Frage von DogFreakGirl, 467

Warum sind Züchter so unverschämt?

Mich würde interessieren warum jeder Züchter so unverschämte Preise hat. Ich bin 25, hätte super gerne einen Hund aber um Gottes Willen ich bin kein Esel der Gold ka-ckt.

Wie können züchter so unverschämt sein Hund sich an einem Hund eine Golde Nase verdienen wenn sie Tausend bis Zweitausend € wollen?

Ich will einen Hund und nicht sonst was kaufen.

Kennt ihr einen Shar Pei Züchter der nicht so dreist ist?!

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 158

Vorsorgeuntersuchung der Hündin, vor dem Deckakt mit Abstrich, ev. Bluttest: 60.- €
Impfung beginn der Läufigkeit gegen Herpes: 60.- €
Deckakt von einem durchschnittlichen, gesunden und zur Zucht zugelassenem Rüden: 500.- € aufwärts
Durchschnittliche Fahrtkosten zum Deckrüden und Hotelübernachtung: 300.- €
Ultraschall zur Feststellung der Schwangerschaft: 30.- €
Ultraschall und Kontrolluntersuchung bei der fortlaufenden Schwangerschaft: 30.- €
Röntgenuntersuchung vor der Geburt wegen genauer Anzahl, Größe und Lage der Welpen: 50.- €
u.U. Kaiserschnitt: 600.- €
Aufzuchtsfutter für die Hündin und Welpen für die kommenden 2 Monate: 300€
Dreimalige Entwurmung der Welpen und Mutter in den ersten 8 Wochen: 110.- €
Erste Vorsorgeuntersuchung der Welpen und der Mutter: 50.- €
Erste Grundimunisierung der Welpen: 220.- €
Zweite Vorsorgeuntersuchung: 50.- €
Chippen der Welpen mit EU-Heimtierausweis: 200.- €
Wurfabnahme mit Fahrtkosten: 80.- €
Wurfmeldung und die Erstellung der Papiere: 250.- €
Putzmittel und Waschmittel: 50.- €
Decken und Tücher: 50.- €
Erhöhter Strombedarf durchs Waschen, Trocknen, ev. Wärmelampe oder zusätzliches Heizen: 100.- €

Macht 3.060€.

Bei dieser Aufzählung fehlt die Zuchthündin (ebenfalls 1.000€ - 1.500€), die Ausstellungsgebühren, die Gebühren für Zuchtseminar und Zuchtzulassung und die Grundausstattung (Wurfkiste etc.)

Über den Daumen gepeilt: 6.500€.

Bei einer Wurfstärke von 5 Welpen macht der Züchter ein Minusgeschäft, bei 8 Welpen erwirtschaftet er einen Überschuss zwischen 1.500€ und 5.500€. Das ist der Lohn für die Aufzucht der Welpen, die von Beginn an rund um die Uhr betreut werden müssen, die Sozialisiert werden müssen und für die ganzen Informationsgespräche mit Interessenten und Termine mit den späteren Käufern.

Der Stundenlohn, den ein Züchter in den ersten 10 Wochen bis zur Abgabe hat, liegt damit knapp über dem Mindestlohn. Wenn Du dann noch bedenkst, dass der Großteil der (VDH-) Züchter nur um die 2 Würfe pro Jahr haben, kannst Du Dir kurz selbst ausrechnen, wie schwachsinnig Deine Überlegung ist.

Nebenbei erleben Züchter auch oft genug Würfe mit deutlich weniger als den hier berechneten 8 Welpen. Bei kleinen Rassen gibt es auch schon mal Einzelwürfe. Spätestens da wird es dann ein richtiges Verlustgeschäft.

Kommentar von inicio ,

meist liegen die preise hoeher -kaiserscneitt ab 1000euro, etc 2 wuerfe im jahr von der gelichen huendin sind nach den zuchtregeln ausgeschlossen! etc,,

Kommentar von Naninja ,

Sicherlich sind die Preise unterschiedliche und bei 2 Würfen bin ich von mehreren Hündinnen ausgegangen.
Aber so oder so wird damit niemand wirklich reich.

Antwort
von Hamburger02, 146

Irgendwie hast du den Knall nicht mitgekriegt. Ich rechne dir mal was vor:

Wurf mit 5 Hunden á 1.200,- macht 6000,-

Dazu musste der Züchter schon mal selber eine Hündin zu 1.200,- kaufen.

Die Hündin muss zuchttauglich geschrieben werden, der Zuchtwart muss den Wurfort abnehmen, die Hündin muss untersucht werden und frisst während der Trächtigkeit das doppelte. Der Deckrüde kostet ein paar Hundert Euro und Mitgleidsbeiträge im Zuchtverein sind auch fällig. Dann braucht man eine Wurfkiste und einiges an Zubehör. Das sind nochmal 1000,-

Wenn die Welpen 10 Wochen da sind, brauchen die auch Futter, Impfungen, müssen mehrfach vom Zuchtwart begutachtet und vorm Tierarzt untersucht werden. Dann kosten auch die Papiere und alle wollen Geld sehen. Dann muss man einen Auslauf bauen, der auch nicht umsonst ist. Da gehen insgesamt nochmal gut 600,-  weg.

Bleiben von den 6000,- nur noch 3.200,- übrig.

Die Welpen brauchen viel Zeit, es muss jemand zu Hause bleiben. Da ist man von morgens bis abends nur noch am Sche... putzen. 4h täglicher Aufwand ist das locker. Bei 10 Wochen wären das 70 Tage also rund 280 h.

Das ergibt einen Stundenlohn von 3200,- / 280 = 11,42.

Und das findest du unverschämt? Und wenn der ganze Wurf eingeht, was auch öfters mal vorkommt, waren die ganzen Kosten umsonst. Das nennt man unternehmerisches Risiko.

Dir wäre es wohl am liebsten, andere arbeiten umsonst, damit du dir einen Rassehund leisten kannst.

Eines kann ich dir versichern: als verantwortungsbewusster Hobbyzüchter (im Gegensatz zu Massenvermehreren) verdient man bei einem Wurf pro Jahr gar nichts, selbst bei 1.200,- pro Hund. Da kann man froh sein, wenn alles glatt läuft und die Einnahmen ungefähr die Kosten für die Hundehaltung decken. Reich ist dabei noch niemand geworden.

Kommentar von Dahika ,

Danke. Wie ich so dummdreiste Kommentare hasse. Geiz ist geil.

Kommentar von dsupper ,

Hamburger02 - prima, die Aufstellung, aber meine jahrzehntelangen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass du bei einem 6er Wurf für den Zuchtwart, den Tierarzt (mit allen Untersuchungen und Imfpungen und dem erforderlichen CHip) und mit den Papieren weitaus mehr Geld auf den Tisch legst als 100 Euro pro Welpe = 600 Euro.

Allein für die erforderlichen Welpenuntersuchungen, Impfungen und dem erforderlichen Chip legst man pro Welpe mind. 100 Euro auf den TA-Tisch - und dann darf es nicht die kleinste Komplikation bei der Geburt und der Aufzucht geben!

Wurfeintragung und Papiere kosten (verteilen wir es auf die besagten 6 Welpen) pro Welpe ca. 75 Euro = 450 Euro

Und wenn du in deine angegebenen 600 Euro auch noch die Futterkosten für 6 Welpen inkludierst - dann kommst du mit diesem 600 Euro (die ja schon für den TA ausgegeben sind) nicht sehr weit. Für hoch qualitatives Welpenfutter nach der 3. Woche kannst du pro Welpe bestimmt 2 Euro am Tag rechnen (in den ersten Wochen etwas weniger, in den späteren Wochen dafür umso mehr). Macht dann summa sumarum 6 Welpen x 2 Euro x 50 Tage = 600  Euro.

Und mir würden sicher noch mehr Kosten einfallen, selbst wenn alles völlig problemlos verläuft.

Über einen Stundenlohn von 11 Euro würde sich jeder Züchter sehr freuen!

Ansonsten stimme ich dir natürlich voll zu.

Kommentar von Hamburger02 ,

Du hast völlig recht, wollte mir bei dem schnellen Überschlag nur nicht die Blöße geben, beim übertreiben erwischt zu werden. Nach meiner langjährigen Erfahrung sieht die Praxis deutlich ungünstiger aus als die Rechnung und selbst die reicht schon aus, um die Behauptung "unverschämter Preise" zu widerlegen.

Viele Kosten berechnet man ja schon gar nicht. Natürlich haben wir die Besucher, wenn sie einen Welpen aussuchen oder "ihren Welpen" vor der Abholung besuchen, oft auch bewirtet. Aber wer rechnet da schon Kaffee und Kuchen extra? ;-)

Kommentar von dsupper ,

Ja, und manche neue Eltern kamen täglich!!

Für mich ist immer das beste Argument, dass das "Unternehmen Zucht" keine Gewinne abwirft, das Finanzamt. Denn selbst das interessiert sich nicht für die Hobbyzucht, weil auch die wissen, da bleibt nichts, wovon man Steuern zahlen könnte.

Und ansonsten würde gerade das Finanzamt schnell die Hände aufhalten!

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 116

Ich finde Hunde sollten sogar noch teurer sein, dann würde sich vielleicht nicht jeder Idi einen zulegen.

Ein guter Züchter hat sehr viele Ausgaben, lange bevor er je mit einer Hündin züchten kann müssen viele Kriterien erfüllt werden.

Eintragung im Zuchtverband, Vorstellung und Eignungserklärung für die Hündin, medizinische Untersuchungen und Lehrgänge. - Das alles kostet viel Geld.

Eine Hündin will gut versorgt sein und auch die Welpen wollen gut gefüttert, gut sozialisiert werden und gesund sollen sie auch sein. - All das kostet viel Geld.

Die Welpen sollen aufgezogen, ausgebildet, sozialisiert, geimpft und entwurmt werden. All das kostet viel Geld.

Ein Züchter kann diese Tätigkeit auch nur als Hobby (mit Verlust) betreiben, als Vollzeitjob würde man arm werden daran.

Kaiserschnitte, Welpenerkrankungen (z.B. Durchfall, Erkältung) kann sehr schnell alles sehr stark verteuern.

z.B. Nach langer Aufzucht einer evtl. Zuchthündin (2 Jahre) und etlichen Zuchtschauen und Ankörung ist es so weit, die Hündin kann belegt werden - ein Decksprung von einem Rüden kostet in der Regel 1 x Welpengeld also ca. 500 - 1000 Euro.

Jetzt muß die Hündin versorgt, gut gefüttert und regelmäßig beim TA untersucht werden. Je nach dem wieviele Welpen sie bekommt, und wie die Geburt verläuft kann es günstig oder sehr teuer werden. Ein Kaiserschnitt, wegen Geburtsverzögerung ca. 1000 Euro.

Wenn jetzt bei dieser Verpaarung nur 2 Welpen geboren werden, dann kannst du dir selber ausrechnen was dabei dann noch herausspringt.

Wir haben mal ausgerechnet, das wenn man ca. 6 Welpen bekommt, alles wie im Bilderbuch ablief und alles gesund und munter ist, dann hat man einen Nettogewinn von ca. 500 Euro. Auch hier kannst du dir ausrechnen, was es einem Züchter bringt.

Die andere Seite, was muß passieren, damit man am Hund Geld verdient:

Vermehrer, die keine Zuchtarbeit leisten, keinem Zuchtverband angehören, die Hündin mit irgendeinem Trockenfutter füttern,  die Welpen in irgendeinem Zimmer oder in einer Kiste groß ziehen und verfrüht abgeben - die verlangen dann nur 500 Euro und haben mehr Geld verdient als der Züchter, der das unter Verbandaufsicht macht und Papiere für seine Tiere bekommt.

Der Unterschied für dich: Ein 1000 Euro Hund von einem guten Züchter, mit Papieren und der Garantie wo er her kommt und wie er aufgezogen wurde, mit Gesundheitsgarantie, der dich vermutlich im ersten Jahr kaum Tierarztkosten kostet.

Ein 500 Euro Hund von einem Vermehrer, der keine Papiere hat und wo keiner wirklich weis wo er her kommt und welche genetischen Probleme die Elterntiere in sich tragen, der dich vermutlich im ersten Jahr zwischen 500 und 1500 Euro an Tierarztkosten kostet.

Überleg mal was günstiger ist? Zur Info: Mein Hund vom Züchter war ein mal beim TA wegen einer Impfung ........ in 1,5 Jahren.

Kommentar von brandon ,

Ein Züchter kann diese Tätigkeit auch nur als Hobby (mit Verlust) betreiben, 

Das ist wohl richtig. Es ist ein teures Hobby so wie es viele teure Hobbies gibt. Nur das bei denen keiner auf die Idee kommt sich ihr Hobby finanzieren zu lassen.

Ich habe mal von einer Züchterin eine Kostenaufstellung gelesen. Die wollte sogar dafür entschädigt werden weil sie in der Zeit in der sie Welpen hat auf Theater-, Kino- und Restaurantbesuche verzichten muß. 

Ist es eigentlich Zufall das besonders wohlhabende Züchter ihre Welpen am teuersten verkaufen?

Kommentar von friesennarr ,

Ich kenne etliche die mit ihrem Hobby Geld machen und ob das nun Rennen sind, oder Flugshows oder what ever - es hat mit "Hobby" züchtern nichts zu tun.

Oder wärst du der Meinung, das die dann ihr Hobbyprodukt verschenken sollten, alla - ist ja mein Hobby, können die Leute ja nix dafür - ich gebs ohne Geld ab.

Dann hätten noch mehr Idis Hunde. Ist ja schon mal schön, das das mangelnde Geld manch einem die Hundhaltung einschränkt.

Kommentar von brandon ,

Ein 500 Euro Hund von einem Vermehrer, der keine Papiere hat und wo keiner wirklich weis wo er her kommt und welche genetischen Probleme die Elterntiere in sich tragen, der dich vermutlich im ersten Jahr zwischen 500 und 1500 Euro an Tierarztkosten kostet.

Meine 300€ “Vierpfotenhündin“ hat mich dagegen in drei Jahren nicht mehr als 200€ Tierarztkosten gekostet einschließlich Kastration und sie ist fit wie ein Turnschuh. 😄

Kommentar von friesennarr ,

Warum hast du deine Hündin bei einem Vermehrer gekauft (Rasserein aber ohne Stammbaum)? Oder hast du einen Ups- Hund oder Mischling gekauft?

Da du von Mischling sprichst, denke ich nicht das du einen aus den "Rasse x Rasse egibt Rassehund" Typus gekauft hast.

Es gibt sehr wohl Leute, die "Rassehunde ohne Papiere für ca. 500 Euro anbieten, und die allermeisten sind krank.

Du solltest nicht immer alles auf dich und deine Hunde beziehen, sondern das drumherum angucken.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 112

Wenn du einen billigen Rassehund willst, dann kauf dir doch einen Welpen "vom Wühltisch".

Richte dich dann aber bitte darauf ein, ganz viel Geld beim Tierarzt auf den Tisch zu legen.

Gegenfrage: kaufst du dir auch ein billiges China-Handy für 100 Euro, das aussieht wie ein I-Phone? Warum denn nicht - ist doch das gleiche!

Wie hoch die Unkosten für seriöse Züchter sind, bevor auch nur ein Welpe verkauft ist - ist hier mehrfach aufgelistet worden.

Antwort
von dogmama, 137

Züchter der nicht so dreist ist?!

und wie kannst Du so dreist sein und Dir ein solches Urteil über Züchter erlauben?!

was weißt Du denn von verantwortungsvolles züchten?

Was meinst Du viel Geld ein Wurf verschlingt bis die Welpen das Verkaufsalter erreicht haben?

Wie viele Kosten die Zuchtuntersuchungen und Zuchtzulassungen, gutes Futter, Impfungen, Entwurmungen, Tierarzt etc. verursachen? 

Dabei gehen ganz ganz locker mehrere tausend Euro drauf, von der Zeit die man investiert mal ganz abgesehen...

Nur Vermehrer die keinen Wert auf Gesundheit und besondere Hege und Fürsorge ihrer Hunde legen, können die Welpen zu Schleuderpreisen an den Mann bringen. 

Shar Peis sind übrigens krankgezüchtet und auf Grund der starken Faltenbildung meist auch mit unheilbaren Ekzemen übersäht! 

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 112

das ist in keinster weise unverschaemt. meist decken solche preise -fuer einen eingetragenen welpen aus serioeser zucht- mind 1000 euro - noch nicht mal alle unkosten eines zuechters.

bevor man eine zuchtserlaubnis bekommt , muss der hund einige gesudheitsuntersuchungen bestehen, dann muss er gekoert sein. der zuechter muss mitgleid in einem von einem VDH anerkannten zuchtverband sein, der zuechter muss zuchtseminare besuchen und fuer den deckrueden eine deckgebuehr von ca 1000 euro bezahlen.

seine raeumlichkeiten muessen den vorschriften fuer eine zucht entsprechen.

das heisst bevor der zuechter einen welpen verkauft hat, hat er schon auslagen von einigen 1000 euros..

ich war zugelassene zuechterin. ich habe nur verlust gemacht. verantwortliche hundezucht ist eine harte und zeitraubende aufgabe, bevor man die rasselband abgeben kann ist man mind 3 monate ans hausgebunden, hat oft einen 18-20 stunden tag, ist ewig am putzen, fuettern und beaufsichtigen der welpen..

der kaufpreis fuer einen welpen ist im vergleich zu den laufenden monatlichen kosten gering. pro monat fallen immer regelmaessige mind 100-150 euro an..fuer futter/tierarzt/hundesteuer/hundehaftpflicht/etc...

beim kauf eines hundes kannst du etwas "sparen" wenn du einen tierhiemhund nimmst..bei den laufenden kosten hat man keinen spielraum. 

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 25

Ganz ehrlich, ich finde es dreist, wie Du Dich hier über die Züchter ausläßt. Sorry, aber dafür habe ich NULL Verständnis. Wenn Du Dir keinen Hund leisten kannst, dann laß es. Übrigens - auch seriöse Whippet-Züchter verlangen so viel Geld.

Kommentar von wotan0000 ,

..aber ein Angebot von Nachbarn macht Geiz wieder geil. :(

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 132

Hallo,

du bist doch ncht gezwungen dir einen reinrassigen Welpen zu kaufen. Es gibt genug Hunde in Tierheimen in allen Größen, ALterklassen, Formen, Farben, Ansprüchen, ...Mit unterschiedlichstem Temperament und und und.

In HH saß bis vor kurzem sogar ein Shar Pei. Der Züchter kann seinen Hund zu dem Preis verkaufen, den er will - ist doch sein Bier. Er hat eine Menge Ausgaben um die Welpen vernünftig (!) groß zu ziehen. Dazu kommen noch die Haltung der Elterntiere + gesundheitliche Überprüfungen und und und.

Natürlich gibt es "billig" Rasswelpen. Da hats du die Kosten dann häufig hinterh, in Form vom Tierarzt.

Meiner ist ein Mix. TA meines Vertrauens angerufen, geschildert was ich für einen Hund suche und ob er was wüsste. Er wusse von ein paar "Ups"Würfen, und da war was für mich bei. Den Hund meiener Eltern haben wir aus dem TH, sehr knuffiges Kerlchen. Usneren Familienhund hatten wir auch vom Züchter - ist ein ganzes Monatsgehalt für drauf gegangen - der hat uns 18 Jahre treu zur Seite gestanden.

ÜBerleg doch mal was du im Monat für einen Hund der Größe ausgeben würdest - alleine an Futter, dann rechnest du noch die Kosten von TA, Steuer und HAftpflicht drauf, legst das ein Jahr beiseite und hast den Kaufpreis zusammen

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, Rassehundzüchter können verlangen was sie wollen, genau wie Designer-Labels. Da beschwert sich auch keiner über die Preise und geht lieber zu Kik.

Nur Hunde müssen billig sein, der Fernseher, die Jeans, das Parfum, das darf schon was kosten... da kritisiert keiner die Preise und fragt, ob die gerechtfertigt sind.

Kommentar von dsupper ,

Und bitte die überaus teuren Smartphones nicht vergessen - möglichst jedes Jahr ein neues - und viele davon kosten fast so viel wie ein Rassehund!

Kommentar von Isildur ,

Es wäre wirklich fantastisch, wenn die User, die Beiträge schlecht
bewerten, einfach ihre Kritik dazuschreiben würden - sonst ist der Pfel
irgendwie wenig zielführend.

Antwort
von turnmami, 137

Weite Bekannte von uns war der Hund vom Züchter auch zu teuer. Die haben sich dann einen Hund aus dem Ausland geholt, weil der viel billiger war.

Der arme Hund. Mittlerweile haben sie ein vielfaches an Tierarztkosten ausgegeben, was ein gesunder Hund vom Züchter gekostet hätte!

Wenn du dir die Anschaffungskosten nicht leisten kannst, dann suche dir einen Mischlingshund oder einen Hund aus dem Tierheim. Du solltest aber bedenken, dass JEDER Hund viel Geld kostet!

Antwort
von procanis, 9

Die Anschaffungskosten sind noch das wenigste, was so ein Hund kostet! Allein EINE Verletzung z.B. Beinbruch kostet ein vielfaches, des Einkaufspreises.

Die gesparten Welpenkosten kannst Du aber natürlich beim Shar Pei vom Wühltisch ja dann gleich zurücklegen für HD und ED Operation, medizinisches Face-Lift mit Augenlid-Korrektur, Behandlung der diversen Hautkrankheiten und für die eventuell nötige Verhaltenstherapie, weil der Welpe im finsteren Stall groß wurde und viel zu früh von der Mutter wegkam.

Wenn Du Pech hast stirbt der Welpe aber schon vorher an Parvo oder Verwurmung. 

Antwort
von Besserwisserin3, 159

Wenn du nicht mal einen gesunden Welpen vom Züchter leisten kannst oder willst solltest du erst gar keinen haben!
Wer einen Hund halten will braucht immer angespartes für Notfälle. Außerdem ist der Anschaffungspreis das geringste in einem Hundeleben.

Antwort
von Mich32ny, 150

Welpen kosten  den Züchter auch Geld . Reinrassige  Welpen  können  auch  mal an die 1000 + Euro kosten.  

Im Tierheim  gibt es leider  genug  Hunde das wäre eine Möglichkeit für dich   

Kommentar von wotan0000 ,

Nee, muss doch trotzdem was besonderes sein und mit Ahnentafel. :-)

Antwort
von Bitterkraut, 143

Das ist nicht unverschämt.

Ein Züchter braucht für seine Zuchttiere Zuchttauglichkeitsgutachten, er muß Züchterseminare besuchen, er muß ggf. Decktaxe zahlen, die Hündin muß während Trächtigkeit und Geburt tierärztlich begleitet werden, die Welpen müssen versorgt, betreut, geimpft und gechipt werden, sie müssen einen EU-Heimtierausweis bekommen - denkst du, das gibts alles umsonst?

Oft müssen die Züchter noch Geld mitbringen, um das alles finanziert zu bekommen.

Billiger sind Wühtischwelpen, die haben nichts von alledem. Da trägst du halt dann das zum Tierarzt, was du beim Züchter mehr bezahlst, falls der Welpe überhaupt überlebt.

Warum willst du überhaupt eine Qualzucht? Hast du dennVostellung, was du da an Euro zum Tierarzt bringen mußt?

Kommentar von Bitterkraut ,

Hunde sind eben Luxustiere. Ein Hund kostet in seinem ganzen Leben 25-30.000 Euro. Da ist der Anschaffungspreis das Geringste.

Kommentar von dandy100 ,

Hunde sind keine Luxustiere - sie sind nur zur Ware verkommen.

Seit Jahrtausenden habe Menschen mit Hunde gelebt, ohne dass man ein Vermögen für sie ausgeben musste; noch vor 20 Jahren konnte auch Otto Normalverbraucher problemlos einen Hund erwerben und lebenslang versorgen, ohne dabei arm zu werden - heute kann er sich mal mehr einen aus dem Tierheim leisten, weil der auch zwischen 200 und 300 Euro kostet - wie Tierarme arbeiten und welche Zuschüssse sie von den Städten und Gemeinden  kriegen -  und  leider auch nicht kriegen, weiß ich genau - das soll dazu beitragen, das Leid der Tiere zu bekämpfen?

Und was die Zucht betrifft: Zuchttauglichkeitsgutachten, Zuchtuntersuchungen Zuchtzulassungen, Deckgebühren usw usw. macht das eigentlich niemanden mal stutzig? Das ist nichts weiter als ein Riesengeschäft mit der Ware Hund

Schöne neue Welt, kann ich dazu nur sagen

Kommentar von dsupper ,

Ja klar, und weil die Tierheim so hohe Unterstützungen und Zuschüsse bekommen - hampeln sie so knapp an der Überlebensgrenze. Nur die städtischen Tierheime, von denen es viel zu wenige gibt, haben ausreichend finanzielle Mittel. Alle anderen Tierheim, die die kommunalen Aufgaben übernehmen (müssen), kämpfen ums Überleben.

Kommentar von Bitterkraut ,

Du magst ja recht haben, aber es ist wie es ist. Wer nicht zahlen will, bekommt keinen Rassehund mit Papieren. Die meisten Züchter haben Wartelisten.

Früher wurden die Hunde aber auch früher entsorgt, nämlich dann, wenn sie krank wurden und nicht mehr zur Arbeit getaugt haben.

Kommentar von dsupper ,

und bekamen die Reste vom Tisch, von qualitativer tierärztlicher Versorgung ganz abgesehen

Kommentar von wotan0000 ,

Damals wurden die meisten Hunde aber auch nicht so alt.

Grund: tierärztliche Versorgung ist besser geworden, womit wir wieder bei den TA-Kosten sind.

Ein Hund ist Luxus.

Und der verantwortungsvolle Halter gibt im Schnitt 25000 bis 30000 € für sein Tier aus.

Was zählt da der Anschaffungspreis von ca 350 oder 1500 €.

Antwort
von HalloRossi, 104

Eigentlich macht nicht der Züchter den Preis sondern der Rassehundeclub schlägt eine Richtline vor. Beim DRC zB steht das offen auf der Seite( ich glaube 1300,-) . Nun hat der Züchter ja einen gewissen Spielraum , der oft auch berechtigt ist, wenn er zB 3500 km zum decken gefahren ist, die Hündin unzählige Titel hat usw. Deshalb kosten einiger Retriever zB auch manchmal 1600,-. Allerdings nehmen manche DRC Züchter einfach völlig unbegründet auch manchmal so viel Geld und das ist dann tatsächlich unverschämt. Aber 1000-1400 für einen Sharpei ist bestimmt nicht zu viel. Kann ich mir grad nicht vorstellen

Kommentar von Bitterkraut ,

Wer nen Shar Pei will, braucht sowieso gut Kohle, weil die TA-Kosten sehr hoch sein werden. In kurzer Zeit höher als der Anschaffungspreis.

Kommentar von HalloRossi ,

Das stimmt

Antwort
von Herb3472, 129

1.000,- bis 2.000,- € ist für einen Rassehund nicht ungewöhnlich. Wenn Du das nicht zahlen kannst oder willst, kannst Du Dir ja einen aus dem Tierheim holen. Die sind gratis und froh, wenn sie da rauskommen. Und vom Charakter her sicherlich nicht schlechter.

Kommentar von Bitterkraut ,

Im Tierheim sind die Hunde auch nicht gratis.

Kommentar von brandon ,

Nein! Die sind nicht gratis.

Kommentar von Herb3472 ,

 Korrigiere mich:

NEIN, DIE SIND NATÜRLICH AUCH NICHT GANZ GRATIS!  Aber was man da zahlt, ist vergleichsweise ein Trinkgeld.

JETZT ZUFRIEDEN?

Kommentar von dsupper ,

Na, wenn für dich 250 - 350 Euro nur ein "Trinkgeld" ist - dann hast du Recht. Denn so viel zahlst du durchschnittlich auch beim Tierheim für einen Hund.

Kommentar von Herb3472 ,

Na, wenn für dich 250 - 350 Euro nur ein "Trinkgeld" ist - dann hast du Recht

Relativ gesehen schon - im Vergleich dazu, wofür die Leute sonst noch ihr Geld beim Fenster rauswerfen. Und im Vergleich dazu, was ein Hund für die Dauer seines Lebens kostet.

Kommentar von dsupper ,

Es ging aber nicht darum, was ein Hund übers Lebens verteilt kostet, sondern darum, dass du geschrieben hast, ein Tierheimhund wäre gratis und das dann auf das "Trinkgeld" revidiert hast. Gegenüber dem Kaufpreis für einen Rassehund von 1000 - 1500 Euro würde dein "Trinkgeld" dann immerhin ca. 20 - 30 % betragen - ein hohes "Trinkgeld" also.

Kommentar von Herb3472 ,

Hundehaltung kostet viel Geld. Im Vergleich dazu sind Anschaffungskosten von 300,- Euro +/- 100,- eine Bagatelle. Ein Tierarztbesuch kann wesentlich mehr kosten. Und wer sich das nicht leisten kann oder will, der kann halt keinen Hund halten. So einfach ist das.

Antwort
von kakashifan009, 134

Na ja, klar sind Rasse Hunde teuer, aber du musst auch bedenken das es eben auch ein enormer Aufwand ist - Rasse Hunde müssen immer bestimmte Merkmale erfüllen usw... und jeder möchte doch an seiner Arbeit etwas verdienen

Hol dir lieber einen Hund aus dem Tierheim, da gibt es genug arme die auf ein liebevolles neues zu Hause warten und denen es nicht so gut geht, wie denen beim Züchter 

Antwort
von TheSynchro, 143

Züchter verkaufen Hunde ziemlich teuer weil diese 1. Reinrassig sind und 2. Kostet es auch verdammt viel geld immer wieder Hunde aufzuziehen.

vllt sind tausende von Euro etwas übertrieben aber es gibt Hunderassen für die kannst du 10 Riesen hinlegen

Antwort
von Viowow, 35

die einzige unverschämte person hier bist du. alles andere wurde schon geschrieben...

Antwort
von wotan0000, 69

Informier Dich mal über Zucht, dann weisst Du auch was ein Züchter alles machen / bezahlen muss, um Welpen bis zur 12 Woche aufzuziehen.

Die Preise sind voll in Ordnung.

Wer kaum Geld ausgeben will sollte ins Tierheim gehen und nicht nach einem Rassehund gieren.

**Ich will einen Hund und nicht sonst was kaufen.**

Das passt halt nicht hierzu:

**Kennt ihr einen Shar Pei Züchter der nicht so dreist ist?!**

Denn Du willst auch noch eine Rasse, die nicht gerade einer grossen Nachfrage unterliegt.

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