Frage von Bergstiefel 23.10.2012

Farbfilter an Taschenlampe

  • Hilfreichste Antwort von Commodore64 24.10.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da gibt es mehrere Gründe, auch die Bahnhofsvorsteher hatten fast die selben Lampen.

    Man kann damit signalisieren. Rot zum anhalten, Grün zum weiter fahren. Nachts dienen die bei Soldaten dazu Freund/Feind zu unterscheiden. Latscht ein Soldat nachts auf eine Stellung zu, wird der mit farbigem Licht angeblinkt, z.B. Rot-Grün. Daraufhin muß er mit seiner eigenen Lampe einen vorher vereinbarten Code zurückblinken, z.B. Grün-Grün-Rot. Anzahl des Blinkens und Farben sind fest vorgeschrieben und wechseln täglich. Kennt der "Fremde" den Code nicht, wird geschossen. Das funktioniert wie eine "Parole", nur lautlos.

    Weißes Licht wird im dunkeln sehr gut auf große Entfernungen gesehen. Muß ein Soldat im Feld nachts eine Landkarte lesen, benutzt er rotes oder grünes Licht, das ist nicht so gut aus der Entfernung sichtbar und er kann trotzdem die Karte lesen. Auch kann man damit unauffälliger den Weg leuchten.

    Die Militärischen Lampen unterscheiden sich in einem kleinen Detail von den Zivilen, bei den Militärischen kann man die Farbscheiben auch gleichzeitig übereinander von einer Seite aus schieben, bei den Zivilen nur von gegenüberliegenden Seiten und die Stoßen dann zusammen, lassen sich nicht gleichzeitig benutzen. Mit den Militärischen kann man so nämlich auch "schwarz" erzeugen, der rote Filter lässt ja nur rotes Licht durch und kein Grünes, beide Filter zusammen filtern also alles Licht. Damit kann man den zweiten Filter benutzen um die Lampe abzuschatten, also nur einen Rest der anderen Farbscheibe oder vom weißen Licht stehen zu lassen.

    Die Form der Lampen kommt durch die Form der Batterien, den sogenannten Taschenlampenbatterien, heute nur noch als "4,5V" oder "Flachbatterie" bekannt. Runde STablampen wie sie heute üblich sind wurden erst später erfunden.

  • Antwort von HektorPedo 23.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Rotlicht blendet weit weniger als weißes Licht. Wenn man nachts Karten und Instrumente beleuchtet, sinkt die "Nachtsichtfähigkeit" des menschlichen Auges viel weniger. Die Pupille bleibt weiterhin relativ weit geöffnet, so dass man sich nicht wieder erneut an die Dunkelheit anpassen muss.

  • Antwort von opperator 23.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    zum einen als ampelfunktion ohne gelb :) für fahrzeugkontrolle und eine schwarze blende mit schlitz als sogenannte tarnbeleuchtung , also gaaanz wenig licht , um beim gegner nicht aufzufallen .-lg.

  • Antwort von ichsagemal 06.11.2012

    Wir benutzen Infrarot-Filter für unsere Taschenlampen. So kann man Nachtsichtgeräte einfach tunen ;-) Das Licht der Lampe kann das menschliche Auge durch den IR-Filter nicht wahrnehmen - Du kann also Leuchten und alles sehen ... solange Du ein Nachtsichtgerät benutzt ;-) Hier kann man welche bekommen: http://www.nextorch.com/en/accessories/filters/RF/

  • Antwort von Cliff 24.10.2012

    Damit du im Ernstfall länger überleben kannst - dank der heutigen Technik (hochauflösende Wärmebildcamera) nützt es dir nicht mehr viel...

    Bei einer Übung damals hat einer in einigen Kilometern eine Zigartette geraucht (war sehr gut zu erkennen) - da gibt der Spruch "Rauchen kann tödlich sein" einen Sinn.

  • Antwort von derbas 23.10.2012

    Die sind dafür da, dass man verschiedene Signale geben kann bzw. Gegenstände oder Orte mit Rot-oder Grünlicht kennzeichnen kann. So wie beim Schiff - grüne Laterne rechts / Steuerbord rote links / Backbord

  • Antwort von bienle123 23.10.2012

    Die sond rot und grün und habend ie selbe Bedeutung wie die Verkehrsampeln.

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