Frage von perfectingday, 497

Warum wird Putin in den Medien so schlecht dargestellt?

Ich meine, irgendwas ist da faul und Putin ist eigentlich in Wahrheit kein so schlechter Präsident, aber wenn manche den Medien glauben, dann glauben alle Putin ist ein schlechter, böser etc. Das verstehe ich einfach nicht. Ich komme z.B aus Russland und mein Vater sagte z.B auch dass er gutes für sein Volk tut. Aber warum meine viele Medien einfach das Gegenteil?

Antwort
von simferopol, 91

Weil Putin unser Land vom Westen nicht ausbeuten lässt.

Antwort
von zumsee, 175

Aber warum meinen viele Medien einfach das Gegenteil?

Das kommt natürlich darauf an, welche Medien man liest.In der Zeit
des Internets gibt es unzählige Medien, welche links, rechts, neutral ,
pro oder kontra argumentieren.Man muss sich aber die Zeit nehmen, um
sich sein eigenes Bild machen.

Beispiel: SputnikNews:

"US-Marine will Russland das Schwarze Meer streitig machen"
Tagesthemen:
"Im Umgang mit Russland setzt die NATO auf Abschreckung und Verständigung"

Das gleiche Thema, aber 2 verschiedene Standpunkte.Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Putin ist eigentlich in Wahrheit kein so schlechter Präsident,

Das muss die eigene Bevölkerung am besten wissen.Er steht nun mal nicht für die europäischen Werte und ist somit auch nicht gerade der beste russische Präsident für Europa.

Antwort
von LordFantleroy, 105

Wer das Völkerrecht bricht, darf nun mal nicht auf Milde hoffen. Da erging es den USA zur Zeit der Irak-Invasion 2003 auch nicht anders.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 219

Staatlich inszenierte Hetze gegen Homoseualität, Ultranationalismus, Beschränkungen der Meinungsfreihet, staatliche Reglementierung der Medien, Missachtung von Rechtsstaatsprinzipien, widerrechtliche Annexion der Krim, Krieg gegen die Ukraine notdürftig getarnt als "Bürger"krieg, staatliches Dopingsystem, Unterstützung eines verbrecherischen Regimes in Syrien - das sind so Aspekte, die mir spontan einfallen.

Kommentar von Mladen123 ,

• "Annexion" der Krim - Die Menschen auf der Krim haben abgestimmt, dass sie zu Russland gehören wollen. Daher handelt es sich nicht um eine Annexion, weil weder russische Soldaten die Halbinsel okkupierten und annektieren noch die Menschen nicht gefragt wurden. Daher ist es eine Sezession.

Kommentar von atzef ,

Auf welcher Rechtsgrundlage haben "die Menschen" auf der Krim abgestimmt? Die Krim gehört zur Ukraine. Die ukrainische Verfassung sieht keine Volksabstimmungen zur Abtrennung von Landesteilen vor.

Ferner war die Krim zu diesem Zeitpunkt militärisch schon von russischen Soldaten besetzt.

Die "Abstimmung" fand im Hauruckverfahren ohne Wahlkampf statt.

Nach dieser "Rechtslogik" könnte sich auch die türkische Community in Neukölln von der Bundesrepublik abspalten und ihren beitritt zur Türkei erklären.

Daher war die Annexion der Krim ein völkerrechtswidriges Verbrechen.

Eine Ansicht, die ich im übrigen mit Gregor Gysi teile:

"Heinemann: Herr Gysi, handelt Russland in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht? Sie sind Jurist.

Gysi:
Nein, nein. Ich halte ja die Abtrennung von Territorien durch einen
Volksentscheid auf diesem kleinen Territorium oder kleineren Territorium
für völkerrechtswidrig. Nur mit Zustimmung des Gesamtstaates geht das.
Wenn die Ukraine insgesamt sagen würde, ja, und einen Vertrag mit
Russland macht, dann ginge das. Ansonsten nicht"

Gysi in einem Interview mit dem Deutschlandfunk

http://www.deutschlandfunk.de/krim-krise-gysi-westen-denkt-so-militaerisch-wie-r...

Kommentar von Mladen123 ,

"Nach dieser "Rechtslogik" könnte sich auch die türkische Community in Neukölln von der Bundesrepublik abspalten und ihren beitritt zur Türkei erklären." Dem, was Gysi sagt und was du hier sagst, stimme ich zu. Aber tut mir leid, das habe ich nicht erfunden, sondern Amerika. Nach ihrer Logik können die das machen, wie zum Beispiel im Kosovo. Wenn das da geht, warum nicht mit der Krim? USA darf, Russland nicht (darauf hat übrigens auch Gysi angedeutet).

Kommentar von atzef ,

Unrecht bleibt Unrecht.

Halten wir also fest, dass wir nun zu Dritt, du, Gysi und ich, die Annexion der Krim für völkerrechtswidirg halten.

Der Kosovo ist erstmal als eigenes Thema zu behandeln.

Kommentar von vitus64 ,

"Die Menschen auf der Krim haben abgestimmt, ...."

Lächerlich. Da wurden vorher militärisch Fakten geschaffen. Und in dem Klima der Angst waren freie Abstimmungen nicht mehr möglich. Und da habe ich jetzt noch nicht mal eine Manipulation unterstellt.

Zu "Lügenmedien":
Ein gern genommener Vorwurf, wenn die Fakten nicht zur eigenen Meinung passen.

Antwort
von lupoklick, 17

Putin ist ein gaaanz lieber ..... bussi bussi

Andere Diktatoren waren oder sind ja ebenfalls völlig narzistisch durchgeknallt.... und sau-gefährlich !!!!

Antwort
von gerolsteiner06, 211

Nur eines: "dass er gutes für sein Volk tut"

Das ist eben zu bezweifeln. Viele Menschen glauben, daß er nichts für das Volk, sondern vor allem Gutes für sich und seine Clique tut.

Wenn man allerdings unter ständiger Berieselung der Staastmedien lebt, die nur eine einziges Bild verbreiten, kann man nicht auf diese Idee kommen.



Kommentar von gerolsteiner06 ,

...und wer den Krieg in der Ukraine angezettelt hat, kann man zumindest kontrovers diskutieren.

Wer allerdings nur russische Staatsmedien konsumiert, bekommt da eine eindeutige Meinung geliefert, die nie hinterfragt wird.

Kommentar von alex32444321 ,

"Das ist eben zu bezweifeln. Viele Menschen glauben, daß er nichts für das Volk, sondern vor allem Gutes für sich und seine Clique tut."

Diese Meinung vertreten meistens solche Leute die denken Merkel hätte bezüglich der Flüchtlingspolitik richtig und "im Sinne der Humanität" gehandelt. 

Kommentar von gerolsteiner06 ,

Was hat das damit zu tun ??

Das ist doch typisches AfD-Geschwurbel, alles in eine Topf zu werfen und umzurühren, bis man gar nichts mehr erkennen kann.

Kommentar von ThadMiller ,

Na, zum Erhöhen Ihrer Sympathiewerte hat das die Kanzlerin sicher nicht gemacht...

Kommentar von gerolsteiner06 ,

nochmal: Was hat das damit zu tun, ob die Leute in Rußland zufrieden mit Putins Politik sind ?

Antwort
von Crack, 178

und mein Vater sagte z.B auch dass er gutes für sein Volk tut.

Erstens bringt es mir, Deutschland, Europa oder Welt nichts wenn Putin
gutes für sein Volk tut.

Zweitens ist in Russland sicher nicht alles so schön wie Dein Vater glaubt...

Antwort
von Fielkeinnameein, 116

Die Anstalt hat dazu mal ein gutes Video gemacht. Sowie ein kleiner Beitrag von Volker Pispers.

Das dürfte deine Frage beantworten.

Falls du das nicht glaubst, kannst du es mit google nachprüfen.


Antwort
von voayager, 114

Putins Russland begeht gleich 2 fundamentale Sünden:

1. er widersetzt sich der US-Weltherrschaft, geht eigene Wege ohne in Washington sich eine Erlaubnis einzuholen

2. er ist dabei den US-Dollar als Leitwährung auszuhebeln. So tauscht er mit den BRIC-Staaten, zu denen Russland gehört, nicht mehr in Dollars. Gleichzeitig ermuntert er so andere Staaten ähnlich zu verfahren, was mithin den US-Imperialismus untergräbt. Vor ihm taten dies noch 2 andere Staaten, nämlich Irak und Libyen. Beiden Staatsführungen kostete das den Kopf, ihre Länder wurden verwüstet, zahlreiche Menschen getötet.

Kommentar von Interesierter ,

Die Krim ist Staatsgebiet der Ukraine und russische Soldaten unter Waffen haben auf dem Staatsgebiet der Ukraine nichts zu suchen.

Beides hat mit den USA nichts zu tun.

Manche Dinge sind so einfach.

Kommentar von voayager ,

Wie oft muß ich es denn noch betonen, dass die Krim seit 1783 Teil Russlands ist. Lediglich eine dämliche Laune Cruschtschows zu Folge wurde es Teil der Ukraine. Die Zustimmung des Oberstwen Sowjets hatte er übrigens nicht. Er rächte sich übrigens an Stalin, der von C. verlangte, dass 100000 Ukrainer für den Aufbau Russlands nach 1945 dieser bereitzustellen habe. C. murmelte laut vernehmlich für seine Umgebung, dass er dies heimzahlen werde.

Zu Sowjetzeiten war das nicht sonderlich problematisch, schließlich war die SU ein Land. Doch nach deren Zerfall war eigentlich die Geschäftsgrundlage für einen Verbleib der Krim zur Ukraine nicht mehr gegeben. Es kam hinzu, dass der russische Teil der Bevölkerung von der halbfaschsitischen Putsch-Regierung in Kiew diskriminiert wurde. Ein seperatistisches Verlangen völlig verständlich. Damit auch alles in trockenen Tüchern sich abspielte, wurde auf derKrim ein Volksentscheid durchgeführt. Weit über 90% der Krimbewohner entschieden sich für eine Rückkehr zu Russland. Dem entsprach dann auch Moskau. Hätte Putin dies abgelehnt, hätte man ihn ins Irrenhaus einsperren müssen.

Kommentar von Interesierter ,

Warum unterschlägst du die Tatsache, das Russland 1994 im Rahmen des Budapester Memorandums, also nach der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine die Grenzen der Ukraine und damit die Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine bestätigte?

Der Einmarsch russischer Soldaten vor der Abstimmung und die Besetzung des Parkaments war somit völkerrechtswidrig. Die Abstimmung trat so ziemlich alle Grundregeln einer freien, Demokratischen Abstimmung mit Füssen. Man könnte sie auch als Farce bezeichnen. Im Jahr 2014 wurde die Abstimmung von einer absoluten Mehrheit der UNO Vollversammlung für ungültig erklärt.

Im Jahr 1997 pachtete Russland weite Teile Sewastopols zunächst bis 2017. 2010 wurde dieser Pachtvertrag bis 2042 verlängert. Auch dieser Pachtvertrag zeigt eindeutig, dass Russland den Status der Krim als Hoheitsgebiet der Ukraine bestätigt hat.

Natürlich kratzt dich das alles nicht die Bohne, denn es passt eben nicht in dein Weltbild.

Kommentar von voayager ,

Du gehst einfach metaphysisch vor, lerne dialektisch zu denken, ganz im Geiste Hegels, dann wird dir klar, dass es kein ewig und immer gibt.

Das Budapester Memorandum, übrigwns von keinem Parlament ratifiziert, war Ausdruck einer Zweit, wo die Ukraine noch nicht friedensbrechend unterwegs war. Mit dem Putsch hatte sich die Zeit verändert, ist alles Gestrige obsolet geworden. Man mußte in Moskau dem Rechnung tragen. Es wäre irrsinnig, auf einem Staus Quo zu verharren, der mit dem Putsch hinfällig wurde. Dieser war nun auch nicht im Fahrwasser des Zurückliegenden, hatte sich über den Status Quo zuvor hinweggesetzt. Wer also wie in Kiew geschehen Vergangenes mißachtet, muß sich nicht wundern, wenn er dann mit gleicher Münze zurückbezahlt bekommt.

Hätte es keinen widerrechtlichen Putsch gegeben, dann wäre die Krim eben bis auf Weiteres beim ukrainischen Staat geblieben. So aber haben sich die Herren Putschisten eben verrechnet, gewissermaßen ein Eigentor geschossen. Den Weg dazu ebneten sie zudem mit ihrer verwerflichen antirussischen Positionierung. Bekanntlich sind ein Teil der Ukrainer Russen, die durch Frau Timoschenko und Herrn Poroschenko sowie all den faschistoiden Organisationen arg vergrätzt wurden. Und es war nicht nur der schreckliche Mord im Gewerkschaftshaus in Odessa, der das Faß zum Überlaufen brachte. ("so was - kommt von so was") Ein ganzer Rattenschwanz an Sauereien ging voraus und setze sich fort.

Die Rückkehr der Krim zu Russland die logische Konsequenz.

Kommentar von Interesierter ,

Nun, die Sache ist ganz einfach. Die Krim wurde 1954 der Ukraine zugeschlagen. Die Unabhängigkeit der Ukraine einschliesslich der Krim wurde 1994, 1997 und 2010 von Russland bestätigt. Das heisst, Russland hat an der Krim keine Aktie.

Im Jahr 2014 sah Putin die Schwäche der Ukraine und nutzte sie aus, um die Krim wieder zu Russland zu bringen.

Im Übrigen verstieß Putin hierbei sogar gegen die russische Verfassung. Diese sieht die Aufnahme fremder Territorien zum russischen Staatsgebiet nur dann vor, wenn dieser Anschluss vollkommen gewaltfrei abläuft. In Wahrheit jedoch wurde die Krim von Russland besetzt, das Parlament wurde besetzt und die Pläne zur Abstimmung wurden im Geheimen unter Anwesenheit des russischen Militärs ausgearbeitet. Das ist alles, aber nicht gewaltfrei.

Natürlich ist nichts auf ewig in Stein gemeißelt. Man könnte auch sagen: "Nichts ist so beständig wie der Wandel!"

Das aber als Argument zu verwenden, gemachte Vereinbarungen nach Belieben zu brechen, widerspricht allen demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen.

Kommentar von voayager ,

m Übrigen verstieß Putin hierbei sogar gegen die russische Verfassung.

Das ist absurd, eine wilde Behauptung, die durch nichts substantiiert ist. Die Rückkehr der Krim zu Russland wurde schließlich nicht nur von Putin bewilligt und bestätigt, auch das russische Parlament sowie das Oberste Gericht haben einmütig die Rückkehr der Halbinsel bestätigt und vertraglich abgesichert. Mithin ist alles in trockenen Tüchern.

Die Rückkehr erfolgte ausgesprochen gewaltfrei, es floß so gut wie kein Blut, die Präsenz der russischen Soldaten war dringend erforderlich, andernfalls hätte ukrainisches Militär das Referendum im Keim erstickt. Mithin verlief die demokratische Volksabstimmung vollkommen demokratisch ab. Lediglich einige "Wertestaaten", die de stänkern und für Unfrieden in der Welt sorgen, sehen es anders. Deren Standpunkt muß man sich nun wahrlich nicht antun.

Kommentar von Interesierter ,

Absurd sind deine Behauptungen.

Russische Soldaten auf dem Gebiet der Ukraine sind militärische Gewalt.

Eine Sitzung des Parlaments unter Aufsicht der russischen Soldaten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in der der Chef einer Partei, die gerade mal drei Sitze im Parlament hat als Regierungschef herauskommt, ist natürlich der Ausdruck lupenreiner Demokratie. Wenn dir nichts besseres einfällt, dann lass es einfach bleiben. 

Lieber Voyager, wenn du dieses Vorgehen gutheißen willst, dann hast du mit Demokratie und Völkerrecht nicht viel am Hut, denn du kehrst das Offensichtlich wider besseren Wissens unter den Tisch.

Kommentar von voayager ,

95% der Krimbewohner waren für die Rückkehr zu Russland, willst du das etwa leugnen? Und willst du etwa behaupten, die Soldaten hätten die Hand des Wählenden an die für sie genehme Stelle zwangsweise hingeführt? Machj dich nicht lächerlich mit deiner Laudatio auf die hier vorherrschende Ideologie. Lass dir gepflegt sagen, dass niemand von den Kimbewohnern zu einer bestimmten Entscheidung durch das Militär genötigt wurde. Du kannst, solltest dir deine Don Quichotterie daher schenken, lass deine Rosinante einfach mal im Stall. All dieses Geschwurbel von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die angeblich fehlte, sind bloße aufsteigende Seifenblasen, die du butnschillernd aufsteigen läßt, wo sie aber ach, baldigst zerplatzen.

Kommentar von Interesierter ,

Ja, das will ich leugnen!

Die Beibehaltung des Status Quo, also der Verbleib der Krim bei der Ukraine war als Wahlmöglichkeit gar nicht gegeben.

Die Abstimmung entsprach in mehreren Punkten den Vorgaben der Venedig Kommission und ist daher ungültig. Deine Abstimmung ist nichts anderes als ein von Russland inszenierte Staatsstreich!

Dass du dich hinter dieser Farce, die von einer 4-Prozent-Partei, die urplötzlich und für keinen Außenstehenden nachvollziehbar und von russischen Soldaten gestützt an der Regierung war stehst, zeigt deutlich, welch Geistes Kind du bist.

Von Demokratie hältst du jedenfalls nur dann etwas, wenn es deinen Zielen nützt. Dabei Schrecken du nicht zurück, Unrecht und Machtmissbrauch unter den Tisch zu kehren!

Kommentar von voayager ,

Weisst du was, Demokratie ist auch kein bloßes Abstraktum, sondern letztendlich auch nur ein Mittel zum Zweck, kein bloßer Selbstläufer. Demokratie hat 2 Aufgaben, einmal isses so was wie eine Methode, dann aber auch ein Hebel, um bestimmte Ziele zu erreichen. Offensichtlich scheinst du dich auf die bloße Methode zu kaprizieren, im philosophischen Sinne ist das Idealismus in Reinkultur. Ich sehe es indes materialistisch, also sehe sehr viel mehr den Hebel.

Besonders Kleinbürger schippern im Fahrwasser des Idealismus! Ihr moralischer Aufschrei wider den materialistischen Geist eine natürliche Folge.

Kommentar von Interesierter ,

Das ist ja mal hochinteressant! Demokratie als Mittel zum Zweck.

Wenn es den eigenen Zielen nützt, dann betrachtet du sie als Legitimation. Wenn nicht, dann muss man es nicht so genau nehmen, denn wichtig ist ja nicht der demokratische Entscheidungsprozess sondern das Erreichen des Zieles, also so ziemlich das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit.

Das ist Heuchelei in Reinkultur!

Kommentar von voayager ,

Ja glaubst du denn im Ernst, es wäre hier anders? Bist du denn so naiv, oder heuchelst du ?

Kommentar von Interesierter ,

Ja, bei mir ist es anders!

Die Rechtsstaatlichkeit steht für mich nicht zur Disposition. Wer deiner Ideologie nach hängt, öffnet Diktatoren und Despoten Tür und Tor.

Deine Ansichten sind schlicht demokratiefeindlich!

Kommentar von voayager ,

Das ist sehr oberflächlich, weil du so die abstrakte Ebene nicht verläßt.

Davon mal abgesehen ist Folgenders anzumerken:

1.Die bürgerlich-akademisch aufgerüsteten Moralapostel sind stets scharfen Blickes, wenn sie denn ein tatsächliches oder vermeintliches des Sozialismus, des Antiimperialismus sowie ggf. auch des Nicht-Imperialismus feststellen oder aber meinen herauswittern zu müssen.

2. die Sauereien im "eigenen" "Wertestaat-Lager" sehen sie nicht oder wenn doch übergehen sie diese. Beispiele:

a) die Militärinterventionen der USA in div. islamischen Staaten

b) die Besetzung Guantanamos durch die USA, obwohl dies ein Tweil Kubas ist

c) der halbkoloniale Zustand Puerto Ricos durch die USA

d) die Besetzung der Panamazone durch die USA bis 1998

e) die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei

f) die Annektion des Sahara-Staates durch Marokka u.a.m.

3. bürgeliche Moralisten scheren sich nen Sche ißdreck darum was es an Sauereien hiwezulande gibt, als da wäre:

a) Hartz-IV

b) umfangreichster Niedriglohnsektor in Westeuropa

c) Rentenklau

d) Armutsrenten

e) Zeitarbeit im breiten Umfang - Zeitverträge

f) sonstige Sauereien

Fazit: all die glühenden Verfechter von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sind völlig unglaubwürdig, so auch du.

btw. aller Demokratie-Schwadronierei zum Trotz, Volksabstimmungen werden nicht gefordert! Daher: trau schau Wem!

Kommentar von Interesierter ,

Schön argumentiert!

Wenn also die USA oder Andere etwas unternehmen, was Unrecht ist, dann rechtfertigt das in deinen Augen den Krieg, den Russland in der Ukraine führt. Frei nach dem Motto: Wenn Andere Unrecht begehen, dann darf ich das auch.

Falsch gedacht! Unrecht bleibt Unrecht, egal wer es begeht.

Kommentar von voayager ,

Ich erinnere mich indes, dass du das Ergebnis des Brexits nicht gelten ließest und sicherlich auch jetzt davon keinen Abstand genommen hast. Mit anderen Worten, immer dann wenn es konkret wird, das Ergebnis dir mißfällt, dann soll der dmokratische Prozeß nichts wert sein. Du würdest dich mal wundern, was in einer Demokratie alles möglichj ist, was dir so garnicht in den Kram passt. Du bist es gewohnt, so wie es in Deutschland läuft, das alles so bleibt wie es ist, die Herrschaftsverhältnisse nicht angetastet werden. Ist dies der Fall, dann hälst du die hiesige Demokratie hoch wie eine Monstranz, dto. Rechtsstaatlichkeit noch dazu, doch wehe, der wind dreht sich, dann heißt es gewiß April, April, sooo isses ja nun wieder auch nicht gemeint. Der Brexit war mal dsbzgl. eine recht interessante Kostprobe. Meintest wohl, ich hätt`s vergessen, doch da irrst du dich.

Kommentar von Interesierter ,

Die Abstimmung zum Brexit war kein bindender Volksentscheid. Im Übrigen möchte ich dich daran erinnern, dass ich nicht die Entscheidung an sich kritisiert habe, sondern die Art und Weise, wie sie zustande kam. Zur Demokratie gehören eben auch Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Für dich sind das offenbar Fremdwörter.

Ausserdem stehe ich dazu, dass es das Recht der Briten ist, aus der EU auszutreten. Sie müssen dann aber auch mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung leben.

Die wirtschaftlichen Folgen sehen wir schon heute, obwohl der Austrittsantrag noch gar nicht gestellt ist.

Kommentar von voayager ,

Demokratie im hiesigen Zuschnitt endet dort, wo eine bestimmte Bewußtseinsschranke existiert. Beispiele: in den USA war es bis 1865 üblich Schwarze als Sklaven zu mißbrauchen, sowiwe Indianer einfach über den Haufen zu schießen, z.T. auch einfach x-Stämme kurzerhand auszulöschen.  Denoch war das Land demokratisch und rechtsstaatlich aufgebaut. Im demokratischsten Land der Welt, der Schweiz, gab es noch bis in die 70-er Jahre des letzten Jhdts allerlei Kantone, wo Frauen noch nicht mal wählen durften.

In der alten BRD durften bis zu dieser Zeit Ehefrauen nicht eigenständig ein bankkonto eröffnen, sie mußten ihren Ehemann um Erlaubnis fragen. Bei Bedarf verweigerte es sie.

Kommentar von Interesierter ,

Eine Staatsform, in der ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen sind, ist nicht demokratisch. 

Ein Staat, der sich nicht an die Grundrechte für alle hält, ist kein Rechtsstaat.

Auf welchem Weg du hieraus den Angriff Russlands auf die territoriale Integrität der Ukraine legitimieren willst, wird wohl dein Geheimnis bleiben.

Das Vorgehen Russlands ist ein Akt der Aggression und eindeutiger Bruch internationalen Rechts. Deine Argumentation ist der Versuch, diese Rechtsbrüche zu legitimieren. Damit stellst du dich gegen Recht und Demokratie. 

Du setzt dich für Willkür und "Das Recht des Stärkeren" ein. Auf diese Weise liessen sich auch der US-Einmarsch im Irak und viele andere Dinge rechtfertigen, für die es keine Rechtfertigung gibt und auch nicht geben darf.

Sorry, aber du disqualifizierst dich selbst, da du je nachdem, ob es dir in den Kram passt, die Rechtsstaatlichkeit als Argument benutzt oder sie zur Disposition stellst.

Die Rechtsstaatlichkeit jedoch steht nicht zur Disposition. Sie ist der Maßstab, an dem Freiheit und Recht gemessen werden.

Kommentar von voayager ,

Dreierlei mal vorausgeschickt:

1. du argumentierst nicht wie ein Ingenieur, sehr viel mehr wie ein Staatsbeamter!

2. Es besteht der dringende Verdacht, dass du eine Russland-Phobie hast. Ich frage mich daher, ob nicht einer deiner Großeltern Übles von der Roten Armee oder in der Gefangenschaft erlebten und dann traumatisiert wurden.

3. mal sehen, wie du reagierst, falls Schottland aus GB austritt, wirst du dann auch empört sein? Ich bezweifle das.

So, und nun mal ganz pragmatisch:

Was wäre eigentlich gewesen, wenn Russland nicht die Krim zurückgeholt hätte? Nun, dann wäre es der russischen Bevölkerung dort durch den ukrainischen Staat schwer an den Kragen gegangen. Ich bezweifle doch sehr, dass sie wie in der Ostukraine geschehen, dann militärisch losgesagt hätten und sich erfolgreich verteidigt hätten können. Es wäre ihnen dann nur noch die Flucht übrig geblieben, sprich sie hätten ihre Heimat verloren!

Weiterhin wäre es dann so gekommen, dass Russland seinen Marinestützpunkt in Sewastopol hätte abschminken müssen, denn was ist schon ein Stützpunkt wert, wenn er über kein Hinterland mehr verfügt. Jede Flotte die ankert, braucht Versorgung vom Land her, das begreift sogar ein 12-jähriges Kind ohne Weiteres, wenn man es ihm erklärt.

Russland hätte in der Tat nicht alle Tassen im Schrank gehabt, wenn es es sich lediglich "die Klicker poliert" hätte. Verantwortungslos wäre es zudem ohne Ende gewesen. Das russische Volk und das der Krim hätte dies der russischen Staatsführung niemals verziehen. Was dabei die "Wertestaaten"dazu sagen, interessiert dort tatsächlich fast niemanden.

Kommentar von Interesierter ,

Grundsätzlich lass dir gesagt sein, dass ich keine Abneigungen gegen Russland hege. Ich hege jedoch sehr wohl Abneigungen gegen alle, die meinen, sich über Recht und Menschlichkeit hinwegsetzen zu können.

Seitens der Ukraine gab es keine Repressalien gegen die russischstämmigen Bewohner der Krim. Damit erübrigt sich dieses Argument. Die Krimtartaren hingegen wurden von Russland systematisch von der Krim vertrieben. Diesen Umstand verschweigst du. Warum?

Russland hat große Teile Sewastopols bis 2042 gepachtet. Auch aus dieser Sicht gab es keinen Grund, daran etwas zu ändern. Dazu fällt mir deine Argumentation zu Guantanamo ein. Guantanamo als US Basis ist genauso falsch wie Sewastopol als russische Basis. Strategische Überlegungen stehen nicht über dem Recht. Anders herum wird ein Schuh draus. Selbst du müsstest hier einsehen, dass du dich heillos verrannt hast.

Nochmals zum Brexit. Ich habe nie das Recht der Briten bestritten, aus der EU austreten zu dürfen. Selbstverständlich haben auch die Schotten das Recht aus GB auszutreten. Nur muss man mit derartigen Vorhaben sehr verantwortungsvoll umgehen. Im Brexit Votum wurde damit geworben, GB würde dann pro Woche 350 Mio £ für das Gesundheitswesen übrig haben. Das war, wie wir heute wissen, eine Lüge. Nur sollten Lügen nicht die Grundlage für derart weitreichende Entscheidungen sein. Oder siehst du das anders.

Nochmals, du stellst dich auf die Seite des Rechtsbruches. Denk mal über die Motive nach, warum du das tust.

Kommentar von voayager ,

Auf pseudoreligöse Weise gerierst du dich, schreckst dabei nicht vor wilden Behauptungen zurück, weisst ggf. nicht welcher Hexenkessel in der Ukraine vorherrschte und noch immer vorherrscht. Kennst du denn nicht die unflätigen Aussagen von Frau Timoschenko,m der Ölprinzessin, die regelrecht faschistische Parolen gegen Russen allgemein und Putin insbesondere ausstieß? Offensichtlich ist dir die Rolle des rechten Sektors nicht bekannt, Svoboda und Bandera ebenso wenig und auch die sonstigen rechten Organisationen scheinst du nicht zu kennen, bzw. nimmst du nicht zur Kenntnis.

Frag dich mal, warum es 2 autonome Republiken in der Ostikraine gibt. Glaubst du ernsthaft, die entstanden aus Jux und Tollerei?

Undvnun mal aus einem ganz anderen Blickwinkel alles anvisiert. Ist dir eigentlich klar, das die Rückkehr der Krim eigentlich nur die sogenannten Wertestaaten kratzt? Also jene die entweder imperialistisch sind, oder in deren Fahrwasser bzw. Schlepptau sind? Ist dir eigentlich klar dass die Mehrheit dieser Welt keinesweggs empört ist über die Rückkehr der Krim? Glaubst du etwa, dass in China, Indien, Pakistan, Indonesien, Iran, Nigeria, Südafrika, Brasielien, Mexiko usw. je ein Hahn danach kräht was auf der Krim sich ereignete? Glaubst das diese Staaten hochgradig empört über die Rückkehr der Halbinsel zu Russland sind? Ich jedenfalls glaub das nicht. Ich bin mir sicher, dass lediglich die USA, GB, Frankr, Deutschl. aowiwe die Gefolgschaft wie Italien, Beneluxl. und ggf. noch Spanien sich daran stoßen. Und ja, all dies in unlauterer Absicht.

Dies sollte dich nachdenklich stimmen!

Kommentar von Interesierter ,

Was du hier anführst, ist schlichtweg nicht wahr. Die Resolution 68/262 vom 27.03.2014 widerlegt deine Behauptungen. 169 von 194 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen nahmen an der Abstimmung teil, 100 stimmten für die Resolution, 58 enthielten sich der Stimme. Gegen die Resolution stimmten neben Russland auch Armenien, Bolivien, Kuba, Nicaragua,Nordkorea, Simbabwe, Sudan, Syrien, Venezuela und Weißrussland.

Und die Antwort zu deiner Frage, warum es in der Ostukraine zwei autonome Bezirke gibt, findest du hier:  http://www.sueddeutsche.de/politik/russischer-geheimdienstler-zur-ostukraine-den...

Das alles lief natürlich streng nach rechtsstaatlichen Prinzipien ab. 

Warum verteidigst du Unrecht? Du machst die Sache dadurch nicht besser! Russland hat sich die Krim unter den Nagel gerissen, um zum Einen den Hafen von Sewastopol auf Dauer sichern zu können und zum Anderen, um die Öl- und Gasvorkommen ausbeuten zu können. Der Krieg in der Ostukraine wird geführt, um die Kräfte des ukrainischen Militärs zu binden. Damit wurde jede Gegenwehr zum Halten der Krim unterbunden.

Kommentar von voayager ,

Leider entpuppst du dich als bloßer Phrasendrescher, grausam deine Ergüsse lesen zu müssen - entschuldige bitte, doch das muß nun auch mal gesagt werden!

Ich hatte mehr von dir erwartet, immerhin biste ein Ingenieur, haste jedenfalls hier gesagt, da erwarte ich schon einen angemessenen Realitätsbezug, stattdessen kommt nur ein Wortgeklingel, angesiedelt in luftigen Höhen!

Ist dir übrigens schon mal aufgefallen, dass außer dir fast niemand sonst sich über die Rückkehr der Krim an Russland empört ?

Oder isses so, dass "deine" Firma nun Bauaufträge für die Krim verlor und auch du davon betroffen bist?  Das wäre zumindest nachvollziehbar, wenn auch charakterlich anrüchig, weil hinter dem Berg haltend. (=Leisetreterei)

Kommentar von Interesierter ,

Eine UN Resolution mit 100 zu 11 Stimmen bei 58 Enthaltungen nennst du unbedeutend? Willkommen in der Realität.

Aber gut, es ist wie es ist. Russland hat Fakten geschaffen, die nur militärisch wieder rückgängig gemacht werden könnten. Die Krim und die Ukraine sind zu unbedeutend, als dass es jemand in Betracht ziehen könnte, deswegen einen offenen Krieg mit ungewissem Ausgang gegen Russland zu führen. Putins Kalkül der kontrollierten Eskalation ist aufgegangen.

Genau hier findest du den Grund für die NATO Osterweiterung. Ein NATO Mitglied könnte den Bündnisfall auslösen. Hätte die Ukraine diesen Schutz gehabt, hätte Putin sich wohl kaum getraut. So aber hatte er leichtes Spiel.

Mal sehen, wo er künftig zuschlagen wird.

Russlands Eingreifen in der Ukraine ist ebenso ein Rechtsbruch, wie der US Einmarsch im Irak. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Du bist borniert und verweigerst dich den Tatsachen. 

Mütterchen Russland hat immer Recht und darf keinesfalls angetastet werden. 

Deswegen ist eine Diskussion mit dir sinnbefreit!

Kommentar von voayager ,

Folgendes:

1. hast du besondere Beziehungen zur Ukraine und wenn ja, welche eigentlich? (Aktien? Geschäftspartner? Frundes,- bzw. Verwandtenkreis?

2. was genau fasziniert dich ausgerechnet an diesen ukrainischen Staat? Wenn es dir so sehr um Demokratie geht, warum schweigst du zu dem Putsch in Kiew? Was sagst du eigentlich zu all den fschistischen Organisationen in der Ukraine? Oder denkst du etwa, diese seien lupenreine Demokraten?

3. verlinke mal diese UN-Resolution, dann sehen wir weiter

4. die inszenierte Empörung über die Rückkehr der Krim an Russland zeigt Paralellen zur Rückkehr Tibets an China. Auch da erhoben gewisse westliche Staaten ein Riesengeschrei, über die Handlungen Pekings. Dabei setzte man auf die Karte dieses zurückliegend reaktionären Gottesstaates, in dem Lamas ("Dalai Dingsbums")  unumschränkt über die Tibeter herrschten, die man in größte Unwissenheit hielt. Es herrschte ein gewaltiger Analphabetismus, sowie total unhygienische Zustände in Lhasa und Anderswo im Hochland Tibets, sowie überhaupt feudale Verhältnisse. Das also sind zuweilen die Freunde der westlichen Demokratieführer. 

Nach einer gewissen Weile ebbte jedoch das fürchterliche Geschrei ab und man fand sich mit der Rückkehr Tibets an China ab.

Sei versichert, im Falle der Krim wird es sehr ähnlich sein, denn schließlich verzieht noch jeder Pulverdampf emotionaler sowie moralischer "Bauart".

Fazit. du hast dich verrannt, steckst in einem Kokon und findest da nicht mehr heraus.

Kommentar von Interesierter ,

Nein, ich habe keine besonderen Beziehungen zur Ukraine, aber ich kann mich nicht damit anfreunden, wenn mächtige Länder meinen, sie könnten sich mit Waffengewalt einfach nehmen, was sie wollen. Dabei dürfte dir kaum entgangen sein, dass ich den Krieg der USA im Irak in etwa auf die gleiche Stufe stelle wie das russische Vorgehen in der Ukraine. Beides ist ein ungerechtfertigter Angriffskrieg. Die Zahl der Opfer im Irak war sicherlich deutlich höher als in der Ukraine. Dafür wurde die territioriale Souveränität der Ukraine angetastet, was im Irak nicht der Fall war.

Wenn die Ansicht, man könne einen rückständig reaktionären Gottesstaat einfach mal kassieren, gängige Praxis und völkerrechtlich nicht zu beanstanden ist, hättest du ja keine Einwände gegen den US-Einmarsch im Irak und in Afghanistan haben dürfen. Und wenn die dann schon dabei sind, wäre der Iran gleich mit dran gewesen. Ich hoffe, du merkst, was du da für einen Unsinn von dir gibst.

Natürlich ebbt die Kritik irgendwann ab. Putin weiss ganz genau, dass die westlichen Nationen wegen der Ukraine keinen Krieg vom Zaun brechen werden. Er musste mit keinen Konsequenzen rechnen. Deswegen hat er sich die Krim samt Hafen und Öl einfach unter den Nagel gerissen. Die Ukraine kann sich dagegen nicht wehren und irgendwann wird die neue Situation als gegeben hingenommen. Ein schönes Beispiel dafür ist der "Mexikanisch-Amerikanische Krieg von 1846-1848". Dieser wurde vom US-Präsidenten James K Polk vom Zaun gebrochen. Ziel dieses Krieges war einzig und allein die Ausweitung des Staatsgebietes. Heute stellt niemand mehr die Zugehörigkeit von Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico und Texas zum US-Staatsgebiet in Frage. Dennoch handelte es sich auch hier um ganz genau den gleichen Tatbestand.

Wenn du dieses Vorgehen als legitim bezeichnest, gibt es keinen Grund, warum du irgendwas gegen Guantanamo, die Aufmärsche in Irak, Afghanistan, Somalia, Vietnam oder Korea haben könntest. Diese waren genauso legitim oder eben auch nicht. Sie stehen alle auf einer Stufe.

Ich sage dir, das ist Bullshit! Ein Unrecht lässt sich nicht mit dem Unrecht eines Anderen rechtfertigen.

Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass Menschen wie du, die eigentlich zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können sollten, sich auf die Seite des Rechtsbruches schlagen und damit der Demokratie und der Freiheit einen Bärendienst erweisen.

Das hat mit einer linken Position nichts mehr gemein. Das ist einfach nur schäbig!

Kommentar von voayager ,

Wenn die Ansicht, man könne einen rückständig reaktionären Gottesstaat
einfach mal kassieren, gängige Praxis und völkerrechtlich nicht zu
beanstanden ist, hättest du ja keine Einwände gegen den US-Einmarsch im
Irak und in Afghanistan haben dürfen.

Versuch hier keine Rabulistik einzuflechten, die Nummer zieht bei mir nicht. Lass dir vielmehr ganz gepflegt sagen, dass Tibet seit 1717 ein Teil Chinas ist. Der Vergleich mit dem Irak und Afghanistan hinkt folglich gewaltig, denn diese beiden Staaten gehörten niemals den USA.

Das hat mit einer linken Position nichts mehr gemein. Das ist einfach nur schäbig!

Schäbig isses vielmehr einfach solch eine dreiste Behauptung aufzustellen. Ich lese jeden Tag die renommierteste linke Zeitung, nämlich die "junge welt". die hat von Anfang an die russische Aktion nicht beanstandet, vielmehr hervorgehoben, dass es eben notwendig war. Dies unter einem Präsidenten namens Janukowitsch nicht geschehen wäre, weil mit dem Russland sich arrangieren konnte.

Fazit. du bist nicht fähig dialektisch zu denken, auch nicht materialistisch, stehst nur auf moralistischen Stelzen. Lass einfach mal den gesunden Menschenverstand walten.

Kommentar von Interesierter ,

All deine Haarspaltereien ändern nichts an der Tatsache, dass Russland hier einen territorialen Angriffskrieg führt.

Die Junge Welt, ehemaliges FDJ Blatt bezeichnet sich selbst als antiimperialistisch und antifaschistisch. Trotzdem unterstützen die Macher einen Angriffskrieg zur Ausweitung des Staatsgebietes. 

Verlogener geht es nicht mehr. Und du kommst mir mit gesundem Menschenverstand. 

Kommentar von voayager ,

Folgendes aus einem politischen Blickwinkel heraus, sei dir ins Stammbuch geschrieben:

Nachdem der Obernarr Gorbatschow sich hatte von der NATO einwickeln lassen, man gab ihm das bloße verbale Versprechen, das diese sich nicht nach Osten hin erweitern werde, folgte der nächste Schwachkopp und Säufer namens Jelzin, mit dem die Wertestaaten Schlitten fahren konnten. Es störte diese dabe ikeinesfalls, dass dieser Exponent der Oligarchen das Weiße Haus, also das Parlament zusammenschießen liß. Wer es so sehr mit der Demokratie hat, hätte genau da aufschrien müssen, stattdessen das Schweigen im Walde und jenseits davon.

Doch zurück zur NATO. diese, unter Führung der USA weiteten sich einige Jahre vor der Rückkehr der Krim nach Osten aus, stationierten putzmunter Truppen just vor den Toren Russlands. An sich ein unerhörter Akt der Unverschämtheit. Doch damitnicht genug, nun wurde auch noch ein Raketengürtel genau vor der Grenze dieses Landes installiert, angeblich um so iranische Raketen abzwuehren, tatsächlich wie selbst ein Depp erkennt, um Moskau so in die Zange zu nehmen. Wüde nun Russland einfasch nur mit den Achseln zucken, so wie es die führenden imperialistischen Staaten es sich wünschen, dann wäre es sehr rasch mit dem A rsch an die Wand gedrückt. Warum um Himmels Willen sollte sich das ein solch großes Land eigentlich bieten lassen?

Es ist doch so wie beim Krieg und auch beim Schach, weicht die eine Seite zurück, stößt die andere um so mehr nach. Mit "Gorbi" und Jelzin ging das bequem, so dass die "Wertestaaten" schon Morgenluft witterten, doch leider haben sie sich bverrechnet, mit dem alten Fuchs namens Putin ist da einfach nix zu machen, daher dieser krankhafte Haß auf ihn. Er hat ihnen einfach die Partie versemmelt.

Und da kommst du mir mit solch dämlcien Mätzchen wie Demokratie in Gefahr, fehlende Rechtsstaatlichkeit. Entweder du schwebst in den Wolken oder du bist ganz einfach ein Heuchler. Pick dir da mal was raus.

Kommentar von Fielkeinnameein ,
Manche Dinge sind so einfach.

und dennoch zu schwer für sie ..

Antwort
von Apfelkind86, 101

Gegenfrage:

Warum sollte dein Vater mehr Ahnung und Einsicht in alle Machenschaften haben als Journalisten und Politiker?

Unter Putin ist die Wirtschaft im Eimer, das Land kommt nicht aus der Rezession, eine galoppierende Inflation, das russische Volk wird immer ärmer und Russland ist international ziemlich isoliert.

Kommentar von zetra ,

Mach dir einmal Gedanken, wer an den Niedergang der Russen, eine Schuld auf sich laed. Schreiberlinge dieser Art, wie du davon einen vorstehst, agieren mit Volksverhetzung und merken dabei nicht, dass die Schwelle zu einem neuen Konflikt immer flacher wird.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Jaja, nachdem die Amis Syrien mit Atomwaffen bombadiert haben, sind die Russen dran, was?

Du merkst doch nichts mehr....

Kommentar von voayager ,

unter Gorbatschow, unter Jelzin, diesen beiden Bankrotteuren ging es Russland noch weitaus schlechter als unter Putin.

Kommentar von karapus001 ,

Unter Putin ist die Wirtschaft im Eimer, das Land kommt nicht aus der
Rezession, eine galoppierende Inflation, das russische Volk wird immer
ärmer und Russland ist international ziemlich isoliert.

Hier noch ein Beleg, dass Deutsche fast null über Russland wissen. Und sie wollen noch Russland vorschreiben, wie sie zu leben haben?

Die Wirtschaft war unter dem (westlichen) Präsidenten Jelzin im Eimer und von Gorbatschow. Seit Putin gekommen ist, gab es einen rasanten Aufstieg in der Wirtschaft, bis es dem Westen nicht mehr gefallen hat, dass Russland Fortschritte macht. Daraus folgten ja dann Sanktionen, Nato Ost-Erweiterung, Sport politisches Instrument etc.

Der Westen versteht: Wenn die nicht westlichen Länder reicher werden, dann werden sie selber auch ärmer. Es können nicht alle Länder reich sein. Deshalb versucht der Westen in bestimmten Ländern, Kontinenten deren Fortschritte abzubremsen. In Afrika beispielsweise können sie sich kaum entwickeln, weil der Westen sich immer einmischt. In Asien lässt man Arbeiter arbeiten für 50Cent die Stunde, gegen Russland lässt man seine Sanktionen raus. Da kommt ja ein Muster raus, nicht wahr? So ist eben der Kapitalismus.

das russische Volk wird immer ärmer und Russland ist international ziemlich isoliert.

Wenn man besimmte Länder nicht entwickeln lässt, dann ist das natürlich die folgende Konsequenz. Deshalb muss man dagegen hart vorgehen. Übrigens: Im Kapitalismus wird allgemein das Volk immer ärmer, weil die Reichen immer reicher werden und die armen immer ärmer werden. Die Armen wäre natürlich die Mehrheit.

Das Russland international isoliert ist, ist westliches Grunddenken. Der Westen ist nicht die ganze Welt! Die Chinesen, Inder, Brasilianer, Syrer, Kasachen, Armenen etc. haben nichts gegen Russland. Nur der Westen hat was gegen Russland. Deshalb kann man nicht von "ziemlich international isoliert" sprechen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Hui, da hat Russland ja mächtige Handelspartner auf seiner Seite.... xD

Dann viel Spaß, Genosse.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Seine Worte sind doch alle vollkommen korrekt. Immerhin hat er einige Dinge verstanden die sie wahrscheinlich nie verstehen werden.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ne, sind sie nicht aber macht nichts....Du bist scheinbar eher der, der nur glaubt, was verstanden zu haben.

Antwort
von Geraldianer, 206

Unter Putin hat sich die Vermögensungleicheit des russischen Volkes zur höchsten der Welt entwickelt. Nur wenige Länder leiden unter einer niedrigeren Kriminalität und das Land ist nicht mal in der Lage, die eigenen Lebensmittel zu produzieren.

http://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Russland-Kaese-mit-Palmoel-gepansch...

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