Mit Deiner Verwendung des Begriffs Fraktionen kann ich auch nichts anfangen.

Ein interessanter Fakt ist aber die Zusammenarbeit von Reichswehr und Roter Armee in den 20-er Jahren: Die Reichswehr durfte in der Sowjetunion Übungen durchführen, die ihr lt. Versailler Vertrag eigentlich verboten waren (Ausprobieren von Flugzeugen). Es gab auch Waffenlieferungen der Sowjetunion an die Reichswehr. Die Zusammenarbeit endete aber spätestens mit dem Machtantritt Hitlers.

Mir ist aber nicht bekannt, dass dies Inhalt des Rapallo-Vertrages war, da ging es eher um Wirtschaftsbeziehungen.

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Viele Monarchien wurden in der Folgezeit zu konstitutionellen Monarchien (mit Verfassungen wie in England).

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Zunächstmal stürmten sie die Tuilerien und den Louvre in Paris, die waren nicht mehr mit Mauern gesichert. Das gleiche gilt auch für vVrsailles.

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1789 wurde der Absolutismus beseitigt und die Vorherrschaft des Adels und der Kirche beseitigt.

Im Februar 1848 wurde der `Bürgerkönig` Louis Philippe gestürzt. Inzwischen herrschte der Geldadel. Der herrschte auch weiterhin, musste jedoch einige Zugeständnisse machen. Zunächst gab es sogar eine parlamentarische Demokratie, die jedoch nur kurz währte.

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Du musst den Text lesen und verstehen. Kürzer geht es nicht.

Es sind doch nur die beiden Fälle dargestellt: Was wird geschehen, wenn der Vertrag unterzeichnet wird, was geschieht, wenn er nicht unterzeichnet wird.

Schließlich wurde er ja unterzeichnet.

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Zunächst kam es im Februar 1917 zur Abdankung Zar Nikolaus und die Bildung einer bürgerlichen Regierung unter Kerenski. Der wollte den Krieg weiterführen.

Im Oktober/November war dann die bolschewistische Revolution unter Lenin, der zuvor mit Hilfe der deutschen obersten Heeresleitung von der Schweiz nach Russland gebracht wurde, da man hoffte, dass unter Lenin Russland aus dem Krieg aussteigt.

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Ich will jetzt nicht in die frühe Geschichte eintauchen.

Die bis heute schwelenden Konflikte sind eine Folge des Zerfalls von Jugoslawien, der auch mit Hilfe deutscher Interessen gefördert wurde.

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Es gab kein 'Verbot' - das ging ja nicht. Aber Juden wurden diskriminiert, aus den Ämtern gedrängt und später der Vernichtung preisgegeben.

Diskriminierung von Minderheiten und Aufhetzen eines Bevölkerungsteils gegen ein anderes war schon immer ein beliebtes Herrschaftsmittel, um von eigenen Fehlern abzulenken. Das haben die Nazis nur konsequenter und grausamer betrieben als andere.

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Kreuzberg, Wedding und Neukölln waren traditionelle Berliner Arbeiterbezirke. Sie lagen im alten Westberlin.

Seit den 70-er Jahren zogen dort auch verstärkt Gastarbeiterfamilien ein, vorrangig aus der Türkei, da die Mieten billig waren und Wohnungen leicht zu bekommen waren.
Zusatzinfo: Seit dem Mauerbau gab es viel Leerstand im alten Westberlin.

Vor Allem ab Ende der 1990-er Jahre begannen die Mieten stark anzusteigen. Vor Allem in westlichen Teil Kreuzbergs (um den Marheinekeplatz/Bergmannstraße) zogen immer mehr betuchte Westdeutsche. Später auch in die angrenzenden Bezirke.
Trotzdem wohnen in diesen Bezirken immer noch viele ehemalige gastarbeiter und deren nachkommen.

Prenzlauer Berg dagegen lag im alten Ostberlin, die Häuser waren beim Mauerfall stark verfallen und billig. Hier wohnten fast nur Deutsche. Nach der Sanierung der meisten Häuser konnten sich nur noch Einkommensstarke Schichten die Wohnungen leisten. Hier hat ein starker Bevölkerungsaustausch stattgefunden.

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Es geht um die USA (Kennedy) und die Sowjetunion (Chruschtschow). Die Sowjetunion hatte in Kuba Raketen stationiert. Die USA drohten (womit, weiß ich nicht mehr).

Zu 2. Die Sowjetunion erklärt sich wieder mit Verhandlungen einverstanden und zieht die Raketen wieder ab.

kein Land war wirklich an einer Auseinandersetzung interessiert.

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Das konnten sie auch schon vorher und haben es auch getan, indem bereits ab 1933 gegen jüdische Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst vorgegangen wurde.

Neu war, dass mit den Nürnberger Gesetzen von 1935 keine sogenannten 'Mischehen' zwischen sogenannten Ariern und Bürgern jüdischer Abstammung mehr geschlossen werden durften. Das Ganze war pseudo-wissenschaftlich begründet und ein ziemlicher Humbug, da die Nachweise nur über die Kirchenbücher liefen, also über die Religionszugehörigkeit.

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Der Karikaturist lässt jedenfalls kein gutes Haar an der französischen Revolution.

Zur Guillotine brauche ich sicher nichts weiter sagen. Im Vordergrund wird die Ermordung von Geistlichen gezeigt und im Hintergrund eine brennende Kathedrale.

Hintergrund ist, dass der Besitz der Kirche und viele Klöster enteignet wurden, vor Allem, da man an die Kirchengüter ran wollte, um die Verteidigungskriege gegen die europäischen Monarchen zu finanzieren.

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