Frage von johne3, 119

Ist es möglich eine Fremdsprache so gut wie die Muttersprache zu lernen?

Ist es für den normal durchschnittsinteligenten Menschen möglich eine fremde Sprache so zu lernen dass er sie beherrscht als sei es seine Muttersprache?

dauert sowas mehrere jahre?

Antwort
von Dahika, 29

Natürlich ist das möglich. Meist allerdings nur im fremdsprachigen Land, wenn man aufgeschlossen ist und die Sprache lernen will. Hilfreich ist dabei auch noch ein Besuch von Sprachkursen. Was nicht hilfreich ist, ist, wenn man sich nur in deutschsprachiger Umgebung aufhält.
Mein Urgroßvater hat das gemacht, der Depp. Er wollte mit Weib und Kindern in die USA auswandern, ist aber erst mal alleine nach New York gezogen, um die Lage zu sondieren. Er ist in ein rein deutsches Viertel gezogen, hat sich deutschen Vereinen angeschlossen, hat bei einem dt. Arbeitgeber gearbeitet.
Nach einem Jahr kehrte er nach Hause zurück, hat auf die USA geschimpft und konnte ausser Good Bye und Thank you kein Wort Englisch.

So ähnlich geht es einer Freundin von mir. Sie ist wohlhabend, hat hier ihre Firma verkauft und sich auf eine wunderschöne Finca in Malle zurückgezogen. Sie hat nur dt. Freunde, kocht Deutsch, kauft bei Lidl und Aldi, bekommt eine dt. Tageszeitung und guckt dt. Fernsehen. Sie ist jetzt 10 Jahre auf Malle und kann außer: was kostet es  und danke kein Spanisch.

Es kommt also auf den Willen an, die fremde Sprache zu erlernen.

Je nach Vorbildung geht es schneller oder langsamer. Wenn man im Abitur Englischleistungskurs hatte, hat man natürlich andere Voraussetzungen als wenn man kein Englisch kann. Mit besten Voraussetzungen braucht es, schätze ich, 1 bis 2 Jahre, mit weniger Voraussetzungen braucht man länger.  Und es kommt auf die Sprache an. Englisch lernt sich sicher schneller als Chinesisch.

Aber ein junger Nachbarssohn von uns ist vor vielen Jahren nach Austealien ausgewandert. Er konnte kein Wort Englisch. Er hatte aber das Glück, er war Automechaniker, dass er gleich eine gute Stelle bekam. Regelmäßig schrieb er an seine Eltern nach Hause. Erst waren es rein deutsche Briefe, aber mit der Zeit mischten sich immer mehr englische Worte in die Briefe. Und ungefähr 10 Jahre später waren es englische Briefe, in denen einzelne Wörter standen. Dann musste sein Vater immer zu meinem Vater gehen, damit der ihm die Briefe des Sohnes übersetzte.

Antwort
von Deponentiavogel, 30

Um eine Fremdsprache zu sprechen, als wäre es die eigene Muttersprache, braucht es wohl ein ganzes Leben. 

Ich vertrete den Standpunkt, dass es für keinen Menschen möglich ist. Egal wie knapp man herankommt, aufs Niveau der Perfektion schafft man es nicht.

Kommentar von earnest ,

Wer ist schon in seiner Muttersprache perfekt?

Ich bin das nicht; du vielleicht?

Dein Standpunkt in allen Ehren, aber die Realität sieht anders aus.

Es braucht im individuellen Fall kein ganzes Leben. Und es ist möglich, das Niveau eines Muttersprachlers zu erreichen.

Du verwechselst anscheinend "muttersprachliches Niveau" und "Perfektion".

Es dürfte eine Binse sein, dass man das eigene muttersprachliche Niveau in der Fremdsprache nur schwer (wenn überhaupt) erreichen kann.

Aber das Niveau von anderen Muttersprachlern: Das dürfte kein Problem sein.

(Ich vermute, du hast die Fragestellung anders aufgefasst als zum Beispiel ich.)

Kommentar von Deponentiavogel ,

Unsere Meinungen zur Grammatik driften ja auch auseinander. Unter Perfektion verstehe ich die fehlerfreie (hier schließe ich möglicherweise situationsbedingte Gelegenheitsfehler aus) Anwendung von Sprache. 

Dieses Kunststück gelingt einem Muttersprachler jeden Tag, ohne dass er sich darüber auch nur einmal den Kopf zerbrechen müsste. Wo man einen Grammatikfehler vermutet, ist meistens keiner. Das bewahrheitet sich meistens dann, wenn Leute davon sprechen, wie viele Idioten nicht diesen oder jenen Grammatikfehler machen würden. 

Dazu kommt, dass wir als Lernende von Fremdsprachen das Bedeutungsspektrum eines Wortes nur teilweise greifen können. Man kann sense mit Sinn übersetzen und kann gut damit arbeiten. Was der Sinn für den Deutschsprecher ist, ist aber noch lange nicht der sense für den Englischsprecher. Das sehen wir an den unterschiedlichen Wendungen, wo die beiden verwendet werden. 

Bei einer nah verwandten Sprache wie dem Englischen sind diese unterschiedlichen Bedeutungsspektren noch klein. Wenn man sich mit nicht-indogermanischen Sprachen befasst, ist man aber bald überwältigt von den Denkweisen, die in fremden Wörtern stecken.

Expertenantwort
von AstridDerPu, Community-Experte für Fremdsprache & Sprache, 22

Hallo,

ja, das ist möglich.

Wie schnell und wie gut das geht, bis man eine Fremdsprachewie seine Muttersprache spricht, kann man nicht pauschal sagen. Das ist individuell unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B.



- Alter:


Es heißt dass ein Mensch nach dem 7. Lebensjahr eine fremde
Sprache nicht mehr 100% akzentfrei sprechen lernt, weil sich die
Sprechmuskulatur bis zu diesem Alter bereits ausgeprägt hat.


Man hört es vielleicht nicht, wenn jemand, der absolut fließend Englisch
spricht, doch einen Akzent hat, aber es ist so. Bekannte Beispiele:
Marlene Dietrich und Henry Kissinger mit ihrem deutschen und Arnold
Schwarzenegger mit seinem österreichischer Akzent.




- Vorkenntnisse







- Sprachtalent, -gefühl, -gehör



- Verwandtschaftsgrad der Muttersprache mit der Fremdsprache



- Umfeld des Lernenden (sprechen die Familie, Freunde usw. die Fremdsprache oder nur bzw. überwiegend die Muttersprache)







- Intensität des Lernens



- persönlicher Einsatz / Praxis (statt passiver Berieselung), also
nicht nur zuhören, sondern auch selbst sprechen, ausschließlich
fremdsprachliche Lektüre (Tageszeitung, Zeitschriften, Bücher),
fremdsprachliches Fernsehen schauen und Radio hören, Museums- und
Stadtführungen usw. ausschließlich in der Fremdsprache verfolgen usw.







Die meisten Schüler, die z. B. aus einem 1jährigen Austausch aus England oder den USA zurückkommen, sprechen fließend Englisch.







Wirklich perfekt ist man in Englisch bzw. der Fremdsprache nach einem
Aufenthalt im fremd/englischsprachigen Ausland aber selbst nach 12
Monaten nur äußerst selten.







Wenn man dann wieder daheim ist, heißt es übrigens am Ball zu bleiben, sonst waren der ganze Spaß und die Mühe nämlich umsonst.







Das gilt auch für den Akzent.







Eine gute Freundin von mir hat 5 Jahre am Stück in Manchester gelebt.
Wenn sie Englisch spricht, hört man keinerlei deutschen Akzent.







Meine Tante z.B. wurde selbst nach mehr als 50 Jahren in England hin
und wieder immer noch als Deutsche bzw. Nicht-Muttersprachlerin
'enttarnt'!







:-) AstridDerPu




Kommentar von Deponentiavogel ,

Die Aussprache ist aber gar nicht so wichtig. Viel schwerer wiegen die ganzen bedeutungstechnischen Feinheiten, die man als Nichtmuttersprachler nicht begreift. 

Kommentar von earnest ,

Wer ist bei dir "man"?

Kommentar von Dahika ,

Die meisten Schüler, die z. B. aus einem 1jährigen Austausch aus England oder den USA zurückkommen, sprechen fließend Englisch.

Ich hab

Ich habe darüber mal mit einem Englischlehrer/Gymnasium geredet. Er hat nur verächtlich geschnauft.

Ich haI

Kommentar von earnest ,

Und ich, Dahika, habe nach meiner Rückehr aus den USA über das Englisch meines Englischlehrers geschnauft ...

;-)

Antwort
von Sikidiki, 20

Ja! Und du kannst das lediglich mit solchen Sprachen, die dieselbe Satzstruktur, Idiomatik und Wortbildungsmuster und Phonetik haben. Ein Beispiel dafür wäre Obersorbisch. Obersorbisch ist nach meiner Meinung Deutsch mit slawischen Wörtern und slawischer Morphologie, alles anderes, was früher slawisch war (Aspekt wie in anderen slawischen Sprachen oder Redewendungen geht verloren.) Du kannst weiter aspirieren und so reden, wie du Deutsch redest. Du musst keine neue Phonetik erlernen. Dir wird der Sorbe sagen, dass du besser als Pole Sorbisch redest, genau nur weil du wie der Sorbe aspirierst und R aussprichst. Alles klingt genauso richtig wie wenn du Deutsch redest. R ist kein rollendes, sondern ein deutsches und die Weichheit der Konsonanten geht verloren. Das einzige Hindernis: Vokabeln, die du gut pauken kannst und die Morphologie. 

Ansonsten glaube ich an keine völlige Zweitmuttersprache, wenn sie nicht im Kinderalter gelernt wurde. Es geht nicht nur um Wörter, sondern um Strukturen, um die Fähigkeit neue Wörter zu bilden.

Antwort
von TheDanzinger, 43

Hallo johne3!

Wie wir Vokale usw. aussprechen trainieren wir uns über Jahre von klein auf an. Das heißt es ist meistens unmöglich Akzentfrei eine zweite/dritte... Sprache zu erlernen, wenn man ein gewissen Alter erreicht hat. Flüssig sprechen jedoch schon, am schnellsten geht das aber nur, wenn man sich in das jeweilige Land begibt und dort lebt. So hat man gar keinen andere Möglichkeit, als nur diese eine Sprache zu sprechen. 

So habe ich Schwedisch in 1,5 Jahren gelernt und spreche es nun relativ gut. Bin auch kein Genie. ;P 

-D

Kommentar von Deponentiavogel ,

Es geht um absolute Perfektion, wie wir sie unserer Muttersprache jeden Tag aus dem Ärmel schütteln. Der Akzent ist da noch das geringste Problem.

Kommentar von Dahika ,

Dich das geht. Meine Mutter, Engländerin, ist das lebende Beispiel. Und ich habe eine Freundin aus Argentinien. Sie lebt seit 20 Jahren hier, ist mit einem dt. Mann verheiratet. Sie hat noch einen leichten Akzent, aber wenn sie redet, merkt man am Wortschatz und der Grammatik nicht, dass sie keine Deutsche ist. Nur am leichten Akzent.

Kommentar von earnest ,

Wer ist hier "wir"? Wo findest du zum Beispiel hier bei GF "absolute Perfektion"?

Wo überhaupt?

Wer behauptet, immerzu perfekt Deutsch zu sprechen und zu schreiben, überhebt sich.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Um Schriftsprache oder Rechtschreibung geht es mir nicht. Es geht um die echte Sprache, also die gesprochene. 

Mir begegnet diese Perfektion überall und jederzeit, wenn ich mit Leuten spreche. Ich überhebe hiermit offiziell alle 100 Millionen Deutschsprecher – auch wenn ich noch nicht mit allen gesprochen habe.

Das Problem ist, dass die meisten davon ausgehen, dass Grammatik das ist, was Wörterbuchautoren publizieren. Damit kommt man natürlich zu einem anderen Bild. 

Dann stellen sich Leute so irrwitzige Fragen wie ›Ist Umgangssprache überhaupt echte Sprache?‹, weil sie glauben, der Dialekt und die Allgemeinsprache wären eine verstümmelte Form unserer Standardsprache und nicht der Standard die Stilisierung jener.

Kommentar von TheDanzinger ,

Ganz ehrlich, ich denke jeder spricht seine Muttersprache relativ schlecht. Grammatikalisch gesehen, da sich viele Redensarten einschleichen die teilweise keinen Sinn ergeben. Schüler aus anderen Ländern, die Deutsch lernen, sprechen meist besser als der Durchschnittsdeutsche. 

Kommentar von earnest ,

... und wieder einmal, in aller Bescheidenheit, gegen die Pauschalisierung: Auch ich bin hier nicht "jeder".

Kommentar von TheDanzinger ,

Stimmt, du bist was ganz besonderes...

Kommentar von Deponentiavogel ,

Das ist witzig. Was für grammatikalisch falsche Wendungen begegnen dir denn im Alltag?

Antwort
von Accountowner08, 5

am einfachsten ist es, wenn man als Kind beginnt und viele Stunden am Tag die Fremdsprache spricht. Dann lernt man sie eigentlich ohne grosse Anstrengung, ohne es gross zu merken.

Ob man es nach der Kindheit noch schafft, hängt davon ab, wie sprachbegabt man ist, wieviel Zeit man mit dieser Sprache verbringt, und wie gut man betreut wird bzw. wie geschickt man sich beim Lernen anstellt...

Hier ist ein interessanter Vortrag, wie man eine Sprache lernen könnte, was die Voraussetzungen sind...

Antwort
von RudolfFischer, 32

Eine Fremdsprache so gut wie die Muttersprache: Dazu muss man sich dauerhaft in der fremdsprachlichen Umgebung aufhalten, und auch dann wird der Akzent nur in Ausnahmefällen verschwinden.

Was einem dann in der Regel immer noch fehlt, ist ein Teil des Wortschatzes mit gehobenen, seltenen und nur noch in Literatur vorkommenden Wörtern und Ausdrücken. Dazu muss man jede Menge entsprechender Bücher gelesen haben.

Eine weitere Möglichkeit ist, zweisprachig aufzuwachsen, wobei ein Elternteil Muttersprachler ist. Aber das ist hier wohl nicht gefragt.

Es gibt Ausnahmetalente, die eine Fremdsprache in relativ kurzer Zeit (1 Jahr) fließend sprechen lernen (etwa B2), aber nomalerweise braucht man mehrere Jahre und sehr, sehr viel Hartnäckigkeit.

Eine sprachliche Ausnahme ist die Plansprache Esperanto, die auch ein durchschnittlich Begabter in 1 Jahr ohne besonderen Einsatz fließend sprechen lernen kann. Denn Esperanto wurde ursprünglich im Hinblick auf leichte Lernbarkeit geschaffen.

Kommentar von Dahika ,

Was einem dann in der Regel immer noch fehlt, ist ein Teil des Wortschatzes mit gehobenen, seltenen und nur noch in Literatur vorkommenden Wörtern und Ausdrücken. Dazu muss man jede Menge entsprechender Bücher gelesen haben.


Na ja, aber welcher Muttersprachler beherrscht denn so einen Wortschatz. Nur wenige. Als ich meine CPE Prüfung in Englisch machte, sagte die Lehrerin, dass die Prüfung auf einem Niveau wäre, dass nur wenige Engländer sie schaffen würden. Weil einfach die Prüfung ein sehr gehobenes Bildungsniveau voraussetzte.
Ich habe im Rahmen der Prüfung z.B. einen psychoanalytischen Text lesen müssen. Für  mich war es ein Heimspiel, da ich die Theorie der Psychanalye beruflich bedingt kenne. Aber setz diesen Text mal einer englischen Kellnerin vor....

Ich weiß es nicht, aber kann jeder Brite,, der lesen und schreiben kann, Shakespeare verstehen? Oder kann jeder SUN  und Daily Mail Leser einen Politkommmentar der Times verstehen? Dann wären die Briten schlauer als meine deutschen RTL 2 Landsleute.

Kommentar von RudolfFischer ,

Dem Kommentar kann ich mich durchaus anschließen, denn nicht jeder, der im deutschsprachigen Raum von deutschen Eltern deren Deutsch übernahm, kann nach den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens die Stufe C2 ("Muttersprachler") für sich beanspruchen. Man sieht ja hier im Forum, auf welchem Niveau viele sind, selbst wenn man die Rechtschreibung außer Acht lässt.

Ein Deutschlehrer des benachbarten Gymnasiums sagte mir mal, wohlgemerkt über seine Schüler _ohne_ Migrationshintergrund: "Deutsch ist hier die erste Fremdsprache." Das Bildungssystem hat also die Aufgabe, das umgangssprachliche Deutsch vieler Eltern auf den Standard zu erhöhen.

Stattdessen hat unser Bildungssystem teilweise ein falsches Ziel verfolgt, nämlich die Deutschen mit Englisch zu perfekten Zweisprachlern zu machen. In vielen Lehrplänen gab es mehr Englisch- als Deutschunterricht. Das Ergebnis sind heute die verbreiteten "doppelten Halbsprachler": Englisch haben sie zwar nicht gelernt, dafür können sie aber auch kein Deutsch mehr ;-) 

Expertenantwort
von latricolore, Community-Experte für Italien, Italienisch, Deutsch, Sprache & Schule, 27

dauert sowas mehrere jahre?

Ja, tut es.
Und ohne längeren Auslandsaufenthalt ist es mMn nicht möglich.

also könntest du ein roman in einer deiner drei 3 sprachen lesen und alles verstehen?

Das schafft man auch, ohne die Sprache wie ein Muttersprachler zu beherrschen, denn lesen und verstehen ist immer noch einmal etwas anderes, als die Sprache ebenso automatisch (ohne sich Gedanken machen zu müssen) zu sprechen.
Passiv vs. aktiv

Antwort
von labellorosa, 47

ich kann verschiedene sprachen (nicht gerade wenig sprachen) und es kommt auf die sprache an wie schnell man sie lernt , manche sind einfacher als andere (meiner meinung)

so gut wie die muttersprache? alles ist möglich , du musst nur wollen =) ich bin bei 3 sprachen schon so weit das ich sagen kann , ich kann sie so gut als wäre ich damit aufgewachsen...

viel erfolg beim lernen =)

Kommentar von johne3 ,

also könntest du ein roman in einer deiner drei 3 sprachen lesen und alles verstehen?

Kommentar von labellorosa ,

ja aufjedenfall !  ich kann romane lesen und sogar schreiben wenn ich wollen würde

  =D

Kommentar von johne3 ,

welche sprache ist es denn in der du das kannst? und wie ist das? wenn du einen roman liest , musst du dann nachdenken oder ist es so als wenn du den roman in deutsch liest und verstehst alles zu 100% ohne nachzudenken

Kommentar von labellorosa ,

also für mich persönlich ist spanisch am einfachsten gewesen und bleibt es glaube ich auch immer , nachdenken muss ich nicht , aber ich habe immer wieder auch kontakt mit menschen die andere sprachen sprechen und das erleichtert vieles , deutsche bin ich eig auch nicht =D  in einem punkt habe ich allerdings öftermal ein problem , manchmal antworte ich den menschen einfach in einer anderen sprache und ich realisiere es selbst nicht und frage mich natürlich warum man mich so komisch anschaut XD

Kommentar von earnest ,

Wenn du wollen wolltest, würdest du dürfen dürfen ...

Dann mach doch mal.

Deine Antwort ist nicht ganz richtig: Der gute Wille allein reicht nicht aus.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Es ist nicht möglich, eine Fremdsprache auf Muttersprachenniveau zu sprechen.

Kommentar von earnest ,

Aber sicher ist es das.

Das Englisch eines hervorragenden deutschen Englischsprechers kann sogar das Niveau von 66,666% einer zufälligen muttersprachlichen Vergleichsgruppe übertreffen.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Wie ermittelst du das? Durch schriftliche Zeugnisse? Das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Sprache, 22

Ja, das ist möglich, setzt aber eine beträchtliche Sprachbegabung voraus.

Die Dauer ist individuell verschieden. Ohne mindestens einjährigen entsprechenden Auslandsaufenthalt halte ich das für schwierig.

Gruß, earnest

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community