Frage von Celiiinaa, 143

Panikattacken wegen Angst vorm Tod und Ewigem Leben?

Hallo liebe Gutefrage.net User!

Ich habe mit ein, besser gesagt zwei Ängsten zu kämpfen. Manchmal, wenn ich gerade nicht alle Hände voll zu tun habe, schweife ich in Gedanken total ab und denke einfach über das Leben nach. Ich überlege viel und oft wie es ist, wenn ich mal alt bin und ich weiß, dass ich nicht mehr lange habe. Ich bin einerseits froh, dass es den Tod gibt. Würde es ihn schließlich nicht geben, würden wir ja ewig leben. Und das ist mein Problem. Ich habe vor beidem Angst. Die meisten Menschen die ich kenne, sagen dass sie Angst vor dem Tod haben und auf ein ewiges Leben, im Himmel oder auch woanders hoffen. Ich bin da anders. Ich finde beides gruselig und möchte beides nicht. Ich möchte nicht einfach sterben und nichts mehr fühlen, denken können. Einfach nicht existieren, Nicht da sein. Anderseits möchte ich aber auch nicht so endlos wie der Weltall ist immer irgendwie existieren. Wo es nie ein Ende gibt, immer und immer weiter und man kann nichts dagegen tun. Ich finde beides gleich gruselig. Naja oder eher gesagt - es macht mich fertig. Ich genieße das Leben schon, bin gut in der Schule, habe schon Zukunftspläne, habe Hobbys die ich gerne mache und im großen und Ganzen geht es mir auch sehr gut. Alles normal eben. Aber ich habe eben diese Furcht, unfassbare Angst. Ich denke dann so lange drüber nach, und mich schaudert es auch richtig, kriege Gänsehaut und alles. Weil man sich das auch gar nicht so richtig vorstellen kann. Manchmal wünsche ich mir dann wiedergeboren zu werden. Mal jemand anderes sein und alles. Anderseits wünsche ich es mir auf keinen Fall. Man weiß ja nicht wo man reingeboren wird. Vielleicht in ein Land oder in einer Familie, wo es ganz schrecklich zugeht. In einer ganz anderen Familie alles. Leute? ich habe Angst. Ich finde die Welt gruselig. Und vielleicht mache ich mir mit 15 Jahren viel zu viele Gedanken. Ja gut mache ich wirklich. Aber ich bin mir eben bewusst, dass ich es akzeptieren muss. Eines von beiden muss ja irgendwie schon eintreten. Nichtexistenz oder Dauerexistenz. Möchte aber beides nicht. Aber da muss ich durch. Ich muss. Ich bin am Leben und muss auch ins Danach. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, wenn ich darüber wirklich konzentriert nachdenke. Ich weiß nicht. Nun zu meiner Frage: Geht es euch auch so oder so ähnlich ? hat jemand von euch vielleicht auch so eine Denkweise? Also nicht nur Angst vor dem Tod, sondern wie ich vor Beides ? Und was kann ich gegen meine manchmal vorkommenden Panikattacken tun? Mein Leben läuft ja, wie gesagt, sehr gut, ich vernachlässige ja nichts oder stehe komplett neben mir. Aber diese Momente einfach wo ich dann mit den Gedanken bei diesem Thema bin, ja diese Momente sind wirklich schrecklich und ich kann es wirklich als Panikattacke beschreiben. Denkt ihr, dass ich auch normal, auch wenn ich noch jung bin, dass ich mich so sehr damit auseinandersetze? Alle anderen wollen nie was davon hören und denken kein bisschen drüber nach, laut Gefühl

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Antwort
von JTKirk2000, 126

Nur um das Folgende klarzustellen. Den irdischen Tod gibt es. Ob danach etwas kommt und das Bewusstsein weiter existiert, ist eine reine Glaubenssache. 

Ich persönlich glaube, dass es ein ewiges Leben gibt und darüber hinaus, dass man dann nicht erst ein ewiges Leben beginnt, sondern eher darin zurückkehrt, so als würde man aus einem Traum aufwachen. Ebenso glaube ich, dass der himmlische Körper eines jeden Wesens in seiner Entwicklung nur den Stand eines jungen Erwachsenen erreicht, also auf dem Höchststand der körperlichen Fähigkeiten verbleibt. Die Bibel drückt dies unter anderem mit Worten wie vollkommen, herrlich, unverweslich, stark, unvergänglich, unsterblich aus. (Siehe Einheitsübersetzung 1. Korintherbrief 15,42-53 http://de.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther15,42-53

Wenn es aber so ist, dass es nach dem irdischen Tod, also nach dem Tod des irdischen Körpers nichts weiter gibt, wird man es nie erfahren, denn dann endet das Bewusstsein mit dem Tod des Körpers und die Wahrnehmung endet, wie sie bei einem traumlosen Schlaf oder einer Vollnarkose aussetzt, nur wird dann der Zustand der Bewusstlosigkeit nach dem Tod nicht mehr enden. Wie auch immer ist die Vorstellung des Todes wesentlich schlimmer als die Erfahrung, sofern es denn eine gibt.

Antwort
von Hyaene, 96

Oh man... Du machst dich verrückt... ;-) 

So eine Phase hatte ich auch mal gehabt... Bei mir war es, wie es wohl bei vielen Menschen so ist, die riesige Angst vor dem Tod! Dann hatte ich eine Nahtoderfahrung gehabt... Eigentlich dachte ich immer, das so etwas von streng Gläubigen oder spirituell, angehauchten Personen stammen. :-D Ich bin stolz und irgendwie auch dankbar, dass ich so eine besondere, wertvolle Erfahrung machen durfte! Und genau aus diesem Grund, weil mir diese besondere Erfahrung so wertvoll ist, erzähle ich auch nicht, wie es war...

Allerdings, zeigte mir diese Erfahrung auch, dass ich keine Angst vor dem Tod haben brauche. Viel mehr habe ich Angst vor dem sterben. :-\ Aber auch hier, DARF man sich nicht kaputt machen! Überlege mal... Macht es Sinn? Macht es dich glücklich? Ich denke nicht und bei diesem Thema brauchst und kannst du auch nicht daran arbeiten, wie es zum Beispiel bei einer Beziehung, Geld oder irgendetwas anderes ist... Schon deshalb LOHNT es sich doch gar nicht, sich so viele Gedanken darüber zu machen. ;-) 


Wenn es dich im Leben schon wirklich beeinträchtigt, dann vielleicht mit professioneller Hilfe versuchen. Denn an solchen Ängsten kann man richtig kaputt gehen und eventuell wirklich mal erkranken (psychosomatische Erkrankungen)... 


Sei froh, dass du gesund bist (was ich doch hoffe) und genieße es auch! Es ist nämlich ganz wichtig, dass man Gesundheit schätzt! ;-)  Denn in vielen Fällen ist man der Krankheit wehrlos ausgesetzt und man kann dann rein gar nichts dagegen tun! Solange man gesund ist, braucht man sich auch nicht verrückt zu machen. Regelmäßige Arztkontrollen durchführen lassen und eine gesunde Lebensweise, hilft da schon. Aber alles im gesunden Maße betrachten, dann geht man auch viel leichter durch's Leben. ;-) 

LG :-) 

Antwort
von Emma60, 93

Denn der Tod ist nur eine Umwandlung, die der Seele eine teilweise Befreiung gibt, indem sie sie von ihren schwersten Ketten freilässt. Er ist nur eine Geburt in ein umfangreicheres Leben, eine Rückkehr nach kurzer Verbannung auf Erden in die wahre Heimat der Seele (Heimat des Universalen Gemüts), indem sie aus einem Gefängnis in die Freiheit der höheren Atmosphäre gelangt.

"Der wahre Sinn und Zweck des menschlichen Daseins ist ein spiritueller. Es geht darum das man sich bewusst wird wer wir sind. Die meisten Menschen definieren sich über ihren Körper dabei sind wir Seelen. Aus der selben Essenz gemacht wie die Überseele, Gott."-Sant Kirpal Singh

Die Seele ist unsterblich und dazu bestimmt einmal zurück in ihre wahre Heimat zu gehen. So ist also der Sinn des Lebens Selbsterkenntnis und Gotterkenntnis. Wir müssen zu Gott finden während des Lebens. Nach dem Tod ist das nicht mehr möglich und wir müssen wiedegeboren werden. Bis wir es in einem Leben endlich schaffen unsere Sinne von der Aussenwelt zurück zu ziehen und nach innen gehen und dort Gott finden. ;)

Antwort
von susan327, 67

Hatte ich auch mal...aber da kannte ich Gott noch nicht :)

Du kannst ja mal im Internet nach Nahtoderfahrungen suchen da gibt es unzählige Berichte die auf selbe rauskommen...

Also ich kanns kaum erwarten!

InfinitelyFaith27.simplesite.com

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