Frage von musiccoolplayer, 143

Was meint das UNS in der Schöpfungsgeschichte?

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. [27] Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

-> Gott ist doch nur einer!? Wieso verwendet er hier ein UNS ?

Antwort
von Hamburger02, 54

Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus der Betrachtung der Geschichte der biblischen Texte bzw. des Monotheismus.

Zunächst einmal ist es falsch, auch wenn die heutige Priesterkaste des JHWH-Kultes das immer noch subtil verbreitet, dass die israelitische Religion in einer Art religiösem Urknall Plopp aus dem Nichts entstanden sei.

Tatsächlich haben die alten Israeliten es so gemacht, wie alle anderen zuvor und danach auch und hhaben sich religiöse Elemente der Vorgänger und Nachbarn genommen und sich daraus eine eigene Religion gebastelt, die besser ins zeitrgenössische Weltbild sowie diverser Machtinteressen passten. Das ist besonders einfach bei einer mündlichen Überlieferung möglich. Bei einer schriftlichen Überlieferung wird das deutlich schwieriger.

Abraham kam aus dem Zweistromland und brachte von dort die Schöpfungsgeschichte mit. Die biblische Schöpfungsgeschichte stammt aus dem gut 1000 Jahre älteren Gilgameschepos. Hier brachte Abraham auch die Idee vieler existierender Götter mit.

Mose brachte aus Ägypten die Idee mit, mit nur einem Gott, der dem politischen Führer untertan ist, religiöse und politische Macht in einer Hand zu vereinigen. Dazu wird ein existierender Gott zum Hauptgott ernannt und die anderen Götter werden zwar nicht als nichtexistent erklärt, aber ihr Kult wird verboten. So erklärte sich Mose selber zum Oberpriester des JHWH-Kultes. Da war JHWH aber nicht der einzige Gott, aber der, der Israel unter seinen besonderen Schutz genommen hatte.
Das drückt sich auch im ersten Gebot aus. Da steht nicht etwa, Gott sei der einzige existierende Gott. Im Gegenteil es wird die Existenz anderer Götter dadurch bestätigt, dass ihre Anbetung verboten wird. Das lässt sich auch archäologisch belegen, da offensichtlich die Ashera als Gefährtin Gottes verehrt wurde und im ersten Tempel sogar eine eigene Statue hatte. Die Anbetung der Ashera wird auch mehrfach in der Bibel bestätigt.

Am deutlichsten wird die Bibel aber im Psalm 82:
"Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht auf in der Götterversammlung, / im Kreis der Götter hält er Gericht…."
Aus oben gesagtem ergibt sich, warum in der Genesis "uns" und im Originaltext "Götter" in der Mehrzahl steht. Es gab damals tatsächlich noch mehrere Götter.

Ashera und die anderen Götter wurden während der babylonischen Gefangenschaft endgültig abgeschafft. Die Oberschicht der Israeliten wurde nach Babylon verschleptt und teilte sich in zwei Gruppen auf. Die eine integrierte sich in die babylonische Gesellschaft und machte sogar Karriere, während die israelitischen Fundamentalisten eine Parallelgesellschaft bildeten und zur Idenditätsstiftung die Bibel schrieben., wie wir sie heute als Altes Testament kennen. Dabei bedienten sie sich der mündlichen Überlieferung durch Priester und Propheten und passten sie an ihre fundamentalistischen Interessen an. Laut Bibel lagen nur die 5 Bücher Mose in schriftlicher Form vor. Die konnten sie daher nicht so leicht anpassen In diesem Rahmen wurde JHWH zum einzig existierenden sowie allmächtigen Gott befördert. Seither gibt es auch theologische Diskussionen zu den älteren Texte, wie die älteren polytheistischen Ideen mit den babylonischen Ideen des Monotheismus in Einklang gebracht werden können.

Antwort
von 1988Ritter, 71

Die Übersetzungen der Bibel und die Niederschriften erfolgten im Mittelalter. Dort sprachen die Herrscher-Häuser immer von sich im Plural, oder gar in der Dritten-Person. Dies findet sich auch in der Bibel wieder.

Kommentar von helmutwk ,

Die Übersetzungen der Bibel und die Niederschriften erfolgten im Mittelalter.

Die Niederschriften erfolgten im Altertum, zu 1.Ms 2 haben wir Abschriften aus Qumran, das ist garantiert kein Mittelalter.

Und Übersetzungen stammen meist aus dem 20. Jh. (inzwischen gibts auch welche aus dem 21.), sogar "Luther" ist eine Revision von 1984 (2017 solls ne neue geben), die u.a. mittelalterliche Abschreibfehler 9n den Manuskripten ko0rrigierrt.

Von Mittelalter kann also weder bei Niederschrift noch bei Übersetzung die Rede sein.

Antwort
von Viktor1, 29
Gott ist doch nur einer!? Wieso verwendet er hier ein 
UNS ?

Niemand hat Gott je zugehört, was er gesprochen (in welcher Sprache ??) haben soll als er das (irdische) Sein erschaffen wollte. Es hatte bestimmt nicht nötig, dazu eine Ansprache zu halten.
Es ist völliger Blödsinn dies zu hinterfragen und noch unsinniger, dies mit allen möglichen Verrenkungen als Beleg dafür anzusehen, daß es mehrere Götter gibt (gab) auch wenn man dafür sprachlich "Mehrzahlen" bemüht, wie dies hier einige Antworten versuchen.
Die Schöpfungserzählungen (Mythen) wurden aus Überlieferungen gestaltet und die Intention der Autoren dazu ist im Detail weder auszumachen noch zu fixieren.
Es geht nur um die Aussage (Botschaft) - "alles ist von und durch Gott".
In den Schriften des AT werden Aussagen der "Autoren" ständig Gott in den Mund gelegt. Mit Autoren sind nicht nur die gemeint, welche dies "geschrieben"
haben sondern auch die, welche diese Lehren und Weisheiten nach und nach
bei der mündlichen Weitergabe mitgestaltet haben ehe sie einer auf schrieb.
Dies zeigt sich darin, daß es  Wiederholungen und doppelte Aufzeichnungen gibt, daß manche Aussagen ,welche vom "Autor" gemacht werden, an anderer Stelle aber  als "Spruch des Herrn" bezeichnet werden. Manchmal gehen solche unterschiedlichen Zuweisungen auch nahtlos ineinander über.
Es ist also völlig sinnlos, sich an einzelnen Worten aufzuhängen. Dies gilt sogar teils für Worte Jesu aus dem NT. So sind die meisten "Worte Jesu" im Johannesevangelium mit Sicherheit so nicht gesprochen worden.

Antwort
von Wilfri, 17

Die Bibel sagt sehr deutlich, dass Jesus auch die Schöpfung vorgenommen hat. Ich überlasse es den Lesern, die Texte - sofern nicht unten angeführt -, auch im neuen Testament in dieser Hinsicht zu finden. Natürlich war auch der Vater als Gott daran beteiligt und der Geist Gottes schwebte bei der Schöpfung über den Wassern. Damit brauchen wir nicht lange zu suchen, wer "uns" ist. Es sind der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Wie diese zusammen nur ein Gott sein können, ist nicht notwendig herauszufinden, weil nur eines wichtig ist: Wir können den Gott des Himmels und der Erden anbeten. So finden wir auch in der Offenbarung Texte, die darauf hinweisen, dass der Vater, der Sohn und letztlich auch der Heilige Geist auf einem Thron sitzen Kap. Off. 1,7+8 Offbg. 3,21; 4,9-11 u.a.. Die 24 Ältesten, die als Erstlinge aus den Menschen vor Gottes Thron stehen, beten die auf dem Thron Sitzenden an. Auch die Engel sind aufgefordert, nicht nur einen Teil der Gottheit, sondern auch die Gesamtheit anzubeten. Dies kann man im Hebräerbrief 1, 7-10 nachlesen. Die Anbetung Jesu erfolgte in aller Öffentlichkeit bei seiner Himmelfahrt durch die Jünger/Apostel. Das steht im Lukasevangelium  24, 52.

Es ist eines sicher: Wir als Geschöpfe sind nicht in der Lage mehr über die Gottheit heraus zu finden, wie uns offenbart ist. Es wäre vermessen, zu sagen, dass wir alles über ihn wissen. Manches hat Gott nicht offenbart, nicht nur weil er es uns vorbehalten will, sondern weil uns manches sicherlich überfordert.

Mir ist klar, dass das Monotheisten nicht gerne hören, aber dann dürfen sie sich nicht auf die Bibel berufen. Jesus hat nämlich selbst gesagt, dass man nur Gott anbeten soll. Und seine Engel ließen sich nicht anbeten, sondern forderten auf, Gott anzubeten. Wenn jemand das so, wie oben beschrieben tut, ist er auf der sicheren Seite.

Antwort
von Raubkatze45, 52

Die  frühen christlichen Theologen haben darin einen tieferen
und schöneren Sinn gesehen: Gott spricht im Plural, weil er in diesem
Augenblick den Menschen als Abbild der Dreifaltigkeit schafft („nach
unserem Abbild"): Als Mann und Frau. So, wie in Gott die Liebe die
Personen verbindet, hat er auch den Menschen geschaffen: Als ein Wesen,
dass sich in Liebe verbindet und zu einer neuen Einheit berufen ist: Zur
Familie.

Das eigentliche Bild Gottes ist also weder der Mann, noch die Frau, sondern beide in Liebe verbunden.

Kommentar von suziesext06 ,

schönes Bild, stimmt. Aber die Torah fängt so an: be reschit barah ELOHIM et ha Schamajim ve et ha Aretz. Also ELOHIM ist Plural von alt Eloh=Gott, das ist verwandt mit dem arab. Allah. Also schufen DIE Götter die Himmel (auch Mehrzahl). Jüdische Theologen haben später viel geistige Akrobatik gebraucht, um sich das zu erklären.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Naja ich kann ja  kein Hebräisch,und müsste bei den Griechen jetzt nachschauen , aber es scheint mir nicht Logisch das die  Juden von Göttern sprachen ..das wär absolut im Gegensatz zu deren allgemeinen Verständnis von Gott .

So weit ich meinte bis heute ,ist Elohim das Wort für den AT  Schöpfergott im Hebräischen und auch  sogar noch gegen die Vielgötterei sogar eine Betonung ?

Was ist hier denn deine Quelle ? 

Kommentar von Abahatchi ,

Juden von Göttern sprachen

Ich hatte früher schon mal bei einer anderen Frage erwähnt, dasz JHWH früher nicht alleine verehrt wurde, sondern lange noch einen weiblichen Gott an seiner Seite hatte, bis sie zum Teil vergessen und später verboten wurde. Hamburger02 hat es in seiner Antwort aber sehr gut erklärt, so dasz ich mir dieses mal eine eigene Antwort ersparen kann.

Grusz Abahatchi

Kommentar von waldfrosch64 ,



_____Ich hatte früher schon mal bei einer anderen Frage erwähnt, dasz JHWH früher nicht alleine verehrt wurde, sondern lange noch einen weiblichen Gott an seiner Seite hatte,____

Dafür solltest du belege bringen ! 

Hamburger hat keine Ahnung vom  Thema ,und du wohl auch nicht,ob solchen Obskuren Behauptungen ohne Belege . .

Somit kann man das alles getrost ignorieren .Es ist wieder das gleiche wie mit den Schriften Verfälschungen .

Viel Behauptung keine Quellen keine Belege .Schrott eben !

Kommentar von Abahatchi ,

Dafür solltest du belege bringen !

Was würde es denn bringen bei religiösen Fanatikern, die eh keine historischen Belege annehmen würden? Es ist vielmehr verwunderlich, dasz gerade religiöse Menschen wie Du, noch nie zu diesen historischen Entwicklungen der Religionen und Götter etwas in Erfahrung brachten. Es ist ja kein geheimes Wissen, was Historiker aus wissenschaftlich historischer Sicht so im wahrsten Sinne des Wortes ausgraben. 

Du vergiszt aber, dasz Du gläubig bist und die Historiker nicht Zuarbeit zu heutigen Religionen leisten, um diese zu bestätigen. Sie sind nur an der Historie ohne den Blickwinkel heutiger Religionen interessiert.

Es würde Dir also nichts bringen, wenn ich es Dir verlinke, weil es eben dabei nicht um die Bestätigung Deines Glaubens geht, sondern um reine historische Begebenheiten, um Geschichte eben. 

Wenn Du gewollt hättest, wissen zu wollen, wie sich Religionen und deren Götter tatsächlich historisch entwickelten, dann hättest Du es nämlich schon längt in Erfahrung gebracht. Es bringt einfach nichts waldfrosch64, Dir hier irgend etwas zu verlinken, weil Du sowieso nur an Deinen Glauben, Deine Religion glaubst, da sind historische Tatsachen eh nur hinderlich.

Fazit, würde Dich die Historie Deines Gottes und Deiner Religion wirklich interessieren, hättest Du es schon längst in Erfahrung gebracht. Weil Du es aber noch nicht in Erfahrung gebracht hast, hat es auch keinen Sinn, es Dir vor die Füsze zu werfen. Suche und Du wirst finden.

Grusz Abahatchi

Kommentar von helmutwk ,

Viel Behauptung keine Quellen

Völlig aus der Luft gegriffen ist das nicht.

Wir wissen aus der Bibel, dass die Israeliten immer wieder neben JHWH auch andere Götter verehrten, und für diese biblische Behauptung gibt es auch archäologische Belege.

Einer davon i9st eine Inschrift, in der von "JHWH und seiner Aschera" die Rede ist. Möglicherweise kennst du Aschera auch als "Astarte" ...

Nur ob daraus geschlossen werden kann, dass Polytheismus ursprünglich war, ist nicht zu beweisen. Bei Hirtennomaden ist Monotheismus oder Henotheismus häufiger, bei Bauernvölkern eher Polytheismus. Dass die aus der Wüste kommenden Israeliten dann als Bauern zum Polytheismus neigten, ist also durchaus plausibel.

Kommentar von suziesext06 ,

hi waldfrosch - meine quelle ist die "biblia hebraica", online version Im 1.Buch Moses gibt es zwei verschiedene Versionen der Schöpfungsgeschichte, einmal mit Elohim, n Stück später mit Jahwe. Haben wir in Religion so gelernt, nicht meine Ausdenkung :)

Kommentar von helmutwk ,

Also ELOHIM ist Plural von alt Eloh=Gott

Nur kann 'elowhijm neben dem einen Gott der Juden auch eine Mehrzahl von anderen Göttern bezeichnen. Der Unterschied ist an der Verbform zu erkennen: In 1.Ms 1,1 steht es im Singular. D.h. in dieem Vers sind nicht mehrere Götter gemeint, sondern Gott.

Antwort
von viktorus, 6

Das "uns" sagt aus, dass "Gott" und "Sein Wort" beschlossen, ihre Herrlichkeit an andere Wesen weiterzugeben (1.Mose 1,26).

Das führten sie auch aus. Durch den "Sündenfall" zeigten die Menschen aber, dass sie Gott nicht glaubten (1.Mose 2,17) und Satans Versuchung nachgaben (1.Mose 3,4).

Der Beschluss Gottes war, dass "Gott, das Wort" als "Sohn Gottes" (Joh.1,1.14) auf diese Erde kommen soll, um für die Sünden der gesamten Menschheit zu sterben (Röm.6,23).

Das tat er und wird in Bälde den "Gott dieser Welt" ablösen (Offb.14).

Gott ist zwar nur "Einer", aber mit Seinem "Wort" sind es zwei Wesen, bei denen "Jesu" (das Wort) als der "Sohn" die Ehre stets seinem Vater gibt (Joh.14,28).

Antwort
von Sturmwolke, 30


Jehovas erste Schöpfung war sein ‘einziggezeugter Sohn’ (Joh 3:16), „der Anfang der Schöpfung Gottes“ (Off 3:14).

Durch ihn, ‘den Erstgeborenen aller Schöpfung’, erschuf Jehova alles andere, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde, „die sichtbaren und die unsichtbaren“ (Kol 1:15-17).

Über diesen Sohn, das WORT, sagte Johannes unter Inspiration: „Alle Dinge kamen durch ihn ins
Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.“

Der Apostel identifiziert das WORT als Jesus Christus, der Fleisch geworden war (Joh 1:1-4, 10, 14, 17).

Als personifizierte Weisheit sagte dieser von sich: „Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor“, und er berichtet von seiner Zusammenarbeit mit Gott, dem Schöpfer, als „Werkmeister“ Jehovas (Spr 8:12, 22-31).

Angesichts der engen Gemeinschaft zwischen Jehova und seinem einziggezeugten Sohn bei der Schöpfungstätigkeit und weil der Sohn „das Bild des unsichtbaren Gottes“ ist (Kol 1:15; 2Ko 4:4), war es offensichtlich Jehovas einziggezeugter Sohn und Werkmeister, zu
dem er die Worte sprach: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde“
(1Mo 1:26).

--------------------------

Quelle:

"Einsichten über die Heilige Schrift", Band 2, Stichwort Schöpfung, S. 868, auf jw.org




Antwort
von suziesext06, 58

das nennt man Plural Majestatis. Der Papst sagt auch heute noch WIR, und früher die Kaiser haben auch immer gesagt WIR, Kaiser des heiligen römischen Reiches von Gottes Gnaden.

In hebräisch aber heisst es nicht Der Gott, sondern "Im Anfang schufen DIE ELOHIM=Götter die vielen Himmel und die Erde". Das WIR und die Einzahl vom Gott hat sich vermutlich Luther ausgedacht, er hat ja auch zum Kurfürst gesagt "Ihro Gnaden"

Kommentar von Abahatchi ,

Nur für den zweiten Teil Deiner Antwort einen DH. 

Kommentar von helmutwk ,

das nennt man Plural Majestatis.

Diese Erklöärung scheitert daran, dass es diese Art von Plurale Majestatis im Hebräischen, also in der Originalsprache, nicht gab. Im AT hab ich so w2as nur in aus dem Persischen Übersetzten Dokumenten (Briefe des Großkönigs) gefunden.

Antwort
von tinimini, 15

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen,
  Das ist umgangssprachlich gemeint. So wie man zu sich selber auch mal sagt,Dann las uns mal anfangen, 

Antwort
von viktorus, 23

Das sagt aus, dass es zwei Gottwesen gab: "Gott" (der spätere Vater) und "das Wort", Sein späterer Sohn (Joh.1,1.14).

Kommentar von helmutwk ,

Nun, Christen glauben, dass diese 2 Wesen tatsächlich nur eins sind. Der theologische Fachausdruck ist "zwei Hypostasen in einem Wesen".

Außerdem gibt es da noch die dritte Hypostase ...

Antwort
von Meatwad, 32

Wieso verwendet er hier ein UNS ?

Wieso verwendest du hier ER?

Antwort
von chrisbyrd, 23

Das Wort "uns" in 1. Mose 1,27 ist ein deutlicher Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes (Trinität). Dabei ist zu beachten, dass der Begriff "Elohim" in 1. Mose 1,1 ebenso im Plural (Mehrzahl) steht.


Im 1. Kapitel des Johannes-Evangeliums ist beschrieben, dass Jesus (von Johannes mehrfach als "das Wort" bezeichnet) an der Erschaffung der Welt beteiligt war bzw. dass durch ihn alles erschaffen wurde. In 1. Mose 1,2 steht, dass der Geist Gottes über den Wassern schwebte.

Die Dreieinigkeit (Trinität) Gottes wird also bereits in der Schöpfungsgeschichte beschrieben.

Kommentar von viktorus ,

Wo ?

Kommentar von discoparty1 ,

Johannes 1,1-4

Antwort
von Dummie42, 40

https://de.wikipedia.org/wiki/Pluralis_Majestatis

Ist im Koran auch so.

Kommentar von helmutwk ,

Im Althebräischen gibt es keinen Plurale Majestatis.

Jedenfalls nicht den, bei dem jemand "uns" sagt und nur sich meint. Allerdings wurde ich schon auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in  dem andere Konstruktionen, die es im Hebräischen gibt, als "plurale majestastis" bezeichnet wurden. Nur das wäre hier off-topic.

Ist im Koran auch so.

Der Koran ist mehr als 1000 Jahre später geschrieben, da hatte das Arabischen den Plurale maiestatis aus indoeuropäischen Sprachen übernommen (Griechisch, Persisch, vielleicht auch Latein). Ob das Gleiche auch analog für das moderne Hebräisch gilt (das mit Althebräisch weitgehend identisch ist, jedenfalls die Schriftform), weiß ich nicht.

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