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Bergab und bremsen

Frage von Shylenn Shylenn

Hi!

Was ist besser?

Den Wagen vom 4. Gang bergab mit runterschalten bremsen (somit also ständig schalten und kuppeln)

oder den Wagen mit gedrückter Kupplung bis zum Stillstand bremsen und dann in den 1. schalten?

Meine Fahrschullehrerin sagte immer, das würde der Kupplung nicht gut tun, weil sie sich mit drehen würde. Aber wenn ich so viel hin und her schalte ist das doch fürs Getriebe auch nicht so prickelnd oder?

Wo ist der Unterschied ob ich mehrmals kurz kuppel oder sie bis Stillstand mitlaufen lasse? Das nimmt sich doch nichts oder?

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Antworten (9)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von musicman78 musicman78

    Auf jeden Fall jeden Gang runterschalten. Vor allem am Berg Schalte so runter, dass die Drehzahl danach zwischen 2000 und 3000 (Diesel) oder 4000 U/min (Benziner) liegt. Das schont die Bremsen und senkt den Treibstoffverbrauch.

    Das mach ich auch in der Ebene. Wenn Du die Motorbremse nutzt, braucht das Auto keinen Sprit (Schubabschaltung) - außerdem halten Deine Bremsen wesentlich länger. Unmittelbar vor dem Anhalten musst dann nur noch mit der Fußbremse sanft aus 20-30 km/h runterbremsen.

    Bei Ampeln, deren Schaltung ich kennt, geh ich schon lang vorher vom Gas, und bremse Gang für Gang mit dem Motor runter - mit Glück kann ich dann langsam auf die Ampel zurollen und kann weiter fahren ohne anzuhalten und ohne Betätigung der Fußbremse.

    So kannste RICHTIG Sprit sparen. Bem Anfahren wird nämlich am meisten Sprit verbraucht. .

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    Antwort von Ratgeberkoenig Ratgeberkoenig

    Wieso muss man bei der Motorbremse „ständig schalten und kuppeln“???? Das hat Dir Deine Fahrlehrerin bestimmt nicht gezeigt……….

    Kommentar von Shylenn ShylennShylenn

    Ich wollte immer in den Leerlauf schalten, aber sie meinte, ich soll Gang für Gang langsamer werden. Nicht so, dass der Wagen laut wird, sondern so, dass er sich selbst bremst.

    Ich durfte nie in den Leerlauf schalten, nichtmal beim Halten an der Ampel, da musste die Kupplung gedrückt und der erste Gang drin sein.

    Genau daher hab ich nicht verstanden, wieso ich dort gedrückte Kupplung nutze und beim Bremsen dann nicht. Im Leerlauf würde ich ja keine Kupplung brauchen.

    Kommentar von Ratgeberkoenig RatgeberkoenigRatgeberkoenig

    ich soll Gang für Gang langsamer werden. dann mach das doch einfach.. da musste max 2x schalten und gut ist..

    Kommentar von wundertute wundertutewundertute

    also an der kreuzung mit gedrücktem kupplungpedal und eingelegtem gang auf grün warten ist Id......ch wer sowas anderen leute beibringt sollte dreirad oder holztretroller fahren.

    gang drinn lassen ohne gas rollen, bevor der motor ruckelt/bockt den nächstengang runter, und weiter rollen

    Aber! bergab bremsen ist besser, als bergauf bremsen, solche leute gibts auch!

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    Antwort von guenterhalt guenterhalt

    mit dem Motor zu bremsen sollte zu den Grundregeln eines Kraftfahrer gehören. In diesem Falle ist der Verschleiß am niedrigsten.

    Auch wenn die Bremsen durch gute Bremsbeläge, Bremskraftverstärker und gute Wärmeableitung zuverlässig sind, so unterliegen sie doch einem hohen Verschleiß.

    Beim Bremsen muss die gesamte Energie in Wärme umgewandelt werden. Bergab-Fahrten über lange Strecken können dabei durchaus die Bremsscheiben (bei älteren Fahrzeugen die Bremstrommeln) zum Glühen bringen.

    Nach solchen Fahrten am Waldrand geparkte Fahrzeuge haben schon so manchen Waldbrand ausgelöst.

    Durch die starke Erwärmung der gesamten Bremsanlage wird auch die Bremsflüssigkeit erwärmt. Die besteht zwar nicht aus Wasser, kann aber über den Vorratsbehälter aus der Luft Wasser aufnehmen. Dieses Wasser verdampft bei hohen Temperaturen und bildet Gasblasen in der Bremsleitung. Gase lassen sich, im Gegensatz zu Flüssigkeiten zusammendrücken. Damit kann nicht mehr der gesamte Druck vom Bremspedal zu den Bremsen weitergeleitet werden. Die Bremswirkung verringert sich sehr stark. Wenn der Motor zum Bremsen verwendet wird, wird auch diese Energie in Wärme umgesetzt, das erfolgt aber in den Zylindern. Die Zylinder und der gesamte Motorblock sind jedoch für noch größere Wärmeableitungen durch das Kühlsystem ausgelegt, so dass hier kein größerer Verschleiß zu erwarten ist (bei Zweitaktmotoren, die es aber kaum noch gibt, muss man jedoch hin und wieder Gas geben, um die Schmierung über das Gemisch zu realisieren).

    Das Getriebe und die Kupplung vertragen die Belastung des Bremsens mit dem Motor, wobei man die Kupplung nicht schleifen lassen sollte (Wärmebildung).

    Auch das Durchtreten der Kupplung ohne Schalten zu wollen, ist nicht günstig. In diesem Falle aber nicht für den Kupplungsbelag (ähnlich einer Bremse) sondern für die Verbindungselemente vom Pedal zu den Kupplungsscheiben.

    In 45 Jahren hatte ich noch nie einen Getriebe- oder Kupplungsschaden. Die Bremsen mussten (trotz oft genutzter Motorbremse -auch vor Kreuzungen-) aber schon mehrfach erneuert werden.

    Man sollte in technischen Fragen nicht alles glauben, was so manche Lehrer erzählen!

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    Antwort von Cougar99 Cougar99

    Alte Praxisweisheit: bergab immer den Gang schalten, mit dem man diese Strecke bergauf gefahren ist, nicht auskuppeln und bremsen, sondern die Motorbremse mit der Pedalbremse ergänzen! Übrigens: Getriebe sind zum Schalten gebaut!

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    Antwort von TimeShift TimeShift

    kommt drauf an welches Ziel du verfolgen willst.

    Willst du mit einer bestimmten Geschwindigkeit den Berg herab fahren, dann schalte nur einmal normal runter und fertig - ein wenig kann man mit der Bremse nachhelfen, sollte aber nicht viel bremsen.

    Wenn du den Wagen jedoch möglichst schnell und mit möglichst wenig Verschleiß zum Stehen bringen willst, dann SCHALTE direkt zwei bis drei Gänge runter und kupple ein - nur halt nicht so weit runter, dass du in den Drehzahlbegrenzer oder gar darüber kommen würdest. Das bremst den Wagen am effizientesten ab.

    KEINESFALLS auskuppeln und dauerbremsen. Damit ruinierst du dir nicht nur die Kupplung (weil diese überhitzt), sondern auch dein komplettes Bremssystem (die Bremsflüssigkeit beginnt zu kochen, Wasseranteil gast aus - keine Bremskraft mehr)

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    Antwort von tschona tschona

    wenn du ständig runterbremst durch runterschalten, geht das auf dauer auf die kosten vom getriebe! du sollst aber auch auf keinen fall die kupplung gedrückt halten während du bergab bremst. du bremst OHNE die kupplung zu drücken und erst kurz vor dem anhalten (z.b. vor einer ampel), drückst du die kupplung durch, damit das auto nicht abstirbt!

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    Antwort von Wutklumpen Wutklumpen

    Defintiv Motorbremse nutzen.

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    Antwort von Luteovirus Luteovirus

    Man sollte in dem Gang einen Berg hinabfahren, mit dem man auch diesen Berg hinauffahren würde.

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    Antwort von yasmin888 yasmin888

    Für den Wagen und die Sicherheit ist Runterschalten besser.

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