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Grundschulwahl - ist man an die Schule des Wohnorts gebunden?

gefragt von Claudine74Claudine74 am 20.01.2009 um 15:58 Uhr

Etwas früh stell ich die Frage-wirklich akut wird es erst in 4,5 Jahren... aber-wir wohnen in einem Vorort, dessen Grundschule einen sehr schlechten Ruf hat. Die Grundschule des Nachbarorts, auf die ich auch gegangen bin, hat einen sehr guten Ruf. Ich möchte, dass mein Kind auf diese Schule kommt.

Ich weiß von meinen Eltern, dass es damals bei mir ein riesen Heckmeck war, dass ich auf die Schule kam (meine Eltern wohnten damals, wo wie heute wohnen) und nur ein Auge zugedrückt wurde, weil mein Opa pflegebedürftig und im Nachbarort (dem mit der guten Grundschule) wohnhaft war.

Ist das heute immer noch so oder kann ich inzwischen frei wählen, auf welche Grundschule mein Kind gehen soll. Was muss ich im Vorfeld klären und tun, damit mein Kind in der Nachbarort-Schule eingeschult wird??

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage (ist etwas wirr gestellt) und habt gute Antworten für mich!

Schon jetzt vielen Dank

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schule x 23.248 grundschule x 184 wohnort x 64 wahlmoeglilchkeiten x 1

Husband
beantwortet von Husband am 20. Januar 2009 16:02
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Bis 2007 wurde die Grundschule per Zuweisung bestimmt. Seitdem konkurrieren die Schulen um die Schüler, weil die Eltern die freie Auswahl haben.

Anmeldungen werden aber erst ca. am Jahresanfang für das neue Schuljahr im Sommer vorgenommen, also hast Du noch viel Zeit. Das mit dem Kindergarten ist eiliger ;-)

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:07

Danke für Deine Antwort!

Kindergarten ist schon in trockenen Tüchern, da geht in 2 Wochen die Eingewöhnung los :o))

Kommentar von Anie1977 am 20. Januar 2009 16:44

Rein aus Interesse: In welchem Bundesland wohnst du? Und: Gibt es da keine "Ghettobildung". In Ba-Wü ist das immer im Gespräch, aber man hat davor anscheinend Angst.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:49

Ich komme aus BaWü-und hab nun etwas Angst, dass Du Recht hast und die Grundschule doch zugewiesen wird...


Milwa
beantwortet von Milwa am 20. Januar 2009 16:07
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Meine eine Nichte ist nicht am Wohnort zur Grundschule gegangen. Freundinnenbesuch war immer mit Fahrerei verbunden. Da können 4 Jahre ganz schön lang werden.

Die jüngere Schwester wurde dann im Wohnort eingeschult und sagt nachmittags nur zu ihrer Mama "ich gehe zu..." - und weg ist sie.

Meine Kinder sind nicht in unserem Wohnort in den KiGa gegangen und hatten bei der Einschulung so gut wie keine Freunde hier. Das würde ich heute anders machen und habe daraus gelernt.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:27

Danke für Deine Antwort!

Wie gesagt, wir wohnen quasi auf der Ortsgrenze zwischen den beiden Orten, in denen die Schulen liegen, also sind die Wege auch in etwa gleich. Sonst würde ich mir keine Gedanken machen und den Lütten in die Schule am Ort geben-finde es auch wichtig, dass die Kinder ihre Freunde auch selbst ohne Mama-Taxi erreichen können-aber das ist wie gesagt bei beiden Schulen gewährleistet. Nun muss ich eben auch noch schauen, wie das mit den Kindergartenfreunden wird und wo die so eingeschult werden..


anonym
beantwortet von Anie1977 am 20. Januar 2009 16:04
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Ihr seit immernoch an die ortsansässige Grundschule gebunden. Außer ihr habt einen triftigen Grund z.B. dass das Kind den ganzen Tag im Nachbarort bei Oma versorgt wird, da ihr beide arbeiten müsst und so die Fahrerei ein Problem darstellen würde. ABER: Meist ist doch der schlechte Ruf nur mit Lehrern verbunden, die dort unterrichten. Das wird sich seit damals geändert haben und in 4,5 Jahren wieder ganz anders sein! (Oder ist das Schulgebäude etwas asbestverseucht?) :-) Außerdem ist es für ein Kind wichtig, die sozialen Kontakte des Kindergartens weiter auszubauen und das bedeutet auch im Ort in die Schule zu gehen! Oft haben nur die Eltern ein Problem mit den Lehrern und die Kinder finden die Lehrer gut. Man sollte es die Kinder auf keinen merken lassen, wenn man sich sorgt, das verunsichert sie nur. Was aber für euch spricht, dass ihr euch Gedanken macht. Schlechte Lehrer bzw. Noten kann ein Kind überall bekommen auch im Nachbarort. Also nicht auf die Gerüchte frustrierter Eltern hören, deren Kinder es nicht aufs "Gümminasium" geschafft haben Kinder gehen ihren Weg.

Kommentar von Simple_avatar2smallMilwa am 20. Januar 2009 16:08

man ist nicht gebunden ! Nicht hier in Niedersachsen.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:09

Vielen vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!!

Nein, das Haus ist m.W. nicht asbestverseucht ;o).

Hast Recht, ich muss mir da auf jeden Fall nochmal ein eigenes Bild machen. Wollte nur vorab schonmal Infos haben, nicht dass es dann in 3 Jahren heißt: "Es wäre schon nach Ihren Wünschen gegangen, Sie hätten sich eben früher kümmern müssen"


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 20. Januar 2009 16:02
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Man kann wählen. Aber nur die Schule am Wohnort ist auch verpflichtet, das Kind aufzunehmen. Andere Schulen können ablehnen, z.B. wenn sie schon zu viele Kinder haben.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:06

Danke für die Antwort!


wj2000
beantwortet von wj2000 am 20. Januar 2009 16:00
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nein, man kann da hingehen, wo man möchte.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:03

Danke für Deine Antwort!


anonym
beantwortet von Moritz111 am 20. Januar 2009 16:00
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Grundsätzlich ist die Schule heutzutage frei wählbar. Aber ich finde es bedenklich, dass du nicht viel lieber versucht herauszufinden woran es in der Schule hapert und daran arbeitest, dass das aufhört. Für Grundschulkinder ist es immer schöner Schulkameraden in der Nähe zu haben.

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:03

Wir wohnen quasi an der Grenze vom einen zum anderen Ort - da ist es genauso weit zu den Klassenkameraden der einen - wie der anderen Grundschule - die könnte das Kind so oder so per Rad oder Fuss erreichen.

Finde es auch wichtig, dass die Freunde in der Nähe sind.

Werde natürlich auch noch vorher die beiden Schulen genau unter die Lupe nehmen - vielleicht ist mein Urteil auch falsch...

Danke für Deine Antwort!

Kommentar von Simple_avatar2smallKeksKiind am 20. Januar 2009 16:03

jaa, davon kann ich ein lied singen ... schulfreunde in der nähe, ich war weiter weg bei ner Grundschule und da wars schon doof, da konnte man sich nich ganz so oft sich treffen weil die weiterweg wohnen die anderen von der schule. und wenn das kind krank ist ist das auch schlecht das se nich ma grad zu ner freundin kann und nach Hausaufgabe und so fragen

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:06

Wie gesagt, die Grundschulen liegen von unserem Wohnort beide ca. 7 Minuten mit dem Rad entfernt. Deshalb wohnen die potentiellen Freunde dann auch in erreichbarer Nähe!


anonym
beantwortet von merle1611 am 20. Januar 2009 15:59
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es kann eine andere grundschule gewählt werden.aber früh genug anmelden

Kommentar von Simple_avatar4smallClaudine74 am 20. Januar 2009 16:03

Danke für die Antwort!

Ist früh genug dann schon jetzt oder wie viele Jahre vor Schulantritt muss man das regeln?

Kommentar von Anie1977 am 20. Januar 2009 16:06

In Baden-Württemberg gilt das nur für die weiterführenden Schulen. Man bekommt eine Benachrichtigung für die ärztliche Untersuchung beim Gesundheitsamt. Nur für Privatschulen muss man sich vormerken lassen.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 21. Januar 2009 14:06
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Blätter' mal durch die aktuelle ELTERN 02/09, S.12 da stehen ein paar Infos...


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