Eule -> Schlafrhythmus ändern - wie?

Hallo!

Ich will meinen Schlafrhythmus ändern, da es so nicht mehr weiter geht. Wenn ich mich gehen lasse, pendelt sich ein: 4-5Uhr einschlafen, 14 Uhr aufstehen. Ich schlafe sehr gut ein und schlafe gut durch.

Allerdings macht mir das extreme Probleme im Alltag (habe ein IT Studium spät angefangen, und es geht gut während der Vorlesung, aber so kann man ja nicht auf Dauer arbeiten).

War 6 Monate im Praktium und bin meistens erst um 11 bei der Arbeit erschienen, voller Schuldgefühle und sogar das fiel mir schwer. Sobald das Praktium vorbei war und ich paar Tage frei hatte: Zack! wieder der alte Rhythmus: 4-14 Uhr .

Bereits Probiert:

Ansatz 1: Jeden Tag ein bisschen früher aufstehen bis der Rhythmus passt!

Irgendwie bin ich beim Aufstehen total K.O. und komme schwer aus dem Bett. Sogar 15 Min früher fallen mir schwer und ich schaffe es nicht, mich langfristig an meinen eigenen Plan zu halten. Ich gelange immer wieder an den alten Rhythmus.

Ansatz 2: Die Nacht durchmachen und dann zur Wunschzeit schlafen gehen!

Zuerst hatte ich es einmal probiert die ganze Nacht auf einmal durchzumachen. Es fiel extrem schwer und ich war permanent unter Stress und konnte fast eimerweise Süssigkeiten essen. Abends konnte ich dann mit schwerer Mühe einschlafen - obwohl ich extrem erschöpft war, fühlte es sich an als hätte mein Körper keine Lust zu schlafen.

Nach ein paar Tagen im neuen Rhythmus (um 22 Uhr schlafen, um 6 Uhr aufstehen), wurde ich abends immer weniger müde. Irgendwann konnte ich erst wieder um 2-3 einschlafen und der Rhythmus war wieder kaputt.

Danach dachte ich mir, ich teile es auf und bleibe jeden Tag 2-3h länger wach, bis ich die gewünschte Schlafenszeit erreicht habe. Es fiel mir extrem schwer. Mich überkam so eine extreme Müdigkeit gegen 6-7 Uhr. Diese dauerte so ca. 3-4h und danach war ich nur noch im Dauerstress und konnte garnicht mehr schlafen.

Mit extremen Aufwand und über mehrere Tage habe ich es geschafft es so weit zu strecken, dass ich erst um 21 Uhr schlafen gehe. Allerdings wachte ich so gegen 2 Uhr nachts auf und konnte nicht mehr schlafen. Ich war fit aber am nächsten Tag war ich zwischen 10 und 15 Uhr extrem müde. Ich habe es ein paar Tage durchgehalten in der Hoffnung ich gewöhne mich daran.

Aber gestern Nachmittag, trank ich wegen extremen Heishunger 1l Cola weil ich zwischen 10 und 15 Uhr wieder extrem müde war. Danach ging nichts mehr. Um 21 Uhr im Bett gelegt und extrem unruhig und gestresst gewesen. Es ging nix. Wieder erst um 4 Uhr eingeschlafen und aufgewacht um 15 Uhr. Ich war so unfassbar wütend und enttäuscht, dass ich hätte ausrasten können.

Kennt das hier noch jemand? Ich suche nach einer Möglichkeit das in den Griff zu kriegen. Wünschenswert wäre es, dass ich um 23 Uhr müde werde, schlafen gehe und dann gegen 6-7 aufstehe. Ansonsten ist der Alltag einfach nur die Hölle und ich fühle mich nur noch schuldig und gestresst.

Info: Tendenz zu Depression, unsicher-vermeidender Bindungstyp (hohe Cortisolwerte).

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Hallo!

Ich würde den Rhythmus direkt richtig umstellen - also von einem Tag auf den anderen. Dein Körper wird sich vermutlich nicht sofort an diesen neuen Rhythmus gewöhnen, d. h. du wirst mit Müdigkeit zu kämpfen haben. Aber nach zwei Wochen wird es sich vermutlich eingependelt haben.

Stell dir einen Wecker für 23 Uhr, damit du an deine neue Schlafenszeit erinnert wirst und dann gehst du ins Bett - ohne wenn und aber. Wenn du dann im Bett liegst und nicht einschlafen kannst, hast du zwei Möglichkeiten: Einfach liegen bleiben, entspannt bleiben und ruhen. Irgendwann wirst du schon schlafen. Oder aufstehen, wach bleiben, bis du müde bist und erst dann wieder ins Bett gehen. Probier aus, was für dich passt. Grundsätzlich ist es eigentlich nicht ratsam, wach im Bett zu liegen (Stichwort Schlafhygiene), aber ich denke, dass es für deine Umstellung genau das Richtige sein könnte.

Manche Leute machen sich total verrückt, wenn sie wach im Bett liegen, weil sie dauernd auf den Wecker schauen und denken, dass sie eigentlich schlafen müssten. Aber der Körper holt sich den Schlaf, den er braucht. Vertrau einfach darauf.

Tagsüber musst du dich nicht quälen. Wenn du müde bist, dann leg Powernaps ein. Stell dir einen Wecker und dann machst du 20-30 Minuten die Augen zu (geht auch im Sitzen, aber keinesfalls länger als 30 Minuten, weil sonst Schlafhormone ausgeschüttet werden, die dich noch müder machen). Kannst du auch mehrmals hintereinander machen, wichtig ist nur, dass du zwischendrin aufwachst, damit du nicht in eine Tiefschlafphase abrutschst, in der die Schlafhormone ausgeschüttet werden.

Du solltest auch deine Essenszeiten an deinen neuen Tagesrhythmus anpassen, insbesondere vor dem Schlaf was zu essen, ist kontraproduktiv. Auch könnte es hilfreich sein, auf Koffein (Kaffee, Cola) zu verzichten. Weil das gaukelt dir nur vor, dass du fit bist...

Um besser einschlafen zu können, ist es zudem hilfreich, Monitore (Computer, Handy, Fernseher,...) zu meiden. Durch das blaue Licht denkt dein Körper, es wäre Tag und produziert keine Schlafhormone. Probier mal, eine Stunde vor der eigentlichen Schlafgehzeit jegliche Bildschirme zu meiden und vielleicht auch das Licht in der Wohnung zu dimmen, um dich auf's Bett einzustimmen.

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  1. Installier nen Web-Server wie apache2
  2. Dann kopierst du deine Datei in das Wurzelverzeichnis des Servers (auf Debian müsste das /var/www/html sein).
  3. Anschließend musst du ggf. noch mit chmod/chown sicherstellen, dass die Datei für den Web-Server lesbar ist.

Beispiel für eine fiktive Datei namens "DATEI_XY":

apt install apache2
cp DATEI_XY /var/www/html
chmod a=r /var/www/html/DATEI_XY

Via "ls -l" kannst du dir die Dateiberechtigungen anzeigen lassen. Die Ausgabe sollte ungefähr so beginnen:

-rw-r--r-- ...
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Ein guter Gesprächseinstieg ist eigentlich immer "Hi, wie geht's?" oder "Na, alles paletti?". Vielleicht entsteht daraus schon ein Gespräch. Wenn nicht, kannst du irgendetwas Schulisches fragen, z. B. "Wie fandest du die Stunde über Thema xy?...hast du das verstanden?" oder "Hast du schon für die Klassenarbeit xy gelernt?" oder "Was ist dein Lieblingsfach?". Aber auch Außerschulisches kannst du in Erfahrung bringen: "Hast du am Wochenende was geplant?" oder "Wie war dein Wochenende?" oder "Was machst du in deiner Freizeit? Hast du irgendwelche Hobbies?" oder "Was hörst du für Musik?"...Manchmal ergibt sich auch ein Gesprächsthema aus der Situation heraus...

Ich würde klein anfangen: Also nicht gleich eine Gruppe ansprechen (ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht wie das gehen sollte), sondern versuche mit einer Person ins Gespräch zu kommen (z. B. Banknachbar:in).

Gegen Hemmungen/Blockaden hilft Interesse am Gegenüber (Wie lebt der andere sein Leben?) und Aufmerksamkeit.

Zudem solltest du auch bereit sein, etwas über dich zu erzählen. Also stell dir vor, du bekommst eine der obigen Fragen gestellt.

Folgendes Video zum Thema "Small Talk" finde ich auch sehr inspirierend (ist humoristisch gemacht, d. h. ich würde nicht alles ernst nehmen, aber es stecken ein paar gute Impulse drin): https://www.youtube.com/watch?v=Cmx9G2_cC9w

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Frag, warum sie lachen. Oder hast du ein paar Beispiele?

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Nein, du bist total normal. Die anderen sind auf dem falschen Dampfer, denn sie glauben an Mythologien. Nach dem Tod kommt nichts mehr, ein Mensch lebt nur einmal.

Alle Götter sind menschliche Fiktion, das heißt von Menschen frei erfunden. Schau dir vergangene Kulturen an wie beispielsweise das antike Rom oder antike Griechenland: Alle hatten ihre eigenen Götter, an die die Menschen fest geglaubt haben. Der römische Gott Jupiter hat angeblich Blitze auf die Menschen geworfen, wenn er wütend auf sie war. Das haben die Menschen tatsächlich geglaubt. Das ist so wenig real wie die Religionen heute. Die Götter existieren nur in den Geschichten und Köpfen der Menschen.

Eine schöne Beschreibung deiner Situation ist die Analogie "Russells Teekanne":

"Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, die auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun daherginge und sagte, da meine Behauptung nicht zu widerlegen sei, sei es eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, diese anzuzweifeln, dann könnte man zu Recht annehmen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Normverletzung werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne

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Atheismus

Götter sind menschliche Fiktion

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Ich würde sagen, du bist jetzt in der Realität angekommen und hast bemerkt, dass es keine unsichtbaren Götter oder Geister gibt. Vermutlich wurde dir von Kind an eingeredet, dass es einen Gott gibt und natürlich hast du daran geglaubt, weil du Eltern und Lehrern vertraut hast. Ging mir damals ähnlich. Ich habe bemerkt, dass beten nichts bringt und ich mein Leben selber lenken muss.

Fakt ist, dass Menschen schon immer Götter erfunden haben. Schau dir das antike Rom, das alte Ägypten oder das antike Griechenland an. Jede dieser Kulturen hatte ihre eigenen Götter, an die die Menschen geglaubt haben. Die Römer haben beispielsweise geglaubt, dass Gewitter eine Strafe ihres Gottes Jupiter seien und dieser mit Blitzen nach ihnen werfe, weil er sauer auf sie ist.

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In den Gemeinden gibt es doch bestimmt Grillhütten oder sonstige Räume (Bürgerhauskeller, ...) zum Mieten. Du könntest dich an die Bürgermeister der Gemeinden wenden. Die sollten eigentlich nen guten Überblick haben...

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Entweder mehr bewegen (Spazieren gehen, Radfahren, ...), um Kalorien zu verbrennen, oder weniger essen. Oder beides.

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Dieses "ich möchte x Seiten am Stück lesen" ist Leistungsdenken, was dich unter Druck setzt. Entspannter ist es, wenn du dir stattdessen vornimmst, regelmäßig eine gewisse Zeit (z. B. eine Stunde) zu lesen. Das lässt sich auch besser einplanen.

Wenn du dich manchmal gar nicht zum Lesen aufraffen kannst, dann hilft evtl. folgender Tipp: Nimm dir einfach vor, nur 10 Minuten zu lesen. Das ist schnell geschafft. Oftmals ist es dann so, dass du locker weiterlesen kannst, wenn der Anfang gemacht ist.

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Wenn du etwas gerne machst oder dich etwas interessiert, dann ist das ein guter Indikator dafür, welchen Weg du (grob) einschlagen könntest. Informiere dich über Studiengänge an Unis/Hochschulen, Ausbildungen oder lies ein paar Stellenanzeigen. Auch im Alltag kannst du die Augen offen halten, denn du begegnest ständig irgendwelchen Berufen (Bäcker, Polizei, Anwalt, Lehrer, Fahrradmechaniker...).

Wenn du unentschlossen bist, dann probiere etwas aus, von dem du denkst, dass es das Richtige sein könnte. Ein Praktikum ist dafür ideal.

Für Studiengänge gab es früher einen Ratgeber in Buchform, in dem es zu fast allen Studiengängen ein kurzes Profil gab, das einen groben Eindruck davon vermittelt hat, was dich im Studium und im späteren Berufsalltag erwartet. Kann auch sein, dass es über Berufe generell war.

Die Arbeitsagentur hat auch viele nützliche Informationen zur Berufswahl, z. B. hier: https://www.arbeitsagentur.de/beruf-wechseln/neues-berufsziel-finden

Dort findest du u. a. einen Online-Test und das BERUFENET. Letzteres ist glaube ich das, was ich als Buch hatte. Dort kannst du sowohl nach Berufen als auch nach Studiengängen suchen.

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Probier mal:

chmod o+r /var/www/html/bild.jpg

Danach ist das Bild von allen Benutzern auf dem PC lesbar - also auch von dem nginx-Benutzer (wie immer der unter Kali-Linux heißt).

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Vielleicht hat sie sich getraut, dich anzuschreiben, aber jetzt keinen Plan, was sie mit dir schreiben soll, obwohl sie eigentlich Interesse hat.

Ich kann mich exakt an die gleiche Situation aus meiner Jugend erinnern. Ich wusste auch nicht, was das soll und was ich (außer der Erwiderung des "Hey") zurückschreiben sollte. Heute bereue ich es. Also als Tipp: Wenn du Interesse an ihr hast, schreib ihr (Kommunikation verbindet, schafft Nähe), frag wie es ihr geht oder was dich interessiert...

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Vielleicht: "Pardon, could you step aside, please?"

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Mir persönlich ist der Kleidungsstil ziemlich egal. Ich würde dir empfehlen: Trag die Klamotten, die du magst und in denen du dich wohl fühlst. Es ist dein Körper, lass dir von niemandem reinreden...

Bauchfrei finde ich persönlich sehr gewagt. Bauchbedeckt (oder größtenteils) finde ich irgendwie vernünftiger. Alleine schon deswegen, weil du dann nicht jeden (schmierigen) Typen mit deinen weiblichen Reizen anziehst.

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Triff die Entscheidung, mit der du dich in Gedanken wohler fühlst. Falls du dich für die Wahrheit entscheidest, kannst du Artikel 2 des Grundgesetzes vorlesen und fragen, was sie daran nicht verstehen:

"(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit[...]"

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  • Wie mensch sich aus dem Religionsunterricht abmeldet
  • Die lustigsten Sprüche von Lehrern
  • Irgendwas über Jugendkulturen wie Punk, Straight Edge, ...
  • Was braucht es, um eine Band zu gründen? (vielleicht ein Interview mit Schülern, die in einer Band spielen)?
  • Philosophische Texte (entweder irgend ein Buch/Autor/Philosophen vorstellen oder eigene Gedanken zum Leben [als Schüler])
  • Irgendeinen Quatschtext, Beispielthema: "Warum haben die Mensch im Mittelalter so viele Ruinen gebaut? Was hatte das für einen Sinn?". Und dann so tun als ob es eine völlig normale Fragestellung wäre und eine frei erfundene Geschichte erzählen.
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Wenn er dadurch eine schlechtere Note bekommen hat, dann auf jeden Fall. Sowas lässt sich am besten unter vier Augen klären.

Aber an sich weiß ich nicht, ob deine Kritik überhaupt berechtigt ist. In mehreren Fällen hast du die Initiative ergriffen, sodass du ihm zuvor gekommen bist (er konnte also nicht mehr auf dich zugehen). Und dann hast du Besprechungsbedarf gesehen, aber keine Initiative ergriffen, sondern dies von ihm erwartet. Das finde ich problematisch, weil du kannst nicht davon ausgehen, dass das Gegenüber und du die gleiche Sicht auf die Situation habt.

Wenn du was besprechen willst, gehst du auf den anderen zu. Wenn der andere etwas besprechen will, geht er auf dich zu. Wenn nicht, dann gibt es nichts zu besprechen.

An sich ist es auch egal, von wem die Initiative ausgeht. Du hast dadurch ja keine wirkliche Mehrarbeit...

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Natürlich, wir leben in Deutschland in einem liberal-demokratischen Rechtsstaat und nicht in einem Gottesstaat. Es gilt Artikel 2 des Grundgesetzes: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit[...]".

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