Es gibt so viele verschiedene Arten, auf die Menschen miteinander Sex haben können. Und solange alle Beteiligten damit einverstanden sind, können sie im Grunde alles machen, was ihnen gefällt und sie befriedigt. Es gibt keine festen Regeln, außer eben das Einverständnis.

Wenn zwei Menschen miteinander Sex haben wollen - erstmal ganz unabhängig vom Geschlecht - gibt es sehr viele Möglichkeiten. Sie können sich gegenseitig mit der Hand, dem Mund oder bestimmten Hilfsmitteln (Sexspielzeugen) am Penis, in der Vagina, an der Klitoris der Frau oder auch am/im Anus befriedigen. Und zusätzlich kann man eben auch einen Penis in eine Vagina einführen, wenn man das möchte und die entsprechenden Organe vorhanden sind. Aber das ist nun Mal nur eine einzige Möglichkeit von vielen.

Homosexuelle haben beim Sex fast genau die selben Möglichkeiten wie Heteros, nur dass der Typische Vaginalsex wegfällt.

Bei lesbischen Paaren kann aber natürlich trotzdem vaginale Penetration stattfinden, zum Beispiel durch Finger oder Sexspielzeug. Sie können sich gegenseitig vaginal, klitoral oder anal befriedigen, so wie sie es eben angenehm und erregend finden. Aber einen genauen Ablauf oder feste Vorgehensweisen gibt es da nicht.

Es gibt keine eine bestimmte Art, lesbischen Sex zu haben, so wie auch Heteros auf verschiedenen Arten Sex haben können. Wie der Sex abläuft ist immer abhängig von den beteiligten Personen und ihren persönlichen Präferenzen.

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Wie werde ich BI?

Hi, bin männlich und brauche eure Hilfe von den Experten.

  • Ich habe mich in der Grundschulzeit ein bisschen für Mädchen interessiert
  • Jetzt für Jungs
  • finde es erregend wie MANCHE Männer wichsen, aber ich bin sehr selektiv, also mag ich nur wenige Männer.
  • Ich will mit Männern NIEMALS eine Beziehung

Ich habe mit 15 realisiert dass ich schwul bin und habe geweint. Jetzt bin ich 16 und es ist für mich ein echtes Drama, denn ich möchte auch auf Frauen stehen finden, und all meine ganze Familie wäre überrascht wenn ich es ihnen sagen würde was ich bin, und vielleicht auch einige enttäuscht. Sowohl ICH alsauch meine Eltern halten leider nicht viel von der LGBT Community, aber nein, nicht sie haben mir irgendwas eingeredet, weshalb ich ein Schlechtes Gewissen habe sondern es kommt von mir, denn wir reden darüber auch garnicht, Sex ist für uns Tabu, denn niemand interessiert sich dafür und es ist auch ein für uns unwohles Thema. Auch wenn ich manche Männer attraktiv finde, möchte ich mit absolut niemandem eine Beziehung, ich bin ganz und garnicht sexbesessen. Eine enge Freundschaft wirklich gerne. Ich würde dann lieber mit einer Frau zusammen sein, oder gar Single. Klingt sehr strikt, ich weiß.

Dass ich meine Zuneigung zu Männern nicht loswerden kann ist mir klar geworden, also kann ich nicht hetero sein. Aber dann möchte ich Bi sein. Also auch zumindest etwas auf Frauen stehen und würde das gerne machen. Ich stelle mir sehr gerne eine Beziehung mit einer hübschen Frau vor, wo wir Lebenspaß haben können, denn für mich sollten Reisen und viele andere Dinge überwiegen, und nicht Sex. Vielleicht so nebenbei. Könnte ich mir auch gern vorstellen.

Aber egal was das realistischste Szenario für mich sein wird, seid gewarnt dass ich Antworten wie "wenn du schwul bist dann musst du dich damit abfinden" schlecht akzeptieren kann. Ihr sagt, dass ich in einer Beziehung wider meinem sexuellen Willen nicht glücklich werden kann, aber so geht es halt auch nicht. Ich möchte einfach nicht schwul sein..... Ich hoffe ihr versteht mich.

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Erstmal möchte ich anmerken, dass sich die sexuelle Orientierung nicht ändern lässt, da sie Angeboren ist. Du kannst also nicht bisexuell werden.

Allerdings habe ich abgesehen davon gute Nachrichten für dich: ich glaube nicht, dass du schwul bist. Wenn du am liebsten gar keine Beziehung - weder mit Männern noch mit Frauen - möchtest sondern dir enge Freundschaften viel lieber sind, kann es gut sein, dass du aromantisch bist, also keine romantische Anziehung empfindest. Aromantik wäre dann deine romantische Orientierung (die Sexualität setzt sich aus romantischer und sexueller Orientierung zusammen).

Was deine sexuelle Orientierung angeht lässt sich schwer sagen, worauf du stehst, weil du dazu wenig Angaben gemacht hast. Wichtig zu beachten ist aber, dass für die sexuelle Orientierung nur relevant ist, mit wem du tatsächlich auch Sex haben wollen würdest und nicht nur, wen du vom Aussehen her erregend findest. Wenn du dir ausschließlich mit Frauen Sex vorstellen kannst, bist du hetero. Wenn du dir ausschließlich mit Männern sex vorstellen kannst, bist du Homosexuell. Und wenn du dir mit niemandem Sex vorstellen kannst oder zumindest kein Bedürfnis danach hast, bist du asexuell.

Und ich denke, dass du viele verschiedene Möglichkeiten hast, glücklich zu werden. Wenn du tatsächlich aromantisch bist - dich also nicht verliebst und keine Beziehung willst - wäre vielleicht das Konzept einer queerplatonischen Beziehung für dich ansprechend. Dabei handelt es sich um eine Partnerschaft, die nicht romantisch (oder sexuell) sondern rein platonisch ist. Diese kann zwischen allen möglichen Geschlechtern existieren. Sie ähnelt einer engen Freundschaft, nur dass sie im Grunde noch weiter darüber steht, da der queerplatonische Partner ein Lebenspartner ist.

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Ja, diese Neigung ist in Ordnung, solange du sie so auslebst, dass sie keinem schadet.

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Eine queerplatonische Beziehung ist eine Partnerschaft ohne romantischen oder sexuellen Inhalt. Sie basiert also auf rein platonischen Gefühlen, ist aber mehr, als eine gute/beste Freundschaft, weil es sich im Grunde um eine feste Lebenspartnerschaft handelt - die beiden Personen verbringen eben ihr Leben miteinander.

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Biologisch betrachtet ist die weibliche Brust durch den Einfluss von Östrogen größer und voller, sie besteht aus mehr Milchdrüsengewebe und Fettgewebe. Kommt es zu einer Schwangerschaft, kann durch die Brust später ein Baby ernährt werden.

Abgesehen von diesen Einzelheiten in Form, Größe und Funktion unterscheiden sich die weibliche und männliche Brust aber nicht.

Die Brustwarzen zum Beispiel sind im Grunde identisch was das Aussehen angeht. Daher ist zum Beispiel das Verbot, weibliche Nippel öffentlich zu zeigen, die sich aber nicht von den männlichen - welche gezeigt werden dürfen - unterscheiden, auch absolut nicht gerechtfertigt.

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Die Identität an sich ändert sich nicht. Allerdings ist es möglich, dass jemand seine Gefühle zu Anfang anders interpretiert oder nicht ganz versteht. Dann kommt es dazu, dass man sein Label (nur das Label, nicht die Identität!) später noch einmal oder sogar öfter ändert, bis man eins gefunden hat, was einen am passendsten beschreibt.

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Transgeschlechtlichkeit kommt daher, dass das Geschlecht im Gehirn - Männer und Frauen haben ja erwiesenermaßen unterschiedliche Gehirne - nicht mit dem Geschlecht des restlichen Körpers Übereinstimmt. Da sich das Gehirn nicht an den Körper anpassen lässt, versuchen Betroffene dann eben ihr gefühltes Geschlecht im Gehirn auf ihren Körper und ihr Aussehen zu übertragen.

Mit Homosexualität hat das aber nichts zu tun. Eine Transfrau kann jede mögliche sexuelle Orientierung haben. Manche Transfrauen sind heterosexuell, manche sind homosexuell, bisexuell, pansexuell, asexuell oder etwas ganz anderes.

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Die sexuelle Orientierung lässt sich nicht durch irgendwas ändern oder beeinflussen, auch nicht durch Alkohol.

Allerdings sinkt durch Alkohol die Hemmschwelle für Dinge, die man sich sonst nicht trauen würde. Und dazu können bestimmte Pornos oder Masturbationstechniken gehören.

Das ganze muss nicht automatisch heißen, dass du schwul bist. Vorallem anale Penetration an sich hat nichts mit Homosexualität zu tun und nur weil du dir schwule Pornographie anschaust, heißt das ja nicht, dass du auch selbst schwulen sex haben wollen würdest. Aber darauf kommt es am Ende eben an.

Wenn du herausfinden willst, was deine sexuelle Orientierung ist, solltest du dir die Frage stellen, mit welchem Geschlecht du dir eine Beziehung und Sex vorstellen kannst. Und zwar ganz unabhängig von Selbstbefriedigung oder Pornographie.

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Jemanden attraktiv oder hübsch finden kann man unabhängig von der sexuellen Orientierung. Das ist dann im Grunde nur ästhetische Anziehung.

Solange du Männer nicht romantisch oder sexuell anziehend findest - sie also nicht küssen, daten oder mit ihnen schlafen wollen würdest - sondern nur Frauen, bist du lesbisch.

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Erstmal nichts schlimmes, weil man Menschen ja ihre sexuelle Orientierung nicht ansehen kann. Aber natürlich sollten sie aufhören, sobald ihnen gesagt wird, dass der andere Mann heterosexuell ist.

So etwas ist aber unabhängig von der sexuellen Orientierung. Grundsätzlich sollte man immer ein nein respektieren, ganz egal aus welchem Gründen

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Nein das wäre nicht diskriminierend (Bin selber homo/bisexuell)

Grundsätzlich ein Buch darüber zu schreiben hat absolut nichts diskriminierendes an sich. Im Gegenteil: es ist sogar gut, dass du für Repräsentation und Akzeptanz sorgen willst.

Allerdings musst du sehr gut aufpassen, dass du nicht versehentlich irgendwelche Stereotypen und Klischees bedienst oder Homosexuelle Menschen falsch darstellst. Denn durch eine vorurteilsbehaftete, stereotypische Darstellung kannst du tatsächlich viel schaden anrichten und dann wäre es tatsächlich diskriminierend.

Ich finde es toll, dass du sowas schreiben willst, aber bitte bitte achte darauf, dich vernünftig zu informieren und am besten auch Homosexuelle Personen um Rat oder ihre Meinung bittest, wenn du dir unsicher bist.

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Wer auf Transfrauen - also Frauen - steht, kann nicht schwul sein. Vorallem weil du nicht mit einem Mann, sondern maximal mit einer Frau mit Penis schlafen würdest, bist du definitiv nicht schwul sondern wahrscheinlich trotzdem hetero.

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Ja, es ist normal, dass du dich so fühlst. Natürlich kann ein Outing befreiend sein, aber je nach den Umständen kann es sich auch ziemlich schlecht anfühlen.

Ich habe eine ähnliche Situation erlebt wie du. Ich habe im Alter von 12 herausgefunden, dass ich lesbisch bin und mich mit ca 13 Jahren dann bei meiner Mutter geoutet. Ich wusste auch, dass sie kein Problem mit Homosexualität hat aber gleichzeitig hatte ich während des outings und danach stark das Gefühl, dass sie mich nicht ganz ernst nehmen und mir nicht vollständig glauben würde. Und das hat mich unfassbar verunsichert, so dass es mir fast schon unangenehm war und ich das Gefühl hatte, mich mit meiner sexuellen Orientierung irgendwie lächerlich zu machen. Und das hat sich natürlich gar nicht schön angefühlt.

Ich kann mir vorstellen, dass es bei dir ähnliche Gründe haben kann. Vermutlich musst du noch ein stärkeres Selbstbewusstsein aufbauen, um auch wirklich zu deiner sexuellen Orientierung stehen zu können ohne dich verunsichern zu lassen. Und es ist vollkommen in Ordnung, wenn das nicht von Anfang an funktioniert sondern eben Zeit braucht.

Vielleicht fühlt es sich jetzt so an, als wäre das Coming out eine schlechte Idee gewesen, aber ich glaube, dass es trotzdem gut war. Dadurch lernst du eben auch, offener mit deiner sexuellen Orientierung umzugehen und für dich einzustehen. Das wird nicht das letzte Mal sein, dass jemand dich in diesem Bereich nicht ganz ernst nimmt. Aber es gehört mit dazu und es wird sich auch nicht immer so unschön anfühlen. Ich denke, es ist gut, dass deine Mutter es jetzt weiß. Vorallem weil du das Outing dann jetzt einfach hinter dich gebracht hast.

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Ich glaube, das hat wenig mit deiner Homosexualität zu tun. Den meisten Menschen sieht man ihre sexuelle Orientierung nicht an, auch Frauen können das nicht.

Ich persönlich gehe mit Männern vertraut um, wenn ich mich bei ihnen wohlfühle. Das bedeutet, dass sie mich ernst nehmen, respektvoll behandeln, rücksichtsvoll sind, freundlich und höflich sind etc. Mit ihrer sexuellen Orientierung hat das dann aber nichts zu tun. Und solche Eigenschaften scheinst du wohl auch zu haben, denn sonst würden sich Frauen bei dir nicht wohl fühlen. Das ist vermutlich komplett unabhängig von deiner sexuellen Orientierung.

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