Frage von Sozialforscher, 80

Wie kann man den ersten Satz der Bibel verstehen?

Gemäß der Schlachter-2000-Bibelübersetzung heißt es zu Beginn der Bibel:

„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde? [Genesis1, Vers1].
  • Worauf bezieht der erste Abschnitt „Anfang“?
  • Wie viele Abschnitte gibt es?
  • Was ist vor dem Anfang und was ist nach dem Ende?
  • Ist die Formulierung „im Anfang“ grammatikalisch korrekt oder sagt man im deutschen Sprachgebrauch „am Anfang“?
  • Warum wird häufig der Vergleich zwischen einem monotheistischen Verständnis von „im Anfang“ mit hellenistisch-mystischen als auch philosophisch-erkenntnistheoretischen Konzepten wie z.B. der „Logoslehre“ angewendet?
„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde?“ [Genesis1, Vers1].
  • Werden mit „die Himmel“ die Wolken gemeint?
  • Sind „die Himmel und die Erde“ die ersten Dinge die Gott „im Anfang“ schuf?
  • Was ist die Quintessenz dieses Satzes?
Antwort
von ulrich1919, 35

Ich kann nur einige Fragen beantworten. Selbst nachdenken ist nicht verboten!

  1. ,,Anfang" heisst: Vorher gibt es keinen Raum und Zeit. Die Frage: ,,Was war vor dem Anfang" ist sinnlos.
  2. Ich würde auch sagen ,,am Anfang". Die Wendung ,,m Anfang" ist wahrscheinlich dem lateinischen ,,in principio" zu verdanken.
  3. ,,Himmel" bezeichnet alles was nach der antiken Vorstellung über der Erde liegt: Sonne, Mond, Sterne, Planeten, Wolken usw.
    Wobei in der Schöpfungsgeschichte Sonne und Mond erst später hinzugefügt werden. Trotzdem erzählt die Geschichte am ersten Tag bereits ,,es wurde Abend und Morgen". (Der Verfasser hat hier einen Unsinn verzapft.)
  4. Gemäss der Schöpfungsgeschichte sind „die Himmel und die Erde“ die ersten Dinge die Gott „im Anfang“ schuf. Naturwissenschaftlich stimmt das so nicht.
  5. Die Quintessenz dieses Satzes ist dass die ganze Natur eine Schöpfung Gottes ist und nicht ,,einfach so" entstanden.  Dass die vom Verfasser aufgeführte Reihenfolge der Geschöpfe überhaupt nicht stimmt, entkraftet diese zentrale Aussage nicht.
Kommentar von mrauscher ,

Dein Kommentar gefällt mir und die Ersteren auch. Danke.

Kommentar von ulrich1919 ,

Ich habe auf dieser Plattform selten gesehen, dass  es so viele sinnvolle und gut durchdachte Antworten auf eine Frage gibt.

Antwort
von SunshineLilly, 21

Hi, ich will versuchen, deine Fragen so gut wie möglich zu beantworten :)

  • Worauf bezieht der erste Abschnitt „Anfang“? Der Beginn von Allem, von der Existenz der Welt
  • Was ist vor dem Anfang und was ist nach dem Ende? Vor dem Anfang ist nichts, der Anfang ist der Beginn. Diese Frage ist also unsinnig.
  • Ist die Formulierung „im Anfang“ grammatikalisch korrekt oder sagt man im deutschen Sprachgebrauch „am Anfang“? Es gibt einen sprachlichen und inhaltlichen Unterschied zwischen "im Anfang" und "am Anfang". "Am Anfang" bezeichnet einen Punkt ganz zu Beginn, also das allererste, was passiert ist. Bei "Im Anfang" wird der Anfang als eine Art Zeitspanne beschrieben, ein Punkt in diesem Anfang ist dann "im Anfang" (ich hoffe du verstehst, was ich damit meine). ._________ Der Punkt hier ist "am Anfang" _.________ Der Punkt hier ist im Anfang, da er noch zu Beginn, aber eben nicht ganz am Anfang steht. Auf Hebräisch heißt das erste Wort bereschit. reschit ist der Anfang, das be davor kann mit "in, an, bei, während, ..." übersetzt werden, jede Übersetzung ist also eine Interpretation.
  • Werden mit „die Himmel“ die Wolken gemeint? Man kann es genauso auch mit "den Himmel" übersetzen. Himmel ist im Hebräischen ein Pluralwort, d.h. es existiert kein Singular. Da wir im Deutschen ein anderes Verständnis haben, also Himmel meistens im Singular benutzen, können wir es auch mit Singular übersetzen. Für Wolken gibt es ein anderes Wort, das hier nicht genannt wird.
  • Sind „die Himmel und die Erde“ die ersten Dinge die Gott „im Anfang“ schuf? Das wissen wir nicht und auch die Leute, die es aufgeschrieben haben, wussten es nicht, deshalb gibt es zwei Schöpfungsberichte. Im ersten Schöpfungsbericht (den du hier zitierst) wird es so dargestellt. Im zweiten Schöpfungsbericht (ab Gen 2,4b) ist die Reihenfolge der von Gott geschaffenen Dinge anders, aber auch hier steht die Welt am Anfang.
  • Was ist die Quintessenz dieses Satzes? Man kann natürlich sehr viel in einen Satz hineininterpretieren, es aber auch als eine Art "Geschichtsschreibung" sehen, in der beschrieben wird, warum die Welt heute so ist, wie sie ist: Weil Gott am/im Anfang die Welt geschaffen hat und all die Pflanzen und Geschöpfe hineingesetzt hat.

Liebe Grüße, Lilly

Antwort
von RKATHOLIK, 23

Hallo,

um die biblischen Schöpfungsberichte zu verstehen, muss man sich mit der alttestamentlichen Weltvorstellung auseinandersetzen.

Der erste Schöpfungsbericht wird in der heutigen Forschung normalerweise der sogenannten Priesterschrift (bzw. genauer: der Priestergrundschrift) zugeordnet. Demgegenüber steht der 2. Schöpfungsbericht, der mit Gen 2,4b beginnt und als älter einzuschätzen ist (vorexilisch, wahrscheinlich dem Jerusalemer Geschichtswerk zugehörig, sofern man das Münsteraner Pentateuchmodell vertritt.)

Im ersten Schöpfungsbericht, der als jünger einzuschätzen ist, tritt Gott als ein eher transzendent gedachter Gott auf. Gott erschafft durch sein Wort. Das hierbei gebrauchte hebräische Verb Bara ist ein normalerweise nur in Bezug auf Gott vorkommenes Verb mit Gott als Täter.

Ganz im Gegensatz dazu ist das Bild, das im zweiten Schöpfungsbericht gezeichnet wird, wo Gott sehr menschlich gedacht wird und selbst ''arbeiten'' muss, um den Menschen zu schaffen (Erde formen etc. etc.) und Verben benutzt werden wie zum Beispiel asah (machen), die sehr menschlich konnotiert sind.

Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gott derjenige, der Ordnung schafft. Der Grundzustand der Welt ist demnach Chaos (Tohu Wabohu). Gott selbst ordnet dieses Chaos und bannt die Chaosmächte. Wichtig ist, dass schon vor der Schaffung etwas da ist. Gottes Schöpfungsakt liegt daher primär im Ordnen des Chaoses.

Das alttestamentliche Weltbild ist dreiteilig, bestehend aus den Himmeln, der Erde und das unter der Erde seiende, die Unterwelt bzw. Urflut (mit den dort befindlichen Chaosmächten). Auf die Frage, was vor dem Anfang ist, kann man alttestamentlich antworten: ''Chaos''.

Es gibt den Übersetzungsvorschlag, den Begriff Bereshit mit ''als Anfang'' statt ''im Anfang'' bzw. ''am Anfang'' zu übersetzen. Die Präposition ''B'' kann nämlich durchaus auch zeitliche Bedeutung haben.

Die Übersetzung mit ''im Anfang'' resultiert sicherlich daraus, dass die für die christliche Überlieferung wichtigen drei Sprachen ( Hebräisch, Griechisch, Lateinisch) alle Formulierungen mit der Präposition ''In'' verwenden.

Die Verbindung zur Logoslehre (sicherlich sehr passend zum ersten Schöpfungsbericht) ist eine Folge des Einflusses der griechischen Philosophie auf das Christentum bzw. der Versuch des Christentums, sich in der hellenistischen Zeit verständlich zu machen. Große Bedeutung hat dabei sicherlich der Prolog des Johannesevangeliums.

Ich habe jetzt ein paar Stichpunkte genannt, die aber eine sehr große Materie eröffnen, welche ich an dieser Stelle nicht in ihrere Fülle ausführen kann. Für weitere Informationen ist sicherlich das konsultieren von Literatur erforderlich.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Antwort
von Serendipity87, 25

Untersuchen wir zunächst die zugrunde liegenden Begriffe:

Himmel und Erde ist im Hebräischen keine Aufzählung, sondern ein feststehender Ausdruck für das gesamte Universum incl. Himmelskörper.Mit "erschaffen" ist im Hebräischen etwas anderes gemeint als in der deutschen Umgangssprache, nämlich die Entstehung von etwas nie dagewesenem Unvergleichlichen. Ergo drückt 1.1 die primäre Entstehung des gesamten Universums samt Urerde.

Gen. 1.6-8 muss nicht irritieren, das hebräische Wort für Himmel so mehrdeutig wie das deutsche. Schon ab Gen. 1.2 konzentriert sich das Geschehen nur noch auf die Erde; Damit kann man schon mal ausschließen, dass dieser "Himmel" irgendwas mit dem Weltall zu tun hat. Dafür spricht auch Struktur und Funktion, er ist eine dünne Schicht (raqia), die das Wasser unter sich (Meer) von dem Wasser über sich (Wolken) trennt. Das ging zur Zeit des "Tohuwabohu" nämlich alles ineinander über. Was davor war, sagt der Text nicht. Ich sollte aber noch erwähnen, dass mit dem Anfang des Universums auch die 1. Schöpfungsperiode begann, und nicht, wie in der herkömmlichen Kurzzeitdeutung, in Gen. 1.3.

Antwort
von Anthropos, 18

Der erste Satz des meistgedruckten Buches aller Zeiten. Es gibt natürlich verschiedene Arten, diesen Vers auszulegen. Mit diesem Satz beginnt eigentlich auch jeder Kurs des biblischen Hebräisch. Das Wort "im" ist im Hebräischen die Präposition "b", was soviel wie "in, an, bei". "Der Anfang" leitet sich vom Wort "Kopf" ab. Man sagt ja auch in Israel zu Neujahr "rosch haschana". Mit dem "im Anfang" ist der wirklich absolute Anfang der Zeit gemeint. Die hervorbringung von Raum und Zeit aus dem Nichts. "Am Anfang" kann man auch sagen. Allerdings ist das "im" ein Bezug zum Text der griechischen Septuaginta, wo es έν ἂρχῃ heißt. 

Der Satz hat folgende Quintessenzen: alles, was ist, ist geschaffen, nichts ist zufällig entstanden. Es war einmal nichts, heute gibt es etwas. Gott hat die Erde geschaffen und auch den Himmel. Es gibt einen Sinn. Gott ist ewig. Mit dem Himmel sind nicht die Wolken gemeint, wie es einige historisch-kritische Exegeten behaupten, sondern das All, das Universum, die Sterne, alles, was jenseits der Erde liegt. Himmel und Erde sind die ersten Dinge, die Gott schuf.  Aber das ist ja eigentlich ja alles, was Materie besitzt.

Antwort
von joergbauer, 4

1. Gott setzte einen Anfang - nämlich durch sein Wort. Also das, was wir mit "Schöpfung" umschreiben. Das bedeutet nicht, daß es davor nichts gab - zumindest Gott (der Ewige) war da.

2. Die Schöpfung dauerte sechs Tage - am siebten Tag ruhte Gott. Abschnitte (Kapitel) im 1. Buch Mose gibt es 50 - und nur auf die Schöpfung bezogen geht das von 1. Mose 1 bis 2. Mose 2,20.

3. Vor dem Anfang war eben Gott - mehr wissen wir nicht. Sicherlich können wir aber davon ausgehen, daß nicht Nichts war. Das Ende wird sozusagen die Ewigkeit sein - dazu steht im biblischen Buch der Offenbarung einiges. Gott ist in Person Anfang und Ende (Alpha und Omega) und Jesus Christus ist in Person der Anfang und das Ende des Glaubens.

4. Im Anfang ist korrekt - zumindest in der Bibel. Ob das grammatikalisch menschlich gesehen richtig ist, spielt keine Rolle. Es ist Gottes Wort! Gott setzt den Anfang durch sein allmächtiges Wort und handelt danach in dem, was er ins Dasein gerufen hat.

5. Philosophisch kann und soll man die Bibel nicht interpretieren - es ist menschliche Lehre, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Der Heilige Geist öffnet das Verständnis für die Bibel.

6. Mit dem Wort Himmel ist einfach Gottes Reich gemeint, was wir nicht sehen können (noch nicht). Es gibt nicht nur einen Himmel und die Bibel sagt, daß aller Himmel Himmel Gott nicht fassen können.

7. Laut Bibel war es so - im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde (1. Mose 1,1,).

8. Die Quintessenz ist einfach, daß Gott der Schöpfer ist und der "El Shaddai" also der Allmächtige, den wir fürchten und ehren sollten. ER hat sich offenbart den Propheten und in Jesus Christus und in seinem Wort in der Bibel. ER ist der Ewige und Gott in allem. Was ER sagt, sollten wir hören!

Antwort
von mrauscher, 9

„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde? [Genesis1, Vers1]"
Damit ist gemeint, dass Gott zunächst das Universum schuf und unser Sonnensystem inkl. unseres Planeten, der zu dem Zeitpunkt noch unbwohnt war.

Wie viele Abschnitte gibt es?
Was meinst du mit Abschnitte, in diesem Satz kommt das Wort Abschnitte nicht vor. Meinst Du Schöpfungsperioden? Zu beachten ist, dass die Schöpfung nicht in sechs Tagen verlief. Das wäre nicht in Gottes Sinne, gegen alle physikalischen Gesetze, die er ja auch erschaffen hat, einfach zu zaubern. Wir können heute davon ausgehen, dass die Erde wenigstens 4,5 vielleicht sogar älter als 5 Millarden Jahre alt ist. Das Universum gibt es sicher schon länger als 13,8 Milliarden Jahre und es expandiert immer noch, was unsere Vorstellungskraft als Menschen allerdings sprengt.

Was ist vor dem Anfang und was ist nach dem Ende?
Vor dem Anfang der Schöpfung existierte Gott, der Schöpfer selbst und bereits viele andere geistige Wesen inkl. der Engel Michael. (Das es unsichtbare Dinge gibt, die uns bekannt sind, hatte ich anderswo schon erklärt. So gibt es auch Wesen, die für uns nicht sichbar sind, es sei denn, sie materialsieren sich, wozu sie durchaus in der Lage sind.) Ein Ende gibt es nicht. Gott lebt zeitlos und ewig und hat uns ein solches auch versprochen. Alle Wesen und die Lebewesen auf der Erde haben einen Anfang, außer Gott. Er war schon immer da, was für uns genau so unvorstellbar ist, wie der unendliche Raum in jede Richtung.

Ist die Formulierung „im Anfang“ grammatikalisch korrekt oder sagt man im deutschen Sprachgebrauch „am Anfang“?
"Am" oder "Im" ist fast identisch. "Im" ist ein wenig genauer. Man muß da aber nicht mehr herauslesen wollen, als drin steht. "בראשית ברא אלהים את השמים ואת הארץ" (v.r.n.l.: "BERESCHIT") so lautet der Text, das aber ins Deutsche zu übersetzen ist nicht so einfach. (Das habe ich als Zitat geholt, Quelle ist leicht zu finden).

Warum wird häufig der Vergleich zwischen einem monotheistischen Verständnis von „im Anfang“ mit hellenistisch-mystischen als auch philosophisch-erkenntnistheoretischen Konzepten wie z.B. der „Logoslehre“ angewendet?
Es gibt nur einen lebenden Gott und damit sind wir bei monotheistisch. Auch die Griechen haben das inzwischen verstanden. Deine Frage ist für mich also nicht eindeutig genug.

Werden mit „die Himmel“ die Wolken gemeint?
Bitte denke daran, dass die Schöpfungsgeschichte für jederman verständlich geschrieben wurde. Gott konnte dem Verfasser Mose nicht mehr schreiben lassen, als zu seiner Lebzeit möglich war. Hätte Gott die gesamte Schöpufngsgeschichte, wie sie im Detail verlief und wieviel Milliarden Jahre sie gedauert hat, schreiben lassen, würde es Bände füllen, die vom Gewicht her unsere Erde aus der Bahn werfen würde. Das ist zu umpfangreich. Mit Himmel sind natürlich nicht die Wolken gemeint. Denke bitte dran, dass das Universum aus mehr als nur Erde und Atmosphären besteht. Mit Himmel ist in diesem Fall das gesamte Universum gemeint.

Sind „die Himmel und die Erde“ die ersten Dinge die Gott „im Anfang“ schuf?
Nein, der Engel Michael und viele andere, also Geisteswesen, hat Gott zuerst geschaffen. Sogar weit bevor es das Universum überhaupt gab. Und was er davor noch alles geschaffen hat, geht aus dem Bericht in 1. Mose nicht hervor.
Was ist die Quintessenz dieses Satzes?
Das Gott der Schöpfer von Allem ist, was exisitert. Zeit, Raum, sichtbare Masse (Sterne, Planeten, Gaswolken u.s.w.) auch die unsichtbaren Dinge, die noch erforscht werden müssen. Unser Sonnensystem mit dem einen Stern "Sonne" und den Planeten, die wir bereits kennen und solche, die uns noch nicht bekannt sind. Dieser Satz ist ja nur der erste Satz der Schöpfungsgeschichte und die Wissenschaft bestätigt, dass diese Beschreibung der Schöpfung identisch ist mit der Chronologie der Wissenschaften, die natürlich wissen wollen, wie alles erschaffen wurde. Gruß Matthias

Antwort
von josef050153, 6

Das erste Wort der Bibel heißt 'Bereschit' - also eigentlich 'Am Anfang'. Es bezieht sich darauf, dass der Schöpfungsbericht dann noch weitergeht.

Eine gute Übersetzung des Verses in eine moderne Sprache wäre: 'Am Anfang schuf Gott die sichtbare und unsichtbare Welt.' Mit 'Himmel' sind damit nicht die Wolken etc. gemeint. Der ist ja erst später dran.

Antwort
von chrisbyrd, 8

Eine Ergänzung zu schon sehr guten Antworten auf die Frage:

Sehr interessant ist auch der Begriff "Gott" ,hebr. Elohim (die Mehrzahlform von hebr. Eloah), der häufigste at. Name, der mit »Gott« übersetzt wird. Darin kann man bereits einen Hinweis auf die "Mehrzahl" Gottes sehen, die in der Bibel als Dreieinigkeit (Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist) identifiziert wird.

Der Heilige Geist kommt in 1. Mose 1,2 vor: "Der Geist Gottes schwebte über den Wassern".

Dass Jesus an der Schöpfung beteiligt war bzw. der Schöpfer ist, beschreibt Johannes: " Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist" (Johannes 1,1-3).

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