Dornfortsatz vom Pferd gebrochen, spätere Folgen?

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3 Antworten

natürlich kann das noch spätere folgen haben.

es kommt darauf an, wobei es sie gebrochen hat und welche es waren. ab dem zweiten dornfortsatz der kruppe wäre es nicht relevant.

bei allem anderen wäre ich mehr als vorsichtig. röntgen wäre in dem fall das minimum. widerristbrüche oder brüche der dornfortsätze des rückens treten nur bei ausserordentlicher gewalteinwirkung wie z.b. schwerststürzen oder auch überschlagen beim steigen auf. ich würde an deiner stelle mal die fühler in richtung untugenden (wie steigen) ausstrecken und da GANZ detailliert nachfragen...

http://www.mallig.eduvinet.de/bio/pferd2.gif

darf ich dazu noch was anderes sagen? das PERFEKTE pferd gibt es nicht. man sollte eher ein pferd wählen, das einem auf den ersten blick nicht ganz so gut gefallen hat - denn da schaut man genauer hin, womit man "leben" kann und womit nicht.

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Bei der Beantwortung dieser Frage würde ich persönlich mich weder auf Vermutungen aus dem Internet noch auf Aussagen des Verkäufers verlassen, sondern das Pferd von einem Tierarzt meines Vertrauens untersuchen lassen.

Keiner aus dem Internet kennt die genaue Krankengeschichte des Pferdes, also kann man schon mal gar keine einigermaßen validen Aussagen machen. Und der Verkäufer wird dir das Pferd verkaufen wollen - da ist damit zu rechnen, dass er sowohl die Art der Verletzung als auch die Ursache, wie es dazu gekommen ist, herunterspielen wird.

Was ist das "perfekte" Pferd ? In der heutigen Zeit wird "perfekt" ja häufig am Preis festgemacht - ein günstiges (und scheinbar braves) Pferd reicht ja vielen schon für den Status "perfekt" aus.

Im Hinblick auf seinen Geldbeutel (bzw. in deinem Fall wohl eher auf den Geldbeutel deiner Eltern), sollte man aber bei aller "Verliebtheit" für ein Pferd nicht die Augen vor möglichen Gesundheitsschäden und der damit ebenfalls verbundenen finanziellen Belastungen verschließen.

Der Unterhalt für ein Pferd an sich ist schon teuer genug, da macht man sich nicht viel Freude, wenn man wissentlich ein "krankes" Pferd kauft.

Die finanziellen Rücklagen sind oftmals schneller aufgebraucht, wie man meint und meiner Meinung nach muss man sich die Sorgen und Nöte, die ein nicht ganz gesundes Tier mit sich bringen, nicht selber "ohne Not" auferlegen, sondern wirklich sorgfältig abwägen.

Da du laut deinen anderen Fragen ja auch erst 14 bist, obliegt diese Entscheidung ja dann auch deinen Eltern.

Diese sollten aber wirklich, sollte dieses Pferd in die engere Auswahl kommen, nicht versäumen, das Pferd gründlich vor dem Kauf untersuchen zu lassen - und auch abzuklären, wie es zu dieser Verletzung kam. Wie Ponyfliege schon schrieb, sollte evtl. Steigen dazu geführt haben und sich herausstellen, dass das Pferd eventuell ein Steiger ist, dann hast du nicht viel Freude mit dem Pferd, deine Eltern noch eine Sorge mehr und im Zweifelsfall auch noch mal weitere Kosten, wenn sie versuchen wollen, sollte diese Unart vorhanden sein, diese "korrigieren" zu lassen.

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Das hängt von der Lokalisation der betroffenen Dornfortsätze und vom Heilungsverlauf bzw.-erfolg ab. Ohne eine tierärztlich Begutachtung kann man dazu eigentlich gar nichts sagen.

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