Hat der Beruf Lkw-Fahrer Zukunft?

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6 Antworten

Ja. Mit Führerschein C+E und der eingetragenen 95 sollte es die nächsten 20 oder 30 Jahre keinerlei Probleme geben. Es ist wie mit einer soliden handwerklichen Ausbildung - man wird zwar nicht unbedingt reich dabei, aber man kommt über die Runden.

Ost- und Südosteuropäer sind auf auf den Strecken unschlagbar günstig, in denen es möglichst billig von A nach B gehen soll, aber wenn es um Qualität geht (beispielsweise unverpackte Lebensmittel oder auch Grundstoffe dafür), kommt der zum Zug, der die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.

Auch in unzähligen anderen Einsatzgebieten von LKW wird das so sein und bleiben. Ein LKW-Fahrer arbeit allein auf seinem Bock, mit diesem muss Kommunikation und Absprache 100%ig funktionieren. Deutsch ist da Grundvoraussetzung.

Einige der o. g. Fahrer sprechen mittlerweile auch englisch, womit man aber in Deutschland derzeit noch nicht all zuweit kommt.

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Irgendwas wird immer transportiert, auch mit Fahrzeugen, die schwerer als 3,5t (Klasse B/BE) bzw. 7,5t (C1/C1E) sind, und auch wenn einige Fahrten auch von Unternehmen aus dem Ausland vielleicht für ein paar Euro weniger gefahren werden können, alles können die osteuropäischen Kollegen dennoch nicht abdecken. Solange niemand den Transporter aus Star Trek erfindet werden die Supermärkte auch weiterhin mit schweren Verteiler-LKW beliefert, der Müll mit schweren Müllfahrzeugen abgeholt und Baustellen mit schweren Kippern, Betonmischern und anderem Gerät bedient, für das man den den großen LKW-Schein braucht – und deutsche Fernfahrer wird es wohl auch weiterhin geben.

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Schwer zu sagen. Zum Einen wird immer etwas transportiert. Die Frachtraten steigen seit vielen Jahren immer weiter an. Das Transportvolumen wächst. Von daher sollte auch die nächsten Jahrzehnte Bedarf an Berufskraftfahrern bestehen. 

Problematisch sehe ich jedoch die offenen Grenzen und den damit verbundenen Kostendruck, der dazu führt, dass große Speditionen in Billiglohnländern Niederlassungen gründen und ihre Fahrer von dort rekrutieren. Das drückt die Verdienstaussichten.

Weiter weiss kein Mensch, was sich aus den Anfängen von autonomen führerlosen LKW, die es ja bereits gibt, entwickeln wird. Um ehrlich zu sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass in den nächsten 20 Jahren massenhaft autonome LKW unterwegs sein werden. Aber hier könnte ich mich natürlich täuschen.

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Zukunft wird dieser Beruf immer haben, nur die Umstände werden sich ändern

solange es Ware gibt die zielgenau in zum Empfänger gebracht werden muss was die Bahn z.b ausschließst werden LKW gebraucht.


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Zukunft - Ich glaube eher nicht daran. Die Konkurrenz mit Dumpingangeboten aus anderen Ländern ist gewaltig.

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Auf lange Sicht sieht es für LKW-Fahrer eher schlecht aus. Mercedes-Benz arbeitet bereits an einem selbstfahrenden LKW.

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Kommentar von oliberlin
14.12.2015, 00:32

Ganz ohne Fahrer kommt aber auch der nicht aus. Derzeit fährt der gerade mal autonom auf der Autobahn, irgendwann kann er das sicherlich auch auf Landstraßen und noch ein paar Jahre später vermutlich auch im urbanen Verkehr, aber rückwärts an die Rampe muss der Fahrer dann doch wieder allein machen – oder wenigstens aufpassen, falls die Elektronik mal aussetzt. Bis LKW-Fahrer also vollkommen überflüssig werden gehen mit Sicherheit noch ein paar Fahrergenerationen ins Land ;-)

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