mit dem Motor zu bremsen sollte zu den Grundregeln eines Kraftfahrer gehören.
In diesem Falle ist der Verschleiß am niedrigsten.
Auch wenn die Bremsen durch gute Bremsbeläge, Bremskraftverstärker und gute Wärmeableitung zuverlässig sind, so unterliegen sie doch einem hohen Verschleiß.
Beim Bremsen muss die gesamte Energie in Wärme umgewandelt werden. Bergab-Fahrten über lange Strecken können dabei durchaus die Bremsscheiben (bei älteren Fahrzeugen die Bremstrommeln) zum Glühen bringen.
Nach solchen Fahrten am Waldrand geparkte Fahrzeuge haben schon so manchen Waldbrand ausgelöst.
Durch die starke Erwärmung der gesamten Bremsanlage wird auch die Bremsflüssigkeit erwärmt. Die besteht zwar nicht aus Wasser, kann aber über den Vorratsbehälter aus der Luft Wasser aufnehmen. Dieses Wasser verdampft bei hohen Temperaturen und bildet Gasblasen in der Bremsleitung. Gase lassen sich, im Gegensatz zu Flüssigkeiten zusammendrücken. Damit kann nicht mehr der gesamte Druck vom Bremspedal zu den Bremsen weitergeleitet werden. Die Bremswirkung verringert sich sehr stark.
Wenn der Motor zum Bremsen verwendet wird, wird auch diese Energie in Wärme umgesetzt, das erfolgt aber in den Zylindern. Die Zylinder und der gesamte Motorblock sind jedoch für noch größere Wärmeableitungen durch das Kühlsystem
ausgelegt, so dass hier kein größerer Verschleiß zu erwarten ist (bei Zweitaktmotoren, die es aber kaum noch gibt, muss man jedoch hin und wieder Gas geben, um die Schmierung über das Gemisch zu realisieren).
Das Getriebe und die Kupplung vertragen die Belastung des Bremsens mit dem Motor, wobei man die Kupplung nicht schleifen lassen sollte (Wärmebildung).
Auch das Durchtreten der Kupplung ohne Schalten zu wollen, ist nicht günstig. In diesem Falle aber nicht für den Kupplungsbelag (ähnlich einer Bremse) sondern für die Verbindungselemente vom Pedal zu den Kupplungsscheiben.
In 45 Jahren hatte ich noch nie einen Getriebe- oder Kupplungsschaden. Die Bremsen mussten (trotz oft genutzter Motorbremse -auch vor Kreuzungen-) aber schon mehrfach erneuert werden.
Man sollte in technischen Fragen nicht alles glauben, was so manche Lehrer erzählen!
Ich wollte immer in den Leerlauf schalten, aber sie meinte, ich soll Gang für Gang langsamer werden. Nicht so, dass der Wagen laut wird, sondern so, dass er sich selbst bremst.
Ich durfte nie in den Leerlauf schalten, nichtmal beim Halten an der Ampel, da musste die Kupplung gedrückt und der erste Gang drin sein.
Genau daher hab ich nicht verstanden, wieso ich dort gedrückte Kupplung nutze und beim Bremsen dann nicht. Im Leerlauf würde ich ja keine Kupplung brauchen.
also an der kreuzung mit gedrücktem kupplungpedal und eingelegtem gang auf grün warten ist Id......ch wer sowas anderen leute beibringt sollte dreirad oder holztretroller fahren.
gang drinn lassen ohne gas rollen, bevor der motor ruckelt/bockt den nächstengang runter, und weiter rollen
Aber! bergab bremsen ist besser, als bergauf bremsen, solche leute gibts auch!