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Hund aus dem Tierheim krank, kann ich Anspruch auf finanzielle Hilfe stellen?

gefragt von pocahontas80 am 10.06.2009 um 16:43 Uhr

Wir haben uns im Februar in einen ganz super tollen und absolut lieben Hund aus dem Tierheim verliebt und ihn auch zu uns genommen. Er war ein spanischer Straßenhund und für uns der erste Hund und wir hatten nicht viel Ahnung was Hunde angeht. Sie sagten uns damals wir sollen auf die Hüfte acht geben, da wäre noch nix, könnte sich aber was entwickeln.Wir haben ihn röntgen lassen und es wurde eine linksseitige Hüftdysplasie festgestellt, schon etwas weiter fortgeschritten, aber nocht nicht OP-Bedürftig. Das war noch nicht das schlimme, damit konnten wir gut leben und er auch, da er noch keine Schmerzen hat.Ende April waren wir wieder beim Tierarzt weil er sich nicht wohl fühlte und wir haben ihn durchchecken lassen und nach 1 Woche Infusionen ging es ihm wieder gut und er wieder ganz der alte. Seit 4 Tagen geht es ihm wieder absolut schlecht und wir waren in der Tierklinik, die ihn direkt auf sämtliche "Südländer"-Krankheiten durchcheckten und jetzt haben wir die Diagnose: Leishmaniose.... Wir hoffen, dass wir ihn durch bringen, auch wenn uns wenig Hoffnung gemacht wurde, da es schon ziemlich weit fortgeschritten ist (innere Leishmaniose). Die Kosten sind uns erstmal egal, da wir nur das Ziel haben ihn zu behalten und ihm ein angenehmes Leben ohne Schmerzen zu gewährleisten. Hat das Tierheim eine Mitschuld?

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hund x 4.675 krankheit x 3.467 tierheim x 449

Pumukl
beantwortet von Pumukl am 10. Juni 2009 16:48
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Ja, sicher hat das Tierheim die Mitschuld.
Die Straßenhunde aus den südlichen und östlichen Ländern sollte man dort lassen, wo sie sich wohlfühlen.
Aber da kommen die deutschen Gutmenschen, reissen sie aus ihren Rudeln raus und glauben auch noch was Wunder sie damit bewirken.
Die Tiere sollte man dort lassen und mit diesen Krankheiten werden die meist gar nicht so alt, dass sie zu einem Problem werden.

Kommentar von Fa74b24cdb663d61ba0642df1893b6absmallsonnenlady am 10. Juni 2009 16:51

Ich stimme dir zu. Wobei hier die Schuld weniger beim Tierheim liegt als bei den Freaks, die alles aufsammeln, was vier Beine hat...

Kommentar von 629308504fc6d3543121af7476c00498smallPumukl am 10. Juni 2009 16:53

Häufig arbeiten die auch Hand in Hand.
Was ist denn mit einem nicht ausgelasteten Tierheim? Schließen?
Also Kundschaft her !!!

Kommentar von pocahontas80 am 10. Juni 2009 17:07

Jetzt sehe ich das genauso, da hast >Du recht. Aber wie gesagt ist der erste Hund und wir waren über sowas nicht aufgeklärt

Kommentar von 629308504fc6d3543121af7476c00498smallPumukl am 10. Juni 2009 22:33

Meine Bemerkungen waren natürlich allgemeiner Natur und das sieht im konkreten Fall dann völlig anders aus, wenn man sich an ein Tier gewöhnt hat.
Tut das für euren Fiffi was euch möglich ist.
Er wird es euch dann danken.

Kommentar von deftone am 12. Juli 2009 05:44

Wieso soll das Tierheim "schuld" haben? Und warum ist das überhaupt relevant wer wie schuld hat? Das tierheim nimmt sich hunden an, die in überfüllten s dun schlechtgeführten Tierheimen ein leben frsiten das wahrshcienlich mit der Todesspritze endet. Du solltest froh sein, dass du ihm eine Neue Lebenschacne geben konntest. Dem Tierheim da irgednwas anzulasten ist zynisch.

Kommentar von chynah am 21. August 2009 16:44

@pumuckl: Schließe mich deiner Meinung voll und ganz an!!! Bin auch nicht dafür diese Tiere hier hin zu schaffen.


Tibettaxi
beantwortet von Tibettaxi am 11. Juni 2009 08:00
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Also rechtlich ist ein Tier immer noch im großen und ganzen eine Sache. Deine vom Tierheim erworbene Sache hat einen groben versteckten Sachmangel. Gerade bei diesem Schwachsinn mit dem Import muss vor der Einfuhr eine Untersuchung stattfinden. Wenn natürlich die Untersuchungsberichte aus Spanien sagen der hat nix - dann viel Spass mit dem Verfahren in Spanien.

Versuch mit dem Tierheim zu reden und frag sie wioe sie sich das vorstellen. Je nach vertrag hast du gute Chancen.

Generell sollte man diese importscheiosse verbieten. Was hat irgendwer davion ? Die Hunde werden hier meist nicht glücklich, unsere Tierheimre sind eh voll bis rand, und es werden Krankheiten eingeschleppt die keiner braucht.

Kommentar von deftone am 12. Juli 2009 05:46

Tiere sind keine Sache mehr, sondenr werden seit einnigen Jahren als "Mitgeschöpfe" angesehen rechtlich. Zudem greift auch das Tierschutzgesetz. Oder meisnt du es gibt ein Stuhlschutzgesetz und ein kabrioschutzgesetz? ----Die Tierheime in ärmeren Ländenr sind nicht nur wesentlich voller als undere sondern viel schlechter ausgestattet und die meisten tiere dort werden bald eingeschläfert. Hat ja nicht jedes land ein Tierschutzgesetz. Es ist somit durchaus sinnvoll Tiere aus ausländischen Tierheime zu hohlen, oder kranke straßenhunde zu Pflegen. Sie sich selbst zu überlassen ist grausam, denn es sind omestizierte Tiere und keine wilden WÖlfe!

Kommentar von Bf1a7ffd9330c8e0f949daa0fa669864smallTibettaxi am 14. Juli 2009 07:06

Du solltest lernen Recht und moral zu trennen.

Tiere sind eine Sache. Fertig ist rechtlich so. Wenn dieser Sache ein Schaden zugefügt wird greift das Tierschutzgesetz. Aber es bleibt eine Sache. Dieses ist die klare Auskunft von Polizei und Staatsanwaltschaft naxchdem unsere Hündin letztes Jahr vergiftet wurde.

Ein Strassenhund lebt mit einem gewissen Risiko, ist dabei aber frei. So ein Tier inj einen Knast zu sperren macht es bestimmt nicht glüvcklicher. Und anstatt das Problem zu lösen wird versucht die wirkung (zuviel Hunde im Heim) durch Verteilung bekämpft. Hilft niemandem. Über die Krankeiten die durch sowas eingeschleppt werden wollen wir garnicht reden - vor 20 Jahren gab es in D keine Leishmaniose. Bevor wir die Welt retten sollten wir erstmal bei uns Ordnung schaffen. Da die "armen Länder" wie Spanien z.B. von Touristen leben sollten sie denen einfach pro Person 50 € abknöpfen und damit Kastrationen und alles was nötig ist zu bezahlen.

Kommentar von chynah am 21. August 2009 16:47

Schließe mich deiner Meinung völligst an Tibettaxi. Bin auch nicht für diesen Massenimport von Tieren aus dem Ausland!!! Der ändert mal rein gar nichts an der Situation in den Ländern. Ist doch praktisch, wenn da ein paar Doofe dafür sorgen, daß die ausländischen Straßen rein sind.


sonnenlady
beantwortet von sonnenlady am 10. Juni 2009 16:49
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Neee, der Hund hat sich ganz allein ohne Hilfe vom Tierheim angesteckt...

Du kommst auf komische Ideen - keiner hat dich gezwungen, einen ehemaligen Straßenhund zu nehmen. Da hast du nunmal ein entsprechend erhöhtes Risiko.

Wenn der Hund schon offensichtlich krank gewesen wäre, hätten die ihn auf alles mögliche gescheckt. Aber so doch nicht. Hast du eine Ahnung, was Laboruntersuchungen kosten? Und wie die finanzielle Lage der Tierheime aussieht?

Ich finde es auch ziemlich komisch, erst den Tierfreund raushängen zu lassen und dann, wenn es teuer wird, jemanden zu suchen, dem man wenigstens Teilweise die Kosten aufdrücken kann...


anonym
beantwortet von fine0901 am 10. Juni 2009 16:46
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Traurig! Aber ich denke nicht, dass die Tierheime soviel Geld übrig haben um ALLE Hunde testen zu lassen bevor sie abgegeben werden. (Bei manchen kenne ich das allerdings so!)

Und ich glaube auch nicht, dass sie euch mutwillig etwas verschwiegen haben. Ich hoffe mal, dass ihr den Wurm wieder hinbekommt! daumendrück

Kommentar von deftone am 12. Juli 2009 05:48

Sehe ich genauso. Das muss man pragmatischer sehen. Tierheime haben ein sehr enges Budget, in zeiten der kriese sind die Spendeneinnahmen um 70 prozent(!!) gesunken. Die Ärztliche Pfelge wird auf das nötigste beschränkt, aber den tiere geht es immernoch besser als in spanien oder anderne ländenr die keinen pfifferling für ein Tier geben!


Baiana
beantwortet von Baiana am 10. Juni 2009 16:45
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Nein, hat es nicht - dort hat er sich schließlich nicht angesteckt.

Ich drück die Daumen, dass mit der Fellnase alles wieder gut wird.

Super Unterstützung und auch Ratschläge, sowie ebenfalls "Betroffene" findest Du auf www.dogforum.de

Kommentar von Slizia am 10. Juni 2009 16:50

Ich glaube kaum, dass man sich in einem normalen Haushalt mit Leishmaniose ansteckt.

Kommentar von chynah am 21. August 2009 16:50

doch! Bei denen, die ungesehen solche Tiere hierher schmuggeln!!! Ein Hoch auf die offenen Grenzen in Europa!!! :-(( Wir hätten ALLES reinschmuggeln können auf unserer Autotour durch Frankreich, Portugal und Spanien...


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 10. Juni 2009 16:45
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Das Tierheim hat Euch ja auf Probleme aufmerksam gemacht.

Kommentar von Slizia am 10. Juni 2009 16:48

Aber nicht auf eine Infektionskrankheit.

Kommentar von Fa74b24cdb663d61ba0642df1893b6absmallsonnenlady am 10. Juni 2009 16:50

Das fällt unter "ship happens".

Kommentar von Slizia am 10. Juni 2009 16:51

Aha - und dann darf man danke sagen, dass es nicht Tollwut war, oder? ;)

Kommentar von pocahontas80 am 10. Juni 2009 17:12

@sonnenlady: Deine Einstellung finde ich... Hast Du einen Hund oder ein Tier? Shit happens wenn es bei jemandem wie Dir ohne Herz gelandet ist


anonym
beantwortet von pocahontas80 am 10. Juni 2009 17:04
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Ich finde es schon etwas frech hier so aufzumucken. Mir geht es nicht darum, dass der Hund zu teuer wird, mir geht es darum, dass er gesund wird und nicht leidet, was er jetzt gerade aber tut, und zwar sehr! Und ich möchte wissen, ob das Tierheim nicht die Pflicht hat, bei solchen Hunden aus südlichen Ländern einen Check zu machen. Wir waren auch total blauäugig, da wir selber absolut keine Ahnung von Hunden hatten und jetzt würde ich alles zahlen um ihn wieder fit zu bekommen weil ich ihn lieb hab! Aber ich will nicht, dass es weiteren Menschen so geht, denn man leidet so mit und ist so hilflos. Deswegen frag ich ob das Tierheim Mitschuld hat, denn dann sollen sie Tiere untersuchen oder den neuen Haltern über die möglichn Gefahren aufklären.

Kommentar von deftone am 12. Juli 2009 05:54

Ich sehe die schuld eher bei Tierhaltern die keine ahnung von Hunden haben aber sich "erstmal" einen hund hohlen und dann ma schaun wie man mit ihm umgeht! Somit leigt die schuld beim Frauchen und Herrchen, wenn man hier shcon Schuldige suchen will. Man hätte ja auch mit dem Hund augenblicklich zum arzt gehen können. Und das dir die ksotne nicht egal sind steht ja shcon in der eingangsfrage. Scheinheilig ist das!

Kommentar von chynah am 21. August 2009 16:52

Aber umgekehrt sollte es in der Pflicht des Th´s liegen einem unwissenden Halter kein Tier zu geben!!!


Joulin
beantwortet von Joulin am 10. Juni 2009 16:56
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Erst einmal finde ich es toll, was ihr für den Hund getan habt und ihr ihn ein schönes Leben bieten könnt. Wenn das Tierheim euch darauf hingewiesen hat, dass der Hund nicht ganz in Ordnung ist, kann man nicht von einer Schuld reden. Wir haben vor 1,5 Jahren ein Zwergwidder gekauft, der eigentlich auch nicht ganz gesund war. Beim Kauf haben wir das aber nicht gewusst. Man hat uns damals angeboten, dass Tier umzutauschen. Ich traute meinen Ohren nicht und habe abgelehnt ein Tier umzutauschen wie ein Gegenstand. Es geht ihm heute gut, er hat nur ab und zu mal Probleme. Versucht euren Hund so weit es geht ein Leben ohne Schmerzen zu bieten.

Kommentar von pocahontas80 am 10. Juni 2009 17:10

Danke für Deine Antwort. Ich weiß halt auch nicht in wie weit die Therapie anschlägt, das werden wir erst in ein paar Tagen erfahren.


moon73
beantwortet von moon73 am 10. Juni 2009 16:48
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Als unsere Katze damals erkrankte, die wir aus dem Tierheim hatten, brachten wir sie zum Tierheim und dort blieb sie in ärztlicher Behandlung, die Kosten wurden vom Tierheim übernommen, leider verstarb unsere Mietze noch im Tierheim. Allerdings erkrankte sie schon innerhalb von ein paar Tagen.

Ich denke, ihr habt keine Möglichkeiten Ansprüche an das Tierheim zu stellen, aber mal nachfragen kann ja nichts schaden.

Aber eigentlich muss das Tierheim schon gewährleisten, dass es "gesunde" Tiere abgibt. Gerade bei ausländischen Hunden. Wie gesagt, fragt mal nach.


anonym
beantwortet von Slizia am 10. Juni 2009 16:47
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Ja. Da sich das Tier ja kaum bei Euch infiziert haben wird, sondern euch schon infiziert übergeben wurde.


anonym
beantwortet von dantes am 10. Juni 2009 16:45
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Was denn für eine Mitschuld? Kann sie etwas dafür? Hat sie etwas mit zu verschulden? Hat sie etwas arglistig verschwiegen?

Kommentar von pocahontas80 am 12. Juni 2009 20:46

sie haben uns zb verschwiegen, dass er ne hüftdysplasie hat, die schon fortgeschritten ist und sie hätten meiner Meinung nach auf mögliche Risiken hinweisen sollen die mit solchen Hundeb einhergehen. Vielleicht wären seine Chancen besser wenn man früher reagiert hätte


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