Frage von Fliege49, 377

Ab wann ist man zu alt für einen Hund?

Hallo Hundefreunde,ab wann ist man zu alt für einen Hund ? Mein Nachbar und ich hatten kürzlich eine heisse diskussion.Er meint dass man mit 75 J sich keinen Hund mehr zulegen soll. Ich aber hasse solche pauschale Aussagen. Dann könnte man genauso sagen dass alle über 70 jährige ihren Führerschein abgeben sollen und am steuer eines Autos nichts mehr zu suchen haben. Denn wenn man alt ist kann man ja auch plötzlich einen Herzinfarkt während dem Autofahren bekommen.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 139

Meine Mam ist 70 und mein Dad ist 74 die haben sich vor 3 Jahren einen Dackelwelpen zugelegt. Find ich genial.

Sollte ihnen was passieren, dann bin ja ich da um den Hund zu nehmen.

Es kommt darauf an wie fit und aktiv man ist. Bei faulen 30 jährigen Leuten ist ein Hund viel schlechter aufgehoben als bei aktiven 70 oft 80 jährigen.

Es kommt immer auf den einzelnen Menschen an, ob er sich dafür noch fit genug hält oder eben nicht mehr.

Antwort
von brandon, 109
Denn wenn man alt ist kann man ja auch plötzlich einen Herzinfarkt während dem Autofahren bekommen.

Der Unterschied zum Auto liegt darin das Dein Auto kein lebendiges Wesen mit Gefühlen ist das dann ein neues Zuhause braucht.

Dem Auto macht es auch nichts aus wenn Du nicht mehr mit ihm fahren kannst weil Du z.B. bettlägerig krank wirst.

Ein Hund dagegen braucht Auslauf.

Andererseits kann auch ein jüngerer Mensch plötzlich krank werden und womöglich sogar ins Krankenhaus kommen.

Deshalb sollte man am besten einen Plan für solche Fälle haben z.B. Freunde oder Verwandte die sich bereit erklären sich in dieser Zeit  um den Hund zu kümmern.

LG

Antwort
von neununddrei, 79

Das kommt auf die körperliche und geistige Fitness an. Mit einer Zahl kann man dort keine Grenze ziehen.
Passieren kann immer was. Im Bekanntenkreis ist der Sohn plötzlich durch einen Unfall unverschuldet verstorben mit 21, er hatte 2 Hunde.
Also wenn es um Thema Tod und Verbleib der Tiere geht betrifft es jeden.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 148

Ich finde, man kann das nicht pauschal sagen. Es gibt 75jährige, die topfit und agil sind, und andere Leute sind mit Ende 50 schon recht gebrechlich.

In meinen Augen ist es wichtig, daß man Vorsorge trifft, was mit dem Hund passiert, wenn man sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um die Fellnase kümmern kann oder wenn man stirbt.

Ich würde in dem Alter vielleicht nicht mehr unbedingt einen Welpen nehmen, aber Leuten in dem Alter pauschal die Möglichkeit der Hundehaltung absprechen, das finde ich nicht in Ordnung.

Antwort
von michi57319, 54

Eine generelle Aussage ist Blödsinn. Das betrifft sowohl das hohe Alter, als auch die Jugend.

Maßgeblich sind doch Faktoren, wie persönliche Fitness und Möglichkeit der Unterbringung des Hundes für den Not- und Ernstfall.

Kommentar von inicio ,

danke, michi, da bin ich ganz bei dir!

ich habe seit ueber 35 jahre -schubweise und mit unterschiedlicher beeintraechtigung.

bevor ich mir unseren ersten hund holte, habe ich vergewissert, dass mein hund (und damals auch noch meine tochter)im ernstafll -wenn ich im krankenhaus lag oder reha machte bei liebeswerten menschen aufnahme fand.

ich habe von anfang an uahc meine hunde trainiert, dass sie sich auch mal in einem anderen haushalt wohl fuehlen.

meist hat es dann trotz akuten schub ohne fremdbetreuung geklappt, ich lief auf kruecken oder fuhr im "shopping mobil"

manchmal wurden runden abgekuerzt -aber nie gestrichen.. 

Kommentar von michi57319 ,

liebe inicio, ich ziehe den Hut vor dir, daß du dich so durchbeißt und vor allem nicht aufgibst! Ich wünsche dir, daß du immer so mobil bleibst, daß du mit einem Hund unterwegs sein kannst.

Kommentar von inicio ,

das wuensche ich mir auch.

aber wie gesagt, ich kenne auch einige kranke oder alte leute, die dann mit motorisierten rollstuehlen ihre runden mit hund drehen.

man muss kreative loesungen suchen.

Kommentar von michi57319 ,

Man glaubt es vermutlich nicht, aber ein Hund, selbst wenn es einer der wilden Sorte ist, versteht sehr wohl die körperlichen Einschränkungen. War ich mal mit Krücken unterwegs, konnte Aisha tatsächlich alles ignorieren und mich in den Mittelpunkt stellen. Das war mir so abstrus, daß ich wirklich kurz drüber nachdachte, nur noch damit zu laufen ^^ Bin ich natürlich nicht. Aber mich hat überrascht, daß sie kapiert hat, daß ich so eingeschränkt bin, daß sie besser auf mich achtet, als sonst. Ist lange her, aber noch nicht so lange, als daß ich es verklärt darstellen würde. Als ich wegen einer sehr tiefen OP-Wunde wirklich langsam machen mußte, hat sie auch das verstanden.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 89

ich bin 62 jahre alt und habe zwei aeltere hunde(15 und 13 jahre alt).

noch bin ich fit, aber wie lange, weiss man nicht.

fuer meine aelteren hunde fallen monatlich  hohe kosten fuer medikamente an - von einer rente haette ich da erch problem das zu zahlen..

so geren ich tiere habe, ich glaube kaum, dass ich noch ein neues tier ins haus hole, weil ich nicht Weiss ob ich sie 10-15 jahre alt versorgen koennte.

evtl gebe ich noch einem aelteren tier ein zu hause, wenn meine nicht mehr leben sollten...

ich denke, eine altersgrenze gibtes nicht -das muss jeder mit sich selber aus machen. schliesslich will man , dass geliebte tiere daeurhaft gut versorgt sind

Antwort
von LukaUndShiba, 111

Man kann dann keinen Hund mehr halten wenn man körperlich nicht mehr fit genug ist den Hund artgerecht auszulasten. 

Das kann bei dem einen schon mit 50 sein und der nächste kann vielleicht noch mit 80 ohne Probleme nen großen starken Hund an der leine halten und beschäftigen. 

Kommentar von Fliege49 ,

So ein quatsch habe ich selten gehört.Dann könnte jeder ältere Blinde genausogut seinen Blindenhund abgeben  Oder dann könnte man pauschaliert ebensogut sagen wenn man körperlich nicht mehr fit ist dann gibt man am besten seinen Führerschein gleich mit ab

Kommentar von LukaUndShiba ,

Was soll jemand der kaum noch laufen kann wegen irgend welchen Beschwerden mit einem Hund? Davon hat der Hund nichts wenn er nur 20 Minuten am Tag raus kommt weil sich jemand je nach Arbeit den Rücken kaputt gehoben hat.

Kein Hund ist dafür gemacht den ganzen Tag zuhause zu gammeln jeder Hund will mindestens 2-3 stunden Auslauf. 

Man könnte dann vielleicht alte Hunde als Alternative sehen aber so lange die fit sind wollen die selbst noch mehrere stunden laufen und bespaßt werden. 

Meine Tante hat neben den DSH ne labrador Hündin die nun schon 16 ist und das ist für nen labrador ein stolzes Alter. Sie muss Tabletten wegen Herz Problemen nehmen und trotz alle dem hetzt  der Hund noch mit den jüngeren Schäferhunden über die Wiesen und will stundenlang laufen.

Wenn ich mir deine Reaktionen so ansehen auch auf andere antworten scheinst du ein Problem damit zu haben andere Meinung zu akzeptieren. 

Kommentar von brandon ,
Wenn ich mir deine Reaktionen so ansehen auch auf andere antworten scheinst du ein Problem damit zu haben andere Meinung zu akzeptieren. 

Kommt mir auch so vor. 

Kommentar von Berni74 ,

Das wäre für manch einen Blinden und sicherlich das beste - auch bei jüngeren Blinden. Leider lassen sich nicht alle so auf ihren Hund ein, wie er es verdient hat.

Man kann von seinem Hund nicht nur nehmen - sei es als "Hilfsmittel" für Behinderte oder als Gesellschaft für alters Menschen. Man mus dem Hund auch etwas zurückgeben, und da ist das Mindestens eine artgerechte Haltung mit Beschäftigung und Gassigängen. Wenn man das nicht mehr realisieren kann, mus man den Hund entweder abgeben, einen Gassigänger engagieren oder sich gar keinen Hund erst anschaffen.

Kommentar von Berni74 ,

Blindenhund, nicht Blinden und - war die Rechtschreibkorrektur :-)

Kommentar von EgonL ,

Blindenführhund

Kommentar von wotan0000 ,

Viele Blinde haben einen Gassigänger, der den Hund richtig bewegt und beschäftigt während er *Dienstfrei* hat.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Der da Quatsch reibt, bist doch jetzt Du.

Blindenhunde sind ganz besonders ausgebildet, damit Blinde mit ihnen klar kommen können. Blinde haben ja auch schon in jüngeren Jahren Probleme, da muß eben der Hund gut zu "handeln" sein. Ich weiß das deshalb besonders gut, weil meine Oma blind war und einen ausgebildeten Hund hatte! Und abwechselnd wurde diese Hündin durch meinen Onkel und meinen Vater noch ausgiebig "bespaßt". Die müssen sich auch zwischendurch austoben dürfen!

Antwort
von xttenere, 125

Man ist nie zu alt für einen Hund, vorausgesetzt, man ist gesund, geistig fit und kann dem Tier gerecht werden.

Allerdings denke ich, dass man sich mit 70 keinen Welpen mehr anschaffen sollte, da dieser doch 15 Jahre alt werden kann. Aber es gibt viele ältere Hunde in Tierheimen, welche froh wären, noch die letzten Jahre bei ruhigen und älteren Menschen verbringen zu düřfen.

Ich bin jetzt 61 Jahre alt, und werde es auf jeden Fall so halten. Wenn mein Tibor mal nicht mehr sein sollte, werde ich mir einen älteren Hund aus dem Tierheim holen

Kommentar von tanztrainer1 ,

Genau so macht es jemand bei mir in der Nachbarschaft. Er ist jetzt auch so um die 70. Jetzt hat er schon den 3. alten Hund aus dem Tierheim geholt, dem er noch ein paar schöne Jahre geben kann. Und wenn er dann wirklich nicht mehr in der Lage ist, sich um den Hund zu kümmern, oder er gar gestorben ist, dann springt sein Sohn ein. Das ist auch schon seit Langem festgelegt.

So werde ich das auch machen. Derzeit habe ich zwei Katzen und will aber auch irgendwann wieder einen Hund aus dem Tierheim zu mir nehmen.

Antwort
von Nijori, 118

Das kommt auf den Lebensstil an.
Ein 75 jähriger kann durchaus noch die Ausdauer haben mit seinem Hund ein paar Stunden am Tag spazieren zu gehen, die nötige Zeit hat er ja sicher.

Aaber in dem Alter kann man schlecht wissen ob man noch das ganze Leben des Hundes so aktiv sein kann und ob dann jmd anders dem Hund seinen Auslauf gibt oder ob der jenige zum Wohl des Hundes ihn abgibt.

Generell gesagt 75 Hundestopp ist natürlich Blödsinn wie jede Verallgemeinerung, Menschen sind keine Maschinen die nach so und so viel Jahren punktgenau den Dienst einstellen, aber dann natürlich ein "alte Leute Hund" vom Verhalten her, keiner in den man unendlich Arbeit stecken muss.

Wir haben hier ein altes Ehepaar mit ihrem Kalb von einem Bernadiner die gehen jeden Tag so 4 Std und der Hund ist absolut brav und hat denen noch nie Ärger gemacht, sowas meine ich.

Ein 75 jähriger wird wohl aber in den seltensten Fällen noch in der Lage sein ein Rudel verrückt verspielter Huskys zu hüten bei denen man aufpassen muss das sie nicht alle 5min was anstellen.
(nein ich meine nix böses aber jeder der Huskys hat wird wissen das die ne andere Erziehung brauchen als zb. so ein Bernadinerwollknäul ;) )

Kommentar von tanztrainer1 ,

Klar ein ganzes Husky Rudel braucht man im Alter nicht mehr.

Das ist ganz bei mir in der Nähe. Dort bin ich auch immer mit meinem Hund spazieren gegangen, als er noch lebte:

https://www.youtube.com/watch?v=qFP28ANXLLA

Antwort
von Honeybeee99, 122

Da hast du völlig recht, das kann man so pauschal nicht sagen. Das hängt ganz von Fitness und Gesundheit an, wobei man das ja auch nicht  planen kann...

Antwort
von tanztrainer1, 28

Mein Großvater war so fit, das er mit 85 noch zum Ski fahren gehen konnte. Der wäre sicher auch noch mit einem Welpen klar gekommen.

Das kann man doch nicht per se sagen, dass man ab dem Alter 70+ keinen Hund halten und nicht mehr Auto fahren sollte.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Außerdem könne auch relativ junge Leute einen Herzinfarkt bekommen!

Antwort
von Murdocai, 143

Ich denke dein Nachbar hat einfach daran gedacht, das es schwierig ist das ganze Leben für den Hund da zusein wenn man schon 75 ist, da ein Hund ja auch ein gewisses Alter erreichen kann und man Gefahr läuft, vor dem Ableben des Hund zu sterben,  sodass sich der Hund in seinen restlichen Lebensjahren an ein neues Herrchen gewöhnen müsste.
Ich bin aber auch der Meinung, das es dafür kein Höchstalter gibt. Wenn man einen Hund haben möchte, sollte man sich einen Hund zulegen, egal in welchem Alter.

Kommentar von inicio ,

aber man sollte einplanen, dass es im alter schneller moeglich sein kann, dass ein krnakenhausaufenthalt ansteht oder man gar sterben muss -deshlab sollte man sich nur einen hund holen, wenn geregelt ist, wo der hund bleibt im notfall -das ist meine meinung

Kommentar von Murdocai ,

Deckt sich ja fast mit meiner Aussage, und recht hast du :)

Antwort
von unicorn202, 77

Meiner Meinung nach ist die körperliche Verfassung entscheidend. Wenn man es halt noch schafft, den Hund auszuführen/füttern/etc. und auch einen Hof hat, der genügend groß ist, geht das wohl. Wenn man aber den Hund nur zum zuhören hat und sich aber nicht mehr drum kümmert, weil man es vllt. nicht mehr schafft, dann geht es halt nicht mehr. Das kann auch im jungen Alter eintreten, weil man evtl. irgendeine Krankheit hat, die es nicht mehr zulässt. Also im Endeffekt sollte man gucken, ob man fit genug ist und dem Hund eine artgerechte Haltung geben kann.

Kommentar von inicio ,

wofuer einen hof? ein hund muss mind 2x am tag richtig nach draussen gassi gefuhert werden.

Antwort
von wotan0000, 125

Ich bin fast 57, mein Mann fast 64 und unser Hund, der mit 11 Wochen einzog ist 13 Jahre alt.

Wir werden nach unserem Hund kein Haustier mehr haben, da wir nicht möchten, dass das Tier uns überlebt und im Tierheim landet.

Bei uns gibt es niemanden, der unser Tier nehmen würde oder wo ich das Tier hinterher wissen möchte.

Kommentar von Fliege49 ,

so eine doofe einstellung.Dann kann man genauso gut sagen wenn man über 65 J ist dann hat man am Steuer eines Autos nichts mehr zu suchen denn man ist in diesem Alter auch gefährdet einen Herzinfarkt zu bekommen und andere durch einen Unfall dadurch unschuldig in den Tod zu reissen.

Kommentar von wotan0000 ,

Ich habe meine persönliche mich betreffende Begründung geschrieben und nicht, dass es jeder so halten soll.

Tut mir echt leid, dass deine Meinung nicht auch meine ist.

Ebenso würde ich meinen Führerschein umgehend abgeben, wenn mir entsprechende gesundheitliche Probleme bekannt werden würden.

Kommentar von Fliege49 ,

Wenn es nach dem ginge dann dürften zum beispiel alte Blinde Leute auch keinen Blindenhund mehr haben weil die gefahr besteht dass sie bald sterben und der Hund dann den Menschen überlebt

Kommentar von wotan0000 ,

Willst Du mich nicht verstehen?

Meine MICH betreffende Meinung.

Ich habe nicht geschrieben, dass das verbindlich gelten sollte.

Kommentar von Nijori ,

Was ist daran ne doofe Einstellung man übernimmt Verantwortung für das Tier die man nach dem Tod nicht gewährleisten kann.

Aber bei euren Alter schon zu sagen "oh wei wenn wir mal sterben" find ich etwas übertrieben, aber jeder kennt sich selbst am besten.

Kommentar von friesennarr ,

Ich denke jeder hat das Recht selbst zu entscheiden was er machen will, eine doofe Entscheidung ist das dann nicht.

Bei meinen Eltern war es auch die Voraussetzung für einen neuen Hund, das wenn etwas ist, ich diesen übernehme. Ich kann wotan0000 voll verstehen. Wenn da niemand ist, dem man  das Tier vererben kann dann kann man sich auch gegen ein Tier entscheiden.

@wotan0000 Obwohl ich sagen muß, mit 60 ist diese Entscheidung evtl. etwas verfrüht - bei 70 vielleicht schon eher verständlich.

Kommentar von wotan0000 ,

Das Verfalldatum meiner Familie ist nicht besonders hoch. ;-)

Kommentar von Berni74 ,

Ich finde das nicht doof, sonder verantwortungsvoll.

Entscheidend ist hierbei der Satz

Bei uns gibt es niemanden, der unser Tier nehmen würde oder wo ich das Tier hinterher wissen möchte.

Man sollte, wenn man im Alter noch ein Tier anschafft, zumindest Vorsorge treffen können, daß beispielsweise Kinder oder Freunde sich um das Tier kümmern, wenn man entweder stirbt oder dauerhaft krank wird.

Kommentar von xttenere ,

Mit 57 bist Du noch jung genug, vorausgesetzt Du bist gesund. Und sonst gibt es ja auch noch ältere Hunde, welche ein Zuhause suchen.

Kommentar von Virgilia ,

Ich kann die Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Ich bin erst Anfang 20, aber ich habe auch schon für meine Tiere vorgesorgt, falls mir etwas passieren sollte. Wenn ich niemanden hätte, dem ich meine Tiere zu 100% anvertrauen würde, weiß ich nicht, ob ich mir Tiere angeschafft hätte... 

Natürlich will ich noch nicht damit rechnen, dass ich sterbe oder lange Zeit im Krankenhaus liegen muss. Aber ich kann immer einen Unfall haben oder schwer krank werden und dann möchte ich meine Tiere versorgt wissen. 

Kommentar von wotan0000 ,

Ich denke nun auch nicht jeden Tag über den Tod nach, ich möchte in ein paar Jahren noch lange von meiner Rente leben. Aber ob das auch was wird?

Es gibt im Alter viel unerwartetes und das möchte ich nicht auf dem Rücken eines Tieres austragen.

Wir hatten alles was wir wollten:

17 Jahre eine wundervolle Katze und nun bereits 13 Jahre unseren Hund. Auch das drum herum haben wir gestaltet, wie es uns gefallen hat.

Man muss nicht immer noch mehr wollen.

Kommentar von EgonL ,

Deine Einstellung teile ich !!!

Antwort
von kami1a, 48

Hallo! Ist man noch gut auf den Beinen so ist man auch mit 75 nicht zu alt dazu. Wichtig - man sollte dann aber ein Umfeld haben dass einspringen kann wenn man mal ausfällt - und sei es nur einige Tage. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von TheBigWini, 121

Ich denke dafür gibt es kein Höchstalter. Solange man sich selbst um das Tier kümmern kann und alleine mit dem Hund raus gehen kann ist alles gut.

Kommentar von Fliege49 ,

dann ist die Einstellung die mein Nachbar hat einfach zu doof und naiv. Das habe ich mir auch gedacht.

Kommentar von TheBigWini ,

Dein Nachbar ist ein verbohrter Spießer

Kommentar von spikecoco ,

wieso ein verbohrter Spiesser?. Er ist einfach der Meinung, das man  ab einem bestimmten Alter vielleicht  nicht mehr in der Lage ist, seinen Hund verantworungsbewusst zu halten und die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen. Wie viele Tiere landen im Tierheim, weil gerade alte Besitzer durch eine schwere Krankheit oder den Tod sich nicht mehr um den Hund kümmern können und die Nachkommen keine Lust auf das Tier haben.

Antwort
von dave1001, 110

Man kann auch mit 100 noch einen Hund besitzen. Ich kenne viele Ältere Leute die wo einen Hund besitzen und ihnen geht es dabei besser. Eiso die Aussage deines Nachbarn finde ich Schwachsinnig.

Kommentar von Fliege49 ,

Danke,das tut gut,ich denke auch dass hunde gut für die Gesundheit sind.

Kommentar von wotan0000 ,

Leider sind aber viele Menschen nicht gut für die Gesundheit eines Hundes.

Z. B. die, die der Meinung sind ein Garten würde Gassigänge ersetzen können.

Kommentar von wotan0000 ,

Und wie geht es den Hunden, wenn diese noch fit und agil sind. Wenn ein vielleicht 3j. Hund 20 Minuten 3x tgl neben einem Rollator her tippseln muss.

So wie die *Anschaffung* (kann ich einem Hund 15 Jahre gerecht werden), wenn man jünger ist bedacht werden muss, sollte man das m.E. auch im Alter tun.

Mein Hund zog ein als ich 44 war und wir wussten, dass wir das leisten können. Mit 60 bin ich mir da nicht mehr sicher und auf Teufel komm raus sagen *ich will einen Hund*, das ist nicht meine Art.

Kommentar von inicio ,

man sollte auch an das who des hundes denken. ich kenne einige leute , da ist der mensch zusammen mit dem hund alter/aelter geworden.. das passte dann..

aber ein junger hund und ein aelterer mensch, dass kann schnell problem geben!

Antwort
von Zarina88Niony, 115

nein, das stimmt nicht:) Ich kenne eine alte Dame, die hat immer noch einen Hund und ist wahrscheinlich älter als 75...

Kommentar von Fliege49 ,

Tja,die meinungen der Leute sind zu verschieden.Der eine sagt so und der andere wieder ds gegenteil von dem was eigentlich gut wäre.Wie doof doch die Menschheit ist .Manche gönnen einem einfach nichts das gute.Da gibt es immerwieder Menschen die wollen einem alles madig reden sich im Alter noch einen Hund anzuschaffen wäre falsch.Finde das auch irgendwie als eine schwachsinnige denkweise

Kommentar von Zarina88Niony ,

:) Menschen sind verschieden, Meinungen sind verschieden...

Kommentar von EgonL ,

..... das ist auch normal, diese Verschiedenheit. Aber diese Vergleiche,  Hund / Führerschein / Auto , das empfinde ich nicht als normal.

Kommentar von spikecoco ,

vielleicht einfach auch nur verantwortungsbewusst .Denn leider überschätzen sich auch viele ältere Menschen damit, einem Hund gerecht zu werden. Leider habe ich auch schon zu oft erlebt, das dann das Tier darunter zu leiden hat. Schon die Tatsache das du die Haltung eines Hundes mit dem eines Autos vergleichst kann nicht sein. Außerdem überschätzen sich auch da ältere Menschen oft mit einem verantwortungsbewussten Umgang im Strassenverkehr.

Antwort
von User4387, 95

Man muss beachten das man mit dem hund Gassi gehen muss und alles... wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist ist es natürlich blöd...

Aber es gibt kein Höchstalter :)

Kommentar von Fliege49 ,

Man muss nicht unbedingt Gassi gehen wenn man einen grossen Garten hat dann hat der Hund genug auslauf und ausserdem gibt es auch Stubenhunde die wollen gar nicht so oft gassi gehen. Das mit dem Gassi gehen sind alles faule ausreden einem einen Hund ausreden zu wollen.

Kommentar von Berni74 ,

Das sehe ich anders. Ein großer Garten ersetzt keine Gassigänge.

Kommentar von brandon ,
Man muss nicht unbedingt Gassi gehen wenn man einen grossen Garten hat 

Doch das muß man. Weisst Du so wenig über die Bedürfnisse eines Hundes?

Das mit dem Gassi gehen sind alles faule ausreden einem einen Hund ausreden zu wollen.

Das sehe ich nicht so.

 Auch ein junger  Mensch der seinem Hund keinen genügenden Auslauf  bieten kann sollte sich keinen Hund nach Hause holen.

 Ein Hund braucht einfach Auslauf das ist ein Grundbedürfnis egal wie alt sein Besitzer ist.

Kommentar von inicio ,

@fliege- du schreibst kohl -ein hund muss auslauf haben ausserhalb des gartens. in italine hatte ich einen "garten"(grundstueck 2km2) trotzdem war ich jeden tag auch ausserhalb des gartens laufen -das brauche hunde!!! 

Kommentar von spikecoco ,

so ein Unfug Fliege49, da sieht man mal, das du von Hunden , deren Bedürfnissen und einer verantwortungsbewussten Haltung keine Ahnung hast.

Kommentar von lenislash ,

@Fliege49 Das ist eine faule Ausrede um nicht mit dem Hund Gasse gehen zu müssen! In meinen Augen Tierquälerei!!!

Antwort
von Odin17112013, 24

Man ist nie zu alt für einen Hund

Kommentar von brandon ,

Wenn man mit 90 Jahren dem Hund noch täglich 2-3 Stunden Auslauf bieten kann. Dann gebe ich Dir recht.

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