Was macht man während dem Meditieren mit der Zunge ?
Hi!
Mich würde mal interessieren, was man beim Meditieren mit der Zunge macht.
Das Störende dabei ist, das die Zunge immer im Weg ist. Entweder sie liegt im "Raum," oder man konzentriert sich darauf, sie an den Gaumen zu legen - wobei ich das selbst nicht richtig kann. - Ich kann die Zunge bis an die hintere obere Wand legen, aber nicht den Gaumen berührend. - Ich fixiere mich dann in der Konzentration darauf, doch mir kommt es so vor, dass die absolute Ruhe teleologisch viel bedeutsamer ist als das es möglich ist, sich intensiver darauf zu konzentrieren, die Zunge an den Gaumnen "zu kleben". Wie verhält man sich richtig?
Was macht man mit der Zunge beim Medieren am besten ?
Ich freue mich auf Antworten!
MfG ct
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wichtig!
was machst du mit deinen zehen?
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Die Zunge kommt an den Gaumen um einen Energiekreislauf zu schliessen. Alternativ kannst Du sie beim Meditieren auch rausnehmen und beiseite legen.
Du solltest Deiner Zunge nicht ZUVIEL Aufmerksamkeit schenken.
Der Gaumen ist übrigens der Mundhimmel, also Du sollst Deine Zunge nicht verschlucken, sondern nur den Teil zwischen Deinen Oberkieferzähnen berühren.
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ich denke, dass du dich auf den falschen körperteil konzentrierst. in sachen zunge habe ich noch nie etwas gehört im hinblick aufs meditieren. ;D
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Entspanne einfach die Zunge und lasse sie sich da hinbegeben, wo sie "will". Das ist normalerweise das Beste.
Du kannst allerdings auch die Zunge an spezielle Teile des Gaumens geben, um bestimmte Wirkungen zu erzielen:
- Gib die Zungenspitze an den Gaumen ca. 1 cm vor den Schneidezähnen - das aktiviert das sogenannte Dritte Auge (Ajna Chakra)
- Gib die Zunge ans Gaumendach, also nach oben: Das aktiviert das Kronenchakra (Sahasrara Chakra)
- Gib die Zungenspitze nach hinten, falte also die Zunge nach hinten und berühre mit der Zungenspitze den harten Teil des Gaumens. Dies aktiviert Vishuddha Chakra (Kehlchakra) und beruhigt den Geist.
Kommentar von chintaochintao 23.03.2012Danke! Allerdings habe ich ein Problem damit, zu bestimmen, ob ich wirklich uneigenwillig handele oder eben eigenwillig. Mir kommt es vom Gefühl her so vor, als würde ich mich selbst nicht kontinuierlich auf die rechte Seite stellen können, da ich geistig zu schwach bin. - Es ist ein generelles Problem, das ich mich mit der seelisch-geistigen Wirksamkeit im Irdischen schwer tue - jedoch kenne ich den Unterschied! - Mir ist dabei so, als würde die Lebensführung einer zu verweltlichten Art entsprechen - mit ihren ganzen Verhaftungen, die den Charakter haben, als Art des Feierns bis ins irdisch Krankhafte zu führen. - Als Versinnbildlichung: den seelisch-geistigen Bemühungen ihren fruchtbaren Boden zu vertrocknen. Mir kommt es manchmal so vor, als würde ich mich selbst aktiv dafür einsetzen uneigenwillig zu handeln, während ich gar nicht merke, das ich doch eigenwillig wirke!!! Wissen sie einen bestimmten Schritt entgegen dieser Illusion?
Kann es demnach auch sein, das die Zunge während der Meditation "wandert"?
Ich freue mich auf eine Antwort!
MfG ct
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lass sie,wie sie ist
nichtdenken ist die hauptsache
nebenbei gesagt: techniken sind irgendwann UNBEDEUTEND
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Antwort von piercedboy 14.03.2012
Bei der Meditation solltest Du je nach Körperhaltung versuchen jegliche Spannung aus Dir heraus zu nehmen. Wenn Du beispielsweise aufrecht im Lotussitz oder auch nur mit gekreuzten Beinen sitzt, gilt: eventuell auf einer leichten Sitzerhöhung sitzen (Kissen), Becken leicht nach vorn kippen, Knie sollten möglichst Bodenkontakt bekommen (ansonsten auch hier Kissen drunter), Rücken sollte gerade sein, Kopf nach oben ausgerichtet sein und das Kinn leicht in Richtung Brust gerichtet.
Und ab hier solltest Du alles entspannen, was geht: Spannung aus den Beinen gehen lassen, Schultern entspannen, und dann eben auch das Gesicht. Am besten versuchst Du hier mal zuerst die Anspannung aus dem Kiefer zu nehmen, aus der Stirn, aus den Augenbrauen etc. Ein langer, tiefer, ruhiger Atem hilft Dir dabei. Der Bauch darf dabei ruhig entspannt nach vorn kommen bei der Einatmung.
Wenn Du das alles zu entspannen geschafft hast, sollte auch die Zunge kein Problem mehr sein. Entweder liegt sie ganz normal in ihrer 'Höhle' oder Du berührst ganz leicht die Schneidezähne innen, ohne die Zunge anzuspannen. Konzentriere Dich hauptsächlich auf die ruhige Atmung. Dann sollte die Zunge auch entpannen können.
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Antwort von KoanMan 14.03.2012
Das mit der Zunge hatte ich auch eine Zeit lang. Man sollte sich ja eigentlich nicht mit so was beschäftigenund loslassen wie schon geschrieben wurde, aber so läuft das leider nicht. Ich hab gelesen, dass es Überlieferungen gibt nach denen Buddha gesagt hat man solle die Zunge an den Gaumen pressen und dann gibt es auch genau gegenteilige Überlieferungen in denen steht man solle sie locker lassen. Es ist also keine dumme Frage auch wenn es sich lustig anhört. Man sagt die Zunge solle am Gaumen anliegen, damit sich der Speichel der ja permanent produziert wird sich unter der Zunge sammeln kann. Das macht Sinn damit man sich nicht verschluckt. Ich weiß nicht was Du mit Gaumen bzw. oberer Wand verbindest, aber es geht nicht darum die Zunge an einen bestimmten Punkt zu legen. Für mich war es manchmal hilfreich Spannung aufzubauen indem ich die Zunge fest an den Gaumen legte, um mich zu konzentrieren und ein anderes mal war es gut diese Spannung loszulassen. Es ist nicht immer gleich und irgendwann legt sich das und Du vergisst das Problem. Wenn sich deine Zunge wie angeschwollen anfühlt mach dir keine Sorgen. Es können allerlei komische Empfindungen in der Meditation auftreten. Im Zen nennt man das Makyos. Es ist nichts schlimmes. Es zeigt Dir sogar dass Du auf einem guten Weg bist. Aber hafte nicht dran, lass diese Empfindungen los und übe weiter. Hast Du einen Zen-Lehrer? Vielleicht würde Dir etwas Anleitung helfen. Wenn Du dir einen Lehrer suchst achte darauf, dass er/sie authentisch ist und du ein gutes Gefühl bei ihm/ihr hast. David
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Es gibt sowas wie, ich glaube, intramuskuläres Meditieren, wobei man die Beine und Arme in einer gewissen Spannung hält. Die Lotussitze in Variation selbst sind auch nicht gänzlich Spannungs- - Anspannungs- -frei..., sie führen aber zur Entspannung, ähnlich wie das intramuskuläre "Dasitzen". Demnach ist die Frage nicht ganz klar, ich kann sie anspannen und entspannen beziehungsweise entspannen durch anspannen. Ich habe gehört, das gewisse Menschen mit der Zunge am Gaumen meditieren - um den Mundbereich zu entspannen. Ich selbst kann das, wie gesagt, nicht, doch kommt es mir oft so vor, als würde die Zunge, im Raum liegend, "im Weg sein". - Mir kommt es so vor, als würde sie anschwillen - bloß ein Irrglaube. - Oder ?
Also die Zehen, die entspanne ich selbst immer.!
Lg ct
du mußt sie vergessen, die zunge
Einfach die Zungenspitze an den Gaumen legen,das kann doch jeder! Viel Erfolg