Cool, ich hätte so gerne einen Ringelnatter-Teich. Bisher hin habe ich nur 2 unterschiedliche Blindschleichen und eine Zauneidechse gefunden. Immerhin besser als nichts :)

-Lebe in Bayern

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In einem Eimer im warmen Wasser aufwärmen. Mäuse bis zu 30g sollten innerhalb 20min Körperwarm sein. Wichtig ist, dass das Futter nicht mehr gefroren ist (Maus ist dann nicht mehr hart). Ansonsten ist die exakte wärme nicht so wichtig.

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Ist in etwa die Mindestgröße. Wenn es möglich ist, lieber etwas größer, auch in die Höhe. Pantherophis (die Gattung der Kornnatter) heißen nicht umsonst Nordamerikanische Kletternattern. 100cm oder auch gerne höher werden von der Schlange gerne genutzt. Habe auch ein Terrarium mit der Grundfläche von 120x60cm, im Nachhinein muss ich sagen, größer (ca. 150x80cm) wäre besser.

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Wenn sie frisst, kot lässt Haut in Ordnung ist, leise atmet (nicht fiept oä), sollte es ihr gut gehen. Vielleicht häutet sie sich bald, beobachte einfach mal, ob ihre Augen demnächst trübe werden, wenn ja, hast du die Erklärung. Außerdem wird es in ihrem natürlichen Lebensraum jetzt Herbst und bald Winter, da ziehen sich ja Schlangen aus gemäßigten Gebieten bekanntlich zurück.

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Selbst wenn das passieren würde, würdest du das wahrscheinlich nicht mal merken. Schlangengift zerfällt in flüssiger Form ziemlich schnell und wird unwirksam. Oral eingenommen macht das Gift außerdem gar nichts, es müsste also frisches Gift auf eine Wunde im Mund/Rachenraum kommen.

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Am effektivsten ist es nach Leitfäden, usw. online oder als festes Buch zu schauen. Konkrete Fragen kann man dann immer noch stellen.

Zu der Anfängerschlange: Die gibt es nicht, alle Schlangen brauchen ein dem natürlichen Lebensraum möglichst ähnliches Terrarium mit angemessenen Bedingungen. Manche Schlangen sind nur weniger spezialisiert und verzeihen Ungenauigkeiten die am Anfang ohne Erfahrung auftreten werden.

Allgemein kommen folgende Schlangen in Frage: Arten der Gattung Pantherophis (darunter P. guttatus, Kornnatter), Arten der Gattung Lampropeltis (Königsnattern, nicht L. getula, L. californiae, die zählen als invasiv und sind in DE verboten), Python regius (Königspython), Arten der Gattung Heterodon (Hakennasennattern, leicht giftig aber harmlos).

Ich habe gute Erfahrungen mit eine Auffangstation anzuschreiben, die haben mir weitergeholfen, sind seriös und gleichzeitig schafft man, wenn man dann eine Schlange von denen adoptiert, Platz für eine neue bedürftige Schlange. Die "Anfängerschlangen" gibt es auf dem Markt nämlich im Überfluss.

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"Wasserbasis" hört sich erstmal gut an. Mit "Lösungsmittelfrei" ist man auf der sicheren Seite. Auf manchen steht auch "Spielzeug geeignet"

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Gerade bei Schlangen wie Königspythons sind längere Futterpausen (So rund 1 Monat), in denen sie Futter verweigern, normal. Wenn sie nun aber seit 45 Tagen nichts mehr gefressen hat, könntest du mal überlegen sicherheitshalber dir Rat beim Tierarzt holen.

Königspythons halten zwar keine Winterruhe, ziehen sich in der Trockenzeit zurück und fressen weniger bis nichts mehr. Vielleicht hat das auch damit zu tun.

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Mit Insekten und Arachniden kenne ich mich nicht so gut aus, da sollten aber die meisten Arten in Frage kommen. Für Schlangen ist das aber zu klein. Man könnte manche Jungschlangen (zB. Kornnatter, Hakennasennatter) da drinnen aufziehen, wenn sie dann wachsen, brauchen sie auf jeden Fall ein größeres Terrarium.

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  • Schlangen haben eine sehr aggressive Magensäure (aus Salzsäure), mit der sie in der Lage sind knöcherne Strukturen zu verdauen.
  • Bei "Riesenschlangen", gemeint sind Pythons Pythonidae und Boas Boidae, vergrößern sich die Verdauungsorgane, bei der Verdauung.
  • Die Schlange benötig sehr viel mehr Sauerstoff und Energie als im Ruhezustand und ruht deswegen während der Verdauung.
  • Wärme steigert die Effizienz.
  • Der Stoffwechsel der meisten Schlangen sind auf große Mahlzeiten in großen Abständen spezialisiert. Auch viele kleinere Nattern fressen im Vergleich zu ihrem Körpergewicht große Beutetiere, sind dann aber für ungefähr 2 Wochen "satt".
  • Je mehr Schlangen als Jungtiere in ihrer "Wachstumsphase" fressen, desto größer werden sie (unter anderem ein Faktor).

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangen#Innere_Organe

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangen#Ernährung

https://www.tessloff.com/was-ist-was/natur-und-tiere/schlangen/wie-verdauen-schlangen-ihre-nahrung.html

https://www.weltderwunder.de/wie-verdauen-schlangen-ihre-beute/

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Tigerpythons sind gut geeignet, da sie in menschlicher Obhut ziemlich ruhig werden können. Und gerade wenn sie jung sind, sind sie auch noch nicht so groß und schwer.

Nebenbemerkung: Die "Schlangentänze" sind für das Tier allerdings weniger toll...

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Stress kann durch körperliches Unwohlsein hervorgerufen werden. Also wenn du feststellst das irgendwelche Werte im Terrarium nicht stimmen, liegt es vielleicht daran.

Ansonsten kann es auch sein das sie deine Hand mit Futter verwechselt, den Unterschied merkt man aber am Verhalten: Wenn sie zischt und auch sonst eher aggressiv wirkt, dann hat sie Angst.

Versuche deine Python nicht von oben zu greifen sondern vorsichtig von unten zu halten, wenn du sie rausnimmst. Langsam annähern, ruhige Bewegungen, etc, vielleicht einfach mal vor dem Terrarium sitzen, die Schlange aber in Ruhe lassen, so dass sie dich mit keinem bis wenig Stress verbindet. Am Ende bleiben Schlangen aber auch einfach was sie sind: Wildtiere mit dem Instinkt sich zu verteidigen. Wichtig ist allerdings, das du keine Angst davor hast dein Tier anzufassen.

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Alle Schlangenbisse sind mehr oder weniger unangenehm, so wie auch die Giftwirkung. Man könnte generell sagen das es "netter" ist an Neurotoxinen zu sterben als an Hämotoxinen. Was bei der Identifikation der Schlange aber auch nicht weiter hilft. Schau mal nach der Mulgaschlange Pseudechis australis, da soll man den Biss nicht so stark spüren. Kann tödlich sein und es wurden Bewusstseinsänderungen bei Bissopfern beobachtet (laut ChatGPT). Auch ist die Mulgaschlange relativ ruhig.

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Krass, das wird groß :)

Da kann auch locker eine Boa constrictor rein, wenn ich die Maßen richtig verstehe, B. constrictor und B. imperator werden meist nicht weit über 3m lang, wobei manche Weibchen dann doch an die 4m ran kommen. Tigerpythons Python bivittatus/Python molurus und Netzpythons Malayopython reticulatus werden normalerweise länger... Wenn ihr Struktur gut in die Höhe bauen könnt, kämen auch Teppichpythons Morelia spilota oder Grüne Baumpythons Python viridis (auch mehrere möglich) in Frage. Oder Madagaskar Boas (Acrantophis spec.).

Hat einer von euch denn Haltungserfahrung/Handlingserfahrung? Wären ab einer gewissen Größe empfehlenswert. Ein paar der Schlangen können immerhin je nach Größe und Art über 50kg wiegen.

Auffangstationen beraten oft gut, wenn man Rat benötigt und außerdem gibt es da meist ausgewachsene Tiere, die nicht mehr so viele Jahre leben, wenn das ein Problem ist. Ich kann die in München nur empfehlen.

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