Frage von AlterHallunke, 93

Welche Religion ist die richtige Judentum,Christentum oder Islam?

Antwort
von JTKirk2000, 8

Stelle Dir mal die Frage, warum laut der Bibel Mose die ersten Platten zerbrochen hat und warum das Mosaische Gesetz so streng ist, welches durch das Sühnopfer Jesu erfüllt worden ist. Mose hat die Platten deshalb zerbrochen, weil darauf ein höheres Gesetz stand, für welches das Volk Israel noch nicht bereit war, was er erkannte, als er sah, was dieses Volk getrieben hatte, während er auf dem Berg mit Gott gesprochen hatte. Daher erhielt er von Gott Gebote, die auf dieses höhere Gesetz vorbereiten sollten.

Das Judentum war also damals die auf das Christentum - wie Jesus dieses den Menschen durch eigene Lehren und Werte nahebrachte, nicht aber was später daraus gemacht wurde - hinweisende Lehre bzw. Religion. 

Was den Islam angeht, so habe ich dahingehend keine ausreichende Kenntnis, um diesen einschätzen zu können, aber wenn es darum geht, dass dieser auf einer Person begründet ist, der ein sechsjähriges Mädchen geheiratet hat, und dessen Lehre es legitimiert, dass nicht nur die Frau dem Mann untergeordnet ist, sondern diese sich verkleiden soll, und dass nach Vorstellung zumindest mancher Islamanhänger sogar Gewalt gegen (vermeintlich) Andersgläubige bis hin zu deren Ermordung gerecht sein soll, dann kann ich eine solche Religion nicht gutheißen.

Für mich ist die richtige Religion das Christentum, wie Christus dieses laut der Bibel gelehrt und gelebt hat, aber ganz sicher nicht das, was daraus gemacht wurde.

Antwort
von kami1a, 6

Hallo! Das ist individuell.

  • Für den Juden das Judentum.
  • Für den Christen das Christentum
  • Für den Moslem der Islam

And so on - alles Gute.

Antwort
von Freezo, 45

Das Problem ist nichtmal unbedingt die Religion selber, sondern die unzähligen Unterformen dieser Religionen.
Allein das Christentum hat weltweit ca. 10000 verschiedene Formen die sich teilweise gravierend wiedersprechen. Da höchstens einer recht haben kann, müssen also min. 99,99% falsch liegen, vermutlich sind alle falsch.

Ich würde dir empfehlen dir selbst zu überlegen an was du glaubst und an was nicht anstatt dir das von anderen vorschreiben zu lassen.
Höre dir die Argumente und Fakten an mit denen die verschiedenen Aussagen unterstützt werden und wenn jemand mit "Ich glaube..." oder "Ich fühle..." bzw. "Ich weis einfach, dass..." ankommt, dann solltest du dich in einer anderen Richtung umsehen.

Antwort
von comhb3mpqy, 25

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von josef050153, 8

Also im Christetum gibt es gefühlte 10 000 Gruppen, die sich teilweise widersprechen. Im Islam ist es genauso. Und bei den Juden gilt sowieso der Grundsatz: Zwei Juden, drei Meinungen.

Die Frage ist also eher, welche Religion kann besser mit Diversität umgehen. Da fällt der Islam schon gewaltig durch, während sich Juden und Christen (mit Christen meine ich nicht Kirchenmitglieder) damit schon leichter tun.

Antwort
von Wilfri, 7

Bei Gott geht es immer nur um eine Frage: Lässt sich ein Mensch von der Sünde retten und geht den Weg, den er als gut vorgegeben hat.

Wo findet man darauf eine Antwort. Die Bibel sagt, dass ein Mensch die Vergebung durch Christus Jesus braucht, weil keiner sündlos ist. Auch braucht er eine Antwort auf die Frage, ob und wie man ewiges Leben erhalten kann. Und eine Antwort auf die Frage, ob sich ewiges Leben im Himmel lohnt.

Weiter ist die Verlässlichkeit auf die Antworten auf diese Fragen ein wichtiges Kriterium für den richtigen Glauben.

Ich glaube an die Verlässlichkeit der Bibel. Und auch an den Opfertod Jesu als wichtigstes Element der Erlösung incl. Vergebung. Das haben das Judentum wegen der Ablehnung Jesu als Sohn Gottes, und der Islam, wo Jesus zum Propheten herabgestuft wird, eben nicht zu bieten.

Nach dem jetzigen Stand der Dinge ist deshalb nur im Glauben an Christus und sein Wort Erlösung zu finden. Aber man macht es sich zu einfach, das Christentum zu einer Gruppe zusammenzuführen, weil Christen eben nicht gleich sind. Das liegt unter anderem daran, dass sich schon früh in der Christenheit unterschiedliche Sichtweisen gebildet haben, deren Glaubensinhalte stark von der Lehre Jesu abweichen. Dazu gehört zum Beispiel die Auffassung, dass der Mensch zur Vergebung etwas beisteuern müsse bzw. diese nur durch Inanspruchnahme von kirchlichen Leistungen erhalten könne. Auch haben sich Kirchen unterstanden, die 10 Gebote zu ändern. Das sind nur Details eines innerchristlichen Abfalls von christlichen Grundsätzen. Je weiter sich Christen von der Bibel und urchristlichem Verständnis entfernen, um so unwahrscheinlicher ist es, dass sie dass, was sie dem Menschen geben wollen auf ihrem Weg erreichbar ist. Dann ist ihr Christentum eine Art Götzendienst, weil Jesus nicht mehr ihr Mittelpunkt ist. Dann befinden sie sich auf der Stufe, die genauso wenig zum Ziel führt wie die anderen Religionen.

Antwort
von Maimaier, 30

Es ist nicht wichtig, welcher Religion jemand angehört. Wichtig ist, was er tut, ob er z.B. anderen hilft. Jesus war für alle Menschen da, egal welche Religion.

Dies hat er im Gleichnis mit dem barmherzigen Samariter gezeigt.

"Damals galten den Juden die Samaritaner als fehlgeleitete Abtrünnige, welche geringgeschätzt wurden." (https://de.wikipedia.org/wiki/Samaritaner)

http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas10 :


Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben. Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!


Antwort
von nowka20, 2

es ist immer die religion, die du dir vorgeburtlich ausgesucht hast

Antwort
von Andrastor, 34

Keine von diesen.

Da es nicht den kleinsten Beweis, ja noch nicht einmal ein Indiz für die Existenz eines Gottes gibt, die Aussagen der "heiligen" Schriften dieser Religionen wieder und wieder widerlegt wurden und sie generell widersprüchig, unlogisch und paradox sind, ist nicht davon auszugehen dass es sich bei Gott um etwas anderes als reine Fiktion handelt.

Fazit: Es gibt keinen Gott und der Atheismus ist die richtige Weltanschauung, denn er sieht die Welt als das, was sie wirklich ist.

Kommentar von Rowal ,

Dein Fazit ist ein Fehlschluss, denn wie erklärst du dann die zahllosen Wunder z.B. die Stigmata von Pater Pio. Dind die mirakulösen Ereignisse nur Inszenierungen, um ein wundersüchtiges Publikum zufrieden zu stellen? Das dürfte kaum in jedem Fall möglich sein.

Im übrigen würde dein "Fazit" ja auch implizieren, dass Jesus Christus nicht Gottes Sohn sein kann. Dann wären die Apostel Lügner. Lezteres kann aber ausgeschlossen werden, denn wer erfindet schon eine Lüge, um das Marthyrium zu erleiden? Das macht keinen Sinn.

Kommentar von Andrastor ,

Das dürfte kaum in jedem Fall möglich sein.

Doch allerdings, da die meisten "Wunder" als Betrug entlarvt worden sind und man Stigmata als psychosomatische Erscheinung diagnostizieren konnte. Sprich man kann sich so lange einreden das da etwas wäre, bis sich die Stigmata zeigen.

Alles nichts weiter als Taschenspielertricks.

Dann wären die Apostel Lügner.

Die es wahrscheinlich niemals gegeben hat. Die Evangelisten sind es auf jeden Fall.

denn wer erfindet schon eine Lüge, um das Marthyrium zu erleiden?

Harry Potter ist auch von Voldemord getötet worden und wieder auferstanden.

Sprich die meisten Geschichten über das Martyrium von Aposteln sind so fiktiv wie die Aposteln selbst.

Die Bibel hat keinerlei Anspruch auf Wahrheitsgehalt, da viele ihrer Aussagen bereits wissenschaftlich widerlegt worden sind.

Daher kann man auch nicht davon ausgehen dass es Jesus oder seine Jünger tatsächlich gegeben hat.

Antwort
von talkingtom, 47

Es gibt kein falsch oder richtig. Das muss jeder für dich selber herausfinden

Antwort
von chrisbyrd, 9

Nach meiner festen Überzeugung und meinem persönlichen Glauben ein auf der Bibel gegründeter christlicher Glaube.

Dazu zwei m. E. sehr interessante und empfehlenswerte Links:

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten