren Witwen wie Umm Salama, die viele Kinder hatten. Zum Beispiel war Sawda im Alter von dreiundfünfzig Jahren eine Witwe, Zainab bint Khuzaima war fünfzig Jahre alt und eine Witwe, Umm Salama war eine fünfundsechzigjährige Witwe mit vier Kindern, Umm Habiba war eine fünfundfünfzigjährige Witwe und Maymuna war eine Witwe mit zwei Kindern.

Ein weiterer historischer Fakt ist, dass er, außer denjenigen, deren Lebenszeit zu Ende ging, nie daran dachte, sich von irgendeiner seiner Frauen zu trennen.

Es ist eine unbestreitbare Naturgesetzlichkeit und Wahrheit der Schöpfung, dass nach dem Jugendalter die sinnlichen und leidenschaftlichen Wünsche abnehmen.

Wenn wir die vielen Ehen unseres Propheten (saw) analysieren, wird uns dieses lehrreiche Bild präsentiert.

Um es zusammenzufassen: In Ehen, die im Alter zwischen fünfzehn und fünfundvierzig Jahren stattfinden, könnte man sinnliche und leidenschaftliche Ziele vermuten. Unser Prophet (saw), jedoch, hat in diesem Zeitraum nicht junge und jungfräuliche Mädchen und Frauen geheiratet. Im Gegenteil, er heiratete Khadija, eine vierzigjährige Witwe, und blieb bis zu ihrem Tod mit ihr verheiratet.

Da seine Vielheiraten erst nach dem Alter von dreiundfünfzig Jahren stattfanden, in einer Phase, in der sinnliche Wünsche vollends zurückgegangen sind, ist es notwendig, in diesen Ehen nach anderen Zielen zu suchen, wie es die Logik verlangt. Dies ist nicht nur eine Forderung der Vernunft und Logik, sondern auch der menschlichen Natur und einer fairen Bewertung.

Der Prophet Muhammad ist unser Vorbild, und über keinen Menschen in der Geschichte wurde so detailliert dokumentiert wie über ihn. Von seinem Trink- bis zu seinem Essverhalten wurde alles von seinen Gefährten genau beobachtet und für die Nachwelt festgehalten. Jedoch hatten seine Gefährten keinen Einblick in sein privates Leben zu Hause, da sie nicht rund um die Uhr bei ihm sein konnten. Aus diesem Grund war es durch Allahs Erlaubnis so angeordnet, dass der Prophet mit mehreren Frauen heiratete. Dies ist ein weiterer Grund, warum es von Allah erlaubt wurde, dass er mehrere Frauen heiratete. Diese besondere Erlaubnis ermöglichte eine umfassende Dokumentation seines Lebensstils, seiner Gewohnheiten und seiner Umgangsformen im häuslichen Umfeld. So wurde sichergestellt, dass jedes Detail seines vorbildlichen Verhaltens festgehalten und an uns weitergegeben wird. Durch seine Ehen konnten die Aspekte seines Lebens, die sonst verborgen geblieben wären, beleuchtet und als Leitfaden für das tägliche Leben und den Glauben der Muslime dienen.

In der historischen Betrachtung der arabischen Gesellschaft zur Zeit des Propheten Muhammad ist es wichtig zu verstehen, dass das Alter einer Person manchmal ab dem Zeitpunkt der Pubertät gezählt wurde, nicht ab der Geburt, wie es heute üblich ist. Diese Praxis führt zu Missverständnissen bezüglich des Alters bei Eheschließungen, insbesondere im Fall von Aisha. Es wird oft berichtet, dass Aisha im Alter von neun Jahren geheiratet habe. Jedoch, wenn man nach der damaligen arabischen Praxis geht, die das Alter ab der Pubertät rechnete (Bei Aisha hat die Pubertät mit 9 Jahren angefangen), bedeutet dies, dass Aisha zum Zeitpunkt ihrer Ehe tatsächlich achtzehn Jahre alt war, da man annimmt, dass die Pubertät als Beginn eines neuen Lebensabschnitts gezählt wurde. Es wird gesagt, dass Aisha 9 Jahre alt war als Sie mit dem Propheten heiratete. Also war sie 18.

LG Muhammed (İmam)

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  1. Die eigentliche Bedeutung von Schicksal ist "dass Allah alles, was geschehen ist und geschehen wird, weiß". Beachten Sie, dass dies den menschlichen Willen nicht negiert. Wissen ist eines, Handeln ist ein anderes. Wissender ist Allah, Handelnder ist der Mensch. Lassen Sie uns hierzu ein Beispiel geben:

Unser Prophet (Friede sei mit ihm) hat die Eroberung von Istanbul und ihren Kommandanten Jahrhunderte im Voraus angekündigt und prophezeit. Als die Zeit kam, trat es ein, wie er sagte. Wurde Istanbul erobert, weil unser Prophet (Friede sei mit ihm) es sagte, oder sagte er es, weil er wusste, dass es erobert werden würde? Was wäre, wenn Fatih Sultan geschlafen, nicht gearbeitet, keine Armeen vorbereitet und nicht gekämpft hätte? Würde es trotzdem geschehen? Das bedeutet, dass Allah wusste, dass Fatih arbeiten und Istanbul erobern würde, und dies Seinem Gesandten, dem Propheten (Friede sei mit ihm), mitteilte.

Der subtile Punkt hier ist: Wir handeln nicht, weil Allah es weiß. Allah weiß, weil wir handeln werden. Es ist undenkbar, dass Allah die Zukunft nicht kennt. Wenn Er es nicht wüsste oder nicht wissen könnte, könnte Er nicht der Schöpfer sein.

Lassen Sie uns ein Beispiel geben; Stellen Sie sich einen Lehrer vor, der ein Freund Allahs ist. Er sagt zu einem seiner Schüler: "Morgen werde ich dich aus diesem Buch prüfen." Aber der Lehrer schreibt bereits am Abend vorher eine "0" in das Zeugnis, weil er mit Allahs Erlaubnis weiß, dass der Schüler durch Filme, Spiele, Unterhaltung usw. abgelenkt wird und morgens unvorbereitet zur Schule kommt. Am nächsten Morgen kann der Schüler die Fragen nicht beantworten und verdient sich die Null, die er erhält. Dann holt der Lehrer sein Notizbuch heraus und sagt: "Ich hatte im Voraus eine Null geschrieben, weil ich wusste, dass du nicht lernen und eine Null bekommen würdest." Kann der Schüler daraufhin sagen: "Lehrer, ich habe eine Null bekommen, weil du eine Null geschrieben hast. Wenn du eine bestandene Note geschrieben hättest, hätte ich bestanden"?

Das bedeutet, dass wir nicht handeln, weil Allah es aufgeschrieben hat; Allah schreibt es auf, weil er weiß, dass wir so handeln werden. Das nennen wir Schicksal.

  1. Jeder Mensch, der in diese Welt kommt, unterliegt einem Schicksalsprogramm. Allah weiß in Seinem ewigen Wissen, was ein Mensch tun wird und was ihm widerfahren wird. Aber dass Allah es weiß, zwingt den Menschen nicht, diese Handlung auszuführen, denn Allah hat dem Menschen unendliche Möglichkeiten gegeben.

Der Mensch verwendet seinen Willen, um zu wählen, welchen Weg er einschlägt, und Allah erschafft ihn entsprechend. Daher liegt die Verantwortung beim Menschen selbst.

Dieses Thema kann mit folgendem Beispiel erklärt werden: Stellen Sie sich vor, in einem Hochhaus ist die oberste Etage voller Annehmlichkeiten und der Keller voller Folterinstrumente. Einem Menschen, der sich in dem Aufzug dieses Gebäudes befindet und dem zuvor die Situation des Gebäudes erklärt wurde, stehen beide Etagen zur Verfügung. Wenn er den Knopf für die obere Etage drückt, wird er den Annehmlichkeiten teilhaftig; wenn er den Knopf für die untere Etage drückt, wird er gequält.

Die einzige Entscheidung, die der Wille hier trifft, ist, welchen Knopf er drückt, und den Schritt zu wagen. Der Aufzug bewegt sich jedoch nicht durch die Kraft und den Willen der Person, sondern durch bestimmte physikalische und mechanische Gesetze. Das heißt, der Mensch steigt nicht aus eigener Kraft in die obere Etage auf, genauso wenig wie er aus eigener Kraft in den Keller hinabsteigt. Dennoch liegt die Entscheidung, wohin der Aufzug fährt, im Willen der Person im Aufzug.

Alles, was ein Mensch mit seinem eigenen Willen tut, kann auf diese Weise bewertet werden. Zum Beispiel hat der Erhabene Allah angegeben, dass der Besuch einer Kneipe Sünde und der Besuch einer Moschee eine Tugend ist. Der Mensch hat jedoch mit seinem eigenen Willen die Möglichkeit, beide Orte zu besuchen, ähnlich wie der oben genannte Aufzug.

Je nachdem, welchen Knopf er drückt, also wohin er gehen möchte, bewegt sich sein Körper in diese Richtung, und folglich gehört die Belohnung oder Strafe des Ortes, an den er geht, ihm.

  1. Das Schicksal kann in zwei Arten unterteilt werden: zwangsläufiges Schicksal und wählbares Schicksal.

Beim "zwangsläufigen Schicksal" haben wir keinen Einfluss. Es ist vollständig außerhalb unseres Willens festgelegt. Der Ort unserer Geburt, unsere Eltern, unsere Form, unsere Fähigkeiten sind Gegenstand unseres zwangsläufigen Schicksals. Wir können darüber nicht selbst entscheiden. Wir sind auch nicht für diese Art von Schicksal verantwortlich.

Der zweite Teil, das "wählbare Schicksal", hängt von unserem Willen ab. Was wir entscheiden und was wir tun werden, weiß Allah durch Sein ewiges Wissen und hat es so bestimmt. Ihre Frage wird in diesem Bereich diskutiert. Das heißt, Sie bestimmen einen Kandidatentyp und suchen. Allah bringt Ihnen dann einige Personen mit den von Ihnen gewünschten Eigenschaften entgegen. Sie wählen dann eine davon mit Ihrem Willen aus. Dass Allah weiß, wer Ihr Ehepartner sein wird, ist Schicksal, aber Ihre Wahl mit Ihrem Willen ist das, was wir menschliche Verantwortung nennen.

Unser Herz schlägt, unser Blut wird gereinigt, unsere Zellen wachsen, vermehren sich, sterben. In unserem Körper werden viele Arbeiten ausgeführt, von denen wir nichts wissen. Keine dieser Tätigkeiten wird von uns ausgeführt. Selbst wenn wir schlafen, gehen diese Aktivitäten weiter.

Aber wir wissen auch, dass es Dinge gibt, die wir mit unserem eigenen Willen tun. Essen, Trinken, Sprechen, Gehen - bei diesen Handlungen treffen wir die Entscheidungen. Auch wenn unsere Willenskraft schwach ist, haben wir ein wenig Wissen und ein wenig Kraft.

Wir entscheiden selbst, welchen Weg wir an einer Kreuzung nehmen. Das Leben ist voller Kreuzungen.

  • Also, wenn wir eine Tat bewusst wählen, ohne irgendeinem Zwang zu unterliegen, und sie begehen, wem sonst als uns selbst können wir die Schuld geben?

Die menschliche Willensfreiheit, obwohl sie unbedeutend erscheinen mag, nutzt die in der Schöpfung geltenden Gesetze, um große Ereignisse herbeizuführen.

Wie bei den Aktivitäten im Universum hat der menschliche Wille auch bei den Aktivitäten im Körper nichts zu sagen, und der menschliche Körper bewegt sich gemäß den göttlichen Gesetzen, die als universelle Gesetze bezeichnet werden. Aber wohin er geht, wird dem Willen und der Wahl des Menschen überlassen. Wohin er auch geht, also wohin er gehen möchte, bewegt sich der Körper in diese Richtung, und folglich gehört die Belohnung oder Strafe des Ortes, an den er geht, ihm.

Wenn man beachtet, scheint jemand, der das Schicksal als Entschuldigung benutzt und sagt: "Was ist meine Schuld?", den Willen zu ignorieren.

Wenn ein Mensch "ein Blatt im Wind" ist, wenn er keine Wahl hat, wenn er nicht verantwortlich ist für das, was er tut, was bedeutet dann Schuld? Eine solche Person, die Unrecht erleidet, wendet sich doch an das Gericht, oder?

Nach seiner Logik sollte er denken: "Diese Person hat mein Haus niedergebrannt, meine Ehre beschmutzt, mein Kind getötet, aber sie ist entschuldigt. Es stand in ihrem Schicksal, diese Taten zu begehen, was konnte sie sonst tun, sie konnte sich nicht anders verhalten."

Denken diejenigen, deren Rechte verletzt wurden, wirklich so?

Wenn Menschen nicht für ihre Taten verantwortlich wären, würden die Wörter "gut" und "böse" bedeutungslos werden. Es wäre nicht nötig, Helden zu loben und Verräter herabzusetzen. Denn beide hätten ihre Taten nicht aus eigenem Willen begangen. Aber niemand macht solche Behauptungen. Jeder Mensch erkennt im Gewissen an, dass er für seine Taten verantwortlich ist und nicht wie ein Blatt im Wind ist.

  1. Es gibt verschiedene Arten von Gebeten. Zum Beispiel haben Sie morgen eine Prüfung. Das Gebet für diese Prüfung ist das Lernen. Dies wird als handelndes Gebet bezeichnet. Nachdem Sie gelernt haben, heben Sie Ihre Hände und sagen: "Oh mein Allah, gewähre mir das Beste!". Dies ist ein gesprochenes Gebet. Man sollte aufrichtig und mit Zufriedenheit mit dem Ergebnis beten. Denn manchmal weiß Allah, dass das, was wir wollen, für uns nicht gut ist, obwohl wir es nicht wissen. Der allbarmherzige Allah akzeptiert es daher auf eine andere Weise, da er weiß, dass es nicht gut für uns ist.

Als die Mutter unserer heiligen Mutter Maria zur Zeit ihrer Geburt sie dem Tempel weihte und sah, dass sie ein Mädchen und kein Junge war, war sie sehr überrascht und traurig. Unsere Gelehrten verwenden diese Situation als Beispiel und sagen, dass Allah unsere Gebete sicherlich akzeptiert. Manchmal akzeptiert er sie auf eine andere und schönere Weise. So ist die heilige Maria ein Mädchen im Wert von 100 Jungen. Man sollte nicht sagen, dass Allah das Gebet ihrer Mutter nicht akzeptiert hat. Stattdessen sollte man sagen: "Er hat es auf eine schönere Weise akzeptiert". Manchmal denkt man, dass ein Gebet in dieser Welt überhaupt nicht akzeptiert wurde; aber im Jenseits wird es in einer höheren und schöneren Weise akzeptiert.

LG Muhammed (Imam)

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Die Frage, ob es für Muslime erlaubt ist, bei der Polizei in Deutschland zu arbeiten und dort Anzeige zu erstatten, betrifft die Vereinbarkeit von beruflichen Pflichten in einem nicht-islamischen Rechtsstaat mit den islamischen Glaubensgrundsätzen. Aus islamischer Sicht gibt es mehrere Aspekte, die diese Frage beleuchten und die Teilnahme von Muslimen am öffentlichen und beruflichen Leben in einem solchen Kontext rechtfertigen können.

Grundprinzipien des Islams bezüglich Arbeit und gesellschaftlichem Beitrag
  1. Allgemeine Beitragspflicht: Der Islam ermutigt seine Anhänger dazu, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, in der sie leben. Dies schließt die Arbeit in Berufen ein, die der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit dienen, wie z.B. bei der Polizei. Der Prophet Muhammad sagte: „Der beste der Menschen ist der, der den Menschen am meisten nützt.“ (Hadith, Al-Muʿjam al-Awsaṭ von at-Tabarānī).
  2. Gerechtigkeit und Frieden: Der Islam legt großen Wert auf Gerechtigkeit (Adl) und das Streben nach Frieden. Muslime werden angehalten, Gerechtigkeit zu fördern und Ungerechtigkeit zu bekämpfen, was mit den Aufgaben der Polizei übereinstimmt. Allah sagt im Koran: „O ihr, die ihr glaubt! Seid standhaft in Gerechtigkeit, Zeugen für Allah, auch wenn es gegen euch selbst, die Eltern und die Verwandten geht.“ (Koran 4:135).
  3. Gehorsam gegenüber Gesetzen: Solange die Gesetze eines Landes nicht direkt zum Ungehorsam gegenüber den grundlegenden Geboten des Islams auffordern, ermutigt der Islam seine Anhänger, die Gesetze des Landes zu respektieren und zu befolgen. Dies steht im Einklang mit der Arbeit bei der Polizei, deren Aufgabe es ist, die Gesetze zu wahren.
Anzeige erstatten

Das Erstatten einer Anzeige bei der Polizei im Falle einer beobachteten oder erlebten Straftat ist nicht nur ein Recht, sondern kann auch als eine Pflicht betrachtet werden, wenn es darum geht, Unrecht zu verhindern oder zu bekämpfen und Gerechtigkeit für die Opfer zu suchen. Der Islam ermutigt zur Unterstützung von Gerechtigkeit und zum Eintreten gegen Unrecht, was mit der zivilen Pflicht übereinstimmt, Straftaten zu melden.

Schlussfolgerung

Insgesamt lässt sich aus islamischer Sicht argumentieren, dass die Arbeit bei der Polizei in Deutschland und das Erstatten von Anzeigen in Einklang mit den islamischen Prinzipien von Gemeinwohl, Gerechtigkeit und der Einhaltung gerechter Gesetze stehen. Muslime werden ermutigt, aktiv zum Wohl und zur Sicherheit der Gesellschaft beizutragen, in der sie leben, solange dies nicht zum Verstoß gegen ihre religiösen Überzeugungen führt.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass islamische Gelehrte unterschiedliche Meinungen zu spezifischen Fragen haben können und dass Gläubige in Zweifelsfällen Ratschläge von vertrauenswürdigen religiösen Autoritäten suchen sollten, die die lokalen Gegebenheiten und die spezifische Situation des Einzelnen berücksichtigen.

LG Muhammed (Imam)

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