Probleme mit 120l Becken (Algen, Beläge auf Pflanzen, tote Fische etc)

Hallo an alle, habe ein großes Problem mit meinen 120l Becken. Es läuft nun seit 1 Jahr, allerdings von Anfang an immer wieder mit Problemen. Im Moment sieht es so aus. das ich viel arbeite und mein Freund die Pflege übernommen hat. Heute habe ich festgestellt das rund die Hälfte der Fische fehlen, obwohl mein Freund beteuert da keinen Toten rausgeholt zu haben. Nun zu den Symptomen: - Pinselalgen an Scheiben und Filterauslass und auf Plfanzen - Fadenalgen - ein gelb-grau-bräunlicher Belag ist auf den Pflanzen zu erkennen - Pflanzen sterben - Fische sterben

Der Nitratwert ist erhöht, Nitrit ist so gut wie nicht nachweisbar. PH und KH sind in Ordnung, also im richtigen Bereich. Der letzte Todesfall, den wir hatten und auch rausfischten hatte abstehende Schuppen, einen dicken Bauch und vorher wesensveränderungen. Da wir dachten das es sich um die Bauchwassersucht handeln muss, haben wir innerhalb von 3 Wochen das ganze Aquarienwasser in mehreren Schritten einmal gewechselt. Danach war auch erstmal Ruhe ist nun in etwa einen Monat her. Füttern einmal am Tag entweder Frostfutter, Tabletten, Gemüse oder Flocken und das auch nur in geringen Mengen. Einmal die Woche ist zudem ein Diättag, wo sie gar nix bekommen. Handhaben das im 250er Becken auch so und hatten da nie Probleme mit. Besatz im kleinen Becken sind nun noch: 5 Zebrabärblinge, 3 Mollys, ich hoffe noch 5 Dornaugen und 3 Amanogarnelen. Vorher waren es 10 Bärblinge, 5 Mollys, 5 Dornaugen und 5 Amanogarnelen. Ich weiß das Becken ist etwas klein für die Arten, allerdings war auch geplant nächsten Monat ein 500er Becken zu holen und beide Becken zu vereinen, davor habe ich aber nun Angst da ich nicht weiß warum im kleinen so hohe Verluste innerhalb kürzester Zeit zu beklagen sind. Hat von euch vielleicht jemand eine Idee was ich da haben könnte und wie ich das Gleichgewicht wieder herstellen kann?? Ich weiß sind nicht allzu viele Infos, muss nachher erstmal los mir einen neuen Wassertest holen um auf Schwermetalle, Chlor etc prüfen zu können. Gemessen hab ich nur Nitrat, Nitrit, PH und KH. Achja Wasserwechsel machen wir im Kleinen alle 2 Wochen 40%. Der Filter wurde zuletzt vor 3 Monaten gereinigt.

LG Jww

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Tote Fische werden oft z.B. von Schnecken gefressen, das geht binnen weniger Stunden, also nicht unbedingt verwunderlich, wenn sie einfach "verschwinden".

Nitrat deutet immer auf viele Nährstoffe hin, etwa durch abgestorbene Pflanzen, zuviel Futter oder zu hohen Besatz (Exkremente). Das alles scheint aber Deinen Schilderungen nach zu passen, weshalb ich mal den Filter als Ursache vermuten würde, evtl. schafft der nicht mehr genug weg. Gerade wenn er eher auf maximal 120l ausgelegt ist. Ist schon richtig, man soll ihn nicht zu oft reinigen, aber 1x pro Monat zumindest einen Teil des Filtermaterials gründlich unter fließendem Wasser auszuspülen macht schon Sinn.

Ansonsten mehr schnellwachsende Pflanzen die viele Nährstoffe brauchen, etwa Hornkraut, eine ganz gute Liste um dem Algenbefall (bzw. Nährstoffüberschuss) Herr zu werden gibt es unter http://www.aquariumfischeeinrichtung.com/starker-algenbefall-im-sommer/

Eine weitere Idee: Antibakteriell wirken Seemandelbaumblätter im Wasser, gibts überall im Aquaristikbedarf, leider etwas teuer, aber sehr gut. Gegen Schwermetalle oder andere unerwünschte Stoffe hilft z.B. Tetra Aquasafe.

Last but not least: Mal den Händler wechseln, gerade in den Aquarienabteilungen großer Baumärkte ist der Infektionsdruck durch den Streß und starken Besatz der Becken recht hoch, evtl. waren die Fische also von Anfang an nicht die stabilsten.

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Binäre Optionen sind eine Variante von Optionsscheinen, mit entsprechenden Risikien. Neben hohen Gewinnen ist auch ein Totalverlust des eingesetzten Geldes ein nicht unwahrscheinliches Szenario, wenn nämlich das Ereignis (z.B. Erreichen eines bestimmten Kurses des zu Grunde liegendes Basiswertes) nicht eintritt.

Wie bei allen Optionsscheinen braucht man zum Handel die Börsentermingeschäftsfähigkeit, muß Bank oder Broker also den schriftlich versichern, daß man sich der Risiken bewußt ist und ausreichende Kenntnisse und Erfahrung besitzt. Das prüft niemand wirklich, aber nicht umsonst gibt es diesen (etwas zahnlosen) Sicherheitsmechanismus, denn mit Geldanlage haben Optionen recht wenig zu tun, es sind eher Wetten mit Glücksspielcharakter.

Unterm Strich verdienen damit nur wenige wirklich gut, meist sind es abgekochte Profis mit langjähriger Erfahrung, die auf Kosten Unerfahrener mit dem Traum vom schnellen Geld Gewinne einstreichen. Da die Frage im gewissen Maße impliziert, daß Du keinerlei tiefergehende Kenntnisse in diesem Bereich hast, würde ich die Finger davon lassen! Als Karpfen schwimmt man nicht im Haifischbecken mit.

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Ist das eine Prepaid Visa? Könnte ich mir als Ursache vorstellen, dann hilft nur eine andere Zahlungsmethode.

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Wirkliche Rechtssicherheit in einem ganz speziellen Fall schafft meist nur der Gang zum Anwalt. Wenn es nur darum geht, bestimmte Klauseln auf Gültigkeit abklopfen zu lassen, böte sich etwa ein Onlineservice wie http://www.recht24-7.de/mietvertrag.html an. Ist zwar nicht kostenlos, aber für 69€ hast Du dann echte Gewissheit. Oft ist es nur eine Frage der genauen Wortwahl, ob eine bestimmte Klausel rechtlich einwandfrei oder ungültig ist.

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Leider sind fast alle Antworten zumindest teilweise falsch!

Wenn der Warenwert über 40€ liegt und schon per Vorkasse bezahlt wurde oder das Geld bereits auf dem Konto/der Kreditkarte abgebucht wurde darf man als Kunde ein Paket unfrei im Rahmen des Rücktrittsrechts/Widerrufs zurücksenden und der Händler darf weder die Annahme verweigern, noch dem Kunden die Kosten auferlegen. Sehr ausführlich dazu http://www.haendlerbund.de/hinweisblaetter/finish/1-hinweisblaetter/22-hin-und-ruecksendekosten

Anderslautende Geschäftsbedingungen sind wettbewerbswidrig und können sogar von Mitbewerbern abgemahnt werden. Wie die Formulierung in der Frage schon zeigt bittet der Händler daher lediglich darum, was zulässig ist, aber eben nicht verbindlich.

Natürlich macht man das gerne, manche Händler haben keine Rücksendeetiketten, erstatten aber dann die Kosten für die Rücksendung. Fairness geht vor, aber zwingen kann den Kunden niemand.

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