Frage von kugel 29.12.2012

Dinge, die man ewig aufbewahrt, weil man sie "irgendwann" nochmal gebrauchen könnte...

  • Hilfreichste Antwort von ErnstWilkinson 29.12.2012
    28 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo.... ich verstehe dich gut. Ich bin zu einem WEGWERFER geworden.... Materielles , was mir nicht jeden Tag Freude macht, wenn ich es sehe kommt weg!!!! Ich habe 2005 meine Mutter verloren und sie war eine Sammlerin... und sie liebte es auch, das alles zu haben.... war auch oft praktisch, keine Frage,denn wer mal ´was brauchte, meine Mutter hatte es! Aber ich bin noch immer dabei ihre Habseligkeiten zu entsorgen und bei jedem Teil höre ich noch immer ihre Stimme; "Das kann man nicht wegwerfen.... das ist toll...." und bei jedem Teil zerreißt es mir das Herz, ich habe das Gefühl sie dreht sich noch immer im Grabe.... aber wir haben ein Haus, mit 400qm, 3 Garagen, vollunterkellert, ausgebautem Dachboden, Riesengarten und Schuppen.... alles war voll bis unters Dach!!! 2Riesencontainer habe ich schon befüllt, solche, aus denen man eine Wohnung machen könnte, so groß waren die....Ich habe noch verheulte Augen von den ganzen Abschieden, dem Wegwerschmerz, aber auch von der Wut, die sich entwickelte. Ich habe nur gedacht: DAS tue ich MEINEN Kindern nicht an!!! Ich habe mich mit ihnen schon zusammen gesetzt und erklärt: "Wenn ich mal sterbe, dann könnt ihr ALLES wegwerfen, ohne Angst, es könnte mir wehtun, wenn ich es wüßte, denn an NICHTS außer euch lag mein Herz...und außer Papa, wenn der mich überlebt, den liebe ich, den müsst ihr behalten! ;P" Ich versuche nur zu behalten, was gebraucht wird ... und fühle mich frei und ungebunden. :D

  • Antwort von Virginia47 29.12.2012
    64 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Kugel in Not,

    ich verstehe dich nur zu gut, weil es mir ebenso ergeht: Ich kann mich auch nicht so schnell von überflüssigen Dingen trennen. Und ich gebe nicht gern Geld für Neues aus.

    Aber Ich hatte auch mal das Problem mit der Kleidung.

    In der Annahme, dass ich nicht wieder schlanker würde, habe ich mich von meinen zu eng gewordenen Sachen zugunsten der Kleiderkammer getrennt. Es waren sogar noch ungetragene Stücken dabei. Und so hatte ich das Gefühl, eine gute Tat zu vollbringen.

    Durch einen Ernährungsumstellung nahm ich dann doch wieder ab. Und war traurig, dass ich die Sachen weggegeben hatte.

    Aber ich habe mir neue Sachen gekauft - auch als Belohnung für meine Disziplin.

    Und das gab mir auch wieder ein gutes Gefühl.

    Nicht dass ich in einen Kaufrausch verfiel. Aber ich war glücklich, dass ich was Gutes getan habe, und das ich mich belohnen konnte. Und ich hatte die Wirtschaft angekurbelt.

    Wo kämen wir denn da hin, wenn man immer nur die alten Sachen trägt oder gebraucht?

    Alles Gute

    Virginia

  • Antwort von xeinefragenochx 29.12.2012
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Kugel, ich habe mal ein buch darüber gelesen von einer Frau geschrieben; leider ist mir der Titel und ihr Name entfallen; also sie hat empfohlen alles , was man meint nicht mehr zu brauchen in einen Umzugskarton ( oder mehrere) zu stopfen und auf dem Dachboden zu verbannen. Nach einem Jahr " ansetzen" möchte man es wieder runterholen und nachschauen , was man wirklich davon vermisst hat. Wenn man nix davon vermisst hat , sollte man es echt entsorgen ( Altkleider,Spenden, Lädchen ) , wenn man das wirklich schafft , wirst du eine menge Proll los. Ich mache das immer genau jetzt so kurz vor Silvester und stelle mir vor : Neues Jahr , neues Glück , also weg mit dem alten Kram ! :-)) viel Spaß beim entrümpeln

  • Antwort von TimeosciIlator 30.12.2012
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da ich erstens in einem 1-Zimmerappartment hause und mich zweitens zu den "3xüberleg-bevor-wegschmeiß-Typen" zähle^^, ist diese Frage für mich besonders interessant. Gerade das Aufbewahren älterer Sachen ist für mich ein großes Problem. Nicht nur des Platzes wegen, sondern vor allem auch wegen des Wiederfindens. Mein Keller ist nämlich auch noch ultramäßig klein. Man muß zwangsläufig in die Höhe gehen, da sonst zu viel wertvoller Stauraum draufgeht. Um ein Teil irgendwann mal relativ schnell wiederfinden zu können, hilft nur eine Liste, auf der verzeichnet ist, in welchem nummerierten Karton sich das Teil befindet. Im ungünstigsten Fall muß dabei so gut wie der komplette Keller jedesmal leergeräumt werden :-)

    Grundsätzlich solltest Du nur das aufbewahren, bei dem Du überhaupt die Vermutung hast es noch mal brauchen zu können. In dem Fall machst Du ein Kreuz mit einem Edding drauf und bewahrst es im Keller auf. Solltest Du bei der nächsten Großaufräumaktion ein Teil mit einem Kreuz finden, machst Du ein zweites Kreuz daneben. Beim dritten Mal wandert es dann ohne zu überlegen in den Müll. Es hatte seine mehrfachen Chancen nicht nutzen können :-)

    Ach so - noch etwas sehr Wichtiges zum Schluss: Oft bewahrt man Sachen auf, von denen man nur ein kleines Teil in der Zukunft vielleicht verwenden würde. Zum Beispiel einen alten defekten CD-Player, von dem man vielleicht nur den Transformator mal nutzen würde. In diesem Fall am besten den Trafo ausbauen, seine technischen Daten dokumentieren und den kompletten Rest entsorgen.

  • Antwort von elizza 29.12.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Grüss Dich Kugel.

    Ja, ich denke, dieses Problem kennt Jeder!

    Ich persönlich mach es ja genau so, aber ich gebe gerade Kleider in die Berge, da kann man sie noch lange und gerne brauchen und ich mache auch ^noch was Gutes.

    Auch mit anderem Krimskarm, der sich so staut gibt es Möglichkeiten, wo man sie brauchen kann, ich gebe solche Sachen immer unserem Invalidenverein, der macht jedes Jahr zur Adventszeit einen Basar, wo er gerade so Souverniers, die man Jahre lang aufgestellt und abgestaubt hat, da räume ich immer auf und ruife diesen Verein an, wo ich selber auch Mitglied bin, die können immer sehr viel verkaufen und das Geld wird auch für Bedürftige ausgegeben, das macht es mir dann nicht soo schwer, es weg zu geben und wie ich schon sagte, es ist für einen guten Zweck!

    Es gibt ja auch Kleiderbörsen, die für Bedürftige arbeiten, wie z,B. die Caritas, die haben in meiner Nähe auch einen Verkauf, da können nur Bedürftige mit Ausweis einkaufen und das finde ich eine sehr gute Sache, so muss ich nichts mehr weg werfen, was man noch brauchen kann!

    Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr! L.G.Elizza

  • Antwort von bienemaus63 29.12.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Naja, eigentlich sagt man, was man 2 Jahre nicht angezogen hat, kann weg. Denn das zieht man nie wieder an. Bei Haushaltgegenstände ist es allerdings anders. diese Sachen könnte man schon etwas länger aufbewahren. Trotzdem muß man aufpassen, daß das nicht überhand nimmt. wir waren manchmal sehr froh, verschiedene Gegenstände aufgehoben zu haben, denn ab und zu waren sie sehr hilfreich. Liebe Grüße von bienemaus63

  • Antwort von Rheinflip 29.12.2012
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeden Monat einen Raum durchwühlen und entmisten:

    Alles, was nicht lebenswichtig (Feuerlöscher)ist,

    was nicht als Erinnerung (Bilder) in einen Bananenkarton passt

    und nicht gesetzlich aufbewahrt ( Quittungen, Steuer) werden muss,

    kann nach einem Jahr entsorgt bzw verkauft werden.

  • Antwort von Dusty44 29.12.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hihi, ich kenne das auch. Ich bin dann immer froh, wenn wir mal wieder umziehen, denn DANN kann ich mich auch von dem Plunder trennen.

    Ansonsten hilft vielleicht mal ein gemütlicher Nachmittag mit einer Freundin, die gnadenlos ist und die Dinge, die Du wirklich nicht mehr brauchst, weg wirfst? Dann musst Du aber hart zu Dir selbst sein ;-))))

  • Antwort von polditier 29.12.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich gebe gerne zu,das ich auch diesee Sammelleidenschaft habe und von meiner jüngsten Tochter noch Spielzeug aus den Kindertagen behalten habe. Das ist aber noch lange nicht alles. Wir haben bei unserem letzten Umzug gemerkt,was wir gesammelt haben und rigoros aussortiert. Das heisst,das ich schweren Herzens die Spielsachen und Bücher abgegeben habe und die Klamotten,die zu klein geworden sind,ebenfalls der Arbeiterwohlfahrt gespendet habe. Ansonsten wäre unser Keller zu klein gewesen und wir hätten uns immer wieder den Zutritt erkämpfen müssen. Man sollte sich schon von unnötigen Sachen trennen,weil sie doch nur Platz wegnehmen und sowieso niemals mehr gebraucht werden.

  • Antwort von Schuwidu 29.12.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Kugel. Ich habe und bewahre auch noch Schaetzchen auf,wer weiss,was noch kommt? Wirtschaftskrise und andere boese Sachen,ein bisschen Reserve kann nie schaden. Wuensche Dir alles gute beim aufraeumen.LG Schuwidu.

  • Antwort von Saminathasarma 29.12.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wir sind letzes Jahr umgezogen. Von einem Haus mit 3! Kellerräumen plus Dachboden in ein Haus ohne Keller ( wurde zugemauert) und Dachboden. Das Ausräumen der 3 Kellerräume war wahnsinnig viel Arbeit. Da lag alles...Kleidung, alte Fahrräder von unserem Sohn und uns, haufenweise Werkzeug, Lampen, Kratzbaum von den Katzen, Spielzeug aus früheren Jahren und..und..und. Aber es ist ein tolles Gefühl, nicht mehr alles vollgestopft zu wissen. Wir haben im Garten einen kleinen Unterstellplatz für den Schlitten / Fahrräder / Pool / Kettcar und Autoreifen und alles andere haben wir mit Auto und Anhänger in 4 oder 5 Fahrten zum Müll gebracht vor dem Umzug. Klar hatte ich Situationen, wo ich was vermisst habe. " Hast du den Tiffany- Spiegel mit weggeworfen "?? " Ja,klar, sollte doch alles weg "..." aber doch nicht der Spiegel"! Unsere Gartenliegen habe ich im Sommer auch vermisst, waren ein Geschenk von Schwiegermutter. Aber egal, lässt sich nicht mehr ändern und ich fand das die beste Aktion seit Jahren. Ich fühle mich " aufgeräumter " :D und muss mir keine Gedanken mehr machen über den vollen Keller oder Dachboden .

  • Antwort von Maienblume 29.12.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vor der völligen Verfüllung aller Speicherräumlichkeiten wie Keller oder Dachböden haben uns bisher diverse Umzüge, und eine Überflutung bewahrt. Dennoch schleppen auch wir allerhand Ballast mit uns herum, der - vielleicht - noch genutzt werden könnte.

    Das Problem ist eine Art von "Bewahrermentalität". Dem Wegwerfgedanken versperre ich mich, weil ich ständig an verschwendete Ressourcen denken muß. Daher fällt es äußerst schwer, funktionsfähige Sachen wegzuschmeißen.

    In die Höhle des Ebaydrachens habe ich mich noch nie gewagt, also ist auch das keine Option.

    Von Flohmärkten brachte ich mitunter mehr nach Hause, als ich dort gelassen habe.

    Die Lage hat sich insofern entscheidend gebessert, weil wir kein Ding mehr kaufen, ohne innerlich dreimal die Notwendigkeit zu überprüfen.

    Überflüssiger Nippeskram wird nur noch seltenst gekauft, weil wir an dem Freude haben, was bei uns bereits die Bude schmückt. Das Dekozeugs wird eh immer billiger produziert und schaut auch dementsprechend aus. schüttel

    Klamotten werden in die Sammlungen gegeben, und periodisch wandere ich durch alle Räumlichkeiten und gehe in mich, gehe hart ins Gericht, und räume aus.

    Da die Restmülltonne auch nie voll wird, ist vorher ein Prüfgang angesagt, was denn da noch rein könnte....

    Und so halten wir die monumentalen Monströsitäten ganz gut in Schach. Wobei es immer Raum zur Verbesserung gibt. Was dem Einen nur Tinnef bedeutet, da hängt des Anderen Herz daran.

  • Antwort von StupidGirl 29.12.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, dieses Problem kennt jeder von uns. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, sowohl Wohnung als auch Keller jährlich auszumisten. Immer unter dem Motto: Was länger als ein Jahr ungenutzt rumsteht, kann weg. Klar stellt man irgendwann fest, dass man dieses oder jenes doch noch hätte gebrauchen können (oder man redet es sich ein) . Aber das sind Peanuts.

  • Antwort von Goldjuwel 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Solange Du in Deiner Wohnung nicht leere Coladosen sammelst, weil man da vielleicht noch irgendwas draus machen kann, und kaputte Gerätschaften sammelst, um sie irgendwann (der Tag kommt natürlich nie) zu reparieren und Du generell zwischen Müll und Nutzgegenständen noch unterscheiden kannst, brauchst Du zumindest keine Angst zu haben, ein Messie zu sein. Da habe ich schon anderes gesehen (oder hier: gelesen). Wahrscheinlich bist Du einfach ein verkappter Hamster.

    Ich persönlich liebe dann irgendwann solche riesigen Entrümpelungsaktionen und empfinde sie wie ein Befreiungsschlag für die Seele. Und wenn ich dann irgendwann doch etwas brauche, was im Müll landete, kaufe ich es halt eben neu und tröste ich mich mit dem guten Gewissen, die Wirtschaft anzukurbeln. Geld soll ja bekanntlich fließen........

  • Antwort von Salviadivina 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Glücklicherweise habe ich dieses Sammlergen nicht - habe einige abschreckende Beispiele im Bekanntenkreis.....

    Bei mir zu Hause mag ich es spartanisch + übersichtlich, deshalb werden Dinge, die ich über 1 Jahr nicht mehr in der Hand hatte entweder entsorgt oder weitergegeben an Leute, die dafür Verwendung haben.

    Mir hilft auch der Gedanke an meinen nächsten Umzug (auf's Land ) - da will ich keinen unnützen Plunder von A nach B schleppen ;-)

  • Antwort von Ontario 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kenne dieses Problem auch. Dachboden, Keller überall sammelt sich deponiertes Zeugs an, weil man glaubt, irgendwann könnte man es wieder brauchen. Dann kommt noch hinzu, dass man sich von diesen Dingen nicht trennen könne, denkt man. Ich lasse da immer eine gewisse Zeit verstreichen, manchmal können das zwei oder drei Jahre sein, dann sage ich mir, du hast das Zeugs die ganze Zeit nicht gebraucht, also wozu weiterhin aufheben. Da wird dann tabula rasa gemacht. Kartons geöffnet und alles wird entsorgt. Man kann kaum glauben, was sich in alld er Zeit ansammelt. Habe ich dann wieder Platz geschaffen bin ich echt stolz auf meine Überwindung, mich von den Sachen getrennt zu haben. Wenn man genug Platz hat um alles irgendwo deponieren zu können, steht dieses Problem irgendwann mal an und eine Aufräumungsaktion ist angesagt. Wohnt man hingegen zur Miete, hat wenig Platz, dann überlegt man sich gezwungenermassen was man aufheben kann und was nicht. Das Sammeln haben wir offenbar von unseren Vorfahren immer noch in uns, die bekanntlich Jäger und Sammler waren.

  • Antwort von pit1959 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kenne ich auch da ich ein Haus mit einem großen Grundstück habe und zum Anderen male und mit Beton arbeite gibt es eigentlich nichts was ich nicht brauchen kann.

    Ich habe mich auch schon von Sachen getrennt und dann, pech.

    Z.B. sind solche Sachen die man zwar ab und zu braucht wie Zollstöcke, und Phasenprüfer (Schraubendreher) ein Prob. mann/frau hat mindestens 5 oder noch mehr aber wenn man sie braucht wo sind sie, sowas bekommt bei mir einen Festen Platz, damit es nicht noch mehr werden.

    Was ich mir noch angewöhnt habe auch beim Einkaufen brauchst du es wirklich, wie oft oder ist es nur ein Staubfänger.

    Eine Andere Sache sind Socken, man weiß genau man hat sie Paarweise ringeworfen und dann, WO IST der Zweite also sammelt man die Einzelstücke in der Hoffnung der Zweite wird schon noch auftauchen, Pustekuchen.

    Ich packe sie in ein Netzbeutel und nun sind es immer Paare, die alten Einzelstücke weg.

  • Antwort von Petra44 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Irgendwann" ist nicht gut genug. Und Stauraum kostet Geld - auch im eigenen Haus, denn wenn du den vielen Plunder nicht hättest, könntest du ja in einer billigeren Wohnung wohnen, oder?

    Auch in einer Wohnung kostet Stauraum Geld. Da können 30 m² Wohnfläche angenehm sein - wenn man sich regelmäßig von den Dingen trennt, die man nicht braucht - oder viel zu eng, und dann sucht man nach einer größeren Wohnung, die natürlich teurer ist.

    Ich verkaufe regelmäßig das, was ich nicht mehr brauche, auf eBay. Das fällt mir leichter, als etwas wegzuwerfen. ... Auch wenn Dinge anderweitig wiederverwendet werden (Kleidercontainer, Fairhaus, etc.) habe ich damit kein Problem. Es gibt nur wenig, das wirklich in den Müll muss, wenn man sich davon trennen möchte.

  • Antwort von Quickfinger 29.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    like :) Ja, wir sind alle verkappte Hamster. Richte eine Sammelecke ein, in die solche Dinge wandern. Wenn sie überläuft, ist das dein Trigger für die Notwendigkeit zum Handeln. Bis dahin sammle und erfreu dich am Gesammelten. Bei mir ist das eine Truhe - eine Schatzkiste, die ich niemals aufgeben würde.

  • Antwort von ponyfliege 29.12.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    man sollte einfach oft genug umziehen. ;-))

    und sich konsequent gegen geschenke von familie und freunden wehren, die doch nur "rumstehomaten" sind...

    und einmal im jahr konsequent ausmisten. was noch brauchbar sein KÖNNTE auf einem flohmarkt verhökern oder zum brocki bringen. die flohmarktsache mach ungeheuer spass... was am abend übrig ist, an die standnachbarn verschenken und nichts wieder mit nach haus bringen.

    ich glückpilz!!! meine kleidung ist verschlissen, bevor sie auch nur ansatzweise herumhängen KÖNNTE. pass alles in einen zweitürigen kleiderschrank...

  • Antwort von Kinderbuecher 29.12.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich gehöre ganz gewiss auch zu dieser Sammelgeneration. Kann mich (fast) von nix trennen. Nur manchmal packt es mich doch...aber was dann aussortiert wird ist kaum spürbar/sichtbar. - Du hast übrigens den Flohmarkt vergessen, den man doch gewiss ...nächstes Jahr machen will...;-)...seit einigen Jahren.

  • Antwort von upsala007 30.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo kugel, ich hab da auch so meine Probleme.

    Aber ich hab mal mal einen hilfreichen Gedanken dazu gelesen:

    Sachen, die man selber nicht mehr/nicht oft benutzt, sollte man "DEM GROßEN KREISLAUF" zuführen, damit sie die Chance haben, woanders genutzt und geliebt zu werden. Es war absichtlich etwas schwülstig geschrieben ;-)

    Aber ich habs dann verstanden. Es geht nicht darum, ob ICH das Zeugs eventuell vielleicht irgendwann nochmal brauche, sondern dass es woanders einen viel besseren, nutzvolleren Platz finden kann.

    (Das beruhigt auch meine Ökogedanken, von wegen Wegwerfgesellschaft)

    Praktische Tipps dazu: Regionale Kleiderhilfen (Diakonie oder so), Leute, die Flohmarktutensilien im Kleinanzeiger suchen, Gebrauchtwarenmarktspende, momox für Bücher usw.

    Und dazu gehört auch die Vorstellung. "Wer was Gutes gibt, kriegt woanders was Gutes zurück"

    Das hilft mir gegen das Hamstern

  • Antwort von kiniro 29.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe zur Zeit das umgekehrte Problem:

    Ich möchte uralte, kaputte, nicht mehr benötigte Sachen entsorgen. Aber die Entsorgung kostet bei uns. Gäbe es hier noch kostenlosen Sperrmüll, wäre etliches davon schon längst weg.

    Ich bin nicht so der "kann man noch gebrauchen"-Typ, sondern vielmehr "Stauraum kostet Platz und Platz kostet Geld".

    So habe ich in den letzten 12 Monaten nach und nach ein komplettes Services für 12 Personen der Müllabfuhr übergeben. Das Geschirr stammte noch von meiner Kommunion von vor 40 Jahren.

    Ich bin so 10 x umgezogen und bei jedem Umzug wurde ausgemistet. Jetzt lebe ich in einem möbilierten Haus, dass auch aufs Ausmisten wartet.

    Schrauben und Co. (die ja auch gerne aufgehoben werden) lohnen wirklich nicht - denn so viel kostet ein Paket passender Schrauben doch nicht.

    Vielleicht steckt aber weniger das (angeblich) Praktische hinter diesem Hamsterverhalten, sondern vielmehr die Tatsache: dass diese Dinge nicht so abhauen können, wie Menschen.

    Und haben nicht die meisten dieser Menschen irgendeine Art Verlust durchgemacht?

  • Antwort von wernilein6 29.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ganz einfach.Nur nichts weg werfen.Es wird alles irgendwann wieder modern.Dann hast du es schon,wenn andere wieder kaufen müssen,:-)

  • Antwort von blendal 29.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe bedingt durch einen Umzug einen Riesencut gemacht und gnadenlos ausgemistet,nicht nur Kleidung..... Angefangen vom Babyschlitten bis hin zum angefangenen Wollknäuel.Berge von Dingen die dankbar in sozialen Einrichtungen noch Freude gebracht haben.Das ist nun fünf Jahre her - Prinzip beibehalten -herrlich !

  • Antwort von alchemist2 29.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kenn ich auch, nur mit dem Unterschied, dass sehr viel länger als ein Jahr gedauert hat, bis ich mich von alten Sachen trennte. Rückblickend sehe ich das so, dass es zwar kein Messiephänomen war (zumindest artete es nicht aus), aber es ist eine unterbewusst gewollte bzw. zugelassene Planlosigkeit. Man lebt in den Tag hinein und schafft sich mit den aufbewahrten Dingen eine eher willkürliche Zukunftsbeschäftigung.

    Aber wie ist es denn wirklich? Wenn dir jahrelang kreischbunte Vasen nie wirklich gefallen haben (denn sonst hättest du sie doch schon längst reaktiviert), warum "gefallen" sie dir erst nach deren Entsorgung? Du bestrafst dich selber mit deinen nachträglichen "Entscheidungen", Dinge doch besser nicht weggeworfen zu haben.

    Belohn dich doch lieber mit neuen Dingen, die du WIRKLICH willst, die dir gefallen, ins Auge springen und die du nur deswegen kaufst oder dir schenken lässt, weil du eine ganz konkrete Verwendung dafür hast.

  • Antwort von languagewizard 29.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast den Platz doch - worin besteht dann die Not? Denn es ist ja so: Der Tag, an dem Du etwas entsorgst, ist der Tag vor dem, an dem du es brauchen könntest (eine bulgarische Redensart, etwas holprig übersetzt). die Faschingskostüme gefallen vielleicht einmal Deinen Enkeln ;)

  • Antwort von Realschule1971 30.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sammeln ist wohl angeboren. Die jetzt versterbenden Generationen taten es durch die Nachkriegszeit und Ihre daraus entstandene Wertschätzung. In der heutigen Wegwerfgesellschaft wird es schwieriger aus Platzgründen. Außerdem ist es nicht gewünscht, denn es bremst den Konsum. Das von heute produzierte ist größenteils auch nur minderwertiger Sondermüll. Eine Verwertbarkeit ist für einen Normalbürger nicht möglich. Ich handhabe es so, Dinge, die mir begegnen und mich gedanklich in absehbarer Zeit, so beschäftigen könnten sind mir willkommen und werden meistens zeitnah verbaut. Das spart ungemein, denn Rohstoffe sind in den letzten Jahren exorbitant gestiegen. So kaufe ich dann nur fehlende Teile zu. Zugegeben, es ist nicht immer leicht, denn einzelne Teile sind meistens nicht mehr erhältlich. So liegen dann viele angefangene Baustellen erstmal ohne absehbares Ende herum. Ihr seht schon, keine ideale Lösung, aber eine Möglichkeit auch einen gewissen Werterhalt für die Nachwelt zu betreiben.

  • Antwort von zueinfach 29.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das geht absolut jedem normalen Menschen so! Also mir jedenfalls. :) Das wird man auch nicht wirklich los, man muss einfach irgendwie versuchen die Sachen loszuwerden ohne das Gefühl zu haben, sie wären ganz verloren. z.B. die Faschingssachen kannst du bestimmt noch an irgendwelche Bekannte/Verwandte verschenken, die Vasen dagegen guten Gewissens wegwerfen oder im Notfall verkaufen (es gibt immer Leute, die Geld für sowas ausgeben). So hast du irgendwie das Gefühl, dass du die Sachen, die dir mal wichtig waren nicht einfach ruhmlos im Müll gelandet sind.

  • Antwort von Kriegspandemie 29.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder mensch ist da anders.. meine oma, kriegsgeprägt, sammelt eben auch.. weil sie viel schlechtes erlebt hat. Allgemein menschen die sich im tiefsten inneren solchen ängsten stellen.. meist auch finanziell nicht ganz oben mitspielen, machen sich solche gedanken eher als andere.

    Aber ich habe auch viel zeug, was nicht weg darf WEIL ich weiß dass es neu recht teuer ist oder daran erinnerungen hängen bzw viel mühe die ich mir damit machte.

    Ich fahre damit gerne 2-3 mal im jahr auf einen flohmarkt und verkauf dort das zeug was wirklich weg gehört.. ich nehme auch paar stücke mit die eigentlich nicht weg sollten, und schau wie sie ankommen. Ein höherer preis macht meine bedenken meistens zunichte.. spaß macht das ganze auch und es bringt etwas geld in die kasse.

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