Frage von Belruh, 286

Gute Argumente für die Evolution, gegen den Kreationismus?

Ich frage euch, meine lieben Atheisten-Freunde, ob ihr mir unwiderlegbare Argumente liefern könnt, welche die Kreationisten zur Weißglut bringen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dhalwim, 73

Hallo Belruh,

Ich frage euch, meine lieben Atheisten-Freunde, ob ihr mir
unwiderlegbare Argumente liefern könnt, welche die Kreationisten zur
Weißglut bringen?

Also, was sie schon zur Weißglut bringen könnte, wäre Logik! Ich meine, die Evolution ergibt Sinn, schließlich sind wir ein kleiner winziger Planet inmitten der Milchstraße.

Man könnte, z. b. damit argumentieren, Affen sind vom Aufbau her den Menschen ähnlich (da die Menschen und Affen dieselben Vorfahren haben), wenn Adam und Eva tatsächlich die ersten Menschen gewesen sein sollen,

dann hätten sie doch Inzucht betreiben müssen um sich zu vermehren, und was die Bibel und Kirche zu Inzucht sagt muss Ich denke Ich nicht extra erwähnen.

Die Erde millionen von Jahren alt (weiß net wieviel millionen), das Licht der Sonne braucht 8 Minuten bis es uns erreicht, also würden wir die Sonne nur so sehen, wie sie vor 8 Minuten ausgesehen hat.

Dann gibt es Sterne, die Milliarden Lichtjahre entfernt sind, somit könnten wir Sterne sehen, lange bevor wir aufrecht gehen konnten, als Dinosaurier die Erde bevölkerten, bevor das Leben auf der Erde begann und sogar noch vor der Entstehung der Erde!

Zudem, könnten sie auch die Leidfrage noch aufbringen, die immernoch keine 100% befriedigende Antwort liefern konnten. Oder sie kontern mit dem Pastafarianismus und trollen sie, denn dann müssten sie IHNEN erstmal die Existenz der fliegenden Spaghettimonsters WIDERLEGEN, und sie müssen

ihnen das nicht beweisen!

Suchen sie sich was aus, und wenn sie noch fragen haben kommen sie zu mir Ich helfe ihnen liebend gerne weiter. :)

LG Dhalwim

Kommentar von Dhalwim ,

Oha! Danke für den Stern, der sobald kam! :O

So schnell hatte Ich den nie bekommen. Nochmal vielen dank! :)

LG Dhalwim

Kommentar von ArbeitsFreude ,

DAs hat Dahlwim wirklich grandios geliefert, lieber Belruh,

Du könntest ergänzend noch auf Folgendes hinargumentieren:

Die meisten Anti-Evulotionäre wollen auf Gott hinaus.

Sag* doch einfach: Ok, ich  kann die Evolutionstheorie nicht beweisen, also trete ich jetzt mal zurück davon, sage aber: WER etwas BEHAUPTET, muss es beweisen.

ICH kann die Evolutionstheorie nicht beweisen - Jetzt beweise mir mal die Existenz Gottes - aber so richtig!

- gebe zu: Das ist keine gute Option (Dhalwims ist besser) denn: Was Du da zu hören bekommen wirst, rollt Dir meistens geistig die Fußnägel auf und bringt keinen weiter - Na, den Spaß kannst Du Dir trotzdem mal machen...

Antwort
von uteausmuenchen, 82

Hallo Belruh,

Ich zitiere hierzu einmal Scott D. Weitzenhoffer:

Mit Kreationisten die Evolution zu diskutieren, ist, als ob man mit einer Taube Schach spielt: Sie wird auf dem Brett ziellos herumlaufen, die Figuren umwerfen und danach zu ihresgleichen zurückfliegen, um sich ihres Sieges zu rühmen.

Der Kreationismus, bzw. sein scheinbar unreligiöser Ableger, das Intelligent Design, haben keine rationale Basis. Der Kreationist entscheidet nicht anhand von Daten oder auf der Sachebene, sondern auf emotionaler oder religiöser Ebene. Wo Rationalität keine Rolle spielt, kann man mit Argumenten nicht überzeugen. Du wirst einen Kreationisten NIE zur Weißglut bringen, weil er sich einfach nur dem Paradies näher wähnt, wenn er die Richtigkeit einer Argumentation standhaft leugnet.

Überzeugen kann man nur denjenigen, der durch die kreationistischen Darstellungen verunsichert ist (die sehen zum Teil ja durchaus wissenschaftlich aus auf den ersten Blick), aber der noch bereit ist, die Daten und wissenschaftlichen Befunde zu betrachten.

Wichtig ist außerdem, sich klar zu machen, dass man selbst schon den ersten Schritt in Richtung Kreationismus gegangen ist, wenn man unterstellt, dass nur Atheisten Argumente für die ET vorzubringen imstande sind. An der Stelle muss ich Deiner Fragestellung widersprechen. Es gibt hierzu zahlreiche Umfragen, bei denen erheblich mehr Rückmeldungen von Personen kamen, die sich als "religiös" (unabhängig der Konfession) bezeichneten, als von Personen, die die Evolution verneinten.

Die Evolution als Argument gegen reliöse Überzeugungen einzusetzen, ist nichts anderes als derselbe Kategorienfehler, den der Kreationismus auch macht, wenn er meint, die Schöpfung belegen zu können, indem er die Evolution abstreitet. Wie jede andere naturwissenschaftliche Theorie sagt die ET über "Gott" einfach GAR NICHTS aus: Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften sind in der Natur gesetzmäßig ablaufende Prozesse und Objekte - eine Definition, die in keiner Religion auf "Gott" passt. Grundlage der Naturwissenschaft ist zudem der schwache ontologische Naturalismus (NICHT der Materialismus, den uns Kreationisten oder Esoteriker gerne vorwerfen), der transzendente Seinsbereiche nicht a priori ausschließt, aber davon ausgeht, dass ein Rückgriff darauf zur Erklärung der Welt nicht nötig ist.

Das mag jetzt abstrakt klingen; es ist aber wichtig, gegen den Kreationismus auf dieser Ebene anzugehen, nicht im "Detail".

Warum?

Weil es einerseits den Kreationsmus als Ganzen als Kategorienfehler erkennen lässt. Und weil es das "unwiderlegbare Argument" innerhalb der Naturwissenschaft nicht gibt.

Es ist das Wesen der Naturwissenschaft, dass sie immer das bessere Argument anerkennen wird und das gute Argument dafür verwerfen wird. Dass sich naturwissenschaftliche Aussagen vertiefen und weiter entwickeln, das ist die Stärke der Naturwissenschaft, nicht ihre Schwäche. Es hat aber den Nebeneffekt, dass die Naturwissenschaft die entgültige Wahrheit, das "Unwiderlegbare" nicht kennt - im Gegensatz zur Religion. Gerade deshalb, weil Naturwissenschaftler ihre Aussagen eben nicht "glauben", sondern anhand der Daten formulieren, halten wir uns offen, Aussagen noch zu verbessern.

Der Kreationist wird immer versuchen, Unverstandenes überzubetonen. Der Kreationismus argumentiert nahezu immer über die Schiene "dieses Detail kann die Wissenschaft nicht erklären - deshalb ist die ET falsch". Und auch das ist ein Non Sequitur: Naturwissenschaft ist ja nicht abgeschlossen - aus der Tatsache, dass man nicht alles erklären kann, folgt eben keine Abwesenheit der beschriebenen Prozesse. Detailerklärungen erfordern sehr oft Zusatzwissen. Und das ist oft nicht bekannt.

Es kann also nicht die "Strategie" in der kreationistischen Debatte sein, nach "unwiderlegbaren" Argumenten zu suchen. Es gibt nur Befunde, Beobachtungsdaten, die in ihrer Gesamtheit und unheimlichen Fülle ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Stärke der naturwissenschaftlichen Position bei der Beurteilung der ET liegt in der Interdisziplinarität der Daten, die die ET belegen: Neben den allseits bekannten Fossilien sprechen Laborbefunde, Beobachtungsbefunde der rezenten Arten, geologische Befunde, astrophysikalische Befunde, mikrobiologische Befunde, genetische Befunde, kernphysikalische Befunde,.... für sie. Die ET hat einen zentralen Platz im Theoriengebäude der Naturwissenschaften.

Strategie in solchen Debatten kann daher nur sein, die Fehler und die Irrtümer und die Falschdarstellungen des Kreationismus aufzuzeigen und zu korrigieren. Hauptsächlich für Mitleser.

Gute Argumente findest Du hierfür auf Talkorigins:

http://www.talkorigins.org/indexcc/index.html

Oder auf Deutsch bei Martin Neukamm:

http://www.martin-neukamm.de/argument.html

http://www.martin-neukamm.de/WissOntNat.pdf

http://www.martin-neukamm.de/kreation.pdf

Von Martin Neukamm kann ich das Buch "Evolution im Fadenkreuz" nur empfehlen. Nicht ganz billig, aber das Beste, was man zu diesem Thema im Bücherregal stehen haben kann... am besten neben dem Kutschera "Evolutionsbiologie"...

Oder anders ausgedrückt: Gegen Fehlinformation hilft nur Richtigstellung und Fachwissen.

Grüße

P.S.: Und vor allem gilt: Dich NIE selber zur Weißglut bringen lassen. =)

Antwort
von SibTiger, 72

Ich bin kein Atheist, aber ich bin natürlich von der Evolution überzeugt und halte sie für erwiesen.

Gut und einfach nachvollziehen kann man die Evolution etwa an den unterschiedlichen Schlangenarten. Das dadurch Kreationisten zu Weißglut gebracht werden glaube ich allerdings kaum, da sie innerhalb ihrer Vorstellungen meist gefangen sind.

Bei Schlangen zeigt sich die Evolution sehr deutlich und es wird klar, dass Schlangen aus waranartigen Vorfahren hervorgegangen sind.

 Die ältesten Formen, die Riesenschlangen (Python oder Boa), weisen z.B. noch Beinreste (Aftersporen) oder auch noch (wie Warane) beide Lungenflügel auf. Vipern oder Nattern die zu den jüngeren Schlangenarten gehören, haben nur noch einen Lungenflügel und keine Beinreste mehr.

Bei Giftschlangen weist der unterschiedlich ausgebildete Giftapparat deutlich auf Evolution hin. Hier ist er wieder bei den jüngsten Schlangenarten, den Vipern und Grubenottern, am perfektesten ausgebildet, mit Giftzähnen, die wie Injektionsnadeln wirken. Und es gibt alle Arten dazwischen, von einfachen, gefurchten, im hinteren Teil des Rachens liegenden Zähnen (opistoglyphe Nattern) und Nattern mit starr im vorderen Teil des Rachens liegenden Zähnen (proteroglyphe Nattern). 


Antwort
von Lazybear, 15

Nein die gibt es leider nicht! Das problem ist, egal wie logisch, nachvollziehbar oder mit fakten belegt die argumente sind, kreationistische ignoranz ist fanatisch! Wenn du zb mit datierungsmethoden ankommst, so bekommst du die standartantworten wie "was ist wenn die zerfallsrate nicht konstant ist kannst du mir das beweisen, dass sie es ist?" oder "gott hat die welt vor 6.000 jahren geschaffen als fertige welt mit bereits laufenden uhren, deswegen ergeben datierungen ein falsches alter" oder der klassiker "alle wissenschaftler arbeiten für den satan und ignorieren gegenbeweise die von kreationistischen wissenschaftlern aufgezeigt werden und machen sie sogar mundtod oder entfernen mit absicht beweise die gegen evolution und für die schöpfung sprechen" wie willst du gegen eine solche wolke von absichtlicher ignoranz ankommen? Ich weiß es sehr gut, da ich zugeben muss, auch mal in einer sekte gewesen zu sein und selbst kreationist war, ja ich weiß, und nein ich bin es nicht mehr, und ja ich schäme mich, aber jeder darf im leben mal den 1. Strike haben!
Mein vater ist nach wie vor kreationist, daher weiß ich auch wie ermüdent ich war bei gesprächen über das thema und vor allem wie ermüdent mein vater ist! Wenn du kreationisten zur weißglut treiben willst, widersprich ihnen einfach und mach dir eine spaß aus deren vorstellung, von mir aus mit unterbrechen oder sonst was, das hatte mich damals immer geärgert, aber fakten kannst du vergessen, denn wer nichts hören sehen oder sonst was will, der wird es auch nicht! Lg

Antwort
von OlliBjoern, 24

Im Grunde ist Evolution recht einfach: Tiere (und Pflanzen) bekommen Nachkommen. Die Nachkommen sind den Eltern ähnlich, aber nicht vollkommen gleich. Das ist schon das ganze Grundprinzip.

Wenn man durch den Wald geht, macht es ja auch nicht einfach "poff", und da steht plötzlich eine ganz neue Art Tier. "Schöpfung" wäre so etwas wie in Raumschiff Enterprise: erst ist an einer Stelle gar nichts, und dann "materialisiert" sich ein Lebewesen dort (wie beim "Beamen").

Und welche diese Varianten klingt nun plausibler?

Bei uns hat es auch nicht "poff" gemacht, sondern wir sind alle geboren worden. Unseren Eltern ähnlich, aber nicht völlig gleich.

Antwort
von theantagonist18, 120

Das Problem ist nicht der Mangel an guten Argumenten, sondern dass der Kreationist diese einfach völlig ignoriert. Du kannst dagegen einfach nichts machen. Wenn der Kreationist tatsächlich über Argumente nachdenken würde, wäre er ja kein Kreationist.

Kommentar von Belruh ,

Das Denken ist bei denen ja so eine Sache.

Kommentar von theantagonist18 ,

Kennst du Ken Ham? Wenn nicht, schau dir den mal an. Der ist total irre. Der ist für mich das Musterbeispiel für Kreationismus und wie dämlich das alles ist.

Kommentar von Belruh ,

Mein Favorit ist Pierre Vogel.

Kommentar von theantagonist18 ,

Ah, der Depp ;)

Aber Ken Ham ist schon nochmal ein anderes Kaliber. Der hat schließlich ein ganzes Museum zu dem Thema eröffnet. Da kannst du dann sehen, wie Menschen und Dinosaurier friedlich zusammen lebten. Vor 6000 Jahren etwa.

Kommentar von Daoga ,

Der Typ wurde vermutlich sozialisiert mit der Serie Familie Feuerstein. ;)

Kommentar von SlowPhil ,

Menschen haben mit Dinosauriern friedlich zusammengelebt und tun es heute noch. Wir hatten zuhause einen, den wir Mucki nannten. Einen Wellensittich.

Antwort
von HirnvomHimmel, 105

Ich hab auf GF mal geschrieben, daß gegen Evolution zu sein ungefähr genausoviel Sinn macht, wie gegen Schwerkraft zu sein:

Wenn Du gegen Schwerkraft bist, kannst Du dir trotzdem bei einem Sprung vom Dach den Hals brechen.

Und wenn Du gegen Evolution bist, kannst Du trotzdem von Bakterien weggerafft werden, die im Schweinestall oder Krankenhaus durch genetische Anpassung eine Antibiotika-Resistenz entwickelt haben.

Antwort
von SlowPhil, 89

...meine lieben Atheisten-Freunde...

Ich bin kein Atheist. Unabhängig davon bin ich fest von der Evolutionstheorie überzeugt.

Es wird nicht möglich sein, einen religiösen Menschen mit einer Argumentation "für den Atheismus" auch nur zum Nachdenken zu bringen. Ein Argument, das dies können soll, darf nicht unter dem Vorbehalt stehen, dass es keinen Gott gebe, sondern muss zumindest unabhängig davon sein.

Meines ist: Der Kreationismus behauptet einen Widerspruch zwischen der Aussage, dass Lebewesen von Gott geschaffen wurden, und der Evolutionstheorie, die die Entwicklung von Lebewesen auf streng innernatürliche Weise beschreibt.

Dieser Widerspruch kann jedoch nicht bestehen, denn er besteht ja auch nicht zwischen dem Wissen, dass ich selbst nicht auf irgendeine übernatürliche Weise auf die Welt gezaubert wurde, sondern auf ganz natürlichem Wege gezeugt wurde (geboren nicht ganz, ich bin Kaiserschnittkind), und der Glaubensaussage, dass ich selbst, ganz persönlich, Geschöpf Gottes bin.

Ergo ist Kreationismus nicht nur naturwissenschaftlich angreifbar, sondern auch schlechte Theologie.

Antwort
von MarkusPK, 112

Könnte ich schon, nur würden diese den Kreationisten nicht interessieren. Bei derartigen Überzeugungen geht es nicht un Wahrheiten oder Fakten, sondern darum, dass sich derjenige mit seinem Weltbild wohl fühlt. Manch einer fühlt sich im Umfeld seiner Kirchengemeinde (meist evangelikale Freikirchen) geborgen und akzeptiert. Die Lehre, die dort geglaubt wird, wird somit zum Teil der eigenen Überzeugung und damit auch der eigenen Identität. Für manche mag aber auch vor allem die entstehende (auch wenn meist negative) Aufmerksamkeit eine Rolle spielen, die er bekommt, wenn er seinen hanebüchenen Unsinn unters Volk bringt.

Du bist also egal mit wie guten Argumenten völlig machtlos und wirst dem Kreationisten nicht zur Weißglut und erst recht nicht zum Nachdenken bringen. Er wird alles was du sagst als Lüge und Fälschung abtun und dich bedauern, dass du auf diese hereingefallen bist. Kreationisten sind religiöse Fanatiker, und für einen Fanatiker ist vor allem eine Sache entscheidend: er hat immer recht.

Kommentar von Belruh ,

Das sind für mich alles Narzisten.

Kommentar von MarkusPK ,

Alle wahrscheinlich nich. Es gibt auch solche, die mit diesem Krempel Geld verdienen. Bücher verkaufen. Spenden sammeln und so weiter. Schwer vorstellbar, aber trotzdem schade, dass so intelligente Leute, die mit Sicherheit studiert haben und wissenschatliches Arbeiten durchaus kennen, so antiwissenschaftlich eingestellt sind.

Kommentar von Belruh ,

Wie z.b. Harun Yahya?

Kommentar von MarkusPK ,

Von dem habe ich persönlich den Eindruck, dass er selbst gar nicht glaubt, was er predigt. :-D

Antwort
von Franz1957, 28

Wieso, hast Du denn keine? In diesem Fall könnte vielleicht schon der nächste Kreationist Dich "zur Weißglut bringen", falls er den Wunsch hierzu mit Dir gemeinsam haben sollte. Ein Wunsch, der zumindest verrät, daß Erkenntnissuche und Wahrheitsliebe nicht bei jedem das vorrangige Motiv sind, das ihn bei der Wissenssuche antreibt. Und der in diesem Zusammenhang die Frage aufwirft, welchen evolutionären Entwicklungspfad der Wunsch, Artgenossen zu ärgern, hinter sich hat, in welche erdgeschichtliche Epoche er zurückreicht, und welchen Selektionsvorteil er Euren gemeinsamen Vorfahren verschafft haben mag.

Antwort
von Daoga, 116

Die ganzen Fehler in der menschlichen Konstruktion wie Blinddarm, schnell fehlerhaft werdende Zähne, die gar nicht für ein Leben jenseits der 40 gemacht sind, Erbkrankheiten, Bandscheiben, Suchtneigung, typische äffische Verhaltensmerkmale im Zusammenleben und sogenannte "Zivilisationskrankheiten", weil der Mensch halt in seiner Konstruktion immer noch auf Steinzeit programmiert ist. Alles andere als eine "Krone der Schöpfung", gell?

Kommentar von Belruh ,

Ja, vielleicht hätte ich in der Beschreibung noch dazu schreiben sollen, daß es jetzt schon Kreationisten gibt, welche die uns bekannte Evolution leugnen, aber meinen Gott hätte durch die Evolution geschöpft.

Kommentar von Daoga ,

Die gibt es nicht erst "jetzt schon", Du darfst nie vergessen, daß die Menschen jahrtausendelang an Götter und göttliche Schöpfungen glaubten. Früher, lange vor dem biblischen Gott, war es mal ein Gott Marduk, der seine eigene Mutter, den Drachen Tiamat, totschlug und aus dem Kadaver die Welt erschuf. So glaubten es die alten Sumerer. Die wissenschaftsbasierte Evolutionstheorie ist neu, nicht der Götterglaube! Nur die Argumente der Kreationisten werden hin und wieder angepaßt, wenn die Wissenschaftler immer wieder Lücken in ihrer Theorie füllen. Das nennt sich dann der "Lückenbüßer-Gott", der in den verbliebenen Lücken sitzen muß, weil er überall sonst schon vom vordringenden Wissen vertrieben wurde.

Antwort
von hummel3, 88

Es gibt solche Argumente ganz einfach nicht! - Egal, was vielleicht einige deiner "lieben Atheisten-Freunde" auch behaupten würden, sie könnten ihre Argumente nicht definitiv beweisen. - Genau so wenig, wie Gläubige das Geschehen der Bibel beweisen können, falls sie es wollten!

Und noch etwas - "zur Weißglut" würde ich mich als Christ von keinem Atheisten bewegen lassen. Also auch von dir nicht. Ich würde ganz einfach denken - lass' ihn/sie reden. Schließlich baut sich jeder Mensch seine eigene Welt und Wahrheit. 

Kommentar von SlowPhil ,
Es gibt solche Argumente einfach nicht!

Doch: Kreationismus ist schlechte Theologie.

Kommentar von SturerEsel ,

Belege gibt es haufenweise. Das Problem ist, dass Kreationisten dann die Finger in die Ohren stecken und "We shall overcome!" singen...

Kommentar von Mark1616 ,

Genau so wenig, wie Gläubige das Geschehen der Bibel beweisen können, falls sie es wollten!

Was gibt es da zu zweifeln?

Tyros steht immer noch und wurde nie zerstört; es gibt keinerlei Anzeichen für eine alles vernichtende, weltweite Flutkatastrophe und durch moderne Genomanalysen wissen wir, dass es niemals einen genetischen Flaschenhals von nur 2 Menschen gegeben hat. Wie viele offensichtlich falsche Aussagen muss man denn noch aus der Bibel herauspicken? Wenn ein Buch so voller Fehler gespickt wird,

Wie sieht es im Gegenzug mit der ET aus?

Es stehen zahllose Vorraussagen im Raum, die man mithilfe der ET aufstellen und im Nachhinein durch Forschungen bestätigen konnte. Soviel wie sich Gläubige auf ihre angeblich eingetroffenen biblischen Prophezeiungen einbilden, so müsste alleine das doch schon ein unwiderlegbarer Beweis für die ET sein.

Wie sieht es mit den unzähligen "Konstruktionsfehlern" bei uns Menschen, bei Tieren und Pflanzen aus? Wenn diese Fehler selbst Menschen auffallen, wie sollte das für einen "intelligenten" Schöpfer sprechen, anstatt für den absolut ungerichteten Mechanismus der Evolution?

Es gibt keine absolut Sicherheit, aber Ockhams Rasiermesser deutet massiv darauf hin, dass es kein alles könnendes magisches Wesen gibt, dass irgendwelche unsinnigen Regeln erfunden hat um Menschen zu gängeln.

Antwort
von Andrastor, 125

welche die Kreationisten zur Weißglut bringen

Jede wissenschaftliche Erkenntnis der letzten 200-300 Jahre.

Da 99,99% der kreationistischen "Argumente" auf Unwissen, Lügen, Fehlinformationen und misinterpretierten wissenschaftlichen Aussagen aufbauen, musst du ihnen nur die Wahrheit erzählen und ihnen aufzeigen warum ihre "Argumente" keinerlei Gültigkeit haben.

Oder du lässt sie reden und wartest bis sie sich selbst widersprechen.

Kommentar von mulano ,

Welche wissenschaftlichen Erkenntnis widerlegen die Bibel?

Meinst du den flüssige Erdkern?:

"Man zerwühlt unten die Erde wie mit Feuer, darauf doch oben die Speise wächst." (Hiob 28, 5)

oder den Wasserkreislauf?

"Er zieht empor die Wassertropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen (Hiob 36, 27)

oder den Umlauf der Sonne?

"Sie geht auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende." (Psalm 19, 6)

oder aber das die Erde frei im Weltraum schwebt?

„Gott spannt das Zelt des Himmels aus im Leeren und überm Nichts hängt er die Erde auf.“ (Hiob 26, 7)

„Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen sein
unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen.“
(Römer 1, 20)

"Die wissenschaftlichen Entdeckungen offenbaren das Universum, das religiösen Ansichten entspricht."
(Nobelpreisträger und Physiker Charles Townes)

Kommentar von mulano ,

1:0 für die Gottgläubigen

Kommentar von Andrastor ,

in deinen Träumen und deiner Unwissenheit vielleicht.

Kommentar von Andrastor ,

Deine Verblendung ist echt nicht von schlechten Eltern. Wenns nicht so traurig wäre eine derartige Einstellung im 21. Jahrhundert zu finden, würde ich lachen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse wie die Evolutionstheorie welche die biblische Schöpfungslehre widerlegt.

Oder die Erkenntnisse welche belegen dass es niemals eine globale Sintflut gegeben hat, womit der biblische Noah-Mythos widerlegt ist.

Und so nebenbei: Es ist nicht die Sonne, die einen Umlauf hat, sondern die Erde, welche sich um die Sonne dreht. Die Aussage die du aus der Bibel zitiertst ist nichts weiter als "Im Osten geht die Sonne auf, im Westen muss sie untergehen."

Dass der Himmel mit "Ende" beschrieben ist, zeigt dass man nicht von einer Kugelform der Erde ausging als diese Zeilen verfasst wurden.

Kommentar von mulano ,

Wissenschaftliche Erkenntnisse wie die Evolutionstheorie welche die biblische Schöpfungslehre widerlegt.

Es gibt auch Wissenschaftler die eine Evolution im Sinne von Höherentwicklung bestreiten. Wissenschaftler sind keine homogene Gruppe die alle das gleiche glauben. Die Evolutiontheorie ist sagen wir mal umstritten (um nicht das Wort "widerlegt" zu gebrauchen). Das was ich aber ansprach ist mehrfach belegt.

Oder die Erkenntnisse welche belegen dass es niemals eine globale
Sintflut gegeben hat, womit der biblische Noah-Mythos widerlegt ist.

Davon weiss ich ja noch gar nichts. Wo hast du das den her?

Und so nebenbei: Es ist nicht die Sonne, die einen Umlauf hat, sondern die Erde, welche sich um die Sonne dreht. 

Wird auch nicht anders behauptet, aber aus der Perspektive des Betrachters sieht es so aus als ob die Sonne sich um die Erde dreht.
Wenn Menschen sich unterhalten ist auch davon die Rede das die Sonne "aufgeht" auch wenn alle wissen das sich die Erde um die Sonne dreht.

Kommentar von mulano ,

Dass der Himmel mit "Ende" beschrieben ist, zeigt dass man nicht von einer Kugelform der Erde ausging als diese Zeilen verfasst wurden.

Das zeigt nur das du nicht in der Lage bist du kapieren das auch eine Kugel endlich ist. Eine Kugel ist zwar endlich aber wer darauf geht kann unendlich laufen.

Kommentar von Andrastor ,

Eine Kugel ist zwar endlich aber wer darauf geht kann unendlich laufen.

Was ebenfalls auf den Himmel zutrifft. Der ist nichts weiter als eine Kugel welche die Erdkugel umspannt, somit hat der Himmel kein Ende und wer behauptet er hätte doch eines, hat keine Ahnung von der wahren Form des Himmels und der Erde.

Hast du noch mehr Lächerlichkeiten zu bieten?

Kommentar von mulano ,

Was ebenfalls auf den Himmel zutrifft. 

Bis dahin lagst du richtig.

Der ist nichts weiter als eine Kugel welche die Erdkugel umspannt, somit hat der Himmel kein Ende

Der Himmel hat ein Ende. Das Ende des Himmels ist das Ende deiner Sichtweite.

Kommentar von Andrastor ,

Das Ende des Himmels ist das Ende deiner Sichtweite.

Das ist falsch, denn auch ausserhalb der Sichtweite geht der Himmel weiter.

Verwechse "Horizont" nicht mit "Himmel".

Kommentar von Andrastor ,

Es gibt auch Wissenschaftler die eine Evolution im Sinne von Höherentwicklung bestreiten.

Und was genau meinen diese Wissenschaftler mit "Höherentwicklung" genau? Wenn du schon derartige Begriffe in den Mund nimmst, solltest du sie auch erklären.

Wissenschaftler sind keine homogene Gruppe die alle das gleiche glaube

Nur eine Minderheit der Wissenschaftler glaubt. Die überwältigende Mehrheit vermutet lediglich.

Die Evolutiontheorie ist sagen wir mal umstritten (um nicht das Wort "widerlegt" zu gebrauchen)

Sie ist weder umstritten noch widerlegt. Du kannst das Wort zwar verwenden, das macht aus deinem Satz jedoch eine Lüge.

Ich habe dir bereits bei anderen Fragen geraten dich ein wenig objektiver zu informieren. Aus dir spricht die pure Propaganda.

Davon weiss ich ja noch gar nichts. Wo hast du das den her?

Schon Leonardo Da Vinci konnte mit einfachsten geologischen Untersuchungen feststellen dass die Bibel was die Sintflut betrifft, nicht die Wahrheit sagte.

Moderne Untersuchungen haben das nur immer wieder und wieder bestätigt.

Um es dir verständlich zu machen: Ein Ansteigen des Meeresspiegels hinterlässt Spuren in den jeweiligen Erdschichten, welche man finden müsste, wenn denn eine derartige Sintflut stattgefunden hätte.

auch wenn alle wissen das sich die Erde um die Sonne dreht.

Warum hast du dieses lächerliche Beispiel dann überhaupt erwähnt?

Deine Versuche hier zu argumentieren werden immer schwächer und schwächer.

Ich rate dir dich mal mit ein paar mehr Büchern als nur der Bibel zu bilden, kann dir nur gut tun.

Kommentar von mulano ,

Nur eine Minderheit der Wissenschaftler glaubt. Die überwältigende Mehrheit vermutet lediglich. 

Nur eine Minderhait von Forschern ist früher davon ausgegangen das die Erde eine Kugel ist. Hatten sie deshalb unrecht?

Schon Leonardo Da Vinci konnte mit einfachsten geologischen
Untersuchungen feststellen dass die Bibel was die Sintflut betrifft,
nicht die Wahrheit sagte.

Werde ihn direkt mal auf Facebook anschreiben und ihn näher dazu befragen. ;) Aber warte mal, wie ist eigentlich der Grand Canyon mit seinen riesigen Schuchten entstanden?

Kommentar von Andrastor ,

Nur eine Minderhait von Forschern ist früher davon ausgegangen das die Erde eine Kugel ist.

Kommt drauf an wann du dieses "früher" annimmst. Bereits Aristoteles hatte durch Rechnungen bewiesen dass die Erde keine Scheibe sein kann.

Hier mal ein Auszug aus Wikipedia:

Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten,[2] dass „außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach

Seit dem 3. Jahrhundert VOR Christus war die Vorstellung einer flachen Erde bereits in gebildeten Kreisen veraltet.

Werde ihn direkt mal auf Facebook anschreiben und ihn näher dazu befragen

Es reicht wenn du dich ein wenig über Geologie informierst.

Aber warte mal, wie ist eigentlich der Grand Canyon mit seinen riesigen Schuchten entstanden?

Was hat denn der Grand Canyon mit der Sintflut zu tun? Glaubst du etwa dass er der Abfluss gewesen sein soll? Lächerliche Vorstellung.

Der Grand Canyon ist durch die Bewegungen der Erdkruste entstanden, so wie alle Gebirge, Canyons und Kontinente.

Kommentar von mulano ,

Was hat der Grand Canyon mit der Sintflut zu tun?
Die Rede ist heir nicht vom Grand Canyon, aber von Canyons im allgemeinen:
http://www.focus.de/wissen/natur/geologie-sturzflut-graebt-canyon-in-wenigen-tag...

Kommentar von Andrastor ,

Ja, die Rede ist hier jedoch von "können" und nicht "müssen" und desweiteren von "Sturzfluten" nicht von der "Sintflut".

Und nur weil Sturzfluten Canyons ausschleifen können, bedeutet das nicht dass der Grand Canyon oder Canyons im Allgemeinen ein Indiz oder sogar Beweis für die Sintflut wären.

Ausserdem ist der Artikel von 2010, also schon 6 Jahre alt und damit in keinster Weise mehr der aktuelle Wissensstand.

Kommentar von mulano ,

Die Sintflut war eine Sturzflut. Sturzflut bezeichnet eine große Mensge an Wasser das mit viel Kraft nach unten fließt.

Und nur weil Sturzfluten Canyons ausschleifen können, bedeutet das nicht
dass der Grand Canyon oder Canyons im Allgemeinen ein Indiz oder sogar
Beweis für die Sintflut wären.

Den Indiz dafür hast du schon im Satz davor genannt als du von "können" sprachst.

Kommentar von Andrastor ,

Den Indiz dafür hast du schon im Satz davor genannt als du von "können" sprachst.

Nein, das habe ich nicht.

"Können" bedeutet nicht "müssen". Das heißt ein Canyon kann von einer Sturzflut verursacht worden sein, nicht jedoch dass das bei jedem Canyon auf der Welt zwingend so gewesen sein muss.

Durch Plattentektonik können ebenfalls Canyons entstehen.

Daher ist die Tatsache dass eine Flut einen Canyon erzeugen kann, kein Indiz für die biblische Sintflut.

Die Sintflut war keine Sturzflut, denn eine Sturzflut:

Von einer Sturzflut oder plötzlichen Überschwemmung spricht man, „[…]
wenn innerhalb von sechs Stunden nach einem starken Regenereignis oder
aber einem Deichbruch bzw. nach dem Durchbruch einer anderen Barriere
(Erdrutsch, Eisdamm), plötzlich riesige Wassermassen über ein Gebiet
hereinbrechen.“

Die biblische Sintflut war jedoch um einiges langsamer.

Mose 7:17

Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen
und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde.

Ergo keine Sturzflut.

Kommentar von mulano ,

Wieviel Regen in 6 Stunden gefallen ist steht nicht in der Bibel.
Man weiss nur das es 40 Tage lang geregnet hat. Wenn aber sogar Berge unter Wasser verschwanden kann man davon ausgehen das die Sintflut die Kriterien der Sturzflut erfüllen.

Du weisst schon was Indizien sind? Ein Indiz ist ein etwas für wahrscheinlich halten aus bestimmten Gründen. Wenn Wasser Schneisen in die Landschft zeichnen kann, kann die Sintflut das schon längst.

Kommentar von Andrastor ,

Ein Indiz ist ein Hinweis, ein Anzeichen. Das Wasser Schneisen schneiden kann ist in keinster Weise ein Indiz für die Sintflut.

Du verbindest die beiden Dinge (Wasserschneisen+Sintflut) nur um eine Rechtfertigung für deinen kindischen Aberglauben zu haben. Wie ich in anderen Diskussionen bereits sagte: Bestätigungsfehler. Du suchst nur nach Bestätigung deines lächerlichen Glaubens.

Wie gesagt, hätte es eine derartige Sintflut gegeben, hätten sich in entsprechenden Erdschichten rund um den Globus Spuren finden lassen. Da dies nicht der Fall ist, ist die globale Sintflut damit eindeutig widerlegt und die Glaubwürdigkeit der Bibel damit verschwunden.

Kommentar von OlliBjoern ,

Das ist ja auch nur ein populäres Missverständnis, die Evolution nur auf "Höherentwicklung" zu beschränken. Es gibt auch heute Krokodile, so ähnlich gab es sie schon vor Millionen von Jahren. Es gibt auch heute zahlreiche einzellige Lebewesen.

Man darf nicht den Fehler machen, und nur an die Entwicklung des Menschen denken. Zumal "höher" auch eine Frage der Definition ist. Wir sind anders als frühe Hominiden, aber ob das nun "höher" ist, ist eine Frage der Auslegung des Wortes.

Entwicklung ist keine zwanghafte Sache, dort, wo die Bedingungen entsprechend konstant sind, bringen Änderungen keine Vorteile. Den Quastenflosser gab es vor Millionen von Jahren in der Tiefsee, es gibt ihn auch heute noch, fast unverändert. Und sein Lebensraum (Tiefsee) hat sich ja auch nicht geändert.

Bei lokalen Fluten habe ich auch gar kein Problem. Diese gab es, mehr als einmal. Dass ein Mensch nun dies in seinem Umfeld als "die ganze Welt" beschrieb, müssen wir ihm nachsehen. Ich halte es für hoch wahrscheinlich, dass die biblische Sintflut ein reales (lokales) Vorbild hatte.

Aus der Anschauung sieht man zunächst mal, dass sich die Sonne dreht. Dass die Erde sich um die Sonne dreht (was ja auch korrekt ist), haben wir gelernt (und nicht aus der Anschauung abgeleitet). Auch da sollten wir nicht zu streng über antike Autoren urteilen.

Kommentar von Maarduck ,

Man zerwühlt unten die Erde wie mit Feuer, darauf doch oben die Speise wächst." (Hiob 28, 5)

Es geht um den Bergbau der damaligen Zeit. Dein Bezug zum flüssigen Erdinnern existiert nur in deinem Glauben. Beweis gefällig? Einfach mal LESEN und versuchen zu verstehen, anstatt immer alles durch den Wahn des Glaubens zu betrachten!!

HIOB 28, 1 Es hat das Silber seine Gänge, und das Gold, das man läutert seinen Ort. Eisen bringt man aus der Erde, und aus den Steinen schmelzt man Erz. Man macht der Finsternis ein Ende und findet zuletzt das Gestein tief verborgen. Man bricht einen Schacht von da aus, wo man wohnt; darin hangen und schweben sie als die Vergessenen, da kein Fuß hin tritt, fern von den Menschen. Man zerwühlt unten die Erde wie mit Feuer, darauf doch oben die Speise wächst.

Kommentar von Mark1616 ,

Wieviele dieser "Erkenntnisse" wurden in der Bibel entdeckt, bevor man sie in der echten Welt bestätigt hat? Hmm? Wie viel könntest du mit diesen "Erkenntnissen" anfangen, wenn du nicht wüsstest wie du sie zu deuten hast?

Du kannst in jedes Buch, sofern es nur genug Text hat, irgendwelche übernatürlichen Dinge hineininterpretieren. Schade das dich Logik nicht interessiert.

Kommentar von mulano ,
Kommentar von Mark1616 ,

Ausnahmslos ALLE:

I lol`d.

Also wussten die Menschen im 1 Jhd., dass die Erde einen flüssigen Erdkern besitzt, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist und über den Wasserkreislauf Bescheid?

Tja, jetzt musst du nur noch einen Beleg dafür aufbringen, denn dein Video wiederholt nur deine Behauptungen. Ich finde darin jedoch keine Quellen, die irgendeine dieser Behauptungen bestätigen. Wo sind die Belege dafür? Wenn dieses Wissen so "offensichtlich" ist, dann müsste es doch genauso offensichtliche Belege dafür geben, dass dieses Wissen bereits in der Antike bekannt war, oder nicht?

Kommentar von Andrastor ,

Tatsache ist dass bereits lange bevor die Bibel verfasst wurde derartige Erkenntnisse von Gelehrten entdeckt wurden.

Und nicht nur von Gelehrten, dass z.B.unter der Erde Feuer ist, erkennt jeder Mensch der sich schonmal in der Nähe eines Vulkans aufgehalten hat.

Kommentar von mulano ,

Aber das die Erde frei im Weltraum schwebt konnte niemand erahnen. Wie auch?

Kommentar von Andrastor ,

Konnten sie sehr wohl, schon die alten Babylonier waren hervorragende Astronomen die Erstaunliches aus den Bewegungen der Sterne erkennen konnten.

Ausserdem sagt die Bibel kein Wort von "Weltraum", sie spricht von einem "Nichts" auf dem die Welt aufgehängt sein soll

http://bibeltext.com/job/26-7.htm

hier kannst du dir verschiedene Versionen verschiedener Bibelstellen ansehen, so verstehst du den Kontext besser.

Gemeint ist mit der Stelle dass die Erde im Nichts schweben soll und dass die Sterne nicht der Weltraum wären, sondern Lichter die am Himmel festsitzen würden, wie es das Buch Genesis beschreibt:

Gen 1,14

Dann sprach Gott:
Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und
Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur
Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren
dienen

Also von der Realität weit entfernt.

Kommentar von mulano ,

Heute würde man dieses "Nichts" als Dunkle Materie bezeichnen.


"Die Materie, wie wir sie kennen, ist ein Randphänomen. Sie macht nur fünf Prozent des Universums aus. Und der Rest? Ist ein Rätsel."

Quelle: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/01/Titelstrecke-Frage10-Universum

Was ist Nichts. Ist nichts nichts oder die Abwesenheit von etwas, wie z.B. die oben im Satz erwähnt Materie die nur 5% ausmacht. Der Rest ist das Nichts.

Kommentar von Andrastor ,

Heute würde man dieses "Nichts" als Dunkle Materie bezeichnen.

Nein, würde man nicht, denn Dunkle Materie ist alles andere als "Nichts".

Und wieder ein uralter Artikel. 2008 ist diesmal das Jahr seiner Veröffentlichung. Ich hab hier was neues für dich:

http://futurism.com/scientists-may-have-identified-the-particles-that-make-up-da...

Ich habe dir die Webseite www.futurism.com schon einmal empfohlen wenn ich nicht irre.

Kommentar von mulano ,

Du kannst selber nichtmal erklären was das "Nichts" ist und solange bleibe ich bei meiner Meinung. Was ist an dem Artikel Uralt. Das Buch von Charles Darwin ist auch uralt und überholt. Wird Zeit diese Theorie einzumotten.

Kommentar von Andrastor ,

Du kannst selber nichtmal erklären was das "Nichts" ist und solange bleibe ich bei meiner Meinung

Ignoranz ist keine Tugend sondern eine Schwäche.

Nichts ist Nichts, gar nichts, nada, njet, null, Existenzlosigkeit.

Dunkle Materie aber ist etwas, sie existiert, sie ist Existenz, und daher nicht "Nichts". Einfache Logik.

Was ist an dem Artikel Uralt.

Der ganze Artikel.

Das Buch von Charles Darwin ist auch uralt und überholt.

Natürlich ist es das. Darwin hat auch nicht in allen Punkten Recht behalten, aber das behauptet auch niemand.

Wird Zeit diese Theorie einzumotten.

Nein, wird es nicht, auch wenn dir das sicher gefallen würde. Die Evolution ist Fakt, die Evolutionstheorie ist so gut durch Beweise und Belege fundiert wie keine andere wissenschaftliche Theorie der Welt.

Und die Evolutionstheorie zugunsten eines fast 5.000 Jahre alte Märchens einzumotten ist mehr als nur ein Anachronsimus.

Das wäre eine unverzeiliche Rückentwicklung.

Kommentar von Maarduck ,

Aber das die Erde frei im Weltraum schwebt konnte niemand erahnen. Wie auch?

Die richtige Übersetzung lautet: Er hängt die Landmasse über dem Nichts. 

Natürlich wunderten sich die Menschen, dass alles nach unten fällt, nur die "Erde", die große Landmasse nicht. Man wusste eben damals noch nicht was "unten" ist. Also postulierte man: Gott hat die Erde aufgehängt. 

Woran? Hmm, das müsste ja auch nach unten fallen. Wenn die Erde am Himmel aufgehängt wäre, warum fällt der Himmel nicht nach unten? Ich habs, er hängt die Erde an den Wolken auf! 

Mist geht auch nicht, denn die Wolken werden zu Regen der nach unten fällt und die Wolken lösen sich auf. Das woran sie aufgehängt ist, das muss schon etwas Ewiges sein, so wie die Erde selber (wie man damals dachte). Jetzt hab ich´s! Gott ist allmächtig, deshalb hängt er die Erde auf an Nichts! TaterataAAH!  

Kommentar von mulano ,

@Mark1616
Kannst du nicht selber googeln? Selbst Andrastor mein größter Kritiker sagt das ;)

Kommentar von Mark1616 ,

Kannst du nicht selber googeln?

Wenn du etwas behauptest, dafür aber keine Belege hast, dann hast du dir das entweder ausgedacht oder jemand anderem nachgeplappert. Egal was zutrifft, es spricht nicht für deine Behauptungen.

Antwort
von DieWelteinKind, 108

Man brauch Argumente dafür XD? Spaß beiseite, ich habe schon hunderte Diskussion über die Kreationisten geführt...leider ist der Glaube an etwas super um sich in diesem Thema zu versteifen und taub gegenüber Argumentationen zu werden (kleines Beispiel “Warum steht in der Schöpfung nichts von Bakterien, sie sind der absolut wichtigste Bestandteil jeder Nahrungskette!“ “Na weil Gott den Menschen nichts von Bakterien sagen wollte!“ [Ausschnitt aus einem Gespräch von mir!])

Kommentar von Belruh ,

Ich weiß, daß Gläubige immer blocken, Aber sie fordern ja immer Argumente, daher möchte ich ein paar Argumente sammeln.

Kommentar von DieWelteinKind ,

Frag die lieben Kreationisten das mit den Backterien, warum alle Uhrzeitlichen Kreaturen in tieferen Erdschichten gefunden wurden und auch NACHWEISBAR älter sind als alle jemals gefundenen Homosapiens Gebeine. Warum ein ALLGÜTIGER Gott seine “Kinder“ in der so ziemlich lebendsfeindlichsten Umgebung unteringt die mam nur irgendwo herbekommt (du packst auch keine 10 Babys in einen Raum voller Messer, Gift etc.) und warum ein ALLWISSENDER Gott überhaupt eine Prüfung auferlegen muss um zu wissen wer nun die Zeit in der Hölle oder im Himmel verbringt. Außerdem finde ich es witzig wie Väter und Mütter ihren Kindern Mord, Vergewaltigung etc verzeihen können, aber Gott uns für die gleichen Vergehen ewig foltern lässt wenn wir nicht aufrichtig um Entschuldigung bitten (was bei einigen Psychisch Kranken [z.b. Psyopathen] garnicht möglich ist. “DANKT GOTT DAS ER ALLEN MENSCHEN DIE GLEICHEN MÖGLICHKEITEN gibt!1!1!11!1 -_-).

Antwort
von kami1a, 25

Hallo! Keine Basis für eine Diskussion. Die Evolution ist x fach bewiesen und findet auch jetzt noch nachweislich permanent statt.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort
von SturerEsel, 61

Keine Chance!

Ebenso könntest du einen konservativen Gläubigen versuchen, logisch zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt. Diese Menschen sind in ihrer Denke so festgefahren, dass es kein links, rechts, oben oder unten gibt.

Schon manche Evolutionsleugner habe ich hier auf GF getroffen. Sämtliche Belege, Links, Videos etc. werden nicht gelesen oder gesehen, sondern man antwortet mit angeblichen Beweisen von irgendwelchen Kreationisten, die pseudowissenschaftlich argumentieren und Menschen, die sich leicht manipulieren lassen, wieder auf ihre Seite ziehen.

Sie wollen das glauben, ebenso wie Verschwörungstheoretiker, die glauben, die Erde sei flach, die Mondlandung hat nie stattgefunden oder wir werden alle durch Chemtrails vergiftet - am besten alles zusammen. :)

Wenn diese Menschen sich überzeugen ließen, würde ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf gestellt, vielleicht sogar ihr Glauben an sich. Wahrheiten werden so lange verdreht, bis sie wieder passen. "Beweise" werden aus dem Hut gezaubert, dass einem schwindlig werden könnte.

Ansonsten: hier der erstbeste Link, den ich gefunden habe:

http://bio-abi.de/evolution/belege-fur-die-evolutionstheorie/

Dieses Video finde ich sehr gut:

Antwort
von clemensw, 86

Neben zahlreichen anderen "Konstruktionsfehlern" ist das inverse Auge der Wirbeltiere ein Beweis für "Unintelligent Design".

Kommentar von Franz1957 ,

Wieso?

Kommentar von clemensw ,

Zum einen ist es schon mal auffällig, daß es 2 komplett unterschiedliche Konstruktionen gibt, nämlich das everse und inverse Auge.

Warum soll ein "perfekter Schöpfer" mittendrin den Bauplan ändern?

Zumal das inverse Auge der Wirbeltiere (also auch beim Menschen) zahlreiche Konstruktionsfehler aufweist: 

- Die lichtempfindlichen Zellen sind vom Lichteinfall abgewandt

- dafür sind die übertragenden Nervenfasern dem Licht zugewandt

- Die Linse besteht aus Zellmaterial, nicht aus verhärteten Sekret

Kurz: Mit einem eversen Auge könnte der Mensch besser sehen, es gäbe keinen blinden Fleck und gewisse Krankheiten wie Netzhautablösung oder grauer Star wären entweder seltener oder würden gar nicht vorkommen.

Fazit: Die "Krone der Schöpfung" wurde von einem echt dummen Schöpfer ausgestattet. Eben "Unintelligent Design".

Kommentar von Franz1957 ,

Mit "perfekt" führst Du nun einen zusätzlichen Begriff ein. Wozu? Intelligenz und Perfektion sind ganz unterschiedliche Begriffe, alle beide zudem alles andere als leicht zu definieren. Ich interessiere mich hier nur für den, der Bestandteil Deiner Antwort war. Auch Schwächen oder "Fehler", falls man sie als solche identifizieren zu können meint, sind kein zwingender Indikator für Dummheit. Sie sind in der Technik oft genug das Resultat von Optimierungsprozessen unter konkurrierenden Kriterien, bei denen es nicht ohne Kompromisse geht. Dummheit wiederum ist noch ein zusätzlicher Begriff, und nicht einfach nur ein anderes Wort für Nicht-Intelligenz, als ob es nicht auch hochintelligente Dummköpfe gäbe. Komplett unterschiedliche Konstruktionen gibt es in der Technik für vielerlei Aufgaben. Es gibt Autos, bei denen der Motor vorne sitzt und solche, wo er hinten sitzt. Welche von beiden Bauweisen ist nun ein Konstruktionsfehler, unintelligent oder dumm? Schwächen wie Vorteile haben sie alle beide. So wie auch Benzin und Diesel, Schiene und Straße, Gleichstrom und Wechselstrom, Unix und Windows, Wirbeltierauge und Cephalopodenauge. Was ich ohne blinden Fleck besser sähe, habe ich übrigens noch nicht herausgefunden. Weißt Du es?

Kommentar von Mark1616 ,


Sie sind in der Technik oft genug das Resultat von Optimierungsprozessen unter konkurrierenden Kriterien, bei denen es nicht ohne Kompromisse geht.

Wenn Gott durch solche Prozesse eingeschränkt wird ist er nicht allmächtig und somit ist die Bibel falsch.


Es gibt Autos, bei denen der Motor vorne sitzt und solche, wo er hinten sitzt.

Und es gibt zwei Arten von Augen, die beide funktionieren. Es gibt aber auch den Blinddarm, von dem du keinen Nutzen hast, der dich aber töten wird sobald er entzündet ist. Stell dich nicht dümmer als du bist, du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Um bei deiner Autoanalogie zu bleiben: Wie viel Sinn würde es machen, wenn man ein Gerät im Motor eines Autos hat, dass außer dem zufälligen Zerstören des Motors keinerlei wietere Funktion besitzt?


Was ich ohne blinden Fleck besser sähe, habe ich übrigens noch nicht herausgefunden.

Es ist völlig irrelevant was du kannst oder nicht kannst. Fakt ist, dass der blinde Fleck ein massiver Konstruktionsfehler ist.

Würdest du eine Kamera benutzen, die einen blinden Fleck auf dem aufgenommenen Bild produziert?!

Kommentar von Franz1957 ,

Wenn Gott durch solche Prozesse eingeschränkt wird ist er nicht allmächtig und somit ist die Bibel falsch.

Vielleicht, nur sind das wieder zusätzliche Begriffe und ein Themenschwenk. Interessiert mich hier nicht.

Es gibt aber auch den Blinddarm, von dem du keinen Nutzen hast, der dich aber töten wird sobald er entzündet ist.

Doch, der kann mir von großem Nutzen sein, wenn ich nicht gerade zufällig in einer der Wohlstandszonen dieses Planeten lebe, in denen für Müllabfuhr, sauberes Trinkwasser und Lebensmittelhygiene gesorgt ist.

http://www.spektrum.de/frage/hat-der-blinddarm-eine-funktion/1322729

https://en.wikipedia.org/wiki/Appendix_(anatomy)#Functions

Stell dich nicht dümmer als du bist, du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Wer Äpfel mit Birnen nicht vergleicht, der kann nicht herausfinden, daß und wodurch sie sich voneinander unterscheiden. Er ist dazu verurteilt, sie miteinander zu verwechseln. Wieso diese Redensart trotz ihrer offensichtlichen Inhaltsleere so oft gebraucht wird, wüßte ich gern. Vielleicht wird hier "vergleichen" mit "gleichsetzen" verwechselt?

Es ist völlig irrelevant was du kannst oder nicht kannst. Fakt ist, dass der blinde Fleck ein massiver Konstruktionsfehler ist.

Umgekehrt: Was ich mit dem Auge kann oder nicht kann ist das einzige, was relevant ist, wenn ich seine Konstruktion bewerte.

Würdest du eine Kamera benutzen, die einen blinden Fleck auf dem aufgenommenen Bild produziert?!

Hier verwechselst Du Äpfel mit Birnen. Man muß sie vergleichen, um die Unterschiede zu sehen. Das Auge ist keine Kamera, und wir machen keine Fotos damit. Diese Verwechslung entspringt wohl letztlich der Idee von dem kleinen Mann im Kopf, der sich die Fotos vorführen läßt. (Und dabei vielleicht auch Popcorn futtert und sich über die schlechte Bildqualität beschwert.)

https://en.wikipedia.org/wiki/Homunculus_argument

Das Auge ist Teil eines dynamischen visuellen Systems und speist dieses mit einem kontinuierlichen Strom von Bildern, die nicht nur einen blinden Fleck haben, sondern größtenteils ziemlich verschwommen sind und nur in der Mitte einen kleinen scharfen Bereich haben. Es arbeitet dabei mit rasch wechselnden Blickrichtungen und Brennweiten und, da wir zwei Augen haben und zudem mobil sind, aus unterschiedlichen Perspektiven. Gemeinsam mit anderen Teilen des Nervensystems aktualisiert das visuelle System mit diesem Datenstrom, ununterbrochen das mentale Modell unserer Umgebung und ihrer Objekte. Dieses System ziehe ich, um sehen und handeln zu können, jeder Kamera vor.

Antwort
von Karl37, 54

Was sind denn das für Menschen in deinem Umfeld, die du als Kreationisten bezeichnest?

Kreationismus, vom lat. creatio = Schöpfung ist heute eine abfällige negative Bezeichnung, die meist keinesfalls stets den Kern der Sache beschreibt.

Es ist nur eine Minderheit von Menschen, die z.B. das AT und hier besonders Moses wörtlich nehmen.

Kreation und Evolution sind keine Widersprüche, das übersehen meistens die Kleingeister. Daher kann es auch keine "guten Argumente für die Evolution" geben. Da wir heute noch nicht wissen, wie einmal Leben entstand, kann es gegen die Meinung hier habe ein Gott mitgewirkt, keine Gegenargumente vorbringen.

Kommentar von SturerEsel ,

Da wir heute noch nicht wissen, wie einmal Leben entstand, kann es gegen die Meinung hier habe ein Gott mitgewirkt, keine Gegenargumente vorbringen.

Doch, wir haben Vorstellungen und Theorien. Die liefere ich dir gern, wenn im Gegenzug ein beweisbarer Beleg von dir kommt, dass ein Gott für alles Leben verantwortlich ist.

Kommentar von Mark1616 ,

Da wir heute noch nicht wissen, wie einmal Leben entstand, kann es gegen die Meinung hier habe ein Gott mitgewirkt, keine Gegenargumente
vorbringen.

Ersetze "Gott" durch "fliegendes Spagetthimonster", denn gegen dessen Existenz hast du auch keinerlei Beweise. Macht deine Behauptung immer noch Sinn?

Kommentar von Karl37 ,

Ich brauche doch keine Beweise.

Egal, welche Bezeichnung du wählst, ich habe keine stichhaltigen Gegenargumente. Wie es einer Materie plötzlich gelingt sich selbst zu reproduzieren, kann mir Niemand, nicht einmal mit einer Arbeitshypothese, logisch darlegen.

Warum akzeptiert ein Atheist nicht die vorhandenen Wissenslücken? Ist das nicht eine Zeichen dümmlicher Selbstüberschätzung?

Kommentar von Mark1616 ,

Warum akzeptiert ein Atheist nicht die vorhandenen Wissenslücken? Ist das nicht eine Zeichen dümmlicher Selbstüberschätzung?

Warum haben die Ärzte vor 2000 Jahren nicht die vorhandenen Wissenslücken akzeptiert? Du sagst damit praktisch, dass wir uns niemals weiterentwickeln sollten, denn es wird immer irgendetwas geben was wir nicht wissen.

Ist das nicht ein Zeichen von dümmlicher... Dümmlichkeit?

Kommentar von SlowPhil ,

Das sind zwei vollkommen verschiedene Ebenen. Wenn ein Schriftsteller einen Roman über ein ganzes Universum schreibt, kann alles komplett stimmig und intern jede Einzelheit innernatürlich und ohne das Zutun eines Schöpfers erklärbar sein - obwohl alles zugleich Werk eines Schriftstellers ist.

Der Vergleich gilt natürlich nur mutatis mutandis, denn ein Mensch, der einen Roman verfasst, ist nicht Gott, und eine Romanfigur entwickelt - außerhalb der Literatur - kein Eigenleben.

Antwort
von ThomasJNewton, 41

Ein Gläubiger wird erst dann erglühen, wenn es ihm jemand sagt.

Farben kann er dann nicht mehr sehen, aber Feinde.

Was soll dein romantisches Geblabber?

Antwort
von JonasG91, 85

Warum schließt du in deiner Fragestellung Proargumente für den Kreationismus aus? Wenn du doch selber (scheinbar) keine guten Argumente für die Evolution hast?

Kommentar von Belruh ,

Mir sind die Argumente ausgegangen, da die Kreationisten alles blocken, was man ihnen an Beweisen liefert.

Kommentar von Daoga ,

Mit Leuten, die nur blocken und blind durch die Welt laufen, kann man eh nicht diskutieren. Diese Zeit kannst Du an bessere Dinge verwenden.

Kommentar von JonasG91 ,

Hm, wenn dir also die Argumente ausgehen, warum bist du der Überzeugung das du Recht hast?

Wenn mich jemand Fragen würde warum ist Opel das beste Auto auf der Welt? Und warum ist Audi schlechter?

Vielleicht gibt es andere Ansichten ;)

Kommentar von SlowPhil ,

Er hat sich nicht sehr geschickt ausgedrückt. Ihm gehen nicht schlechthin die Argumente aus, sondern die Argumente, die Kreationisten nicht einfach aus Daffke überhören.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du willst es einfach nicht verstehen.

Deine argumentative Raffinesse ist so etwa die eines Achtjährigen.
Eines "durchschnittlichen" Achtjährigen.

Kommentar von SturerEsel ,

Welche Argumente gibt es denn für den Kreationismus?

Damit meine ich Belege, die ein evtl. minder begabter, halbwegs intelligenter Mensch nicht innerhalb von 15 Sekunden in den Luft zerreißen kann.

Kommentar von SlowPhil ,

Warum schließt du in deiner Fragestellung Proargumente für den Kreationismus aus?

Tut er nicht. Die zu bringen ist aber der Job eines intelligenten Kreationisten, nicht seiner.

Als ich auf Redaktion Zukunftsdialog mal pro Relativitätstheorie argumentiert habe, meinte ein Diskussionsgegner, das sei falsch, und ich solle selbst herausfinden, warum.
Das sind die Richtigen! Zu faul zum Argumentieren, erwartend, dass ich meine eigenen Argumente zu widerlegen versuche. Das kann er sich dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint!
Um nicht falsch verstanden zu werden, natürlich klopfe ich meine Argumente auf Fehler und Unstimmigkeiten ab, damit sie wasserdicht sind. Aber einem GDRT, der dazu noch ein fauler Sack ist, Arbeit abzunehmen, das ist eindeutig zu viel verlangt.

Wenn du doch selber (scheinbar) keine guten Argumente für die Evolution hast?

Er hat nicht keine guten, sondern keine, die nicht von den Kreationisten mit einer Handbewegung vom Tisch gewischt werden, unabhängig von deren Qualität. 

Kommentar von JonasG91 ,

Tut er nicht? Wo schließt er denn pro-kreation ein??

-> "Gute Argumente für die Evolution, gegen den Kreationismus?"

Mein Grundsätzliches Problem mit der Evolution ist, wie aus NICHTS etwas entstehen kann und wie aus lebloser Materie lebewesen entstehen können?!

Was ist mit dem Energieerhaltungssatz? Wie ist die Energie entstanden? Was war vor dem Urknall?

Das Materie oder Lebewesen sich verändern oder mutieren ist durchaus plausiebel und nachvollziehbar. Jedoch ist für mich für "die Entstehung" von Energie/Materie und Leben die Kreation/Schöpfung die plausibelste Erklärung. Wenn auch nicht die angenehmste für das heutzutage egozentrische denken und  die weitverbreitete scheiß-egaleinstellung denn da passt der Glaube an ein höheres Wesen/Schöpfergott unvorstellbar.

Kommentar von marty55 ,

>Mein Grundsätzliches Problem mit der Evolution ist, wie aus NICHTS etwas entstehen kann und wie aus lebloser Materie lebewesen entstehen können?! <

Darum geht es bei Evolution nicht. Die Entstehung des ersten Lebewesens ist gar nicht Teil der Evolutionstheorie. Evolution ist die Entwicklung von Arten durch natürliche Selektion. Ganz einfach: Variationen führen zu verändertem Erscheinungsbild, und bessere Überlebenschancen sorgen dafür dass sich die Variante durchsetzt. Ist doch gar nicht so schwierig?

Was vor dem Urknall war weiß keiner und auch Darwin wusste es nicht. Daher hat er auch nichts darüber geschrieben. Wie die Energie und die Masse entstanden ist auch nicht. Und der Energieerhaltungssatz gilt zwar in unserem Universum, aber nicht bevor es überhaupt da war und auch das hat nichts mit Evolution zu tun.

 

 

Kommentar von SlowPhil ,

Tut er nicht? Wo schließt er denn pro-kreation ein??

  1. Nirgends. Du hast aber gefragt: »Warum schließt du in deiner Fragestellung Proargumente für den Kreationismus aus?« Das hat er auch nicht getan. Jedem ist es freigestellt, Argumente gegen den Kreationismus oder auch dafür zu liefern.
  2. Der FS hat nicht nach Argumenten gegen die Kreation, sondern gegen den Kreationismus gefragt. Dieser besteht aber nicht allein im Glauben an Gott als Schöpfer, sondern an die Konstanz der Arten und ein mehr oder weniger »naives« Bild von dieser Erschaffung der Welt durch Gott.

Mein Grundsätzliches Problem mit der Evolution ist, wie aus NICHTS etwas entstehen kann und wie aus lebloser Materie lebewesen entstehen können?!

Die Evolutionstheorie beschreibt nicht die Entstehung der Welt aus nichts. Auch die mutmaßliche Entstehung des Lebens gehört nicht eigentlich zur Evolutionstheorie. Diese beschreibt die Veränderung und Aufspaltung von Arten (und anderen Taxa) unter dem Einfluss von Mutation und Selektion, etwas, was wir andauernd beobachten, wenngleich am ehesten bei Bakterien, da die eine kurze Generationenfolge haben.

Jedoch ist für mich für "die Entstehung" von Energie/Materie und Leben die Kreation/Schöpfung die plausibelste Erklärung.

Das ist genau die schlechte Theologie, die ich schon vor meiner Antwort kritisiert habe: Erschaffung durch Gott als Alternative zu einer natürlichen Beschreibung seiner Entstehung.

Wenn auch nicht die angenehmste für das heutzutage egozentrische denken…

Da kommen wir auf eine vollkommen andere Ebene: »Wir brauchen Religion, um nicht egozentrisch zu sein.«

Auch falsch, und zwar in beiden Richtungen.

Religiöse Menschen sind nicht weniger egozentrisch, als wenn sie nicht religiös wären - sie nehmen nur zusätzlich noch Gott in Beschlag. Gut, man macht sich nicht selbst gleich zum Gott, aber das wäre atheistisch auch absurd, da ein Atheist ja nicht an die Existenz von Göttern glaubt. Ich sag' nur: Al Bagdadi.

Atheisten oder Agnostiker sind nicht unbedingt egozentrisch oder gar egoistisch. Wenn ein Atheist selbstlos handelt, kann man ihm schon mal nicht unterstellen, dies gleichsam aus den falschen Gründen zu tun, etwa, weil ihm Gott das befohlen hat oder er darauf spekuliert, bei seinem Schöpfer uns späteren Richter Punkte sammeln zu können.

Kommentar von JonasG91 ,

Ja schon richtig, dass sich die Theorie der Evolution auf die Entwicklung der Lebewesen bezieht.

Trotzdem gilt, wenn man einen Schöpfergott ausschließt muss man davon ausgehen, dass aus nichts etwas entstehen kann oder dass eben schon immer Materie vorhanden war. Das selbe gilt für die erste Lebewesen. Das entzieht sich meinem Glaubensvermögen.

Wenn wir die parallele zum Menschen ziehen, der ja auch schon einiges tolles entwickelt hat. Und schauen wir uns hier mal das Automobil an. Im Grunde, wenn wir hier auch versuchen den Schöpfer/Entwickler wegzuerklären. Bzw. im Sinne der Evolution zu Beschreiben müsste man sagen zuerst war das erste Auto angetrieben von einer Dampfmaschine. Wie es entstanden ist weiß keiner, aber es ist auszuschließen, dass es vom Menschen konstruiert wurde... Gut das mit der Mutation funktioniert leider nicht selbstständig, beim Auto :D

Aber mir geht es darum, dass das Auto eben niemals von alleine entstehen würde. Selbst in 100milliarden Jahren nicht. Und selbst wenn alle Einzelteile eines Autos nebeneinanderliegen würden. Würde sich die Einzelteile des Autos niemals zusammensetzen.

Wie viel komplexer und Universum, die Sterne, die Position der Erde und der Sonne, unsere Atmosphäre usw. minimale Veränderungen würden ein Leben auf der Erde unmöglich machen. Überhaupt die Bildung von organischen Lebewesen oder eine Fehlpositionierung eines Organs im ersten Lebewesen würde wiederum würde das Leben verhindern.

Es gibt ja auch das schöne Beispiel mit dem Affen an der Tastatur. Um zu Beschreiben, dass bei unendlich Möglichkeiten durch Zufall und Zeit sich irgendwann die richtige Kombination ergibt.

Wenn man nämlich ein Affen vor die Tastatur setzt und ihn einfach drauf rumhämmern entsteht zuerst ein riesiger Buchstabensalat. Wenn man dieses Experiment aber erweitert und dem Affen 100milliarden Lebensjahre gibt, entsteht irgendwann ein Wort, dann ein zusammenhängender Satz und sogar irgendwann ein vollständiges Buch. Da die Wahrscheinlichkeit immer geringer wird muss man nur die Zeit ausdehnen, damit es Funktioniert. Wobei ich selbst hier ein geschriebenes Buch in keiner Relation zur Schöpfung sehe.

Aber...selbst wenn, wer ist dieser Affe, der all die Buchstaben eintippt??

Kommentar von marty55 ,

>Trotzdem gilt, wenn man einen Schöpfergott ausschließt muss man davon ausgehen, dass aus nichts etwas entstehen kann oder dass eben schon immer Materie vorhanden war. Das selbe gilt für die erste Lebewesen. .<

Wieso muss man einen Schöpfer ausschließen wenn man an die Evolution glaubt?  Ein Gott ist wissenschaftlich nicht fassbar und damit auch nicht Teil einer wissenschaftlichen Theorie. Evolution findet ganz offensichtlich statt, egal ob es einen Schöpfer gibt oder auch nicht. Wer heute noch annimmt dass die Tierarten so wie sie heute sind von Gott geschaffen wurden und sich seither nicht verändert haben, der ist in seinem Denken nicht frei und das ist doch wohl Voraussetzung für einen von Gott geschaffenen mit freiem Willen ausgestatteten Menschen.

Kommentar von marty55 ,

Und es geht bei der Evolution nicht darum ob aus nichts etwas entstehen kann, sondern ob aus etwas anderes entstehen kann. Ich kann doch ein Haus umbauen! ein blaues  Huhn kann doch ein
grünes Küken oder ein größeres oder kleineres Küken bekommen?

Es gibt kaum zwei Menschen die gleich sind, nicht mal Zwillinge! Nimm mal nur die amerikanische Geschichte, da sind die Europäer eingewandert und verdrängen nun seit ein paar hundert Jahren die Indianer. Wie kommt das? Das sind doch alles Menschen, wieso dominiert da eine Bevölkerungsgruppe eine andere? Weil die Menschen unterschiedlich sind und diese Eigenschaften auch vererben. diese unterschiedlichen Gruppen haben sich seit 10000 Jahren auseinanderentwickelt, in denen sie durch den Atlantischen Ozean getrennt lebten. Die einen in Amerika, wo sie gemütlich von der Natur gelebt haben, die anderen in Europa mit Hunger Kriegen und so weiter. Das kannst du überall in der Natur beobachten, so lange du deine Augen nicht fest zumachst!

Antwort
von valvaris, 80

Nein, denn Glaube, in welchen man sich versteift, ist ein prima Mittel, um gegen Argumente taub zu werden.

Siehst du massenhaft jeden Montag in Dresden. Da glauben die Leute echt, sie tun was gutes, wenn sie in Massen spatzieren gehn.

Kommentar von Belruh ,

Dies ist mir durchaus bewusst mit dem Glauben. Aber ich möchte Argumente, bei denen die Kreationisten sich selbst widerlegen.

Kommentar von Belruh ,

Also wenn sie versuchen das Argument zu widerlegen.

Kommentar von valvaris ,

Dann kannst du sie mal fragen, ob sie glauben, dass ihr Schöpfer ein bösartiges Kind ist, was tierische Freude dran hat, zuzusehen, wie die Schöpfung (die Menschen) sich grade selbst wieder zerlegt und auf Destruktion hinarbeitet.

Kommentar von JonasG91 ,

Wenn es wirklich einen Gott gibt, hätte nicht ein einziger Mensch es verdient zu Leben, da wir alle gegen seine Gesetze verstoßen haben. Und das auch jeden Tag tun. Die Einen mehr die Andern weniger

Außerdem haben Menschen ihren eigenen freien Willen deshalb kann man sich auch gegen Gott entscheiden und genau können sich Menschen dazu entscheiden Krieg zu führen, andere Menschen auszurauben zu misshandeln und umzubringen. Sonst hätte sich Gott auch Roboter programieren können, die immer das tun was er will.

Dass Gott nicht will, dass wir töten steht schon in den 10 Geboten. Aber dass Menschen sich daran nicht halten ist eben nicht Gott verschuldet..der Mensch allein ist dafür verantwortlich.

Wenn ich jemanden umbringe, gibt auch niemand meinem Vater die schuld er hätte mich nicht richtig erzogen oder warum er denn zulasse dass ich Menschen umbringe. ICH allein, DU allein, bist verantwourtlich für das was du tust.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Das wird nicht passieren, weil die Kreationisten in solch einem Fall dann einfach ihre ganz eigene Logik anwenden und dagegen kommt echte Logik nicht an.

Glaube kann Berge versetzen, weil er einfach alle Naturgesetze ignoriert. Und wenn das dann nicht klappt, dann hat Gott das eben so nicht gewollt.

Und schon stehst Du da wie Pik-D00f.

Lass es ein. Du kannst nur verlieren.

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