Bei Kartoffeln versteht sich!
Pellen ist das Gleiche wie schälen. War das die Frage?
Ansonsten ist es so, dass beim Schälen NACH dem Kochen die Mineralstoffe und Vitamine der Kartoffel besser erhalten bleiben, da sie während des Kochens nicht ganz so auslaugt und gekochte Schale sich weitaus dünner abschälen lässt als ungekochte.
Die Schale enthält Aromen die durchs kochen mit in die Kartoffel ziehen. Daher schmecken Pellkartoffeln anders als normal gekochte Kartoffeln.
america am 9. Oktober 2007 23:14 falsch

na einmal erhälst du die typische Salzkartoffe..gut durchgegart..und einmal die Pellkartoffel, die sich bedingt durch die noch vorhandene Schale geschmacklich unterscheidet
Verbrannte Finger.
das auch! :-)
Muß nicht sein, wenn man zwischen die Finger und die Kartoffel ein Küchentuch legt.
Ich lass mir das jetzt gerade mal ganz gemütlich durch den Kopf gehen. Eigentlich meinst Du ja den Unterschied zwischen 'Pelle' und 'Schale'.
Obst hat Schale und wird geschält. Nüsse haben eine Schale werden aber nicht geschält. Wurst hat Pelle und wird gepellt. Rohe Kartoffel haben Schale, gekochte Pelle. Ob das was mit dem Kochen zu tun hat? Wurst ist ja auch (meistens) gekocht. Aber wird gekochtes Obst gepellt? Nö!
Käse hat Rinde und wird weder gepellt noch geschält.
Vorerst beste Hypothese: Schale sitzt fest und muss irgendwie losgeschnitten, abgerissen oder geknackt werden, Pelle lässt sich abziehen.

Ich würde sagen der Geschmack und die weitere Verwendung.
Für Kartoffelsalat oder Raclette schmecken Pellkartoffeln m. E. einfach besser.
Zum Sonntags-Braten die Salzkartoffeln...
Die kalte rohe Kartoffel lässt sich mit sicherheit besser anfassen, als die heisse gekochte. ich möchte hier an dieser stelle von beidem abraten, da direkt unter der schale (und nicht in der schale) die ganzen nährstoffe der kartoffel sitzen. beim schälen oder pellen werden diese auf jeden fall entfernt und übrig bleibt ein kohlenhydratling ohne nährstoffe.
Ich koche immer meine Kartoffeln mit der Schale da einfach die Nährstoffe erhalten bleiben und nicht ausgelaugt werden wie bei den geschälten gekochten Kartoffeln. Und wenn man dann die Kartoffeln salzt schmecken sie auch gut. Der Ausdruck Pelle ist ein typisch Deutscher Ausdruck der in Österreich gar nicht verwendet wird also nehme ich an das es da keinen großen Unterschied gibt.
Und ich dachte dieses Forum heißt:
"gutefrage.net"
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Seien wir doch froh, dass wieder mehr Leute sich um das Kochen kümmern, statt sich irgendwelche Pampen reinzuziehen.

Klar, dass es auf eine mehrdeutige Frage auch mehrdeutige Antworten gibt. Ein großer Unterschied liegt darin, dass die vor dem Kochen geschälte Kartoffel mehr Vitalstoffe und Mineralien verliert wie die mit Schale. Zudem werden die wichtigsten Vitalstoffe, die unmittelbar unter der Schale konzentriert sind, komplett entfernt und weggeworfen. Das ist auch am Geschmack feststellbar. Pellkartoffeln schmecken ganz anders wie Salzkartoffel. Die gesündere Wahl sind Pellkartoffeln.

Deine Frage ist nicht nur gut, sondern sogar ein Teil der Kochprüfung.
Der Unterschied ist sehr wichtig um bestimmte Kartoffelgerichte zu produzieren.
Beispiele
Roh geschält gekocht:
Gekocht geschält (gepellt)
Von gepellten Kartoffeln zieht man die Schale NACH dem Kochen nur DÜNN ab. Beim SCHÄLEN vor dem Kochen schneidet man die Schale mit einem Messer oder Schäler ab - dabei wird die wertvolle Schicht unterhalb der Schale, die wertvolle Vitamine und Nährstoffe enthält, mit abgetragen. Deshalb schmecken geschälte Kartoffeln nicht nur anders, als gepellte, sie sind auch weniger gesund. TIPP: möglichst einen gebogenen Kartoffelschäler oder Spargelschäler verwenden, damit die Schale möglichst DÜNN entfernt wird und mehr wertvolle Stoffe erhalten bleiben. Beim Kochen geschälter Kartoffeln lösen sich übrigens weitere Nährstoffe, die man dann mit dem Wasser wegschüttet. Außerdem nimmt die Kartoffel Kochwasser auf, ihr Geschmack wird "verwässert". Die gesündere Kartoffel ist folgich die Pellkartofel. Für Pellkartoffeln eignen sich hauptsächlich die festkochenden Sorten.