Frage von tugcecik, 52

Parship-Rechnung Hilfe? Ich habe eine Rechnung von Parship bekommen (fast 400€) obwohl ich es nie benutze und vor Ablauf von 12 Wochen gekündigt habe?

Antwort
von mepeisen, 28

Gegenfrage: Wieso gehst du davon aus, dass du nach 12 Wochen noch problemlos kündigen konnt3est? Gab es eine Probezeit? Wann wäre die zuende gewesen?

Wesentlich ist übrigens das Absendedatum der Kündigung, nicht das Datum, wann die es bearbeiten.

Wenn du nur deswegen nun zahlen sollst, weil die deine Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet haben, musst du nichts zahlen. Etwas mehr Details wären also hilfreich.

Antwort
von peterobm, 33

laut Schreiben hast ein 2-jährigen Vertrag

hast zwar "fristgerecht" gekündigt nur leider ein Jahr zu früh

Kommentar von mepeisen ,

nur leider ein Jahr zu früh

Das ist die Frage.

Wenn man von einem Vertragsabschluss vom 23.10.2016 ausgeht (würde wegen der Laufzeit Sinn ergeben), dann ging das Widerrufsrecht bis zum übernächsten Montag, den 7.11.2016.

Die Antwort von denen ist vom 8.11.2016. Das ist verflucht knapp aus Sicht von Parship. Wenn der TE seine Kündigung am 7.11. während der normalen Bürozeiten per Mail o.ä. rausgeschickt hat, war er noch innerhalb der Widerrufsfrist. Und ein Gericht könnte ihm dann Recht geben als Verbraucher, denn Willenserklärungen sind ggf. passend auszulegen.

Und wenn es, wie oft bei so Seiten, einmonatige Tests oder so gibt, die man problemlos jederzeit kündigen kann, bröckelt das alles :-)

Mal sehen, ob der TE meine Fragen beantwortet.

Antwort
von Secretstory2015, 38

Du hast ein Abo abgeschlossen und musst nun bis 2018 zahlen. Sowas ist bei derartigen Abonnements vollkommen normal.

Kommentar von tugcecik ,

nicht nur ein Jahr?

Kommentar von Secretstory2015 ,

Die meisten Verträge haben heutzutage eine Mindestlaufzeit von 2 Jahren.

Antwort
von TestBunny, 36

Hast du dir auch mal einen Beitrag angesehen? Nur angesehen meine ich, nichts weiter.

Kommentar von tugcecik ,

nur an dem Tag als ich mich angemeldet habe weiter nicht...

Kommentar von TestBunny ,

Das reicht denen schon für eine Rechnung. Sobald du einen Beitrag anschaust, bekommst du laut paarship Informationen und die sind Geld wert.

Kommentar von mepeisen ,

So wie du das hier formulierst ist das Quatsch. Einfach so anschauen kostet nichts. Und das darf auch nichts kosten.

Man muss schon wissentlich eine Premium-Mitgliedschaft abschließen.

Da Parship zu den "seriösen" Vertretern gehört würde ich das aber mal annehmen. Ich denke mal, du meinst es anders als du geschrieben hast ;-)

Kommentar von TestBunny ,

Nein muss man nicht. Du hast eben keine Ahnung davon. 

Woher weißt du, dass sie seriös sind? Wegen der Werbung? Glaub nicht immer alles, nur weil es in der Werbung kommt.

Sobald man Daten erhält können die Anbieter Forderungen geltend machen. Das steht sogar in ihren AGBs.

Kommentar von mepeisen ,

Nein muss man nicht. Du hast eben keine Ahnung davon. 

Oha. Schon mal was von Buttongesetz und Preis-Auszeichnungspflicht gehört? Ich habe offenbar deutlich mehr Ahnung als du. Ist aber auch nicht schlimm. Es gibt genug Gebiete, wo ich absolut planlos bin. Nur halte ich da - im Gegensatz zu dir - höflich meine Klappe.

Mein Tip: Lese dich erst mal in so Themen ein und dann kannst du vielleicht auch mitreden. Bis dahin solltest du nicht böse sein, wenn man dich korrigiert.

Wegen der Werbung?

Nein, deswegen nicht. Weil ich mir die Seite schon oft genug angeschaut habe, als Leute sich in Foren beschwert haben. An dem Formular, wo man die Premium-Mitgliedschaft abschließt, ist alles klar erkennbar. Die Preise sind verständlich, auch dass man ein Abo abschließt. Der Button ist korrekt beschriftet.

Das steht sogar in ihren AGBs.

Kostenpflicht in AGB zu verstecken ist absoluter Blödsinn. Und nein, das klappt vor Gericht auch nicht.

Nochmal: Wenn man einen Vertrag abschließt, in dem man einen klar beschrifteten Button "Jetzt kostenpflichtig bestellen" o.ä. drückt, dann und nur dann entsteht eine Kostenpflicht. Das bloße Anschauen kostet niemals irgendwas. Egal wie oft das irgendjemand behauptet.

Kommentar von kevin1905 ,

§ 312j BGB, § 6 Abs. 1 PAngV.

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