Frage von Rinchunx3, 147

Ungewöhnliche Kleintiere?

Hey,

Ich würde mir gerne wieder ein Kleintier zu legen, Hamster, Ratten, meeris und Kaninchen hatte ich schon. So gerne ich sie alle auch hatte hätte ich doch auch gerne mal was ''anderes''. Reptilien fallen leider fast alle weg, wegen des Lebendfutters welches meine Mutter nicht erlaubt. optimal wäre die haltung im Terrarium und alleine.

LG

Antwort
von Tasha, 74

Na ja, die Frage nach dem Grund ist schon berechtigt. 

Jedes Tier kann "ungewöhnlich" sein, wenn man es individuell kennenlernt - besonders, wenn man auch mit ihm so interagiert, dass man seine "Persönlichkeit" kennen lernt. Dann werden auch ganz durchschnittliche Haustiere interessant.

 Ich habe hier aktuell einen Wellensittich, der immer nachschauen kommt, ob es allen gut geht - also mir und den anderen Wellensittichen. Zwei Schreckhafte sind dabei, die öfter mal irgendwo landen, wo sie nicht hinwollten und dann Panik bekommen. Wenn die wieder auf "sicherem Terrain" sitzen, kommt der "Papa" an und versucht sie zu berühren, sie zu beruhigen. Ein anderer Wellensittich von mir flog mit Vorliebe zwischen meinem Kopf und dem Laptopbildschirm durch - und zwar nur knapp.

Aber gut: Ungewöhnliche Haustiere: Ich würde mich mal über Streifenhörchen informieren. Die brauchen allerdings sehr, sehr viel Platz. Sie sind sehr agil, neugierig, zutraulich. Die Agilität kann auch ein Nachteil sein, wenn man selbst leicht nervös wird.

Ungewöhnlich würde ich statt des Haustieres heutzutage eher die Umgebung gestalten: Innen-/ Außengehege, Nagerzimmer, "Parcours", besondere Futterstationen, die zur Aktivität anregen usw.

Man kann von jeder Art halt auch das scheue, ängstliche Tier bekommen, das dann doch erst mal enttäuscht! Oder das lustlose, das von sich aus sehr wenig macht, weil ihm einfach nichts einfällt oder es keine Motivation hat.

Wenn Du allerdings schon Ratten hattest, dürften die meisten anderen Arten doch enttäuschen, weil Ratten ja sehr intelligent, kreativ und agil sind (Meerschweinchen z.B. deutlich weniger agil, vermutlich auch weniger kreativ, wie intelligent weiß ich nicht).

Ich würde mir mal eine Liste von wünschenswerten Eigenschaften des Tieres und Deinen Möglichkeiten machen. Also bspw. Tier: Agil/ bewegt sich viel, mittelgroß, lebt in der Gruppe, wird älter als x Jahre, tag-/ nachtaktiv etc. + große Voliere/ Gehege im Wohnbereich/ eigenes Nagerzimmer/ große Voliere/ Gehege in einem wenig benutzten Zimmer/ vergitterter Balkon/ Gartengehege, Interaktion mit dem Tier durch Training/ nur zum Beobachten, x Stunden pro Tag für Pflege/ x Stunden pro Tag für Beschäftigung/ möchte mich nicht mit dem Tier beschäftigen, sondern es nur beobachten (dann meist lieber Gruppe, wobei die Streifen m.W. alleine leben können) usw.

Und dann noch mal hier oder in einem Nagerforum fragen.

Kommentar von Rinchunx3 ,

Danke für die tolle Antwort! :)

Antwort
von TorDerSchatten, 33

Es mag dir auf den ersten Eindruck hin ungewöhnlich erscheinen, aber ich empfehle dir Madagaskar-Fauchschaben Gromphadorhina portentosa.

Es sind sehr interessante Tiere, die gut zu beobachten sind, da sie auch ein komplexes Sozialverhalten zeigen. Also nur in Gruppen halten. In einem Terrarium ist das problemlos möglich, sie brauchen ca. 28 - 30 Grad, das kriegt man mit einer Heizmatte (über Zeitschaltuhr steuern) problemlos hin.

Sie fressen alles, was in der Küche anfällt: Äpfel, Karotten und gerne Haferflocken oder Müsli (trocken), auch Trockenfutter für Hunde und Katzen.

Sie stinken nicht, beißen nicht, können nicht fliegen und außerhalb des Terrariums in unseren Temperaturen nicht überleben. (falls mal eine entkommt)

Sie fauchen, wenn sie böse sind, das ist ganz lustig anzuhören.

Ich halte welche und liebe sie. Es sind putzige, interessante Wesen.

Antwort
von jww28, 27

Hi,

Manchmal reicht es schon, wenn man bekannte Heimtiere ungewöhnlich hält ;) nämlich einfach mal artgerecht und ganze Lebensräume nachbauen ;) Wir haben zB ein normalen Hamster, seine Behausung wird nur eben nicht direkt mit ein Hamster verbunden, so das unser Besuch meist ganz schockiert fragt was wir da halten, die meisten rechnen mit einer Schlange :D man lernt so auch die Tiere ganz anders kennen. 

Ein bisschen wildes Flair erreicht man so ganz ganz leicht ohne Exoten tatsächlich zu halten ;) mein Vorschlag wäre da echt Hamster im artgerechten riesigen Glasgehege. Kannst dir ja mal bei google anschauen Hamster und Naturgehege suchen ;) 

Kommentar von Rinchunx3 ,

Hatte meinen Hamster früher auch in einem recht großem Terrarium, trotzdem danke :)

Antwort
von spoony05, 25

Also wenn Einzelhaltung eine Bedingung ist, dann wird es schwierig. Da gibt es unter den Kleintieren außer Hamster und Streifenhörnchen nicht viel.

Antwort
von Commandokeks123, 82

Bau nen käfig häng ne kamera rein dann stellst dun bildschirm vor den käfig und sperrst dich drin ein. Schon kannst du dich wie ein haustier fühlen

Glaub mir damit kannst du keinem lebewesen mehr schaden

Kommentar von Rinchunx3 ,

Denkst du wirklich das du mit so etwas was erreichen kannst? Lächerlich. Wenn man nicht helfen will sollte man einfach leise sein. Danke! <3

Kommentar von Commandokeks123 ,

nur weil du die Wahrheit nicht verträgst das du freiheitsberaubung begehst??? nur weil wir so "intelligent" sind heißt das noch lange nicht das wir über alles und jeden verfügen ohne auch nur ein klein wenig darüber nachzudenken

Kommentar von Rinchunx3 ,

Ich würde deine Sichtweise gerade noch akzeptieren wenn du dich absolut vegan ernährst, ansonsten ist das echt traurig. 

Kommentar von Commandokeks123 ,

das ist doch was anderes... das ist sozusagen überleben denn tiere essen auch tiere aber kein tier sperrt ein anderes lebewesen nur zum spaß ein. ein leben lang oft allein in einem winzigen gefängnism.. was hat das tier dir getan?

Kommentar von Flupp66 ,

Kein Löwe betreibt Massentierhaltung. 

Kann man also nicht vergleichen. 

Davon mal abgesehen, was machst du bitte mit den Tieren die schon im Tierheim sitzen? Was spricht dagegen so ein Tier zu adoptieren?

Kommentar von Rinchunx3 ,

Was haben DIR die Tiere getan welche in Massen gehalten werden, so das sie sich kaum drehen können und qualvoll getötet werden nur damit wir satt werden?!  Das hat nichts mit überleben zu tun denn wir sind intelligent genug uns auszusuchen was wir essen wollen. um zu überleben muss man Tieren nicht schaden. Die Tiere die du isst können sich kaum drehen und du willst mir vorschreiben ob ich ein Tier in einem Käfig halte? Traurig so was.

Kommentar von Commandokeks123 ,

hab ich das jemals behauptet???? immerhin sind übrigens diese tiere nach monaten erlòst deine mùssen jahre lang eingesperrt sein Schildkröten z.b stell dir mal vor einfach mal so 30-50 jahre in einem käfig zu verbringen.... also da wär ich liebern rind das nach ein paar Monaten erlöst ist

Kommentar von Flupp66 ,

Tolle Rechtfertigung hast du da.

Man kann sich aber auch alles zurecht reden. Aber kehr doch bitte erstmal vor deiner Tür und denk an deine Tiere die mies gehalten werden und in Todesangst sterben. 

Kommentar von Sophia2008 ,

Nicht jede Gefangenschaft bedeutet Tierquälerei. Es ist schon ein Unterschied, ob man ein Kaninchen in diese kleinen, handelsüblichen Käfige steckt (da würde dein letzter Satz zu passen) oder ob man Tieren viel Auslauf und -je nach Art Artgenossen- bietet.

Meine Schildkröten beispielsweise haben 150qm Platz im Garten. Damit schade ich ihnen wohl kaum.

Man sollte nicht alles verallgemeinern. 

Die Massenterhaltung vieler Nutztiere bedeutet sehr viel mehr Tierqual, das hat nichts mit "überleben" zu tun sondern ist einfach ein rein wirtschaftlicher Aspekt.

Kommentar von lilawolke777 ,

@Commandokeks
1. Die Tiere kennen es nicht anders, da sie wahrscheinlich von klein auf schon in einem Käfig waren. Wie soll man etwas wollen wenn man es nicht kennt/weiss
2. Denkst du wirklich ein Tier denkt wie wir Menschen?
Wenn es so schlimm wäre wäre Tierhaltung verboten. Ich glaube du solltest nicht weiter diskutieren, da du mit deinem Fleisch essen eh am kürzeren Hebel bist

Kommentar von spoony05 ,

Es gibt aber gewisse Grundbedürfnisse die man keinem Tier oder Menschen abgewöhnen kann. Wie das Bedürfnis zu Essen. Da kann man auch nicht sagen: Wenn ein Tier von Anfang an nix zu Fressen bekommt, dann will es das auch nicht. Und mit dem Bedürfnis sich zu bewegen ist das ähnlich. Natürlich weniger existenziell. Aber ein Tier das in einem Käfig lebt in dem es kaum seine Flügel strecken, sich drehen oder mal einen Schritt laufen kann ist sicher nicht glücklich. Natürlich überlebt es und hält die Situation irgendwie aus, was soll es auch tun?

Ich bin (nur am Rande) nicht gegen generelle Käfighaltung. Aber wenn ich mich mal umsehe, was man in der Zoohandlung so als Kaninchen- oder Vogelkäfig verkauft bekommt, da kann ich nur den Kopf schütteln.

Kommentar von Commandokeks123 ,

ja klar aber jeees tier hat das recht frei zu sein

Antwort
von Esineddddd, 50

Schildkröten

Antwort
von 2Moriarty9, 79

eirdo nicht? ne maus verfüttern hat schon immer was...erhebendes...

Kommentar von Rinchunx3 ,

Also ne Maus zu verfüttern würde ich dann auch nicht übers Herz bringen. xD

Antwort
von Malibu14, 20

Vielleicht chinchilla oder Degus;)

Kommentar von spoony05 ,

Kann man beide nicht alleine halten.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community