Frage von Stkuber, 46

Muss man als Ernährungsberater studiert haben, und wv verdient man ungefähr?

Oder welche Jobs gäbe es ansonsten noch? Fitnesscoach, Ministerium für Ernährung und Gesundheit?....

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Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 26

Du kannst dir einfach ein Schild "Ernährungsberater" an die Tür hängen. Das ist kein Ausbildungsberuf und keine geschützte Berufsbezeichnung. Nur sind die Verdienstchancen nicht gut, denn du bist davon abhängig, dass jemand kommt und dich für deine mehr oder weniger qualifizierte Beratung bezahlt. Aufträge von Krankenkassen etc. bekommst du damit natürlich nicht.

Dann gibt es noch die Möglichkeit einer dreijährigen Ausbildung als Diätassistent/in: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?_afrLoop=4734223435000... Damit kannst du dann an Reha-Kliniken oder in Krankenhäusern arbeiten oder natürlich auch selbständig.

Und wenn du Ernährungswissenschaftler werden willst, musst du Ökotrophologie studieren.

Kommentar von Stkuber ,

Wie wäre das Gehalt als Ernährungswissenschaftler, und was wären die Aufgaben?

Kommentar von Pangaea ,

Vielleiht hilft dir das hier weiter: http://www.ernaehrungsberater.net/oekotrophologie

Antwort
von AppleTea, 34

Ernährungsberater kann sich in Deutschland jeder nennen, da es kein geschützter Begriff ist. Du könntest Fachberater für holistische Gesundheit werden. Der Begriff ist geschützt und du bekommst ein Zertifikat nach bestandener Prüfung. Dauert 1 jahr

Kommentar von Pangaea ,

Der Begriff mag geschützt sein, aber das ist kein anerkannter Ausbildungsberuf und das Zertifikat ist kein Diplom. Damit findest du keine Anstellung, du kannst nur selbständig arbeiten, falls einer aufgrund dieses Zertifikats zu dir kommt und dich bezahlt.

Kommentar von AppleTea ,

genau

Expertenantwort
von Chillersun03, Community-Experte für Gesundheit & Medizin, 30

Nein, so eine Weiterbildung zum Ernährungsberater dauert entweder ein paar Wochen Vollzeit, oder bsp. 12 Monate für 8-10 Stunden wöchentlich. Es gibt verschiedene Zertifikate.

Als Ernährungsberater verdient man praktisch nichts, da es keine vollwertige Ausbildung ist. Es ist nur als Zusatzqualifikation für eine bereits bestehende Ausbildung sinnvoll.

Anders sieht es für Ernährungswissenschaftler aus (Studium) danach ist man in der Lage die Ernährungsberatung als eigenständigen Beruf auszuüben. Aber die Konkurrenz ist hart, der Studiengang ist relativ voll und die Chancen & Bezahlung für unerfahrene Studienabgänger eher ziemlich mäßig.

Gruß Chillersun

Kommentar von Stkuber ,

Schade😄😁
Trotzdem vielen Dank :)

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