Welche Hunderasse ist als Anfängerhund am besten geeignet?

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12 Antworten

Shelties sind definitiv auch für Anfänger gut geeignet, weil es in ihrer Natur liegt zu lernen und ihrem Herrchen zu gefallen. Die Erziehung ist vergleichsweise einfach, auch wegen des extrem niedrigen Aggressionspotential und fehlendem Jagdtrieb.

Es ist schon so, dass Rassehunde bisweilen kränklicher sind, als Mischlinge. Das ist aber nicht zwangsläufig so sondern kommt vor allem bei Modehunden vor, mit denen ordentlich Geld zu verdienen ist und die dann nur noch hemmungslos vermehrt werden ohne auf eine "gesunde Zucht" zu achten.

Das würde bei helties nicht zutreffen. Die werden nur von Leuten gezüchtet, die die Rasse an sich lieben aber nicht, weil damit viel Geld zu verdienen ist.  Dafür ist die Nachfrage einfach zu gering.

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Ich würde erst mal den Wunsch vom Arbeitshund ablegen. Es gibt bei weitem einfachere Hunde als die von dier genannten.

Boder, Sheltie, Aussi, Spitz und Co. sind alles sehr agile und sehr arbeitsfreudige Tiere.

Es gibt bei den mittleren und kleineren Größen weit einfachere Hunde z.B. Cocker, Lakeland Terrier, Sealyham Terrier, Westis.

Ansonsten bleibt dir noch jeder mittelgroße Mischling. Wobei die Endgröße bei einem Mischlingwelpen leider nicht immer bestimmbar ist. Einen erwachsenen oder fast erwachsenen Hund kann man da schon besser einschätzen.

Wenn man sich einen Mischling als Welpe zulegen will, dann ist auch hier viel Recherche angebracht, damit man sich hier einen gesunden Hund zulegt. Bei manchen Mischlingen sind alleine durch den Größenunterschied der Elternteile die Proportionen vollkommen falsch, was zu großen Gelenkproblemen führt.

Auch ist immer wichtig zu wissen aus welchen Rassen der Hund ca. zusammengewürfelt ist. Gerade wenn Hunde mit starken genetischen Problemen mit im Hund vereint sind hast du u.U. einen sehr kranken Hund an der Hand.

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Kommentar von 123tutu
09.01.2016, 15:32

Das sind dich fast alles terrier. Ich dachte immer das terrier alles andere als leicht zu erziehen sind. Da sie auch wie Dackel ihren eigenen Kopf haben.

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Border Collies sind alles, nur keine Anfängerhunde. Alle Hütehunde sind keine Anfängerhunde, da gehören auch die Aussies zu.

Ihr solltet euch nicht so auf Äußerlichkeiten festlegen, sondern wirklich auf das Wesen des Hundes. Huskies, Terrier, Hütehunde sind keine Anfängerhunde.

Guck mal nach Kromvorländer. Pudel sind auch nette Hunde, die schnell und gut lernen, aber nicht so anspruchsvoll sind wie Borders oder deren Kreuzungen.
Ich selbst habe eine sehr hübsche Spitz-Terriermischlingshündin aus dem Tierschutz. Na ja, der Spitz in ihr ist sehr wachsam und benimmt sich wie der Dorfpolizist und der Terrier in ihr sagt oft, wenn ich Gehorsam fordere: du kannst mich mal.

Eine durchaus brisante Mischung.

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Als Anfänger ist ein Welpe meist einfach keine gute Idee.

In der Regel muss man selber noch so viel zum Umgang und Training mit dem Hund lernen dass sich der Welpe alle die "Unarten" angewöhnt die man nicht haben wollte. Einfach weil der Mensch die Entwicklung zu spät bemerkt und/oder nicht angemessen reagieren kann. Der Welpe entwickelt sich rasant, innerhalb weniger Wochen und Monate haben sich Verhaltensweisen fest etabliert. Dazu die Pubertät und schon zerrt er an der Leine, ist unverträglich und jagt... Während der Mensch noch versucht sein Timing so hinzubekommen dass der Hund Stubenrein wird, Alleine bleiben lernt, nichts kaputtmacht, Sitz und Platz lernt... Viele Leute sind da einfach überfordert. An einen Welpen sollte man sich erst rantrauen (wenn es denn überhaupt sein muss, die "Ach wie süüüüß" Phase dauert eh nur 3-4 Wochen) wenn man den Alltag mit einem Hund ohne großes Nachdenken managen kann.

Wenn es denn unbedingt sein muss geht schon lange bevor ihr den Hund holt in eine Welpengruppe in einem Verein und lernt frühzeitig das richtige Training und den Umgang mit einem Welpen und redet auch mal mit den Haltern in der Junghundegruppe. Es ist ernüchternd wie enttäuscht, genervt und gestresst viele Menschen dann sind von ihrem Welpen der unbedingt sein musste und sich nun so ganz anders entwickelt als erhofft.

"Learning by doing" wenn der Welpe dann schon da ist ist nix.

Sehr viel besser beraten seid ihr mit einem netten 2-3 jährigen Hund dessen Temperament einschätzbar ist, dessen Verträglichkeit und Jagdtrieb  schon bekannt sind und der nach der Eingewöhnung auch schon stubenrein ist und mal kurz alleine bleiben kann. Das findet ihr auch im Tierheim oder bei Abgabetieren von Privat.

Natürlich können auch solche erst unproblematische Hunde dann beim neuen Besitzer noch Unarten entwickeln bei falscher Führung, dann darf man es sich eben nicht einfach machen und die Ursache in der Vorgeschichte suchen (was leider vielen Tierheimhunden widerfährt). Das wäre dann aber bei einem Welpen ganz genauso gelaufen.

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Ihr werdet im Tierheim auch einen Welpen finden können. Dessen sei versichert. 

ALLERDINGS

benötigt ein Welpe doch viel mehr Aufwand und Können der Menschen als ein erwachsener Hund, eine Abgabe. 

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit solchen Tieren dann gemacht wenn das Tierheim fähig war zu beraten. 

Sinnvoll ist erst mal da regelmäßig hinzugehen, dort Hunde auszuführen um so einen Kontakt aufzubauen. Gerade für Anfänger ist es eine gute Erfahrung mit verschiedenen Hunden raus zu gehen. Die Menschen im Tierheim erleben so welcher Charakter zu Euch tatsächlich passt. Und Ihr erlebt wie die verschiedenen Tiere sich verhalten. 

Denn die Einbildung, so einen Welpen kann die Familie ja mal eben so nebenher passend erziehen, täuscht gewaltig. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter. Und von privat zu von privat - da können Welten zwischen liegen. 

Egal wie Ihr Euch entscheidet: 

Geht möglichst mit dem Hund zur Hundeschule. Und beachtet bitte: Hier lernt der Mensch mit dem Hund umgehen und nicht der Hund mit dem Menschen. Denn der Hund kann bereits mit dem Menschen umgehen. Der Mensch muss erst lernen die Sprache des Hundes zu verstehen, den jeweils persönlichen Charakter für sich zu nutzen und auf Besonderheiten Rücksicht zu nehmen. 

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Ich an Eurer Stelle würde ins Tierheim gehen und mir einen erwachsenen Hund holen. Die Mitarbeiter da kennen ihre Tiere und wissen sicherlich, welche Fellnase für Euch geeignet ist.

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Kommentar von Dingeda
11.03.2016, 07:13

Du sprichst mir aus de Seele!

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Ich rate euch ins Tierheim zu gehen. Dort sucht ihr einen erwachsenen Hund der zu euch passt. 

Wie lange wäre der Hund denn alleine? (Wenn es länger als 6 stunden ist solltet ihr euch noch mal überlegen einen Hund zu holen) Wäre sehr wichtig das ihr dann nachfragt ob der Hund das kennt so lange alleine zu bleiben.

Von einem Welpen rate ich euch ab oder ist lange Zeit dauerhaft wer zuhause? Ein junger Hund kann lange Zeit NIE alleine bleiben. 

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Kommentar von 123tutu
05.01.2016, 18:55

Prinzipiell würde ich schon einen Hund aus dem tierheim nehmen. Aber viele Tiere haben da meist einen an der klatsche. Unser Nachbar hatte mal einen da war es zumindestdens so. 

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Hi. Würde dir einen reinrassigen labrador oder Golden Retriever empfehlen. Sind sehr lieb und leicht zu erziehen und deshalb für anfänger geeignet. Ich persönlich würde mir niemals einen mischling oder einen hund aus dem tierheim holen. Wenn der irgenwelche macken oder krankheiten hat, hat man die arschkarte gezogen. Einen Labrador Welpen kann du so erziehen wie du ihn haben willst.

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Kommentar von 123tutu
06.01.2016, 13:18

Meine Tante hat einen reinrassigen labby, und seit sie ihn hat nur Probleme hat Bauchspeicheldrüse Probleme. Nett und freundlich ist er echt ein klasse hund aber die müssen halt ständig zum Arzt 

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Ich würde mich gar nicht so sehr auf spezielle Rassen festlegen. Natürlich, Rassen haben bestimmte Eigenschaften - aber bei einem Mischling weiß man nie, welche dieser Eigenschaften tatsächlich auch auftauchen. Selbst bei reinrassigen Hunden kann mal einer dabei sein, der kaum die Eigenschaften seiner Rasse zeigt.

Der Tipp, einen erwachsenen Hund zu nehmen, ist sehr gut. Da kann man dann auch mehr zu den Eigenschaften erfahren und sehen, ob es mit den eigenen Vorstellungen passt.

Eine Garantie gibt es allerdings nie, ein bisschen Überraschung ist bei jedem Hund dabei ;)

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Shelties sind auf den ersten Blick kleine niedliche Tierchen, die aber auch eifrige Arbeitstiere sind und bei zu wenig Auslastung sehr unglücklich werden können.
Die Erziehung ist nicht allzu schwer, da sie meist einen sehr großen Willen haben zu lernen.
Wenn ihr also ausgiebige Spaziergänge machen könnt/wollt (auch wenn das Wetter mal mies ist) und auch Hundesport wie Agility nicht abgeneigt seid, kann ich mir schon vorstellen dass ihr mit einem Sheltie sehr glücklich werden könnt.
Setze dich doch mal mit einem geeigneten Züchter in Verbindung und lass dich von ihm beraten.

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Ein Sheltie scheint geeignet in eurer Situation

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Kommentar von 123tutu
05.01.2016, 18:56

Vielen Dank wie denkt ihr über Spitze 

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Ich würde einen Eurasier nehmen. Meine Tante hat so einen und ich finde er ist der perfekte Familienhund :)

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