Frage von majabella 13.04.2012

hilfe mein sohn sieben jahre und richtig frech und respektlos

  • Hilfreichste Antwort von hourriyah29 13.04.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Majabella!

    Es gibt eine Erziehungsmethode, die ganz ohne Schreien, ohne Drohen und ohne Strafen auskommt.

    Sie braucht nur Liebe und Konsequenz. Von der ersten hast Du genug, da bin ich sicher und die zweite kann man lernen und üben. Besonders wenn man schnell Erfolge sieht und keine "grausamen" Konsequenzen durchziehen muss, sondern ganz natürliche.

    Die Methode wird gut beschrieben in dem Buch "Kinder sind vom Himmel" von Gray.

    Nur ein Beispiel...statt zu drohen, die Gutenacht-Geschichte zu streichen kannst Du eine Sanduhr aufstellen (gibt es z.B. im Set von Jacko o) mit 15 Minuten. Dann sagst Du ihm, dass er diese Zeit hat, um sich fertig zu machen und was davon übrig bleibt ist für die Geschichte. Ist viel Sand übrig, gibt es viel Geschichte. Kein Sand, keine Geschichte. Am Anfang musst Du noch dabei bleiben und helfen, damit er nicht frustriert wird, weil er es nicht schafft, aber in ein paar Monaten kann er sich bestimmt selbst in 5-10 Minuten bettfertig machen (vielleicht zum Zähneputzen die 15Min. Uhr anhalten und eine 2Min. Uhr stellen damit er nicht Zeit am Zähneputzen spart). Durch die Sanduhr lernen kleine Kinder Zeiten besser einzuschätzen und zu nutzen.

    Bezüglich Verhalten ist ein gutes Vorbild alles! Gibt es in Eurem Umfeld andere Menschen, die unhöflich und respektlos sind? (Vater, ältere Geschwister - am Ende sogar Du?! ;) Versucht alle dem Kleinen ein gutes Vorbild zu sein, indem ihr respektvoll miteinander umgeht - auch untereinander.

    Dann kannst Du ihm bei Fehlverhalten sagen: "Ich spreche freundlich mit Dir und ich erwarte von Dir, dass Du freundlich mit mir sprichst." Hält er sich nicht daran sagst Du: "Ich will solche Wörter nicht hören". Hält er sich nicht daran sagst Du: "Ich will, dass Du jetzt vor die Tür gehst und wieder kommst, wenn Du wieder freundlich mit mir sprechen kannst." Reagiert er darauf nicht wiederholst Du diese Anweisung in neutralem Ton aber bestimmt einfach genau so wieder. Normalerweise sollte er dann beim 3.-5. Mal reagieren. Zeig durch Deine Körpersprache (in die Augen schauen, auf ihn zugehen, ihn durch Deine Präsenz in Richtung Tür drängen), dass es Dir ernst ist. Wenn Du zweifelst, dass er auf Dich hört, spürt er den Zweifel und verweigert. Wenn Du selbstbewust auftrittst und erwartest, dass er reagiert, wird er sich bewegen.

    Hat er sich an dieses Vorgehen gewöhnt, kannst Du ihm sogar beibringen sich zu entschuldigen "Ich will, dass Du vor die Tür gehst und wieder kommst, wenn Du Dich bei mir entschuldigen kannst."

    Bei Tisch: es gibt eine freundliche Ermahnung, eine strengere Ermahnung (immer mit "Ich" anfangen, z.B. "Ich will/erwarte dass Du...." und genau sagen was er machen soll (keine negativen Formulierungen - also statt "Ich will, dass Du nicht so rumschmierst" besser "Ich will, dass Dein Essen nur auf Deinem Teller oder im Mund landet") und dritten Mal kannst Du sagen: "Ich sehe, Du hast keinen Hunger mehr." Und einfach seinen Teller nehmen und abräumen. Wen er dann protestiert gibt es eine kurze Erklärung und den Hinweis, dass er es beim nächsten Essen besser machen kann. Wenn er Ärger macht schickst Du ihn raus. Und natürlich gibt es bis zur nächsten Mahlzeit/Zwischenmahlzeit kein anderes Essen.

    Manche Konfliktsituationen kann man durch Ablenkung oder ein Spielchen entschärfen, dann muss man nicht in jeder Situation das "Machtspiel" spielen. Z.B. Bei Trödeln ein Wettrennen/Wettzäheputzen/Wettanziehen veranstalten, draußen oder im Auto "ich sehe was was Du nicht siehst spielen, bei Tisch Sohn ins Tischgespräch einbeziehen, Geschichten über Essen erzählen, viel Loben (z.B. Sohn will etwas nicht machen - Du lobst etwas anderes, dass er gut gemacht hat und ermunterst ihn "Schau, dann schaffst Du das bestimmt auch").

    Alles Gute Dir und Deinem Sohn und viel Erfolg mit den neuen Tips ;) LG, Hourriyah

  • Antwort von baachkim 14.04.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    @majabella, in erster Linie hört es sich so an, als wenn Dir nur von mir Vorwürfe gemacht werden, das Du eindeutig Fehler gemacht hast, da drüber brauchen wir eigentlich nicht Reden und doch muss ich es machen damit Du denn Sinn verstehst. Denn das gemeine an der Sache ist, durch Dein verhalten, hast Du dem Jungen erst das Respektlose Verhalten beigebracht. Irgendwann hast Du zu Deinen Kind „NEIN“ gesagt, aber Du hast es 1 mal- 2 Mai 3 Mal ….. und ohne, dass Du es gemerkt hast, hast Du das Wort „NEIN“ zu Wischlappen verkommen lassen. Stell Dir doch mal das Kind vor, was soll es davon halten, denn es hört den lieben langen Tag fast nur dies, mach das nicht, höre auf damit, nein, das darfst du nicht…. Wie soll der Junge vor Dir Respekt bekommen, verhältst Du Dich ihm gegenüber respektabel? Du musst Dich doch mal selbst Fragen, warum ist er Dir gegenüber Respektlos und Frech, ganz einfach, weil er es darf, weil Du es zu lässt.

    Du musst Dir den Respekt von dem Kind wieder verdienen, Du brauchst nur Geduld und Konsequenz. Das wichtigste ist, drohe nie dem Kind mit etwas, was Du nicht halten kannst. Z.B. höre auf oder Du bekommst nichts vom Weihnachtsmann oder wenn Du nicht aufhörst kommt das Krokodil, alles schon erlebt. Wenn Du „NEIN“ sagst, sagst Du es nur EIN Mal und dann steh auf und setze das „NEIN“ durch. Z.B. der Junge wirft mit einem Eisenauto durch die Gegend, dann sagst, höre Auf damit, macht er es wieder, stehst Du auf OHNE reden zu schwingen und nimmst es ihn weg, er wird meckern und Du sagst nur, ich hatte nein gesagt, das ist Konsequenz und wenn Du nicht so viel Quasselst und mehr Handelst, wird Dich der Junge auch wieder Respektieren. Wenn Du „Nein“ sagst, sage es nur ein Mal, danach handle. Wenn Du immer und immer wieder auf das Kind ein-quasselst, geschied nur eines, es geht links ins Ohr hinein und rechts wieder hinaus und weißt Du was wirklich hängen bleibt von Deinen Gerede, er hört nur, sie macht das was sie immer macht, Quasseln. Glaub mir, reden hilft nicht, Du musst Handeln, denke mal drüber nach über Konsequentes-Handeln, viel Glück.

  • Antwort von Schlappohr2 14.04.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also: Mit 7 Jahren ist dein Sohn nicht mehr so klein, ich gehe davon aus, dass er bewußt stört - um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das heißt, dass ihm die irgendwo fehlt bzw. nicht ausreichend ist. Er braucht klare Regeln und liebevolle Konsequenz; hält dir aber in gewisser Weise auch einen Spiegel vor. Du mußt an dir arbeiten, ruhiger werden.

    Lass ihn doch mal bei den Vorbereitungen fürs Essen helfen, damit nimmst du ihn ernst; entweder er verweigert das, dann gibts halt mal nichts zu essen^^ oder er wird sich gewaltig anstrengen, um zu punkten. An diesem Beispiel kannst du ihm dann erläutern, dass es jeden verletzt, wenn die Mühe, die man sich gemacht hat, nicht anerkannt und wertgeschätzt wird. Wenn das nicht fruchtet, würde ich ihn an einen "Katzentisch" setzen, also einen Platz, an dem er allein sitzt, da kann er dann machen, was er will und du solltest in aller Ruhe weiter essen. Von Strafen, die mit Wegnehmen zu tun haben, halte ich wenig, denn meistens sind das ja Dinge, die das Kinderleben ausmachen (wie Fahrrad fahren). Das Fahrrad o.ä. als Strafe? Das macht für mich keinen Sinn.

    Dein Sohn muss lernen, dass er ein Teil der Gemeinschaft ist, da ist er wichtig, muß sich aber an Regeln halten. Tut er das nicht, hat nur er ein Problem. Also, geh mal in dich und überlege, woher das Problem kommen könnte, wann bzw. in welcher Situation es zum ersten Mal aufgetaucht ist und was dich dabei stört. Ich denke, dass du dann weiter kommst.

    Kinder haben ein großes Feingespür und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, gepaart mit Logik. Wenn für sie die Welt in Ordnung ist, haben sie keinen Anlass für ein solch destruktives Verhalten. Und wir Eltern wollen ja doch Vorbilder sein, oder? Da solltest du auch dran denken, dass du Verhaltensmuster vorgibst, überlege also gut, wie du reagierst, das wird für dein Kind prägend sein! Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute für euch! LG vom Schlappohr

  • Antwort von Maerchenkiste 14.04.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast ja nun eine Riesenanzahl von Erziehungs.- und Verhaltenstipps erhalten.Aus meiner mehr als 10 jährigen Erfahrung als Bademeister kann ich dir einen Tipp geben, dessen Wirksamkeit mir sogar von der betroffenen Jugend schmunzelnd zugestanden wurde. KONSEQUENZ

    Halte keine langen Reden, gib keine Erklärungen ab, schrei nicht herum, zieh ihm nicht die Ohren lang , verzichte auf Hausarrest und andere Strafen.

    Laß ihn am Tisch herumalbern wie es ihm gefällt. Stelle eine gut sichtbare Sanduhr auf und erkläre freundlich, dass nach dem Ablauf der Uhr der Tisch abgeräumt wird und er dann absolut NICHTS mehr bekommt. Das kostet Nerven, ist sauschwer und verdirbt dir die Laune....

    Keine Strafen androhen, die am nächsten Tag erfolgen. SOFORT & konsequent reagieren. Viel Erfolg.

  • Antwort von norbert9014 14.04.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast hier den ersten Schritt gemacht... und Du erkennst das Problem genau richtig. Und Du bist mit Deinem Problem nicht alleine... aber zu der Vielzahl derer die nur klagen möchtest Du etwas verändern: Das ist doch schon ein erster Ansatz, der durchaus Erfolg verspricht: Also hab den Mut und geh in auch weiter...

    Ich werde ein wenig ausführlicher... ich arbeite in der stationären Jugendhilfe... und ich tu dies, damit bei Deinem Sohn u.U. vermieden werden kann, dass er später "mehr" braucht , weil Beratung und Begleitung zu spät eingesetzt hatten und sich die Verhaltensweisen Deines Sohnes schon verfestigt hatten.

    Ein Kind ist kein Auto, dass man in die Werkstatt gibt und nach 2 Tagen abholt und gegen einen mehr oder weniger anspruchsvollen Betrag ist alles wieder "Paletti"

    Menschliche Verhaltensweisen lassen sich nur sehr mühsam und nur auf lange Sicht beeinflußen... und jeder an diesem Prozess beteiligte muss seine Teil dazu beitragen: Mutter, Vater, Großeltern und Tante Frida und Onkel Peter und sonst wichtige Bezugspersonen.

    Darum sei konsequent und gehe das Problem jetzt an... bevor es Dir über den Kopf wächst.

    Dein Sohn braucht Grenzen... jedes Kind braucht Grenzen

    Grenzen zu setzen heißt nicht, Freiheit zu beschneiden, sondern Sicherheit zu geben aus der heraus ein sicheres entwickeln und Wachstum möglich ist.

    Grenzen zu setzen heißt nicht, mit Gewalt eigene Vorstellungen durchzusetzen sondern den Kind notwendige "Do´s ans Dont´s" zu vermitteln... ohne die unsere Welt nicht funktioniert: "Meine persönliche Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt".

    Das muss man durchsetzen ... und Dein Sohn scheint "im Aushalten von Grenzen".. von der notwendigen Lernerfahrung, sich auch in die Wünsche des anderen (Rücksichtnahme als Lernfeld sozialer Kompetenz) einzulassen.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, hier dazuzulernen... für Dich wie für Deinen Sohn: Das Jugendamt, Beratungsstellen der Diakonie, der sozialen und familienorientierten Beratungsstellen... teilweise die Volkshochschulen... bieten Vortrage und Siminare an: Das reicht vom "Elternführerschein" bis hin zu "Mein Kind in der Pubertät".

    Und wenn das alles zu kurz greift: Das Jugendamt kann eine Familienhelferin stellen... und zwar gestaffelt. das kann von einzelnen Beratungsgesprächen reichen bis zur aufsuchenden Arbeit in der Familie

    Den Antrag auf Familienhilfe muß man beim Jugendamt stellen. Dort wird ausführlich beraten und das Jugendamt wird mit Dir in einem Gespräch den Antrag besprechen und einen Hilfeplan aufstellen, der für die Familienhilfe überaus wichtig ist.

    Es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote von ambulanten, teil- und stationären Erziehungshilfen. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz nennt beispielhaft die Leistungsformen: (SGB VIII) § 28 Erziehungsberatung, § 29 Soziale Gruppenarbeit, § 30 Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer, § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe, § 32 Erziehung in einer Tagesgruppe, § 33 Vollzeitpflege, § 34 Heimerziehung, betreute Wohnform und § 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

    Wie gesagt... das beginnt bei Beratungsgesprächen... etwa monatlich, 14-tägig und man sollte sich nicht scheuen, diese Hilfe anzunehmen: das Jugendamt will helfen... bevor Dein Sohn mit der von Dir beschriebenen Respektlosigkeit in keiner Schule mehr zu halten sein wird. Dann ist das Kind oft schon in den Brunnen gefallen... und es kann sehr schwer werden die erlernten Verhaltensweisen Deines Sohnes wieder positiv beeinflussen zu wollen.

    Eines ist wichtig für Eltern zu verinnerlichen: Kindern kann man nicht mit rationalen Argumenten erziehen: Sie sind von Ihrer Entwicklung her gesehen nicht in der Lage logisches Denken vorausschauend und logisch zu entwickeln

    Kinder lernen auf der Gefühlsebene: Mit Gesprächen- egal wie gut gemeint... sind sie überfordert: das ist als würde man einem Schuhverkäufer (nichts gg. diesen Berufsstand :-) ) Albert Einsteins Realtivitätstheorie und dazu noch einige andere Aspekte der Astrophysik erklären wollen.... der hört zu,- die Sprache versteht er,... die Worte... aber er versteht die Thematik nicht im Ansatz....

    So ist das, wenn man Kindern nur mit Erklrungen aus Erwachsenensicht kommt. Sie können nicht verstehen... und sie sollten es auch nicht: Dann wären sie nämlich erwachsen... und wer will die Kindheit schon dagegen eintauschen?

    Ich wünsche Dir Durchhaltevermögen... und die Erkenntnis das Richtige zu tun!

    Sincerly Norbert

  • Antwort von Schlappohr2 13.04.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wie äußert sich das genau?

  • Antwort von Yvonnechen96 13.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    sowas ist verletztent..wenn es nicht besser wird dann bitte ich dich suche dir eine familienhelferin..meine mutter hat das damals auch gemacht,weil sie es nicht geschafft hat grenzen zu setzten..es hat uns wirklich geholfen,und vielleicht wäre sie oder er eine bezugsperson für deinen sohn

    du darfst niemals denken,dass er schuld ist das wird ihm später noch aufs gewissen schlagen

    eine erziehungsmetode ist eben ,,nein" heißt ,,nein" versuche ein vielleicht rituale zu setzen..zum bespiel wenn er respecktlos wird dann macht ihr ein zeichen aus..bei uns war es damals ,,STOPP" und das gibt ihm eine richtung an die er sich halten sollte.

    p.s. bei mir hat das damals geholfen und ich war auch sehr schwierig :)

    ich wünsche dir viel glück und erfolg beim leben mit deinem sohn und ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelden viele liebe grüße Yvonne

  • Antwort von EruChan 13.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, ich würd mal sagen das ist ein weitverbreitetes Problem nä? Tja, als Mutter wird man beim regeln aufstellen immer gleich als Teufel gesehen xD Ich würde empfehlen feste Regeln aufzustellen wenn er zum beispiel Respektlos ist gib ihm Hausarrest oder eine Aufgabe die er machen muss. Wenn er das nicht macht darf er eben nicht fernsehen oder an den Computer. Im alter von 6-7 jahren fängt eine Troztfase an =) is bei den meisten kindern so. Einfach bei deinem Standpunkt bleiben so das er lernt wer der Boss im haus ist. Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen. lg Eru

  • Antwort von Mysterion1 13.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du gehst du verweichlicht mit ihm um. Sobald er frech wird, gib' ihm eins aufn Deckel bis er die Schnauze hält !!! XD (muss auch mal sein) -> Danach musst du ihn strenge Disziplin zu spüren lassen: harte Verbote für alles, was er gerne macht, bis er sich bessert; und bloß nicht nachgeben!

  • Antwort von ursula39 14.04.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gibt es nur Dich und den Siebenjährigen ? Sind seiner Respektlosigkeit gravierende familiere Veränderungen vorausgegangen ? Steckst Du selbst in der unsicheren Phase einer Beziehung ? Es ist schwer ohne Hintergrundwissen produktive Ratschläge zu geben ...
    "Von nix - kütt nix" sagen die Rheinländer !
    Erinnere Dich an die Verhaltensweisen , die Du an Deiner Mutter geschätzt oder bemängelt hast ..
    Überlege ob Du es besser machen willst / kannst!
    Vielleicht ist die Anwendung solcher Erfahrungswerte-, der Schlüssel zur Seele Deines Kindes ?

  • Antwort von katzenkind40 13.04.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo,ich könnte dir den rat geben,den spieß mal umzudrehen.....wenn er etwas von dir möchte.....benimm dich wie er....das mögen die liebenkleinen überhaupt nicht.ignorier ihn,wenn er sich daneben benimmt,so schwer es dir auch fällt!!!lass ihn stehen,geh in ein anderes zimmer.....oder wo immer ihr auch seid....aber nicht laut werden,alles im ruhigen ton und nur nicht schlagen!!!wenn er was fragt,antworte normal und wenn er ausflippt oder frech wird,stehen lassen.melde ihn in einem sportverein an,dann ist er ausgelastet und fällt abends müde ins bett.ich könnte jetzt noch endlos weiter machen,aber ich hoffe diese kleinen sachen werden dir schon helfen...ich wünsch dir alles gute...lg

  • Antwort von Kseni 13.04.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dann kümmere dich um ihn statt vorm pc zu hocken

  • Antwort von CaptainCaneman 13.04.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    konsequent sein, durchsetzen. wenn du mir die situation vielleicht genauer beschreiben koenntest....

  • Antwort von Drops74 13.04.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...:)

  • Antwort von dawala 14.04.2012

    Nun ja. Ich hatte mal einen Vierjährigen aus einer schwierigen Situation der die ersten Tage gar keine Regeln wahrnahm. Er kam immer nur stundenweise zu mir. Es war also nicht mal so, dass ich durchgehend konsequent sein konnte. Ich hatte immer mit dem Einfluss der Herkunft zu tun am nächsten Tag.

    Ich brauchte vier Wochen.

    Ich habe nicht gestraft, nicht gedroht, nicht belohnt.

    Was habe ich gemacht?

    Ich hatte einen klaren Tagesablauf. Da war viel Zeit für das Kind drin. Aber wenn das Kind da war dann musste auch im Haushalt die eine oder andere Arbeit gemacht werden. Das passte dem Kind nicht. Ich hatte es nicht anders erwartet. Es rebellierte, bockte, wollte auf Gegenstände los. Also habe ich dafür gesorgt, dass das mit den Gegenständen nicht geht weil keine da sind. Ganz ruhig. Kinder können noch keine Schuld haben. Und Schuld ändert eh nichts. Die ist Asche. Lösungen sind fein.

    Am ersten Tag habe ich das Kind mit Gewalt ins Bett gesteckt. Und habe mich in seinen Rücken gelegt. Es vorsichtig von hinten gestreichelt so wie das Kind es aushielt. An dem Tag schlief das Kind vielleicht maximal eine halbe Stunde. Aber es hatte geschlafen. Und war anschließend ruhiger, ansprechbar, erreichbar.

    Doch, dem Kind war zuhause der Mittagsschlaf angeboten worden. Die Mutter war allerdings zu unausgeglichen als das das Kind hätte schlafen können. Also schlief das Kind nicht. Eine Steigerung fing an die mich dann irgendwann sinnvoll erscheinen ließ. Der Mutter hatte nur Zeit für sich selbst gefehlt. War schlicht Alles.

    Zurück zum Kind. Ich habe mir immer jeden Kommentar verkniffen. Kinder sind nicht zu kommentieren. Sie sind. In dem Alter und auch mit sieben noch. Ich habe mich von Herzen gefreut wenn das Kind dann wach war. Und dann gab es klare Ansage: Jetzt gibt es was zu trinken. Hast Du jetzt Hunger bzw. es gibt dann und dann was zu essen. Ich habe nie gewartet bis das Kind einen Wunsch äußerte in den ersten Tagen. Kinder wollen spielen. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Dazu braucht es keine technischen Geräte. Im Gegenteil: Auch Siebenjährige vertragen zu viel Kontakt mit Technik nicht. Es macht sie nervös, unruhig, zappelig. Also Malstifte und Papier, Wäsche kann ein schönes Spielzeug sein, mit Knöpfen habe ich als Kind lange Zeit gut und ausgiebig gespielt. Weniger ist oft mehr. Bei dem Jungen war das auch der Fall. Die Mutter hatte für kurze Zeit starken Stress. Sie reagierte wie es uns vorgelogen wird: Zumüllen mit Dingen. Ich meine zumüllen. Die Seele des Kindes zumüllen.

    Ich habe das Kind ohne jedes Spielzeug zu mir genommen. Nach und nach bekam ich dann vom Sperrmüll richtiges Spielzeug wie ein Holzauto, Bauklötze und so. Dinge, die nicht so leicht kaputt zu machen sind, die Fantasie einfordern und zulassen, bei denen es Nichts ausmacht wenn sie kaputt gehen.

    Nach ein paar Tagen schlief das Kind jeden Mittag mindestens zwei Stunden. Ich lag immer dabei im Rücken. Nach wenigen Wochen reduzierte sich der Schlaf auf ca. eine Stunde. Mutter und Kind kamen wieder zusammen, als die Mutter sich erholt hatte und bereit war, selbst mittags mit dem Kind mindestens eine halbe Stunde zu liegen.

    Natürlich hat es Rebellionen gegeben. Es gab auch Schläge die ich einfach einsteckte. Ich habe mich schwer gehütet auch nur an eine Bewertung zu denken. Wie festgestellt: Kinder sind wertfrei. Natürlich kamen erst mal Gefühle hoch. Ich hatte mich vorbereitet indem ich vorher eingeübt hatte mir dann Hochmut vorzuhalten. Bei jedem Gefühl das in so einer Situation hochkam. Es war für mich eine gesunde Übung.

    Und wenn das Kind was getrunken hatte nach dem Mittagsschlaf dann ging es an die frische Luft. Und wenn ich lange hätte fahren müssen hätte ich dem Kind Natur geboten. Einfach Natur. Bei jedem Wetter waren wir draußen. Es war durchaus nötig danach gemeinsam unter die Dusche zu gehen. Ja und? Davon geht die Welt nicht unter.

    Mit sieben Jahren vertragen wir maximal vier Stunden Elektronik am Tag wenn ich es recht im Kopf habe. Ich persönlich würde maximal eine Stunde zulassen. Elektronik bedeutet Alles wozu elektrische Energie nötig ist.

    Die Fantasie der Kinder braucht Raum, Zeit, Gelegenheit. Sehr viel mehr braucht sie nicht.

    Du findest im Internet heute massenhaft Anregungen kostenlos altersgerecht zu spielen, singen. Tue Dich mit anderen Müttern und Vätern zusammen. Soziales Verhalten lernen Kinder am besten voneinander. Ihr Erwachsenen entlastet Euch gegenseitig. Die Kinder unterrichten sich gegenseitig.

  • Antwort von minkerl58 13.04.2012

    Es gibt Erziehungsberatungsstellen besuche eine mit deinen Sohn sie werden euch helfen.Alles Gute.L.G.

  • Antwort von kiniro 13.04.2012

    Dein Sohn hält dir einen großen Spiegel vors Gesicht.

    Sei selbst respektvoll ihm gegenüber.

    Ansonsten verrate doch mal, wobei er frech und respektlos sein soll.

    Vor allem aber - wie du in solchen Situationen mit ihm umgehst.

  • Antwort von PokemonPeach 13.04.2012

    Verbiete ihm etwas, dass er gerne macht! Wenn er nicht hören will, musst du eben härtere Masnahen ergreifen!

  • Antwort von BlueBubblegum 13.04.2012

    musst mal etwas lauter werden

  • Antwort von tomson97 13.04.2012

    zeig im wos langgeht und lass in nich alles durchgehen. wenn er wieder muckt dann sperr in im zimmer ein oder gib ihm fernsehverbot und setz das auch durch.

  • Antwort von Insamor 13.04.2012

    Hilft nur noch die Suppernanny^^ also ein profi muss schon ma gerufen werden ^^

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