gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ
59 

Woran liegt es, dass Schüler heutzutage so viel Hilfestellung benötigen?

gefragt von MinaxMinax am 23.02.2008 um 15:10 Uhr

Das Thema Nachhilfe kommt ja immer wieder in den Medien. Über 1 Million Schüler in Deutschland benötigen bzw. beanspruchen Nachhilfe.

Immer wieder hört und liest man, dass Schüler heutzutage gravierende Probleme in der Schule haben, die Thematik nicht bewältigen können oder der Notenspiegel (auch im Vergleich zu anderen Ländern) nicht besonders gut ist.

Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, haben nur die wenigsten Mitschüler teure Nachhilfe bekommen bzw. wer fleissig und nicht auf den Kopf gefallen war, kam sehr gut durch.

Woran liegt es, dass Schüler heutzutage schlechter zu werden scheinen?

40 Stimmen : Der Schulstoff wird schwieriger (3) ; Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?) (7) ; Die Schüler werden immer fauler/ gleichgültiger (3) ; Die Eltern unterstützen ihre Kinder nicht mehr ausreichend (2) ; Die Lehrer vermitteln den Stoff immer unangemessener (3) ; Sonstiges... (bitte erläutern) (4) ; Von allem ein bisschen (18)

Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Schule (19118)
lernen (2182)
Noten (1436)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


Kabark
beantwortet von Kabark am 23. Februar 2008 15:56
14x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

...ich folge dem Statement von claude5.

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 16:12

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 23. Februar 2008 16:50

Keine Ursache. Dafür bin ich ja da. ;-)


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 23. Februar 2008 17:32
10x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Am Schulstoff liegt es nicht. Wenn man sich mal die Klausuren ansieht, die 10 Jahre früher in Mathematik geschrieben wurden, erkennt man, dass sogar das Gegenteil der Fall ist: es wird einfacher. Dummerweise werden die Kiddies dümmer - ein zweiter Grund. Durch Medienüberflutung, die den Gebrauch des eigenen Verstandes beinahe überflüssig gemacht haben (man lese zur Bestätigung dieser These die Aufsätze eines 7. Klässlers) verkümmert die Phantasie und das Vermögen, sich richtig auszudrücken (weil de Leude in da hood auch so krass sprechen tun und sind ja im Fernsehen, die Checker, also wird es wohl voll korrekt sein, eh?). Durch die Vermarktung von dem Gangster, der aus dem Ghetto kam um Millinär zu werden, glauben die Kiddies an den Müll und sehen die schulische Ausbildung als blöde Erfindung ihrer Eltern an. Sie brauchen es nicht, da sie jetzt schon stylisch rappen können. Dazu ein kleines Zitat aus Fight Club: Tyler Durden: "Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… werden wir aber nicht!"

Die Eltern sind dagegen so gut oder so schlimm wie immer. Auf jede Flodderfamilie ohne Werte und erziehungstechnisch so begabt wie eine Sau zum Gitarrespielen, kommt eine normale Familie, die ohne die Supernanny auskommt. Und die Lehrer? Tja, da gehen die Meinungen auseinander. Ich sehe auf meine Kommilitonen, die das Lehramt anstreben und sehe angstvoll in die Zukunft. Die motivierten, voller Inbrunst strotzender Neulehrer, werden circa nach 12 Minuten mit der Realität konfrontiert werden: Man kann einen Esel zum Bach führen, ihn aber nicht zwingen zu saufen. Genauso kann man einem dämlichen Rotzlöffel ein tolles Buch zeigen, welches sein Leben - nach Meinung des Lehrers - von grundauf verändern wird, aber man kann a) nicht verlangen, dass das den Bengel beeindruckt und b) dass er sich dafür bedankt. Nach und nach werden dann fast all diese motivierten Erziehungsengel fallen und zu den genervten, frustrierten und vor allem schlechten Lehrern mutieren, die wir doch alle so hassen.

Letztlich sind die Zeiten einfach anders geworden. Dazu kommen die genannten, erschwerende Faktoren ;-)

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 21:02

Schöner, wenn auch "krasser" Beitrag. ;-)

Und DH für die Beteiligung an der Umfrage!


Shira
beantwortet von Shira am 23. Februar 2008 15:25
7x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Manche Eltern kümmern sich zu wenig um ihren Nachwuchs. Es gibt auch Lehrer, die nicht in der Lage sind, ihr Wissen weiterzugeben. Und die Kinder sind teilweise zu bequem sich selbst anzustrengen.

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:28

Ja, ich denke, es hängt auch viel von den Lehren ab - aber wenn ich da so an unsere Mathe- und Geschichtslehrerin denke. Uaaahhhh! ;-)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


critter
beantwortet von critter am 23. Februar 2008 15:37
6x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Viele Kinder sind es heute gewöhnt, alles fix und fertig vorgesetzt zu bekommen. Sie müssen sich für gar nichts ein bisschen anstrengen: Überreichliche Mengen an Spielzeug, überreichliches Angebot an Nahrung, Zugeständnisse bei Markenklamotten, Freizeitverhalten: das Fernsehen ist nur Konsumieren/Berieseln. Sie erfahren überhaupt nicht mehr, was es heißt, etwas zu tun, um einen Profit zu haben. Und so setzen eine ganze Menge Kinder einfach voraus, dass sie sich ihr Wissen nicht erarbeiten müssen. Sie meinen, wenn der Lehrer ihnen vormittags versucht, den Stoff zu vermitteln, reicht das aus, und nun wissen sie ja alles. In der Grundschule ist der Stoff nicht schwieriger als vor 50 Jahren. Danach allerdings wächst die Wissensvermittlung rapide an gegenüber früher. Außer Farbe blau meine ich, von allem trifft etwas zu. Deshalb:

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:46

Deinen Ausführungen kann ich in einiger Hinsicht voll zustimmen. Viele Kinder scheinen wohl zu sehr verwöhnt zu werden. Aber es trifft ja Gott sei Dank nicht alle! :)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 23. Februar 2008 15:44
6x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Kinder brauchen heute deshalb besonders viel Hilfe, WEIL sie sie bekommen.

Würde man ihnen nur die Chance geben, allein zurecht zu kommen, könnten sie es auch.

abgestimmt für: Sonstiges... (bitte erläutern)

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:48

... WENN sie denn wollten! ;-)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von Cc64e3c55e6527e7a79d285b771c27afsmallclaude5 am 23. Februar 2008 16:00

Stimme Dir voll zu - fängt an beim Schulweg. Heutzutage werden Kinder noch SEHR lange zur Schule gebracht (gefahren), auch wenn dies nicht notwendig ist. Das geht so bis in die 8. / 9. Klasse hinein. Erst danach werden "die Kleinen" langsam selbständig.

Wenn ich da mal an meine Wenigkeit denke (als ich wirklich noch eine "Wenigkeit" war): Bin bereits in der 1. Klasse die knapp 2km allein zur Schule gegangen (und auch allein wieder zurück).


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 23. Februar 2008 15:17
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Eltern kümmen sich zu wenig um Ihre Kinder. die Kinder werden vor dem PC oder dem Fernseher geparkt. Ist es da ein Wunder das die Kinder immer schlechtere Leistungen zeigen?

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:19

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


anonym
beantwortet von Bherka am 23. Februar 2008 15:55
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo. Lernen fängt nicht erst in der Schule an. Ein Kind lernt zuerst gefühlsmäßig von der Mutter. Dort bekommt es schon die Basis für die spätere Intelligenz mit der Muttermilch. Aber was machen die Mütter oft: Stillen sie heutzutage noch, oder wählen sie lieber die bequeme Flasche? Und haben sie überhaupt viel Zeit für ihren Nachwuchs, oder geben sie ihn im Hort ab? Und wenn es dann Zuhause ist, beschäftigen sie sich mit dem Kind, oder sezten sie es vor die Glotze? So wird wahrscheinlich schon sehr früh das spätere Fehlverhalten, kein Interesse zum lernen zu haben entwickelt. Die frühkindliche geistige und gefühlsmäßige Förderung des Kleinkindes ist imens wichtig, wenn das Kind später in der Schule erfolgreich sein soll. Dies ist aber nur ein Aspekt dieser Frage. Die Verhältnisse in der Schule selbst sind natürlich auch ein Grund dafür, warum die Schüler keine Ehrgeiz entwickeln, wenn sie schon immer mehr andere Schüler sehen, die nur faul herumhängen oder gar die Schule schwänzen. Die Lehrer selbst kann man heutzutage nur bedauern, weil sie schon garkeine richtige Ausbildung erhalten haben, um die Schüler pädagogisch erziehen zu können. Auf Pädagogik wird in der Lehreráusbildung kaum noch wert gelegt. Und so geht die Kette weiter. Wir haben insofern ein Bildungsproblem ersten Ranges. Dies ist wiederum eine bildungspolitische gewollte Entscheidung. Aber wer von den vielen desinteressierten Eltern, die es lieber vorziehen, daß die Mutter noch für ein zweites Gehalt sorgt, anstatt sich um die notleidende Versorgung der Kinder zu kümmern, denn sie müssen ja ihren materiellen Ansprüchen gerecht werden, ist wirklich bereit, ihre Geiteshaltung zu ändern? Und der Staat passt sich auch an die Berdürfnisse der Bürger an, indem er bestrebt ist, weil ja auch die nächste Wahl vor der Türe steht, jedem Kind einen Hortplatz zu garantieren. Und so entsteht nach und nach eine neue Kultur, bis die Welt ganz am Ende ist und die Menschen ganz und gar vergessen haben, wer sie wirklich sind: Eine unsterbliche Seele! Hoch lebe der Materialismus..... Liebe Grüße hermann

Kommentar von Cc64e3c55e6527e7a79d285b771c27afsmallclaude5 am 23. Februar 2008 16:04

DH - auch wenn ich Dir in Bezug auf Hortplätze und Materialismus nur eingeschränkt zustimmen kann. Viele Familien (nicht nur die mit nur einem Elternteil) sind darauf angewiesen. Die doppelte Berufstätigkeit ist wichtig für das finanzielle Überleben so mancher Familie (und nicht etwa, um sich eine Putzfrau und einen Karibikurlaub leisten zu können).

Ansonsten spricht Du viele Wahrheiten an.

Kommentar von Bherka am 24. Februar 2008 13:12

Sorry, falscher threat........

Kommentar von Bherka am 24. Februar 2008 13:16

Hallo claude5. Danke für die Erwähnung der, wie auch immer, berühmten Ausnahmen! Liebe Grüße hermann

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 16:14

Wow, danke für deine sehr ausführliche und differenzierte Ansicht! Ich finde deine Ansätze sehr gut, auch wenn man sie nicht immer zu 100% anbringen kann. Vor allem der Hinweis auf Muttermilch ist wertvoll. :)

DH für deine Beteiligung!


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 23. Februar 2008 19:36
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ist ja viel einfacher so.

abgestimmt für: Die Schüler werden immer fauler/ gleichgültiger
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 20:57

Du meinst also, die Bedingungen sind eigentlich (annähernd) gleich, nur die "Schulmoral" hat sich geändert?

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 24. Februar 2008 08:24

Danke, Minax.


darkangel82
beantwortet von darkangel82 am 23. Februar 2008 15:16
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Weil sie nur noch Playstation und Computer im Kopf haben. Wissen einfach nichts mehr sinnvolles mit sich anzufangen. Allgemeine Faulheit kommt dazu.

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:18

Wenn man es gemein ausdrücken will, wird es sicherlich einen großen Teil dazu beitragen. Sehe ich auch so... ;-)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


mia68
beantwortet von mia68 am 23. Februar 2008 15:36
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Heißes und sehr aktuelles Thema gerade... Auch hinsichtlich der sog. "G8-Diskussion". Ich meine, dass grundlegend etwas nicht in Ordnung sein kann, wenn Schüler nur noch mit Not und permanenter Nachhilfe über die Runden kommen. Entweder ist die Schulform falsch gewählt, oder die Lehrpläne zu voll, die Lehrer ihren Anforderungen nicht gewachsen, die Kinder zu "problembeladen" (kann vieles sein) oder, oder... Aber wie so oft kann man wohl auch hier nicht von Monokausalität sprechen. Ich denke, dass in der Bildungspolitik viel zu oft irgendwelche "Schnellschüsse" abgegeben werden in Form von irgendwelchen Neuerungen, die zwar gut gemeint, aber ebenso wenig gut durchdacht sind, leider. Auszubaden haben das schlussendlich immer die Kinder...

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:42

Ein differenzierter Beitrag! :)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 1fbd04cbe07943860c54a31479062621smallMaienblume am 23. Februar 2008 15:54

Hinzu kommt, daß die politischen "Schnellschüsse" möglichst nichts kosten dürfen! Und schon deshalb meistens nichts bringen...

DH, Mia!


miccy
beantwortet von miccy am 23. Februar 2008 15:16
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:18

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 23. Februar 2008 15:18

Gern :-)


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 23. Februar 2008 15:18
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der Druck fällt nach unten... zuerst der Pisa-Aufschrei. Dann die Straffung des Gymnasiums. Außerdem die tägliche Verunsicherung aller Leute wegen des Arbeitmarktes... alles Faktoren, die unglaublichen Druck auf die Schule, die Lehrer, die Eltern machen, und unmittelbar bei den Kindern landen.Der Druck pflanzt sich fort bis ins schwächste Glied, auch ohne viele Worte, das ist schon die allgemeine gesellschaftliche Stimmung, die all das so aufheizt.

Habe sicher noch eine Menge vergessen, aber daß die Kinder heutzutage blöder sein sollen als wir damals - echt nicht.

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:23

Ja, das könnte ein guter Ansatz sein.

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


Jaschin
beantwortet von Jaschin am 23. Februar 2008 15:25
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Nehmen wir die normale Familie, der Vater ist auf der Arbeit, die Mutter hat wegen ihrer Selbstverwiklichungsphase keine Zeit, der große Bruder hat keine Lust und der 10 Jährige sitz vor den Hausaufgaben und weiß nicht weiter ! Er verliert die Lust und haut ab zu seinen Freunden ! Dann fängt abends das Theater an !!!

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:29

DAS ist normal? ;-)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


anonym
beantwortet von Albrecht am 23. Februar 2008 19:47
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Für die zunehmenden Probleme von Schülern gibt es mehrere Gründe, wobei diese nicht für alle oder immer gleichartig gelten.

Der Schulstoff wird nicht immer größer und schwieriger. In Teilbereichen kommen mehr neue Sachverhalte und mehr Wissen hinzu. Dies kann aber oft auch leichter recherchiert werden. Umfangreicher wird der Lernstoff pro Zeit im Zusammenhang mit dem Abitur nach 12 Schuljahren.

Bei einem Teil der Schüler(innen) ist wohl eine Berieselung mit anspruchsloser Unterhaltung, Beschäftigung mit schnell wechselnden Oberflächenreizen und ein entsprechender Medienkonsum abträglich für die Konzentrationsfähigkeit und die Entwicklung eines vertiefenden selbständigen Denkens.

Manche sehen Wissensaneignung und die Ausbildung von Lernfähigkeit in keinem engen Verhältnis zu Möglichkeiten im späteren Leben, auch wenn dies oft eine wesentliche Voraussetzung (wenngleich keine hinreichende Bedingung) ist und Erfolg ohne Talent und Anstrengung nicht die Regel ist.

Die Aufgabe der Lehrer(innen) ist unter den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen und zum Teil auch wegen eines durch die Bildungspoltik geschaffenen Rahmens schwieriger geworden. Sie müssen in stärkerem Ausmaß sozialen Defiziten gegensteuern und sich für ein gutes Arbeitsklima mit Motivation und ausreichender Disziplin anstrengen. Zu Vermittlungsmöglichkeiten unter diesen Bedingungen (weniger der reinen sachbezogenen Aufbereitung) kann eine Unterstützung für viele wohl auch nützlich sein.

Eltern haben zum Teil nicht viel Zeit für eine starke persönliche Unterstützung ihrer Kinder oder fühlen sich überfordert, manchmal haben sie anscheinend auch wenig Lust dazu.

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 21:00

Schöner, differenzierter Beitrag. :) Und stimmt, das ist mir vorhin glatt entfallen, wir (ich) hatten damals noch KEIN INTERNETZUGANG!

Wenn wir etwas nicht verstanden haben, wurde untereinander gepaukt und diskutiert. Man hat sich wahrlich mehr mit dem Stoff auseinandergesetzt und gelernt. Die mediale Berieselung von heute gab es nicht.

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 21:05

Mist, ich meinte: "keinen Internetzugang" ;-) (hatte erst nur "Internet" geschrieben)


krauthexe
beantwortet von krauthexe am 23. Februar 2008 15:18
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:21

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


america
beantwortet von america am 23. Februar 2008 15:19
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

wenn du selbst kinder hast und zuschaust, wie es sich an anforderungen von klasse zu klasse steigert so kommt doch für viele der punkt wo sein eigenes wissen auf grund modernerer techniken, elektronisierung und globalisierung einfach nicht zu 100% ausreichend ist um selbst hilfe zu leisten. nachhilfe hat mit mangelnder intelligenz der jugendlich nichts zu tun. nachhilfeunterricht ist wenn er gut ist (sind nicht alle) ein standbein der erfolgsleitung des nachwuchses.ich bereue keinen cent und keinen pfennig den ich in die nachhilfe steckte und damit meinem sohn half stets unter den klassenersten zu sein. er dankte es mir mit guten noten.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:21

Falls du mich direkt meinst - nein, ich war aus anderen Gründen im Unterricht, ich habe keine Kinder. ;) Freue mich für euch, dass er gute Noten hat!

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 22e145294ec3e8c23371040e45f0a165smallAngela2305 am 23. Februar 2008 16:00

Endlich mal eine realistische Antwort, DH


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 23. Februar 2008 15:19
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich denke auch der Lehrstoff wird umfangreicher, außerdem sind die Umwelteindrücke, die Lautstärke und auch schon Probleme um ein vielfaches höher. Das setzt sicher auch die Konzentrationsfähigkeit herab.

abgestimmt für: Sonstiges... (bitte erläutern)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:25

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


claude5
beantwortet von claude5 am 23. Februar 2008 15:22
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

"verblöden" ist doch etwas hart ausgedrückt, Freizeitbeschäftigungen haben auf jeden Fall einen Einfluss.

Durch die Medienflut ist man - gerade auch als Schüler - manchmal wohl überfordert (zuviel "Input", der nicht verarbeitet werden kann).

Wichtiger: Was in der Schule in 6 Schulstunden erarbeitet wurde, wird auf dem Nachhauseweg (Handygames, MP3-Player) und beim Mittagessen vor dem Fernseher, Entspannen am Computer (alles vor den Hausaufgaben) "verschüttet", also vergessen. Das Gehirn merkt sich nur das Neueste und kann nicht den Vormittag "speichern".

Durch die neuen Medien (z.B. Gutefrage oder Seiten mit Inhaltsangaben) muss man nicht mehr (so viel) selber gedanklich arbeiten. Führt dazu, dass das Denken schwerfällt / "einrostet" bzw. sich nie ausbilden kann...

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:27

Ja, daher habe ich das Wort "verblöden" in Klammern gesetzt. ;-) Bei manchen kann man es aber tatsächlich so sagen! Mir scheint eine gewisse "Verblödung" durchaus realistisch zu sein... schon alleine der extreme "passive" Medienkomsum.

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 23. Februar 2008 15:37
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Erlebe ich leider gerade bei meinem Sohn siebte Klasse Realschule, die Lehrer werden veranlasst in einer gewissen Zeit das Pensum durchzuziehen ohne Rücksicht auf Verluste, da kann kein Schüler noch ein zweimal nachfragen, da heißt es nur hättest Du beim ersten mal aufgepasst, Du hälst den Unterricht auf, traurig aber wahr, weil viele Schüler dadurch die Lust an der Schule verleiren.

abgestimmt für: Die Lehrer vermitteln den Stoff immer unangemessener
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:43

Ja, man könnte sagen, dass fast überall und schon immer (?) die Lehrer nicht immer die Besten sind/ waren. Aber das war zu meiner Zeit auch schon so. Doch man half sich untereinander, hat sich auch in der Freizeit mit dem Lehrstoff auseinandergesetzt und war fleissig (oder auch nicht) ;-)

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von Cc64e3c55e6527e7a79d285b771c27afsmallclaude5 am 23. Februar 2008 15:55

So wie Du es formulierst, scheinen aber die Lehrer nicht direkt verantwortlich zu sein, sondern eher die Kultusministerien (die Vorgaben machen, die nicht erreicht werden können, weder von Schülern noch von Lehrern), oder habe ich Dich da falsch verstanden?

Kommentar von 90d403d723aa221c992a7c09d16139aasmallsheela2011 am 23. Februar 2008 16:20

Nein, hast Du nicht, mitlerweile ist es aber in der Klasse so schlimm das der Elternbeirat in den nächsten Tagen einen aussordentlichen Elternabend einberuft, dann werden wir ja sehen an was es hängt, mein Sohn sagte zu mir ganz klar, wenn das mit der Schnelligkeit indem wir den Stoff lernen müßen, dazu noch diese Lehrer, so weitergeht, dann wiederhole ich entweder die Klasse freiwillig oder ich geh zurück in die Hauptschule, da ist der Stress nicht ganz so groß, tolle Aussichten und alarmierend wenn das ein Dreizehnjähriger sagt und er ist nicht der einzige in der Klasse.


TeddyO
beantwortet von TeddyO am 23. Februar 2008 16:43
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

eindeutig

abgestimmt für: Die Lehrer vermitteln den Stoff immer unangemessener
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 20:57

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


anonym
beantwortet von oldpaed am 23. Februar 2008 18:09
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wir können die Zeiten nicht zurückdrehen: Die Gesellschaft entwickelt sich weiter, nur die Schule kann darauf nicht angemessen reagieren. Wichtig ist eine grundlegende Schulreform und noch wichtiger: Mehr Geld für Bildung und Schule, für die Beratung von Familien, von Schüler(inne)n, von Lehrer(inne)n. Sicherlich muss auch die Lehrerausbildung mehr praxisorientiert sein; auch Lehrerfortbildung (ohne Zusatzbelastung!) ist notwendig. Aber: mit mehr finanziellen Zuweisungen würden die Klassenfrequenzen geringer, die Personaldecken besser, die sachliche und personelle Ausstattung von Schulen (z. B. Sozialpädagogen)besser... Nach meiner Erfahrung sind Erziehung und Bildung in der Schule eine Frage an die gesamte Gesellschaft: Wieviel sind uns Allen (!!!) Erziehung und Bildung wert?

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 20:55

Ich stimme dir grundsätzlich schon zu, was die Änderung der Schulreform angeht. Dennoch bleibt die Frage offen: Wieso konnte man z.B. ´95 ohne Probleme das Abitur machen, ohne Förderung, ohne Nachhilfe, ohne Gelder? Die Klassen waren damals (bei uns zumindest) auch voll besetzt, die Lehrer auch dröge usw.

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


geheim
beantwortet von geheim am 24. Februar 2008 10:37
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die heutigen Freizeitbeschäftigungen lassen praktisch gar keine Hausaufgaben und Co. zu. Kommen die Schüler von der Schule, müssen sie schnell "on gehen", sprich, mit ihren Kameraden chatten. Haben sie dann das "Wichtigste" be"redet", kommt das Essen, danach noch zu nem Kumpel, Playstation, Nintendo (und wie sie alle heißen...) "zocken", abends nach Hause kommen und dann wollen sie auch mal zu HAuse "chillen". Für Hausaufgaben, Schule und Lernen gilt da die unterste Priorität...

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 24. Februar 2008 13:12

Ja, bei einigen Leuten in meinem Umfeld konnte ich es so beobachten. Wenn die Eltern dann nicht eingreifen, zieht es sich ggf. bis zum Schulende so durch...

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


Hessentag08
beantwortet von Hessentag08 am 26. Februar 2008 00:06
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Schüler Verblöden durch MP3 Player Handys und Computer. Viele Schüler müßen sogar in der Schule mit Computer umgehen können. Dabei können die Schüler noch nicht einmal das ein mal eins.

Es ist traurig wo uns die Technik hinbringt!

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 26. Februar 2008 23:55

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


bengi912
beantwortet von bengi912 am 14. März 2008 17:33
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Die Eltern unterstützen ihre Kinder nicht mehr ausreichend

valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 23. Februar 2008 15:14
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

meine Tochter ist jetzt in der ersten Klasse, und ich finde den Schulstoff weitaus schwieriger als zu meiner Zeit. Hinzu kommt sicherlich, das viele Kinder zu viel fernsehen und Computer spielen.

abgestimmt für: Der Schulstoff wird schwieriger
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:16

Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich meine, der grundlegende Schulstoff ansich hat sich nicht viel verändert. Auch, wenn zeitgemäße Themen dazugenommen werden. Ich war ab und zu mal in einer Unterrichtsstunde dabei und konnte keine besonderen Änderungen erkennen. Wohl aber das Verhalten der Schüler zeigte eine andere Richtung auf...

DH für die Beteiligung! ;)

Kommentar von Simple_avatar10smallvalvetvipe am 23. Februar 2008 15:21

Liebe Minax, da bin ich überfragt. Kann natürlich sein, dass sich das Verhalten der Schüler verändert hat. Also bis jetzt ist meine Tochter begeistert von der Schule, ich hoffe, das bleibt so:-)

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:25

Dann drücke ich euch die Daumen, dass es weiterhin so bleibt! :)

Kommentar von Cc64e3c55e6527e7a79d285b771c27afsmallclaude5 am 23. Februar 2008 15:26

Viele Schüler erscheinen mir heutzutage "lebhafter" im Verhalten:

mehr Fernsehen = weniger Bewegung in der Freizeit = mehr Unruhe in der Schule

mehr zuckerhaltige, "kindgerechte" Nahrungsmittel (wie Fruchtzwerge etc.) = mehr Energie, Unausgeglichenheit = mehr Unruhe...

weniger soziale Kontakte (+Fernsehen, -Geschwister/ Eltern) = "lauter Egoisten"

und die Liste ließe sich fortsetzen...

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:37

Ja, ich denke, die zuckerreiche Ernährung wird auch einen bemerkenswerten Teil dazu beitragen. Diese Möglichkeit hätte ich auch noch hinzufügen können, hätte ich 8 Felder frei gehabt.


anonym
beantwortet von Nicky1972 am 23. Februar 2008 15:15
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Der Schulstoff wird schwieriger
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:18

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 23. Februar 2008 15:18
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Eltern sind selbst nicht willens oder in der Lage, ihrem Kind zu helfen. Diese Gleichgültigkeit geht sogar in den Freizeitbereich über: Es ist doch viel bequemer, das Kind vor die Glotze zu setzen als es durch Aktivitäten zu fördern. Ab einem bestimmten Alter setzt sich diese Einstellung dann auch in den Köpfen der Kinder fest, die es dann wiederum an die nächste Generation weitergeben. Schöne Aussichten!!

abgestimmt für: Die Eltern unterstützen ihre Kinder nicht mehr ausreichend
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:23

Ja, aber WIESO müssen Eltern/ Nachhilfe-Menschen denn überhaupt helfen? Ich bekam vor 15 Jahren weder durch Nachhilfe noch durch meine Eltern Hilfestellung. Und ich schloss mein Abi sehr gut ab. ;-) Liegt es an der Grundeinstellung der Schüler? Wird der Stoff doch schwieriger (angeblich nicht!)?

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von 1a7719370b030074d1e4671d0e54bd94smallraubkatze am 23. Februar 2008 15:52

Ich denke, es ist für ein Kind schon wichtig, wenn man sich grundsätzlich für das interessiert, was in der Schule läuft. Die Lehrer an unserer Grundschule weisen die Eltern in letzter Zeit auch verstärkt darauf hin. Man kann ja von elterlichen "Tränentieren" wohl kaum aufgeweckte Kinder erwarten.


Brigitta
beantwortet von Brigitta am 23. Februar 2008 15:46
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich habe für dies votiert.

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 15:48

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


andreas48
beantwortet von andreas48 am 23. Februar 2008 16:05
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Grundlage ist heute m.E, die Klassengrößen, dass es gar keine Zeit gibt individuell auf jemanden einzugehen, die sparmodelle, die jedwede außerschulische Aktivität in Form von AG u.ä. nicht zulassen, mangelnde Kenntnisse der sprache durch zuviel Konsum an Flachheiten in allen Medien..und und und..

abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 16:16

Wie es bundesweit ist, weiss ich nicht. Vielleicht wird das auch ein tragender Grund sein. In Stadtgebieten in NRW waren und sind die Klassen anscheinend immer "übervoll" (auch zu meiner Zeit).

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 23. Februar 2008 16:13
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 16:18

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


claude5
beantwortet von claude5 am 23. Februar 2008 16:14
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Möchte noch eine Statistik hinzufügen (Vergleich 1995 und 2006, bezieht sich auf Gymnasien in Niedersachsen):

  • es gab 2006 71,6% mehr Schüler an den Gymnasien als noch 1995 (es sind aber auch 2 Klassen (5 und 6) durch die Auflösung der Orientierungsstufe hinzugekommen)

  • dafür gab es aber auch 2006 31,8% mehr "volle" Lehrer (bei 70% mehr Schülern ein "ungünstiges" Verhältnis)

  • in der Sek I (Klasse 5-10) waren je Klasse 13,7% mehr Schüler (von 24 auf 28 gestiegen)

  • auf jeden Lehrer kommen 2006 durchschnittlich 17 Schüler (1995: 13 Schüler, Veränderung von 30,5%)

Und so weiter...

Man kann erkennen, dass Schüler heute in der Schule eine ungünstigere Ausgangsposition haben, weil sie in einer größeren Masse "untergehen" und nicht mehr so individuell betreut werden können. Wie gut, dass die Kultusministerien insgesamt eher nicht interessiert sind, weitere Lehrer einzustellen. Will ja auch längst nicht mehr jeder Lehrer werden, da man in der Öffentlichkeit meist doch nur beschimpft wird und als universeller Sündenbock herhalten muss. (Keine Zitate hier, damit der S.upport das nicht löscht...)

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 23. Februar 2008 16:22

Dann kann man sich auch wieder nur fragen, wieso Lehrer heutzutage so sehr als Sündenbock herhalten müssen. Vor 15 Jahren z.B. hatte man wirklich noch Respekt vor den Lehrkräften - natürlich gab es auch wenige Ausnahmen. Wenn ich heute Schulen (in meinem Umkreis) besuche, dann bemerkt man schon einen Rückgang der Höflichkeit und des Respekts seitens der Schüler. Aber das ist nur mein Eindruck... ob es generell so ist?

Na ja, es scheint wohl heute generell ungünstiger zu sein, für Schüler und Lehrer. Die strukturelle Ordnung, die Ernsthaftigkeit, die Konsequenz und die Förderung lassen wohl nach.

Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallgeheim am 24. Februar 2008 10:42

minax, es IST so^^ früher waren die meisten Lehrer extrem respektiert, und ein paar wurden untergebuddelt... inzwischen ist es andersherum. Den meisten Lehrern wird geradezu (von den Schülern)das "m.aul" verboten durch krasses Verhalten. Es gibt noch einige wenige Lehrer, die eine natürliche Autorität besitzen. Die haben Glück^^

(aber in Deutschland ist das noch relativ harmlos im Vergleich zu Australien. Hier nur wenige Lehrer Chancen bei den Schülern)


Qetan
beantwortet von Qetan am 23. Februar 2008 22:53
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Kinder werden in der Grundschule zu wenig gefordert und zu sehr gehätschelt. Das ändert sich ganz extrem wenn die ersten vier Schuljahre vorbei sind. Auf einmal soll echte Leistung erbracht werden. Meine Tochter hat den Dreh bis heute nicht kapiert.

abgestimmt für: Sonstiges... (bitte erläutern)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 24. Februar 2008 13:10

Ist es heutzutage so schlimm an den Grundschulen? Wünsche dir weiterhin ein geduldiges Händchen für deine Tochter ;)

DH für die Beteiligung an der Umfrage!


Mortimer
beantwortet von Mortimer am 24. Februar 2008 01:03
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Falsche bis schlechte Vorbilder (siehe Gangsta-Thema im Beitrag von Wandpilz) und der dadurch favorisierte Rückgang von Werten wie: Fleiß, Ehrlichkeit und Respekt der Schwächeren und der Erwachsenen als Autoritätpersonen ("uncool") machen aus Kinder, die was lernen könnten, Möchtegern-Rapper /-Superstars /-Web-Milllionären.

Die Medien lassen sie an das schnelle Geld glauben und schon sehen die Kiddies keinen Grund mehr, sich zu bemühen...

abgestimmt für: Die Schüler werden immer fauler/ gleichgültiger
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 24. Februar 2008 13:07

Ob die Kinder wirklich an das schnelle Geld glauben, weiss ich nicht, aber einen Verlust gewisser Werte könnte man allgemein vielleicht tatsächlich feststellen.

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 5. März 2008 00:34

Immer gerne! Umfragen sind meine kleine Schwäche bei GF.

Über meine große Schwäche werde ich eisern schweigen, so!


anonym
beantwortet von Rogald am 24. Februar 2008 01:18
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Früher war alles besser.

abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 24. Februar 2008 13:10

DH für die Beteiligung an der Umfrage! ;-)


maria07
beantwortet von maria07 am 12. März 2008 19:17
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen

Sina5
beantwortet von Sina5 am 18. März 2008 17:48
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen

electroklaudi
beantwortet von electroklaudi am 22. März 2008 15:39
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Naja eigentlich liegt es nicht direkt an den Lehrern, sondern eher am gesamten system. abi in 12 jahren.. da werden die kinder schon von der 5. klasse an (d.h. mit 10 jahren) richtig gefordert, und müssen bis spät nachmittags in der schule pauken. also ich bin froh,dass ich das ganze noch in 13 jahren machen "durfte" ..

abgestimmt für: Die Lehrer vermitteln den Stoff immer unangemessener

Chaosgamer
beantwortet von Chaosgamer am 29. Juni 2008 20:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Die Schüler scheinen zu "verblöden" (gewisse Freizeitbeschäftigungen etc.?)

Stella04
beantwortet von Stella04 am 24. August 2008 23:03
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Der Schulstoff wird schwieriger

neomatt
beantwortet von neomatt am 30. August 2008 17:04
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Von allem ein bisschen

Mosef
beantwortet von Mosef am 30. August 2008 20:09
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

außer: "Der Schulstoff wird schwieriger", denn das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Wenn neue Themen, Erkenntnisse usw. dazukommen, werden ältere zum Teil auch weggelassen. Quasi Alt durch Neu ersetzt.

abgestimmt für: Von allem ein bisschen

danle
beantwortet von danle am 30. August 2008 23:33
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ohne all die Antworten gelesen zu haben, gehe ich das Risiko ein, doppelt zu antworten. Aber so wie Euch brennt mir das auch unter den Nägeln. Meine Empfindung dazu ist, dass viel Stoff vermittelt wird, der sehr oberflächlich behandelt wird, also nur nach Quantität. Zum anderen wird "einfach so" vorausgesetzt, dass die Kinder, die den Stoff in der Schule nicht verstanden haben, zu Hause sitzen und dort weiter lernen. - Ich finde, das ist zuviel. Viele unserer Kinder haben bereits in der 3. und 4. Klasse bereits einen 8-Stunden Tag.

Weitaus tiefgreifender ist, dass die meisten Lehrer einfach nicht wissen, unsere Kinder zu erkennen und zu verstehen. Viele Kinder werden so völlig verkannt und haben schlechte Leistungen.

Insgesamt finde ich den Stoff der Allgemeinbildung bzw. wie er vermittelt wird, absolut erschreckend. Da bleibt so wenig bei den Kindern, besonders den Älteren- hängen. Sie werden auf der einen Seite enorm gefordert, auf der anderen Seite werden sie ständig "gepampert". Dementsprechend verwirrt sind sie und viele sind desorientiert und hilflos.

Ich hatte meine grosse Tochter 6 Jahre auf einer englischen Schule. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht - besser wie Universen!!

abgestimmt für: Sonstiges... (bitte erläutern)

anonym
beantwortet von swchen am 15. Januar 2009 19:19
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Die Schüler werden immer fauler/ gleichgültiger
Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 20. Januar 2009 00:52

Allen Beteiligten noch ein DH! :-)


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.