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Wann ist beim Schach ein Remis?

gefragt von concarve am 13.09.2007 um 12:19 Uhr

Ich habe gestern mit einem Freund nach Jahren wieder Schach gespielt und wir waren uns mit den Regeln nicht so sicher. Wann zum Beispiel endet eine Partie unentschieden?


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Reply


anonym
beantwortet von Deepli am 13. September 2007 12:21
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z.B. wenn du nur noch den könig hast und er nur noch einen Bauer(blödes Beispiel aber so wird es deutlich).Du kannst beliebig mit dem König weglaufen ohne geschlagen zu werden.Das könnte man stundenlang machen, deswegen einigt man sich auf ein Remis!!

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 13. September 2007 12:27

Das stimmt so nicht! Es müssen immer 2 Könige im Spiel sein! Ist ein König weg, ist das spiel vorbei!

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 13. September 2007 19:17

außerdem kann ein König leicht einen Bauern schlagen - umgekehrt aber nur wenn der Bauer "gedeckt" ist. Außerdem kann der Bauer nur gerade auslaufen und kommt nach ein paar Zügen am Ende der Reihe an und kann dann gegen eine andere Figur getauscht werden


sternschnups
beantwortet von sternschnups am 13. September 2007 12:31
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remis bedeutet quasi unentschieden, kein könig wird geschlagen, keiner kann den anderen besiegen, es würde nur noch ein endloses hin und herziehen geben


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 13. September 2007 13:30
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Okay hier die Wikipedia Definition:

Ein Schachpartie endet remis,

wenn dem am Zug befindlichen Spieler keine Zugmöglichkeiten zur Verfügung stehen, sein König sich jedoch nicht im Schach befindet (Patt)

wenn eine Stellung entstanden ist, in welcher keiner der Spieler den gegnerischen König mit irgendeiner Folge von regelgemäßen Zügen mattsetzen kann. Eine solche Stellung heißt „tote Stellung“. Zumeist hat hierbei keiner der beiden Spieler genug Figuren übrig, um den anderen Spieler mattsetzen zu können (z. B. König gegen König, König gegen König und Springer, König gegen König und Läufer). Es gibt auch Fälle, in denen etwa aufgrund einer verkeilten Bauernstruktur keiner der Spieler gewinnen kann.

wenn sich die beiden Spieler darauf einigen. wenn 50 Züge lang keine Figur geschlagen (wobei auch ein Bauer als Figur im Sinne dieser Regel zählt) und kein Bauer bewegt wurde und der sich am Zuge befindliche Spieler daraufhin das Remis reklamiert

wenn eine identische Stellung mindestens zum dritten Mal auf dem Schachbrett entstanden ist oder sogleich entstehen wird und der am Zuge befindliche Spieler dies reklamiert. (Falls die Stellung durch seinen nächsten Zug entsteht, muss der reklamierende Spieler zuerst seinen Zug auf sein Partieformular schreiben und dem Schiedsrichter seine Absicht erklären, diesen Zug auszuführen.) Dies nennt sich dreifache Stellungswiederholung. Bekanntestes Beispiel ist das „ewige Schach“. Dabei gibt ein Spieler laufend Schachgebote, deren Wiederholung der Gegner nicht vermeiden kann.

wenn einer der Spieler die Bedenkzeit überschreitet, sein Gegner jedoch nicht mehr genug Mattmaterial zur Verfügung hat, d. h. durch keine legale Zugfolge mehr gewinnen kann

wenn beide Spieler bei der letzten Zeitkontrolle ihre Bedenkzeit überschreiten haben und nicht feststellbar ist, wessen Fallblättchen zuerst gefallen ist. (Modernen digitale Schachuhren zeigen in der Regel eindeutig an, welcher Spieler zuerst die Bedenkzeit überschritten hat. Bei analogen Schachuhren können dagegen beide Fallblättchen gefallen sein und es ist – falls kein Schiedsrichter als Augenzeuge die Uhr beobachtet – nachträglich nicht festzustellen, welches Fallblättchen zuerst gefallen ist.) auf Antrag eines Spielers durch Entscheidung des Schiedsrichters, wenn in der Endphase einer Partie mit Turnierbedenkzeit (bei der alle verbleibenden Züge in einer begrenzten Zeit gemacht werden müssen) der Gegner keine Gewinnversuche mehr unternimmt, sondern nur durch Zeitüberschreitung zu gewinnen versucht


Indy72
beantwortet von Indy72 am 13. September 2007 12:21
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Wenn die Könige auf benachbarten Feldern stehen.

Kommentar von D7b4e78b0406fcf2527c4379d6965c8fsmallboriswulff am 13. September 2007 12:30

Dann kann ein König wegziehen und dann? Oder sind nur noch die beiden Könige im Spiel?

Kommentar von 813adbcaaa342eaf1c49325d6358d096smallZakalwe am 13. September 2007 12:37

Die Könige können niemals auf benachbarten Feldern stehen. Dann würde einer vom anderen König geschlagen und das Spiel wäre vorbei.

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 13. September 2007 12:39

Korrekt!

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 13. September 2007 12:58

Erst kommt der eine auf den anderen zu und dann ist Remis. sonst wäre im nächsten Schritt eine Flucht möglich under Schach-Matt!


Zakalwe
beantwortet von Zakalwe am 13. September 2007 12:41
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Auf ein Remis müssen beide Spieler sich einigen, also etwa dann, wenn beide der Meinung sind, dass keiner noch eine Chance hat, das Spiel zu gewinnen. Eine andere Situation ist der sogenannte Patt. Das ist der Fall, wenn ein Spieler keinen regulären Zug mehr machen kann, ohne dass sein König ins Schach geraten würde. Das ist dann auch ein Unentschieden.





anonym
beantwortet von Praesident am 14. September 2007 18:11
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Hallo, die letzte Antwort ist natürlich noch am Besten, ansonsten wurde viel Fantasie bei den anderen Antworten angewendet, die mit den FIDE-Regeln nichts oder sehr wenig zu tun haben, sorry. Hier Art.9 der FIDE-Regeln:

Artikel 9: Das Remis (die unentschiedene Partie) 9.1 a) Ein Spieler, der remis anbieten möchte, tut dies, nachdem er einen Zug auf dem Schachbrett ausgeführt und bevor er seine Uhr angehalten und die seines Gegners in Gang gesetzt hat. Ein Remisangebot zu einer beliebigen anderen Zeit ist zwar gültig, aber Artikel 12.6 muss berücksichtigt werden. An das Angebot können keine Bedingungen geknüpft werden. In beiden Fällen kann das Remisangebot nicht zurückgezogen werden und bleibt gültig, bis es der Gegner annimmt, mündlich ablehnt, ablehnt durch Berühren einer Figur in der Absicht, diese zu ziehen oder zu schlagen, oder die Partie auf andere Weise beendet wird. b) Das Remisangebot wird von jedem Spieler mit einem Symbol (siehe Anhang E13) auf dem Partieformular notiert. c) Ein Antrag auf remis gemäß Artikel 9.2, 9.3 oder 10.2 gilt als Remisangebot. 9.2 Die Partie ist remis aufgrund eines korrekten Antrages des Spielers, der am Zuge ist, wenn dieselbe Stellung mindestens zum dritten Mal (nicht notwendigerweise durch Zugwiederholung) a) sogleich entstehen wird, falls er als erstes seinen Zug auf sein Partieformular schreibt und dem Schiedsrichter seine Absicht erklärt, diesen Zug ausführen zu wollen, oder b) soeben entstanden ist und der Antragsteller am Zug ist. Stellungen unter a) und b) gelten als gleich, wenn der gleiche Spieler am Zuge ist, Figuren der gleichen Art und Farbe die gleichen Felder besetzen und die Zugmöglichkeiten aller Figuren beider Spieler gleich sind. Stellungen sind nicht gleich, wenn ein Bauer, der en passant geschlagen werden konnte, nicht mehr auf diese Weise geschlagen werden kann, oder wenn sich das Recht zu rochieren vorübergehend oder endgültig geändert hat. 9.3 Die Partie ist remis aufgrund eines korrekten Antrages des Spielers, der am Zuge ist, falls a) er einen Zug auf sein Partieformular schreibt und dem Schiedsrichter seine Absicht erklärt, diesen Zug ausführen zu wollen, der zur Folge habe, dass dann die letzten 50 aufeinanderfolgenden Züge eines jeden Spielers gemacht worden sind, ohne dass ein Bauer gezogen oder eine Figur geschlagen worden ist, oder b) die letzten 50 aufeinanderfolgenden Züge eines jeden Spielers geschehen sind, ohne dass ein Bauer gezogen oder eine Figur geschlagen worden ist. 9.4 Wenn ein Spieler einen Zug macht, ohne gemäß Artikel 9.2 oder 9.3 remis beansprucht zu haben, verliert er für diesen Zug das Recht dazu. 9.5 Wenn ein Spieler gemäß Artikel 9.2 oder 9.3 remis beansprucht, muss er sofort beide Uhren anhalten. Er ist nicht berechtigt seinen Antrag zurückzuziehen. a) Erweist sich der Anspruch als berechtigt, ist die Partie sofort remis. b) Erweist sich der Anspruch als nicht berechtigt, fügt der Schiedsrichter drei Minuten zur verbliebenen Bedenkzeit des Gegners hinzu. Außerdem zieht der Schiedsrichter dem Antragsteller, falls dieser noch mehr als zwei Minuten auf seiner Uhr hat, die Hälfte seiner Restbedenkzeit, höchstens aber drei Minuten, ab. Falls der Antragsteller weniger als zwei Minuten, aber mehr als eine übrig hat, wird seine Restbedenkzeit auf eine Minute gestellt. Falls der Antragsteller weniger als eine Minute übrig hat, nimmt der Schiedsrichter keine Änderung an seiner Uhr vor. Dann wird die Partie fortgesetzt und der angekündigte Zug muss ausgeführt werden. 9.6 Die Partie ist remis, sobald eine Stellung entstanden ist, aus welcher ein Matt durch keine erdenkliche Folge von regelgemäßen Zügen, selbst bei ungeschicktestem Spiel, erreichbar ist. Damit ist die Partie sofort beendet, vorausgesetzt, der Zug, der diese Stellung herbeiführte, war regelgemäß.

Für erläuternde Fragen stehe ich gern zur Verfügung!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 13. September 2007 12:30
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Immer dann, wenn der König noch nicht bedroht ist, aber beim nächsten Zug in ein Schach geraten würde.

Kommentar von Simple_avatar4smallsternschnups am 13. September 2007 12:59

nein, das ist nicht passend formuliert

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 13. September 2007 13:52

Siehe meine Antwort erster Fall.


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