Das kann ich dir leider auch nicht beantworten. Es ist vollkommen unverständlich und nicht vertretbar. Aber leider sehen aus irgendeinem Grund einige Menschen immer noch Sinn in Diskriminierung.

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Man hört leider immer noch so einiges.

,,Das ist nur eine Phase"

,,Bist du ganz sicher, dass du nicht doch (auch) auf Jungs stehst?"

,,Das ist doch krank"

,,In einen Gleichgeschlechtlichen Beziehung ist eine*r der Mann und eine*r die Frau"

,,Demiromantik gibt es nicht"

,,Es gibt die Geschlechter Mann und Frau, sonst nichts."

,,Gott hat Mann und Frau füreinander geschaffen"

,,Lesben können doch gar keinen richtigen Sex haben/Bei lesbischen Sex fehlt was"

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Das nennt sich Biromantisch heterosexuell.

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Man wird nicht schwul. Man ist es oder man ist es nicht. Niemand entscheidet sich für seine Sexualität und genauso wenig kann irgendein Erlebnis dazu führen dass sie sich ganz plötzlich ändert. Die sexuelle Orientierung bildet sich schon im Mutterleib, auch wenn Babys und Kinder natürlich noch keine sexuelle Anziehung verspüren, aber die Veranlagung ist bereits vorhanden.

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Was sind das eigentlich für bescheuerte Antworten hier? Es tut mir wirklich leid, dass kein*e Antwortschreiber*in deine Frage bis jetzt wirklich ernstgenommen hat und beantworten konnte. Deshalb hoffe ich, dass wenigstens ich dir helfen kann.

Die Antwort ist ja. Man kann das durchaus zu Genderfluid zählen aber genauso würde Bigender passen. Denn Genderfluid beschreibt ja nur, dass das Geschlecht zwischen mindestens zwei Geschlechtern wechselt und bei Bigender sind es genau zwei. Welches dieser Label du letztendlich für dich verwenden möchtest, bleibt dir überlassen. Genauso sieht es mit deinem Pronomen aus. Es gibt da keine Vorgaben, auch wenn in unserer Gesellschaft meistens bestimmte Pronomen mit einem Geschlecht assoziiert werden, aber im Grunde kannst du einfach die Pronomen nutzen, mit denen du dich am wohlsten fühlst. Du kannst also er, sie, dey oder etwas anderes haben. Vielleicht fühlen sich bei einem Geschlechtswechsel auch anderen Pronomen besser an und das ist natürlich auch in Ordnung. Es kann auch sein, dass dir deine Pronomen egal sind und dann kannst du die Menschen einfach aussuchen lassen, wie sie dich bezeichnen.

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Es bedeutet, dass die Person sich mit den Pronomen she/they wohlfühlt bzw möchte, dass man so über sie spricht. Im englischen ist das ganz einfach, weil das wort they dort auch als singulares Pronomej ganz normal im Sprachgebrauch vorkommt, aber da dies im deutschen nicht funktioniert gibt es hier gleichbedeutende Neopronomen wie zB dey/dem. Es hat nicht automatisch etwas mit LGBTQ+ zu tun, auch wenn es oft so ist. Nur, weil Pronomen gesellschaftlich einem Geschlecht zugeordnet sind, heißt das nicht, dass alle, die von dieser Norm abweichen auch automatisch Queer sind. Jede*r kann alle Pronomen nutzen, Hauptsache man fühlt sich wohl.

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Nur aufgrund dieser Angaben kann man da nicht genau sagen. Es kann an der Pubertät liegen, dass du über dein Geschlecht nachdenkst, aber das heißt nicht, dass die Gefühle nicht echt sind und es ist Unsinn, das alles nur auf die Pubertät zu schieben. Im LGBTQ+ Bereich gibt es dafür nicht nur einen Begriff. Allerdings solltest du zwischen äußerlichem und wirklichem Geschlechtsempfinden unterscheiden. Wenn du nur femininer bzw ,,wie ein Mädchen" aussehen möchtest, hat das nicht wirkt etwas mit deinem Geschlecht zu tun, sondern du wärst eher ein Femboy. Sollte das nicht der Fall sein, könnte die Geschlechtsidentität Bigender zu dir passen. Bigender bedeutet wörtlich übersetzt ,,zweigeschlechtlich" und das beschreibt es auch ganz gut. Personen, die Bigender sind identifizieren sich nämlich nicht mit einem Geschlecht sondern mit gleich zweien. Entweder welchseln sich diese Geschlechter ab, oder man fühlt sich eben gleichzeitig wir zwei Geschlechter.

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Du kannst nichts dafür, dass du es so gelernt hat. An sich ist es zwar richtig, dass Menschen, die Menstruieren in der Regel Frauen sind, aber eben nicht immer. Manche Frauen menstruieren nicht und manche Menschen die Menstruieren sind keine Frauen. JK Rowling hat das vermutlich auch, genauso wie viele andere Menschen, so beigebracht bekommen. Der Unterschied ist aber, dass sie eine Erwachsene Frau ist, die sich eigentlich Bilden und ein Vorbild sein sollte. Abgesehen davon hat sie eine magische Welt erschaffen, in der starker Rassismus (Muggelstämmige und Reinblüter) herrscht. Sie drückt in den Harry Potter Büchern ganz klar aus, dass dieser Rassismus nicht okay ist und das stimmt ja auch, aber das ganze kommt heuchlerisch rüber, wenn sie andersherum selbst Minderheiten Diskriminiert. Woraus ich hinaus will, ist, dass du, egal wie du es ursprünglich gelernt hast, akzeptieren solltest dass diese Tatsache nicht immer zutrifft. Mache nicht den selben Fehler wie sie.

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Schwule sind Männer, die auf andere Männer stehen, und damit natürlich männlich.

Wenn du aber die Geschlechterrolle in der Beziehung meinst, dann kann es im sexuellen Sinne zwar einen dominanten Part geben aber der kann sich auch abwechseln. Ich finde es immer wieder krass zu sehen, dass Heteros sich Gleichgeschlechtliche Beziehungen trotzdem so heteronormativ vorstellen und glauben, es müsse eine Frau und einen Mann geben. In der Regel sind beide Partner*innen einfach zusammen und keiner übt eine bestimmte Rolle aus, das gilt sowohl für schwule als auch für Lesben.

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Ich verstehe nicht ganz, was du als Antwort hören willst. Wenn du möchtest, dass wir dir beantworten, ob du trans sein könntest, dann kann ich folgendes sagen: Ja, es sieht ganz so aus. Dieses Schlechte Gefühl was du verspürst, nennt sich Dysphorie und das haben die meisten Transgender. Ansonsten bist du vielleicht Genderfluid oder etwas in der Art, da du ja sagtest es gibt ,,Momente wo es nichts schöneres gäbe ein Junge zu sein", verstehe ich das so, dass du dich nicht immer so fühlst. Viel mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen, denn letztendlich musst du leider selbst herausfinden, welche Geschlechtsidentität du hast und welcher Weg für dich der richtige ist.

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Aufklären, Aufklären, Aufklären!

Das ist das wichtigste und vorallem im vorraus. Wenn die Menschen so früh wie möglich Bescheid wissen, endstehen weder Vorurteile noch unbegründeter Hass. Bei schon bestehender Homophobie kann man höchstens versuchen, mit guten Argumenten zu debattieren, aber die meisten Homophoben Menschen werden sich davon nicht überzeugen lassen sondern nur noch mehr mit Beleidigungen und aus der Luft gegriffenen Aussagen um sich schmeißen.

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Versuche am besten, ihr zu erklären, dass dein Aussehen nichts mit deiner Sexualität zu tun hat und dass du es nicht okay findest, dass sie dich, als ihren Sohn so behandelt (denn das ist es auch nicht!). Ansonsten überlege dir vielleicht, von Zuhause auszuziehen bzw wenn du das schon bist, ein bisschen weniger Kontakt mit ihr zu haben, bis sie sich beruhigt hat. Denn gut ist so ein Umgang, auch wenn sie deine Mutter ist, sicher nicht. Auf jeden Fall solltest du ihr klarmachen, dass sie dich als deine Mutter bedingungslos zu lieben und zu akzeptieren hat (außer natürlich du begehst ein Verbrechen etc, aber das ist ja offensichtlich nicht der Fall). Eventuell könntest du auch Mal deinen Vater darauf ansprechen, möglicherweise kann er sie ja zur Vernunft bringen.

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