Er hat (nach unserem Glauben) herausgefunden, daß all jene Wesen (Götter), die bislang als "Schöpfer" betrachtet wurden, wie alles andere der Vergänglichkeit unterliegen. Somit sind auch sie (nur) Teil des natürlichen Laufes der Welt.

Universen entstehen und vergehen immer wieder erneut. Buddha sagte, ein erster Anfang sei nicht erkennbar. Klar, das ist jetzt nicht befriedigend für unsere Wissbegier, aber nötig für das Heilsziel ist es tatsächlich nicht.

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Ohne genaue Maßangaben ist keine belastbare Aussage möglich.

Allerdings würde ich zur Vorsicht raten - in einer früheren Wohnung hatten wir auf der Innenseite des Raumes genau dort einen feuchten und schimmligen Fleck, wo auf der Außenseite das Metallgeländer der Außentreppe eingemauert war.

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Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Behinderung, unter gewissen Umständen kriegt die Gesellschaft manchmal gar nicht mit, daß jemand behindert ist.

Trotzdem kann ich deine Aussagen komplett nachvollziehen - irgendwie muß man wohl einfach großes Glück haben und in eine passende Umgebung kommen.

Traurig ist, daß ein Teil geradezu mit Zuwendungen überschüttet wird, während andere achselzuckend außen vor gelassen werden.

Meine Erfahrungen mit Pflege-/Wohnheimen sind auch eher bitter: Zu Betreuende bekommen keine Zuwendung, werden angeschrien, dürftigst verpflegt, engagierte Angehörige sind unerwünscht (außer sie bringen Geldspenden).

Wahrscheinlich sind meine Erfahrungen etwas einseitig, denn ich habe andererseits auch glückliche und lachende Behinderte erlebt.

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Der Hersteller vertreibt eine ganze Anzahl unterschiedlicher Modelle. Diese sind keine "reinen" Saunaöfen, da sie für niedrigere Temperaturen einsetzbar sind.

Zu jedem technischen Gerät wird eine Anleitung/Beschreibung mitgeliefert, in der auch die Befüllung beschrieben wird.

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Aus (meiner) buddhistischen Sicht: Ob man die Lehre kennt oder nicht oder ihr folgt oder nicht ist völlig unerheblich. Jeder kann (aufgrund der Wiedergeburten) in jede vorhandene Daseinsebene (Menschenreich, Himmel, Hölle usw.) kommen, abhängig von seinem moralischen Verhalten.

Aus diesem Kreislauf (der sich überwiegend in leidbehafteten Bereichen bewegt) kann man ausbrechen (sofern man mit der Lehre in Kontakt kommt), indem man den achtfachen Pfad verwirklicht.

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Der Leichnam (die Körperhülle, die wir irrtümlicher Weise für das eigentliche Wesen halten) wurde verbrannt.

Jenes Wesen, dessen weltliche Erscheinung wir wir (in diesem Fall) als Siddhartha Gautama (unser historischer Buddha) bezeichnet haben, kehrt in keinen der bekannten Daseinsbereiche zurück. Wir sagen dazu, er hat Nirwana verwirklicht. Nirwana wird unter anderem beschrieben als "unzerstörbares Wohl".

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  • wieso Wollen buddhisten wiedergeboren werden

Jene Buddhisten, welche die "Eigenart dieser Welt" (tilakkhaṇa) begriffen haben, wollen nicht mehr wiedergeboren werden.

  • Und zu "Gott" zu werden bzw eins zu werden

Nein. Zu Gott besteht eine andere Auffassung. Höchstens im Hinduismus könnte man hier einen Ansatz sehen (Atman).

  • oder meint man mit den Besten Wünschen einer Wiedergeburt ins Nirwana

Das ist zu hoch gegriffen (Nirwana). Man meint hier eine Geburt in einem menschlichen oder übermenschlichen Bereich unter Umständen, die es einem ermöglichen, die Lehre Buddhas kennenzulernen und umzusetzen. In untermenschlichen Bereichen hat man diese Möglichkeit nicht.

Die meisten Menschen brauchen nach Bekanntwerden mit dem Dhamma mehrere bis viele Geburten bis sie Nirwana verwirklichen.

  • Was muss man machen um zu "entkommen" kurzgefasst, einfach ein guter Mensch sein?

Nein, das reicht (leider) nicht (ist aber natürlich dennoch eine Voraussetzung). Man könnte als Erläuterung sich vorstellen, daß jemand durch ehrliche Arbeit Ersparnisse bildet und sich damit einen angenehmen Urlaub gönnen kann - aber irgendwann geht der Urlaub zu Ende und es muß wieder gearbeitet werden.

Entkommen ist man, wenn man alle Anhaftungen an die Welt gelöst hat (es zieht einen nichts mehr in diese Welt zurück).

Das geschieht nicht durch "bitteren Verzicht" sondern die Einsicht, daß es in dieser Welt absolut nichts gibt, das einem zu dauerhaftem Wohl verhelfen kann.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Buddha selbst. Anstatt daß er nach seiner Erwachung sein Lebensende geruhsam in seinem Palast abgewartet hat, ist er Jahrzehnte lang als hausloser Bettelasket lehrend durch Nordindien gewandert.

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  • gibt es im Buddhismus auch eine ewige Strafe wie in der Bibel/Koran? 

Nein.

Der Buddhismus kennt zwar (jede Menge😉) Daseinsbereiche, in denen der Aufenthalt extrem lang sein kann, jedoch irgendwann auch mal wieder endet.

  • Man wird ja per Karma gerichtet

So ist das nicht richtig ausgedrückt. Karma ist keine juristische Instanz, sondern die natürliche Folge vorsätzlicher Handlungen. Wenn du als Landwirt Weizen aussäst, wirst du normaler Weise immer Weizen ernten und nicht etwa Roggen.

  • Oder hat sie im "neuen" Leben schon die Chance aus der Strafe auszubrechen

Der Ausdruck "im neuen Leben" weist darauf hin, daß dir die Lehre von den unterschiedlichen "Existenzbereichen" nicht oder nicht ausreichend genug bekannt ist.

Jetzt lebst du im "Menschenbereich". Angenommen du würdest hier deine Eltern ermorden, würdest du nach dem Tod (also nach dem Abscheiden aus dem Menschenbereich) im Bereich der "Hölle" wiedererscheinen. Das könntest du somit als "Strafe", besser "karmische Auswirkung" betrachten.

Wenn du dann irgendwann mal aus der Hölle ausscheidest (also dort stirbst), wirst du in einem anderen Daseinsbereich wieder geboren. Du brauchst also keine "Chance" in diesem neuen Leben, denn du bist ja der Hölle jetzt entronnen (und brauchst somit nicht mehr "aus der Strafe ausbrechen", da diese bereits "abgesessen" ist).

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Wenn du in deinem Text das Wort "Karma" durch "Folge/Auswirkung" ersetzt kommt es auf's Gleiche raus.

Ganz lapidar gesehen verstehen wir unter Karma die "Auswirkung vorangegangener Taten".

Landläufig wird es oft in Zusammenhang mit Reinkarnation gesehen, was aber einseitig ist. Ansonsten: Nicht alle Taten haben karmische Folgen.

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Nein, seine Leiche wurde - wie damals in dieser Region üblich - verbrannt.

Dabei verbrennt natürlich nicht alles komplett zu Asche, es bleiben etliche feste Teile zurück (dafür gibt's in unseren modernen Krematorien "Knochenmühlen"). Diese wurden unter den umgebenden Fürstentümern verteilt und verwahrt.

Die teilweise kursierenden 84000 Reliquienschreine darf man getrost der Phantasie späterer Erzähler zurechnen.

Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, daß irgendwo noch echte Reliquien vorhanden sind, aber deren Wert beschränkt sich lediglich auf den "Volksbuddhismus".

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  • Muss ich mich anders verhalten

Müssen musst du erstmal Garnichts.

  • wenn eine Buddha Statue da ist

Die Statue ist (zumindest in unserem Bereich) überwiegend ein Deko-Objekt und hat diesbezüglich den richtungsweisenden Wert wie eine Blumenvase oder ein Aschenbecher. Was einzig und allein zählt sind deine Taten - egal ob mit oder ohne Statue.

Für Buddhisten mit einem gewissen Hintergrundwissen wird so eine Statue jedoch Assoziationen und Erinnerungen hervorrufen, die deine Handlungen beeinflussen könnten.

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Ausspachteln (nach Trocknung ggf. nachspachteln).

Danach mit Dekorfolie (gibts im Baumarkt für verschiedene Holzarten) die ganze Seite (entsprechend breite und lange Folien gibts) des Türblattes bekleben (Folie bis in den Falz kleben).

Habe ich schon mehrmals mit bestem Ergebnis problemlos so durchgeführt.

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Es gibt natürlich viele Arten "weltlicher Ziele". Als legitim betrachte ich all jene die sich innerhalb der Laien-Silas bewegen.

Diese Ziele relativieren sich natürlich im Laufe des Lebens.

Richtig angewandt halten einen diese "Ziele" nicht vom Nirvana ab, sondern sind quasi sogar eine wichtige (temporäre) Voraussetzung dafür. Ohne moralisches Leben gibt es keinen geistigen Fortschritt.

Im Laufe der Zeit wird "der" Buddhist die Wertlosigkeit, sich an "weltliche" Ziele anzuhaften, erkennen.

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