Nachtflug am 16.07.2008 um 21:29 Uhr
Eine Freundin hat einen "gebrauchten" Labrador-Pittbull-Mix, 3 Jahre alt. Der ist offensichtlich recht freundlich. Und dann hat sie auch noch keine Ahnung von Hunden und gibt ihm ohne Grund permanent Leckerli. Allerdings fehlen ein paar Manieren. Also meine Frage ist: Wie schwierig ist es, einen Hund noch zu erziehen, wenn er schon 3 Jahre alt ist? Bei Hunden unter einem Jahr ist die Erziehung sehr einfach, die freuen sich über alles, was neu gelernt ist.

Das Alter des Hundes scheint mir hier weniger das Problem zu sein. Ein Hund bleibt bis ins hohe Alter lernfähig und lernfreudig. Die Frage ist, ob die Hundebesitzerin ebenso lernfähig ist. Sie sollte dringend eine gute Hundeschule aufsuchen, um selbst zu lernen, wie man mit einem Hund umgeht. Tipps zur Wahl der richtigen Hundeschule gibt es hier: http://alexdogblog.blogspot.com/2008/04/die-richtige-wahl-der-hundschule.html
(Der Artikel bezieht sich zwar auf Welpen, aber die Tipps zur Wahl der richtigen Hundeschule treffen auch auf ältere Hunde zu.)
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PS: Meiner ist 12 und freut sich immer noch etwas neues zu machen und zu lernen. Und ich kenne auch keinen Hund, der ab irgend einem bestimmten Alter nichts mehr lernen wollte oder konnte.

Mit dem Hund in die Hundeschule. Punkt, Ende!
simoneFN am 16. Juli 2008 21:42 Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! DH!

Der Besuch einer Hundeschule ist dringend angeraten.
Man kann einen Hund auch in diesem Alter noch gut erziehen, sollte sich aber die Grundzüge vermitteln lassen.
Geht auch mit 3 Jahren noch, aber ist schon sehr aufwendig. Mein kleiner Strubel konnte, als ich ihn bekam mit 3 Jahren noch nicht bei Fuss gehen. Jetzt kann er das. Aber ich hab ein paar graue Haare mehr. ;)
Musst unheimlich konsequent sein. Die kleinste Schwachheit, und du bist verkauft.
Ach ja. Übrigens: Gute Frage!

Die Erziehung eines 3- jährigen Hundes ist natürlich nicht so einfach wie bei einem Welpen aber bei der richtigen Erfahrung oder Hilfe klappt sie immer noch. Deine Freundin sollte mit Hund in eine Hundeschule gehen.
es geht eigentlich in jeden alter nur dann wirds schwerer und man muss es dem hund intensiver bei bringen, d.h.: wenn möglich sofort in die Hundeschule auch wenn man einen hund "gebraucht" bekommt egal ob er 8wochen oder 4 jahre ist^^ immer in die hundeschule wenn amn den hund neu hat:P

Pittbull-Mix? Einfach so??? Ohne Auflagen? Komisch...
unsuesslich am 16. Juli 2008 21:30 Der "Mix" macht es aus, Hummelchen.
Nachtflug am 16. Juli 2008 21:34 so ist es, Kaiser. Solange keine Klagen kommen, kann der 80 % Kampfhund sein.

Mit Hundeverstand, oder ohne? Du willst "Ihn" nehmen, oder wer will das machen ?
Nachtflug am 16. Juli 2008 21:38 Hallo Eltenjohn! Ich würde ihn ja nehmen, darf aber Vermieterseits nicht. Und meine Freundin hat ihn, aber sie hat 0,0 Ahnung. Auch ist es schwer, ihr klarzumachen, dass ein Hund kein Mensch ist und schlichtweg anders funktioniert.
eltenjohn am 16. Juli 2008 21:59 Dann kommst Du ja schonmal nicht mehr in Frage.Mit Deinem Mutterinstinkt wirst Du ein Lösung finden, bin ich mir sicher .

sie soll den hund NUR dann leckerlis geben wenn er ihren "Befehl" macht und nicht anders!!!
Es ist zwar nicht mehr so einfach wie bei einem Jungen hund aber es ist möglich!!
Wenn sie nach einem Monat koniquenten Training immer noch keine (was ich jetzt zwar nicht glaube) Erfolge hat dann mal eine Hundeschule besuchen!!
LG
Also ... wir haben unsere "Cleo" (Schäfer-Mix) 4,5jährig aus dem Tierheim geholt ... zwangsbeschlagnahmt vom Veterinär ... weil Zwingerhaltung, vom und im eignenen Dreck lebend :-( ... fast verhungert :-( ... und sie hatte "Baby-Haut" und noch KEIN "Profil" unter den Pfoten :-( Sie kannte keine Treppen, keinen Straßenverkehr, keine Katzen, kein Alleinsein, keinen Tierarzt etc. ... sie begreift bis heute nicht, was Spielzeug ist ... aber mit unseren Körpern und Händen können wir mit ihr rumtoben ... Wir sind 4mal zur Hundeschule, um zu lernen, mit einem knapp 22 - 30 kg-Hund umzugehen ... das hat uns gereicht ... sie hat und wir haben dadurch eine Menge gelernt ... Wir haben ihr beigebracht, "mach tot" (fast auf dem Rücken zu liegen) und sich vor dem Hauseingang zu schütteln (damit der größte Regendreck abgeht ... auch im Sommer, auch wenns trocken ist - Übung macht halt den Meister) ... alles wird regelmäßig mit - natürlich auch im hohem Alter von mittlerweile 11 Jahren - mit Leckerlis (fettarm) belohnt ... "Cleo" macht (meistens) auf Kommando sitz ... aber wenn sie liegt und man sagt dies, weiß sie z.B. nicht, was damit gemeint ist ... aber das ist uns egal ... ein bisschen Hund soll sie auch noch bleiben ... Sie versteht auch, dass sie nicht in die Küche darf (obwohl vorne ihre Näpfe stehen) ... weil u.a. im hinteren Bereich die Katzennäpfe stehen ... witzigerweise funktioniert dies nur in unserer Küche :-) ... bei anderen nicht :-( Shit happens ... wir sind stolz auf sie und auf uns ... wir haben das Beste rausgeholt, ohne sie zu überfordern ...
Unser Fazit: Mit Zeit, Lust und Konsequenz kann man Hunden/Katzen zwar nicht alles, aber einiges Wertvolles beibringen ... z.B. unsere 2 Katzen (jetzt nur noch eine) liegen nicht auf dem Wohnzimmer- oder Küchentisch (es sei denn, sie nutzen die Gunst der Stunde des Alleinseins - aber das sieht man dann spätestens anhand der Kratzspuren auf den Holztischen)... obwohl Katzen angeblich NICHT erziehbar sind ...
LG Tanja
PS: "Schüttel dich" ... da haben wir sie liebevoll am "Kragen" gepackt ... das Kommando gegeben und immer wieder gesagt und nach jeder Aktion ein Leckerli gegeben ... es dauerte wirklich nicht lange, dann hatte sie den Trick raus :-) ... ebenso mit dem vorsichtigen auf den Rückenlegen und mehrfachen "mach tot"-Sagen ...
Man kann einen hund theorätisch noch mit 10 erziehen praktisch auch =) nur er lernt langsamer

Man sollte es einem Hund möglichst früh beibringen.