Frage von schnuckelHase,

Kann man in die Steckdose fassen, wenn man nur einen Draht berührt?

Ich weiß zwar, dass man einen Stromschlag bekommt, wenn man in die Steckdose fasst. Aber passiert das auch, wenn man nur einen Draht in der Steckdose berührt? Schließt man dann den Stromkreis?

Antwort von Paperkite,
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Wenn Du den Schutzleiter oder Null-Leiter erwischst: Nein, drei zu eins also.... Ansonsten schliesst Du mit der "Erde" einen Stromkreis.

Antwort von Lotte4,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Du einen Draht anfasst, kann ein Stromkries durch Deinen Körper geschlossen werden. Das kann Dich Dein Leben kosten.

Kommentar von JoGerman,

Naja, die Steckdose hat mindestens zwei Drähte. Nur einer davon ist gefährlich.
Gruß DER ELEKTRIKER

Antwort von Commodore64,
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Die Stromdichte im menschlichen Körper "entscheidet" über den Ausgang des Stromunfalls.

Jeder Mensch ist anders, bekommt also bei den selben Umständen eine andere Stromdichte. Auch die Art wie man anfasst bestimmt welche Körperregionen welche Stromdichte erreichen.

Esgibt eine DIN-EN wie besagt wie viel Strom wie lange einwirken muss damit verschiedene Dinge passieren. Das gilt aber nur für einen gesunden Durchschnittsmensch der mit Gesunder Haut irgendwas mit den Händen anfasst.

0,5mA sind uneingeschränkt harmlos - natürlich nur beim normalen anfassen und nicht über Elektroden gezielt dem Herzen zugeführt oder so was.

bis 5mA können für einige Sekunden problemlos vertragen werden.

bis 30mA können für einen bruchteil von einer Sekunde noch recht gut verragen werden.

500mA sind sofort tödlich.

.

Ist die Haut durch eine hohe Spannung durchschlagen, wird der Mensch zu einem ca. <1 Kiloohm Widerstand (Hand zu Hand oder Hand zu Fuß). Steht man also auf einem geerdeten metallboden, dann fließt pro Volt ca. >1mA. Ab ca. 100V kann die Haut durchschlagen werden, erst dann sinkt der Widerstand des menschlichen Körpers auf nur 1kOhm.

Bei 230V, also zwei Drähte in jeder Hand fließen 200mA bis 300mA. Bei 400V Drehstrom werden die 500mA leicht geknackt da ist praktisch sofort exitus.

Steht man auf einem normalen Boden und hat vernünftihe Schuhe an, so kommt noch mal ein erheblicher Widerstand hinzu. Fasst man also nur einen Draht an, fließen normalerweise nur wenige Miliampere. Hier hat man recht hohe Überlebenschancen da meistens kaum mehr als 10mA fließen.

Kommentar von Stoerakustik,

auf deine drehstromthese... es grenzt schon fast an kunst 2 phasen ohne sicherheitsschuhe gleichzeitig zu berühren ...

Kommentar von DiplIngo,

Jain, wenn man blöde genug ist z.B., in eine Herdanschluß-Dose zu greifen, die unter Saft steht, hat man gute Chancen, beim zurückzucken gleich die nächste Phase mitzunehmen. :o)

Kommentar von Commodore64,

Passiert hin- und wieder. Gut isoliert, die erste Phase wird angefasst und für harlmos befunden. Dann wird zu der nächsten Phase gegriffen...

Antwort von Commodore64,
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Um einen Stromkreis zu schließen braucht man zwei Leiter.

Beim Stromnetz ist aber ein Leiter mit der Erde verbunden. Man steht also bereits auf einem der beiden Leiter. Fasst man also noch den anderen an, so ist der Stromkreis durch den eigenen Körper geschlossen.

Antwort von PapaPapillon,
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Wenn du einen Draht in der Steckdose berührst, kannst du keinen Stromschlag bekommen, wenn es sich dabei im den Null-Leiter oder den Schutzleiter handelt.
Beim leitenden Draht schließt du den Stromkreis, und es haut dir einen Schlag durch die Finger.

Die normalen drei Drähte bei einem abgeschirmten Stromkabel:
Blau = Null-Leiter
Gelb/Grün = PE/Schutzleiter und
Braun oder Schwarz = Leiter/Phase, der stromführende Draht

Stromkabel abgeschirmt
Stromkabel abgeschirmt
Antwort von Auratus,
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Das hägt davon ab welchen "Draht" du erfasst...

Bei dem 0 Leiter passiert dir nix... Bei der Phase kriegst du eine...

Antwort von MissMuse,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ja, klar man, draht leitet ja strom weiter, also schöööön sein lassen ;)

Antwort von Andreastechnik,

Ihr seid alle totale unwissende natürlich kann er den L1 bzw die phase berühren ohne einen Stromschlag zu bekommen wichtig ist nur das du ordentliche schuhe trägst und wirklich nichts anderes anfässt es gibt einfach zu viele unglaublich dumme Elektriker die null Ahnung haben wenn irgendwer ein problem mit der antwort hat bitte ich ihn mir bei Facebook zu schreiben https://www.facebook.com/andreas.we.376

strom ist und bleibt gefährlich und es ist dringend dazu abzuraten unterspannung zu arbeiten viel zu oft merkt man garnicht das man sich irgendwo abstückst oder oder oder meine aussage ist aber 100% wahr wenn du normale schuhe anhast und diese nicht nass sind und du wirklich nur den L1 berührst merkst du nichteinmal ein kribbeln

Kommentar von Yohey,

Danke Andreastechnik

So ähnlich hätte ich es auch kommentiert. Ich habe extra mal gegoogelt was es sonst noch so an antworten zu dem Thema gibt weil mir das auch kaum einer glauben will.

Tatsächlich ist es so, das wenn man isoliert von Erde und Neutralleiter (Isoliert bedeutet hier Sicherheitsschuhe bis 1000V, und keine Berührung von geerdeten Oberflächen bzw. N) den spannungsführenden Leiter L berührt.. meinetwegen mit dem fingernagel, man natürlich keinen.. und jez kommts.. Stromschlag.. bekommen kann weil eben der Stromkreis nicht geschlossen ist. Der Widerstand von L zu einer rückführenden Oberfläche die mit dem Sternpunkt der Spannungsquelle verbunden ist, (Körperwiderstand, Oberflächenwiderstand, Luftwiderstand und die Isolierung durch die Schuhe ) ist nahezu unendlich und jeder normale Elektriker sollte sich ausrechnen können wieviel Strom bei einer Nennspannung von 230V dabei fließt.

Wichtig ist dabei zu Verstehen wie sich der Widerstand zusammensetzt und vorallem wie man misst weil 1. Das Ergebnis das ich mir von der Messung erwarte einen Unterschied macht ob ich 230V Netz- oder 3V Messspannung habe und 2. Isoliert ist nicht unbedingt gleich Isoliert und ist von allen möglichen Faktoren abhängig. Die Kleidung, Schuhwerk, im Allgemeinen die beschaffenheit der Oberfläche die eine physische verbindung von L zu PE bildet und natürlich die Spannung.

Trozdem empfehl ich niemanden das auszuprobieren auch nicht mit Arbeitsschuhen weil die Berechnung sich nicht verallgemeinern lässt und sich die Verhältnisse von Ort zu Ort ändern. Es spielen eben mehr Faktoren als blos der reine Körperwiderstand + Sole eine Rolle.

Antwort von Andreastechnik,

Ihr seid alle totale volltrottel natürlich kann er den L1 bzw die phase berühren ohne einen stromschlag zu bekommen wichtig ist nur das du ordentliche schuhe trägst und wirklich nichts anderes anfässt es gibt einfach zu viele unglaublich dumme elecktricker die null ahnung haben wenn irgendwer ein problem mit der antwort hat bitte ich ihn mir bei facebook zu schreiben https://www.facebook.com/andreas.we.376

strom ist und bleibt gefährlich und es ist dringend dazu abzuraten unterspannung zu arbeiten viel zu oft merkt man garnicht das man sich irgendwo abstückst oder oder oder meine aussage ist aber 100% wahr wenn du normale schuhe anhast und diese nicht nass sind und du wirklich nur den L1 berührst merkst du nichteinmal ein kribbeln

Antwort von JoGerman,

Die Frage ist, WELCHEN Draht.
Nur einer ist gefährlich, das ist die stromführende Phase. Da ein Mensch immer mit dem Erdboden verbunden ist, ist bei der Berührung der Phase ein Stromschlag zu befürchten. Der Stromkreis ist dann geschlossen.
Berührt man den anderen Draht (Null-Leiter), passiert nichts, da er dasselbe Potential, wie der Erdboden hat.
Gruß DER ELEKTRIKER

Antwort von elektrofuzzi49,

Wenn du die Schutzmaßnahme Schutztrennung oder Standortisolierung anwendest kannst du auch den Außenleiter anfassen. In meiner Stadt gab es noch lange 220V zwischen 2 Phasen. Also gegen Erde 127V. Da konnte man im Altbau mit Holzfußboden und Lineum, sowie Turnschuhe die Sichrung drin lassen und die Leute erschrecken indem man den blanken Draht anfasste. Heute bei 400/230V mach ich das auch nicht mehr.

Kommentar von elektrofuzzi49,

Zusatz, Schukosteckd. von B&J u. Co sind heutzutage berührungssicher. Ohne ein Stück Metall kommst du garnicht an die Spannung.

Antwort von Barney123,

Nun ja, es gibt da so ein Bauteil, das in jede Stromverteilung heute eingebaut sein müsste, es nennt sich Fehlerstromschutzschalter. Dieser begrenzt den Strom je nach Ausführung auf maximal (neueste Norm) auf unterr 30 mA (gegen Erde. Wenn man nur einen Draht anfasst, ist der Strom damit also auf unter 30 mA begrenzt, weil ein Stromkreis nur gegen Erde geschlossen werden kann. Berührt man dagegen Phase und Nullleiter mit jeweils einer Hand, können theoretisch (das mit dem Körperwiderstand wurde schon erklärt) soviel Ampere fliesen, wie mit dem Strombegrenzer, sprich Sicherung, möglich sind, also in der Regel mehr als auf der Sicherung aufgedruckt!

Kommentar von englerth,

FI-Schutzschalter begrenzen nicht den Stromfluss sonder schalten innerhalb einer vorgeschriebene Auslösezeit ab. Sicherungen bzw. Leitungsschutzschalter begrenzen auch nicht den Stromfluss sondern unterbrechen nach einer Auslösezeit die je nach Stromstärke Millisekunden bis Stunden dauern kann.

Kommentar von Barney123,

Das ist chon richtig was Du da schreibst. Aber Die Spannung wird bei einem Strom oberhalb der Schaltschwelle in einer "sicheren" also einer unschädlichen Zeit Begrenzung statt. Bei enem Sicherungsautomaten habe ich ausdrücklich geschrieben, dass der Strom durchaus auch größer sein kann, als auf der Sicherung aufgedruckt. Durch das Abschalten des Stromes oberhalb einer Stromschwelle, wird der Strom doch begrenzt - es fließt ja kein Strom mehr wenn die Sicherung ausgelöst hat. Bei einem elektronisch geregelten Netzteil kann natürlich die Spannung so weit herunter geregelt werden, dass nur noch der eingestellte Strom fließt und die Spannungsquelle nicht abgeschaltet wird. Aber auch das Abschalten der Spannung an einer bestimmten Schwelle ist eine Begrenzung! Es fließt ja kein Strom mehr als der Abschaltschwelle entspricht! Dass diese Abschaltschwelle vom Überstrom, und/oder von seiner Dauer abhängt habe ich ja nicht bezweifelt, sondern hängt vom verwendeten Überstromabschaltorgan ab.

Kommentar von englerth,

Passt leider noch weniger. Die Spannung (und der Strom) wird überhaupt nicht begrenzt. Die vorgeschriebene Abschaltzeit von kleiner 200ms reicht wenn der Strom groß genug ist für ein Herzkammerflimmern aus. Bis zum abschalten kann die volle Netzspannung am Körper anliegen und wird nur durch dessen Widerstand begrenzt.

Beim Sicherungsautomat wird getrennt - nicht begrenzt. Beim erreichen einer bestimmten Stromstärke (und dauer) oder Kurzschlussstrom wird der Stromkreis unterbrochen. Der Strom wird hier auch nur wieder durch die Leitungswiderstände begrenzt.

Bei einem regelbaren Netzteil z.B. einem Längsregler kann auch kurzfristig ein sehr viel größerer Strom fliesen bis der Regelkreis anspricht. Hier liegt aber eine Regelung (Begrenzung) vor.

FI Schutzschalter, auch Personenschutzschalter mit 10mA sind keine Lebensversicherung.

Berufsbedingte Stromunfälle sind z.B. unabhängig mit welcher Intensität ein Stromschlag stattgefunden hat meldepflichtig bzw. müssen ärztlich untersucht werden. 

 

 

Antwort von AmpMan,

N oder PE kannst du anfassen, L anfassen sollte man lassen

Antwort von Yorgos,

JA! Du bekommst einen getafelt!

Also keine Experimente!

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