Frage von Hope124, 160

Warum merken wir nicht das die Erde sich dreht?p?

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 0Lena012, 112

Durch die gravitation
Wenn du in einem Zug fährst merkst du ja auch nicht das dieser fährt, abgesehen von den kleinen rumplern

Kommentar von Hope124 ,

doch in der u-bahn merke ich das

Kommentar von AlderMoo ,

Nein. Du bemerkst nur das Beschleunigen und das Bremsen. Wenn die U-Bahn gleichmäßig fährt und Du die Augen schließt, bemerkst Du keine Bewegung.

Kommentar von PWolff ,

Eine Rotation ist aber eine beschleunigte Bewegung. (Wenn sich auch der Betrag der Geschwindigkeit nicht ändert, so doch ihre Richtung.)

Kommentar von 0Lena012 ,

Mann mann mann da versteht wohl jemand garnichts

Kommentar von 0Lena012 ,

Richtig

Kommentar von Lordilorde ,

Lena wird aggressiv:o

Antwort
von OlliBjoern, 64

Man merkt nur eine Beschleunigung/Abbremsung. Wer mit dem Flugzeug geflogen ist, kennt das: beim Abheben des Flugzeugs und bei der Landung spüren wir etwas. Ist das Flugzeug auf der obersten Flughöhe, spüren wir von der hohen Geschwindigkeit des Flugzeugs nichts (klar, man kann aus dem Fenster sehen).

Würde jemand die Erdrotation plötzlich anhalten, würden wir das merken. Das passiert natürlich nicht, die Erdrotation ist gleichmäßig.

Mit Reibung hat das übrigens nichts zu tun.

Antwort
von NoHumanBeing, 74

Weil sich alles auf ihr (einschließlich der Atmosphäre) mitbewegt.

Würde die Atmosphäre stillstehen, würde übrigens so ziemlich alles in Staub und Asche zerlegt werden. Das wäre ein unvorstellbar starker Sturm, dagegen wäre jeder Tornado oder Hurricane ein Witz.

Das ist der eine Grund. Der andere Grund ist, weil die Winkelgeschwindigkeit gering ist. Deswegen sind auch die Fliehkräfte, Corioliskräfte, etc. relativ gering. Mit einem Foucault'schen Pendel kann man die Corioloskräfte, und somit auch die Erdrotation selbst, allerdings nachweisen.

Antwort
von lks72, 52

Zunächst einmal, um ein Missverständnis auszuräumen: Eine Kreisbewegung ist sehr wohl eine beschleunigte Bewegung. Daher scheiden einige Argumente der anderen Anworten aus, die lapidar behaupten, man könne "nur" Beschleunigungen wahrnehmen.

Ob man eine Beschleunigung wahrnehmen kann oder nicht, hängt an der Ursache, warum ein System beschleunigt wird. Begibt man sich in das Innere eines beschleunigten Bezugssystems, herrscht dort ein lokales Gravitationsfeld. Dieses ist exakt allen Oberflächenkräften entgegengesetzt, die auf das Bezugssystem einwirken.

Beispiel: In einer Rakete ohne Antrieb herrscht immer Schwerelosigkeit. Die einzige Kraft ist die Gravitation eines nahen Planeten, aber genau diese ist im Inneren des Systems nicht zu spüren. Die Gravitation (und alle Trägheitskräfte) sind nämlich Volumenkräfte, die auf alle Punkte im Inneren des Körpers gleichermaßen wirken. Schaltet man nun die Triebwerke ein, dann wirkt eine Oberflächenkraft auf die Rakete. Diese Kraft führt im Inneren zu einem lokalen Gravitationsfeld, welches genau der einwirkenden Kraft entgegengesetzt ist: Schiebt das Triebwerk die Rakete nach rechts, dann ist im Inneren ein Gravitationsfeld zu spüren, was nach links zeigt. Links ist also unten, die Gegenstände im Inneren fallen also nach links. Dieses Feld ist lokal nicht von einem echten Gravitationsfeld zu unterscheiden (das ist Einstein 1916).

Dreht sich die Erde, hat man auf der Oberfläche zwei Volumenkräfte: Gravitation und Zentrifugalkraft, beide "spürt" man nicht. Was man spürt, ist die Oberflächenkraft der Erde auf die Füße ( und dann weiter nach oben), diese Kraft wirkt nach oben, also das lokale Gravitationsfeld nach unten: Das ist genau die Schwere, die man spürt. (Zentrifugal- und Gravitationskraft verschmelzen also sozusagen zu einem einzigen überlagerten Feld, daher spürt man die Drehung nicht).

p.s. Wenn man sich bewegt, kann man die Drehbewegung aber doch nachweisen: Es gibt nämlich noch einen dynamischen Anteil des Trägheitsfeldes, nämlich die Corioliskraft. Durch Messen dieser Kraft kann man also eine Drehung feststellen, dazu muss man sich im Bezugssystem aber (am besten schnell) bewegen.

Antwort
von dompfeifer, 33

Die Erddrehung sehen wir z.B. an den scheinbaren Bewegungen von Sonne und Sternen. Wenn Du auf der Erddrehachse stehen würdest (auf dem Nord- oder Südpol), dann würdest Du Dich täglich einmal um Deine Körperachse drehen. Davon würdest Du auch nichts spüren mit verschlossenen Augen. Dazu bräuchtest Du schon einige Umdrehungen pro Sekunde.

Antwort
von Tagtraeumer42, 64

Die Atmosphäre der Erde und alles auf der Erde drauf dreht sich wegen der Reibung mit der gleichen Geschwindigkeit mit der Erde

Kommentar von OlliBjoern ,

Die Reibung ist nicht der Grund, sondern die Erhaltung des Drehimpulses.

Antwort
von 01Knight, 76

das ist so, wie wenn du einen vollen Eimer herumwirbelst(Das Wasser bleibt dirnnen)

Kommentar von Uhurologe ,

darum geht es gar nicht

Antwort
von MrNeutroX, 82

Der Mensch kann Geschwindigkeit nicht wahrnehme, nur Beschleunigung und Bremsung

Kommentar von NoHumanBeing ,

Eine gleichförmige Bewegung kann nicht nur der Mensch nicht wahrnehmen, sondern kann man grundsätzlich nicht von Ruhe unterscheiden. Die Postulate der speziellen Relativitätstheorie verbieten es.

Eine Rotationsbewegung ist allerdings eine beschleunigte Bewegung. Der Betrag der Geschwindigkeit ändert sich zwar (näherungsweise) nicht, wohl aber ihre Richtung. (Die Geschwindigkeit ist eine vektorielle Größe.)

Diese Richtungsänderung setzt eine Beschleunigung voraus.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ja. Eine Rotation ist eine beschleunigte Bewegung. Nun musst du aber dem Frager noch erklären, warum wir nicht spüren, wenn wir "um die Kurve fliegen".

Antwort
von Harald2000, 50

Wie, was ? Ich merke es !

Kommentar von sgn18blk ,

Ich auch. Nachts merkt man das, wenn man den Sternenhimmel beobachtet.

Kommentar von PWolff ,

Und ich dachte, der ganze Himmel dreht sich um die Erde?

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das dachten einst eine ganze Menge Menschen.

Kommentar von PWolff ,

Aus gutem Grund - schließlich fühlt es sich ja eindeutig so an, als würden wir uns auf festem, unbeweglichem Grund befinden und der Sternenhimmel bewegt sich offensichtlich relativ zu uns.

Es war eine gewaltige wissenschaftliche Leistung (und auch Denkleistung), darauf zu kommen, dass es nicht so ist.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Tja, der gute Galileo.

Mit dem damaligen Kenntnisstand und auch der damaligen Technik war es das sicherlich.

Allerdings sind die Planetenbahnen im geozentrischen Weltbild echt "wild".

https://www.youtube.com/watch?v=beBlcSM-AoU

Heliozentrisch werden sie plötzlich sehr viel "einfacher". ;-)

Kommentar von PWolff ,

Ich merke es auch, besonders, wenn ich zwei, drei Bier zu viel getrunken habe!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das kenne ich. :-)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten