Frage von rainclouds, 78

Warum verstehen 95% der Hundebesitzer nicht, wenn Leute Angst vor Hunden haben und sind häufig auch noch unfreundlich?

Ich habe Panik (wirklich Panik, ich heule und tendiere dazu, mich hinter Mitmenschen zu verstecken, sofern ich nicht aufgrund panischen Hyperventilierens mehr oder weniger bewegungsunfähig bin) vor Hunden, und finde es nicht besonders witzig, wenn Hunde an mir schnüffeln, in Parks wie gestört an mir vorbeirennen/ mir die ganze Zeit um die Beine streichen.

Ich habe wirklich Angst, aber sämtliche Hundebesitzer lachen, "Der will nur spielen."

Ja toll, ich nicht.

Warum schaffen sie es alle nicht, zu akzeptieren, dass jemand Angst vor Hunden hat und sie ihren Hund eventuell mal zurückpfeifen müssen? Ich meine, ich schaffe es ja auch, für andere Leute beispielsweise Spinnen auf Klassenfahrten oder irgendwas zu entfernen und sage nicht "Die will nur leben" und lache sie aus, weil sie Panik haben.

Antwort
von kerkdykhotmail, 59

Hallo rainclouds,

ja, ich kann Dich gut verstehen denn es ist wirklich so, dass dabei keiner versteht, was für eine Angst es im Menschen auslösen kann.

Weil es nun aber mal so ist, solltest Du an Dir Arbeiten damit die Angst weniger wird, denn Du wirst immer im Nachteil sein, wenn Du Hunde oder Tiere begegnen wirst.

Je ruhiger Du Dich gegenüber Hunde verhällst, desto weniger wirst Du von

ihnen umworben.

Ein Hund merkt schnell ob jemand Angst hat oder nicht. Darum solltest Du nie

vor einem Hund die Flucht ergreifen, sondern stehen bleiben und zeigen das

Du nichts von ihm willst. LG.KH.

Antwort
von Undsonstso, 56

Egal um welche Phobie es sich handelt, es fällt nicht Betroffenen schwer, sich hineinzudenken.... Um so schwerer fällt es einem absoluten Tier- / Hundefreund zu verstehen, dass es Menschen gibt, die Panik vor Hunden haben.

Dass du solchen Hundehaltern mit null Toleranz und Verständnis  bezüglich einer Phobie vor Hunden begegnet bist , tut mir leid. Dass du die Zahl dieser unempathischen Hundehalter so hoch ansetzt, überrascht mich. Ich kann das nicht einschätzrn, da ich keine Angst vor Hunden habe.

Ich glaube dir das aber so, weil ich i-wie das Gefühl habe, dass Hunde heutzutage immer mehr verhätschelt werden. Man sollte sich nur angucken, was es  für Equipment für jene tierischen Lieblinge gibt.....

Erschreckend, man könnte meinen, dass viele Menschen mittlerweile ihre Hunde immer mehr vermenschlichen und ihnen einen höheren Stellewert zugestehen als ihren "unbehundeten" Mitmenschen.

Lass dir nur nicht einreden, dass etwas mit dir nicht stimmt, weil du eine "Phobie" hast. Ich z.B. habe Angst vor dem Fliegen, darum setze ich mich nicht in ein Flugzeug. Ich brauche keine Therapie, denn ich fühle mich nicht beeinträchtigt im Leben.......... Gleiches gilt für dich. Du musst nichts gegen deine Phobie machen, denn du würdest dich auch nicht einem Hund aussetzen. Eigentlich sind es die Hundehalter, die ihre Hunde nicht richtig erziehen !!

Antwort
von PicaPica, 78

95 % der Hundebesitzer sind so, weil sie es nicht nachvollziehen können, dass es anderen Menschen nicht so geht wie ihnen und Hunde nicht lieben können, oder sie sind zu gleichgültig und sagen sich, der hat noch nie etwas gemacht, warum soll er jetzt damit anfangen, was natürlich nicht von Verantwortungsbewusstsein zeugt. Hattest du mal schlechte Erfahrungen mit Hunden?

Antwort
von TorDerSchatten, 45

Ich habe einen Hund, der zudem noch etwas bedrohlich aussieht (engl. Bulldogge). Ich führe meinen Hund an der Leine. Somit kann dieser überhaupt nicht zu anderen Leuten hingehen.

Allerdings sehe ich es nicht ein, von meiner Seite aus aktiv die Straßenseite zu wechseln, wenn mir jemand entgegenkommt.

Auf unserem Grundstück und im Haus läuft mein Hund frei herum. Wenn ein Besucher Problem mit meinem Hund hat, dann soll er bitte nicht mehr kommen. Ich werde ihn keinesfalls auf unserem Grund an die Leine nehmen.

Kommentar von Blindi56 ,

Das Problem ist, dass ein Hund die Angst spüren und riechen kann, und dann möglicherwesie ungewöhnlich reagiert. Daher kann man keinem an einer Angststörung Leidendem zumuten, einem Hund nahe kommen zu müssen. Das hat dann übrigens nichts mit der Rasse zu tun, bestenfalls mit der Größe, oder aber Ähnlichkeit mit einem, dem man die Störung verdankt.

Wie läuft es bei dir mit Briefträger und Co.? Bleiben die draußen?

Ich würde als Besitzer eines großen Hundes schon mal ab und zu bereit sein, den kurz wegzusperren....oder auch einen großen Bogen um Fremde zu machen. Aber ich hab leider auch die Erfahrung gemacht, dass gerade Besitzer von Bulldoggen und "Kampfhunden" (u.ä.)  da sehr offensiv sind. "Der tut ncihts und muss daher nicht an die Leine." Und die haben auch kein Verständnis dafür, dass man sich nicht von dem überaus freundlichen Hund vollsabbern lassen möchte.

Die Wahl der Hunderasse ist ja oft auch ein Statement. Möchte ich DIR hier NICHT unterstellen, aber solche Besitzer zerstören das Image aller anderen.

(Ich hab übrigens keine Angst vor Hunden, nur Respekt vor fremden, aber ich kenne jemanden mit so einer Störung, und weiß, wie sich das auswirkt).

Kommentar von TorDerSchatten ,

Deswegen habe ich meinen Hund immer an der Leine, wenn ich mich im öffentlichen Raum bewege. Wem es nicht gefällt, wenn ich auf dem Gehsteig laufe, kann er ja einen Bogen um uns machen. Der Hund läuft auch bei Fuß. Ich sehe es NICHT ein, die Straßenseite zu wechseln, wenn mir ein Passant entgegenkommt.

Was ich auf meinem Grundstück mache, geht niemand was an, da es Privatgrund ist. Der Hund läuft frei.

Die Briefträger kennen ihn und mögen ihn - und umgekehrt auch.

Antwort
von Blindi56, 66

Die wenigsten Menschen können sich vorstellen, dass man vor Hunden wirklich eine derartige Angst hat (bestenfalls vor ganz großen, die die Zähne fletschen und knurren), und die Besitzer der kleinen netten Vierbeiner schon gar nicht. Viele denken, der hasst Hunde und stellt sich an.

Idealerweise wäre ein Hund so gut erzogen, dass man ihn ruhig zu sich rufen kann, wenn er auf Fremde zu läuft (das dürfte meiner erst gar nicht), denn wenn der Besitzer anfängt, zu schreien, und der Hund trotzdem nicht hört, klingt das viel gefährlicher als es ist. und macht dem Gegenüber womöglich noch mehr Angst. Daher lassen es viele einfach und denken: ICH weiss ja, dass der nichts tut, also passiert auch nichts.

An Deiner Stelle würde ich den Besitzern einfach mitteilen, dass Du richtig Angst hast, und sie doch bitte den Hund wegholen möchten. Notfalls zieht als Argument immer, Du seiest als Kind mal von so einem kleinen (oder großen) gebissen worden. Und bitte weder fuchteln, noch schreien, noch treten, das verwirrt den Hund, der ja nur freundlich sein will (ich weiß, dass Dir das nicht leicht fällt).

Vielleicht könnte Dir eine Art Desensibilisierung mit den kleinen Hund eines Bekannten etwas helfen, die Viecher besser verstehen udn einschätzen zu können?


Kommentar von kreuzkampus ,

Genauso ist es, blindi! Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass Angst vor Hunden eine Krankheit ist, an der keine Hund Schuld hat. Insofern bewerte ich diesen Beitrag auch nicht über. Ein Schreibe ist hier ja nahezu ein Hundehasser, und so ein Verhalten ist ganz schlimm. Wenn jemand Angst hat, ist das eine Sache; wenn jemand nicht bereit ist, mit Tieren zu "leben", ist er für mich ein bedauernswertes Geschöpf. Bei diesen Menschen gibt es leider auch die Steigerungsform, dass sie Gift u.ä. auslegen. Darauf gäbe es bei mir eine Gefängnisstrafe ohne Bewährung. Ein weiteres Problem sind allerdings Hundehalter, die ihren Hund nicht erziehen können. Wenn ich da gar zu Heftiges erlebe, rede ich mit denen schonmal ein klare Wort und empfehle ihnen eine Hundeschule. Unser Rauhaardackel Moritz konnte ohne Leine laufen; aber er wäre nie und nimmer auf einen Fremden zugegangen, um ihn zu beschnuppern. Wenn doch, hätte er auf "Fuß" sofort reagiert; und so muss es sein. Eine andere Spezies ist aber auch nicht zu vergessen; nämlich die Menschen, die jeden niedlichen Hund streicheln, ohne vorher zu fragen, ob sie das dürfen.....Aber eigentlich ist das ein Thema für ein Forum und nicht  für GF :o)))

Kommentar von Blindi56 ,

Man darf aber Leute, die Angst vor Hunden haben (mit wirklich körperlichen Symptomen) auf keinen Fall mit den Hundehassern in einen Topf werfen, die auch noch Gift auslegen, DIE haben eine ganz andere Krankheit als eine Angststörung.

Antwort
von Maxipiwi, 53

In Panik auszubrechen,weil ein Hund vorbeiläuft,ist einfach schwer zu verstehen.Wie schon gesagt wurde,solltest du das mal behandeln lassen.

Antwort
von padalica, 63

Da viele Hundebesitzer es halt absolut nicht verstehen können , da ihr wuff wuff ja ein ganz lieber ist.

Sie können und wollen sowas halt nicht verstehen, obwohl es viele Menschen gibt die, so wie du, panische Angst haben.

Antwort
von nope23, 40

Ich versteh dine Problem total und besitze auch keinen Hund und dass soll jetzt auch wirklich nicht als Angriff rüberkommen aber wenn du Angst vor Hunden hast musst du halt auch was dagegen tun(Therapie...). Ich kann dich verstehen wenn du sagst dass du nicht möchtest das bei dir Hunde rumlaufen und erhlich gesagt finde ich das es schon zu weit geht wenn der Hund einfach anfängt  an dir hoch zu springen aber du musst auch mal die andere Seite sehen warum sollen sich alle nach dir richten nur weil du angst hast ich mein du musst ja nicht unbedingt z.B. inden Park gehen wo Hunde rum laufen und nur weil ich vorwas angst habe kann ich das anderen nicht verbieten das ist halt das zusammen leben.

Als Tipp von mir mach entweder wirklich professionall eine Therapie oder kauf dir nen Hund. meine Mom hatte früher auch Angst vor Hunden dann hatte mein Onkel sich einen gekauft und so mit musste meine Mom mit Hunden umgehen und das ende vom lied ist jetzt hat sie auch einen. Klar ist es schwer Ängste zu über winden aber es ist ja auch nicht in deinem Interesse dein ganzel Leben in Angst zu verbringen Hunde gehören hier halt dazu und das wird sich eher nicht ändern. :)


Kommentar von robi187 ,

nur weil ander ein hobby betreiben müssen ander was tun?

wo kommen wir den hin?

Kommentar von nope23 ,

ein Tier ist ja wohl mehr als ein Hobby und ja warum muss ich besoffene Fußballfans tolerieren?? so als beispiel

Antwort
von kreuzkampus, 46

Ich habe keine Hundebesitzer kennengelernt, die bei panischem Verhalten anderer Menschen gelacht haben. Das tun gewiss auch nicht "sämtliche" Hundebesitzer und nicht einmal die meisten. Du kannst Dich am besten schützen, wenn Du auf die andere Straßenseite gehst, wenn ein unangeleinter Hund kommt. Ansonsten hilft es, wenn Du schon aus der Entfernung sagst ; "Ich habe Angst".

Kommentar von robi187 ,

nur wer ein hobby hast soll der ander auf die andere straßenseite gehen?

genau das ist das eweige schönreden aller (oder den meisten hundehalter)

da wird schnell gemobbt.

ich bin dafür das hundehalung nur noch auf einem eigen grundstück erlaubt werden kann. (wie fühlt sich so eine aussage an?)

denn über all in den städte ist der sondermüll der außscheidungen verboten?

jedes belle ist eine belästigung wenn das viele tolerieren so bleibt dies aber eine belästigung?

eigentum verpfichtet?

angst ist ja nur eine form der belästigiung?

Kommentar von KleinToastchen ,

Deinem Text nach zu urteilen, müsste man dann aber auch Kinder einsperren und nur auf dem eigenen Grundstück halten. Das Rumgeschreie ist nämlich für viele auch eine Belästigung.. 

Antwort
von Russpelzx3, 46

Das einzige was ich dazu sagen kann: Geh zum Psychologen, der kann dir bei deiner Phobie helfen. Sich deswegen jetzt über andere beschweren ändert gar nichts

Kommentar von robi187 ,

sollen doch die tierhalter zu psychologen gehen weil sie meinen sie seinen tierfreundlich? dabei kommen die meiste tierschädliche handlungen genau bei diesen menschen vor?

tierfreunde halten keine tiere oder sie haben eine super fachliche ausbildung

Kommentar von Russpelzx3 ,

Du hast echt keine Ahnung.

Antwort
von Bleihorn, 50

Es gibt nunmal auch Idioten auf der Welt^^. Hätte ich einen Hund dann würd ich ihn wegziehen von jemand der Panik davor hätte. Das macht man nunmal als sozialer Mitbürger. Aber manche Leute haben da zu wenig soziale Kompetenz.

An deiner Stelle würde ich umgehend eine Angst-Therapie machen! Denn du wirst (zumindest hier in Deutschland) immer wieder auf Hunde treffen, und denen musst du ohne Angst begegnen können denn sonst bekommste noch eines Tages einen Herzkasper.

Wünsche dir einen Hundefreien Tag :)

Kommentar von Undsonstso ,

Furchtbarer Tipp  "Mache-eine-Therapie"....

Mein Gegen-Rat:

Wenn man es clever anstellt (mit Zeugen), könnte man den Herzkasper dann auch als Fehlverhalten durch  den  Hundehalter verursacht , deklarieren. Dann hat dieser den Schwarzen Peter und zahlt...... Und für den lieben Bello zahlen viele Hundehalter gern....

Antwort
von KleinToastchen, 48

So Leute findest du überall und in jedem Bereich im Leben.. Das ist die Ignoranz der heutigen Gesellschaft, egal ob mit oder ohne Hund. 

Antwort
von honeytreauser, 48

Wenn sie es nicht ernst nehmen dann Schrei sie sollen denn Hund von dir weghalten! !!!

LG :)

Kommentar von rainclouds ,

Ich bin dann halt leider nicht mehr in der Lage zu schreien und eigentlich sollte man das auch selbst bemerken, oder? 

Kommentar von PicaPica ,

Einigermaßen feinfühlige Menschen tun das auch, sind halt leider nur zu Wenige.

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