Frage von Kyriboy2002, 132

Beeinflussung des christentums durch griechische mythologie?

Also ich intersiere mich sehr für die griechische mythologie und soweit ich weis gab es diesen glauben an die götter vor dem christentum. Falls diese annahme korrekt ist dann kann man viele parallelen feststellen. Hiermit möchte ich nicht gott infrage stellen sondern lediglich meine unklarheiten klären. Also z.b. Gibt es diese goldenen äpfel da die doch sehr dem apfel ähneln der von adam an efa gegeben wurde. Oder es gab erstmal nur zwei menschen in der griechischen Mythologie:deukalion und pyrrha.na bekannt? Ja genau adam und efa weiter geht es mit der neunmonatigen flut die von zeus ausgelöst wurde und die nur deukalion und pyrrha auf einem holzschiff überlebt haben.könnten noah und seine arche gewesen sein. Was denkt ihr über diese theorie? Ist das christentum vielleicht nur eine erneuerte variante der altgriechischen götter? Oder wurden die griechischen götter vom christentum geprägt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rotreginak02, 14

So einfach ist die Frage nicht zu beantworten, aber es hilft sicher, wenn man den historischen Kontext mal beleuchtet....und nicht alles wild durcheinander in einen Topf wirft.

Wichtig dabei ist auch zu differenzieren: die griechische Mythologie lag vor der Zeit der Entstehung des Christentums und sollte man nicht mit der "heutigen griechischen" Religion verwechseln, denn, was hier anscheinend viele nicht wissen, ist auch der griechisch-orthodoxe Glaube, genau wie der römisch-katholische, ein Teil des Christentums....[die endgültige Spaltung des Christentums in "Ostkirche" und "Westkirche" fand 1054 n.Chr. statt ]

Die Frage ist nun, wann wurden denn die jeweiligen Schriften dazu verfasst? 
Genaue Jahreszahlen gibt es nicht, aber grob sind die Quellen historisch so bewertet/ eingeordnet worden:

1) griechische Mythologie -> Verfasser waren die antiken griechischen Dichter Homer und Hesiod. Beide haben um 700 vor Christus gelebt.

2) Erstes Testament -> ist in hebräisch verfasst und wurde 300-100 vor Christus ins Griechische übersetzt.

3) Zweites Testament-> hier berichten die Evangelisten über das Leben und die Lehre von Jesus Christus, Niederschrift im 2. Teil des 1. Jahrhundert nach Christus.

Das Christentum hat dann das erste Testament etwas umgeschrieben, dabei aber alles Wesentliche der Bücher des "Tanach" ins "Alte Testament" übernommen, das "Neue Testament" hinzugefügt und alles zusammen ist die "Heilige Schrift".... die Bibel [kommt von dem griechischen Wort biblia= Bücher]

Nun kannst du dir sicher einige deiner Fragen selbst beantworten.....wie z.B., dass die "griechischen Götter" wohl kaum vom Christentum geprägt sein können....klappt chronologisch einfach nicht.

Und was deine Theorien über die Flut und die Arche Noah betrifft:
Flut war ein beliebtes Thema [Strafe] und  ähnliche Fluterzählungen sind auch aus anderen Kulturen überliefert:
Eine besonders enge Verwandtschaft lässt sich neben dem Deukalion-Epos von ca. 1400 v. Chr. auch mit dem viel älteren babylonischen Atraḫasis-Epos ca. 1800 v. Chr. erkennen.



Antwort
von quopiam, 26

Eine Vorbemerkung: Wenn man über die Geschichten des Christentums herfallen möchte, wäre es gut, das Buch zu kennen, in dem es aufgeschrieben ist, nicht wahr? Das Christentum beruht nämlich auf dem Judentum und das wiederum wurde so ca. 500 bis 600 Jahre vor unserer Zeitrechnung verschriftlicht. Davor gab es Mythen und Erzählungen, die sich verschiedene Kulturen immer wieder neu erzählt haben. Daß es dabei zu Ähnlichkeiten kam, ließ sich wohl kaum vermeiden, selbst wenn es jemand gewollt hätte.

Da Du auf die Paradieserzählung anspielst: Es gibt darin keine goldenen Äpfel. Das, was Eva vom Baum pflückt, ist eine Frucht, die nicht näher beschrieben wird in ihrem Aussehen. Diese Geschichte gehört zu den Urgeschichten des Judentums (!), so wie der Mythos von der Flut, der Turmbau zu Babel und viele andere Geschichten. Sie sind in vielen Formen ein Erbe der ganzen Menschheit. Erst zu der Zeit, als die frühen Juden, die Israeliten, begannen, ihrer Kultur schriftliche Zeugnisse zu geben, kommen wir in historische Berichte, deren Spuren sich deutlicher abzeichnen, je näher sie dem Hellenismus und der Zeitenwende kommen. Von da an ist es so ziemlich vorbei mit den mythischen Ähnlichkeiten. Gemeinsamkeit entsteht um diese Zeit im heraufkommenden Christentum vor allem durch die Inhalte der Lehre: Die goldene Regel (tu andern nicht, was Dir selbst nicht widerfahren soll), der Glaube an einen barmherzigen, liebenden Gott, Versöhnung statt Opfer, die persönliche Beziehung zu Gott statt der Vermittlung durch Priester und so weiter. Manches wird noch verklärt dargestellt, wie z. B. die Junfrauengeburt oder die Auferstehung. Aber die großen Parallelen zu antiken Götterkulten sind vorbei. Gruß, q.

Antwort
von Nijori, 77

Natürlich sind die neueren Religionen nicht originell, die griechische Religion ist älter, aber auch nicht die Ursprungsreligion für viele Ideen, es ist numal einfacher Anlehnung wo anders zu suchen als sich das ganze Konstrukt einer Religion aus den Fingern zu saugen.

Antwort
von MarkusKapunkt, 56

Derartige Analogien zwischen Religionen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, sind sehr häufig. Die meisten Überschneidungen gab es wohl tatsächlich deshalb, weil Menschen verschiedenen Glaubens miteinander sprachen und ihre Geschichten miteinander austauschten. Da sind Christentum und die griechischen Mythen nicht die einzigen Beispiele. Der Aton-Kult hat große Parallelen zum Zoroastrismus, der wiederum zum Jaweh-Kult, Flutgeschichten finden sich auch im Gilgamesch-Epos. 

Ein wichtiger Katalysator für die Verbreitung der Geschichten war das Handelsnetz der Seidenstraße, über das nicht nur Handelsgüter verbreitet wurden, sondern auch Gedankengut und viele interessante Geschichten.

Antwort
von JustNature, 73

Das Christentum hat massenhaft Ideen aus allen damals gängigen "Kulten" aufgesogen. Sei es Mithras-Kult, Aeskulap-Kult, Herakles-Kult, Dionysos-Kult, Kyniker usw. Es gibt fast keine Idee, die das Christentum neu erfunden hat, alles war schon da. Den Christengott darf und soll jeder infrage stellen - er gehört genauso in Rente wie Papa Zeus.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das ist sachlich vollkommen falsch. Das Christentum brachte etwas völlig neuartiges auf den Weg, nämlich den Erlösungsgedanken durch den Opfertod Jesu, außerdem das Prinzip der Nächsten- und Feindesliebe, der Ablehnung von Rache und Vergeltung... Das alles war neues Gedankengut, und für den Erfolg und die Ausbreitung des Christentums entscheidend. Es hat den Menschen damals viel Hoffnung gespendet, und auch heute noch ist diese Hoffnung für viele Menschen wichtig, schließlich ist das Christentum heute immer noch die größte Glaubensgemeinschaft. 

Kommentar von JustNature ,

Der Kommentar von "MarkusKapunkt" ist "vollkommen falsch". Ich weise ihn energisch und pauschal zurück. ENDE.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ganz schwach von dir.

Kommentar von JustNature ,

Du kennst mich überhaupt nicht. Ich habe, was man auch aus meiner Antwort schließen kann, tiefe Kenntnisse der Thematik. Und wenn Du dann so überheblich und garstig reinrumpelst ins Forum, kannst Du nicht erwarten, daß ich für Dich Zeit opfere. Also, es bleibt bei der zugeschlagenen Tür.

Kommentar von Franek ,

Keinerlei Argumente und die Tür für Dich selbst zugeschlagen -"Gratuliere".

Kommentar von JustNature ,

Abwegiger Kommentar von "Franek". Dieser "MarkusKapunkt" ist gleich im ersten Satz hochaggressiv in den thread eingestiegen, mit: "Das ist vollkommen falsch". Mit sowas zerstört er jede Basis für eine produktive Diskussion. Auch das weitere, was er anführt, ist äußerst fragwürdig. Etliche anderen Antworter haben sich ganz ähnlich wie ich geäußert.

Wenn man mit jemand nicht reden kann, dann läßt man es bleiben. Ende, aus.

Antwort
von xzoexzoex, 32

Ich bin mir sehr sicher das es erst die griechische Mythologie gab. Da sich irgendwer sich die Bibel ( natürlich auch die griechische Mythologie ist ausgedacht ) ausgedacht hat hat er sich "imspieren" lassen von dem was es schön gibt griecheche, römische Mythologie usw.
Aber ich will keinen Verletzten den Religion ist Interpretations Sache
Ok tschüss

Antwort
von comhb3mpqy, 31

Ich kenne mich bei den Entstehungszeiten des vergangenen griechischen Glaubens nicht aus, verbessert mich bei Fehlern.
Falls eine Religion beeinflusst wurde, dann muss das doch nicht das Christentum sein. Denn von Adam und Eva und der Arche Noah kann man im Alten Testament lesen. Das kommt auch im Christentum vor, aber man glaubt bereits bevor es das Christentum gibt daran. Kann es sein, dass die griechische Religion beeinflusst wurde?

Antwort
von Andrastor, 61

Das Christentum ist natürlich nur eine Sammlung an noch älteren Märchen. Es klaut ungeniert von den Glaubensrichtungen und Mythen aus Ägypten (Jesus-Horus Parallellen), Rom, Griechenland und weiteren kleineren Glaubensgruppen.

Alles nur Märchen.

Kommentar von Mistserx1 ,

wenn es für dich märchen sind.....naja muss jeder selber wissen verstehe nur nicht wieso bei deinen themen gott und religion steht wenn du sowieso nicht dran glaubst.

Kommentar von Andrastor ,

Damit die Leute die Wahrheit erfahren, damit sie mal die Gegenseite zu hören/lesen bekommen, die ihre Denkweisen und Glaubensdogmen in Frage stellt und sie vielleicht dazu bringt mal über den Unsinn nachzudenken der ihnen da ihr Leben lang eingetrichtert wurde.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Wenn die Geschichten gut sind, braucht man sich auch nicht genieren, wenn man sie weitererzählt. Ein Copyright gab es damals noch nicht. Auch beinahe alle Märchen der Gebrüder Grimm haben einen Ursprung in alten keltischen oder germanischen Mythen. 

Auch wenn es sich deiner Meinung nach "nur" um Märchen handelt, sollte man meiner Meinung nach Respekt und Ehrfurcht vor ihnen haben. Hinter solchen Geschichten steckt immer eine versteckte Wahrheit, eine tiefere Moral und auch viel Kreativität.

Kommentar von Andrastor ,

Für das bloße Weitererzählen einer Geschichte muss man sich tatsächlich nicht genieren.

Aber das man sie kleinen Kindern als Wahrheit eintrichtert, ihnen damit Regeln aufzwingt nach denen sie zu leben hätten, ihnen die Fantasie in den Kopf setzt sie seien etwas besseres weil ihre Geschichten wahr und andere, ähnliche Geschichten falsch sind, ihnen damit droht sie kämen ohne Wiederkehr an den schrecklichsten Ort ihrer schlimmsten Albträume wenn sie die Geschichten in Frage stellen würden und dass sie an den schönsten Ort der Existenz kommen würden, solange sie den Geschichten glaubten und ihren Regeln folgten, dass diese Geschichten Institutionen hervorgebracht haben, die Macht neben der staatlichen Macht ausüben können und sogar in die staatlichen Institutionen eingreift,

DAS SIND TATSACHEN FÜR DIE MAN SICH ALS MENSCH IN GRUND UND BODEN SCHÄMEN SOLLTE!!

Antwort
von Kyriboy2002, 83

Und ich glaube übrigens eigentlich an gott und bin auch griechisch orthodox aber ich muss mir klarheit verschaffen

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