Frage von thedreamer2000, 621

Veganes Hundefutter? Ist das nicht tierquälerei?

Hey Leute:)
Ich hab demletzt etwas wirklich erschreckendes gesehen. Veganes Hundefutter und ersatzprodukte für Hunde. Ich habe mich danach informiert und erfahren, dass scheinbar viele Veganer ihren Hunden auch ihre Vegane Lebensweise aufzwingen.

Das soll jetzt keine Hetze gegen Veganer sein, ich war selber eine Zeit lang vegan halte es aber heute für unnötig. Im Prinzip finde ich aber den Menschen ist es selbst überlassen.

Warum aber den Hunden eine Ernährung aufzwängen die wirklich alles andere als gesund ist?? Ich meine das Hauptnahrungsmittel eines Hundes ist Fleisch. Kann man das nicht als tierqälerei und nicht artgerechte Tierhaltung ansehen? Für die Hunde ist das nämlich sicher alles andere als gesund. Mein Hund isst zwar auch ab und zu mal eine Karotte oder Reis anstatt seinem normalen Futter aber doch nicht jedes Mal. Wie kann es sein dass so etwas erlaubt wird? Ist es überhaupt ok?

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 170

Hallo, 

nein das ist keineswegs artgerecht. Nicht nur dass es zu Mangelerscheinungen kommen kann, hat eine artgerechte Ernährung für den Hund auch körperliche wichtige Auswirkungen z.B um die Zähne korrekt abzunutzen - indem Hund ins Fleisch beisst und dieses verarbeitet putzt er sich quasi die Zähne. Ansonsten gebe es Zahnstein. Oder die Analdrüse wird durch härteren Kot (durch Aufnahme von Knochen) automatisch ausgedrückt. So verstopft sie und das tut weh. Ist allerdings bei sämtlichen Industriefutter wie z.B Pedigree, Royal Canin etc nicht anders mal abgesehen davon das dieses Billigfutter selbst fast vegan ist. 

Wer vegan lebt, Haustiere halten möchte diesen jedoch kein Fleisch füttern will der sollte sich ebenfalls vegane Haustiere wie z.B Kaninchen anschaffen. Ich gebe meinen Kaninchen ja auch kein Schinken, Salami und co weil ich plötzlich Baumschmuser und Fruganer bin. 

Es ist übrigens eigentlich auch verboten: § 2 Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
Nur leider interessiert sich das Veterinäramt, welches in solch einem Fall dann zuständig wäre, nicht dafür. Die Tierschutzgesetze stehen alle eigentlich nur noch zum Spaß im Gesetzbuch. Eigentlich sind auch Qualzuchten verboten, Einzelhaltung sozialer Tiere, Käfighaltung etc. Und trotzdem wird das alles so gehandhabt. 

Leider kann man da nix machen, ausser man macht es selber eben besser. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von MarkusPK, 173

Die Verdauung des Hundes ist auf eine omnivore Ernährung mit primärer Fleischausrichtung ausgelegt. Sein Dickdarm ist verkürzt und sein Dünndarm dagegen länger, was für die Verdauung von Fleisch besser ist. Wir Menschen haben im Vergleich ein umgekehrtes Verhältnis: auch wir sind Omnivoren, aber mit einer primär auf pflanzliche Kost ausgerichtete Ernährung.

In Prozenzen ausgedrückt decken Hunde und Wölfe etwa 80% ihrer Nahrung durch Fleisch ab. Dies ist ihre Natur, und wer Hunde anders ernährt, der tut dies nicht artgerecht. Daran gibt es nichts zu diskutieren und zu debattieren.

Ein Mensch kann sich ethisch und moralisch dazu entscheiden, vegan zu leben. Aber auch er muss seine Ernährung genau abstimmen, um keine Mangelerkrankungen davonzutragen. Eine Abstimmung der Ernährung eines Hundes ist aufgrund der Fleischpräferenz dagegen unmöglich: ist das Futter nicht chemisch aufbereitet, wird der Hund von veganem Futter irgendwann krank. Je nach Rasse kann das mehr oder weniger Zeit brauchen, aber auch das ist Fakt und kann auch jeder Tierarzt bestätigen. Ich habe bereits drei Tierärzte und im Wikdpark Springe auch einen Zoologeb unf Wolfsexperten unabhängig voneinander dazu befragt.

Die Antwort auf deine Frage ist also: Ja, einen Hund vegan zu ernähren ist Qualhaltung und nicht artgerecht. Veganes Hundefutter gehört verboten, die Hersteller und Verwender meiner Meinung nach sogar wegen Tierquälerei verurteilt.

Antwort
von LiniB1983, 145

Ich finde das auch nicht so gut.

Hunde sind nun mal Fleischfresser. Sie können zwar auch pflanzliches essen, aber von Natur aus macht das einen sehr kleinen Anteil im Ernährungsplan aus.

Wer nicht damit klar kommt, dass sein Haustier Fleisch frisst, sollte sich keinen Fleischfresser ins Haus holen. Gibt doch auch genug vegan lebende Haustiere zur Auswahl. 

Der Mensch kann sich selbst entscheiden vegan zu leben und das finde ich auch vollkommen in Ordnung. Aber einem Tier sollte man das nicht aufzwingen. 

Ich würde als Hundehalter dann eher drauf achten, dass der Hund vernünftige Qualität zu fressen bekommt. 

Antwort
von derHundefreund, 134

Wenn ein Mensch sich dazu entschließt, sich ausschließlich nur noch vegetarisch oder vegan zu ernähren, ist das sein gutes Recht bzw. kann er das natürlich machen. Er kann selbst entscheiden, was er essen will und was nicht. Bei Hunden (oder auch Katzen) sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Und zwar aus genau diesen zwei Gründen:

1. Der Mensch ist, ebenso wie der Bär, ein Omnivore, also ein Allesfresser. Das bedeutet, er kann sich sowohl von Fleisch als auch von Pflanzen ernähren, um gesund und fit zu bleiben. Der Hund ist jedoch, da er vom Wolf abstammt, ein Karnivore, ein reiner Fleischfresser. Hunde unterscheiden sich mittlerweile in vielen Dingen vom Wolf, aber nicht, was seine Ernährung angeht.

Die Hauptmahlzeit und Energiequelle des Wolfes und somit auch des Hundes, ist also Fleisch. Weitere für ihn wichtige Nährstoffe, besorgt er sich aus den "Resten" des toten Tieres, welches er erlegt hat. Aus dem Mageninhalt vorverdaute(!) Pflanzenreste, Blut, Sehnen, Knochen, Fell, alles wird verzehrt und versorgt in mit allen Nährstoffen, die er benötigt.

2. Der Mensch kann sich aussuchen, was er essen möchte und wie er sich ernähren will. Der Hund aber, kann das nicht. Er muss essen bzw. fressen, was buchstäblich "auf den Tisch" bzw. in seinen Napf kommt. Daher müssen wir, die Menschen, die Entscheidung für ihn treffen. Dabei wäre es falsch, gegen die Natur zu handeln und ihn vegetarisch oder vegan zu ernähren.

Es wäre also verantwortungslos von uns, einen Hund (oder eine Katze) so zu ernähren. Wir würden ja auch keinen reinen Pflanzenfresser mit Fleisch ernähren oder? Also warum kommen Menschen auf diese irrsinnige Idee und handeln gegen die Natur? Nur, weil es ihren moralischen Ansichten widerspricht?

Ich persönlich finde das ziemlich egoistisch und nicht gerecht, dem Tier gegenüber. Menschen die sich vegetarisch oder vegan ernähren, tun dies meist aus dem Grund, weil ihnen die Tiere leid tun bzw. sie nicht wollen, dass diese ihretwegen leiden. Aber bei ihrem eigenen Haustier, scheint das in Ordnung zu sein. Das verstehe wer will...

Kommentar von EsoGurke ,

https://youtu.be/zDpksTlEAyI Erst informieren.

Kommentar von derHundefreund ,

Manche Leute wollen einfach nicht verstehen *seufz*

Kommentar von xttenere ,

@EsoGurke...ich werde nie verstehen, warum man nicht einfach auch mal eine andere Meinung akzeptieren kann.

Wir *Allesfresser* greifen Euch Veganer doch auch nicht laufend an....einfach mal die 5 gerade sein lassen....und auch mal andere Meinungen akzeptieren, ohne gleich ausfallend zu werden ...wie weiter unten .

Kommentar von derHundefreund ,

Erst informieren.

Ich bin nicht derjenige, der sich informieren muss, sondern du! Ich habe das nämlich bereits und hättest du es auch, würdest du hier nicht so einen Mist verbreiten.

Warum fällt es euch so schwer, das Offensichtliche zu erkennen? Dazu genügt doch bereits ein kurzer Blick, auf das Gebiss eines Hundes. Dann siehst du nämlich folgendes: Keine Mahlzähne, wie die eines Pflanzenfressers, sondern Schneide- und vor allem Fangzähne.

Diese sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es sich hierbei um ein Raubtier handelt. Und warum heißen sie Raubtiere? Richtig, weil sie andere Tiere jagen, töten und auch fressen. Und aus was bestehen andere Tiere hauptsächlich? So schwer ist das doch nun wirklich nicht zu kapieren.

Entweder besitzt man gesunden Menschenverstand oder man glaubt etwas, was in so einem Video publiziert wird. Zu welcher Sorte Mensch gehörst du wohl? Ich kenne die Antwort bereits.

Deine Sorte Mensch kenne ich bereits und weiß daher, dass es ein sinnloses Unterfangen ist, dir harte Fakten zu liefern. Ihr seid uneinsichtig, absolut bildungsresistent und glaubt nur das, was ihr glauben wollt. Also geh' bitte jemand anderes mit deinem Müll, den du zu wissen glaubst, auf die Nerven. Vielen Dank!

Antwort
von Manja1707, 188

Lustigerweise ist das gerade Thema bei Markus Lanz. Martin Rütter sagt gerade, dass das total ungesund für Hunde ist. Hunde sind Fleischfresser und ihr Futter soll zu mindestens 70 % aus Fleisch bestehen.

Antwort
von Weisefrau, 215

Hallo, so vieles das wir mit Hunden und mit anderen Tieren machen ist weit davon entfernt artgerecht zu sein.

So ist es nun mal, der Mensch will etwas durchsetzen und das Tier muss die Konsequenzen tragen!

Wir Menschen sind Egoisten!

Antwort
von Turbomann, 222

Warum das erlaubt wird?

Was würdest du denn sagen, wenn man dir vorschreiben würde, was dein Hund zu fressen bekommt?

Wir leben in einem freien Land , viele Vierbeiner sind heute schon so überzüchtet, dann kommt es auf das Futter auch nicht mehr an. =

Das war jetzt ironisch gemeint, aber die Tiere die heute noch in anderen Ländern frei herumlaufen und sich von Müllkippen ernähren, die brauchen so ein Futter nicht.

Gesundes Futter ja, aber ich bin der Meinung Hunde brauchen nicht veganes Futter.

Antwort
von xttenere, 145

wenn erwachsene Menschen vegan leben wollen, und ihre benötigten Proteine...Vitamine lieber auf chemischer Basis als auf natürlicher zu sich nehmen wollen, ist dies alleine ihre Sache. 

Wenn sie aber Schutzbefohlenen...wie z.B Kindern...Hunden...Katzen diese Ernährungsweise aufzwingen wollen....so ist die äusserst verwerflich und nicht akzeptabel.

Kommentar von moonbrain ,

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, sprich: ist der Hund gesund, zufrieden und schön, kann es nicht schlecht sein...und von aufzwingen kann keine Rede sein. Das Futter wurde sehr gut angenommen....

Kommentar von xttenere ,

ich sage nicht, das Dein Hund nicht gesund ist...ich sage, dass die keine artgerechte Ernährung eines Caniden ist.

wenn Dein Hund nichts anderes kriegt, frisst er was ihm vorgesetzt wird....ausserdem sind vegane Futter mit Lockstoffen versetzt, damit sie angenommen werden.

Kommentar von Wapiti201264 ,

...und die nächste Frage ist, wie lange der vegan ernährte Hund noch gesund ist.

Mangelernährung tritt ja nicht von jetzt auf gleich auf... :(

Kommentar von EsoGurke ,

https://youtu.be/zDpksTlEAyI Erst mal informieren. Alle Tiere sind unsere Schutzbefohlenen.

Kommentar von moonbrain ,

Danke EsoGurke, das wird hier keiner verstehen. Nicht mal, wenn es Untertitel hätte....

Antwort
von Tessa1984, 127

das ist aber so was von tierquälerei. genauso wie den kühen tiermehl geben!

der Hund ist nunmal auf fleisch angewiesen, weil sein ganzer organismus darauf ausgelegt ist...

als veganer sollte man das doch eigendlich auf dem schirm haben, was einem tier schadet oder nicht...

Antwort
von Secretstory2015, 179

Ich sehe es genauso wie Du. Einen Fleischfresser bzw. Allesfresser vegetarisch oder vegan zu ernähren, ist schlichtweg Tierquälerei. Umso weniger verstehe ich, dass es Tierärzte gibt, die das sogar unterstützen. Genauso unverständlich ist mir die Tatsache, wie man sowas überhaupt auf den Markt werfen konnte.

Hier ein sehr guter Artikel, passend zu Deiner Frage:

https://www.facebook.com/equusworldhamburg/posts/996164997139904:0

Antwort
von Doro200012, 10

Das ist ein sehr heikles Thema, weil jeder glaubt zu wissen, was stimmt. Ich (Veganerin) habe mich nach dem Tod meines Hundes bewusst gegen fleischfressende Haustiere entschieden. Dass Vegan und Vegetarisch für Hunde aber sehr wohl sehr gut geht, zeigt dieser wissenschaftliche Artikel:

http://www.tierperspektive.com/2016/10/08/vegetarier-dilemma-fleischlose-ernaehr...

Auch für Katzen wäre es laut dem Artikel theoretisch möglich. Am besten wärs halt, wenn sie sich ihre Extraportion Fleisch auf natürliche Weise beim Mäuse fangen während des täglichen Auslaufs fangen könnten...

Antwort
von PeterKremsner, 263

Naja Hunde sind von der Verdauung her in der Lage auch Pflanzliches Essen zu verwerten, in so fern schadet es dem Hund mit Sicherheit nicht ihm ab und zu vegetarisches Hundefutter zu geben.

Was aber hier nicht stimmt, ist das Hunde keineswegs wie Menschen Allesfresser sind, der gesamte Organismus ist auf den Fleischverzehr ausgelegt.

Hunde also durchgehend mit so einem Futter zu füttern halte ich für übertrieben weil das Fleisch fressen einfach in der Natur dieses Tieres liegt. Eine Katze kann man zB auch nicht mit pflanzen Füttern.

Natürlich kann man hier wieder dem Vegetarischen Futter alle möglichen Ersatzstoffe hinzufügen, sodass diese Ernährung auch dauerhaft möglich ist, dennoch ist es in dem Sinne einfach einfacher, nicht nur Vegetarisches Futter zu füttern.

Kommentar von ApfelTea ,

Eine Katze ist auch kein Hund..

Kommentar von Mibalasmis ,

hat er doch garnicht behauptet

Kommentar von PeterKremsner ,

Hab ich irgendwo behauptet das eine Katze ein Hund ist?

Katzen und Hunde sind Fleischfresser und eine Artgerechte Ernährung bedeutet Fleisch an Fleischfresser zu füttern.

Wie zu Beginn meiner Antwort steht kann der Hund natürlich auch pflanzliches Fressen verdauen, das ändert aber nichts daran, dass er im Grunde wie eine Katze auch ein Fleischfresser ist...

Außerdem bin ich mir fast schon sicher, dass irgendjemand schon mal auf die Idee gekommen ist seine Katze vegan zu füttern...

Kommentar von ApfelTea ,

du sagst: "Eine Katze kann man z.B. auch nicht mit Pflanzen füttern". Einen Hund aber schon.

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja das steht auch beides so in meiner Antwort...

Nur weil ein Hund auch pflanzliche Nahrung zum Teil verstoffwechseln kann macht es diesen noch lange nicht zum Allesfresser.

Ein Hund ist eben primär ein Fleischfresser, wenn auch kein reiner, eine Katze ist hingegen ein reiner Fleischfresser.

Das ein Hund keine Katze ist schon klar und habe ich auch nie behauptet, du hast es vielleicht nur so interpretiert.

Kommentar von Wapiti201264 ,

Hier bei GF habe ich auch mal jemandem, der stolz darauf war, seine Katze (!) vegan (!) zu ernähren, mitgeteilt, dass ich ihn für einen durchgeknallten Tierquäler halte und er sich bitteschön mal über die artgerechte Haltung von Katzen informieren solle.

Der wurde glatt frech und meinte, ich solle mich mal über die optimale vegane Ernährung informieren, da könne man alle "Mängel" ausgleichen.

Ja, bei Menschen vielleicht, aber doch nicht bei Katzen.

Manche kapieren einfach den Unterschied nicht.

Und für Hunde gilt natürlich dasselbe. Wie Du schon sagtest, sind beide Carnivoren.

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja mit Nahrungsergänzungsmitteln ist zwar Grundsätzlich alles möglich, aber ich finde man kann in dem Sinne nicht mehr von einer Artgerechten Ernährung sprechen.

Wenn sich ein Mensch dazu entschließt Vegan zu leben ist das seine Sache und da habe ich nichts dagegen, weil es sein Körper ist, diese Lebensweise dann aber auch noch anderen oder seinen Haustieren aufzuzwingen geht bei mir an jeglicher Verständnis vorbei. Leider habe ich es auch bereits Persönlich erlebt, dass manche Veganer schon beinahe extrem ihre Ideologie vertreten und keine andere Lebensweise akzeptieren.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Nahrung, 126

Hallo! Ich gebe meinem Hund so viel Fleisch wie der Tierarzt befürwortet - obwohl dafür natürlich potentiell andere Tiere leiden müssen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort
von BrightSunrise, 230

Tierquälerei würde voraussetzen, dass der Hund Schaden davon nimmt. Ich kann mir vorstellen, dass ein Hund eine vegetarische oder gar vegane Ernährung gut verkraften und vielleicht sogar gesund damit leben kann. Ich sehe das Problem auch nicht unbedingt in den gesundheitlichen Risiken (die sicherlich gegeben sind).

Ein Mensch kann sich zu seiner Ernährung entscheiden, es ist seine eigene Wahl. Ein Hund muss mehr oder weniger das fressen, was sein Herrchen oder Frauchen ihm vorsetzen. Er hat diese Wahl nicht (und hätte wohl auch nicht das Verständnis dafür, solch eine Wahl zu treffen).

Meiner Meinung nach sollte man keinem Hund (allgemein keinem Tier) eine bestimmte Ernährung (Lebensweise) aufzwingen.

Wenn Leute ein Problem damit haben, ihren Tieren tierische Nahrung zu geben (z.B. Hunde, Katzen, Frettchen, Hamster etc.), dann sollten sie lieber zu herbivoren Haustieren greifen (z.B. Kaninchen, Meerschweinchen, diverse Vögel).

Ich habe kein Problem damit, meinem Hund und meinen Katzen Fleisch zu geben.

Und wieso sowas erlaubt wird? Aus dem selben Grund, aus dem Billigdiscounterfutter à la Pedigree und Whiskas erlaubt wird: Es gibt Verbraucher, die sowas kaufen. Heute dreht sich (so gut wie) alles um Geld.

Grüße

Kommentar von MarkusPK ,

Außer mit dem ersten Absatz hast du mit allem anderen Recht. Aber ein Hund kann nicht dauerhaft gesund vegan leben, außer das Futter wird chemisch aufbereitet. Das habe ich mir von mehreren Experten versichern lassen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich habe ja geschrieben, dass es Risiken gibt. Es gibt auch Studien, die beweisen, dass ein Hund damit gesund leben kann (!).

Kommentar von derHundefreund ,

Na die Studie würde ich ja zu gerne mal sehen, dass ist nämlich kompletter Schwachsinn! Ein Carnivore ist nicht in der Lage, Pflanzen richtig zu verdauen.

Weitere Nährstoffe, die er benötigt, besorgt er sich aus dem Mageninhalt eines Pflanzenfressers, der bereits vorverdaut(!) ist. Dazu noch aus ein paar anderen Sachen, wie Fell, Senen, Knochen, Blut usw., aber ausschließlich von einem toten Tier.

Kommentar von BrightSunrise ,

https://vebu.de/tiere-umwelt/haustierhaltung/vegane-hundeernaehrung/

https://www.ariwa.org/leben-mit-tieren/165-vegetarische-haustierernaehrung.html

Hier z.B. eine Studie, die das Gegenteil behauptet: http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Ich schrieb ja auch nicht, dass eine vegane Ernährung zwangsläufig gesund ist, sondern gesund sein kann.

Kommentar von derHundefreund ,

Kann sie aber nicht. Nicht für einen reinen Fleischfresser.

Tierquälerei würde voraussetzen, dass der Hund Schaden davon nimmt.

Und genau das tut er.

Ich kann mir vorstellen, dass ein Hund eine vegetarische oder gar vegane Ernährung gut verkraften und vielleicht sogar gesund damit leben kann.

Auch wenn du dir das vorstellen kannst, ist es nicht so!

Kommentar von BrightSunrise ,

Dass der Hund ein reiner Fleischfresser ist, ist umstritten. Die einen sagen, er frisst den Mageninhalt und benötigt die darin enthaltenen Nährstoffe (damit wäre der Hund nämlich kein strikter Fleischfresser), die anderen sagen, er frisst den Mageninhalt nicht und benötigt nichts außer Fleisch (damit wäre er ein strikter Fleischfresser).

Letztendlich bleibt es sowieso jedem selbst überlassen, wie er seinen Hund ernährt.

Und mit mir zu diskutieren ergibt jetzt auch keinen Sinn, mal abgesehen davon, dass ich mich eh gegen eine vegane Ernährung beim Hund ausgesprochen habe.

Kommentar von kuechentiger ,

Im Gegensatz zu Katzen, die strikte Fleischfresser sind, gehören Hunde zu den fakultativen Karnivoren.

Das heißt, dass sie die Wahl haben, weil sie auch Stärke und pflanzliche Eiweiße gut nutzen können.

Das heißt aber nicht, dass sie komplett auf tierische Bestandteile verzichten sollten - und das heißt auch, dass für Katzen vegan/vegetarisch und Billigfutter mit Getreide tabu ist.

Kommentar von derHundefreund ,

Das heißt, dass sie die Wahl haben, weil sie auch Stärke und pflanzliche Eiweiße gut nutzen können. 

Also erst einmal haben sie nicht die Wahl, sondern wir. Und zweitens reichen die Proteine aus den Pflanzen, auch wenn sie diese aufnehmen können, nicht, um den Hund ausreichend zu versorgen.

In eine gesunde Hundenahrung gehört nun mal Fleisch, basta!

Kommentar von kuechentiger ,

Erstens: sie haben von Natur aus die Wahl. Sie können Pflanzen fressen und verwerten, im Gegensatz zu strikten Karnivoren. Und das tun sie auch. Fast alle "Wildhunde" fressen Früchte. Und zwar nicht nur, weil sie grade nichts anderes haben, sondern auch weil sie es mögen.

Und zweitens habe ich nirgends geschrieben, dass sie kein Fleisch brauchen!

Kommentar von MarkusPK ,

Ja, das mit dem "kann" ist so eine Sache. Ich stehe aber viel mehr auf das Wort "sollte". Ich kann auch den ganzen Winter über Shorts und T-Shirt tragen, weil ich nicht so kälteempfindlich bin. Aber ob ich es auch sollte, ist eine andere Frage.

Kommentar von BrightSunrise ,

Und wo schrieb ich, dass man einen Hund vegan ernähren sollte?

Ach ja, ich schrieb ja genau das Gegenteil.

Kommentar von MarkusPK ,

So hab ich das nicht gemeint. Es bezog sich schon genau auf das, was du sagtest, nämlich dass man es nicht sollte. Wir sind einer Meinung, ich habe mich nur undeutlich ausgedrückt.

Kommentar von BrightSunrise ,

Dann entschuldige. :)

Kommentar von kuechentiger ,

Chemisch aufbereitet? Welches Fertigfutter ist denn nicht chemisch aufbereitet? Im Prinzip könnte man auch alte Schuhe kleinmahlen, mit dem Cocktail, der da normalerweise zugesetzt wird, käme genau das gleiche Zeug raus.

Antwort
von erpeline01, 68

hallo,

ich finde zwar auch,das Hunde, die fleisch fressen warscheinlich glücklicher

sind, man kann aber auch,wenn man die hunde schon von klein auf nur vegetarisches futter gibt,kann er sich dran gewöhnen,das ist aber fast tierquälerei!

Antwort
von douschka, 139

Hunde sind rechtlich gesehen eine Sache. Mit seinen Sachen kann jeder umgehen wie es ihm passt.

Wir leben in der Marktwirtschaft, es werden viele unsinnige Produkte und Empfehlungen angeboten. Hauptsache es rechnet sich und Marktlücken werden gefüllt.

Nichts gegen menschliche Fleischverzichter! Aber einem auf hochwertige tierische Eiweiße angewiesenes Lebewesen seine Einstellung zu übertragen, ist Tierquälerei im großen Stil. Hier besteht besteht unbedingt Handlungsbedarf, vor allem durch Aufklärung und strikte Anwendung des Tierschutzgesetzes.

Einen Hund nur pfanzlich zu füttern, ist wie einem Pferd nur Fleisch, Innereien und Knochen zu geben. Das Pferd würde allerdings ganz schnell verhungern und sein Leid wäre beendet. Der Hund müsste über Jahre sterben, würde wie das Pferd versuchen, irgend welchen verwertbaren Stoffen habhaft zu werden, bis aufgegeben wird. TÄ werden bei "Krankheit" genau das dem Hund über Medis geben, was seine Idioten ihm verwähren - wichtige Eiweiße in Form von Gammaglobulinen und Co. , zzgl. anderen Aufbaumitteln. Somit wird das vermeidbare Tierleid verlängert.

Was soll`s. Fleisch soll billig und reichlich sein. Äcker werden ausgelaugt. Alles im Überfluss, kein gesundes Maß an Allem. Wen wunderts, dass Hirne irreparabeles Zeugs ausspucken?

Kommentar von BrightSunrise ,

Hund sind wie andere Wirbeltiere rechtlich keine Sache, denn für sie ist das Tierschutzgesetz zuständig.

Wenn jetzt also z.B. jemand meinen Hund tötet, dann kommt er wegen Tierquälerei am Hund, aber auch wegen Sachbeschädigung an meinem Eigentum vor Gericht.

Kommentar von douschka ,

OMG, natürlich sind Tiere eine rechtliche Sache hinsichtlich Eigentum. Sie können sogar gepfändet werden. Deshalb wird das Tierschutzgesetz nicht ausgehebelt.

Aber wie sieht es in der Anwendung des Deutschen Tierschutzgesetzes denn wirklich aus?! So lange nicht grobfahrlässig, mutwillig einem Tier nachweislich Leid zugefügt, passiert nichts. Dieses Thema hatte ich unlängst bei nicht artgerechter Haltung meines Pflegehundes. Es ist nicht verboten ein Tier zu überfüttern und ihm dadurch gesundheitliche Schäden zuzufügen, ganauso wenig ist verboten ihm nicht artgerechtes Futter zuverabreichen (manch billiges Tüten und Dosenfutter gehört auch dazu). Es ist auch nicht festgeschrieben, wie lange ein Hund Auslauf bekommen soll. Es ist auch nicht verboten unsinnige Tierarztbehandlungen zum Wohle des Tierarztes durchzuführen. Es heißt artgerechte Haltung und ist ein elendes Graufeld der Auslegung.

Schaut Euch mal in der industriemäßigen Tierproduktion um! Was da abgeht, ist das Schlimmste was Tieren angetan wird. Und, was tun die Menschen mit diesem Wissen? - Es verdrängen, weiter auf billig Fleisch bestehen usw. Kapital steht über dem Leid!!! Wen juckt`s denn wirklich, wenn Fiffi seiner Art wider gefüttert wird und sonst alles stimmt?!

Kommentar von kuechentiger ,

Erstmal ist für den Hund das Tierschutzgesetz maßgeblich. Und darin steht, dass man Tiere ihrer Art entsprechend zu versorgen hat. Mit dem Sachrecht hat das nichts zu tun.

Kommentar von VanyVeggie ,

Um das mal aufzuklären: Dieser Mythos, dass Tiere vor dem deutschen Gesetz als Sache gelten kommt von dem Kauf - und Handelsrecht. Unter diesen Umständen wird der Handel mit einem Tier gehandhabt wie mit Gegenstände. Sprich z.B man verkauft dir ein krankes Tier, dann kann dieses umgetauscht werden oder du bekommst dein Geld zurück. 

Ansonsten sind Tiere im Gesetzbuch Lebewesen. Wer Tiere quält verstoßt gegen das Tierschutzgesetz und begeht keine Sachbeschädigung. 

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Zur Ergänzung:

Tiere sind nach dem Tierschutzgesetz keine Sache. Lässt du z.B. deinen Hund verhungern, dann machst du dich strafbar. Die Strafe geht von einer Geldstrafe bis zu 3 Jahren haft. Tierquälerei wird hingegen nur mit einem Bußgeld geahndet von bis zu 25.000€ (gilt leider nur als Ordnungswidrigkeit).

Dann gibt es noch das Strafgesetzbuch. Hier gilt das Tier als Sache. Im Strafgesetzbuch wird z.B. das Jagen geregelt.

Kommentar von BrightSunrise ,

Hast du einen Paragraphen dafür? Soweit ich weiß, regelt das Tierschutzgesetz das Töten von Töten (§ 4), darunter fällt auch das Jagen.

Kommentar von VanyVeggie ,

Würde mich auch interessieren. 

Kommentar von BrightSunrise ,

* das Töten von Tieren ^^

Kommentar von douschka ,

Das Töten von Tieren ist leider nicht umgehbar, wenn der Berdarf dafür vorliegt. Es gibt exakte Vorschriften dafür. 1. in der Hege, da es keine natürlichen Feinde mehr gibt, ein Wildtierbestand gesund erhalten und der Bestand gesichert werden muss. 2. für die Ernährung von Mensch und Tier. Auch wer seinen Hund vergan ernäheren will, andere sehen es anders. Dabei ist auch an den wertvollen Genbestand von gefährdeten Wildtieren (Zoos) zu denken. z.B. Raubtiere vegan??? 3. die verächtlichste Art ist für die Pelzgewinnung. Aber wo ein Markt ist....... 4. Tötung um Leid zu veringern.

Würde mir wünschen, dass sich alle, die sich hier aufregen, die Bestimmung der jeweiligen Tiere überdenken. Optimale und wirtschaftliche Haltungsbedingungen sind nicht kontrovers, nur teurer. Heimtiere sind Hobby und liegen deshalb nicht über den allgemeinen Erforderungen für glückliche Tiere. Sterben müssen alle irgendwann. Kurzes gutes Leben oder langes Leben mit Sichtum?

Antwort
von EsoGurke, 57

Nein, das ist keine Tierquälerei. Tierquälerei ist, seinem Hund pürrierte Tiere zu verfüttern, inklusive Krebsgeschwüren, Hufen, Eingeweiden und alles, was der Mensch nicht essen will.

Mein Hund lebt seit 3 Jahren vegan und ist aktiver, kraftvoller und lebensfroher denn je. 

Wenn es Tierquälerei sein soll, seinen Hund vegan zu ernähren, wie nennst du dann das absichtliche Töten von Tieren? Sie in Käfige einzusperren, in denen sie sich kaum bewegen können? Ihnen ihre Kinder zu entreißen? Küken werden am Tag ihres Schlüpfens geschreddert. Und Kälber werden ihren Müttern entrissen und die männlichen nach wenigen Wochen geschlachtet, da sie keine Muttermilch geben können. Du siehst keinen Grund vegan zu leben? Frag mal die Tiere, die wegen deiner Kaufgewohnheiten gerade in der Massentierhaltung verrecken, ob sie dir einen Grund nennen können. Und bevor du mit dem Argument kommst, dass du nur "glückliche" Tiere tötest, solltest du wissen, dass in Deutschland 98% aller verfügbaren Tirprodukte aus der Massentierhaltung stammen und auch "glückliche" Tiere nicht ausgebeutet oder geschlachtet werden wollen.

Kommentar von thedreamer2000 ,

Hättest du meine Frage genau gelesen hättest du gesehen dass ich selber vegan war. Es sprechen aber genug Gründe dagegen ich habe aber keine Lust ewig zu diskutieren. Ein Beispiel wäre zB dass durch ein Verlust der Nachfrage von Fleisch das anfällige Fleisch nur mehr wird und das preisdumping dazu führt die Tiere noch schlechter zu behandeln, um das was einem an Ertrag fehlt, einzuholen. Ach übrigens; Eingeweide als Hund zu essen ist komplett normal das tun die auch in freier Wildbahn. Gegenfrage: würdest du das Futter von deinem Hund essen? Wenn ja, ist es kein artgerechtes Futter für deinen Hund. Wenn nein, beweist es dass die Aussage "alles was die Menschen nicht essen würden" sinnlos ist.
Ich Barfe zu 90% meinen Hund das halte ich für das sinnvollste. Hunde haben andere Bedürfnisse als Menschen und man kann schlichtweg einfach sagen dass sie für eine carnivore Ernährung ausgelegt sind. Sie also vegan zu ernähren kann nur gegen die Natur sein.
Wenn du also die Tierhaltung nicht unterstützen möchtest, was ich auch voll verstehen kann, so leg dir doch bitte auch ein Veganes Tier zu. Für Hunde ist es nicht artgerecht. Schaut einfach wie Hunde ausgelegt sind und die Diskussion beendet sich von alleine.

Lg

Kommentar von EsoGurke ,

Das habe ich nicht überlesen. Du warst niemals vegan, wenn du jetzt wieder Leichen isst. Vegan ist keine diät oder ein Ernährungstrend. Vegan bedeutet nicht nur an sich selbst zu denken. Wenn du ein Mal verstanden hast, dass Tiere ein Recht auf Leben haben, frei von Folter und Ausbeutung, kannst du nicht einfach aufhören vegan zu sein. 
Genau umgekehrt. Die Tiere werden aufgrund deiner Nachfrage gezüchtet. Wenn du 10 Kuchen backst, aber nur 5 verkaufst, backst du morgen vielleicht 6. Du investierst nicht Geld und Zeit in etwas, das nicht verkauft wird.
Was ist das denn schon wieder für eine Theorie? Natürlich gibt es Lebensmittel, die sowohl hunde als auch Menschen essen können. Genau so gibt es Lebensmittel, die Menschen essen können, Hunde aber nicht. Mit artgerecht hat das nichts zu tun. Mein Hund ist gesund und ihr schmeckt das Futter. Es verursacht kein Leid, ich töte keine anderen Tiere für meinen Hund. Alles andere ist nebensächlich.
Hunde sind gegen die Natur. Meinst du die Natur hat Hunde geschaffen, damit sie bei Menschen leben und man ihnen zerhackte Tiere aus der Massentierhaltung in Dosen gequetscht serviert? Hunde stammen vom Wolf ab und nichts an ihnen ist natürlich. Wölfe allerdings würden auch Menschenfleisch essen, also wenn du soein Naturliebhaber bist, warum servierst du deinem Hund nicht einfach etwas Mensch?
Du willst also, dass ich meinen gesunden, geliebten und glücklichen Hund ins Tierheim gebe, wo er getötet wird, wenn er kein neues Herrchen findet? Geht's noch? Auf welcher Grundlage? 

Kommentar von PeterKremsner ,

Ich kenn dich zwar nicht, allerdings kommst mir du momentan auch so vor wie ein typischer Veganer der nichts anderes akzeptieren kann.

Wenn du dich selbst dazu entscheidest Vegan zu leben kannst du das machen, aber bitte lass diese Einstellung nicht an anderen aus, weder an Tieren noch an Menschen.

Es sollte nicht darum gehen was möglich ist, denn mit Nahrungsergänzungen ist viel möglich, es sollte viel mehr darum gehen was ist Artgerecht...

In der Natur gibt es nunmal Fleischfresser, da gehören Hunde auch dazu, selbst wenn sie Pflanzen zum Teil verdauen können und das Hauptnahrungsmittel von Fleischfressern sind nun mal andere Tiere und daran kann der Mensch nichts ändern.

Was denkst du würde dein Hund, wenn er denn frei herum laufen könnte am ehesten fressen? Sicher nicht Pilze aus dem Wald, sondern andere Tiere welche er er erwischt, bei uns eben Hasen, Rehe etc.

Fleischfressende Tiere sind auch keineswegs eine grauenhafte Laune der Natur, sondern sind in der freien Natur auch wichtig. Das Verhältnis aus Fleischfressern und Pflanzenfressern muss stimmen ansonsten funktionierts nicht. Zu viele Fleischfresser bedeutet keine Pflanzenfresser => Fleischfresser sterben => weniger Fleischfresser dadurch mehr Pflanzenfresser => mehr Fleischfresser => weniger Pflanzenfresser. Das ist der Grundsätzliche Kreislauf, allerdings bedeutet eine Überpopulation an Pflanzenfresser das Sterben der Pflanzen selbst und wenn die weg sind gibts uns alle nicht mehr.

Die Natur ist eben nicht das Glückliche Schöne Land in dem alle Sachen in perfekter Harmonie leben, die Natur ist die Natur und die ist eben manchmal grausam und es geht sogar ziemlich oft um den Kampf um Lebensraum und Fressen und gefressen werden. Beim Menschen ist da auch kein Unterschied, hätte der Mensch nicht damit begonnen Fleisch zu essen, währen wir heute nicht die dominante Lebensform auf diesem Planeten. Mittlerweile haben wir das Privileg zu entscheiden was wir essen, nur früher wars eben noch nicht so.

Kommentar von EsoGurke ,

"typischer Veganer der nichts anderes akzeptieren kann" - Ich bin ein echter Veganer, der nicht mordet, weil er Bock auf Bacon hat. Etwas anderes ist es nämlich nicht. Du kannst noch so viele Vorträge über die Natur halten, besuche einen Massentierhaltungsbetrieb und sag mir was daran natürlich ist, Tiere künstlich zu züchten, sie einzusperren und zu töten. Was glaubst du, warum wir ohne Werkzeuge nicht töten können? Wenn du ein Tier siehst, bekommst du das Verlangen, deine Reißzähne in seinen Nacken zu bohren und sein rohes Fleisch von den Rippen zu reißen?

Diese ganze Tierindustrie verursacht Welthunger, da bis zu 16kg Getreide verfüttert werden, um nur 1kg Fleisch zu erhalten. 82% aller hungernden Kinder stammen aus Ländern, die genügend Lebensmittel anbauen, jedoch werden sie von Bauern aufgekauft und an Tiere verfüttert, damit wir in der ersten Welt Steak essen können.
Sie ist der Klimakiller nr. 1, da kommen keine Abgase,keine Flugzeuge, keine Autos ran. Methanausstoß, CO2 Produktion und Regenwaldrodung, Wasserverschwendung, Ressourcenverschwendung und Anbaufläche. Nichts kommt an die Maßlosigkeit der Tierindustrie ran.

"In der Natur gibt es nunmal Fleischfresser, da gehören Hunde auch dazu" Hunde sind omnivore, also Allesfresser. Früher hatten Menschen auch kein oder wenig fleisch, Hunde haben erst Recht kein Fleisch bekommen. Sie aßen, was der Mensch aß. 

"Was denkst du würde dein Hund, wenn er denn frei herum laufen könnte am ehesten fressen?" Müll und was Menschen zurücklassen. Sieh dir die Straßenhunde doch an. Soll ich meinem Hund also Müll zu fressen geben? Sie bettelt auch immer, wenn ich etwas esse. Auch bei Schokolade. Würde sie ohne weiteres auffuttern. Soll ich ihr also vielleicht auch etwas Schokolade geben, was für Hunde tödlich sein kann? Außerdem läuft mein hund frei herum, die Tür ist den ganzen Tag offen. Wir haben vor der Schlachtung gerettete Tiere, Hühner, Kaninchen und Kühe. Die tötet sie auch nicht.

"Fleischfressende Tiere sind auch keineswegs eine grauenhafte Laune der Natur, sondern sind in der freien Natur auch wichtig" Willst du deinen Fleischkonsum damit rechtfertigen? In der freien Natur ist jedes Tier wichtig. Aber Kühe, Schweine, Schafe, Gänse, ect qualvoll zu züchten, um sie dann zu töten und aufzuessen schadet der Natur. Der Mensch bringt nichts als Leid. Er erfüllt keine Rolle in der Erhaltung der Erde. Erst recht nicht, wenn er Massentierhaltungsfleisch frisst. Da bildest du dir etwas zu viel ein.

"das Privileg zu entscheiden was wir essen" Darum geht es. Wir haben die Wahl. Entweder vegan oder unschuldige Tiere ausbeuten und töten, ganz ohne Grund. Wenn Fleischessen eine Wahl ist, warum wählst du grausam zu sein?

Kommentar von PeterKremsner ,

Ich bin ein echter Veganer, der nicht mordet, weil er Bock auf Bacon hat.

Ich leite aus deinen Aussagen allerdings ab dass du etwas gegen Menschen hast welche Fleisch essen, in so fern akzeptierst du andere Lebensweisen nicht....

Sollte dem nicht so sein Entschuldige bitte diese Unterstellung.

Du kannst noch so viele Vorträge über die Natur halten, besuche einen Massentierhaltungsbetrieb und sag mir was daran natürlich ist, Tiere künstlich zu züchten, sie einzusperren und zu töten.

In meinem Kommentar steht nichts zur Massentierhaltung, diese Konzept finde ich ebenfalls ziemlich schlecht, gelinde ausgedrückt.

Was glaubst du, warum wir ohne Werkzeuge nicht töten können?

Was glaubst du warum der Mensch Werkzeuge entwickelt hat?

Beispielsweise sind zwar alle Caniden per Definition Carnivoren und weisen daher alle Jagd- und Tötungsverhalten auf, jedoch unterscheidet sich dieses bereits zwischen Wölfen und Haushunden erheblich.

Kommentar aus Wikipedia.

Müll und was Menschen zurücklassen. Sieh dir die Straßenhunde doch an.

Mangels alternativen ja. Ein Hund im Wald wird wohl eher ein Reh reißen. Kommt natürlich auf die Rasse an, ist aber an sich das vererbte Verhalten von Wölfen.

Soll ich ihr also vielleicht auch etwas Schokolade geben, was für Hunde tödlich sein kann?

Warum sollte Schokolade für einen Hund artgerechte Ernährung sein?

In der freien Natur ist jedes Tier wichtig. Aber Kühe, Schweine, Schafe, Gänse, ect qualvoll zu züchten, um sie dann zu töten und aufzuessen schadet der Natur.

Hab auch nie das Gegenteil behauptet. Die Massentierhaltung ist leider eine Unart an welche sich der Mensch gewöhnt hat und ich stimme dir zu, dass diese eher schlecht als positiv zu sehen ist.

Da bildest du dir etwas zu viel ein.

Worauf soll ich mir etwas einbilden, dass der Mensch die Dominate Lebensform ist, ist nun mal Fakt.

Darum geht es. Wir haben die Wahl. Entweder vegan oder unschuldige Tiere ausbeuten und töten, ganz ohne Grund. Wenn Fleischessen eine Wahl ist, warum wählst du grausam zu sein?

Das ganze ohne Grund stimmt nicht, denn ein Hase wird nicht einfach getötet weil es Spaß macht sondern um ihn zu essen. Es ist eine Freie Entscheidung eines jeden wie er Leben will.

Ich für meinen Teil esse Fleisch aus dem einfachen Grund weil es mir schmeckt und weil ich mich dazu entschieden habe. Wir züchten auch selbst Hasen und ich kann dir sagen, es macht wirklich keinen Spaß ein Tier zu töten welches man pflegt und Groß zieht. Aber wir tun es damit wir einmal in der Woche Fleisch am Tisch haben.

Btw wir haben nur 10 Hasen, also mit Massentierhaltung haben wir in direkterweise nichts am Hut.

Antwort
von feetz42, 110

Also was hier manche Leute so schreiben, da stehen mir doch glatt die Schwanzfedern hoch!!! Habt ihr denn nie in Biologie gehabt ???

Ein Hund und eine Katze sind Fleischfresser. Was glaubt ihr wozu Hund und Katze in ihrem Gebiss genau 4 Reisszähne besitzen ?

Sicher frisst ein Hund auch mal einen Apfel, eine Birne oder sonstiges Obst, auch Katzen machen das mal. Deswegen sind es aber noch lange keine Vegetarier.

Antwort
von Mibalasmis, 167

Naja, theoretisch können Hunde tatsächlich ohne Fleisch leben. (Anders als Katzen, für die das tatsächlich unmöglich ist). Ob das jetzt aber wirklich sein muss sei dahingestellt. Ich glaube auch eher, solches Futter war ursprünglich mal für Hunde gedacht, die eine Fleischunverträglichkeit haben (Ja, Sachen gibts).

Bevor ich meinem Hund jetzt aber so was geben würde, würde ich es mir doch noch zweimal überlegen, ob es nicht mehr Sinn macht sich nen Karnickel zu holen.

Aber möglich ist es wie gesagt tatsächlich Hunde so zu ernähren.

Kommentar von Mibalasmis ,

Und das jetzt sofort als Tierquälerei abzustempeln ist halt so ne Sache. Nur weil der Hund kein Fleisch bekommt, ist der Schaden ja nicht gleich vorprogrammiert, heutzutage kann man sich da ja anders behelfen.

Man kann dem Hund ja z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel die Nährstoffe geben, die er braucht.

Von Tierquälerei würde ich erst dann sprechen, wenn diese Nährstoffversorgung von dem Besitzer nicht vollzogen und somit das Wohl des Tieres nicht mehr gewährleistet wird. Aber wegen dem bloßen Fleischentzug von Tierquälerei zu reden ist doch irgendwie reichlich voreilig.

Stellen wir uns doch lieber die Frage, ob das alles Sinn macht:

Ist es sinnvoller dem Hund Fleisch zu geben, das wahrscheinlich durch eine andere Form der Tierquälerei erzeugt worden ist, oder ist es sinnvoller dies nicht zu tun, ihn aber stattdessen mit irgendwelchen Ergänzungsmitteln zu versorgen?

Ich stehe dem ganzen halt relativ normal gegenüber und bin auch nicht in der Situation, mir diese Frage wirklich stellen zu müssen. Das sollte jeder mit sich selbst ausmachen.

Und wenn man sich am Ende ansieht, was manche Leute ihren Hunden füttern, halte ich eine vegane Ernährung, in der darauf geachtet wird, das der Hund alles bekommt, was er braucht, jedoch tatsächlich für ein recht geringes Übel, da dies immernoch besser ist, als Zucker, Konservierungsstoffe und was sie nicht alles noch in das ein oder andere Futter mischen.

Kommentar von MarkusPK ,

Ein gutes Gegenargument. Aber es reicht nicht aus, un gegen die ganzen Pros zu bestehen, vor allem nicht gegen das Mega-Pro: es ist wieder die Natur des Hundes, sich rein pflanzlich zu ernähren. 

Kommentar von Mibalasmis ,

Es sollte auch kein Gegenargument sein. Ich wollte nur verdeutlichen, dass man sich, beschäftigt man sich mit diesem ethischen Problem (ich nehme mir jetzt einfach mal heraus es als solches zu bezeichnen), eine Vielzahl an fragen stellen sollte, bevor man zu einem Ergebnis gelangt. Es ist wider der Natur reicht halt in der heutigen Zeit meiner Meinung nach nicht mehr aus, um zu entscheiden, ob etwas richtig oder falsch ist. Man sollte sich auch die anderen Fragen, die mit dem Problem einhergehen stellen.

Es ist beispielsweise ja auch nicht Sinn der Natur zu verhüten oder seine Katze sterilisieren zu lassen. Doch wir machen es trotzdem, da wir  uns mehr Fragen dazu gestellt haben, als nur die eine, ob es natürlich ist, oder nicht.

Kommentar von thedreamer2000 ,

Ja aber wenn ich gegen Tierhaltung bin und einem Hund das nicht füttern möchte dann lege ich mir doch keinen Hund zu!

Kommentar von Mibalasmis ,

Ich habe doch schon gesagt, dass ich mir überlegen würde,  ob ein Karnickel dann nicht sinnvoller ist.

Antwort
von Maxxi02, 140

Hunde vegan zu ernähren ist das lächerlichste, was ich je gehört habe. Es handelt sich um Raubtiere und somit gehört Fleisch zu ihrem Fressen natürlich dazu. Nur weil sich manche Menschen vegan ernähren, sollten sie das nicht einfach ihren Tieren 'aufzwingen'. Ich habe nichts gegen Veganer, aber wenn man seinem Hund seine natürlichste Mahlzeit entzieht, läuft gewaltig was falsch -.-

Ich finde es sogar am besten, wenn man seinem Hund hin und wieder rohes Fleisch zu fressen gibt. Natürlich gibt es auch Hunde, die derart hochgezüchtet worden sind, dass sie diese Art der Fütterung gar nicht vertragen, doch einem Raubtier komplett auf Fleischentzug zu stellen, ist eindeutig weitab von jeglicher Tierliebe...

Kommentar von BrightSunrise ,

Dass es sich bei Hunden um Raubtiere handelt, ist tatsächlich kein eindeutiges Indiz dafür, dass sie Fleisch fressen. Pandas z.B. gehören auch zu den Raubtieren und sie ernähren sich fast ausschließlich pflanzlich.

Kommentar von Maxxi02 ,

Selbstverständlich gibt es unter den Raubtieren auch derartige Ausnahmen, das ist mir durchaus bewusst. Hunde gehören jedoch nicht zu diesen Ausnahmen. Ich werde hier jetzt nicht irgendwelche Wikipedia Seiten zitieren, aber wenn man mit etwas logischem Denken an die Sache ran geht, versteht man es von selbst...

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich habe nicht geschrieben, dass Hunde zu diesen Ausnahmen gehören.

Meine Bemerkung sollte eigentlich nur eine Info am Rande sein.

Kommentar von MarkusPK ,

Aber eine Info, die als sachlich richtige, aber dennoch moralisch falsche Rechtfertigung dienlich sein kann. 

Kommentar von BrightSunrise ,

Das sollte auch überhaupt keine Rechtfertigung sein, ergibt auch überhaupt keinen Sinn, da ich mich in meiner Antwort gegen eine vegane Ernährung von Hunden ausgesprochen habe.

Ich habe mich lediglich auf die Worte "Es handelt sich um Raubtiere und somit gehört Fleisch zu ihrem Fressen natürlich dazu." bezogen, denn ganz so eindeutig ist es eben nicht.

Kommentar von MarkusPK ,

Ja ich weiß ich kenne deine Antwort und sie war auch sehr gut. :-)

Ich wollte hier bloß auf die Möglichkeit hinweisen, dass man das Argument in deinem Kommentar auch für Propaganda missbrauchen kann.

Kommentar von moonbrain ,

Aha....dann wäre es sachlich richtig, das man Hunde vegan ernähren kann. Moralisch aber nicht...?

Kommentar von MarkusPK ,

Falsch. Es ist sachlich richtig, dass Hunde bis zu 30% ihrer Nahrung durch pflanzliche Kost decken können. Darüber hinaus aber nicht, jedenfalls nicht über einen längeren Zeitraum. Die Geschichte mit deiner zwölfjährigen Hündin ziehe ich inzwischen arg in Zweifel, wenigstens jedoch, dass du sie ihr ganzes Leben lang vegan ernährt hast. So lange gibt es überhaupt noch kein veganes Hundefutter und es ist sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, dass du in der Lage warst, ihr zuvor alle Nährstoffe auch ohne künstliche Chemie zukommen zu lassen. Wenn es doch so sein sollte, so ist deine Hündin eine Anomalie, eine Laune der Natur. Aber ich befürchte, doch recht damit zu haben, dass du sie zumindest ihre erste Lebenshälfte lang mit Fleischnahrung gefüttert hast, hab ich nicht Recht?

Kommentar von EsoGurke ,

Markus, mein Hund lebt seit 3 Jahren vegan. Vielleicht solltest du dich etwas besser informieren, bevor du dich im Internet mit Unwissen brüstest. https://youtu.be/zDpksTlEAyI

Kommentar von moonbrain ,

Das hat mit Lächerlichkeit nichts zu tun. Suche nach meinem Nicknamen auf dieser Seite, habe schon genug zum Thema geschrieben. Bloss weil du dir eine vegane Hundeernährung nicht vorstellen kannst, heisst das noch lange nicht, dass sie falsch ist.

Denkst du, man macht das "einfach mal so"?

Denkst du, man beobachtet das Tier nach so einer Umstellung nicht eingehend um Änderungen in Verhalten/Gesundheit festzustellen?

Denkst du, ein Hund mit glänzendem Fell und Bewegungslust im Alter von fast 12 Jahren ist bei veganer Narhung mangelernährt?

Antwort
von wickedsick05, 81

da Vegetarisch/Vegan für viele eine Quasireligion ist also der glaube an die einzig wahre ernährung und sie der Meinung sind:

Fleisch ist böse – und wer Fleisch isst, auch. So denken zumindest
viele, die Tiere lieben und Steak, Wurst und Schnitzel für ungesund
halten.

darf auch das geliebte Haustier nicht dem bösen, bösen Fleischessen nachgehen. Daher glaubt man man könne sie von Krankheit und allem
propagierten vermeintlich schlechten das damit verbunden wird fern
halten. Also getrieben von Schuld und Sündengefühlen angestachelt durch
medien glaubt der innerlich leidende "Nervöse" die einzige möglichkeit
dem "Teufel des Fleischessens" zu entkommen ist dieser Büßer-Ideologie
nachzugehen auf und es auf alles in seinem Leben anzuwenden. Ist der
innere Schulddruck und die damit verbundene Rechtfertigungsnotwendigkeit
entsprechend stärker – wird sogar der Verzicht auf „alles Tierische“
einem jeden Lebewesen aufgezwängt. Erst wenn die Fleischfressende
Pfalnze mit Tofu gefüttert wird ist sein gewissen rein.

Die ursache liegt klar auf der Hand. Das Natur defizid syndrom

„dass Menschen die Natur zu einer idyllischen, harmonischen
Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts verloren hat. Bäume
zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso
ein Mörder.“

Wenn nur mehr ein gutes Drittel (36 Prozent) der Kinder
zwischen 8 und 12 Jahren einmal in der Woche außer Haus spielt; nur mehr jeder Fünfte weiß, wie das ist, auf einen Baum zu klettern und jedes
zehnte Kind davon überzeugt ist, dass Kühe Winterschlaf halten - allesamt Resultate einer Befragung.


http://www.heise.de/tp/news/Natur-Defizit-Syndrom-2005182.html

und da sich viele durch Werbung Manipulieren lassen springt natürlich so gut wie jeder auf das sinkende Schiff auf. Das Haustiergeschäft ist rießig. WUNDERT dich da noch irgendwas?

Kommentar von kuechentiger ,

Veganer sein hat nichts mit Naturdefizit zu tun. Der Ursprung sind Tierrechtler. Es geht also hauptsächlich um die abartige Nutztierhaltung und ums Schlachten. Tierrechtler sind überhaupt gegen Tierhaltung, egal zu welchem Zweck.

Kommentar von MarkusPK ,

Also darf ein Tierrechtlerauch selbst keinen Hund halten, nicht wahr? Ansonsten wäre das ja eine hübsche Doppelmoral.

Kommentar von kuechentiger ,

Ja, sicher. Tierrechtler sind auch gegen Hobbytierhaltung. Akzeptierte Ausnahme ist, vorhandene Tiere aus dem Tierschutz zu übernehmen. Aber keine Nachzucht mehr usw.

Kommentar von wickedsick05 ,

damit hast du meine aussage bekräftigt. menschen die Hunde halten und diese vegan ernähren ( und um nichts anderes geht es hier) leiden am naturdefizit syndrom da "normale" veganer keine tiere halten... der schuss ins eigene knie

Antwort
von ApfelTea, 112

Klar ist es das. Der Hund muss die Nährstoffe bekommen, die er braucht. Woher er sie bekommt, ist egal. Das hier finde ich persönlich am besten http://www.vegdog.de/

Antwort
von EsoGurke, 17

 Sehr viele Informationen in sehr kurzer Zeit.

Kommentar von thedreamer2000 ,

Das Video handelt von Hunden UND Katzen was die einseitige Recherche der netten Dame bedeuten. Katzen können ohne Fleisch nicht leben und sterben früher oder später daran...
aber Hauptsache man tut ja was gutes für alle anderen Tiere. Dann legt euch doch bitte keine Katze zu. Damit spart man auch kein leid.

Kommentar von EsoGurke ,

Weil sie gleich 2 Tierrassen behandelt, hat sie einseitig recherchiert? Wtf? Was ist das denn für eine schlussfolgerung? Katzen leben auch mit konventionellem Katzenfutter ohne Fleisch, wenn du dir das Video mal genau ansehen würdest. Aber da wird nicht rumgemotzt. Veganer legen sich auch keine Haustiere zu, um sich zu bespaßen. Wir boykottieren die Zucht und retten lediglich Tiere, die unsere Hilfe brauchen. Das heißt aus dem Tierheim adoptieren oder vor der Schlachtung retten. Eine Freundin hat 3 Katzen, die seit über 7 Jahren vegan leben. Und eine "neue", die seit einem halben Jahr vegan lebt. Ich füttere die Wildkatzen in unserem Dorf auch ausschließlich vegan seit 3 Jahren. Aber unglaublich, was du dir da zusammendichtest. Was interessiert dich die Ernährung von Tieren überhaupt? So wie ich dich einschätze, bezahlst du für das Foltern, Einsperren und Töten von unschuldigen Tieren, um ihre leblosen Körper zu verzehren.

Antwort
von moonbrain, 129

Unsere Hündin (Grösse Labrador) ist zwölf Jahre alt, bei bester Gesundheit und seit Jahren Veganerin. Gelegenltich kriegts sie Fleischleckerli von Bekannten, die darf sie natürlich haben.

Vorteile:

- ihre Haufen stinken weniger
- sie pupst nicht mehr
- ihr Fell glänzt
- sie ist agil und lebhaft
- sie stinkt nicht, auch wenn sie nass wird

Wir mussten auch schon kurzfristig auf Fleischfutter umstellen, weil das vegane Futter ausverkauft war. Sie wurde schlagartig träge, pupste uns die Wohnung voll...und wir waren froh, als das vegane Futter zurück war.

Wenn dir Leute aufschwatzen wollen, dass vegane Hundenahrung gleich Tierquälerei ist, dann liegt es daran, dass sie selber Angst um ihr tägliches Schnitzel haben. Denn, wenn man Hunde erfolgreich vegan ernähren kann, dann kann man sich als Mensch erst recht vegan ernähren....

Optimal wäre, wenn der Hund sein Fressen selber suchen könnte, sich von Kadavern, Käfern, Wurzeln und anderen Sachen ernähren könnte, so wie das Wölfe und andere Caniden tun.

Industrielles Hundefutter mit Fleisch ist leider für mich Sondermüll. Das Marketing macht das Futter zudem auch noch abartig teuer.

Lies mal hier:
http://www.vegangesund.info/index.php?id=266

Kommentar von xttenere ,

meine beiden intakten grossen Rüden kriegen hochwertiges Trockenfutter ohne Getreide mit hohem Fleischanteil

Sie furzen nicht...sie setzen 1 - max 2 x täglich eine kompakten Haufen ab, welcher normal riecht...sie rieche nicht...auch nicht wenn si nass sind...sie glänzen wie die Speckschwarten...sind sehr lebhaft und verspielt etc..etc.

Wölfe fressen auch keine Käfer...Wurzeln etc. sie reissen Wildtiere...und leider auch manchmal Schafe etc.  sie bevorzugen Frischfleisch...keine Kadaver.

Wenn ein erwachsene Mensch sich vegan ernähren will, und alle nötigen Vitamine ...Proteine etc. lieber  auf chemischer Basis zu sich nehmen will....so ist dies seine Sache...wen er aber seine Lebensweise einem Schutzbefohlenen...wie z.B einem Kind...Tier aufzwingt...hört bei mir das Verständnis auf.

Kommentar von kuechentiger ,

Wölfe fressen auch keine Käfer...Wurzeln etc

Was ihr immer alles zu wissen glaubt...

Wölfe fressen selbstverständlich Käfer und Wurzeln - und auch Beeren, Würmer, Aas und Kot usw.

Kommentar von xttenere ,

wenn sie Hunger haben, und nichts anders vorhanden ist, fressen sie auch Käfer und Würmer....Primär sind Wölfe aber Jäger...töten ihre Beute und fressen Fleisch...soviel zu meinem *Unwissen*

Kommentar von moonbrain ,

Ja, sie reissen Tiere WENN sie können. Aber wie nahe ist übliches Hundefutter an einem frisch gerissenen wilden Tier? Eben...da kann man gleich veganes Futter nehmen, welches wenigstens nicht Hormon- und Medikamentenfutter verseucht ist...

Kommentar von moonbrain ,

Danke!

Kommentar von moonbrain ,

Gratuliere geht es deinen Hunden gut, das freut mich.

Wie gesagt, unserer fast 12jährigen Hündin (und dem kleinen Nachzügler) geht es auch blendend. Aber das wird jeweils überlesen, wenn ich davon schreiben.

Alles schreit FLEISCH FLEISCH FLEISCH....schau mal die Zusammensetzung von veganem Hundefutter an, da ist alles drin, was der Hund braucht.

Hast du von Bramble gelesen?

Hast du schon von Krebsfällen beim Barfen gelesen? Wurde ja auch soooo riesig hochgelobt....

Ich schätze, dass über 90% der Hunde mit medikament- und hormonverseuchtem Fleisch (Fertigfutter, Zeug aus der Metzgerei) gefüttert werden. Da ist ein sauberes veganes Futter vielleicht gar nicht so schlecht....oder?

Aber egal, deine Meinung ist vorgefertigt und du lässt nichts anderes gelten. Egal...ich habe ja nicht nach deinem Verständnis gefragt, habe nur meine Erfahrung berichtet.

Kommentar von xttenere ,

auch meinen Kommentar überlesen: ich barfe nicht !!!

Ich behaupte auch nicht, dass Deine Hunde nicht gesund sind, da sie sicher auch in veganem Futter die nötigen Vitamine etc erhalten...einfach auf chemischer statt natürlicher Basis.

Fakt ist, dass Hunde  zu 70 % Fleischfresser sind...egal auf welcher Basis sie dieses erhalten...d.h. ob roh oder getrocknet, und dass reine vegane Ernährung nicht Artgerecht ist.

Kommentar von moonbrain ,

Dass du nicht barfst, ist mir schon klar. Drum schrieb ich ja "...wurde ja auch sooo riesig hochgelobt".

Und was meinst du, woher die Vitamine und Spurenelemente von sogenannten Premiumfutter herkommen? Die werden am Ende der Produktion, wenn der Kadaverbrei fertig zermalen, ultrahocherhitzt, sterilisiert und gemixt ist in CHEMISCHER Form reingeklatscht. Bei schonend zubereitetem veganen Futter hat man immerhin die Chance, Vitamine auf natürlicher Basis zu erhalten.

Wenn man in der Hundeernährung irgendwo ansetzen will, dann wohl sicher bei Hunden, welche mit Supermarktfutter ernährt werden und nicht bei denen, die mit gutem veganen Futter ernährt werden.

Es ist mir schon klar, dass man seinen Hund auch mit fleischbasiertem Futter fit halten kann. Es ist jedoch nicht einfach in der Masse an Futter das Richtige zu finden. Da scheint mir das vegane Futter welches unsere Hunde kriegen eine gute Alternative zu sein.

Ich verstehe das ganze Theater nicht. Auch der Tierarzt bestätigt immer wieder, dass unsere Hunde fit sind.

Kommentar von xttenere ,

es hat wenig Sinn, mit einem Veganer diskutieren zu wollen da nur seine Meinung die einzig Richtige ist.

Egal ob ich meinem Hund Frischfleisch ..Abfallfleisch...Büchsenfleisch oder Trockenfutter füttere...es ist und bleibt Fleisch...und Fakt ist: die natürliche Nahrung eines Hundes besteht aus 70 % Fleisch...nicht aus Grünfutter mit Geschmacksstoffen nach Fleisch, damit ein Hund das Zeugs überhaupt frisst.....sonst könnte er gleich als Kaninchen auf die Welt kommen

Kommentar von moonbrain ,

Ja, dann lass es doch. Du versuchst offenbar gegen etwas zu argumentieren, was du nicht kennst, nämlich veganes Hundefutter - welches absolut NICHT nach Fleisch riecht. Und das nur, damit dein angestammtes Weltbild und deine Glaubenssätze nicht aus den Fugen geraten. Also bitte, nicht solche komischen Behauptungen aufstellen...von wegen Geschmacksstoffen.

Unser kleiner "Importhund" (Süditaliener) bettelt uns an, wenn wir Mangos und Melonen essen. Auch Mandarinen sind vor ihm nicht sicher....

Veganes Büchsenfutter haben wir auch getestet, das riecht richtig gut und den Hunden geht fast einer ab vor Freude, wenn sie es riechen.

Und du vergisst, dass Veganer bei Ihrer eigenen und bei der Hundeernährung einen Prozess durchmachen und aufgrund von vielen Faktoren letztendlich beim Veganismus landen. Nicht einfach "mal so...".

Ich war Steakfresser....bin nicht in den Veganismus hinein geboren worden.

Kommentar von xttenere ,

ich selber bin absolut kein *Steakfresser*...Deine Wortwahl....aber nur weil ich nicht unbedingt Fleisch brauche zum essen, heisst das nicht, dass ich einem Anderen meine Essensgewohnheiten aufzwingen muss !!!

Und nur um das geht es...um das Aufzwingen ! Kein Hund  ernährt sich von alleine vegan....das wird ihm aufgezwungen !!!

Und dass Du die Lockstoffe nicht riechen kannst ist logisch...die Nase des Menschen ist im Gegensatz zu der vom HUnd auch uterentwickelt.

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich denke, jeder geht davon aus, dass nur seine Meinung richtig ist, du machst schließlich genau das Selbe, was auch vollkommen legitim ist, aber jetzt wird "der" Veganer natürlich wieder als uneinsichtig und ignorant dargestellt.

Kommentar von xttenere ,

@BrightSunrise....keine Angst, ich werfe nicht alle in einen Topf.

Kommentar von MarkusPK ,

Hast du nicht. Du hast Werbung gemacht. Missioniert. Damit geprahlt, wie ach so gesund deine Hündin ist mit ihrem glänzenden Fell und ihrer Agilität. Und damit impliziert, dass du alles richtig machst und ein besserer Hundehalter bist als jeder, dessen Hund auch ab und zu einen fahren lässt. 

Wer keinen Hundsfurz riechen kann, der schaffe sich auch keinen an. (Hübscher Reim, nicht wahr?)

Kommentar von MarkusPK ,

Wenn ich deine Antwort lese, staut sich in mit eine ungeheure Wut auf. Nicht nur, dass du deinen Fehler nicht einsehen möchtest. Du argumentierst und argumentierst und argumentierst weiter, obwohl man dich längst widerlegt hat. Alle fruchtbaren Einwände ignorierst du und schießt sie in den Wind, denn deiner Hündin geht es ja (noch) gut. Dass die anderen eventuell recht haben könnten und auch führende Wissenschaftler ihre Ansicht teilen und bestätigen, dass das, was du machst, Tierquälerei ist, ist dir scheinbar egal. Vielleicht kommt es aber auch einfach nur nicht bei dir an. Gibt dir nichts von alledem nicht irgendwie das Gefühl, im Unrecht zu sein? Keine klitzekleine Spur von Zweifel?

Ich sage dir mal eins in aller Klarheit: selbst wenn die geringste Wahrscheinlichkeit bestünde, dass ein bestimmtes Verhalten schädlich für mein Tier sein könnte, würde ich als verantwortungsvoller Besitzer dieses Verhalten auf jeden Fall abstellen. Egal um was für Banalitäten es sich handelt. Wenn mir ein Tierarzt, ein Zoologe oder ein erfahrener Hundezüchter raten würde, meinem Hund zum Beispiel kein Leitungswasser mehr zu geben, dann würde er nur noch Markenwasser kriegen - weil ich meinen Hund lieb habe und möchte, dass er es so gut hat wie möglich. Auch wenn sich später herausstellen würde, dass man sich geirrt hat und und Leitungswasser unbedenklich für Hunde ist, würde ich nicht bereuen, dass ich vorher so viel Geld für Markenwasser ausgegeben habe.

Was du tust, hat mit Tierliebe jedoch nichts zu tun. Du folgst einem Irrglauben. Und es fällt mir hier wirklich schwer, nicht "Wahn" zu schreiben und auch in den übrigen Ausführungen sachlich und freundlich zu bleiben. Weil ich nicht möchte, dass dieser Kommentar verschwindet, gebe ich mir aber trotzdem alle Mühe. Bitte... Deiner Hündin zuliebe, denk wenigstens über meine Worte nach. Das bist du ihr schuldig. Irgendwo muss doch auch bei dir ein letzter Rest Vernunft zu finden sein.

Kommentar von derHundefreund ,

Diese Leute, die meinen ihre Tiere vegan bzw. nicht artgerecht ernähren zu müssen, nur, weil es gegen ihre Moral verstößt, sie mit dem zu füttern, was die Natur für sie vorgesehen hat, sind genauso schlimm, wie diese religiösen Spinner, die den ganzen Schwachsinn aus der Bibel zitieren, um andere von ihrem Glauben zu überzeugen.

Uneinsichtig und nicht lernfähig!

Kommentar von thedreamer2000 ,

Ok mal ganz kurz meine Meinung zu dem ganzen Thema. :D ich denke, dieses extrem billige Hundefutter ist auch nicht unbedingt viel gesünder für Hunde als Veganes. Doch hier wird argumentiert, dass dieses Futter ja so schlecht sei. Ist im Prinzip nichts anderes wie das vegane Futter nur das dort eben noch 5% Fleisch enthalten sind. Das ist eigentlich der einzige Unterschied. Ich habe auch einen Hund und der wird teils gebarft und teils mit (hochwertigen) trocken und Feuchtfutter ernährt wo ich vorher in die Zutaten schaue und mich vergewissere dass dort nicht 90% Chemie enthalten ist. Mein Favorit ist hierbei eindeutig Rinti. Man muss sagen dass für den Hund Fleisch das hauptnahrungsbestandeil ist. Deshalb lehne ich sowohl das billige industriefutter als auch das vegane Futter ab, da beides nicht natürlich ist.
Mein Hund ist mittlerweile übrigens obwohl er seit Geburt an gesundheitliche Probleme hat (anfangs Sehschwäche mittlerweile ist er blind, verdaunungsprobleme und starke Allergien) 13 Jahre alt und es geht ihm super.

Kommentar von moonbrain ,

Tja, gratuliere zum Gemeinschaftsgefühl. Muss toll sein, sich auf dem Rücken des Veganers auszutoben.

MarkusPK, wenn sich in dir eine ungeheure Wut aufstaut, dann solltest du daran arbeiten, das ist nicht normal. Ihr könnt hier nichts widerlegen, was nicht schon anderweitig gegenteilig bewiesen wurde. Im Gegensatz zu dir und vielen anderen habe ich geschrieben, dass eure Ernährungsweise funktionieren kann. Andersherum muss ich mich als Tierquäler usw. hinstellen lassen.

Unser zweiter Hund ist ein Dreibeiner aus dem Tierheim, den sonst wohl keiner genommen hätte. Gestern habe ich € 100 an PETA gespendet, damit sie weiter recherchieren und den Hundemördern (für Leder!!!) in China das Handwerk legen können. Tierquäler??

MarkusPK: Da wo du bist, war ich schon......habe Argumente angeschaut, verglichen, abgewogen...und entschieden. Sowas verlange ich von keinem, von dir nicht  und auch nicht von jemand anderem; kann ich auch nicht. Ich erwarte nur Respekt und das Verständnis, dass ich als dein/euer Gegenüber mir auch etwas überlege und nicht leichtfertig handle.

Wenn aber vegane Hundeernährung als Tierquälerei dargestellt wird - von Menschen, die mit jeder Garantie keine veganen Hunde kennen - dann muss ich mich zu Wort melden. Es war nie meine Absicht, eine Diskussion loszutreten. Aber wenn einer eine Frage stellt, muss akzeptiert werden, dass Antworten folgen, die nicht jedem passen, der sich in den Thread einklinkt.

Ich bin nicht ein vegan Geborener, der die Welt bekehren will. Ich bin zum Veganer geworden, weil ich nicht mehr mitverantwortlich sein will am Elend von Tieren (und Menschen in der tierverarbeitenden Industrie).

Ich sollte mich hier quasi verteidigen, weil ich mich für weniger Gewalt und Ausnützerei von "Nutztieren" einsetze. Und diejenigen welche, Massentierhaltung und Abschlachtung von denkenden und fühlenden Wesen propagieren, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern....ist das nicht irgendwie pervers?

Als wir uns die Hündin (die mit dem glänzenden Fell; was hat das mit Prahlen zu tun? Ist einfach so....) zulegten, war ich noch nicht einmal Vegetarier. Hätte ich die Hündin einfach weggeben sollen, weil ich es nicht mehr verantworten kann, Fleisch zu füttern?

MarkusPK, ist ja schön, dass du für dein Tier alles machst, wovon du glaubst, dass es gut ist. Wie erklärst du, dass du das Wohl deines Tieres über das Wohl der Schlachttiere stellst? Speziesismus ist das Stichwort. Google ist dein Freund, Wikipedia dein Begleiter (ja, Wikipedia lügt zuweilen auch, findest den Begriff sicher auch anderswo erklärt).

Ich klinke mich hier aus - werde keine Infos zu diesem Thread mehr erhalten. Alles wurde gesagt (nicht von mir, das Internet bietet genug Infos). Soll später bloss keiner sagen, er/sie hätte es nicht gewusst.

Hier noch ein Video, welches es auf den Punkt bringt. Und nicht dort ausklinken, wo die Karotten in den Napf fallen...fertig schauen!

https://www.youtube.com/watch?v=RDzbAqK0lmg

Seid lieb!

Kommentar von MarkusPK ,

Erster und zweiter Absatz: wer nicht einsieht, dass er Qualhaltung betreibt bekommt Kritik. Wenn er das von mehreren Seiten bekommt, ist das sogar gut. Und du hast dich selbst so hingestellt, indem du etwas sehr Falsches wider besseren Wissens tust.

Einen Dreibeinigen Hund aus dem Tierheim zu holen hat keinen Wert, wenn man ihn dann bei sich zu Hause mangelernährt. Da hätte er es im Tierheim besser. PETA ist eine basiskriminelle Vereinigung von radikalen Tierrechtlern, die selbst nachweislicg Videos gefälscht (und sogar selbst Tiere gequält) hat,  um Empörung zu schüren und sich zu bereichern. Als dies nachgewiesen wurde, hat man argumentiert, dass man geringes Übel selbst verursacht, um größeres zu vermindern. Du befindest dich also mit deinen kriminellen Freunden in schlechter Gesellschaft.

Vierter Absatz. Respekt? Nein. Auf keinen Fall. Alle Karten verspielt. Du hast kein Argument verglichen, sondern sie nur versucht, kaputt zu debattieren, damit dein notwendig falsches Weltbild nicht zerstört wird.

Fünfter Absatz: wir kennen keine veganen Hunde, weil es sie nicht gibt. Es gibt nur vegane Hundehalter, die ihrem Hund ihre Ideologie aufzwingen. Und du musst deinerseits die Diskussion akzeptieren, denn was du tust, ist indiskutabel. 

Sechster Absatz: du bist Verantwortlich. Für deine Hunde. Und ihr Leid, das du nicht bereit bist, zu sehen. 

Siebter Absatz: Pervers ist es, sich gegen Qualhaltung auszusprechen, und sie selbst zu betreiben.

Siebter Absatz: Ja.

Achter Absatz: schonmal eine Mücke totgeschlagen? Ein Wespennest entsorgt? Eine Zecke entfernt? Heuchel nicht rum. Wir alle sind Spezisten und messen einigen Tieren eben mehr wert bei als anderen. Ist leider so.

Letzter Absatz: ganz schwacher Ausstiegsversuch. Wer eine Diskussion nicht zuende führen möchte, verliert seine moralische Stütze und gibt indirekt zu, im Unrecht zu sein, weil er die Gefahr wittert, ad absurdum geführt worden zu sein.

Kommentar von derHundefreund ,

Markus, das Problem bei diesen Menschen ist, dass es völlig egal ist, ob du nun auf das Offensichtliche aufmerksam machst oder ihnen genau erklärst, warum und wieso sie sich irren. Du kannst auch Fakten und Beweise präsentieren, nichts wird etwas an ihrer Meinung ändern und das hat auch einen Grund.

Es liegt daran, dass sie in ihrer eigenen Welt leben, in der Idiologie, die sie sich selbst geschaffen haben. Sie haben das so für sich entschieden und alles was dagegen spricht, wird abgelehnt ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Sie verschließen die Augen vor der Wahrheit, damit ihre Welt erhalten bleibt.

Für sie ist Fleisch essen etwas schlimmes und darum kann es, nach ihrer Ansicht, auch für ihre Tiere nicht richtig sein. Egal wer etwas anderes sagt, sie bleiben bei dieser Einstellung und nichts und niemand wird daran jemals etwas ändern.

Kurz gesagt: Diese Sorte von Menschen, wozu auch die bereits erwähnten Gläubigen gehören, sind nicht in der Lage, ihren gesunden Menschenverstand und ihre Logik anzuwenden, da sonst die Erkenntnis folgen würde, die alles zunichtemachen würde, woran sie glauben.

Darum erkennen sie die Wahrheit selbst dann nicht, wenn diese ihnen mitten ins Gesicht schlägt.

Kommentar von douschka ,

@ moonbrain, von den wenigen 5 Vorteilen, sind 3 purer Eigensinn. Soll ein Hundehaufen nach Veilchen duften? Arteigener Tiergeruch gehört zum Tier. Wer seinen Hund nicht riechen kann, sollte sich keinen halten. Er pupst nicht mehr.

Natürlich macht es die Futterqualität aus wie stark ein Hund ausdünstet oder ob er pupst.

Kurzfristige Futterumstellung ist nie gut und Blähungen Programm, das hat jedoch nichts mit dem Fleisch zu tun.

Meine Hunde haben nie gestunken, pupsen selten, glänzen wie die Speckschwarten, sind agil bis ins hohe Alter und bekommen täglich rohes Fleisch, Selbgekochtes und auch hochwertiges Trockenfutter.

Ohne Nase zu rümpfen, der Labi verträgt so einiges. Ich wollte nicht wissen wie meine Doggen vegan ernährt aussähen und ihre eh schon kurze Lebenserwartung wäre. Die sind halt anspruchsvoller hinsichtlich Fütterung. Allerdings habe ich in meinem früheren Dorf Hunde erlebt, die alt und wohl gesund waren, die hauptsächlich vom Bäcker gefüttert wurden.....

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