Dinge, die man ewig aufbewahrt, weil man sie "irgendwann" nochmal gebrauchen könnte...
aber kaum entschließt man sich nach Monaten und Jahren, den alten Plunder in die Tonne zu klopfen - braucht man es wirklich wieder...
Uralte kreischbunte und damit superhäßliche Blumenübertöpfe, die die letzte Ruhe bei einem Polterabend gefunden haben - nach ein paar Tagen finden sich urplötzlich Eckchen in Haus und Garten, in dem gerade diese Dinger wunderbar gepasst hätten.
Die Lieblingshose, die mehr zur Zierde im Schrank hing, in der Hoffnung, sie würde irgendwann wieder passen, schweres Herzens in den Altkleidersack stopft, weil die Hoffnung eben doch irgendwann stirbt. Aber nach ein paar unverhofft enthaltsamen Wochen doch wieder gepasst hätte.
Faschingsklamotten, die man in mühevoller Kleinarbeit im Kampf mit Stoff und Nähmaschine für die Kinder genäht hat - diese fein säuberlich im Schrank im Keller hängen, aber eine 12jähre nun wirklich nicht mehr in Größe 104 reinpasst...
Ein Haus besitzt viel Stauraum, den man in einer kleinen Wohnung nicht hätte...
Was machen nun meine Mitmenschen mit dem ganzen Kram?
Wie lösche ich dieses "Jäger- und und vor allem Sammler-Gen"?
Oder - bin ich ein verkappter Hamster?
Kugel in Not
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Hallo.... ich verstehe dich gut. Ich bin zu einem WEGWERFER geworden.... Materielles , was mir nicht jeden Tag Freude macht, wenn ich es sehe kommt weg!!!! Ich habe 2005 meine Mutter verloren und sie war eine Sammlerin... und sie liebte es auch, das alles zu haben.... war auch oft praktisch, keine Frage,denn wer mal ´was brauchte, meine Mutter hatte es! Aber ich bin noch immer dabei ihre Habseligkeiten zu entsorgen und bei jedem Teil höre ich noch immer ihre Stimme; "Das kann man nicht wegwerfen.... das ist toll...." und bei jedem Teil zerreißt es mir das Herz, ich habe das Gefühl sie dreht sich noch immer im Grabe.... aber wir haben ein Haus, mit 400qm, 3 Garagen, vollunterkellert, ausgebautem Dachboden, Riesengarten und Schuppen.... alles war voll bis unters Dach!!! 2Riesencontainer habe ich schon befüllt, solche, aus denen man eine Wohnung machen könnte, so groß waren die....Ich habe noch verheulte Augen von den ganzen Abschieden, dem Wegwerschmerz, aber auch von der Wut, die sich entwickelte. Ich habe nur gedacht: DAS tue ich MEINEN Kindern nicht an!!! Ich habe mich mit ihnen schon zusammen gesetzt und erklärt: "Wenn ich mal sterbe, dann könnt ihr ALLES wegwerfen, ohne Angst, es könnte mir wehtun, wenn ich es wüßte, denn an NICHTS außer euch lag mein Herz...und außer Papa, wenn der mich überlebt, den liebe ich, den müsst ihr behalten! ;P" Ich versuche nur zu behalten, was gebraucht wird ... und fühle mich frei und ungebunden. :D
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Hallo Kugel in Not,
ich verstehe dich nur zu gut, weil es mir ebenso ergeht: Ich kann mich auch nicht so schnell von überflüssigen Dingen trennen. Und ich gebe nicht gern Geld für Neues aus.
Aber Ich hatte auch mal das Problem mit der Kleidung.
In der Annahme, dass ich nicht wieder schlanker würde, habe ich mich von meinen zu eng gewordenen Sachen zugunsten der Kleiderkammer getrennt. Es waren sogar noch ungetragene Stücken dabei. Und so hatte ich das Gefühl, eine gute Tat zu vollbringen.
Durch einen Ernährungsumstellung nahm ich dann doch wieder ab. Und war traurig, dass ich die Sachen weggegeben hatte.
Aber ich habe mir neue Sachen gekauft - auch als Belohnung für meine Disziplin.
Und das gab mir auch wieder ein gutes Gefühl.
Nicht dass ich in einen Kaufrausch verfiel. Aber ich war glücklich, dass ich was Gutes getan habe, und das ich mich belohnen konnte. Und ich hatte die Wirtschaft angekurbelt.
Wo kämen wir denn da hin, wenn man immer nur die alten Sachen trägt oder gebraucht?
Alles Gute
Virginia
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Hach, das ist mal eine herzerfrischende Ansichtsweise!
Kommentar von StupidGirlStupidGirl 29.12.2012Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen :-)
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Hallo Kugel, ich habe mal ein buch darüber gelesen von einer Frau geschrieben; leider ist mir der Titel und ihr Name entfallen; also sie hat empfohlen alles , was man meint nicht mehr zu brauchen in einen Umzugskarton ( oder mehrere) zu stopfen und auf dem Dachboden zu verbannen. Nach einem Jahr " ansetzen" möchte man es wieder runterholen und nachschauen , was man wirklich davon vermisst hat. Wenn man nix davon vermisst hat , sollte man es echt entsorgen ( Altkleider,Spenden, Lädchen ) , wenn man das wirklich schafft , wirst du eine menge Proll los. Ich mache das immer genau jetzt so kurz vor Silvester und stelle mir vor : Neues Jahr , neues Glück , also weg mit dem alten Kram ! :-)) viel Spaß beim entrümpeln
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012ja, die Regel "Alles was man ein Jahr lang nicht angerührt hat, kann weg" kenne ich auch.
Manchmal wird aus diesem einen Jahr schon mal zwei, drei oder mehr - wie gesagt: Unser Keller ist willig...
Es geht ja um die Sachen, die einfach zu schade sind um sie wegzugeben.
Kommentar von ErnstWilkinsonErnstWilkinson 29.12.2012NICHTS außer die liebenden Menschen um dich herum ist im Grunde genommen "zu schade" um weggegeben zu werden.... :D ... ich weiß, was du meinst, aber Besitz kann auch belasten.... und bei dir scheint ja der Anfang von BELASTUNG erreicht zu sein...
Kommentar von SardinchenSardinchen 09.01.2013Weiß jemand anderes zufällig, wie dieses Buch heißt von dem xeinefragenochx hier redet ? würde mich sehr interessieren :)
Kommentar von jongl 15.01.2013ich glaube Feng Shui im Alltag
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Da ich erstens in einem 1-Zimmerappartment hause und mich zweitens zu den "3xüberleg-bevor-wegschmeiß-Typen" zähle^^, ist diese Frage für mich besonders interessant. Gerade das Aufbewahren älterer Sachen ist für mich ein großes Problem. Nicht nur des Platzes wegen, sondern vor allem auch wegen des Wiederfindens. Mein Keller ist nämlich auch noch ultramäßig klein. Man muß zwangsläufig in die Höhe gehen, da sonst zu viel wertvoller Stauraum draufgeht. Um ein Teil irgendwann mal relativ schnell wiederfinden zu können, hilft nur eine Liste, auf der verzeichnet ist, in welchem nummerierten Karton sich das Teil befindet. Im ungünstigsten Fall muß dabei so gut wie der komplette Keller jedesmal leergeräumt werden :-)
Grundsätzlich solltest Du nur das aufbewahren, bei dem Du überhaupt die Vermutung hast es noch mal brauchen zu können. In dem Fall machst Du ein Kreuz mit einem Edding drauf und bewahrst es im Keller auf. Solltest Du bei der nächsten Großaufräumaktion ein Teil mit einem Kreuz finden, machst Du ein zweites Kreuz daneben. Beim dritten Mal wandert es dann ohne zu überlegen in den Müll. Es hatte seine mehrfachen Chancen nicht nutzen können :-)
Ach so - noch etwas sehr Wichtiges zum Schluss: Oft bewahrt man Sachen auf, von denen man nur ein kleines Teil in der Zukunft vielleicht verwenden würde. Zum Beispiel einen alten defekten CD-Player, von dem man vielleicht nur den Transformator mal nutzen würde. In diesem Fall am besten den Trafo ausbauen, seine technischen Daten dokumentieren und den kompletten Rest entsorgen.
Kommentar von kugelkugel 30.12.2012Hey der Tipp mit den Kreuzchen auf dem Karton ist echt gut - mit Datum noch besser! Da kann man sich selbst nicht in die Tasche lügen...
Kommentar von TimeosciIlatorTimeosciIlator 30.12.2012Ja das sich selber in die Tasche lügen kann dieses Problem natürlich verschlimmbessern :-) Noch schlimmer finde ich aber Leute, die immer alles sofort wegschmeißen müssen - gibt es leider jede Menge von. Die argumentieren dann, dass das unbedingt erst mal weg muß, weil sie sonst nicht richtig arbeiten könnten. Eine richtige Lösung ist immer nur als Kompromiss möglich und dazu braucht es in jedem Fall auch kompromissbereite Partner. Keiner der beiden hat weder recht noch unrecht dabei.
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Grüss Dich Kugel.
Ja, ich denke, dieses Problem kennt Jeder!
Ich persönlich mach es ja genau so, aber ich gebe gerade Kleider in die Berge, da kann man sie noch lange und gerne brauchen und ich mache auch ^noch was Gutes.
Auch mit anderem Krimskarm, der sich so staut gibt es Möglichkeiten, wo man sie brauchen kann, ich gebe solche Sachen immer unserem Invalidenverein, der macht jedes Jahr zur Adventszeit einen Basar, wo er gerade so Souverniers, die man Jahre lang aufgestellt und abgestaubt hat, da räume ich immer auf und ruife diesen Verein an, wo ich selber auch Mitglied bin, die können immer sehr viel verkaufen und das Geld wird auch für Bedürftige ausgegeben, das macht es mir dann nicht soo schwer, es weg zu geben und wie ich schon sagte, es ist für einen guten Zweck!
Es gibt ja auch Kleiderbörsen, die für Bedürftige arbeiten, wie z,B. die Caritas, die haben in meiner Nähe auch einen Verkauf, da können nur Bedürftige mit Ausweis einkaufen und das finde ich eine sehr gute Sache, so muss ich nichts mehr weg werfen, was man noch brauchen kann!
Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr! L.G.Elizza
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Ja Elizza! So wie Du mach ich es auch meist: Tafel, Kleiderkammer, Wohltätigkeit etc. Aber da bleibt halt immer noch sooooo viel übrig...
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Naja, eigentlich sagt man, was man 2 Jahre nicht angezogen hat, kann weg. Denn das zieht man nie wieder an. Bei Haushaltgegenstände ist es allerdings anders. diese Sachen könnte man schon etwas länger aufbewahren. Trotzdem muß man aufpassen, daß das nicht überhand nimmt. wir waren manchmal sehr froh, verschiedene Gegenstände aufgehoben zu haben, denn ab und zu waren sie sehr hilfreich. Liebe Grüße von bienemaus63
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Jeden Monat einen Raum durchwühlen und entmisten:
Alles, was nicht lebenswichtig (Feuerlöscher)ist,
was nicht als Erinnerung (Bilder) in einen Bananenkarton passt
und nicht gesetzlich aufbewahrt ( Quittungen, Steuer) werden muss,
kann nach einem Jahr entsorgt bzw verkauft werden.
Kommentar von xeinefragenochxxeinefragenochx 29.12.2012boahh, Hut ab ! schaffst du das wirklich so wie hier beschrieben ?? Ich brauch da längere Bedenkzeiten bei manch einem Werkzeug und so ......;-))
Kommentar von RheinflipRheinflip 29.12.2012Als nächstes ist das Schlafzimmer dran.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Es lebe die spartanische Wohnungseinrichtung. Es tröstet mich gerade, dass zumindest der Feuerlöscher noch an der Wand hängt und die passende Quittung im Ablageordner... ichschmeißmichweg
Erschreckend ist allerdings der Gedanke, was Du im Schlafzimmer entsorgst grins
Kommentar von xeinefragenochxxeinefragenochx 29.12.2012:-))) hatte ich mich auch grad gefragt , wer weiß wer weiß ? ;-))
Kommentar von RheinflipRheinflip 29.12.2012Alles, was man ein Jahr nicht benutzt hat. :-)
Kommentar von RheinflipRheinflip 29.12.2012Alles, was man ein Jahr nicht benutzt hat. :-)
Kommentar von upsala007upsala007 30.12.2012Ich schmeiß mich wech.............hwahwahwa.......XD .......weiß Göga schon Bescheid?
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Hihi, ich kenne das auch. Ich bin dann immer froh, wenn wir mal wieder umziehen, denn DANN kann ich mich auch von dem Plunder trennen.
Ansonsten hilft vielleicht mal ein gemütlicher Nachmittag mit einer Freundin, die gnadenlos ist und die Dinge, die Du wirklich nicht mehr brauchst, weg wirfst? Dann musst Du aber hart zu Dir selbst sein ;-))))
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Ich gebe gerne zu,das ich auch diesee Sammelleidenschaft habe und von meiner jüngsten Tochter noch Spielzeug aus den Kindertagen behalten habe. Das ist aber noch lange nicht alles. Wir haben bei unserem letzten Umzug gemerkt,was wir gesammelt haben und rigoros aussortiert. Das heisst,das ich schweren Herzens die Spielsachen und Bücher abgegeben habe und die Klamotten,die zu klein geworden sind,ebenfalls der Arbeiterwohlfahrt gespendet habe. Ansonsten wäre unser Keller zu klein gewesen und wir hätten uns immer wieder den Zutritt erkämpfen müssen. Man sollte sich schon von unnötigen Sachen trennen,weil sie doch nur Platz wegnehmen und sowieso niemals mehr gebraucht werden.
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Hallo Kugel. Ich habe und bewahre auch noch Schaetzchen auf,wer weiss,was noch kommt? Wirtschaftskrise und andere boese Sachen,ein bisschen Reserve kann nie schaden. Wuensche Dir alles gute beim aufraeumen.LG Schuwidu.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Willkommen im Reich der Sammler! Man kann Monate an dem ganzen Kram vorbeilaufen - und es stört einen nicht. ABER dann kommt dieser Tag der Tage, an dem einen eben selbiger Kram ganz schön auf den Zeiger geht.
Ein überschaubarer Teil kommt weg - alles andere bleibt da.
Kommentar von SchuwiduSchuwidu 29.12.2012Es ist nicht nur einmal passiert,da wurde was weggeschmissen und drei Tage spaeter gebraucht,so ein Pech,was weg ist,ist weg. Also kugel,bleiben wir die Sammler. Noch einen schoenen Abend wuenscht der Schuwidu.
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7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
wir sind letzes Jahr umgezogen. Von einem Haus mit 3! Kellerräumen plus Dachboden in ein Haus ohne Keller ( wurde zugemauert) und Dachboden. Das Ausräumen der 3 Kellerräume war wahnsinnig viel Arbeit. Da lag alles...Kleidung, alte Fahrräder von unserem Sohn und uns, haufenweise Werkzeug, Lampen, Kratzbaum von den Katzen, Spielzeug aus früheren Jahren und..und..und. Aber es ist ein tolles Gefühl, nicht mehr alles vollgestopft zu wissen. Wir haben im Garten einen kleinen Unterstellplatz für den Schlitten / Fahrräder / Pool / Kettcar und Autoreifen und alles andere haben wir mit Auto und Anhänger in 4 oder 5 Fahrten zum Müll gebracht vor dem Umzug. Klar hatte ich Situationen, wo ich was vermisst habe. " Hast du den Tiffany- Spiegel mit weggeworfen "?? " Ja,klar, sollte doch alles weg "..." aber doch nicht der Spiegel"! Unsere Gartenliegen habe ich im Sommer auch vermisst, waren ein Geschenk von Schwiegermutter. Aber egal, lässt sich nicht mehr ändern und ich fand das die beste Aktion seit Jahren. Ich fühle mich " aufgeräumter " :D und muss mir keine Gedanken mehr machen über den vollen Keller oder Dachboden .
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Hachja, Keller ausräumen ist manchmal auch Seelenmist ausräumen - wobei ich mich mit Seelenmist manchmal leichter tu...
Aber ist schon seltsam, sobald dieses entrümpeln sein "muß" geht´s - aber vorher klammert man sich wie ein Affe an den letzten Kram...
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Vor der völligen Verfüllung aller Speicherräumlichkeiten wie Keller oder Dachböden haben uns bisher diverse Umzüge, und eine Überflutung bewahrt. Dennoch schleppen auch wir allerhand Ballast mit uns herum, der - vielleicht - noch genutzt werden könnte.
Das Problem ist eine Art von "Bewahrermentalität". Dem Wegwerfgedanken versperre ich mich, weil ich ständig an verschwendete Ressourcen denken muß. Daher fällt es äußerst schwer, funktionsfähige Sachen wegzuschmeißen.
In die Höhle des Ebaydrachens habe ich mich noch nie gewagt, also ist auch das keine Option.
Von Flohmärkten brachte ich mitunter mehr nach Hause, als ich dort gelassen habe.
Die Lage hat sich insofern entscheidend gebessert, weil wir kein Ding mehr kaufen, ohne innerlich dreimal die Notwendigkeit zu überprüfen.
Überflüssiger Nippeskram wird nur noch seltenst gekauft, weil wir an dem Freude haben, was bei uns bereits die Bude schmückt. Das Dekozeugs wird eh immer billiger produziert und schaut auch dementsprechend aus. schüttel
Klamotten werden in die Sammlungen gegeben, und periodisch wandere ich durch alle Räumlichkeiten und gehe in mich, gehe hart ins Gericht, und räume aus.
Da die Restmülltonne auch nie voll wird, ist vorher ein Prüfgang angesagt, was denn da noch rein könnte....
Und so halten wir die monumentalen Monströsitäten ganz gut in Schach. Wobei es immer Raum zur Verbesserung gibt. Was dem Einen nur Tinnef bedeutet, da hängt des Anderen Herz daran.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Du sprichst mir aus dem Herzen!
Eben diese "Wegwerfmentalität" ist bei mir (zum Glück!) noch nicht angekommen. Ich entstammen noch einer Generation, in der die Mutti abends Socken stopfend auf dem Sofa saß und unsere alten Jeanshosen zum Teil durch liebevolles flicken überlebten...
Wir haben vor 14 Jahren - als wir zusammenzogen - zwei komplette Haushalte zusammengeschmissen. Zweimal neues Geschirr, Aussteuer etc. Zu schade für den Polterabend, zu altbacken für den Kaffeetisch - und auf´m Flohmarkt wollt´s auch niemand - da fällt auch spenden manchmal schwer, weil es ja grad dreimal in Gebrauch war quasi noch neu im Karton.
Kommentar von MaienblumeMaienblume 30.12.2012Hehe... weiß einer heute noch, was ein "Stopfei" ist? Sockenstopfen und Jeans mit Flicken kenne ich auch noch!
Ich gerate in Verzweiflung, wenn eins unserer Geräte kaputtgeht, weil ich immer automatisch denke, daß man das REPARIEREN könnte! Aber wer kann das noch machen lassen, wenn ein Neukauf in der Tat oft billiger wäre?
Zu schade zum Wegwerfen... mit der Methode haben Eltern & Schwiegereltern jeweils ein ganzes Haus vollgerammelt, und mir wird jetzt schon schwindelig, wenn ich daran denke, das eines Tages ausräumen zu müssen....
Wenn einem der eigene Krempel auch schon ständig über den Kopf zu wachsen droht....^^
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Ich glaube, dieses Problem kennt jeder von uns. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, sowohl Wohnung als auch Keller jährlich auszumisten. Immer unter dem Motto: Was länger als ein Jahr ungenutzt rumsteht, kann weg. Klar stellt man irgendwann fest, dass man dieses oder jenes doch noch hätte gebrauchen können (oder man redet es sich ein) . Aber das sind Peanuts.
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Solange Du in Deiner Wohnung nicht leere Coladosen sammelst, weil man da vielleicht noch irgendwas draus machen kann, und kaputte Gerätschaften sammelst, um sie irgendwann (der Tag kommt natürlich nie) zu reparieren und Du generell zwischen Müll und Nutzgegenständen noch unterscheiden kannst, brauchst Du zumindest keine Angst zu haben, ein Messie zu sein. Da habe ich schon anderes gesehen (oder hier: gelesen). Wahrscheinlich bist Du einfach ein verkappter Hamster.
Ich persönlich liebe dann irgendwann solche riesigen Entrümpelungsaktionen und empfinde sie wie ein Befreiungsschlag für die Seele. Und wenn ich dann irgendwann doch etwas brauche, was im Müll landete, kaufe ich es halt eben neu und tröste ich mich mit dem guten Gewissen, die Wirtschaft anzukurbeln. Geld soll ja bekanntlich fließen........
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Nö - zum Glück nur Typ Hamster dessen Gemahl schon mal die letzten drei alten Lichterketten aufhebt umd Ersatzlämpchen für die neue zu haben...
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Glücklicherweise habe ich dieses Sammlergen nicht - habe einige abschreckende Beispiele im Bekanntenkreis.....
Bei mir zu Hause mag ich es spartanisch + übersichtlich, deshalb werden Dinge, die ich über 1 Jahr nicht mehr in der Hand hatte entweder entsorgt oder weitergegeben an Leute, die dafür Verwendung haben.
Mir hilft auch der Gedanke an meinen nächsten Umzug (auf's Land ) - da will ich keinen unnützen Plunder von A nach B schleppen ;-)
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Kenne dieses Problem auch. Dachboden, Keller überall sammelt sich deponiertes Zeugs an, weil man glaubt, irgendwann könnte man es wieder brauchen. Dann kommt noch hinzu, dass man sich von diesen Dingen nicht trennen könne, denkt man. Ich lasse da immer eine gewisse Zeit verstreichen, manchmal können das zwei oder drei Jahre sein, dann sage ich mir, du hast das Zeugs die ganze Zeit nicht gebraucht, also wozu weiterhin aufheben. Da wird dann tabula rasa gemacht. Kartons geöffnet und alles wird entsorgt. Man kann kaum glauben, was sich in alld er Zeit ansammelt. Habe ich dann wieder Platz geschaffen bin ich echt stolz auf meine Überwindung, mich von den Sachen getrennt zu haben. Wenn man genug Platz hat um alles irgendwo deponieren zu können, steht dieses Problem irgendwann mal an und eine Aufräumungsaktion ist angesagt. Wohnt man hingegen zur Miete, hat wenig Platz, dann überlegt man sich gezwungenermassen was man aufheben kann und was nicht. Das Sammeln haben wir offenbar von unseren Vorfahren immer noch in uns, die bekanntlich Jäger und Sammler waren.
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Das kenne ich auch da ich ein Haus mit einem großen Grundstück habe und zum Anderen male und mit Beton arbeite gibt es eigentlich nichts was ich nicht brauchen kann.
Ich habe mich auch schon von Sachen getrennt und dann, pech.
Z.B. sind solche Sachen die man zwar ab und zu braucht wie Zollstöcke, und Phasenprüfer (Schraubendreher) ein Prob. mann/frau hat mindestens 5 oder noch mehr aber wenn man sie braucht wo sind sie, sowas bekommt bei mir einen Festen Platz, damit es nicht noch mehr werden.
Was ich mir noch angewöhnt habe auch beim Einkaufen brauchst du es wirklich, wie oft oder ist es nur ein Staubfänger.
Eine Andere Sache sind Socken, man weiß genau man hat sie Paarweise ringeworfen und dann, WO IST der Zweite also sammelt man die Einzelstücke in der Hoffnung der Zweite wird schon noch auftauchen, Pustekuchen.
Ich packe sie in ein Netzbeutel und nun sind es immer Paare, die alten Einzelstücke weg.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Ohja! Die sockenfressende Waschmaschine - wer kennt sie nicht?!
Die Idee mit dem festen Platz für Zollstock und Co. ist gut - muß ich meinem Mann mal antrainieren...
Meist sind es die kleinen Dinge eines Haushalts, die zu schade sind zum wegwerfen aber eben nicht mehr wirklich gebraucht werden.
Kommentar von pit1959pit1959 29.12.2012Genau und der Platz wer braucht Elektrischen Dosenöffner und Co. nur wenn mann/Frau ein Handicap oder behinderung hat.
Was Anderes sind Verbrauchsartikel z.B. Spülbürsten sind die im Angebot kauft man ja nicht nur eine.
Plastiktüten bei jedem Einkauf geht auf die Dauer ins Geld auch wenn sie nicht teuer sind und sie sammeln sich an, also Stoffbeutel.
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"Irgendwann" ist nicht gut genug. Und Stauraum kostet Geld - auch im eigenen Haus, denn wenn du den vielen Plunder nicht hättest, könntest du ja in einer billigeren Wohnung wohnen, oder?
Auch in einer Wohnung kostet Stauraum Geld. Da können 30 m² Wohnfläche angenehm sein - wenn man sich regelmäßig von den Dingen trennt, die man nicht braucht - oder viel zu eng, und dann sucht man nach einer größeren Wohnung, die natürlich teurer ist.
Ich verkaufe regelmäßig das, was ich nicht mehr brauche, auf eBay. Das fällt mir leichter, als etwas wegzuwerfen. ... Auch wenn Dinge anderweitig wiederverwendet werden (Kleidercontainer, Fairhaus, etc.) habe ich damit kein Problem. Es gibt nur wenig, das wirklich in den Müll muss, wenn man sich davon trennen möchte.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Das mit einer kleineren Wohnung wäre wirklich eine gute Idee... 1. Umzug, 2. weniger Stauraum
Blöd nur, dass wir ein eigens Haus haben...
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like :) Ja, wir sind alle verkappte Hamster. Richte eine Sammelecke ein, in die solche Dinge wandern. Wenn sie überläuft, ist das dein Trigger für die Notwendigkeit zum Handeln. Bis dahin sammle und erfreu dich am Gesammelten. Bei mir ist das eine Truhe - eine Schatzkiste, die ich niemals aufgeben würde.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Sammelecke???
Bei mir ist das bisweilen ein ganzes Zimmer im Keller - beginnend mit Schulsachen von zwei Kinder seit der 1. Klasse (hach, was sind diese Erstklassschönschreibhefte doch soooo schön emotional) über Spielsachen, mit denen meine Kinder seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr spielen sich aber strikt weigern, diese zumindest einer Hilfsorganisation zukommen zu lassen...
Kommentar von QuickfingerQuickfinger 29.12.2012Naja, da kannst du ja unterscheiden zwischen deinen und den Dingen der Kinder. Meine Erinnerungskiste birgt Schätze aus der eigenen Kindheit. Meine Kinder haben ihre eigenen Orte - die ich zu gern kennen würde ....:)
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man sollte einfach oft genug umziehen. ;-))
und sich konsequent gegen geschenke von familie und freunden wehren, die doch nur "rumstehomaten" sind...
und einmal im jahr konsequent ausmisten. was noch brauchbar sein KÖNNTE auf einem flohmarkt verhökern oder zum brocki bringen. die flohmarktsache mach ungeheuer spass... was am abend übrig ist, an die standnachbarn verschenken und nichts wieder mit nach haus bringen.
ich glückpilz!!! meine kleidung ist verschlissen, bevor sie auch nur ansatzweise herumhängen KÖNNTE. pass alles in einen zweitürigen kleiderschrank...
Kommentar von upsala007upsala007 30.12.2012rumstehomaten...geil!
und was oder wer ist Brocki?
Kommentar von ponyfliegeponyfliege 30.12.2012brocki ist ein trödelladen, wo man nicht mehr gebrauchtes zeugs auf kommission hinbringen kann - oder auf festpreis...
in deutschland sucht man sie mittlerweile fast vergebens, in der schweiz gibts fast in jedem dorf so etwas...
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Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich gehöre ganz gewiss auch zu dieser Sammelgeneration. Kann mich (fast) von nix trennen. Nur manchmal packt es mich doch...aber was dann aussortiert wird ist kaum spürbar/sichtbar. - Du hast übrigens den Flohmarkt vergessen, den man doch gewiss ...nächstes Jahr machen will...;-)...seit einigen Jahren.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012Doch, doch, nach jahrelanger eifriger und intensiver Vorbereitung haben wir schon mal den Gang zum Flohmarkt gewagt grins
Die schönsten Kinderklamotten packten wir wieder ins Auto - aber die speihässliche Plastikkinderküche war heißbegehrt - von der hätten wir 5 verkaufen können...
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3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo kugel, ich hab da auch so meine Probleme.
Aber ich hab mal mal einen hilfreichen Gedanken dazu gelesen:
Sachen, die man selber nicht mehr/nicht oft benutzt, sollte man "DEM GROßEN KREISLAUF" zuführen, damit sie die Chance haben, woanders genutzt und geliebt zu werden. Es war absichtlich etwas schwülstig geschrieben ;-)
Aber ich habs dann verstanden. Es geht nicht darum, ob ICH das Zeugs eventuell vielleicht irgendwann nochmal brauche, sondern dass es woanders einen viel besseren, nutzvolleren Platz finden kann.
(Das beruhigt auch meine Ökogedanken, von wegen Wegwerfgesellschaft)
Praktische Tipps dazu: Regionale Kleiderhilfen (Diakonie oder so), Leute, die Flohmarktutensilien im Kleinanzeiger suchen, Gebrauchtwarenmarktspende, momox für Bücher usw.
Und dazu gehört auch die Vorstellung. "Wer was Gutes gibt, kriegt woanders was Gutes zurück"
Das hilft mir gegen das Hamstern
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Ich habe zur Zeit das umgekehrte Problem:
Ich möchte uralte, kaputte, nicht mehr benötigte Sachen entsorgen. Aber die Entsorgung kostet bei uns. Gäbe es hier noch kostenlosen Sperrmüll, wäre etliches davon schon längst weg.
Ich bin nicht so der "kann man noch gebrauchen"-Typ, sondern vielmehr "Stauraum kostet Platz und Platz kostet Geld".
So habe ich in den letzten 12 Monaten nach und nach ein komplettes Services für 12 Personen der Müllabfuhr übergeben. Das Geschirr stammte noch von meiner Kommunion von vor 40 Jahren.
Ich bin so 10 x umgezogen und bei jedem Umzug wurde ausgemistet. Jetzt lebe ich in einem möbilierten Haus, dass auch aufs Ausmisten wartet.
Schrauben und Co. (die ja auch gerne aufgehoben werden) lohnen wirklich nicht - denn so viel kostet ein Paket passender Schrauben doch nicht.
Vielleicht steckt aber weniger das (angeblich) Praktische hinter diesem Hamsterverhalten, sondern vielmehr die Tatsache: dass diese Dinge nicht so abhauen können, wie Menschen.
Und haben nicht die meisten dieser Menschen irgendeine Art Verlust durchgemacht?
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Ganz einfach.Nur nichts weg werfen.Es wird alles irgendwann wieder modern.Dann hast du es schon,wenn andere wieder kaufen müssen,:-)
Kommentar von TimeosciIlatorTimeosciIlator 30.12.2012lach
Eine Theorie, welche man nur äußerst schwer widerlegen kann...DH !!
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3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ich habe bedingt durch einen Umzug einen Riesencut gemacht und gnadenlos ausgemistet,nicht nur Kleidung..... Angefangen vom Babyschlitten bis hin zum angefangenen Wollknäuel.Berge von Dingen die dankbar in sozialen Einrichtungen noch Freude gebracht haben.Das ist nun fünf Jahre her - Prinzip beibehalten -herrlich !
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Das kenn ich auch, nur mit dem Unterschied, dass sehr viel länger als ein Jahr gedauert hat, bis ich mich von alten Sachen trennte. Rückblickend sehe ich das so, dass es zwar kein Messiephänomen war (zumindest artete es nicht aus), aber es ist eine unterbewusst gewollte bzw. zugelassene Planlosigkeit. Man lebt in den Tag hinein und schafft sich mit den aufbewahrten Dingen eine eher willkürliche Zukunftsbeschäftigung.
Aber wie ist es denn wirklich? Wenn dir jahrelang kreischbunte Vasen nie wirklich gefallen haben (denn sonst hättest du sie doch schon längst reaktiviert), warum "gefallen" sie dir erst nach deren Entsorgung? Du bestrafst dich selber mit deinen nachträglichen "Entscheidungen", Dinge doch besser nicht weggeworfen zu haben.
Belohn dich doch lieber mit neuen Dingen, die du WIRKLICH willst, die dir gefallen, ins Auge springen und die du nur deswegen kaufst oder dir schenken lässt, weil du eine ganz konkrete Verwendung dafür hast.
Kommentar von upsala007upsala007 30.12.2012aber es ist eine unterbewusst gewollte bzw. zugelassene Planlosigkeit. Man lebt in den Tag hinein und schafft sich mit den aufbewahrten Dingen eine eher willkürliche Zukunftsbeschäftigung.
ein wirklich interessanter Gedanke!
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Du hast den Platz doch - worin besteht dann die Not? Denn es ist ja so: Der Tag, an dem Du etwas entsorgst, ist der Tag vor dem, an dem du es brauchen könntest (eine bulgarische Redensart, etwas holprig übersetzt). die Faschingskostüme gefallen vielleicht einmal Deinen Enkeln ;)
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012OMG ich habe "nur" einen Keller und keine Lagerhalle...
Meine Kids sind grad mal 11 und 12 - da dauerts noch ein bißchen mit den Enkeln...
Aber - die Redensart paßt wie die Faust auf´s Auge! Ist aber nun nicht die Lösung meines Problems
Kommentar von languagewizardlanguagewizard 29.12.2012Meine Tochter war auch grad erst 12 und ist jetzt 31. Du glaubst nicht, wie schnell das geht.
Kommentar von kugelkugel 29.12.2012grins
schlagendes Argument! Meine waren auch eben noch im Windelalter...
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Sammeln ist wohl angeboren. Die jetzt versterbenden Generationen taten es durch die Nachkriegszeit und Ihre daraus entstandene Wertschätzung. In der heutigen Wegwerfgesellschaft wird es schwieriger aus Platzgründen. Außerdem ist es nicht gewünscht, denn es bremst den Konsum. Das von heute produzierte ist größenteils auch nur minderwertiger Sondermüll. Eine Verwertbarkeit ist für einen Normalbürger nicht möglich. Ich handhabe es so, Dinge, die mir begegnen und mich gedanklich in absehbarer Zeit, so beschäftigen könnten sind mir willkommen und werden meistens zeitnah verbaut. Das spart ungemein, denn Rohstoffe sind in den letzten Jahren exorbitant gestiegen. So kaufe ich dann nur fehlende Teile zu. Zugegeben, es ist nicht immer leicht, denn einzelne Teile sind meistens nicht mehr erhältlich. So liegen dann viele angefangene Baustellen erstmal ohne absehbares Ende herum. Ihr seht schon, keine ideale Lösung, aber eine Möglichkeit auch einen gewissen Werterhalt für die Nachwelt zu betreiben.
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Das geht absolut jedem normalen Menschen so! Also mir jedenfalls. :) Das wird man auch nicht wirklich los, man muss einfach irgendwie versuchen die Sachen loszuwerden ohne das Gefühl zu haben, sie wären ganz verloren. z.B. die Faschingssachen kannst du bestimmt noch an irgendwelche Bekannte/Verwandte verschenken, die Vasen dagegen guten Gewissens wegwerfen oder im Notfall verkaufen (es gibt immer Leute, die Geld für sowas ausgeben). So hast du irgendwie das Gefühl, dass du die Sachen, die dir mal wichtig waren nicht einfach ruhmlos im Müll gelandet sind.
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Jeder mensch ist da anders.. meine oma, kriegsgeprägt, sammelt eben auch.. weil sie viel schlechtes erlebt hat. Allgemein menschen die sich im tiefsten inneren solchen ängsten stellen.. meist auch finanziell nicht ganz oben mitspielen, machen sich solche gedanken eher als andere.
Aber ich habe auch viel zeug, was nicht weg darf WEIL ich weiß dass es neu recht teuer ist oder daran erinnerungen hängen bzw viel mühe die ich mir damit machte.
Ich fahre damit gerne 2-3 mal im jahr auf einen flohmarkt und verkauf dort das zeug was wirklich weg gehört.. ich nehme auch paar stücke mit die eigentlich nicht weg sollten, und schau wie sie ankommen. Ein höherer preis macht meine bedenken meistens zunichte.. spaß macht das ganze auch und es bringt etwas geld in die kasse.
Deine Antwort berührt mich, ErnstWilkinson!
Es fällt mir bei meinen eigenen Sachen - egal ob nützlich oder emotional - schon schwer sie wegzugeben (und sei es auch an caritative Einrichtungen - also noch einen guten Zweck erfüllen).
Wie schwer muß es Dir bei den Dingen Deiner Mutter gehen, die ja auch sicherlich einen Teil Deiner Kindheitsgeschichte bedeuten.