Kann es sein, dass das Gehalt früher besser war als heute?

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12 Antworten

Ach so darfst du das nicht sehen ich hab Realschule und bin auch in einem prächtigen Unternehmen unter gekommen. Abi und so macht man normalerweise nur wenn man einen bestimmten Beruf anstrebt der nur mit Abi geht. Oder man was höheres anstrebt. Meines Erachtens nach ist ein guter Realschulabs sprich 2,0 genau so gut wie abi mit 3,0 Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 

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Kommentar von sweetmelonxx3
12.08.2016, 23:14

Ja gut, schafft man aber nur mit gutem Auftreten und auch Soft Skills. Ein 0815er muss schon arg Glück haben.

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Eine der wenigen "Früher war alles besser Fragen", die tatsächlich bewiesen richtig sind!

  • Das Abiturniveau ist seit Jahrzehnten enorm gesunken. Was die Abiturienten heute draufhaben müssen, ist wirklich enorm viel weniger als vor 30 Jahren!
  • Weniger als die Hälfte aller Abiturienten besucht heute nur noch anschließend eine Uni bzw. Hochschule. Es ist zum Standard geworden nach dem Abitur seine Ausbildung zu machen. Viele Ausbildungsbetriebe fordern aber auch das Abitur!
  • Die Jobchancen für alle, die weniger als die allgemeine Hochschulreife haben, sind enorm gesunken. Mit Hauptschulabschluss konnte man vor einigen Jahrzehnten noch bei der Bank arbeiten, heute mit Glück noch beim Bäcker.
  • Einige Einkommen sind enorm gesunken. Was man zur Zeiten der Mauer als einfach Ingenieur verdienen konnte, ist heute nur noch ein Traum!
  • Die Oberschicht ist extrem davon gerast, hat den Rest völlig abgehangen. Das Geld ist zunehmend schlechter verteilt. 
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Das Gehalt war in den 70-er Jahren wohl am höchsten, dann ging es allmählich etwas zurück, bis das der Euro eingeführt wurde, zudem durch die wiedervereinigung Manches noch an Einschränkungen hinzukam. Klar ging es den Menschen früher besser, das sieht man doch schon daran, dass zahlreiche Kneipen geschlossen haben, die einst krachend voll waren. Die Leute konnten es sich viel eher leisten, abends fort zu gehen und eine Gaststätte aufsuchen.

Und auch bei den Ausbildungen haben sich erhebliche Verschlechtrerungen weingestellt. Frühjer konnten Hauptschüler noch zahlreiche Handwerksberufe erlernen. Wer Mittlere Reigfe hatte, konnte eine Bankkaufmannsausbildung erlernen, heutzutage, muß es unbedingt Abi sein usw.


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Kommentar von sweetmelonxx3
12.08.2016, 23:19

Ja das nervt mich auch. Was mich aber am schockierendsen finde, ist das die Schulen diese Entwicklung noch unterstützen. Realschulen senken schon seit Jahren das Niveau erheblich um Abi - Gänger zu produzieren. Diese werden aber immer schlechter dadurch. (Aussage eines Lehrers im Abi). Und die Entscheidung Hauptschule und Realschule zur Mittelschule zu verbinden, finde ich auch bescheuert. Ohne Realschule als Puffer und Mittelding, wird dieses neue Modul schnell zur neuen "Hauptschule" aka "Baumschule" und das Abi und Gymi wird zum Tagesaltag. lg.

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In den nächsten Jahrzehnten gibt es meiner Meinung nach nur zwei mögliche Zukunftsszenarien:

Möglichkeit 1: Man braucht schon für einen Job als Reinigungskraft (Putze) einen Studiumsmaster

Möglichkeit 2: Es kommt ein großer Bürgerkrieg in Europa und dann sind die Abschlüsse und Jobs sowieso dann egal weil es dann nur noch ums überleben geht

Egal wies kommt uns wird eine beschissene Zukunft erwarten :( .

Am besten ist man schwimmt nicht mit dem Strom sondern dagegen und verdient anders sein Geld und versucht sich so eine gesicherte Existenz aufzubauen.

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Kommentar von sweetmelonxx3
12.08.2016, 23:13

Das ist halt nur was für hart gesottene. Schwache schaffen das nicht. Zu deinem Beispiel mit der Putzfrau fällt mir ein Video ein welches wir im Spanischunterricht geschaut haben. Wie jeder weiß läuft es dort ja gerade miserabel. Schau es dir an, ich finde es traurig und schockierend. https://m.youtube.com/watch?v=FvwgBzFPj0ss

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Die Dinge die man so im Leben benötigt sind eher teurer geworden.

In den 80ern hat ne Packung Zigaretten 3 oder 4 D-Mark gekostet.

Heute, ~30 Jahr später, kostet sowas mehr als doppelt soviel. Die Gehälter sind aber nicht analog dazu gestiegen.

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Kommentar von fishburner
12.08.2016, 22:35

Damals haben wir noch die Zigaretten Automaten mit der Anhänger Kupplung vom PKW ins Jenseits befördert.

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Nun, es ist doch so, dass immer mehr in Realschule oder ins Gymi gehen und weniger in die Hauptschule, auch wenn sie in der Schule drunter besser aufgehoben wären, denn viele streben so einen gut bezahlten Job an. Da es aber immer mehr Hochqualifizierte und somit mehr Auswahl gibt, nehmen Arbeitgeber eben lieber die, die sich mit weniger Gehalt zufrieden geben. Das wäre der Grund, den ich mir vorstellen könnte.

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Kommentar von sweetmelonxx3
12.08.2016, 22:37

Es stimmt auch. Aber warum kam der Wandel? Aus einmal waren alle nicht mehr zufrieden und fühlten sich nach oben gedrängt. Ich kenne das Phänomen, aber verstehe die Ursache nicht. Mein Lehrer im Abi sagte auch, sie bekommen immer mehr Schüler, die eigentlich nicht auf die Schule sollten. Sie fallen dann leider in der Probezeit durch. lg.

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Kommt es nur mir so vor oder stimmt es, dass man heutzutage für die selbe Art von Arbeit viel weniger verdient?

Also ich jedenfalls kann den Eindruck nicht teilen.

Hauptschüler gelten nur noch als Sonderschüler, welche Berufe wie Bäcker und Metzger ja fast schon "gepachtet" haben.

Jetzt bin ich irritiert. Was hast du gegen Berufe wie Bäcker oder Metzger? Ich persönlich finde solche Berufe sehr wichtig und gut. Mit einer guten Ausbildung als Bäcker oder Metzger kannst du dich ggf. auch selbständig machen, was man von vielen anderen Ausbildungsberufen nicht sagen kann.

Ohne Abi bist du nicht mehr der Dreck unterm Fußnagel. Das war absichtlich übertrieben :).

Zeigt dieser Spruch deine Geisteshaltung wieder? Im Handwerk hat man doch gute Chancen auch ohne Abi. Ich verstehe nicht, warum das Handwerk so wenig angesehen ist.

da waren für mich die Gymler Genies und das Abitur und Studium war nur
was für Hochbegabte und Welteliten in meinen kleinen Augen :3. Heute ist
nichts mehr was Wert, keine Arbeit, und kein Hirn. Außer man ist
Techniker. Aber das können wir auch nicht alle. Seht ihr es auch?

Das hört sich irgendwie verbittert an. Natürlich ist Arbeit noch was wert.

Wie soll man sich zukünftig finanzieren, ohne Möglichkeiten auf Top Studiums? LG.

Ich verstehe diese Frage nicht. Eben ging es um Abi, jetzt um Studieren?

Geht es dir um das Geld verdienen? Selbst ein gutes Studium ist heute kein garant dafür, danach ein hohes Einkommen zu haben.

Was ist deine genaue Frage?

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Kommentar von Unsinkable2
13.08.2016, 09:48

Wäre es nicht pfiffiger, wenn du das Widersprechen anderen überlässt, AlexChristo?

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Kommt es nur mir so vor oder stimmt es, dass man heutzutage für die selbe Art von Arbeit viel weniger verdient?

Also ich jedenfalls kann den Eindruck nicht teilen.


... blub ... 

Geht es dir um das Geld verdienen? Selbst ein gutes Studium ist heute kein garant dafür, danach ein hohes Einkommen zu haben.

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Nein.

Das Gehalt war füher nicht besser. Dein Vater konnte die vierköpfige Familie alleine durchbringen, weil die durchschnittlichen Lebensstandardbedingungen geringer waren als heute. Man hatte kleinere Wohnugen, kein oder billigere Autos, viel weniger Elektronik im Haushalt. Es gab viel mehr unqualifizierte Jobs als heute, wo industrielle Fließbandarbeit weitgehend in Billiglohnländer ausgelagert wurde.

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Genau das gleiche Gefühl hab ich auch. Ich hatte genau wie du als Kind alles anders erlebt und auch gehört von Familienmitgliedern wenn die so erzählen. Dabei finde ich, das man nichtmal sowas wie abitur ect braucht. Ich mein entweder du willst die Ausbildung oder lässt es sein. Da bringen einem 3jahre weitere schule auch nicht weiter.

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Kommentar von sweetmelonxx3
12.08.2016, 22:32

Ich würde nicht sagen, dass das Abi sinnlos ist. Aber es bringt einem wirklich mehr wenn man dann auch studiert oder eine Ausbildung macht, die auch wirklich mehr abverlangt. Ich habe im Abi schon ganzschön geschwitzt und es war auch schwerer als die Real, aber jeder Job der für Abi ausgeschrieben ist, ist auch schon mit Real-Abschluss zu machen, wenn man nicht höheres Mathe braucht. (braucht man NICHT xd ). Ansonsten leider wahr :3.

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Du musst immer die Kaufkraft beachten. Früher waren die Menschen auch deutlich anspruchsloser.

Die Leute machen tendenziell weitere Urlaubsreisen, auch das Internet ist eine Art Luxus.

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Ich habe seit inzwischen über 30 Jahren täglich mit Azubis zu tun und muß leider immer wieder feststellen, daß jede neue Generation Azubis immer ein klein wenig dümmer ist als die vorherige.

Das führt dann über einen längeren Zeitraum natürlich dazu, daß Firmen inzwischen für Jobs die man früher problemlos mit Hauptschülern besetzen konnte inzwischen mindestens mittlere Reife wünschen.

Das eigentliche Problem liegt im Bildungssystem, was aus ideologischen Gründen möglichst viele angeblich qualifizierte Abgänger produzieren soll. Und um das zu erreichen werden die Anforderungen eben immer weiter heruntergeschraubt, sodas sie auch noch der dümmste erreicht.

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Kommentar von sweetmelonxx3
13.08.2016, 00:20

Das kann ich genauso bestätigen. Mir ist es zwar erst kürzlich aufgefallen, (ca die letzten 10 Jahre) aber früher war das Gymi ja noch die Ausnahme. Mein Lehrer im Abi sagte dasselbe. Die Realschulen senken absichtlich das Niveau und korrigieren die Abschlussarbeiten weniger streng und schicken Leute ins Abi, die nicht vorbereitet sind. Eine Sache die mich an Deutschland definitiv aufregt, ist das ständige Höchstleistungsbewusstsein. lg.

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Die Kaufkraft war höher

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