Haarseife offene Fragen + viel zu hartes Wasser?

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2 Antworten

Bin zwar selbst kein Seifenwäscher, beschäftige mich aber häufig mit solchen Fragestellungen, da ich in einem Haarforum aktiv bin.

Zu Punkt 1. Habe schon von anderen davon gehört, dass sie bei der Umstellung auf Seife mehr Spliss entdecken als vorher. Dazu habe ich folgende Hypothese: Gespaltene Spitzen werden vielleicht eher sichtbar, da durch die Quellung des Haars im alkalischen Bereich die gespaltenen Enden eher auseinanderdriften (ich hoffe, das war verständlich) ^^'.

Vielleicht liegt die Sache bei vorhandenen Haarbruch ähnlich. Siehst du mehr Sollbruchstellen (Punkt an dem sich das Haar abknicken lässt) oder nur die abgebrochenen Haare nach dem Kämmen?

Zu Punkt 2. Hartes Wasser ist natürlich gemein bei der Seifenwäsche.

Eine Lösung wäre es komplett mit destilliertem Wasser zu waschen (z.B. käufliche 1L Kanister Bügelwasser oä.). Oder man könnte sich eine Entkalkungsanlage besorgen (sicherlich teuer und aufwändig zu installieren). Oder ein herkömmlicher Wasserfilter (z.b. Brita). Dann müsste man aber vorher die erforderlichen Mengen Wasser durchfiltern lassen und bei der Menge die Filterkatusche sicher sehr häufig wechseln. Habe leider keine Empfehlung für einen guten Filter.

Vielleicht hilft es nach der Wäsche erst einmal mit destilliertem Wasser und dann mit ner Rinse durchzuspülen oder (auch) die Rinse mit dest. Wasser anzusetzen.

Du meinst, dass deine Haare die Rinse nicht vertragen. Manchen hilft es auch mit etwas anderem die saure Rinse anzusetzen - manche vertragen Essig, oder nur bestimmte Essigsorten nicht, dafür aber Zitronensäure - oder umgekehrt. Vielleicht könntest du auch mal probieren nach der Rinse noch mal kurz mit normalen oder dest. Wasser nachzuspülen.

Vielleicht funktioniert auch eine andere Seife bei dir besser. Höhere/ niedrigere Überfettung mit anderen verwendeten Ölen.

Manchmal lässt der sich Klätsch verhindern, wenn man die Seife sehr stark und lange aufschäumt. Schaumpartys! Unbedingt auch die Längen einschäumen. Viele reiben vorsichtig mit dem Seifenstück über das Haar. Ab und zu Wasser dazu nehmen und weiter aufschäumen.
Am Ende wird empfohlen sehr lange mit sehr warmen Wasser (je wärmer desto besser) auszuspülen.

Seifenwäsche ist wirklich eine Kunst für sich.

Zum Thema Kokosöl:

Kokosöl ist eine Diva. Kokosöl ist ein sehr "spezielles" Öl, denn es kann nachweislich recht tief in den Haarschaft eindringen. Durch diese besondere Eigenschaft kann es tatsächlich bei einigen Leuten eher ein trockenes, struppiges Gefühl hinterlassen, bei anderen hingegen funktioniert es. Wie und warum - dazu habe ich meine eigenen Theorien. Aber es reicht zu wissen: wenn Kokosöl ein eher struppiges, trockenes Haargefühl hinterlässt, sollte man lieber ein anderes Öl nehmen. Meine persönlichen Lieblinge sind Mandelöl, Avocadoöl aus der Lebensmittelabteilung und Brokkolisamenöl. Kannst auch Jojoba, Nussöle oder andere Speiseöle (außer solche wie Leinöl und Leindotteröl - von denen ist abzuraten) ausprobieren.

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Mit der App Codecheck kannst du erst Nach sehen ob deine Produkte nicht schädliches enthalten. Dadurch sieht man auch was nicht gut für die Haare ist.

Was ich ab und zu mache sind Öl Kuren. Doch ich wasche es nicht gleich aus sondern lasse es so lange wie möglich einwirken! Du benutzt Kokosöl kann man auch ist aber nicht das beste!

Hier eine Liste mit sehr guten Ölen für deine Haare. http://www.blondblog.de/haarol-top-10-alleskonner-fur-geschmeidigte-mahne/

Was meine Kur ist willst du warscheinlich nicht machen, du erwähnst hier ja das du nicht mit der Seife aufhören willst. Das muss man aber bei dieser Kur http://experimentselbstversorgung.net/1-jahr-ohne-shampoo/ ob du sie machen willst, bleibt dir überlassen. Ich versichere dir aber das es wirklich funktioniert.

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