Frage von Alleswisser73, 353

Leute vom nicht Glauben überzeugen?

Wie kann man Leute davon überzeugen, dass es keinen Gott gibt? Ich meine Grundsätlich ist es mir egal was andere glauben... Ich habe auch NICHT vor irgenjemanden zu überzeugen, ich möchte nur wissen wie IHR das machen würdet. Also bitte nicht denken ich möchte mich einmischen bei dem Glauben anderer. Ich respektiere jede Religion :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Raubkatze45, 85

Das musst du gar nicht, denn auch du glaubst nur, dass es keinen gibt. 

Wenn du angeblich jede Religion respektierst,

wenn du angeblich nicht vor hast, jemanden zu überzeugen,

wenn dir grundsätzlich egal ist, was andere glauben,

dann ist diese Frage überflüssig .

Im übrigen muss ich mich doch - wieder mal - sehr wundern, was Atheisten für sich Anspruch nehmen, das Gleiche aber gläubigen Menschen nicht zugestehen. Da wird eine Meinungsäußerung nämlich schon als Missionieren empfunden. Es ist schon beleidigend, gläubige Menschen als "gehirngewaschen" zu bezeichnen. Wo lebt ihr Atheisten eigentlich? Führende Politiker, Wissenschaftler, Fußballer, Filmgrößen usw. usw. bekennen sich zu Gott -  die sind also alle indoktriniert. Da kann sich jeder selbst ein Urteil bilden.

Ganz nebenbei: Vor kurzem gab es die Frage  genau umgekehrt: Wie kann man Menschen von Gott überzeugen? Die empörten Reaktionen darauf könnten dann doch gerechterweise Christen bei deiner Frage zugestanden werden oder ? Und wenn du Kriege ansprichst oder Mord- und Totschlag, dann schau dir mal atheistische Regime an, wie es da zugeht. Nur um der Gerechtigkeit willen ...........

Kommentar von Alleswisser73 ,

Gibt es denn ein atheistisches Regime?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das war das falsche Argument.

Jetzt werden sich alle auf dich stürzen und sich darauf stützen, dass ja Kommunismus, Nationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus, die Roten Khmer u.v.a. im Atheismus begründet sind.

Dass es religionsgleiche Ideologien waren, geht dabei unter.
In Kleinen siehst du das in gewissen Mustern, z.B. der Dynastienbildung, Kim Jong Un, Kim Jung Il, Kim Jong Fettkloß ... oder Bush, Double Bush, Triple Busch oder B&H Clinton ...

Regimes bilden sich, wenn die Macht sich konzentiert, und da ist das Konzentrationsmittel erst mal egal.
Kann eine Religion sein, oder eine Ideologie, oder schlicht Terror ohne Argumente.

Geschickter ist es, das "Soziale Marktwirtschaft" zu nennen.

Konfusius sagt
Frage nie, wenn du es dir denken kannst!
Die Antworten kosten dich nur Zeit.

Kommentar von martin7812 ,

Gibt es denn ein atheistisches Regime?

Um gleich auf den Einwand von "ThomasJNewton" eizugehen:

Deine Frage hätte lauten müssen: "Gibt oder gab es denn Regierungen, die Menschenrechtsverletzungen damit begründet haben, dass dies 'der Atheismus' so verlangen würde?"

Die Antwort darauf ist: Ja.

Ich habe Fernsehaufzeichnungen aus der DDR gesehen, wo damit argumentiert wurde, dass man irgendetwas ja nur deswegen braucht, weil "der Atheismus" und "der Weltfrieden" das so notwendig machen.

Bereits kleine Kinder in der Schule wurden mit diesem Mist indoktriniert.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch andere der in "ThomasJNewtons" Kommentar erwähnten Gruppen das so gemacht haben.

Zumindest was die christliche Religion angeht (bei anderen Religionen ist das anders) ist das Argument, dass z.B. ein Krieg aufgrund der Religion geführt werden würde, genau so Unsinn wie das Argument, dass der Schießbefehl an der Berliner Mauer und Stasi-Gefängnisse wegen des Weltfriedens notwendig seien.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du bist nicht der erste, der mit Anführungszeichen Politik macht.

Kommentar von Trashtom ,

Das musst du gar nicht, denn auch du glaubst nur, dass es keinen gibt. 

Falsch. Atheisten fragen sich weder ob es Gott gibt, noch ist Atheismus sowas wie ein "negativer Glaube". Es ist einfach nur Leben ohne Gott. Er ist nicht da. Kein Glaube, kein Gott, keine Religion. Er taucht lediglich auf wenn du darüber sprichst.

Ich weiß, für Gläubige schwer vorstellbar, dass man ohne Gott glücklich sein kann - trotzdem braucht ihr uns keinen Glauben umhängen nur weil ihr es nicht versteht.

dann schau dir mal atheistische Regime an, 

Führende Politiker, Wissenschaftler, Fußballer, Filmgrößen usw. usw. bekennen sich zu Gott 

Wer oder was genau ist denn bitte ein "atheistisches Regime" und vor allem wo soll es operieren, wenn sich doch laut deiner Aussage die führenden Politiker und Wissenschaftler zu Gott bekennen?

Ich möchte dich ebenfalls daran erinnern, dass wir keine mittelalterlichen Gesetze mehr fürchten müssen (im Gegensatz zu Ländern im Nahen Osten) weil wir die Kirche vom Staat strikt getrennt haben. 

Also wenn es dir im "atheistischen Regime Deutschland" (Achtung Aluhut aufsetzen) "zu sehr zugeht", kannst du gerne in eine der Christlichen Kolonien in Afrika auswandern, wo Homosexualität heute noch wie in der Steinzeit unter Strafe steht.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Mal den Ball flach halten. Erstens tut das Wort "Glaube" nicht weh. Und umgehängt wird da auch nichts, hier wird nur auf deine persönlichen Ansichten Bezug genommen. Und natürlich sind atheistische Ansichten ein Glaube. Atheismus ist keine Religion, nein, Himmel bewahre, aber ein Glauben ist es schon, egal wie du es hinbiegst. Wenn dir dieses Wort wirklich zu großen Schluckauf beschert, können wir und ja vielleicht au den Begriff "Überzeugung" einigen. Obwohl zwischen "Glauben" und "Überzeugung" kaum ein semantischer Unterschied besteht.

Atheistische Regime gibt es in allen kommunistischen Systemen auf der Welt. Ein ideales Beispiel war die Sowjetunion, aber auch die Regime auf Kuba, in China und in Nordkorea sind Atheistisch. Und gerade Nordkorea dürfte nun nicht gerade als Musterbeispiel für Menschlichkeit, Toleranz und friedliches Miteinander gelten.

Kommentar von martin7812 ,

Falsch.

Dass der Fragesteller fest davon überzeugt ist, dass es keinen Gott gibt (bzw. die Frage aus Sicht einer solchen Person stellt) ist offensichtlich.

Atheisten fragen sich weder ob es Gott gibt, noch ist Atheismus sowas wie ein "negativer Glaube".

Schon wieder sind wir bei dem Punkt, dass das Wort "Atheismus" im Deutschen gleich mehrere, unterschiedliche Bedeutungen hat.

(Siehe Wikipedia dazu)

Die Bedeutung "Atheismus = feste Überzeugung, dass es keinen Gott geben kann" ist übrigens die älteste Bedeutung dieses Wortes, die noch in Verwendung ist (seit etwa 1740).

Die anderen Bedeutungen kamen erst später hinzu.

Wer oder was genau ist denn bitte ein "atheistisches Regime"

Albanien bis in die 1990er zum Beispiel.

Wenn du schon Staaten, die sich selbst als "christlich" bezeichnen, als Referenz dafür nimmst, was "Christentum" ist, dann musst du dasselbe auch beim "Atheismus" tun.

Meine Meinung dazu: Wenn sich Staaten und Regierungen, selbst "christlich" oder "atheistisch" (oder "humanistisch" oder "sozialistisch") nennen, hat diese Bezeichnung in der Regel nichts mit der Realität zu tun.

Von daher ist auch dein Verweis auf die mittelalterliche Gesetzgebung oder die in bestimmten afrikanischen Staaten hinfällig, die alles andere als christlich war oder ist.

Kommentar von Giustolisi ,

"du glaubst nur, dass es keinen gibt"

Viele Gläubige machen den Fehler, Atheisten eine Glauben an die Nichtexistenz eines Gottes zu unterstellen. Wenn Atheismus ein Glaube wäre, wäre ein leeres Glas auch ein Getränk und Enthaltsamkeit wäre eine Sexpraktik.

Es gibt einen Unterschied zwischen den Aussagen 

"Ich glaube, dass es keinen Gott gibt"
und
"ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt".

Letztere Aussage wäre die eines Atheisten

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Zuerst zu deinen beiden Sätzen: Da gibt es keinerlei Unterschied. Weder auf sprachlicher noch auf sachlicher Ebene. Du drückst mit beiden Sätzen ledigkich deine Überzeugung von der Nichtexistenz Gottes aus. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich kann schon erkennen, auf welche Weise du hier einen Unterschied suchst, ja... Aber nur weil im ersten Satzteil des ersten satzes "Ich glaube" steht und im zweiten Satz "Ich glaube nicht", macht es keinen Unterschied, wenn im zweiten Satzteil des ersten Satzes dann eine negative Aussage steckt und im zweiten Satzteil des zweiten Satzes eine positive. Beides kommt aufs selbe raus. Das Argument, dass du hier zu bringen wünschst, ist leider keins.

Die obige Argumentation mit dem Wasserglas ist ähnlich flach. Nicht nur, dass es sich um einen Äpfel-mit-Birnen-Vergleich handelt, hierbei arbeitets du ebenfalls wieder auf rein sprachlicher Ebene und nicht auf sachlicher. Da gibt es auch noch diesen hübschen Sportarten-Vergleich, hat mich ja schon fast gewundert, dass der nicht auch noch kam. :-)

Wenn eine Überzeugung nichts mit Religion zu tun hat, macht es diese Überzeugung zwar nicht autmatisch zu einer Religion. Aber sie bleibt immer noch eine Überzeugung (und somit in nicht nur meinen Augen ein Glaube). Das kannst du nicht diskutieren, das ist ein Fakt. Wir streiten hier nur über die Wortwahl, und wie gesagt darfst du das Wort "Glaube" gerne umgehen und stattdessen "Überzeugung" sagen.

Kommentar von martin7812 ,

Tatsächlich wird der Satz: "Ich glaube nicht, dass es morgen regnet" oft als: "Ich glaube, dass es morgen nicht regnet" verstanden.

Nach den Regeln der deutschen Grammatik besagt der zweite Satz jedoch mehr:

Er besagt, dass man davon überzeugt ist, dass es eben nicht regnen wird.

Der erste Satz hingegen kann auch bedeuten, dass man weder von einer noch von der anderen Möglichkeit überzeugt ist. Also dass es einem sozusagen egal ist, ob es regnen wird oder nicht.

Beim Wort "Atheismus" ist das nun so eine Sache:

Es gibt bei beiden Gruppen ("glaubt nicht, dass es Gott gibt" und "glaubt, dass es Gott nicht gibt") Personen, die sich selbst als "Atheisten" bezeichnen und der Meinung sind, dass dieses Wort nur die eigene Gruppe beschreibt.

Es gibt aber auch bei beiden Gruppen Personen, die der Meinung sind, dass das Wort "Atheist" jeweils die andere Personengruppe beschreibt und die sich selbst daher nicht als "Atheist" bezeichnen.

Kommentar von martin7812 ,

Wie ich bereits im anderen Kommentar erwähnt habe, hat das Wort "Atheismus" im Deutschen verschiedene Bedeutungen:

Es gibt Personen, die sich selbst als "Atheist" bezeichnen und unter diesem Begriff Menschen verstehen, die der festen Überzeugung sind, dass es keinen Gott geben kann.

Aus der Fragestellung des Fragestellers geht zwar nicht hervor, ob er sich selbst als "Atheist" bezeichnet, es geht aber schon daraus hervor, dass er der entsprechenden Überzeugung ist.

Schließlich gibt es keinen Grund dafür, jemanden von etwas zu überzeugen, wenn man selbst nicht davon überzeugt ist.

Kommentar von Alleswisser73 ,

Kurze Frage: Ich finde, dass es hier sehr viele gute Antworten gab, deshalb möchte ich hier niemandem die "hilfreichste" Antwort geben. Währe das ok so?

Antwort
von Bodesurry, 51

Zum Beispiel in dem Du jemand fragst, ob er oder sie einmal in eine  existenzielle Not geraten sind. Und wie es dann gewesen ist, ob die Person etwas von Gott gespürt hat oder ob seine Gebete nichts bewirkt haben. 

Nur gibt es da eben zwei Wege. Die einen haben dann das Gefühl, dem Gott, dem ich vertraut habe, den gibt es nicht. Er war eine Illusion. 

Oder es gibt Gott tatsächlich. Wenn gar nichts mehr trägt, außer dem Glauben, dann muss es diesen  Gott geben. Ich habe persönlich und bei vielen anderen Menschen diese Erfahrung festgestellt. 

Aktuell habe ich miterlebt, wie eine Frau an einer Gehirnblutung erkrankt ist. Wenn ich die Mitteilungen des Ehemannes in den letzten Wochen lese, so scheint mir eines klar zu sein, ohne Glaube hätte dieser Mann einen Zusammenbruch erlitten. In seiner letzten Nachricht hat er sich bei allen Menschen bedankt, die ihn mit ihren Gebeten durch diese schwere Zeit getragen haben. 

Antwort
von Schuhu, 136

Genauso wenig, wie ein Gläubiger dich von der Existenz Gottes überzeugen kann, genau so wenig kannst du ihn von der Nicht-Existenz überzeugen. "Glauben" heißt schließlich, etwas ohne Beweise für wahr zu halten. Darum ist Glaube auch nicht diskutierbar.

Antwort
von AaronMose3, 59

 ich möchte nur wissen wie IHR das machen würdet. 

Gar nicht, weil in diesem Fall ganz klar nur Du glaubst, es gäbe keinen Gott. Und eine Schlussfolgerung basierend auf einem Gefühl (du hast ja keine Beweise dafür) mit allen Mitteln, einem anderen unter die Nase binden zu wollen, ist inakzeptabel. (Gilt auch für die andere Seite)

Das ist ein sehr empfindliches Thema, und deine Frage halte ich ehrlich gesagt für Unsinn, weil ich davon ausgehe das jeder halbwegs kompetente User hier weiß, das Missionierung kein gutes Ende nimmt, wenn es einmal angefangen hat. Den auch der zwanghafte Versuch von jemanden, einen anderen Menschen davon zu überzeugen das es keinen Gott gibt, ist eine Art der Missionierung.

Es verwundert mich eine intelligente Person zu finden, die gegen etwas kämpft, das er überhaupt nicht glaubt es existiere.
Mahatma Gandhi (1869-1948), indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Antwort
von MarkusKapunkt, 118

Missionieren ist immer eine dumme, ja sogar eine saudumme Maßnahme, die nicht selten zur Eskalation von Gewalt geführt hat. Wer etwas glaubt, der entwickelt eine Überzeugung, und die Überzeugung wird zu einem Teil der eigenen Identität. Und es ist eben NUR die eigene Identität, und niemandes anderen! Jeder Mensch hat ein recht auf seine eigene Meinung, aber auch darauf, von anderen Menschen und ihrer Meinung verschont zu bleiben, wenn sie diese nicht annehmen wollen. Das gilt für Religionen gleichermaßen und ohne Unterschied genauso wie für den Atheismus!

Warum interessiert es dich also, wie andere Menschen genau diese dummen Maßnahmen treffen? Interessiert es dich auch, wie die Gläubigen versuchen zu missionieren?

Antwort
von Resevers, 96

Das ist sehr schwierig.

 Eine Absolut glaubigen menschen kann man nicht umstimmen, da sie keine andren Argumente in betracht ziehen, und fest an ihrem glauben halten.

Das kann auch schnell zu streit führen. 

einen Unsicheren Menschen kann man umstimmen, aber er bleibt trotzdem Unsicher .

Antwort
von FrankCZa, 97

Erstens kannst du nicht wissen ob es einen Gott gibt und zweitens sollte das jeder für sich selbst klären.

Wenn ich jemanden von etwas überzeugen will dann muss ich selbst die Ansicht haben, da ich keine Ansicht über Gott oder irgend nen Religionskram habe kann ich auch niemanden von irgendwas überzeugen.

Antwort
von comhb3mpqy, 42

Was ist, wenn es Gott gibt?
Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Sie Gründe/Argumente haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente. Sie können mich auch nach Argumenten fragen.

Kommentar von Alleswisser73 ,

Viele benutzen als Argument, dass es Gott gibt die Bibel. Wer sagt, dass es stimmt was in der Bibel steht? Die Bibel könnte genauso einfach nur eine "Geschichte" oder ein "Märchen" sein. Z.B. Koran und Bibel sollten sich doch eigentlich ähneln. Aber das ist auch nicht der Fall.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können auf mein Profil gehen, dort geht es auch um die Bibel, aber dort werden auch noch andere Argument genannt.

Antwort
von Andrastor, 113

Ich versuche es indem ich sie belehre, ihnen Logiklücken, Paradoxen und Ungereimtheiten in ihren Glaubensgrundlagen aufzeige und ihnen erkläre wie die Dinge tatsächlich funktionieren.

Ich gebe mein Wissen weiter und versuche ihnen die Augen zu öffnen und ihre Neugier wieder anzuregen, welche von ihrer jeweiligen Religion unterdrückt wurde.

Leider habe ich damit nur selten Erfolg, viele Gläubige sind dermaßen in ihren religiösen Fantasiewelten, dass Logik und Vernunft nicht zu ihnen durchdringen können. Aber manchmal schaffe ich es sie zu überzeugen oder zumindest soweit zu bringen, dass sie sich selbst auf die Suche nach Antworten begeben, die über ihren Tellerrand hinausgehen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das schaffst du aber nur, wenn sie von sich aus bereit sind, den Tellerrand zu überblicken. Einen eingefleischten Fundamentalisten überzeugt nicht einmal eine Pistole vor seinem Gesicht, dass er falsch liegt.

Kommentar von Andrastor ,

Da hast du leider Recht, deshalb hab ich auch gesagt nur selten Erfolg zu haben, die Anzahl der Fundamentalisten ist weitaus größer als ich immer angenommen hatte.

Dafür sind ihre Argumente genau die die ich erwartet hatte XD

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Seltsam nur, dass wir uns in letzter Zeit so selten streiten xD

Kommentar von martin7812 ,

Ich selbst hatte bereits Diskussionen zu angeblichen Logiklücken (falls ich mich richtig erinnere sogar mit dir).

Es hat sich dann herausgestellt, dass die Argumentation lediglich darauf beruht, dass mein Diskussionspartner davon ausgegangen ist, dass Gläubige von bestimmten Voraussetzungen ausgehen.

Vorraussetzungen, von denen Gläubige aber eben gerade nicht ausgehen.

Ein Beispiel:

Jemand will dir beweisen, dass die Erde keine Kugel sein kann. Sein Beweis sieht folgendermaßen aus:

"Nehmen wir an, die Erde wäre eine Kugel. Diese müsste eine Ober- und eine Unterseite haben. Unbestreitbar zieht die Gravitation alles 'nach unten'.

Das Wasser der Ozeane müsste daher aufgrund der Gravitation auf die Unterseite der Kugel gezogen und schließlich von der Erde (die dann ja 'oben' ist) weggezogen werden.

Aufgrund der Gravitation könnte es auf der Erde also kein Wasser geben.

Die Tatsache, dass Wasser in den Meeren zu finden ist, beweist also, dass die Erde keine Kugel sein kann!"

Das Problem:

Dein Gegenüber sieht es für selbstverständlich an, dass du von der Gravitation eine ganz bestimmte Vorstellung hast.

Tatsächlich wäre es nicht möglich, dass die Erde eine Kugel ist, wenn diese Vorstellung der Gravitation stimmen würde.

Auf die Idee, dass du eine ganz andere Überzeugung davon hast, wie die Graviation wirkt, kommt dein Gesprächspartner nicht.

Die Folge:

Du denkst dir: "Oh Mann, so ein Trottel!

Der hätte sich vorher darüber informieren können und müssen, dass ich von der 'Gravitation' eine völlig andere Vorstellung habe als er denkt, dass ich sie habe."

Du wirst deinen Gesprächspartner für den absolut dümmsten Idioten halten.

Dasselbe passiert auch dann, wenn ein Gläubiger bestimmte Argumentationen liest, die aber voraussetzen, dass der Gläubige bestimmte Vorstellungen von bestimmten Bergiffen hat, was aber nicht der Fall ist.

Ich denke hier an eine, die über Krankheiten bei Igeln argumentiert hat und eine andere, bei der mit der Dreiteilung eines Winkels argumentiert wurde.

Man denkt sich als Gläubiger dann: "Oh Mann. Der, der das geschrieben hat, muss doch unendlich dumm sein."

Das wirft dann kein gutes Bild auf Leute, die solche Argumentationen schreiben.

Kommentar von Andrastor ,

Daher argumentiere ich ausschließlich auf Ebende der Beweisbarkeit, Logik und Tatsachen.

Kommentar von martin7812 ,

Bereits an dieser Stelle machst du wohl einen massiven Fehler:

Zumindest die christliche Religion ist nicht so komplex, wie viele annehmen.

Der für die meisten Christen bindende Kern des Glaubens ist das apostolische Glaubensbekenntnis, das in der deutschen Übersetzung gerade einmal 102 Wörter lang und an einigen Stellen auch noch recht interprätierbar ist.

Um zu beweisen, dass der christliche Glauben nicht korrekt sein kann, müsstest du entweder ...

  • ... beweisen, dass innerhalb dieses Textes von 102 Wörtern Länge ein Widerspruch vorhanden ist oder ...
  • ... beweisen, dass eine der Aussagen dieses Textes gegen einen nachweisbaren Fakt verstößt.

Zum Punkt 1 muss dazugesagt werden, dass die Gläubigen von bestimmten Wörtern dieses Textes unterschiedliche Vorstellungen haben, so dass vermeintliche Widersprüche, die du in diesem Text finden kannst, auch einfach darauf basieren können, dass du von bestimmten Wörtern eine andere Vorstellung hast als Gläubige.

Ein Beispiel: Bei Diskussionen in der Kirchengemeinde war ich geschockt, wie viele unterschiedliche Vorstellungen andere Gläubige alleine vom Wort "Leben" haben.

Beim Punkt 2 musst du bedenken, dass es seit der Antike als unmöglich gilt, die Existenz der Erde oder die des Universums zu beweisen.

Selbst wenn du beweisen könntest, dass Aussagen des Textes der Existenz des Universums widersprechen, würde das immer noch nicht bedeuten, dass diese Aussagen falsch sind.

Kommentar von Andrastor ,

Und hier haben wir bereits das größte Problem:

Der Großteil der Christen erliegt dem "Wahrer-Schotte-Trugschluss".

Sie glauben an ein individuelles Konstrukt aus Texten, Erfahrungen und Vorstellungen und bezeichnen Christen, deren Glaubensvorstellung sich von der ihren unterscheidet als "keine wahren Christen".

Du sagst "die meisten Christen". Dann bitte ich dich um Daten die das belegen. Wo sind die Studien, die bezeugen, dass die meisten Christen so denken, wie du es hier behauptest?

Weiters bezieht sich Kritik am Glauben nicht ausschließlich auf einen kleinen Text aus 102 Wörtern, sondern auf das ganze Gebilde des Glaubens an sich.

Beispiel: "...den Schöpfer des Himmels und der Erde..." und WIE hat er diese geschaffen? Das entnehmen wir aus der Bibel und diese erzählt dahingehend nicht die Wahrheit.

Deine Argumentation basiert auf Strohmann-Argumenten und ist damit hinfällig.

Kommentar von martin7812 ,

Du hast nicht ganz verstanden, was ich geschrieben habe.

Gemeint ist, dass sehr viele gläubige Christen die meisten religiösen Vorstellungen, die sie haben, während ihres Lebens mehrfach ändern.

Lediglich einige bestimmte Vorstellungen sind unverrückbar und fest. Der entsprechende Text dürfte eine gute Zusammenfassung von dem sein, was für viele Christen "unverrückbar und fest" ist.

Gemeint ist nicht, dass diejenigen Christen, bei denen man so eine Zusammenfassung in 50 Wörtern schreiben könnte oder bei denen man für so eine Zusammenfassung 1000 Wörter benötigen würde, keine "wahren Christen" wären.

Weiters bezieht sich Kritik am Glauben ... auf das ganze Gebilde des Glaubens an sich.

Ich glaube, dass bereits deine Vorstellung, dass es bei Christen überhaupt so etwas gäbe, was du als "Gebilde des Glaubens" bezeichnest, falsch ist.

Du würdest mit deinen Argumenten also stichhaltig beweisen können, dass etwas nicht stimmen kann, woran der Gläubige aber sowieso noch nie geglaubt hat.

und WIE hat er diese geschaffen?

Das entnehmen wir aus der Bibel

Hier ist auch schon das allerbeste Beispiel:

Wie du bereits richtig erkannt hast, sind die Worte "den Schöpfer des Himmels und der Erde" wohl nicht nur Bestandteil des 102-Wörter-Textes, sondern bei 99% aller Christen auch einer jeweils individuellen Zusammenfassung des Glaubens dieser Person.

Was du aber nicht erkannt hast ist, dass weder der 102-Wörter-Text noch eine dieser individuellen Zusammenfassungen irgendetwas über das "wie" aussagt.

Bereits die Vorstellung, du könntest daraus, was in der Bibel steht, ableiten, was ein Christ denn so alles glaubt, ist ein massiver Trugschluss.

Unter diesen Voraussetzungen mit einem gläubigen Christen über seinen Glauben diskutieren zu wollen ist genau so, als wäre jemand davon überzeugt, dass du die bereits erwähnte falsche Vorstellung von der Gravitation hättest und derjenige wollte mit dir über Physik diskutieren:

Das muss einfach schief gehen.

Wenn es dir dann nicht in den ersten Minuten gelingt, den Anderen davon zu überzeugen, dass deine Vorstellung von der Gravitation eine völlig andere ist, ist die Diskussion eine reine Zeitverschwendung.

Kommentar von Andrastor ,

Es hat keinen Sinn mit dir zu reden, solange du nicht mit deinen Strohmännern aufhörst und ich werde sicher keine weitere Zeit mehr mit dir verschwenden.

Kommentar von martin7812 ,

In diesem Moment passiert genau das, was ich gerade geschrieben habe:

Da du ganz eindeutig beweisen konntest, dass die Erde keine Kugel sein kann, weil dann ja das Wasser von der Erde heruntergelaufen wäre, kommt dein Gegenüber mit dem "Strohmann-Argument" (wie du es nennst), dass die Gravitation nicht nach "unten", sondern Richtung Erdmittelpunkt wirkt.

Dieses Argument muss eine ganz billige Ausrede deines Gesprächspartners sein. Schließlich ist doch allgemein anerkannt, dass die Gravitation immer in die selbe Richtung wirkt - auf der Unterseite der Erde also von der Erde weg!

Natürlich hast du keine Lust mit jemandem zu diskutieren (und "deine Zeit damit zu verschwenden"), der so indoktriniert ist, dass er lieber schnell die Ausrede erfindet, dass die Gravitation auf der Unterseite der Erde nach "oben" wirkt, als einzusehen, dass seine bisherige Überzeugung, die Erde sei eine Kugel, nachweislich falsch ist.

Ersetze "die Erde ist keine Kugel" durch "es gibt keinen Gott" und dieser Text beschreibt EXAKT die Situation, in der du dich jetzt befindest.

Kommentar von Andrastor ,

wie gesagt, es hat keinen Sinn. Selbst in deinem letzten Beitrag diskutierst du weiter mit dir selber und den Strohmännern die du aufbaust. Viel Spaß noch dich zu bestätigen indem du deine Strohmänner widerlegst.

Antwort
von killermichi, 115

Eine Argumentation mit Beweisen geben, das es keinen Gott gibt. Z.B. das es Dinosaurier wirklich gab eine Fischzeit existierte etc. Dazu noch Fragen stellen ob es wirklich Beweise für einen Gott und Jesus gibt. Behaupten das Höhlenmenschen schlauer sind weil sie an so einen quatsch nicht glauben.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Toll. Es gab einmal Dinosaurier. Und im Silur und Devon lebten ganz viele Fische. Ich bin beeidruckt über dieses enorme Wissen über die Erdgeschichte. Aber komisch... Dieses Wissen, das auch den meisten Gläubigen auf der Welt zu eigen ist, bringt auch nicht ihr Weltbild zu Fall. Die Schöpfungsgeschichte hat nun keinen Wahrheitsanspruch mehr, okay, das ist nunmal so. Aber irgendwie glaube ich trotzdem noch an Gott.

Genau wie die Höhlenmenschen, denn die haben sehr wohl an etwas spirituelles geglaubt. Die Höhlenmalereien sind wegen eines kultischen Zwecks entstanden, darüber sind sich die Anthropologen einig. Außerdem belegen Grabbeigaben von Frühmenschen, dass sie an ein Leben nach dem Tod geglaubt haben.

Und kein Historiker, ja nicht einmal der abgeklärteste Atheist würde behaupten, dass Jesu Existenz in Frage steht. Sicher - das Jesusbild, das in den Evangelien gezeichnet wird, darf er durchaus anzweifeln, aber nicht, dass es Jesus als historische Person einmal gegeben hat.

Wirklich mutig von dir, bei all dem Quatsch, den du so schreibst, den Glauben anderer als Quatsch zu bezeichnen.

Kommentar von killermichi ,

Ja die Höhlenmenschen haben an spirituelles geglaubt,

viel ein Meteorit herunter. Dachten sie ein Gott hat sich selbst beerdigt.

Schlug ein Blitz ein dachten die ein Gott ist wütend.

Regnet es dachten die ein Gott pisst auf die

^^

Wau genau so glauben kann ich auch was ich in einem Jahr esse xDD

Und ich hinterfrage ob es Jesus wirklich einmal gegeben hat.

Ein Mensch erzählt es Obergläubigen Menschen diese verbreiten es.

Na was soll man noch sagen?

Habe ich dich zur Weißglut gebracht? :D

Kommentar von killermichi ,

Und die meisten die ich kenne haben die Reformation gemacht nur damit die später Geld für ihr Führerschein haben.

Dazu das mit den Meteoriten, (Ich schrieb) Meteoriten wurden in Tempel gelegt die nur für diese gebaut wurden weil die dachten ein Gott hat sich beerdigt.

Früher glaube ja GLAUBTE! Das die Erde nur ne Scheibe ist. Was ist jetzt? Fliegt meine Tante jedes Jahr nach Amerika xD Was ist in 100 Jahren? Glaubte man an Religion die eh nur schlecht für alle und alles war. (Den komm man musste 100 Ziegen töten um eine Bibel zu machen und wurde deshalb selbst getötet).

Antwort
von JTKirk2000, 42

ich möchte nur wissen wie IHR das machen würdet.

Warum sollte ich so etwas versuchen wolle? Immerhin glaube ich selbst an Gott.

Antwort
von FSD21, 80

Wie möchtest du Leute vom Nichtglauben überzeugen, wenn es keinen Beweis gegen die Existenz von Gott, Buddha und Co. gibt?

Außerdem halte ich es für schlecht, wenn man Leuten Ihren Glauben nimmt (ich weiß, dass ist nicht deine Absicht). Manche Leute halten blind an Ihrem Glauben fest ohne Ihn zu hinterfragen, weil sie Angst vor der Wahrheit haben ;)

Kommentar von DerBuddha ,

Wie möchtest du Leute vom Nichtglauben überzeugen, wenn es keinen Beweis gegen die Existenz von Gott, Buddha und Co. gibt?

doch die gibt es............. die geschichte der religionen beweist genau dass.............:)

Kommentar von FSD21 ,

Nenn mir bitte einen Beweis, der gegen die Existenz Gottes spricht.

Ich rede nicht über Religion, sondern über Glaube ;)

Antwort
von Whitekliffs, 35

Warum muss man sein gegenüber unbedingt von seiner eigenen Meinung/Glauben überzeugen?

Du darfst deine Meinung sagen, sie klar belegen, was auch immer. Solange es mit Respekt vor deinem Gegenüber geschieht.

Du als Atheist sagst mir, wie du die Sache siehst und ich als Christ sage dir, wie ich sie sehe.

Mein Auftrag von Christus ist nicht, alle Welt zu überzeugen, sondern alle Welt auf Jesus hinzuweisen.

Jeder macht mit dem, was er vom Andern hört, was er will. Fertig!

Kommentar von Alleswisser73 ,

Du sagst gerade, dass dein Auftrag von Christus NICHT ist, alle Welt zu überzeugen. Damit sagst du auch, dass du anscheinend Auftrag hast von Christus. Was ist denn deiner Ansicht nach dieser Auftrag?

Kommentar von Whitekliffs ,

Mein Auftrag ist, das Evangelium verkündigen. Ich bin nur der Überbringer einer Nachricht, mehr nicht.

Antwort
von nowka20, 11

glaube hat nichts mit überzeugung zu tun

Antwort
von hummel3, 42

Man kann objektiv mitdenkende Menschen nicht davon überzeugen, zu wissen, dass es keinen Gott gibt, denn welche nachprüfbaren Argumente könntest du denn für diese Behauptung anbieten?

Genau so wenig kann man auch umgekehrt Ungläubige davon überzeugen, dass es Gott gibt. Rational nach menschlichem Denken lässt sich Gott nämlich nicht beweisen, sondern bestenfalls erfahren, wenn man sich auf ihn "einlässt". Damit haben aber viele Menschen ein Problem.

Es steht der eine Glaube gegen den anderen Glauben. Also lasse auch du jeden nach seiner Façon glücklich werden.

Antwort
von miboki, 127

Ist es wirklich notwendig, dass man jemanden, der glaubt und daraus Kraft und Hoffnung zieht, diesen Glauben unbedingt zerstören muss? Nur um dann behaupten zu können: ich habe Recht und es gibt keinen Gott? Würdest Du Dich dann wirklich besser fühlen? Die meisten Menschen schaden doch niemandem mit ihrem Glauben. Sie fühlen sich wohl damit und es ist eine feste Basis in ihrem Leben. Und die anderen, die Fanatisch Gläubigen kann man sowieso nicht bekehren. Soll doch jeder so leben, wie er es für richtig hält. Solange mich niemand zu einem Glauben überzeugen will, kann er auch ein Gänseblümchen anbeten. 

Kommentar von Alleswisser73 ,

"Die meisten Menschen schaden doch niemandem mit ihrem Glauben" ....???

Kommentar von miboki ,

Ist doch so. Die anderen - die Fanatischen habe ich ja extra erwähnt. In meinem Bekanntenkreis habe ich einige Gläubige aus verschiedenen Religionen. Aber persönlich kenne ich keinen Gläubigen, der jemandem aus Glaubensgründen Schaden zufügt. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Dann bist du wohl noch vor dem Stadium, wo man die Lider öffnet.

Und frag bitte nicht nach Beispielen. Einen so naiven Kommentar kann nur jemand verfassen, der nicht hinguckt, und nicht wissen will.

Es sind nicht die Kreuzzüge oder kinderschändende Priester, es ist die allgegenwärtige Furcht und Schwäche.

Die kannst du vielleicht nicht mehr so spüren wie ein ganz normaler Mensch aus einer ganz normalen Familie deiner Vater- oder Großvatergeneration.

Aber sie wirkt immer noch, und jeden Tag bin ich dankbar, dass die Wirkung nachlässt, dass meine Kinder freier aufwuchsen, und meine Enkel hoffentlich noch freier aufwachsen werden.

Wie mit Hunden, die wollen nur spielen.
Ich kenne keinen Hund, der nicht beißt, ich kenne nur Hunde, die noch nie gebissen haben.

Klar wirst du das nicht verstehen, ich schreib ja auch nicht für dich.

Kommentar von martin7812 ,

Kreuzzüge

Ein typisches Beispiel für den Missbrauch, wie er ständig mit Religionen, Weltanschauungen oder gar naturwissenschaftlichen Theorien vorkommt.

So wurde von den Nazionalsozialisten doch tatsächlich die Evolutionstheorie als Begründung dafür hergenommen, dass man Millionen von Juden umbringen muss!

Ist dies nun das beste Beispiel dafür, dass die Evolutionstheorie mehrere Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat?

kinderschändende Priester

Auch hier gilt wieder: Pädophile Verbrecher gibt es leider überall dort, wo man leicht an Kinder rankommt.

Zum Beispiel als Fußballtrainer in Sportvereinen, wo sie in der Jugendmannschaft an ihre Opfer rankommen.

Ich frage mich vor diesem Hintergrund, warum alle auf die böse Kirche schimpfen, aber niemand auf den bösen Fußballsport - obwohl dort genau so Kinder sexuell missbraucht wurden und werden.

es ist die allgegenwärtige Furcht und Schwäche.

Kann ich als religiöser Mensch jetzt ganz eindeutig so nicht bestätigen.

Kommentar von Alleswisser73 ,

Syrien? Afghanistan?

Kommentar von Bodesurry ,

Hast Du Bücher aus dem Alltag von Afghanistan gelesen? Oder dich erkündigt, wie die durchschnittliche Bevölkerung vor dem Bürgerkrieg in Syrien gelebt hat? 

Baue nicht aus den Medienmitteilungen ein Alltagsbild dieser Länder. Interessant für das Fernsehen sind die Bilder und Nachrichten von Gewalt und Terror. Gemäß den Büchern, die ich gelesen habe, will oder wollte die überwiegende Mehrheit dieser Menschen nur eines, ein friedliches Alltagsleben

Kommentar von miboki ,

Bei uns in der Nachbarschaft wohnen Asylbewerber. Ich habe nicht festgestellt, dass sie mit ihrem Glauben jemandem geschadet haben. Mir ist klar, was Du meinst. Würdest Du wirklich versuchen, einem fanatisch gläubigen Terroristen zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt? Ich habe deutlich erklärt, dass man Fanatiker nicht überzeugen kann. Aber die Masse der Gläubigen sind nicht fanatisch. Sie sind harmlos. Warum soll ich sie von ihrem Glauben abbringen?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ist es wirklich notwendig, dass man jemanden, der säuft und daraus Trost und Schlaf zieht, diese Sucht unbedingt ausreden muss?

Nur um dann behaupten zu können: ich habe Recht und Alkohol hilft nicht?
Würdest Du Dich dann wirklich besser fühlen? Die meisten Alkoholiker schaden doch niemandem mit ihrer Sucht. Sie fühlen sich wohl damit und es ist ein festes Ritual in ihrem Leben. Und die anderen, die Schwerstalkoholiker kann man sowieso nicht in die Klinik bringen.

Soll doch jeder so trinken, wie er es für richtig hält. Solange mich niemand zu einem Joint einlädt, kann er auch ein Gänseblümchen rauchen.

Kommentar von miboki ,

Alkoholiker schaden sehr wohl mit ihrer Sucht. Sucht ist eine Krankheit mit Folgen für die Sozialkassen. Hier wird der Solidargemeinschaft geschadet. Inwieweit schaden "normale" Gläubige der Allgemeinheit. (Fanatiker immer ausgenommen!!)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Überaus geschmacklos, eine Religion mit einer Krankheit zu vergleichen. Und das nicht nur aus der Perspektive eines Gläubigen! Ein Alkoholiker schadet sehr wohl sich selbst und der Gesellschaft, in der er lebt. Alkoholismus verursacht auch schwere körperliche Krankheiten, von den sozialen Problemen einmal ganz zu schweigen. Dein Kommentar ist gleich doppelt menschenfeindlich, weil er einerseits Alkoholkranke herabwürdigt, indem du ihre Sucht als ein Ritual darstellst und sie sogar verharmlost und ins Lächerliche ziehst. Und dann beleidigst du jeden Gläubigen Menschen, indem du ihn zu einem Suchtkranken erklärst.

Ich habe deine Antworten und Kommentare bislang immer respektiert und auch oft positiv bewertet. Aber mit dem Kommentar hier hast du dich jetzt völlig disqualifiziert.

Antwort
von DerBuddha, 50

das ist meistens unmöglich, denn glauben hat oft nichts mit wissen oder echtem denken zu tun......... die meisten gläubigen werden in ihre religion hineingeboren und richten sich dann damit ihr leben ein.......... versuche doch mal einen atheisten, der wirklich die wahrheit und geschichte der religionen kennt, klar zu machen, dass der monotheistische gott doch existiert...........völlig unmöglich..........*g*

viele gläubige wissen selbst, dass ihre religion oder ihre götter nicht real sind, sie sagen dann immer nur, "dass weiss ich selbst, trotzdem glaube ich weiter"............. sie sind also nur pseudo-gläubige und belügen sich selbst, weil sie tief im inneren doch an die märchen der belohnungen glauben, denn diese belohungen sind der traum der meisten menschen................unsterblichkeit, auferstehung, wiedergeburt war schon immer der traum der menschheit und die religionen haben genau dass erkannt und diese dinge als sanftes druckmittel in ihre jeweiligen belohnungssysteme eingebaut............

OHNE diese dinge würden die meisten religionen nur kleine sekten sein.....:)

Antwort
von Kenfmisttoll, 5

Warum gibt es Leid auf der Welt, wenn es einen Gott gibt?

Antwort
von kenibora, 52

"Alleswisser"....lass doch jeden glauben an wen oder an wen nicht...die meisten Todesopfer gab und gibt es immer noch der Religion, des Glaubens wegen! Glaube an Dich selbst und Du bist beschäftigt!

Antwort
von lewei90, 154

Also, wenn man Religionen oder Überzeugungen anderer respektiert, dann stellt sich diese Frage eigentlich gar nicht. 

Mann würde wahrscheinlich Argumente suchen. So wie immer, wenn man jemanden von etwas überzeugen will. Nur geht es beim Glauben nicht um Wissen sondern eben um Glauben und Überzeugungen. Da helfen Argumente eher selten weiter. Entweder man glaubt an etwas oder eben nicht.

Kommentar von Alleswisser73 ,

Deshalb fragte ich. Weil ich glaube man kann Leute nicht überzeugen, dass es keinen Gott gibt, wenn sie fest daran glauben.

Kommentar von lewei90 ,

Eben, das denke ich auch. Wenn jemand wirklich daran glaubt, wird er sich deinen Argumenten nicht zugänglich zeigen oder sie einfach mit Gegenargumenten zu wiederlegen versuchen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Da hast du deine Antwort.

Kommentar von Viktor1 ,

Oh doch, das kann man - wenn man kann.
Du kannst eben nicht. Hast du Beweise dafür , daß Gott nicht ist ?

Kommentar von Meatwad ,

Also, wenn man Religionen oder Überzeugungen anderer respektiert, dann stellt sich diese Frage eigentlich gar nicht.

Nicht jeder tut das. Ich zB respektiere die meisten religiösen Überzeugungen nicht. Wieso sollte ich? Und wie könnte ich? Trotzdem stelle ich mir natürlich nicht diese Frage, da man bei gehirngewaschenen Menschen vor eine Mauer rennt.

Antwort
von maxim65, 117

Schwierig. Wenn du aufjemanden triffst der zweifelt und Argumenten zugänglich ist hast du eine Chance über sachliche Auseinandersetztung.

Die meisten Gläubigen haben aber von Kindesbeinen an ein geschliossenes Weltbild beigebracht bekommen in dem Wissenschaft mehr oder weniger als Neebensache eingestuft wurde. Man nimmt zwar Fakten zur Kenntnis ignoriert sie aber im  wichtigen Moment. Das andere Problem ist das Glauben und das vermitteln seiner Inhalte zum sehr grossen Teil über die Gefühlsebene läuft. Die erreicht man in der Regel nicht mir Argumenten..

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die meisten Gläubigen in Deutschland sind sehr wohl mit der Wissenschaft aufgewachsen und haben eine Schule besucht. Ich bin auch gläubig, habe aber kein Problem damit, die Geschichten in der Bibel als Mythos zu verstehen. Aus einer Zeit, in der es einfach noch keine wissenschaftliche Erklärungen für die Entstehung des Lebens, Wetterphänomene, Naturkatastrophen etc. gab. Ich finde es unheimlich vermessen von dir, alle Gläubigen mit dem Stigma der Ignoranz zu versehen. Sicher, es gibt auch genug Spinner, die es übertreiben, keine Frage - allein die vielen "Darf-ich-im-Islam..."-Fragen machen dies deutlich. Aber nicht jeder Gläubige hat fundamentalistische Tendenzen.

Ich hoffe du bist bereit, diese SACHLICHE AUFKLÄRUNG ebenfalls anzunehmen.

Kommentar von maxim65 ,

Wo liegen ich falsch? Wenn du glaubst tust du genau das was ich sage. Im entscheidenden Moment wirfst du alles was du im Unterrichtet gelernt hast ùber Bord und glaubst an Gott und das was ihm zugeschrieben wird. Genau so wie es alle Gläubigen tun. Es gibt angesehene Naturwissenschaftler die Tag für Tag mir den Widersprüchen der Religion zum realen Leben konfrontiert werden. Die wissen das es nicht sein kann was z.b. in der Bibel steht aber dann darauf angesprochenen sagen das Gott nur einen Witz macht. Das ist wenn du so willst Ignoranz pur. Ich rede nicht von Fundamentalisten und dergleichen. Du interpretierst zu viel.

Kommentar von martin7812 ,

Im entscheidenden Moment wirfst du alles was du im Unterrichtet gelernt hast ùber Bord und glaubst an Gott und das was ihm zugeschrieben wird.

So einfach ist es nicht:

Mir ist weder aus meiner Schulzeit, wo ich in naturwissenschaftlichen Fächern immer sehr gute Noten hatte (das Argument, ich hätte nicht aufgepasst, zählt also nicht) noch aus meinem Ingenieursstudium (ein Studium mit viel Physik und Mathematik also) kein einziger wissenschaftlicher Fakt bekannt, der gegen "Gott und alles was ich ihm zuschreibe" sprechen würde.

Folglich muss ich auch nichts von dem, was ich in der Schule oder auf der Uni gelernt habe, "über Bord werfen".

Genau so wie es alle Gläubigen tun. Es gibt angesehene
Naturwissenschaftler die Tag für Tag mir den Widersprüchen der Religion zum realen Leben konfrontiert werden.

Es gibt Wissenschaftler, die an Gott glauben (ich weiß es von zwei Physikprofessoren an der Uni, wo ich studiert habe) und welche, die daran glauben, dass es Gott nicht gibt.

In fast allen Fällen sagen beide Arten von Wissenschaftlern aber ganz offen, dass es sich dabei nur um eine persönliche Meinung handelt und nicht um Wissen.

Wissenschaftler, die behaupten, dass es Gott nicht geben kann, wirst du nur extrem selten finden.

Dass diese Leute (z.B. Richard Dawkins) dann auch noch von anderen atheistischen (!) Wissenschaftlern als nicht seriös kritisiert werden, macht diese Leute dann nicht besonders glaubwürdig.

Kommentar von maxim65 ,

Seh ich anders. Wenn ich lerne und ich meine wirklich lerne und nicht nur zur Kenntniss nehme bis zur Prüfung dann habe ich am Ende mindestens 2 Dinge aufgenommen , egal ob Schule oder Studium. Zum einen natürlich den eigentlichen Stoff und zum anderen ich weiß wie man das Wissen erlangt hat. Ich kenne die Methodik und ich erkenne das die Welt komplett erklärbar ist ohne das es irgendwas anderes braucht. Auch wenn der Stand der Dinge bei sehr vielen Themen noch nicht entgültig ist ist es nur eine Frage der Zeit bis ich es Antworten gibt die wieder neue Fragen aufwerfen usw. Im weiteren lerne ich das Kenntnisse nur dann allgemein anerkannt werden wenn sie unter klaren Regeln bestätigt werden und nachvollziehbar sind für alle die es wollen und können. Im gleichen Masse lerne ich auch das es nicht für die Ewigkeit ist. Und dann kommt die Kirche und verlangt einfach zu glauben ohne einen einzigen Beweis der diesen Regeln genügen würde. Die  selbe Kirche oder alle anderen Religionen waren in der Geschichte der Menschheit immer der Hemmschuh der wissenschaftliche Erkenntnis. Und all das wird über Bord geworfen wenn man glaubt. Egal wie gut die Ausbildung vorher war.

Antwort
von Ente222, 41

Alleswisser, du meinst wahrscheinlich: wie kann man beweisen, daß es kein geniales allmächtiges Wesen gibt, das alles erschaffen hat und dessen Intelligenz die unsere bei weitem übersteigt?

Da bin ich mal sehr gespannt. An dieser Frage bzw. Antwort haben sich schon ganz andere erfolglos die Zähne ausgebissen.

Kommentar von DerBuddha ,

falsch, es gibt echte fakten und beweise, man beisst sich nicht daran die zähne aus, man verliert nur den verstand über die dummheit und die antworten von gläubigen, die dann auf diese beweise und fakten total lächerlich reagieren........im schlimmsten fall dann sogar mit dem tod.............

der grösste beweis für die nichtexistenz des religiösen "überwesens" ist die geschichte der religion selbst, die entstehungsgründe, warum der mensch sich erst geistwesen und später halbgötter, götter und sogar göttinnen erschaffen hat......... die gründe liegen in der geschichte der menschheit selbst und der monotheistische gott war der letzte bei den erfindungen der ganzen märchenfiguren und er ist dann auf der entwicklungsstufe der religionen vor 2000 jahren stehen geblieben, weil der mensch sich weiter entwickelt hat und mit der zeit diesen gott immer mehr in andere sphären verschoben hat, denn die wissenschaft hat all die dinge schon längst erklärt, die der grund für die erfindung der götter waren..........

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 75

ich möchte nur wissen wie IHR das machen würdet

Gar nicht.

Ich kritisiere lediglich konservative Ansichten, oder versuche bei religiösen Ängsten das Weltbild freundlicher und alltagstauglicher zu korrigieren.

Ich finde weder organisierte Religion noch persönlichen Glauben schlecht und sehe für mich keinen Grund, auf einen Atheismus-Kreuzzug zu gehen.

Wenn ihr Glaube ihnen Trost, Kraft und Hoffnung gibt und niemand dadurch zu Schaden kommt, sollen sie ihn aus meiner Sicht durchaus beibehalten - selbst wenn es anachronistisch wirken mag.

Kommentar von lewei90 ,

Ich wollte den Pfeil nach oben geben, verdrückt.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich wollte den Pfeil nach oben geben, verdrückt.

Kein Problem, das bringt mich nicht um. :-)

Kommentar von FrankCZa ,

Sicher? Glaubst du oder weißt du? xD

Antwort
von Trashtom, 63

Es ist nicht möglich, da die gemeinsame Diskussionsgrundlage fehlt.

Der Glauben argumentiert auf nicht messbarer Spiritualität. 

Der Atheismus auf Rationalität.

Antwort
von zusarkastisch, 71

frag die leute warum sie denn nicht an sich selbst glauben, sondern lieber an etwas, was es nicht gibt... zudem ist religion nur zum geld machen da

Antwort
von Giustolisi, 75

Man kann nur die bestätigen, die eh schon an ihrem Glauben zweifeln.

Einen richtigen Gläubigen wird man mit noch so guten Argumenten nicht überzeugen können, denn er ist zumindest in diesem Lebensbereich nicht zu logischen Schlüssen fähig. Dazu ist die Indoktrinierung zu wirksam, sie verhindert dies nämlich wirkungsvoll.

Antwort
von bastianprimus, 65

Ich persönlich respektiere jeden Glauben..

Antwort
von 1900minga, 95

Alles hinterfragen, woran er glaubt

Kommentar von 1900minga ,

Und Gegenbeispiele finden.

Warum Gott und Engel, und nicht Einhörner und Kobolde?

Kommentar von FrankCZa ,

Einhörner und Kobolde existieren! Beweise mir das Gegenteil du siehst sie nämlich einfach nur nicht weil du nicht würdig bist! xD

Kommentar von DerBuddha ,

Alles hinterfragen, woran er glaubt

da hat der islam aber schon vorgesorgt, denn er darf nicht hinterfragt werden........... und dass problem bei den meisten gläubigen ist leider, wenn man sie mit echten argumenten in die enge treibt, kommt ein angriff, weil man dann diesen glauben gefährdet und somit auch gott bedroht........... die folgen kennt man ja dann, es wird alles bekämpft, was den eigenen glauben dann gefährdet.............:)

Kommentar von oli66 ,

Hey Bhudda, wieso beziehst du das ganze auf dem Islam? Nirgendswo ist die Rede vom Islam.

Antwort
von einzigartigacc, 96

Würde ich nicht machen.

Antwort
von CountDracula, 37

Hallo,

ich würde es gar nicht machen. Jemandem die eigenen Ansichten aufzwingen zu wollen, kann nicht heilsam sein.

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