Warum wird man direkt als psychisch krank abgestempelt, wenn einem die Menschheit egal ist und man sich nicht anpassen möchte?

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8 Antworten

Andere empfinden Dein Verhalten eventuell als "nicht ganz normal", weil sie selbst anders sind, vermutlich wie die Mehrheit der Menschen, die Freude am Leben dadurch ausdrückt, dass sie sich mit anderen austauscht, Spaß hat etc.

Wenn Du ein Leben als Einsiedlerkrebs als perfekt für Dich betrachtest und dem anderen "Sein" nichts abgewinnen kannst, ist das doch völlig in Ordnung. Sei ein bisschen nachsichtig mit denen, die das nicht verstehen können. Und mach weiter Dein Ding.

Ich denke, daß keine Außenstehenden das Recht haben, über das Leben eines anderen zu urteilen, sofern diese Person mit sich zufrieden ist und keine Gesetze bricht.

Ich bin teilweise auch kein Menschenfreund und mache im Grunde, was ich will ohne mich erklären zu wollen.

Gleichzeitig bin ich aber trotzdem sozial (das geht gar nicht anders, wenn man Kinder hat und in der Berufswelt sich befindet)

Wenn du volljährig bist und auf eigenen Beinen stehst, kannst du machen was du möchtest. Ich verstehe aber, daß sich deine Mutter Sorgen macht, solange du zuhause wohnst. Ich bin selbst eine Mutter.

Das hatte ich mich auch schon oft gefragt und keine Antwort gefunden. Es ist wohl irgendwie so eine gesellschaftliche Norm, die ich aber nie verstand. So viele reden so oft so viel Unsinn, dass ich es als die pure Zeitverschwendung betrachten würde, aber es ist vielen wohl irgendwie wichtig. Auch auf Partys und Weinfesten bin ich nicht mehr so richtig dabei. Ich trinke ohnehin keinen Alkohol mehr, aber lasse mich dort trotzdem mal sehen. Nur hege ich da mittlerweile ein gewisse Ablehnung gegenüber den Menschen oder das was die Menschen da aus sich gemacht haben.

Ich bin an sich nicht gänzlich misanthropisch und Du wahrscheinlich auch nicht, aber ich will eigentlich nur mit Leuten zu tun haben, die mich wirklich interessieren und habe ein Problem mit gesellschaftlichen Zwängen bei denen ich unbedingt mit Leuten zu tun haben muss. Ein Beispiel sind außerbetriebliche Aktivitäten mit Arbeitskollegen. Als ob man sich nicht genug während der Arbeitszeit sehen würde :)

Was das Label "psychisch krank" angeht, so trifft dies auf viele zu die irgendwie anders als otto-normal sind.

Solange du keinen Leidensdruck verspürst, ist das geschilderte Verhalten nicht als Krankheit zu bewerten.

Wo liegt dann das Problem? Du wärst erst psychisch gestört, wenn du morden und vergewaltigen würdest. Doch in dem Fall ist dem nicht so.

Also nein...

Man sagt Tränen sind das Blut der Seele

Kommentar von Spirit528
30.03.2016, 22:03

Man sagt beim Nasenbluten weint die Seele.

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Ich denke mal, die Abstempelung als psychisch krank ist hier in der Tat falsch, wenn die Situation so besteht, wie du sie beschreibst.


bleib einfach so wie Du bist, so ist es richtig, das bist Du!!!

hardty

Kommentar von LLawliet385
30.03.2016, 22:10

Lass die andern sich verändern und bleib so 

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