Frage von chintao 13.03.2012

Was macht man während dem Meditieren mit der Zunge ?

  • Hilfreichste Antwort von dollgar 13.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wichtig!

    was machst du mit deinen zehen?

  • Antwort von waermefreund 14.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Zunge kommt an den Gaumen um einen Energiekreislauf zu schliessen. Alternativ kannst Du sie beim Meditieren auch rausnehmen und beiseite legen.

    Du solltest Deiner Zunge nicht ZUVIEL Aufmerksamkeit schenken.

    Der Gaumen ist übrigens der Mundhimmel, also Du sollst Deine Zunge nicht verschlucken, sondern nur den Teil zwischen Deinen Oberkieferzähnen berühren.

  • Antwort von MercedesPaolo 13.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke, dass du dich auf den falschen körperteil konzentrierst. in sachen zunge habe ich noch nie etwas gehört im hinblick aufs meditieren. ;D

  • Antwort von Sukadev 19.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Entspanne einfach die Zunge und lasse sie sich da hinbegeben, wo sie "will". Das ist normalerweise das Beste.

    Du kannst allerdings auch die Zunge an spezielle Teile des Gaumens geben, um bestimmte Wirkungen zu erzielen:

    • Gib die Zungenspitze an den Gaumen ca. 1 cm vor den Schneidezähnen - das aktiviert das sogenannte Dritte Auge (Ajna Chakra)
    • Gib die Zunge ans Gaumendach, also nach oben: Das aktiviert das Kronenchakra (Sahasrara Chakra)
    • Gib die Zungenspitze nach hinten, falte also die Zunge nach hinten und berühre mit der Zungenspitze den harten Teil des Gaumens. Dies aktiviert Vishuddha Chakra (Kehlchakra) und beruhigt den Geist.
  • Antwort von coeleste 13.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    lass sie,wie sie ist

    nichtdenken ist die hauptsache

    nebenbei gesagt: techniken sind irgendwann UNBEDEUTEND

  • Antwort von piercedboy 14.03.2012

    Bei der Meditation solltest Du je nach Körperhaltung versuchen jegliche Spannung aus Dir heraus zu nehmen. Wenn Du beispielsweise aufrecht im Lotussitz oder auch nur mit gekreuzten Beinen sitzt, gilt: eventuell auf einer leichten Sitzerhöhung sitzen (Kissen), Becken leicht nach vorn kippen, Knie sollten möglichst Bodenkontakt bekommen (ansonsten auch hier Kissen drunter), Rücken sollte gerade sein, Kopf nach oben ausgerichtet sein und das Kinn leicht in Richtung Brust gerichtet.

    Und ab hier solltest Du alles entspannen, was geht: Spannung aus den Beinen gehen lassen, Schultern entspannen, und dann eben auch das Gesicht. Am besten versuchst Du hier mal zuerst die Anspannung aus dem Kiefer zu nehmen, aus der Stirn, aus den Augenbrauen etc. Ein langer, tiefer, ruhiger Atem hilft Dir dabei. Der Bauch darf dabei ruhig entspannt nach vorn kommen bei der Einatmung.

    Wenn Du das alles zu entspannen geschafft hast, sollte auch die Zunge kein Problem mehr sein. Entweder liegt sie ganz normal in ihrer 'Höhle' oder Du berührst ganz leicht die Schneidezähne innen, ohne die Zunge anzuspannen. Konzentriere Dich hauptsächlich auf die ruhige Atmung. Dann sollte die Zunge auch entpannen können.

  • Antwort von KoanMan 14.03.2012

    Das mit der Zunge hatte ich auch eine Zeit lang. Man sollte sich ja eigentlich nicht mit so was beschäftigenund loslassen wie schon geschrieben wurde, aber so läuft das leider nicht. Ich hab gelesen, dass es Überlieferungen gibt nach denen Buddha gesagt hat man solle die Zunge an den Gaumen pressen und dann gibt es auch genau gegenteilige Überlieferungen in denen steht man solle sie locker lassen. Es ist also keine dumme Frage auch wenn es sich lustig anhört. Man sagt die Zunge solle am Gaumen anliegen, damit sich der Speichel der ja permanent produziert wird sich unter der Zunge sammeln kann. Das macht Sinn damit man sich nicht verschluckt. Ich weiß nicht was Du mit Gaumen bzw. oberer Wand verbindest, aber es geht nicht darum die Zunge an einen bestimmten Punkt zu legen. Für mich war es manchmal hilfreich Spannung aufzubauen indem ich die Zunge fest an den Gaumen legte, um mich zu konzentrieren und ein anderes mal war es gut diese Spannung loszulassen. Es ist nicht immer gleich und irgendwann legt sich das und Du vergisst das Problem. Wenn sich deine Zunge wie angeschwollen anfühlt mach dir keine Sorgen. Es können allerlei komische Empfindungen in der Meditation auftreten. Im Zen nennt man das Makyos. Es ist nichts schlimmes. Es zeigt Dir sogar dass Du auf einem guten Weg bist. Aber hafte nicht dran, lass diese Empfindungen los und übe weiter. Hast Du einen Zen-Lehrer? Vielleicht würde Dir etwas Anleitung helfen. Wenn Du dir einen Lehrer suchst achte darauf, dass er/sie authentisch ist und du ein gutes Gefühl bei ihm/ihr hast. David

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