Hallo,
also das ist am Anfang oft so, dass Geschichten schon nach wenigen Seiten erzählt und fertig sind. Allerdings ist das keinesfalls irgendwie negativ zu verstehen. Viele Schriftsteller fangen erst mal mit Kurzgeschichten an und viele bleiben auch ihr Leben lang dabei, weil es ihnen auf diesem Gebiet am leichtesten von der Hand liegt und ihnen am meisten liegt.
Wenn du eine größere Geschichte schreiben willst, kann ich dir nur raten, dass du einfach drauf losschreiben solltest. Spontanität ist da gar nicht so verkehrt. Ich schreibe selbst, wenn ich Romane schreibe und Geschichten allgemein, sehr spontan. Du kannst dir einen ungefähren "Plan" zurecht legen, aber früher oder später solltest du von dem Plan ablassen und ein bisschen Ecken und Kanten in die Geschichten bringen, dass macht sie dann weniger steif ;), am Anfang muss man sich auch nicht gleich über das Ende im Klaren sein oder wie was genau wann passiert. Gedanken darüber machen kann man sich klar, aber oft kann ein einziger Satz deine komplette Geschichten-Struktur umwerfen und es geht plötzlich in eine ganz andere Richtung, was oft auch positiv sein kann, wenn du mich fragst.
Also wenn du im Moment eher dazu tendierst Kurzgeschichten zu schreiben: Mach das erst mal weiter so, verbessere weiter deine Technik und irgendwann kommt dir einfach eine Idee und es wird ein Roman draus, oder es kommt keine. Lass dich da ein bisschen vom Leben und deiner Phantasie überraschen und mach das Beste daraus ;)
LG Toni
P.S.: Falls du nach einigen guten Ideen für längere Geschichten suchst, würde ich dir raten deine Umwelt zu beobachten, nicht ohne einen Notizblock aus dem Haus zu gehen, Dialoge verfolgen und mal sehen: Vielleicht findest du ja deine Roman-Idee direkt vor der Haustür ;)
Ja, vielleicht hast du Recht. Bin ja auch noch jung, noch keine 16...